Interviews

Valerie Pretscher, ehemalige Co-Founderin von Grapevine, hat die Leitung der Expansionssparte des Gastro-Startups Orderlion übernommen.

 

Orderlion, Österreichs Vorreiter von Online-Bestellsystemen für Lieferanten der Gastronomie, hat das Wein-Startup Grapevine übernommen. Mit 200 Winzern und Fach-Know-how im Weinhandel beschleunigt die Integration des jungen Startups den Expansionskurs von Orderlion.

 

Beschreiben Sie uns kurz Ihren Werdegang und Ihr neues Aufgabengebiet?

Nach dem Bachelor of Business Administration (BBA) an der Modul University in Wien hat es mich erst einmal ins Ausland gezogen - konkret nach Amsterdam. Im Zuge dieses dreijähren Aufenthaltes konnte ich wertvolle Erfahrungen bei der Hotelgruppe Zoku sammeln, wo ich für die junge Hotelbrand Verträge für neuer Standorte ausverhandelt habe. Da wurde mir auch bewusst, wie sehr mir das Verhandeln im Blut liegt und ich habe darin eine Stärke entdeckt, die mir anschließend beim Aufbau von grapevine sowie jetzt für die Expansion von Orderlion in die Hände spielt. 

Ihre beruflichen Ziele für dieses Jahr?

Meine Aufgabe bei Orderlion besteht darin, den bereits eingeschlagenen Expansionskurs nach Deutschland weiter auszubauen. Es gilt daher unser Online-Bestellsystem für Gastro-Lieferanten, auch in diesen schwierigen Zeiten, am Markt zu etablieren. Dabei handelt es sich um ein langfristiges Projekt, das natürlich nicht über Nacht realisiert werden kann. Mit unserem B2B-Shopsystem sind wir aber jedenfalls bestens aufgestellt, um auch über die Grenzen hinaus die Digitalisierung der Gastro erfolgreich voranzutreiben.

Während viele Unternehmen von der Krise schwer getroffen wurden, konnte Snackhersteller Kelly seine Umsätze im Coronajahr steigern.

 

Austrian Business Woman hat mit Marketing Director Petra Trimmel über die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte von Kelly gesprochen.

Coronazeit ist Knabberzeit – die Menschen verbringen mehr Zeit vor dem Fernseher und greifen, nicht schwer zu erraten, vermehrt zu Chips und Co. Mag. Petra Trimmel, ihres Zeichens Marketingverantwortliche beim Snackhersteller Kelly, kann das bestätigen: „Der Konsum vieler Knabberprodukte ist seit dem März des Vorjahres deutlich gestiegen. Die Zahlen zeigen es ganz deutlich, speziell der Snackbereich ist zweistellig gewachsen.“ Ohnehin entwickle sich dieser Markt äußerst dynamisch, „aber im Endeffekt“, so Trimmel, „konnten wir im Vorjahr ein Wachstum von 13 Prozent verzeichnen, deutlich mehr, als in den Jahren zuvor.“

Unvergessen bleibt der Managerin der erste Lockdown im März des Vorjahres, als es zu Hamsterkäufen kam. „Die Regale in den Supermärkten waren leergeräumt, auch unsere Produkte waren in vielen Filialen nicht mehr zu haben.“ Das änderte sich schnell. Die Top-Seller wurden öfter produziert – in Tag- und Nachtschichten und auch an so manchen Wochenenden. Die Out of Stock-Situation war so nach kürzester Zeit wieder beendet. 

Seit November 2018 ist sie Mindshare CEO und blickt auf äußerst erfolgreiche Zeiten zurück – und dann kam Corona.

 

In der Krisenzeit wurden deshalb kurzerhand Strukturen und Arbeitsprozesse geändert. Mit Erfolg. Die Kunden voll des Lobes für die Agentur.


Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 war Anfang des Jahres sehr positiv und unsere Erwartungen lagen weit über dem Vorjahr. Da unsere Geschäftsentwicklung stark an die wirtschaftliche Entwicklung im Allgemeinen und die Werbebudgets unserer Kunden im speziellen abhängt, haben wir im Frühjahr Maßnahmen gesetzt, um den Geschäftserfolg zu stabilisieren. Die positive Entwicklung des Marktes vor allem im dritten und vierten Quartal hat uns ein Ergebnis gebracht, das über dem Vorjahr liegt“, fasst Ursula Arnold, das Corona-Geschäftsjahr zusammen.

Grayling CEO Sigrid Krupica im ABW-Interview über die Sehnsucht der Medienkonsumenten, Kommunikationsdefizite und unternehmerische Verantwortung. 

 

Planbarkeit ist in der jetzigen Situation Mangelware – quer durch alle Branchen. Umso wichtiger ist es mir, die wertvollen Kontakte zu Kunden, Partneren und auch allen Mitgliedern meines Teams aufrecht zu erhalten. Auch wenn die Menschen mehrheitlich im Homeoffice sind, ist ein möglichst persönlicher Austausch wichtig. Für das Business, für die Motivation und für das eigene Gemüt“, so Grayling CEO Sigrid Krupica. 

Jetzt sei auch die Zeit, mutig nach vorne zu schauen, zu agieren und nicht in der Schockstarre zu verharren. Gemäß dem Motto „Anders als bisher!“ fordere man derzeit die bestehenden Kunden und potenzielle Neukunden heraus, ihre Positionierung neu zu (über)denken. Damit sollen alte Denkmuster aufgebrochen und frische Ideen greifbar gemacht werden. 

Neue Stories sind gefragt

Gute Kommunikation nach innen und außen war noch nie wichtiger als jetzt, ist Krupica überzeugt. Darüber seien sich auch die Kunden einig. „Viele Unternehmen haben gerade in dieser Situation die Möglichkeit ganz neue Stories zu erzählen. Zum Beispiel alle jene, die selbst einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten oder mit Empathie und Humor beweisen, dass sie die schwierige Situation der Konsumenten verstehen und wirklich ernstgemeinte Abhilfe schaffen möchten.“

Sie ist Chief Marketing Officer der APA-Gruppe und Präsidentin der Österreichischen Marketing Gesellschaft (ÖMG). Ein ABW-Gespräch mit Barbara Rauchwarter über die Stimmungslage in der Branche.

 

Welche Businessstrategien verfolgen Sie in diesen herausfordernden Zeiten?

Wir unterstützen unsere Kunden bei ihren Informations- und Kommunikationsaufgaben sowohl inhaltlich als auch technologisch. Und wir treiben die Digitalisierung weiter und bieten entsprechende Lösungen an, wie sonst auch.

Wie gelingt es Ihnen in Corona-Zeiten, Kunden von der Sinnhaftigkeit der APA Lösungen und Produkte zu überzeugen?

Ich glaube, Produkte und Lösungen müssen grundsätzlich sinnvoll für Kundinnen und Kunden sein, eine ihrer Herausforderung lösen, vor allem im B2B-Geschäft. Ansonsten performen sie nicht, unabhängig davon, ob wir eine Pandemie oder sonstige Krisen haben. Insofern gelingt uns das derzeit mit ähnlichen Methoden wie sonst auch. Abgesehen davon, dass die generelle Kundenkommunikation natürlich zum größten Teil digital erfolgt – wie in sehr vielen Bereichen.

Neue Kunden, neue Herausforderungen – trotz Coronakrise ist die PR-Agentur Himmelhoch auf Erfolgskurs. Maßgeblich dafür verantwortlich: Gründerin und Geschäftsführerin Eva Mandl.

 

Himmelhoch PR ist eine der erfolgreichsten Agenturen Österreichs – wie hat sich Covid19 auf das Geschäft ausgewirkt?

Am Beginn der Krise war bei einigen Unternehmen dahingehend Überzeugungsarbeit notwendig, dass es gerade jetzt wichtig ist, mit den relevanten Dialoggruppen kontinuierlich, ehrlich und informativ zu kommunizieren, damit die eigenen Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten Sicherheit erhalten, dass das eigene Unternehmen handlungsfähig bleibt und erfolgreich bestehende und auch zusätzliche Konzepte umgesetzt werden.

