Business-News

Marianne Neumüller-Klapper übernimmt Nachhaltigkeits-Agenden bei Nespresso Österreich

Customer Care & Service Director Marianne Neumüller-Klapper verantwortet ab sofort auch die Bereiche Nachhaltigkeit und Recycling bei Nespresso Österreich. 

Nach sieben Jahren bei Nespresso Österreich, seit einem Jahr als Customer Care & Service Director, erhält Marianne Neumüller-Klapper (49) nun einen weiteren Verantwortungsbereich: Seit Juli ist sie auch für die Themen Nachhaltigkeit und Recycling von Nespresso Österreich, sowohl für B2C als auch für den Professional Bereich, direkt verantwortlich. Schon zuvor waren diese Themen in ihrem Team angesiedelt. Mit dem Abschied von Sustainability Manager Richard Paulus, der das Unternehmen nach zwölf Jahren verlässt, hebt Nespresso die Nachhaltigkeits-Agenden somit in die höchste Management-Ebene.

Nachhaltigkeits-Agenden bei Nespresso an oberster Stelle

Kaffeegenuss und Nachhaltigkeit sind für Nespresso untrennbar miteinander verbunden. Daher hat Nespresso sich von Anfang an der Nachhaltigkeit verschrieben und ein eigenes Nachhaltigkeitsprogramm für seinen Kaffee etabliert. Richard Paulus trug wesentlich zur Erreichung der darin festgehaltenen Ziele, wie beispielsweise die Erhöhung der Recyclingrate, in Österreich bei. Dies gelang durch Partnerschaften mit 15 österreichischen Gemeinden sowie mit ARAplus und dem Entsorgungsfachbetrieb Höppberger. Mittlerweile wird bereits ein Drittel (31 %) der gebrauchten NespressoKapseln zurückgegeben und wiederverwertet. „Wir bedanken uns herzlich bei Richard Paulus, der viele wichtige Meilensteine hinsichtlich Nachhaltigkeit bei NespressoÖsterreich gesetzt hat. Unter anderem hat er wesentlich dazu beigetragen, dass Nespresso Kapseln heute nicht nur in über 1.900 Sammelstellen zurückgegeben, sondern zudem auch über die öffentliche Wertstoffsammlung in 15 Regionen in ganz Österreich recycelt werden können“, unterstreicht Alessandro Piccinini, Geschäftsführer von Nespresso Österreich. 

Neumüller-Klappers ausgesprochenes Ziel ist es, die CO2 Neutralität bei NespressoÖsterreich stärker voranzutreiben und die Kreislaufwirtschaft noch mehr in den Fokus zu rücken. Mit weiteren strategischen Partnerschaften soll die Recyclingquote zudem weiterhin nachhaltig gesteigert und weitere Schritte zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens gesetzt werden. „Marianne Neumüller-Klapper kennt das Unternehmen bestens und weiß, welch hohen Stellenwert das Thema Nachhaltigkeit für uns hat. Ich bin überzeugt davon, dass sie die Bereiche Nachhaltigkeit und Recycling zukunftsorientiert weiterentwickeln wird“, so Piccini weiter. 

Seit 2013 bei Nespresso Österreich

Neumüller-Klapper ist bereits seit 2013 für Nespresso Österreich tätig und agiert seit 2015 als Prokuristin für das Unternehmen. Vor ihrer Bestellung zum Customer Care & Service Director war sie über drei Jahre lang erfolgreich als Operations Director und zweieinhalb Jahre als Supply Chain & Procurement Director bei NespressoÖsterreich tätig.

Foto: Nespresso

 

Weber & Co. berät Central European University

Die österreichische Anwaltssozietät Weber & Co. berät Central European University (CEU) beim Abschluss des Baurechtsvertrages für ihren neuen Standort in Wien. CEU wird das historische Otto-Wagner-Areal auf Basis eines Baurechtes für 100 Jahre von der Stadt Wien übernehmen und damit den Universitätsstandort Wien nachhaltig bereichern.

CEU ist eine in den USA und in Österreich akkreditierte Privatuniversität, deren Bachelor-, Master- und Doktoratsstudenten aus über 120 Nationen stammen. Grundsatz der Universität ist die Vermittlung der Werte einer offenen Gesellschaft nach den Prinzipien der freien Wissenschaften, der freien Politik und freier Institutionen.

CEU und Wirtschaftsagentur Wien verhandelten rund drei Jahre die rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Bedingungen des Baurechtsvertrags für die künftige Nutzung des Otto-Wagner-Areals durch CEU. Im Rahmen eines festlichen Unterzeichnungsaktes am 27. Juli 2020 im Wiener Rathaus wurden die Verträge unterfertigt und damit die Zukunft des Universitätsstandorts der CEU in Wien durch CEU und Stadt Wien eingeleitet. Wien positioniert sich einmal mehr als moderne, weltoffene und internationale Stadt.

Wirtschaftsagentur Wien räumte CEU mit dem Baurechtsvertrag ein langfristiges Nutzungsrecht an der Kernzone des Otto-Wagner-Areals ein. Sichergestellt wurde, dass das historische Stadtgebiet der Öffentlichkeit erhalten bleibt und alle Wiener und Wienerinnen freien Zugang zum Universitätsareal erhalten. CEU wird die für die Universität bestimmten Gebäude in den nächsten 5 Jahren sanieren und für einen modernen internationalen Universitätsbetrieb revitalisieren. Sämtliche Planungen werden in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt vorgenommen.

Daniela Witt-Dörring MRICS, Partnerin von Weber & Co., die CEU federführend bei der Transaktion beriet: „Wir freuen uns sehr, dass wir CEU bei dieser für sie und die Stadt Wien so bedeutsamen und zukunftsweisenden Ansiedlung rechtlich begleiten durften. Die rechtlichen Möglichkeiten, die das Instrument des 100-jährigen Baurechts für großvolumige Projektentwicklungen bietet, konnten im kooperativen Dialog mit der Wirtschaftsagentur Wien und der Stadt zu einem angemessenen Interessensausgleich genutzt werden. Dieser ist für eine langfristige Vertragsbeziehung unbedingt erforderlich. Wir gratulieren den Partien und freuen uns mit ihnen, dass diese stimmige Standortentscheidung, die dem geschichtsträchtigen Otto Wagner-Areal am Steinhof neues Leben einhaucht, umgesetzt werden konnte.“

Fotos: Weber & Co., PID/David Bohmann

Wiener Städtische: Verlässlicher Arbeitgeber für Lehrlinge

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen trifft Jugendliche besonders stark. Die Johannes-Kepler-Universität prognostiziert rund 80.000 arbeitslose Jugendliche in Österreich, da tausende Lehrstellen fehlen werden. Vor diesem Hintergrund ist die Wiener Städtische nicht nur Sicherheitspartner Nummer eins, sondern auch ein verlässlicher Arbeitgeber – insbesondere für Lehrlinge. Das Unternehmen ist weiterhin auf der Suche nach jungen Menschen, die im Herbst die Lehre im Versicherungsvertrieb starten.

„Die Nachwuchsförderung hatte in der Wiener Städtischen schon immer ganz besonderen Stellenwert. Gerade jetzt ist es uns wichtig, jungen Menschen eine Perspektive zu geben und ihnen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen“, so Generaldirektor Robert Lasshofer. Für Jugendliche, die im Berufsleben noch nicht Fuß gefasst haben, ist diese Zeit besonders schwer. In diesem Alter sollten sie eigentlich den Grundstein für ihre Zukunft legen, doch zahlreiche Lehrstellen fehlen.“ 

Gesucht werden kommunikative, engagierte und sozialkompetente Jugendliche im Alter von 17 bis 20. Insgesamt gibt es 100 Lehrstellen in ganz Österreich. Die Lehre startet im Herbst, Bewerbungen sind ab sofort möglich. Um die Gesundheit der Bewerber und Mitarbeiter zu schützen, laufen der Recruiting-Prozess und die Einstellung aktuell digital unterstützt ab.

