Interviews

Mit der Juristin Monika Vögele steht erstmals eine Frau an der Spitze des Verbandes der österreichischen Arzneimittelvollgroßhändler PHAGO. Ein Austrian Business Woman-Interview.

 

Monika Vögele hat die Führung des Verbandes der österreichischen Arzneimittelvollgroßhändler PHAGO inne. PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des österreichischen Arzneimittelvollgroßhandels, die seit 1955 besteht. Der Verband vertritt die Interessen von 2.000 Mitarbeitern, die  sechs Mitgliedsunternehmen bevorraten 50.000 Artikel von mehr als 2.000 Lieferanten und liefern jeden Monat 20 Millionen Arzneimittelpackungen aus.

Die gebürtige Oberösterreicherin war nach Abschluss des Jus-Studiums in Wien bei IBM Österreich für die Verträge mit den Vertriebspartnern in Osteuropa zuständig. In den Jahren 2002 bis 2007 arbeitete sie als Konzipientin in drei Wiener Rechtsanwaltskanzleien und schloss die Ausbildung und Prüfung zur Rechtsanwältin ab.

Im Jänner 2008 nahm sie ihre Arbeit in der Österreichischen Apothekerkammer auf, wo sie die stellvertretende Leitung der Präsidial-, Personal- und Verwaltungsabteilung innehatte. Daneben hält sie seit 2015 die Rechtsvorlesung für Pharmaziestudentinnen und –studenten an der Universität Wien. Seit Oktober 2016 ist sie als Nachfolgerin von Prof. Krammer die neue Generalsekretärin der PHAGO, des Verbandes der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler – als erste Frau in der Verbandsgeschichte.

Wie kamen sie zum Verband?

Die PHAGO – der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler – suchte für Prof. Heinz Krammer, der seine Tätigkeit als Generalsekretär nach 35 Jahren zurücklegt, eine/n Nachfolger/in. Als Kennerin der Branche – ich war zuvor über acht Jahre in der Präsidialabteilung der Österreichischen Apothekerkammer – musste ich nicht zwei Mal überlegen, sondern habe mich sofort beworben.

Dr. Susanne Höllinger im ABW-Gespräch über Vermögenserhalt, die Vereinbarkeit von Job und Familie und die Freude an der täglichen Arbeit

 

Was hat Sie im Vorjahr besonders gefreut?

Sicherlich die erneute Erkenntnis, dass wir in einem extrem schwierigen Branchenumfeld mit sehr kundenorientiertem Arbeiten und Mitarbeitern mit höchstem Know-how gut über die Runden kommen können. Das macht mich sehr zufrieden für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter. In nackten Zahlen haben es unsere Angebote durchwegs geschafft, den Vermögenserhalt mehr als zu erreichen.

Worauf hätten Sie verzichten können?

Den überraschenden Ausgang des Referendums „BREXIT“ und dessen noch nicht abschätzbare Folgen. Wir haben allerdings die kurzfristigen Marktverwerfungen für unsere Kunden genutzt, um im Aktienbereich eine Reallokation (in diesem Fall eine Aufstockung) der Aktienquote durchzuführen. Die anhaltenden Niedrig (Negativ) -Zinspolitik in Europa und deren asymmetrische Auswirkung auf die Zinsmargen der Banken; und die offensichtlichen strukturellen Schwierigkeiten der EU bei der Bewältigung großer Herausforderungen.

Austrian Business Woman im Gespräch mit Dr. Christine Catasta, Leiterin Unternehmensberatung PwC Österreich.

 

Blick über die Grenzen

„Ich habe schon immer gerne gelernt“, sagt Dr. Christine Catasta. „Aber ich hatte nicht vor, Karriere zu machen.“ Catasta lächelt, das Business-Outfit sitzt perfekt. Dazu edles Halstuch, dezenter Schmuck. „Bereits während des Studiums an der Wirtschaftsakademie hat es mich in die weite Welt hinaus gezogen. Es war ein Hinausbewegen aus der Komfortzone.“ Erinnerungen an die USA, Südamerika, Frankreich und Italien. Erste Kontakte mit großen Konzernen. Siemens, VOEST und Bank of America.