Nachdem wir Kunden aus den vielen unterschiedlichen Branchen betreuen und die Auswirkungen sehr branchenspezifisch sind, gleicht sich das aus. Kunden aus dem Tourismus, der Hotellerie, Gastronomie, Handel, Events haben reduziert oder wir setzen neue Aktivitäten für sie um als vor Corona.

Andere Branchen wie Medizin, Gesundheit, Logistik, IT, Technik setzen sogar mehr mit uns um. Wir bekommen auch laufend neue Kunden dazu. Denn immer mehr Unternehmen merken, dass es gerade jetzt wichtig und der richtige Zeitpunkt ist zu kommunizieren und sich auch auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten.  

Sie kennt sowohl die Kunden- als auch die Agenturseite. Seit einigen Monate ist sie wieder im Kreativbusiness tätig. Ein ABW-Interview mit Claudia Froschauer, Head of Strategy bei primeconcept+.

 

Seit bald einem halben Jahr sind Sie Head of Strategy bei primeconcept+ – was fasziniert Sie an Ihrer neuen Tätigkeit? 

Filme waren immer schon meine Leidenschaft. Und die Abwechslung ist einfach großartig. Besonders gefällt mir an dieser Position, dass ich mich um die Transformationsprojekte im Unternehmen kümmern kann. Nach 15 Jahren in leitender Funktion in verschiedensten Branchen (Media, Stahlindustrie und zuletzt Bank- und Finanzdienstleistung), widme ich mich jetzt voll und ganz dem Kernthema Markenaufbau  und -führung.

Ich kann kreativ sein, bei Filmproduktionen mitwirken und hier eben auch meine Expertise als Markenspezialistin ausleben. Wir verwandeln uns gerade von der Filmproduktionsfirma zur Agentur für bewegende Markenführung. Am Unternehmen zu arbeiten, die zwei Geschäftsführer dabei zu unterstützen den Wandel so effizient wie möglich zu gestalten, das Team ins Boot zu holen, sich weiter zu entwickeln: All das sind spannende Herausforderungen, die sich mit meiner Leidenschaft für Strategiearbeit und Geschäftsmodell-Entwicklung sowie für den Aufbau von integrierter Kommunikation in Unternehmen optimal ergänzt. Zu gestalten, etwas zu bewegen, etwas Wertvolles zu erschaffen, macht eben nicht nur Sinn, sondern auch verdammt viel Spaß. ;) 

Die Verkaufsleiterin der IP Österreich über ein durchaus erfolgreiches Jahr, den Faktor Flexibilität und worum es im Leben wirklich geht.

 

Wie verlief für das vergangene Corona-Geschäftsjahr?

Wir haben das Jahr 2020 gut genutzt und unser Portfolio ausgebaut, zusätzlich auch fast monatlich Innovationen ins Leben gerufen. Im April kreierten wir zur Unterstützung, vor allem der Startups und KMUs, ein TV Startpaket und ermöglichten den Unternehmen somit in dieser schwierigen Zeit einen kostengünstigen Zugang zum Massenmedium TV. Dieses Angebot kam sehr gut an und die Unternehmen profitierten vor allem während des Lockdowns von einer signifikanten TV Reichweitensteigerung – wir konnten 2020 mit unseren Sendern den Marktanteil nochmals um 1,4 Prozentpunkte in der werberelevanten Zielgruppe E 12-49 steigern.

Im Mai starteten wir eine neue Kooperation mit Österreichs größtem Influencer Markplatz influence.vision. Unsere Kunden können seitdem auf das gesamte Portfolio von influence.vision zugreifen und Influencer Marketing integriert mit den TV- bzw. Online-Kampagnen buchen.  Seit September vermarkten wir den neuen österreichischen Sender der Krone Multimedia, krone.tv und im Oktober haben wir erstmals unsere jährliche Programmpräsentation situationsbedingt via Livestream abgehalten, was mit bis zu 300 Zusehern ein voller Erfolg war. Und die Neuerungen bei der IP sind nicht vorbei. Mehr dazu bald.