Umfassende Ausbildung mittels Video

Die Wiener Städtische zählt zu den größten Lehrlingsausbildnern in der Versicherungsbranche. Aktuell absolvieren rund 160 junge Menschen ihre Lehre – und damit genauso viele wie vor der Corona-Krise. Die Lehre ist dual konzipiert: Neben der Berufsschule arbeiten die Lehrlinge durch das bewährte Mentoren-System mitten im Geschehen und lernen das Versicherungsgeschäft so in sämtlichen Facetten kennen. Aufgrund der weitreichenden Sicherheitsvorkehrungen werden die Inhalte der Lehrausbildung derzeit im Rahmen von Skype-Schulungen vermittelt. Auch die Vorbereitungen auf den Lehrabschluss finden auf diese Weise statt, sodass einer erfolgreichen Prüfung nichts im Weg steht. 

„Nach absolvierter Lehre erwartet die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, bei entsprechender Leistung und Engagement, eine vielversprechende Karriere in der Versicherungswirtschaft“, so Lasshofer. „Die Themen Sicherheit und Vorsorge sind auch in herausfordernden Zeiten relevant, was den Beruf der Versicherungsberaterin bzw. des Versicherungsberaters krisenfest macht. Auch nach Corona werden sich die Menschen umfassend abgesichert wissen wollen!“ Im Herbst wird die Ausbildung in virtuellen Klassenräumen fortgesetzt und vor allem bei fachlichen Themen eingesetzt. Verkaufsspezifische Inhalte werden, abhängig von den geltenden Maßnahmen, im Präsenztraining vermittelt.

Foto: Shutterstock/4 PM production

Manon Mélin neuer Head of Bonding bei Coface

Manon Mélin (32) ist seit 1. Juni 2020 neuer Head of Bonding bei Coface in Österreich. Sie ist damit Teil des lokalen Management-Teams des global tätigen Kreditversicherers.

Mélin ist eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet und schaut auf eine 10-jährige internationale Karriere zurück. Zuletzt leitete sie die Bonding-Abteilung der Coface im Headquarters in Paris. „Ich möchte gemeinsam mit meinem Team das Bonding-Angebot der Coface Österreich weiter ausbauen, Prozesse optimieren und eine neue Strategie entwickeln“, erklärt Mélin und erläutert: „Der Fokus liegt auf der intensiven Zusammenarbeit mit Maklern und Partnern.“ Mélin ist es für ihre Aufgabe besonders wichtig, „möglichst nahe beim Kunden zu sein, die Bedürfnisse des Marktes gut zu kennen und damit das perfekte Angebot bieten zu können.“

Mélin hat an der Paris Business School und an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin studiert. Sie startete ihre Karriere bei Coface als Risk Underwriter, wechselte nach eineinhalb Jahren innerhalb der Branche und kehrte 2015 zu Coface zurück, wo sie steil die Karriereleiter hinaufkletterte.

Manon Mélin wurde 1987 in Nordostfrankreich geboren und ist in ihrer Freizeit eine leidenschaftliche Seglerin und eine eine begeisterte Tennis- und Squash-Spielerin.

Foto: Coface

 

 

Die Bedeutung der Elektro- und Elektronikindustrie für Österreich steigt weiter

Die Corona-Krise hat gezeigt, welche Bedeutung die Elektro- und Elektronikindustrie für die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit in Krisensituationen hat und welches Potential in ihr steckt, wenn es um die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich geht. Die Digitalisierung all unserer Lebensbereiche macht sie zur Schlüsselbranche – sie bietet die technologischen Lösungen, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu bewältigen.

Die Corona-Krise hat die heimische Wirtschaft hart getroffen und aktuell ist noch nicht genau absehbar, wie sich diese Pandemie auf die Elektro- und Elektronikindustrie auswirken wird. „Die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen waren wesentlich, um den Wirtschaftskreislauf zu stärken und die Industrieproduktion als Grundlage der Versorgungssicherheit und des wirtschaftlichen Aufschwungs Österreichs zu erhalten“ betonten Wolfgang Hesoun, Obmann des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie in der heutigen Pressekonferenz.

Fokus auf Schlüsseltechnologien und Schutz von Innovationen und Investitionen
Um Österreich jetzt auch wieder zukunftsfit zu machen, ist es dringend notwendig die vorhandenen Stärken noch weiter auszubauen. „Wir müssen uns auf unsere Schlüsseltechnologien, wie die Mikroelektronik, KI, sichere Kommunikation und 5G konzentrieren, damit wir nicht nur im Krisenfall, sondern auch im internationalen Wettbewerb unabhängig und stark agieren können. Dazu müssen wir unsere Unternehmen und ihre Innovationen besser schützen, damit diese, auch wenn sie in Krisenzeiten geschwächt sind, nicht so leicht übernommen werden können oder mit ihrer Produktion aus Österreich abwandern müssen“, so Lothar Roitner. „Es freut uns außerordentlich, dass die Bundesregierung sich für Projekte wie IPCEI (Important Projects of Common European Interest) einsetzt und diese ermöglicht. IPCEI ist als strategiepolitisches Instrument absolut wesentlich, um wichtige Wertschöpfungsketten innerhalb Europas aufzubauen und die Produktion von für die Gesellschaft wichtigen Technologien in Österreich und Europa zu erhalten.“

Moderne Energietechnik zum Klimaschutz und als Exportchance
Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie hat nicht nur das Potenzial Österreich aus der Krise herauszuführen, sondern bietet auch die technologischen Lösungen, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu bewältigen. „Österreich nimmt als Wirtschaftsstandort eine Vorreiterrolle in der Automatisierung und Digitalisierung des Produktionsbereiches ein. Wir haben – verglichen mit den USA und China – schon vor mehr als 20 Jahren mit der Automatisierung begonnen. Wir haben früh verstanden, dass wir wegen vergleichsweiser hoher Personalkosten unsere Produktion effizienter gestalten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. So haben wir heute Lösungen im Einsatz, von denen andere Länder noch weit entfernt sind. Österreich hat daher auch eine robuste und zukunftsgerichtete industrielle Basis, die uns gerade jetzt in der Corona Krise vor einem viel stärkeren Abflachen der Wirtschaftskennzahlen bewahrt hat“, zeigt sich Hesoun überzeugt. Hesoun misst der Digitalisierung in der internationalen Positionierung eines Landes eine große Rolle bei.

Gerade jetzt ist daher die öffentliche Hand gefordert, Investitionen zu tätigen bzw. diese vorzuziehen. Nur so kann es gelingen, die Wirtschaft zu stimulieren.“ Möglichkeiten gebe es zur Genüge – von der Digitalisierung der Stromnetze, der Integration von erneuerbaren Energieträgern in Energiesysteme (Speichertechnologien und Smart Grids), über den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder aber intelligente Verkehrssteuersysteme bis hin zum raschen Ausbau der Bahninfrastruktur. Auch sieht Hesoun die Digitalisierung im Bereich der Energietechnik als Grundlage für einen echten Klimaschutz, denn „nur mit modernen Technologien können wir die Energiewende auch schaffen“. Eine wichtige Maßnahmen in diesem Bereich sind etwa auch Gebäudesanierungen. Hier gibt es ein enormes Potential, mit gezielten technischen Sanierungsmaßnahmen wie intelligenter Gebäudesteuerung, den Co2-Ausstoß zu verringern.

Intensivierung von Forschung und Entwicklung als Sicherheits- und Stabilitätsfaktor 
Rückgrat für Innovationen am Standort Österreich sind Forschung und Entwicklung. Nur wenn genügend in Forschung investiert wird, können all die Technologien entwickelt und produziert werden, die für Klimaschutzlösungen, kritische Infrastruktur, Energieversorgung und Steuersysteme notwendig sind. „Wenn wir all diese wichtigen Maßnahmen wie IPCEI oder auch direkte Forschungsförderungs-instrumente forcieren, sind wir gut gerüstet mit den Technologien der Elektro- und Elektronikindustrie die Herausforderungen der Zukunft mit einem starken Wirtschaftsstandort Österreich und Europa zu bewältigen“, so Lothar Roitner abschließend. 