„Ich war fasziniert, vor allem vom wirtschaftlichen Bereich.“ Fremdsprachen werden erlernt. Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch. „Mein Vater war sehr leistungsorientiert, meine Mutter empfahl mir Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Verdiene dein eigenes Geld.“ Ein kurzes Lächeln. Gedanken an die Anfänge. PwC, damals ein kleines Team in Österreich. 12 Mitarbeiter, heute mehr las 800. Start in der Wirtschaftsprüfung. Die Heirat in jungen Jahren, die Geburt der Kinder. Jahrelange Ausbildung zur Wirtschaftsprüferin. Familie, Job, Zusatzausbildung – Dreifachbelastung. Nahezu tägliches Lernen bis in die frühen Morgenstunden. Eine anstrengende Zeit.

WKÖ-Generalsekretärin Mag. Anna Maria Hochhauser im Interview mit Austrian Business Woman über Herausforderungen, die Frauenquote und den Wirtschaftsstandort Österreich.

 

Was waren 2016 die größten Herausforderungen für die WKÖ?

In den Augen unserer Mitgliedsbetriebe – das ergab eine großangelegte digitale Befragung – war die wichtigste Aufgabenstellung für die Wirtschaftskammer, Maßnahmen zur Überwindung der anhaltenden Investitionsschwäche der österreichischen Wirtschaft durchzusetzen. Hier ist uns einiges gelungen. Ende Oktober hat die Regierung ein Wirtschaftspaket mit Fokus Klein- und Mittelbetriebe auf den Weg gebracht, in dem die von der WKÖ geforderte Investitionszuwachsprämie und weitere Anreize zur Stärkung des Investitionsstandorts Österreich enthalten sind. Und auch die bereits von der Regierung beschlossene Startup-Förderung wie auch die massive Reduktion der Bankenabgabe wird positive Auswirkungen auf die Unternehmen, auf die Versorgung mit Investitionsmitteln haben. 

Seit Herbst vergangenen Jahres ist Lisa Weddig COO der TUI Österreich, sie verfügt über reichlich Erfahrung in der Branche. Die erfolgreiche Touristikerin über Ziele, Herausforderungen und was man für eine Karriere in der Tourimusbranche braucht

 

Jänner 2016 – Seit Herbst vergangenen Jahres ist Lisa Weddig COO der TUI Österreich. Ihr Aufgabengebiet ist breit gefächert. „Als COO (Chief Operating Officer) bin ich für das touristische Geschäft des Veranstalters verantwortlich. Dazu gehören sowohl der Flugeinkauf als auch Zielgebietsentwicklung, das Katalogpricing und untersaisonale Steuerung sowie Disposition unserer Kapazitäten. Ebenso verantworte ich die Marke GULET und treibe TUI MAGIC LIFE in Österreich voran. Zu meinen Teams zählt auch das Gruppenreisengeschäft, das besonders geeignet ist, um neue Potentiale zu finden. Neben Produkt und Flug verantworte ich noch die Servicebereiche, dazu gehören das Servicecenter als Erstkontakt und Möglichmacher für Reisebüroanfragen und der Kundenservice zur Nachbearbeitung, wenn im Urlaub mal etwas anders als geplant gelaufen ist. Als Geschäftsführerin bin ich natürlich auch für die strategische Entwicklung des Unternehmens verantwortlich und kümmere mich um Organisationsentwicklung.“

Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter

Ihre Begeisterung für das Unternehmen ist hörbar. „Die TUI ist ein internationaler Konzern mit mehr als 75.000 Mitarbeitern. Uns zeichnet ein riesen Produktangebot auf der ganzen Welt aus. Diese Internationalität spüren wir täglich im Arbeitsleben, auch weil wir über Grenzen hinweg mit Kollegen  aus verschiedenen Ländern zu tun haben. Auch über Social Media, Newsticker und Videobotschaften erfahren wir jede Woche aktuelle Themen aus allen Quellmärkten. Diese Vernetzung ist in vielen Themen ein großer Vorteil." „Ein so großer Konzern, so Weddig, "gibt auch Sicherheit, sowohl den Mitarbeitern als auch Kunden.

Mag. Dr. Susanne Baumann-Söllner ist seit etwas mehr als drei Jahren Vorständin der IAKW-AG die das Austria Center Vienna betreibt. Das Erfolgsrezept der Powerfrau sind Großkongresse. 