Mein persönliches Highlight jedoch ist, dass wir alle in der IP gesund geblieben sind und uns Corona bis jetzt verschont hat.

Sie ist seit sieben Jahren CEO von EPAMEDIA und beweist jeden Tag aufs Neue, dass starke, innovative Frauen mit Visionen und Leidenschaft in Führungspositionen nicht fehlen dürfen.

 

Ein Spaziergang über den Piccadilly Circus in London oder den Times Square in New York ist für Brigitte Ecker jedes Mal ein besonders inspirierendes Erlebnis. Hier schillern und blinken digitale Werbetafeln der Superlative. Myriaden von kleinen LED-Pixel machen die Nacht zum Tag und Werbekampagnen unübersehbar. Hundertausende Menschen lassen sich täglich davon beeindrucken – sehr zur Freude von Werbern und Unternehmen. Von diesen außergewöhnlichen Billboards kann die Mutter von zwei Kindern nur träumen. Und das wird sich nicht so schnell ändern. Aufgrund verkehrs- und sicherheitstechnischer Gründe gibt es strengere Auflagen im heimischen Außenwerbungsbereich. Im Rahmen dieser punktet EPAMEDIA mit sehr auffälligen Werbemöglichkeiten, für die rund 20.000 Werbestellen zur Verfügung stehen. Der Mix aus Innovation und Kreativität sorgt dafür, dass das Unternehmen mit einem Marktanteil von annähernd 50 Prozent im Out-of-Home-Business eindeutig die Nase vorne hat.

 Was im Jahr 2007 als One-Woman-Show in ihren eigenen vier Wänden begann, ist heute eine Hochleistungsagentur mit 47 Mitarbeitern und vielen namhaften Kunden.

 

Die Agentur betreut über 250 namhafte nationale, aber auch internationale Kunden aus allen Branchen – von Telekommunikation über Werbung, Bau und Immobilien bis hin zu Touristik – betreut. Ein ABW-Gespräch mit der Gründerin und Geschäftsführerin von Österreichs bester PR Agentur. 

Was treibt eine erfolgreiche Frau wie Sie an?

Was mein Team und mich stets antreibt, ist die Tatsache, wie abwechslungsreich die PR ist – bei Himmelhoch sieht kein Tag wie der andere aus und wir lernen tatsächlich jeden Tag etwas Neues dazu. Unser stetiger Anspruch ist dabei, unsere Kunden mit kreativen Lösungen zu begeistern, die maßgeschneidert sind, nicht von der Stange kommen und sich am Puls der Zeit bewegen. In der PR geht es längst nicht mehr nur darum, möglichst viele Clippings, also Presseberichte, zu generieren. Vielmehr verfolgen wir zusammen mit den Unternehmen das Ziel, Botschaften nach außen zu tragen und eine klare Haltung zu gesellschaftlich relevanten Themen zu beziehen. 

Bitte beschreiben Sie Ihre Arbeitsweise?

Die 47 Hihos, wie ich meine Mitarbeiter liebevoll nenne, und mich vereint eine gemeinsame Arbeitsweise, die sich durch Zielstrebigkeit, Strategie, Kreativität, Out-of-the-Box-Denken, Umsetzungsstärke und Mut zu individuellen, teils unkonventionellen Maßnahmen auszeichnet. Gleichzeitig hat jeder Mitarbeiter bei uns die Möglichkeit, seine ganz persönlichen Stärken auszuleben. In unserer Agentur arbeiten Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie beispielsweise Social Media-Profis, aber auch ehemalige Journalisten und Pressesprecher – diese Vielfalt ist am Ende des Tages auch ein unverzichtbarer Schlüssel für den Erfolg von Himmelhoch. 