Foto: FEEI / Hans Leitner

Staatspreis Unternehmensqualität: Einreichfrist bis 1. Juli verlängert

Der Staatspreis Unternehmensqualität wird in diesem Jahr bereits zum 25. Mal verliehen. Im Zuge der Covid-19-bedingten Terminverschiebung der Staatspreis-Prämierung auf September wurde nun auch die Einreichfrist für Unternehmen bis 1. Juli verlängert. Der Preis ist die höchste nationale Auszeichnung für ganzheitliche Spitzenleistungen und wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in Kooperation mit der Quality Austria in fünf Kategorien vergeben. Geehrt werden die Sieger am 16. September in Wien.

Ziel des bereits seit 1996 stattfindenden Wettbewerbs ist die Förderung der heimischen Wirtschaft durch die Verbesserung der Unternehmensqualität. Vergeben wird der Staatspreis Unternehmensqualität durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort in Kooperation mit der Quality Austria. Die diesjährige Preisverleihung zum 25-jährigen Jubiläum erfolgt aufgrund der mittlerweile gelockerten Einschränkungen durch Covid-19 nun am 16. September 2020 im Studio 44 in Wien. 

Potenziale im eigenen Unternehmen erkennen

Mitmachen können kleine, mittlere und große Unternehmen sowie Non-Profit Organisationen und Organisationen, die vorwiegend im öffentlichen Eigentum stehen. Eine unabhängige Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ermittelt unter allen Einreichungen bis zu drei Finalisten pro Kategorie. Aus den jeweiligen Kategorie-Siegern wird schließlich die beste Organisation gewählt, die den Staatspreis Unternehmensqualität gewinnt. Die Einreichfrist läuft noch bis einschließlich 1. Juli 2020. „Die Assessments im Zuge der Teilnahme am Staatspreis Unternehmensqualität tragen dazu bei besondere Stärken im eigenen Unternehmen zu identifizieren und Potenziale aufzudecken. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann das enorm wertvoll sein“, erklärt Franz Peter Walder, Member of the Board der Quality Austria. 

Alle Informationen zum Anmeldeprozess gibt es unter: www.staatspreis.co

Foto: Anna Rauchenberger

Neue Direktorin: Führungswechsel an der VIS

Der Aufsichtsrat der Vienna International School (VIS) hat Lisa Biasillo zur neuen Direktorin ernannt. Am 1. August 2020 trat sie die Nachfolge von Direktor Peter M. J. Murphy an, der die Schule nach zehn Jahren erfolgreicher und bemerkenswerter Führung verließ.

Biasillo hat umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der internationalen Bildung gesammelt und kann auf ihre Expertise als Lehrerin und Direktorin an internationalen Schulen in Kambodscha sowie in Ruanda zurückgreifen. Sie leitete die Green Hills Academy, die einzige internationale Schule in Ruanda mit internationalem Baccalaureate Abschluss, deren Lehrauftrag sie grundlegend weiterentwickelt hat und die Schule somit in der internationalen Bildungslandschaft erfolgreich positionieren konnte. Lisa Biasillo hat einen M.Ed. in Grundschulausbildung vom College New Jersey sowie einen M.Sc. in Entwicklungsmanagement von der Universität Birmingham.
In den vergangenen Monaten konnte durch die enge Zusammenarbeit zwischen Direktor Murphy und LisaBiasillo, aufgrund der COVID-19 Situation – online, eine erfolgreiche Übergabe der Schulleitung garantiert werden.

Foto: Pacifique Himbaza



 

AmCham Talks: Mut zur Digitalisierung ist gefordert – und noch nicht überall da

Magenta-Telekom-CCO Maria Zesch spricht beim digitalen Business Breakfast der US-Handelskammer über den Digitalisierungsschub durch COVID-19 und mangelnde Innovationsfreudigkeit des Mittelstands.

Auf Einladung der American Chamber of Commerce in Austria und Präsident Martin Winkler (Oracle) diskutiert Magenta-Telekom-Geschäftsführungsmitglied Maria Zesch mit den Mitgliedern der US-Handelskammer im Zoom-Live-Talk die Auswirkungen von COVID-19 auf die Digitalisierung in Österreich. Trotz allseits gepriesenem Digitalisierungsschub sieht Zesch hierzulande auch Mankos. „Die Innovationsfreudigkeit hat im Mittelstand durch die Unsicherheit der Pandemie abgenommen“, beobachtet Zesch.

Die COVID-19-Pandemie hat klar gezeigt, wo die größten Schwachpunkte liegen. Mängel verortet Zesch unter anderem bei Cloud-Lösungen und der Interaktion mit Kunden über digitale Plattformen. Bei ultraschnellen Breitbanddiensten hat Österreich noch Aufholbedarf. In Sachen Konnektivität belegt Österreich den 16. Platz in der Europäischen Union. Nur sieben Prozent der Österreicher nutzen laut DESI-Index ultraschnelle Breitbandanbindungen. Dabei muss es nicht immer eine kabelgebundene Anbindung sein, denn die Anbindung jedes Bauernhofs über das Glasfasernetz ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Stattdessen ist 5G eine kosteneffiziente Alternative zum Kabel. Bei 5G wird Glasfaser über die Luft transportiert. Mit dem massiven 5G-Ausbau werden insbesondere auch rurale Gebiete erschlossen. Durch 5G erreicht das Internet der Dinge (IOT) eine neue Stufe: Durch kürzere Latenzzeiten und Echtzeitkommunikation werden Dienste wie automatisiertes Fahren möglich – und somit weitere intelligente Dienste für eine digitale Zukunft.

Bei der Integration von Digitaltechnik in den betrieblichen Systemen belegt Österreich nur den 19. Platz. Bei Humankapital und Ausbildung liegt die Alpenrepublik auf dem achten Platz und hat damit eine optimale Basis, um die digitale Entwicklung zu stärken.

Nutzung digitaler Dienste ist durch COVID-10-Maßnahmen gestiegen

Ein Blick auf die Zahlen von Magenta Telekom zeigt, wie Österreich die Angebote des Telekommunikationsanbieters genutzt hat: Gaming hat um 300 Prozent zugenommen, Sprachtelefonie um 40 Prozent, Internettelefonie um 225 Prozent, gesicherte Unternehmenskommunikation um 76 Prozent, Messaging um 48 Prozent und E-Mails um 30 Prozent.

Dass die Menschen ihren Alltag zunehmend von zuhause aus bewältigen, zeigt sich auch im deutlichen Anstieg der Anrufe in den Callcentern, die sich nahezu verdoppelt haben und die Ressourcen der Unternehmen vor allem im Finanz- und Telekommunikationssektor auf die Probe stellen.

 

Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben

„Das Homeoffice ist die größte digitale Errungenschaft, die uns COVID-19 gebracht hat. Es bringt Vorteile für Anwender und Firmen wie hohe Produktivität, einfache Kollaboration, effiziente Kommunikation und erhöht die Attraktivität des Arbeitgebers“, so Zesch.

Jetzt geht es darum, das Experiment Homeoffice in ein permanentes Erfolgsmodell auszubauen. Dafür braucht es die richtigen Devices, performante Konnektivität und sichere Applikationen. Es wird zu klären sein, wie die Kostenaufteilung zwischen Mitarbeitern und Unternehmen zu lösen ist. Zesch vermisst eine einheitliche Lösung des Finanzministeriums, um diese Investitionen in die Zukunft der Arbeitswelt zu fördern. Auch arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen müssen sich entlang der digitalen Transformation entwickeln. Das Changemanagement muss sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Führungskräften ansetzen. Vertrauen und Eigenverantwortung rücken in den Vordergrund.

Große Unterschiede sieht Zesch bei den Comeback-Plänen der Unternehmen. Bei Magenta Telekom setzt man weiterhin auf getrennte Teams. Aktuell sind nur 25 Prozent der Mitarbeiter im T-Center physisch präsent.

Die wirtschaftlichen Probleme kommen erst

Aktuell beobachtet Zesch noch eine gute Zahlungsmoral bei den heimischen Firmen. Ende des dritten bis Anfang des vierten Quartals erwartet der Kreditschutzverband von 1870 jedoch zunehmend Probleme.