 

Wie viele Veranstaltungen/Kongresse finden durchschnittlich pro Jahr im Austria Center Vienna statt?

Das Austria Center Vienna ist mit 24 Sälen, 180 Meetingräumen und verfügbaren 22.000 m2 Freiflächen das größte Kongress- und Veranstaltungszentrum in Österreich für bis zu 20.000 Teilnehmern. Unser Kerngeschäft ist die Abwicklung von internationalen Großkongressen mit bis zu 20.000 Personen – vorwiegend aus dem medizinischen Bereich – und internationalen Firmenkundenveranstaltungen. Zusätzlich finden bei uns viele nationale Veranstaltungen – von Firmentagungen über Messen, Hauptversammlungen oder Galaveranstaltungen statt. Durchschnittlich sind das pro Jahr rund 150 bis 200 Veranstaltungen mit insgesamt 150.000 Teilnehmern.

Sie startete ihre Laufbahn bei der Wiener Städtischen Versicherung AG im Jahr 2002. Sieben Jahre später wurde sie Vorstandsdirektorin. Dr. Christine Dornaus im ABW-Gespräch über Vorsorge und ihre Karriere.

 

Wie beurteilen Sie die derzeitige Situation der Versicherungsbranche?

Die österreichische Versicherungsbranche ist sehr gut für die kommenden Aufgaben vorbereitet. Die historisch extrem niedrigen Zinsen sind allerdings eine große Herausforderung. Die Wiener Städtische als eine der größten Versicherungen des Landes hat in der Veranlagung einen sehr langen Atem. Konkret heißt das, dass wir festverzinsliche Anleihen im Deckungsstock haben, die noch deutlich höhere Zinsen abwerfen als zum Beispiel neu aufgelegte deutsche oder österreichische Bundesanleihen.

Wie sicher sind Versicherungen?

Versicherungen sind es seit jeher ein stabiler Wirtschaftszweig, weil sie sehr vorsichtig mit Risiken umgehen. So musste keine einzige Versicherung während der jüngsten Finanzkrise vom Staat aufgefangen werden, sie waren auch da ein Fels in der Brandung. Die Wiener Städtische hat in ihrer mehr als 190-jährigen Geschichte schon zwei Weltkriege und mehrere Währungsreformen und zahlreiche Konjunkturschwankungen überlebt. Und wir sind auch für die Zukunft sehr gut gerüstet.

„Ich mag es, wenn Bewegung da ist“ – Mag. Silvia Emrich im ABW-Talk über kontinuierliches Lernen und weibliche Führungskräfte.

 

Was zeichnet einen guten Finanzvorstand aus?

Ein guter Finanzvorstand verleiht dem Unternehmen Stabilität, Nachhaltigkeit, sichert dessen Finanzkraft und gewährleistet gesundes profitables Wachstum. Er gestaltet außerdem die strategische Ausrichtung des Unternehmens entscheidend mit. Neben Finanzkompetenz und analytischen Fähigkeiten ist zukunftsorientiertes und strategisches Denken ein wichtiges Merkmal. Ebenso eine umfassende Kenntnis der eigenen Organisation, aber auch der Branche, in der das Unternehmen tätig ist und des Mitbewerbs.

Über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu sein, ist entscheidend, um Chancen für das Unternehmen aufzuzeigen. Die finanzielle Bewertung jener Chancen im Rahmen von vorausschauenden Planungsrechnungen und validen Business Cases ist eine wichtige Grundlage für eine fundierte Entscheidungsfindung. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist das einfache und verständliche Darlegen komplexer Finanzthemen. Nicht zuletzt ist auch kosteneffizientes Denken ein entscheidendes Merkmal, um den Erfolg eines Unternehmens langfristig zu sichern.   

Helga Freund wusste offenbar früh, wohin die Reise gehen soll. Mehr darüber hat sie ABW erzählt.

„Nach meiner Schulausbildung habe ich das Tourismus College besucht und anschließend bei einem Reiseveranstalter, der im Outgoing Bereich tätig ist, in verschiedenen Abteilungen Erfahrungen gesammelt. Weil ich mich weiterentwickeln wollte habe ich dann zu Eurotours gewechselt um dort neben Outgoing auch im Incoming tätig zu werden. Vom Hoteleinkauf, über Vertrieb, Operations bis zum Aufbau des damals jungen Geschäftsfeld Direktvertrieb durfte ich alles verantworten.
 