Mag. Eva Mandl, Gründerin und Geschäftsführerin Himmelhoch PR

Christine Antlanger-Winter ist Chefin von Google Österreich, zuvor war sie CEO der Media-Agentur Mindshare. Austrian Business Woman im Gespräch mit der erfolgreichen Medienexpertin.

 

Von Mindshare zu Google – was ist das Besondere an Ihrem neuen Job?

Die Rolle geht mit einer Vielfalt an Themen einher – mit österreichischen und internationalen Partnern, internen Google Teams und Leadership, sowie verschiedensten Unternehmen zum Thema Digitalisierung und den Chancen, die daraus für die österreichische Wirtschaft entstehen. Die Innovationskraft von Google als Technologieunternehmen ist dabei immer präsent – vieles können wir sehr rasch gestalten, planen und umsetzen. Diese Dynamik beflügelt mich und mein Team. Den Impact, den Google auch im Bereich Gender Equality und auch Diversity hat, ist mir ein ganz besonderes Anliegen. 

Sind Österreichs Unternehmen fit für die digitale Zukunft?

Einige österreichische Unternehmen sind heute sehr gut aufgestellt, sind global Spitze und teilweise Weltmarktführer in ihren Branchen – und da gehört oft auch der richtige Einsatz von Technologie dazu.Vor allem heimische KMU bekunden aber oft noch Mühe die Möglichkeiten wahr zu nehmen, welche sich ihnen dank neuer Technologien bieten.

So zögern viele noch bei der erfolgreichen und proaktiven Gestaltung der digitalen Transformation, welche ihnen erlauben würde nicht nur lokal erfolgreich zu sein, sondern dank technologischem Einsatz und Innovation global Erfolg und Wachstum erzielen zu können. Ich würde mir daher wünschen, dass mehr österreichische Betriebe diesen Prozess mit mehr Mut und Optimismus angehen und viel mehr die Chancen als die Risiken in diesem Wandel erkennen.

Wie digitale Werbeträger und echte Emotionen die ÖBB nach vorne bringen, erfährt ABW im Gespräch mit ÖBB Werbung Geschäftsführerin Karin Seywald-Czihak.    

 

Frau Seywald-Czihak, wie zufrieden sind Sie mit dem vergangenen Geschäftsjahr?

2019 war ein spannendes Jahr für uns. Wir sind bei zwei großen Themen von der Planung in die Umsetzung gegangen. Der Schritt vom fertigen Konzept in die Realisierung ist so ein klassischer „Moment of Truth“, den ich sehr schätze.

Worauf lag der Fokus 2019, was ist für 2020 geplant?

Bei der ÖBB Werbung sind wir zweigleisig unterwegs: Als Vermarkter der Werbeflächen auf Bahnhöfen und in Zügen auf der einen Seite und als Inhouse Agentur und kreativer Dienstleister für den ganzen ÖBB Konzern auf der anderen Seite.

Wir haben heuer ein komplett neues digitales Werbenetzwerk auf Österreichs Bahnhöfen aufgebaut. Unsere 75“ Stelen mit 4K Auflösung, Touchscreens, Kameras und Bondrucker stehen inzwischen auf 64 Bahnhöfen und erlauben neue Möglichkeiten der Kundenansprache. Mit Beginn 2020 schließen wir die erste Ausbaustufe ab, dann gilt es Österreichs Werbewirtschaft für diese neue Werbeform zu begeistern.

In der Inhouse Agentur müssen wir nach der Investition in Kreativität noch stärker in digitale Skills und Content investieren. Bewegtbild wird bei uns immer wichtiger und da haben wir uns auch schon neu aufgestellt.

Dipl. Ing. Jaroslava Haid-Jarkova (48) ist seit 1. Jänner General Manager für die Wasch- und Reinigungsmittelsparte Österreich der Henkel CEE.

 

Sie leitet damit sowohl die Marketing-Aktivitäten als auch den Vertrieb von Marken wie Persil, Somat, Silan, Pril, Fewa oder Blue Star. Jaroslava Haid-Jarkova folgt Mag. Georg Grassl nach, der das Geschäft die vergangenen sieben Jahre sehr erfolgreich geführt hat. Henkel ist in Österreich Marktführer im Geschäft für Waschen/Putzen/Reinigen.