Über Maria Zesch

Maria Zesch, geboren 1973, ist CCO Business & Digitalization und verantwortet das Geschäftskundensegment als auch die Digitalisierungsagenden von Magenta Telekom. Zesch ist seit 2003 im Deutsche-Telekom-Konzern tätig und seit 2008 in unterschiedlichen Geschäftsführungs-Funktionen von T-Mobile Austria als auch der Schwestergesellschaft T-Mobile Hrvatski. Die Absolventin der WU Wien ist eine ausgewiesene Marketing-, Sales- und Service-Führungspersönlichkeit und bringt über 20 Jahre Erfahrung in Top-Management-Funktionen mit, unter anderem bei der international tätigen Strategieberatung Kearney und dem ORF. Zesch ist weiters Aufsichtsrätin im Energiebereich als auch im Telco-Umfeld. Weitere Informationen auf https://www.magenta.at/unternehmen.

Foto: Magenta Telekom

Unternehmen in Kurzarbeit – drei Regeln, die Führungskräfte beachten sollten

Bedingt durch die Corona-Krise müssen nun in vielen Unternehmen Mitarbeiter mittel- oder sogar langfristig ihre Arbeitszeit verkürzen und zum Teil ganz zu Hause bleiben. Für die Mitarbeiter gehen damit nicht nur schmerzhafte Lohneinbußen einher, sondern die mangelnde Aufgabe, Einbindung und Beschäftigung schlagen auch auf das Gemüt. Tipps von Unternehmensberaterin Evelyn Oberleiter.

Worauf müssen Führungskräfte in Unternehmen jetzt besonders achten, um den Schaden für die Einzelnen wie für das ganze Unternehmen möglichst gering zu halten?

Dass es besonders in Krisenzeiten auf gute Kommunikation ankommt, das zeigen uns momentan die Politiker: Wer es schafft, offen, transparent und fair zu wirken, gewinnt derzeit trotz schwieriger Gesamtsituation enorm an Beliebtheitswerten. Analog dazu können auch die Führungskräfte in Unternehmen durch gute Kommunikation bewirken, dass trotz der großen Schwierigkeiten die Loyalität zum Unternehmen wächst und die Motivation, das Vertrauen und die Hoffnung in eine positive Entwicklung hoch bleiben. Wo aber jetzt große Fehler in der Kommunikation gemacht werden, bekommt die Unternehmenskultur Risse: Anschuldigungen, Misstrauen, Verachtung und Wut richtigen sich dann auf das Unternehmen und seine Führung und schwächen die Erfolgsaussichten für eine positive Wiederaufnahme und Wende.

Was sind also die drei wichtigsten Regeln, die Führungskräfte nun in ihrer Kommunikation und Führung unbedingt beachten sollten?

1.) Direkte Kommunikation: Keine Emails zur Vermittlung schwieriger Inhalte und Botschaften
Auch wenn durch die Corona-Pandemie die physische Nähe und Kommunikation eingeschränkt und zum Teil gar nicht mehr möglich ist, so ist es umso wichtiger, dass die Führungskräfte in der Übermittlung schwieriger Botschaften wie Lohnausgleich bzw. Kurzarbeit nicht das E-Mail als Medium nutzen. Webkonferenz in kleinen Gruppen, die einen unmittelbaren und direkten Austausch ermöglichen, in denen man sich auch sehen kann sind dafür schon viel besser geeignet. Es gilt nun „seinen Mann bzw. ihre Frau zu stehen“ und sich mutig den möglichen heftigen Reaktionen auf die schwierigen Botschaften zu stellen. Das gilt den Empfängern das Gefühl, nicht allein zu sein.

2.) Ungleichheiten erklären: Keine Mitarbeiter 1. und 2. Klasse
Gerade in diesen Situationen reagieren Mitarbeiter auf Unterschiede besonders sensibel: Wer darf bleiben? Wer muss wieviel Arbeitszeit reduzieren? Wer bekommt wieviel bezahlt? Gibt es schon in „Normalzeiten“ in Unternehmen oftmals Mitarbeiter die sich weniger wichtig genommen als andere fühlen, weil sie in einem niedriger bezahltem Bereich arbeiten, in einer scheinbar oder tatsächlich weniger beachteten Filiale beschäftigt sind oder vielleicht in einem weniger erfolgreichen Geschäftszweig, so ist die Gefahr nun besonders groß, dass sich manche Beschäftigte als Mitarbeiter zweiter Klasse erleben.

Hier können sich Gräben auftun, die auch lange nach der Überwindung der Krise nicht mehr gekittet werden können, weshalb hier vonseiten der Führungskräfte besondere Sensibilität gefragt ist: Sprechen Sie Unterschiede zeitnahe und mit völliger Transparenz an und argumentieren Sie, weshalb diese gemacht werden und weshalb diese für den Fortbestand des Unternehmen ganz wichtig sind. Das Verstehen der Argumente ist die Basis dafür, das Mitarbeiter innerlich den Weg eines Unternehmens bejahen.

3.) Regelmäßigen Kontakt und Austausch aufrecht erhalten
Auch Mitarbeiter in Lohnausgleich bleiben Mitarbeiter. Damit diese, obwohl Sie zuhause sind und de facto nicht mehr arbeiten, dennoch innerlich mit dem Unternehmen in Kontakt bleiben und Zugehörigkeit sowie eine positive Haltung und Interesse weiter bestehen, brauchen Sie regelmäßigen Kontakt. Laden Sie Ihre Mitarbeiter 1 Mal wöchentlich zu einem kurzen Web-Meeting ein. Lassen Sie dabei jeden Einzelnen kurz zu Wort kommen und darüber sprechen, wie es ihm/ihr geht.

Halten Sie auch die schwierigsten Kommentare aus, stellen Sie sich den Emotionen, denn schon diese „Entladung“ allein führt zu einer Verbesserung der Gesamtatmosphäre. Wenn Sie in diesen Meetings offen und ruhig bleiben, wird das Vertrauen in Sie als Führungskraft wachsen. Geben Sie den „nicht aktiven“ Mitarbeitern auch laufend Informationen darüber, wie es im Betrieb läuft, was sich tut, an Erfreulichem wie an Misserfreundlichem. Diese Einbindung erhält die Verbindung. Dieser regelmäßige Kontakt ist auch und besonders bei langfristigem Lohnausgleich extrem wichtig und verlangt von Ihnen als Führungskraft viel Sensibilität, Kraft und Disziplin. Wenn die Konjunktur wieder anzieht, werden Sie aber als Dankeschön auf diese Mitarbeiter wieder zählen können.

Foto: Terra Institute

Dr. Shirley Gil Parrado ist Geschäftsführerin von Novartis Pharma Österreich

Dr. Shirley Gil Parrado hat mit 1. August 2020 die Geschäftsführung der Novartis Pharma GmbH in Wien übernommen. 

 

Die gebürtige Kubanerin Shirley Gil Parrado begann ihre Karriere bei Novartis im Jahr 2004 als Forscherin am Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR) in Basel. 2010 wechselte sie nach Spanien, wo sie zuerst die Medizinische Abteilung für Immunologie & Dermatologie leitete; später den Geschäftsbereich Asthma & cystische Fibrose. Es folgten ab 2015 Stationen als Geschäftsbereichsleiterin Respiratory für die LACan-Region von Miami (USA) aus; ab 2017 war Shirley Gil Parrado Worldwide Brand Director für ein innovatives Launchprodukt von Novartis. 2018 wechselte sie als Geschäftsbereichsleiterin Neuroscience zu Novartis Deutschland. 

Zu ihrer neuen Rolle in Österreich sagt sie: Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinem Team zu unserem Committment für Patientinnen und Patienten in Österreich beizutragen: "Wir wollen das Leben der Menschen verlängern und verbessern. Deshalb werde ich mich besonders dafür einsetzen, den Zugang zu unseren hochinnovativen Therapien für Patientinnen und Patienten in Österreich weiter zu beschleunigen. Durch das innovative Medikamentenportfolio von Novartis gewinnen österreichische Patientinnen und Patienten pro Jahr 15.000 zusätzliche gesunde Lebensjahre". Besonders stolz macht mich, dass viele dieser Medikamente ‚Made in Austria‘ sind – sie werden an unserem Campus Kundl/Schaftenau in Tirol produziert“, ergänzt Gil Parrado.