Also, alles von der Pike auf lernen und aktiv gestalten. Dadurch ist Tourismus zu meiner großen Leidenschaft geworden“. Ihre Aufgabe als CCO macht ihr richtig Freude: „Reisen ist positiv besetzt. Diese positive Assoziation in touristische Konzepte umsetzen zu können, ist eine der spannendsten Herausforderungen die man sich beruflich stellen kann. Produkte zu entwickeln, Qualität sicher zu stellen, nachhaltige Kundenbindung zu betreiben, macht viel Freude. Da ist kein Arbeitstag wie der andere. Da wird es nie langweilig. Unsere rund 400 Mitarbeiter haben ein Durchschnittsalter von 33 Jahren. Das bedeutet: Bei uns geht es jung, dynamisch und motiviert zu. Das alles macht den Reiz einer tollen Aufgabe aus.“

Was in den vergangenen Jahren immer stärker propagiert wird, Elisabeth Orasche hat es bereits vor längerer Zeit gemacht: Eine Lehre war der Beginn ihrer Karriere in der Reisebranche.

Das allein aber ist noch kein Erfolgsgarant, dazu gehört noch viel mehr – was genau und noch einiges mehr erzählt sie Austrian Business Woman.

„Mit viel Liebe zu meinem Beruf, ständigem Einsatz und ein wenig Glück holte mich eine Person, die das vollste Vertrauen in mich setzte, in die Verkehrsbüro Group“, das war, erzählt Sissy Orasche, der Beginn ihrer Karriere in einem Konzern, welcher Marktführer im Bereich Leisure Touristik – mit 120 Reisebüros unter der Marke „Ruefa“ in ganz Österreich ist.

Karriere mit Lehre
Was heute propagiert wird, Elisabeth Orasche hat es vor einigen Jahren schon vorgemacht: Karriere mit Lehre! Heute leitet sie bei Ruefa den Bereich Steiermark und Kärnten und verantwortet damit 20 Filialen. Die Ausbildung allein allerdings wäre für eine solche Karriere allerdings zu wenig gewesen. Eine wesentliche „Zutat“ ihres Erfolgs war und ist die Liebe zum Beruf: „Durch ständiges Interesse an fremden Ländern und Kulturen und der Umgang mit Menschen wurde dieser Beruf zum Hobby. Jede freie Minute wurde dafür genutzt um den Kunden die schönsten Tage im Jahr, sprich Urlaub, so zu vermitteln, dass sie in ewiger Erinnerung bleiben.“

Geschenk und harte Arbeit
Nach der Tätigkeit im Verkauf und als Büroleiterin „schnupperte“ Orasche ich als Regionalleitung in den Veranstalterbereich.  „Zwei Jahre danach holte man mich zu RUEFA als Regionalleiterin und als Geschäftsführerin der Kärntner Reisebüros. Dafür tätig zu sein, war und ist für mich eine tolle Herausforderung und der Erfolg ist ein Geschenk, eingepackt in harte Arbeit. 

Berufung
Leidenschaft, Liebe und Begeisterung sind für Orasche die wichtigsten Indikatoren für Glück, Freude und Erfolg im Beruf.“Ich betrachte meine Arbeit nicht als Last oder Pflicht, sondern als Berufung. Mein Tag ist ausgefüllt mit Umsatz und Ergebnisplanung, Erreichung der Ziele,Mitarbeiterführung und Kommunikation. Regionsorganisation und Controlling, Verkaufsförderung-Steuerung, Mitarbeiterförderung und Qualifikation, Planung von Meetings und Veranstaltungen, Beschwerdemanagement, Personalsuche, Kundenakquise etc. und bin ich ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen.“

Erfolgsrezept
Um in ihrer Branche erfolgreich zu sein bedarf es einiges: „Eine derart abwechslungsreiche Tätigkeit verlangt ein enormes Fachwissen. Ein freundliches, offenes Wesen, großes Interesse am Reisen sowie an Menschen und Kulturen, genaues Arbeiten mit Liebe zum Detail, eine gute Auffassungsgabe und Organisationstalent sind wichtige Voraussetzungen. Wichtig ist allerdings auch, die Fähigkeit mit einer gewissen Arbeitsbelastung und mit Stress umzugehen, sowie selbständiges Arbeiten, hohe Effizienz und Einsatzbereitschaft.