Die Absolventin der Wirtschaftsuniversität Prag startete ihre Henkel-Karriere vor 23 Jahren im Marketing im Bereich Wasch-/Reinigungsmittel in der tschechischen Hauptstadt. Nach Job-Stationen beispielsweise als Präsidentin Henkel Tschechien und zuletzt als für das weltweite WC-Hygiene-Business verantwortliche Direktorin in der Konzernzentrale Düsseldorf übernimmt Jaroslava Haid-Jarkova nunmehr als General Manager das Wasch- und Reinigungsmittelgeschäft von Henkel in Österreich. Im Rahmen ihrer neuen Aufgabe nennt die Henkel-Managerin „weiteres profitables Wachstum“ als Ziel für den von ihr geleiteten Geschäftsbereich: „Wir wollen durch Innovationen Erfolg haben und damit gleichzeitig auch einen Mehrwert für unsere Kunden und Konsumenten erzielen.“ Jaroslava Haid-Jarkova ist mit einem Österreicher verheiratet, Mutter einer Tochter und hat seit 20 Jahren Wien als Lebensmittelpunkt.

Georg Grassl, der in über 30 Jahren bei Henkel in vielen verschiedenen Positionen in Marketing, Vertrieb und Supply Chain, in Spanien, Ungarn, Serbien und zuletzt in Österreich als General Manager tätig war: „Ich freue mich, ein starkes Team, starke Marken und damit ein äußerst starkes Geschäft zu übergeben. Nach so vielen erfolgreichen Jahren bei Henkel im Business, freue ich mich auf neue berufliche Herausforderungen.“

Foto: Henkel

Kerstin Neumayer wird Marketingleiterin der Wiener Traditionsbrauerei Ottakringer. Bis Anfang 2019 war sie Vorstandsvorsitzende der MERKUR Warenhandels AG , davor 20 Jahre Billa Marketingleiterin.

 

Matthias Ortner, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: "Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihr die Marke Ottakringer auf ein neues Level heben werden. Sie passt perfekt zu uns und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Kerstin Neumayer: „Ich freue mich sehr darüber, Teil eines innovativen, österreichischen Traditionsunternehmens zu werden und meine langjährigen Erfahrungen im Bereich Management und Markenführung einbringen zu können. Meine Aufgabe ist es, Ottakringer als Marke für die Menschen erlebbar zu machen. Ich mag das Bier, ich mag die Marke und ich freue mich darauf, die Zukunft maßgeblich mitzugestalten.“

Über die Ottakringer Brauerei: Die Ottakringer Brauerei gibt es seit 1837. Sie ist die letzte große Wiener Brauerei und gleichzeitig eine der letzten großen unabhängigen Brauereien Österreichs. Als mittelständischer Familienbetrieb ist diese Unabhängigkeit besonders wichtig. Markenzeichen sind der kompromisslos hohe Qualitätsanspruch, die reiche Bier-Vielfalt von mehr als 15 verschiedene Biersorten und die urbane Lebensfreude. Die Ottakringer Brauerei beschäftigt rund 180 Mitarbeiter, braut jährlich 490.000 Hektoliter Bier und erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro. Dank der einmaligen Eventlocations am Brauereigelände ist sie auch ein fester und nicht mehr wegzudenkender Teil des Wiener Stadtlebens.

Kerstin Neumayer begann ihre berufliche Laufbahn 1993 bei der Billa AG im Bereich Vertrieb. Bereits ein Jahr später übernahm sie die Leitung des Marketings, im Jahr 2000 wurde ihr die Prokura übertragen. In ihrer Funktion als Marketingleiterin zeichnete sie für die strategische Markenführung, die gesamte Werbekampagne, sämtliche Kundenbindungsprogramme, New Media und E-Commerce verantwortlich. 2014 wechselte sie in den Merkur-Vorstand, 2016 wurde sie zur Vorstandsvorsitzenden der Merkur Warenhandels AG ernannt und war im Wesentlichen für Strategie, Business Development, Marketing, Einkauf, Category Management, Human Resources und Controlling verantwortlich.