Foto: Daniel Karmann

 

 

Green Energy Lab: Geballte Frauenpower für nachhaltige Energielösungen

Green Energy Lab ist eine Forschungsinitiative für nachhaltige Energielösungen und Teil der österreichischen Innovationsoffensive „Vorzeigeregion Energie“ des Klima- und Energiefonds. Im Vorstand sind gleich zwei starke Frauen zu finden. Ein ABW-Interview über Forschung in Zeiten der Krise und Energielösungen der Zukunft mit MMag. Raphaela Reinfeld-Spadt, MBA und DI Dr. Andrea Edelmann.

Glauben Sie, dass die Corona-Krise zu einem gesellschaftlichen Umdenken – auch hinsichtlich künftiger umweltpolitischer Maßnahmen – führen wird?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „Ich denke, dass durch die aktuelle Krisensituation durchaus auch ein ‚Mehr‘ an Raum für gesellschaftliches Umdenken geschaffen wurde. Die aktuelle Krisensituation hat – etwa was den Arbeitsort betrifft – gezeigt, dass es durchaus möglich ist, bestehende Muster über Bord zu werfen. Hier hoffe ich auf ein Umdenken auch in Bezug auf umweltpolitische Belange. Ein Neustart und Wiederaufbau kann meines Erachtens nur ein ‚grüner‘ sein.“ 

Andrea Edelmann: „Die Pandemie hat unser Land bzw. den gesamten Planeten sprichwörtlich auf den Kopf gestellt und gezeigt wie fragil unser gesellschaftlich-politisches und wirtschaftliches Umfeld ist. Viele Gesellschaften und Industrien blicken derzeit unsicher auf den weltweiten wirtschaftlichen ‚Shutdown‘. Meines Erachtens ist es daher derzeit noch sehr schwierig zu sagen, ob sich die Befürworter des umweltpolitischen Wegs, so auch in Österreich, durchsetzen werden. Das werden die politischen Entscheidungen der nächsten Wochen und Monate zeigen.“

Welche Beeinträchtigungen im Bereich der Forschung bemerken Sie aufgrund der aktuellen Krisensituation?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „Die Forschungsbranche blickt aktuell wie so viele andere Branchen verunsichert auf die zukünftigen, wirtschaftlichen Entwicklungen – vor allem was die Finanzierung und Leistbarkeit neuer Projekte betrifft. Forschungsvorhaben und -entwicklungen kosten schließlich. Eine Klima- und Umweltkrise hätte womöglich aber noch viel weitreichendere Folgen. Investitionen in Forschung und Entwicklung sind daher weiterhin wichtiger und notwendiger denn je.“

Andrea Edelmann: „Vieles, das noch vor ein paar Wochen undenkbar schien, ist nun Realität. Wir arbeiten virtuell, sowohl an unseren täglichen Unternehmensagenden, als auch an unserer industrieübergreifenden F&E-Tätigkeiten. Unsere Forschung geht – bis auf physische Tests – dank der Digitalisierung auf Hochtouren weiter. Wir sehen die Situation auch als Chance, neue Methoden zu entwickeln bzw. zu erproben, etwa um Tests auch digital durchzuführen.“

Wann erwachte Ihr Interesse für den Energie-/Nachhaltigkeitsbereich?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „In meiner Schulzeit hätte ich mir nicht träumen lassen, später im Energiesektor tätig zu sein. Nach meinem ersten Studium begann ich allerdings in der Wissenschafts- und Forschungskommunikation zu arbeiten und hatte immer öfter mit den Themenfeldern ‚Energie‘ und ‚Nachhaltigkeit‘ zu tun. Schon damals fiel es mir leicht, mich einzuarbeiten und diese völlig neuen Gebiete für mich – und somit auch für meinen weiteren Berufsweg – zu erschließen.“

Andrea Edelmann: „Ich bin auf einer Landwirtschaft in einem Weingut aufgewachsen und habe von klein auf in der Natur mitgeholfen. Der wertschätzende Umgang mit der Natur war mir somit von jeher wichtig. Während meines gesamten Studiums der technischen Chemie, habe ich in der Vorgängerorganisation des AITs als Werksstudentin im Bereich Umweltschutz gearbeitet. Ein spannendes Projekt war damals die Suche nach einem Endlager für den radioaktiven Abfall in Österreich. Das war sehr prägend für mich und meinen weiteren Werdegang.“

Wie ist die Resonanz auf Green Energy Lab in der Forschergemeinde und der Wirtschaft?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „Das Interesse am Green Energy Lab ist groß – auch international. Alleine im vergangenen, unserem ersten operativen Jahr, konnte sich unsere Forschungsinitiative auf aktuell 200 Partner verdoppeln. Regen Zuspruch haben wir etwa auch bei unserem ‚Stakeholder Circle‘ – strategischer Thinktank mit hochrangigen TeilnehmerInnen auf nationaler und internationaler Ebene, die wir gerade aufbauen. Wir sind im besten Sinne des Wortes unter ‚genauer Beobachtung‘ und bekommen täglich einige Kooperationsanfragen. 

Andrea Edelmann: „Wir erhalten sehr gute Resonanz. Green Energy Lab ist aus meiner Sicht ein starker Treiber für die österreichische Wirtschaft. 2019 hat die Initiative mit insgesamt 15 Projekten bereits ein Forschungsvolumen von 40 Mio. EUR auf den Weg gebracht. Bis 2025 sollen 150 Mio. Euro in innovative Projekte und ein gesamtheitliches erneuerbares Energiesystem investiert werden – da lässt sich schon einiges bewegen.“

Auf welche nachhaltigen Energielösungen wird in den kommenden Jahren verstärkt gesetzt?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „Hinter der Energiewende stehen hohe Zahlen und Herausforderungen. Windkraft und Photovoltaik etwa – bisher erfolgreich etabliert – werden sicherlich weiterhin stark ausgebaut. Generell wird der Erfolg wohl im Mix verschiedener Energielösungen liegen – darunter wahrscheinlich auch einige, die wir heute noch gar nicht kennen. Beim Green Energy Lab haben wir genau deshalb die Markttauglichkeit und Anwendbarkeit unserer Projektlösungen stark im Fokus.“

Andrea Edelmann: „Das Thema ‘Versorgungssicherheit‘ rückt derzeit wieder verstärkt in den Fokus. Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss Hand in Hand mit der Versorgungssicherheit gehen. Dazu gibt es verschiedene Puzzle-Teile, die zur Lösung beitragen können: Speichermöglichkeiten, Kopplung verschiedener Sektoren, wie etwa Energie und Mobilität sowie Maßnahmen auf der Kundenseite, bei denen auch die Verbraucher bzw. dezentralen Erzeuger stärker eingebunden werden.“

Fotos: Green Energy Lab

Leitfaden zum Hochfahren: So gelingt das „New Normal“ in der Industrie

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen befreien Unternehmen aus dem behördlich verordneten Dornröschenschlaf. Welche Maßnahmen jetzt gesetzt werden müssen, damit der Weg in „New Normal“ nicht in einer Sackgasse endet und wie sich die Fertigungsindustrie jetzt gegen eine „Zweite Welle“ wappnen muss, erklären die Strategen der globalen Unternehmensberatung Kearney in ihrem Leitfaden „Post COVID 19 – Back to the Future”. 