Neue Reisebürogeneration
Die Verkehrsbüro Group ist als Österreichs führender Tourismuskonzern seit über 95 Jahren erfolgreich. Motto: Der Urlaub beginnt im Ruefa-Reisebüro Für ihren Arbeitgeber ist sie auch nach vielen Jahren immer noch Feuer und Flamme:  „Ruefa stellt mit seiner führenden Marktpräsenz und den Filialen in allen Bundesländern die Nähe zum Kunden.
 
Als einziger Anbieter in Österreich hat Ruefa ein Zertifizierungsprogramm für ihre Reisebüroberater implementiert. Die Zertifizierung stellt unternehmensweit überdurchschnittlich hohe Qualitätsstandards in der Kundenberatung sicher. In Fachseminaren werden die wichtigsten Kenntnisse und Qualifikationen für die Tätigkeit als Reiseberater vermittelt. Das Spektrum reicht von Destinationsschulungen über Reiserecht, Verkaufsseminare bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung. Ruefa steht für die außerordentliche Qualität einer neuen Reisebürogeneration. Alle Reiseberater werden umfassend ausgebildet, die Kundenberatung ist zertifiziert“, sagt Orasche.

Hohe Ansprüche
Orasche hat an sich und ihr Team hohe Ansprüche, was die Erfüllung der Kundenwünsche betrifft: „Als modernes Dienstleistungsunternehmen wollen wir die Erwartungen unserer Kunden mit höchster Qualität und Professionalität übertreffen und agieren mit ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung. Den Unternehmenserfolg sichern wir nachhaltig durch herausragende Leistungen unserer bestens ausgebildeten Mitarbeiter.
 
Die strategischen Unternehmensziele und Werte  sind im Unternehmensleitbild zusammengefasst, in dessen Zentrum Kundennähe und professionelle Kundenberatung  stehen. Unsere tägliche Arbeit bestimmen höchste Dienstleistungsqualität, Teamgeist, Zielorientierung und Innovationsfreude.“ Zielgruppe von Ruefa sins, so Orasche Menschen, welche das Vertrauen in das Reisebüro setzen und auf Sicherheit und Qualität achten.

Dem Alltag entfliehen
Und die Trends? Was wollen die Kunden heuer? Laut Ruefa-Umfrage wollen 90 Prozent der Österreicher vor allem eines: verreisen und dem Alltag entfliehen. „Ob Städtereise, Aktivurlaub, eine zwei Ländertour oder Rundreise, Reise-Kombinationen per Schiff, Bus oder Flugzeug liegen im Trend. Die kulturelle Vielfalt im Zuge von Studien und Intensivreisen stehen hoch im Programm. Städtereisen mit Party, Shopping, Kultur und Romantik. Bade und Strandurlaub beliebter denn je. Erholung steht ganz oben auf der Liste.“

 

Seit dem Vorjahr steht Petra Nocker-Schwarzenbacher an der Spitze der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft. Mit ABW spricht sie Klartext über Beamte und Bürokratie.

Ein erstes Resümee als Obfrau?
Es ist schön, sagen zu können: Ich bereue diesen Schritt sicherlich nicht. Viel Freude an der Arbeit, aber auch viele Termine, dafür aber gute Gespräche. Doch abgerechnet wird bekanntlich erst am Schluss. Ich weiß, dass wir auf einem sehr guten Weg sind! Erst zu Beginn dieses Jahres haben wir unser 8- Punkte Programm für einen nachhaltigen Erfolg der Tourismus- und Freizeitwirtschaft präsentiert, in dem die Schwerpunkte meiner Arbeit definiert werden. Themen wie die Verbesserung des Image der Branche, Entbürokratisierung, Betriebsübergaben, die Senkung der Arbeitskosten sind nur einige meiner Themen für die nahe Zukunft.