Foto: Rewe

Mag. (FH) Melanie Wallner ist seit Anfang Juli 2019 Leiterin der Marketingabteilung bei STIHL Österreich. Ihre Pläne: Neuausrichtung der Kommunikationsstrategie und Ausbau des Online Bereichs. 

Der international tätige Motorsägen- und Motorgerätehersteller STIHL blickt auf mehr als 50 erfolgreiche Jahre in Österreich zurück und betreut aktuell rund 800 nationale Fachhändler. Mag. (FH) Melanie Wallner (34) verantwortete die Presse- und Medienarbeit von STIHL Österreich agenturseitig als PR-Expertin bereits seit dem Jahr 2014. Nun folgte der Wechsel ins Unternehmen. Mit dem Neueinstieg von Wallner sichert sich das Traditionsunternehmen langjährige Expertise im PR-, Marketing- und TV-Bereich.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und auch darauf, ab sofort für eine Marke mein gesamtes Know-how und 100 Prozent Leistung zu geben“, sagt Wallner. Auch Mag. Alexander Hembach, Geschäftsführer STIHL Österreich, blickt motiviert in die Zukunft: „Mit Melanie Wallner kommt frischer Wind in unser Marketing. Sie wird auch die digitalen Themen in unserem Haus vorantreiben und ausbauen.“


Breit gefächerte Expertise in der Medienbranche
Die gebürtige Wienerin begann ihre Erfolgsgeschichte als Redakteurin für bekannte TV-Formate. 2014 wechselte sie in die PR-Branche, in der sie zuletzt als Gesellschafterin einer Kommunikationsagentur tätig war. Bereits vor dem Einstieg bei STIHL Österreich war Wallner mitverantwortlich für die Konzeption des aktuellen Online Video-Magazins „STIHL Insight“, das sich an Profis und Händler richtet, und über den unternehmenseigenen YouTube Kanal ausgestrahlt wird.

„Bewegtbild hat mich im wahrsten Sinne des Wortes schon immer „bewegt“. Dank meiner jahrelangen Erfahrung in der TV- als auch Agenturbranche habe ich mich schon früh mit Trends auseinandergesetzt und konnte meine Expertise und Kompetenzen vielfältig ausbauen. Diese werde ich nun auch in der neuen Position gekonnt zum Einsatz bringen“, so Wallner. 

Mission Zukunft in der Kommunikationsarbeit
Die Erweiterung eines ganzheitlichen Marketingkonzepts für den B2B- als auch B2C-Markt, kombiniert mit erfolgsversprechender Pressearbeit und dem Einsatz von digitalen Medien, stehen im Fokus der neuen Marketingleiterin. Durch die Erarbeitung von Kernstrategie-Themen wird sie gemeinsam mit ihrem Team die Neuausrichtung der Kommunikationsarbeit umsetzen. Dabei werden neben den Profi-Produkten wie der STIHL Motorsäge, für die das Unternehmen weltweite Bekanntheit erlangt hat, speziell Gartengeräte, wie Akku-Produkte, in den Fokus der Arbeit rücken.

„Wir sind in der glücklichen Lage, auf eine hohe Markenbekanntheit und -relevanz aufbauen zu können. Doch unsere Zielgruppen werden immer differenzierter. Als Traditionsunternehmen können wir Sicherheit und Qualität garantieren, aber nun gilt es auch aufzuzeigen, dass wir flexibel und zukunftsorientiert handeln – und das sowohl in unserem Produktportfolio, als auch in der Marketingarbeit“, erklärt Hembach und Wallner ergänzt: „Die Branche verändert sich immer rascher, speziell durch den Online Handel findet ein großer Wandel im Kauf von Gartengeräten statt. Wir müssen hinsehen und unsere Zielgruppen noch besser kennenlernen, um zu wissen, wo ihr Bedarf in der Gartenarbeit liegt.“ 

Foto: Stihl Österreich

Angela Drescher ist mit Anfang August Teil der Marketing-Abteilung der Wiener Werbeagentur epmedia.