So schnell und geordnet der Lockdown über die Bühne ging, so komplex und gespickt mit Fallstricken gestaltet sich jetzt das Hochfahren. Am Beispiel der Fertigungsindustrie zeigen die Strategen der globalen Unternehmensberatung Kearney, wo die Chancen und Stolpersteine in den Bereichen Lieferketten, Produktion, Logistik und Absatzmärkte liegen. Beim Aufsetzen der passenden Strategie lohnt sich ein Blick nach Fernost. Da sich dort die Industrie schon vor Wochen auf die Produktion in Post-Corona-Zeiten umstellen musste, verfügt sie über einen großen Erfahrungsschatz, den es zu nützen gilt. Ein eigener War Room koordiniert dabei die passenden Maßnahmen Schritt für Schritt:  

Schritt 1: Set-up der Lieferketten - Lieferketten kürzen, Bullwhip (Peitscheneffekt) vermeiden  

In einer Welt der multilokalen Märkte lohnt sich eine Prüfung, wie die Lieferkette kürzer gehalten werden kann. Doch für all diese Maßnahmen braucht es vor allem eines: die völlige Transparenz über die eigene Supply Chain, auch um dort frühzeitig Insolvenzen, Warenüberkapazitäten und -engpässe zu erkennen und beispielsweise zu erwartenden Bullwhip-Effekten entgegensteuern zu können. Wer noch immer nicht in täglichem Austausch mit seinen wichtigsten Lieferanten steht oder sie nicht als integrierten Bestandteil seines Erfolgs betrachtet, der sollte spätestens jetzt damit beginnen.

Die Ende-zu-Ende-Optimierung ist hier das Zauberwort. Sie bietet analytische Entscheidungsunterstützung auf strategischer, taktischer und operativer Ebene. Robert Kromoser, Partner und Experte von Kearney für Einkauf, Digitalisierung und Risikomanagement: „Das Ende-zu-Ende-Konzept integriert die gesamte Wertschöpfungskette in ein mathematisches Modell und gleicht Freiheitsgrade in der Planung mit den Anforderungen des Unternehmens ab. So können Kosten eingespart, Planungssicherheit erreicht und Nachhaltigkeitsziele eingehalten werden. Einsparungen von 5 bis 15 Prozent, sowie eine robustere Wertschöpfungskette sind damit möglich.“

Schritt 2: Advanced Technologie - Die KI und der Digital Twin als Schutzschild vor der „zweiten Welle“ 

Die sinkenden Infektionszahlen sind trügerisch. Virologen warnen bereits vor einer „zweiten Welle“ im Herbst. Vieles lässt sich via „Remote Work“ bewerkstelligen.  Doch was ist mit Bereichen, die normalerweise die Anwesenheit vor Ort voraussetzen? Wie kann sichergestellt werden, dass Maschinen und Co. ohne Probleme weiterlaufen? Dass Lieferketten und Produktionsprozesse nicht unterbrochen werden – und zwar remote gesteuert? Die Industrie 4.0 hat da einige Antworten parat, denn sowohl die Überwachung als auch die Steuerung müssen nicht mehr zwingend vor Ort erledigt werden. So können Anlagenfahrer Maschinen via Tablet vom gesamten Werksgelände aus bedienen und müssen dank Künstlicher Intelligenz (KI) weniger Zeit im Kontrollraum verbringen, um die Anlage manuell zu steuern. „Die KI optimiert automatisch.

In Zeiten von Social Distancing wohl einer der besten Kollegen. Erkrankt ein Mitarbeiter, können durch Cloud-Lösungen sogar Kollegen aus anderen Standorten die Vertretung übernehmen. Durch ein einheitliches Steuerungskonzept können diese Lösungen helfen, Arbeitszeiten zu flexibilisieren“, erklärt Kromoser. Eine weitere Errungenschaft der Industrie 4.0, die in der Corona-Krise produzierende Unternehmen unterstützt, ist der sogenannte „Digital Twin“. Dieses digitale Abbild der Anlage erlaubt es, diese virtuell zu bedienen. Das kann genutzt werden, um neue Mitarbeiter zu trainieren, auch wenn eine Anlage stillsteht – vergleichbar mit einem Flugsimulator für Piloten. Ein Digital Twin bietet sich aber auch dafür an, verschiedene Szenarien zu testen. Wie läuft es ab, wenn ich meine Anlage stilllege? Wie fahre ich meine Anlage, die vielleicht coronabedingt heruntergefahren war, wieder an? „In einem Digital Twin lassen sich ein Ausfall von Anlagen und die Wahrscheinlichkeiten hierzu simulieren. So können auch Reparaturen besser geplant und reduziert werden und zukünftige Pandemien verlieren etwas von ihren Schrecken“, so Kromoser. 

Schritt 3: Betriebsmodell - Safety First

Wenn es in Fabriken heißt „Sicherheit geht vor!“, dann ist damit heute etwas völlig anderes gemeint als noch vor drei Monaten. Innerhalb kürzester Zeit müssen Hygienemaßnahmen gesteigert werden, Abstandsregeln in die Prozesse eingeplant und wiederverwertbarer Mundschutz aus Nachhaltigkeits- und Kostengründen organsiert werden. Oftmals werden hier pragmatische Lösungen vor Ort angestrebt, indem regionale Unternehmen der Textilindustrie angesprochen werden, um die Lieferkette möglichst kurz zu halten und die Qualität sicherzustellen. Immer öfter wird auch mit Fiebermessungen „on the fly“ die Gesundheit der Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter überprüft. Klimaanlagen werden einem regelmäßigen Check unterzogen, isolierte Büroeinheiten geschaffen und Homeoffice angeordnet, wo immer dies möglich ist.

Social Distancing wird nicht nur für die Produktionsweise zur Regel, sondern wirkt sich auch auf Pausen- und Kantinenkultur aus, Kantinenbesuche werden für die Mitarbeiter auf ein Minimum reduziert. Stattdessen wird Essen an die Arbeitsplätze geliefert oder durch zusätzliche Zelte mehr Platz geschaffen, um die Abstandsregeln auch in den Pausen einzuhalten. Dazu zählen auch Änderungen im Schichtsystem und Übergaben finden vermehrt virtuell statt oder gar als Podcast. Dabei gilt es durch versetzte Schichtzeiten größere Menschenmengen zu verhindern, und zwar auf dem Weg zu und vom Arbeitsplatz, im Unternehmen und auch in den sozialen Einrichtungen wie den Umkleideräumen oder den bereits erwähnten Kantinen. Werksbegehungen sind entweder ausgesetzt oder werden durch Virtual-Reality-Lösungen ersetzt.

Schritt 4: Wettbewerbsumfeld analysieren, Portfolio bereinigen, Kundengruppen differenzieren

In Zeiten von Corona scheint nichts „in Stein gemeißelt“. Wer gestärkt aus der Krise kommen will, muss zuerst das eigene Produkt-Portfolio hinsichtlich seines Kosten-Nutzen auf den Prüfstein legen. Das Gleiche gilt auch für den Kundenstamm. Mit Hilfe des „Customer Value Mapping“ kann zwischen werterzeugenden und verlustbringenden Kundengruppen differenziert werden. Letztendlich wird das gesamte Geschäftsfeld auf strategische und finanzielle Relevanz bewertet.

Auf eine neue Ebene kann auch die Beziehung zu den Lieferanten gestellt werden. Viele Unternehmen unterstützen diese durch Verlängerung der Zahlungsbedingungen und Unterstützungsprogramme. Dieses Entgegenkommen vertieft die Geschäftsbeziehungen, sorgt für Versorgungssicherheit und kräftigt die Lieferkette. Allerdings werden nicht alle Lieferanten COVID-19 überleben, viele stehen vor massiven Herausforderungen. Das können Unternehmen auch für Übernahmen nützen. Für Unternehmen bietet das die Gelegenheit ihre vertikale Integration entlang der Wertschöpfungskette zu erhöhen und damit eine bessere Kontrolle über wichtige Glieder in der Lieferkette zu erlangen. Darüber hinaus lohnt sich auch eine Analyse der horizontalen Integrationen, um neue Geschäftsfelder zu erschließen.

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Welcher Staubsaugertyp sind Sie – mitmachen und gewinnen!

Mit oder ohne Beutel, Kabel oder Akku? Prüfen Sie, welcher Staubsaugertyp Sie sind und gewinnen Sie einen Grundig Staubsauger.

Der Bewährte – der Staubsauger mit Beutel

Die meisten kennen ihn aus der Kindheit: Den Staubsauger mit Beutel. Für all jene, die auf bewährte Technologien setzen, werden mit ihm glücklich. Denn die Beuteltechnik ist seit Jahrzehnten bewährt, sodass man sich beim Kauf auf die Funktion verlassen kann. Die Modelle mit Beutel verfügen meist über eine hohe Saugkraft und bieten damit ein perfekt sauberes Ergebnis. Sobald der Staubbeutel voll ist, lässt er sich nahezu staubfrei entfernen, ein Mehrwert für Allergiker. Durch den regelmäßigen Nachkauf von Staubsaugerbeuteln entstehen fortlaufende Kosten und Müll.