Seit vier Monaten ist Elisabeth Stadler Generaldirektorin der Donau Versicherung. Sie führt ein Unternehmen mit rund 1.400 Mitarbeitern.

 

Was sind die Stärken der Donau Versicherung?
Die Donau Versicherung existiert seit  knapp 148 Jahren und steht für eine traditionsreiche und erfolgreiche Entwicklung. Eine unserer großen Stärken ist die intensive regionale Verankerung. Österreichweit sind über 1.400 Mitarbeiter in unseren neun Landesdirektionen und Geschäftsstellen tätig. Unser regionaler Fokus heißt auch sehr kundenorientierte Beratung und gute persönliche Kundenbeziehungen zu den knapp 900.000 Kunden.

Was können sie den Versicherten bieten?

Unser Slogan lautet „flexibel wie das Leben“, das trifft nicht nur auf Produkte und Beratung zu, sondern auch ganz spezifisch auf die Mitarbeiter und unsere Unternehmenskultur. Die Donau Mitarbeiter zeichnet eine sehr ausgeprägte Teamkultur und Kundenorientiertheit aus. Ein Vorteil ist unser breites Produktangebot. Wir bieten alle Sparten an, sprich wir können die Kunden umfangreich gegen alle Risiken sowohl privat als auch gewerblich absichern.

Was sind ihre Ziele für 2015 fürs Unternehmen?
Das gesamte vierköpfige Vorstandsteam ist neu und wurde erst im September 2014 formiert. Wir alle sind sehr motiviert und haben viel vor. Für 2015 gilt es eine neue Positionierungsstrategie für die Donau Versicherung festzulegen. Wir wollen an unserem Profil arbeiten. Wofür steht die Donau, was haben die Kunden für Vorteile, wenn sie bei uns versichert sind. Da wurden Stärken bisher zu wenig nach außen betont.    

 Seit über 30 Jahren ist Ulrike Marinoff für die Stadt Wien tätig. Anfang der 90er Jahre, nach der Geburt ihrer Tochter, wurde sie zum PID versetzt.

 

Anfangs hatte sie wenig Freude damit. Das hat sich bald geändert: „Ich habe sehr schnell begriffen, dass mir nichts Besseres passieren konnte.“ Ulrike Marinoff über ihren vielfältigen Aufgabenbereich, die Vielfalt an Kommunikationsmöglichkeiten, ihren Führungsstil und wie sie Erfolg definiert.

Wie kamen sie zum PID?
Ich hatte 1990 meine Tochter zur Welt gebracht und bin nach der damals möglichen einjährigen Karenzzeit  in den Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (PID) – vorerst auf ein halbes Jahr zur Probe – versetzt worden. Damals war es nämlich noch nicht üblich, dass man nach einer Babypause wieder an seinem vorherigen Arbeitsplatz zurückkehren konnte.

Mag. Klaudia Kopeinig, Marketing- und Vertriebsleiterin bei Vonwiller Österreichische Qualitätsmühlen, über berufliche Herausforderungen, Doppelbelastung und Kindheitserinnerungen.

 

Welche spannenden Aufgaben hält Ihre Tätigkeit als Marketingleiterin bei Vonwiller Österreichische Qualitätsmühlen für Sie bereit?
Nachdem ich nicht nur Marketingleiterin, sondern gleichzeitig auch Vertriebsleiterin Paketmehl bin, habe ich ein sehr umfangreiches Aufgabengebiet. Neben der strategischen Planung, 360 Grad Marketing, Marktforschung, Marktanalyse, Trendbeobachtung für unsere Paketmehlmarken, bin ich auch für das B2B Marketing der Vonwiller Österreichischen Qualitätsmühlen und den Vertrieb des Paketmehls zuständig. Unterstützt werde ich dabei von einem großartigen Team, das aus zwei Key Account Managern und einer Junior Productmanagerin besteht. Da wir ein kleines Team sind, betreue ich  unsere Kunden REWE und Spar persönlich.

Sind Sie beruflich angekommen?
Für so erfolgreiche Marken wie Fini’s Feinstes oder Farina zu arbeiten ist für einen Marketeer wie ein Lotto Jackpot. Mein Job bringt mir jeden Tag neue und interessante Herausforderungen, die ich nicht missen möchte. Im Moment bin ich genau da, wo ich sein möchte.   

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