 

Seit dem 1. August unterstützt Angela Drescher als Senior Marketing Consultant in Sachen Marketing Strategie und Kundenberatung nun die epmedia Werbeagentur, die ausschließlich Kunden aus dem Real Estate Bereich betreut. Mit der Immobilienbranche kennt sich Angela Drescher durch ihre konzeptionell-strategische Arbeit als Marketing Managerin bei CPI Immobilien bestens aus und passt somit optimal in das Unternehmen. 

Die kunst- und designaffine studierte Betriebswirtschaftlerin und Marketing-Allrounderin kann auf über fünfzehn Jahre Erfahrung, unter anderem bei der internationalen Uzin Utz Group, der Wienerberger Tochter Semmelrock, Verbund und Energiecomfort (100% Wien Energie), zurückblicken. Durch ihre Kreativität und ihrem strategischem „out-of-the-box“ Denken wird sie nun der Full-Service-Agentur epmedia zur Seite stehen.

Foto: epmedia/Mona Heiß

Seit mehr als sechs Jahren ist sie für den Werbezeitenvermarkter IP Österreich tätig, seit 2017 verantwortet das Gesamtmarketing sowie das Programmmarketing für die beliebtesten Privatsender.

 

Nach dem Studium startete sie bei einem Film Distributor, arbeitete danach in New York für das Austrian Cultural Forum – ihr Zuständigkeitsbereich lag ebenfalls im Filmbereich. Dem Genre ist sie im Grunde treu geblieben: Auch heute geht es um Bewegtbilder, konkret um TV-Werbung. Seit mehr als sechs Jahren ist sie für den Werbezeitenvermarkter IP Österreich tätig, seit 2017 verantwortet das Gesamtmarketing sowie das Programmmarketing für die beliebtesten Privatsender.

Wann erwachte bei Ihnen das Interesse für die Marketingbranche? 

Ich hatte das Glück bereits während des Studiums durch zahlreiche Praktika Einblicke in die PR & Marketingwelt zu bekommen. In der Theorie ist ja dann doch vieles anders als im tatsächlichen Berufsalltag. Durch diese praktischen Erfahrungen war für mich sehr schnell klar, dass ich auch nach dem Studium in diesem Bereich Fuß fassen möchte. Die Verbindung mit der Medienbranche war mir dabei ebenfalls immer sehr wichtig. 

Die Marketingleiterin der UniCredit Bank Austria Andrea Schmitz-Dohnal im Austrian Business Woman-Talk über die Herausforderungen ihres vielfältigen Jobs.

 

Wie kamen Sie zur Unicredit Bank Austria? Wie verlief Ihr Werdegang?

Ich habe nach der Matura begonnen, Publizistik & Kommunikationswissenschaften / Politikwissenschaften zu studieren, wollte aber nach einem Studienjahr doch lieber mehr Struktur in meinem Lern-Alltag bringen. Ich habe mich daher für den Fachlehrgang für Wirtschaftswerbung (am Wifi Wien) entschieden, der der heutigen Werbeakademie entspricht. Danach habe ich mich auf die Suche nach der richtigen Branche begeben, war kurz in einer PR-Agentur und einer Filmproduktion tätig, bis ich bei der GGK Wien meinen ersten Job gefunden habe, der mir so richtig Spaß gemacht hat.

Nach einem sehr arbeits- und lehrreichen Jahr wurde ich schwanger, ging in Karenz und bekam meinen Sohn  Philipp. Das habe ich zum Anlass genommen, um parallel mein Studium zu beenden und auch noch den Hochschullehrgang für Markt- und Meinungsforschung zu absolvieren. Die Aufgaben auf Agenturseite fand ich so spannend, dass ich danach wieder in diese Branche wechselte und Account Directorin bei Young & Rubicam wurde.

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