Grundig hat eine Vielzahl der klassischen Beutelstaubsauger, wie den VCC 3850 A im Sortiment. Dieses Modell überzeugt durch eine stufenlose Saugkraftregulierung und ein Staubaufnahmevolumen von 2,1 Litern. Mit umfangreichem Zubehör inklusive einer schmalen Fugendüse, einer Polsterdüse sowie einem Pinselaufsatz, ist der VCC 3850 A nicht nur für die Reinigung des Fußbodens die passende Wahl. 

Der Klassiker – der Kabelstaubsauger                                               

Auch er ist – wie der Sauger mit Beutel – ein Bekannter aus der Kindheit: Der Kabelstaubsauger. Für jene, die es gerne klassisch haben, ist er genau der Richtige. Zum Staubsaugen wird das Kabel in die Steckdose gesteckt und dann kann es losgehen. Am Ende der Reinigung wird der Stecker gezogen, das Kabel aufgerollt und das Gerät kann verstaut werden. Ein Kabelstaubsauger ist sehr kraftvoll und reinigt mit gleichbleibender, hoher Intensität. Das Kabel schränkt, gerade bei größeren Flächen oft den Aktionsradius ein, sodass ein Umstecken erforderlich ist – aber das stört den richtigen Kabelstaubsauger nicht.

Die meisten klassischen Bodenstaubsauger verfügen über ein Teleskopsaugrohr, das sich auf verschiedene Körpergrößen einstellen lässt. Auch schwer erreichbare Stellen, zum Beispiel unter der Couch, können durch Verlängerung des Rohrs leichter erreicht werden. Über ein individuell einstellbares Teleskoprohr verfügt auch der Bodenstaubsauger VCC 5850 A von Grundig. Dank seiner vier Liter Staubaufnahmevolumen und dem Aktionsradius von guten neun Metern stellen für ihn auch größere Räume kein Problem dar. Nach der Reinigung lässt sich der VCC 5850 A dank des horizontalen und vertikalen Parksystems sowie des Tragegriffs einfach verstauen.

VCC 3850 A, der kraftvolle Beutelstaubsauger von Grundig

 

Der Flexible – der Akkustaubsauger

Handlich und flexibel – das ist der Akku-Staubsauger. Störungsfrei kann man von Raum zu Raum wandern, er ist sofort einsatzbereit und reinigt auch große Flächen, ohne dass eine Steckdose gesucht werden muss und ein Kabel beim Saugen im Weg ist. Mit ihm gibt es kein Hängenbleiben bei Sesseln oder Möbelstücken. Und er ist ganz schnell einsatzbereit, wenn nach dem Essen wieder mal viel am Boden gelandet ist. Je nach Betriebslaufzeit schafft er die Reinigung des ganzen Hauses in einem Zug. Sobald der Akku leer ist, muss das Gerät meist über mehrere Stunden in der Ladestation wieder aufgeladen werden.

Aber dafür genießt man mit ihm die volle Flexibilität. Viele Akku-Modelle gibt es in einer 2-in-1 Variante als Stiel- und Handstaubsauger, neben dem Boden können damit auch Oberflächen wie Tische und Sofas gereinigt werden. So auch mit dem Modell VCH 9932 von Grundig. Mit einer kabellosen Betriebszeit von 75 Minuten sowie einem 21,6 Volt Li-Ion Akku ist der VCH 9932 ein echtes Kraftpaket für den Hausputz. Nach dem Säubern lässt er sich, dank eines abklappbaren Griffs ganz einfach verstauen.

Wer auch das letzte Staubfussel unterm Sofa erreichen möchte, ist mit dem 2-in-1 Akku-Stielstaubsauger VCP 8931 von Grundig gut beraten. Denn das Rohr des Staubsaugers lässt sich mithilfe eines Knopfes einfach abknicken und reinigt so in einem besonders flachen Winkel. Mithilfe eines Winkelaufsatzes sind auch die Oberflächen von Schränken kein Problem. Eine praktische LED-Anzeige gibt während des Saugens Auskunft über den Akkustand des 28,8 Volt Li-Ion Akku. Nach der Verwendung lässt sich das Modell platzsparend in einer Wandaufhängung verstauen.

Der Innovative – der beutellose Staubsauger

Im Vergleich zu den Beutelstaubsaugern ist die beutellose Technologie noch recht jung. Der Vorteil dieser Modelle: Sie zeichnen sich, dank Zyklon-Technik, durch eine konstant hohe Saugkraft aus. Für all jene, die innovative Technologien bevorzugen und nicht auf Altbewährtes setzen, ist dieser Sauger genau richtig. Da sie keinen Beutel benötigen, produzieren sie darüber hinaus weder fortlaufende Kosten noch Müll. Die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch. Beutellose Staubsauger sind oft etwas lauter als jene mit Beutel.

Auch für Allergiker sind beutellose Modelle nur bedingt geeignet. Beutellose Modelle findet man sowohl unter den Akku- als auch unter den Bodenstaubsaugern, so auch bei Grundig. Der 2-in-1 Akku- und Handstaubsauger VCH 9931 entfernt Schmutz mit einem effizientem Filtersystem auf Basis der Zyklon-Technologie und eines HEPA-10-Filters. Er verfügt über eine Betriebszeit von bis zu 60 Minuten sowie einem Staubbehälter mit einer Kapazität von 0,5 Litern. Auch der Bodenstaubsauger VCC 3870 A von Grundig ist mit Zyklon-Technologie ausgestattet. Der Staubbehälter fasst 1,8 Liter und lässt sich einfach und hygienisch entnehmen und entleeren. Die DustSeal ® Technologie sorgt dafür, dass kein Staub entweichen kann.

Gewinnspiel

Mitmachen und einen Akku-Stielstaubsauger- oder Beutelstaubsauger von Grundig gewinnen. Mail bis 31. August 2020 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.Kennwort: Staubsauger. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fotos: Grundig

 

                                               – Promotion –

 

 

Stefanie Birtel neue Geschäftsführerin der Davidoff of Geneva Germany & Austria

Die Oettinger Davidoff AG übergibt Frau Stefanie Birtel die Verantwortung als VP und Geschäftsführerin der Tochtergesellschaften Davidoff of Geneva Germany und Davidoff of Geneva Austria. 

 

Stefanie Birtel bringt über zehn Jahre Erfahrung auf dem deutschen Tabakmarkt mit, verfügt über eine ausgezeichnete Erfolgsbilanz und konnte dank ihres strategischen Denkens und ihrer Fähigkeiten im Change Management erfolgreiche Unternehmenstransformationen bewirken. Zusammen mit ihrem starken Team wird sie dafür verantwortlich sein, das profitable Wachstum des Geschäfts in Deutschland, einem der wichtigsten Märkte für die Oettinger Davidoff AG, und in Österreich voranzutreiben.

"Mit großer Freude nehme ich meine Ernennung zur Geschäftsführerin von Davidoff of Geneva Germany und Austria an," sagt Stefanie Birtel. "Ich werde auf den positiven Ergebnissen aufbauen, die das Team seit der Gründung der Davidoff of Geneva Germany im Jahr 2017 erreicht hat und freue mich darauf, diesen Markt weiter zu entwickeln sowie den Erfolg des herausragenden Markenportfolios voranzutreiben."

Jim Young, SVP Chief Commercial Officer der Oettinger Davidoff AG kommentiert: "Ich bin überzeugt, dass wir durch die Kombination aus Stefanie Birtels Führungstil, ihrem zukunftsorientierten Denken und ihrer langjährigen Erfahrung in der Tabakindustrie ein spannendes neues Kapitel für unsere Kunden in Deutschland und Österreich aufschlagen können."

Foto: Oettinger Davidoff AG

DMVÖ holt mit neuer Vizepräsidentin Alexandra Vetrovsky-Brychta Frauenpower ins Präsidium

Der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) nützt die wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, um sich personell weiter zu verstärken und konkrete Aus- und Weiterbildungsangebote zu entwickeln. Die neue Vizepräsidentin Alexandra Vetrovsky-Brychta unterstützt dabei mit ihrer Digital Expertise und konzipiert konkrete Datenschutzangebote mit. 

Alexandra Vetrovsky-Brychta ist neue Vizepräsidentin 

Der DMVÖ verstärkt mit sofortiger Wirkung sein Präsidium mit Alexandra Vetrovsky-Brychta, die nach vielen Jahren aktiver und erfolgreicher Vorstandstätigkeit nunmehr als Vizepräsidentin ins Präsidium einzieht. Sie unterstützt Präsident Anton Jenzer und Vizepräsident Werner Schediwy mit ihrer Digital Expertise und Erfahrung im Public Affairs Bereich. „Ich freue mich sehr die digitalen und datengetriebenen Themen des DMVÖ, den ich schon seit 2013 als aktives Vorstandsmitglied unterstütze, als Vizepräsidentin weiter voranzutreiben und mein Netzwerk an relevanten Stakeholdern aus Wirtschaft, Medien und Politik zur Vertretung der Interessen der Dialog- und Data Community in Österreich einzusetzen“, so die frisch gebackene Vizepräsidentin Alexandra Vetrovsky-Brychta.

Digitale Wissensoffensive 

Gerade die aktuelle Pandemie zeigt wie schnell Digitalisierung „passieren“ kann und muss, um als Unternehmen weiter präsent zu bleiben. Dabei gilt es jedoch Geschäftsprozesse zu ändern, Marketing- und Verkaufsstrategien zu adaptieren und agile Arbeitsmethoden und innovative Technologien anzuwenden, wie beispielsweise Marketing Automation oder Data Analytics. Dazu hat der DMVÖ bereits Ende 2019 umfangreiche Aus- und Weiterbildungsangebote entwickelt, wie etwa die DMVÖ Excellence Academy, die auch heuer ausgebaut und weitergeführt wird. Anders als letztes Jahr wird sie 2020 etwas verspätet in kleineren Gruppen in den Sommermonaten stattfinden, dafür zusätzlich online und mit umso wichtigerem und aktuellerem Wissen rund um digitales Verkaufen und datengetriebenes Marketing. Im September bietet der DMVÖ wieder einen zweitägigen Workshop zum Thema „Marketing Automation“ an.

Data Compliance vom DMVÖ aufbereitet

Digitalisierung basiert auf Daten und Daten müssen nicht nur richtig eingesetzt, sondern auch geschützt werden. Der digitale Konsument ist informierter denn je und legt Wert darauf zu wissen, was mit seinen Daten passiert. Der DMVÖ hat sich seit Bestehen für fairen und transparenten Datenschutz für alle Stakeholder eingesetzt und bereits in den 90er Jahren eine Selbstregulierung mit den Codes of Conduct (CoC) des Direkt Marketings entwickelt. Diese CoC wurden nun DSGVO-kompatibel aufbereitet und von der Datenschutzbehörde als DSGVO CoC für Dialog Marketing in Österreich genehmigt. Diese CoC wurden bereits veröffentlicht und es steht jedem DMVÖ-Mitglied frei, sich dieser Selbstregulierung zu unterwerfen. In Aussicht steht die Möglichkeit für Unternehmen, sich einem Audit durch eine akkreditierte Überwachungsstelle zu unterziehen und damit ein vom DMVÖ entwickeltes Gütesiegel zu erwerben. Davon werden nicht nur einzelne Unternehmen profitieren, sondern es wird insgesamt das Vertrauen und die Transparenz für den Datenstandort Österreich gesteigert. 

Kostenlose DMVÖ Talks

Wöchentlich wird vom DMVÖ ein kostenloses Webinar angeboten, das wichtige Themen, Tipps und praxisrelevante Anleitungen zur Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen bietet. „Wir haben rasch reagiert, um unsere Mitglieder bei der Gestaltung und Implementierung von oft existenziell wichtigen Maßnahmen zu unterstützen. Dazu stehen wir. Schwierige Zeiten erfordern eben außergewöhnliche Anstrengungen“, so DMVÖ Präsident Anton Jenzer. 

Durch die geplanten Maßnahmen möchte der DMVÖ seine Mitglieder einerseits mit relevantem Wissen und Inhalt versorgen und andererseits Standards für die Branche setzen, die von Behörden und Konsumenten akzeptiert werden. Dieses Anliegen soll für die Data Community Österreichs die Basis für die Digitalisierung liefern und den Wirtschaftsstandort Österreichs nach der Corona-Krise wieder zum Erblühen zu bringen.

Foto: DMVÖ

Geschäftsführerwechsel bei der University of Salzburg Business School

Ab dem 1. August 2020 übernimmt Mag. Stephanie Lichtenberg, MBA die Geschäftsführung der Business School der Universität Salzburg. Stephanie Lichtenberg tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Gerhard Aumayr an, der sich nach 20 erfolgreichen Jahren als Gründer und Geschäftsführer vom Unternehmen verabschiedet. 

Stephanie Lichtenberg ist Diplompädagogin und MBA. Nach ihrem Studium der Pädagogik in Graz und Roskilde (DK), begann sie ihren beruflichen Werdegang im Jahr 2007 bei einer norddeutschen Unternehmensberatung. Parallel dazu absolvierte sie ein berufsbegleitendes MBA-Studium an der Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship in Herrenberg bei Stuttgart. Nach erfolgreichen Jahren der Selbstständigkeit in der Beratungs-, sowie Aus- und Weiterbildungsbranche stieg sie 2013 als Investorin und Head of Operations bei einem Start-up in der Nahrungsmittelbranche ein und baute dieses erfolgreich auf. Stephanie Lichtenberg entschied sich vor eineinhalb Jahren ihren Lebensmittelpunkt wieder zurück nach Salzburg zu verlegen. Sie ist seit November 2018 als Programm-Managerin an der SMBS tätig und übernimmt nun die Geschäftsführung der Business School. 

Wesentliches Ziel der neuen Geschäftsführung ist es, die SMBS im dynamischen Feld der postgradualen Weiterbildung nachhaltig und stabil aufzustellen. Hauptaugenmerk dabei sind die Verbindungen von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken sowie die Angebote noch intensiver auf den Bedarf des Markts zu fokussieren. „Als 100%iges Tochterunternehmen der Universität Salzburg ist uns besonders wichtig, noch stärker im akademischen Weiterbildungsbereich wahrgenommen zu werden. Ich freue mich sehr mit meinem Team der SMBS die neuen Herausforderungen, die mitunter durch die aktuelle Situation rund um Covid-19 verstärkt wurden, erfolgreich zu bewältigen“, betont Stephanie Lichtenberg.

Foto: Siegrid Cain

Sabine Treibenreif neue Marketingleiterin bei Immobilienentwickler Winegg

Sabine Treibenreif übernimmt die neu geschaffene Position als Marketing Managerin und wird als zentrale Anlaufstelle die Bereiche Corporate Communications und Marketing verantworten.

Mit Sabine Treibenreif begrüßt das Wiener Immobilienunternehmen einen vielseitigen Marketingprofi im Team. Die gebürtige Burgenländerin verfügt über eine langjährige Erfahrung im Immobilien-Marketing und hat in den letzten Jahren auf Agenturseite eine Vielzahl von Projekten im Großraum Wien mitbegleitet. Als Marketing- und Projektmanagerin verantwortete sie hierbei On- und Offline Umsetzungen rund um die Verwertung von Immobilien. Zudem bringt sie zusätzliche Kompetenzen im Bereich Finance aus früheren Tätigkeiten im Beteiligungs-Bereich mit.

„Mit Sabine Treibenreif haben wir eine sehr erfahrene Marketingspezialistin mit einem fundierten Immobilien Know-how an Bord geholt, die unser Team optimal ergänzt“, freut sich WINEGG-Prokurist DI Hannes Speiser über den Neuzugang. „Gemeinsam mit ihr werden wir unsere Präsenz und vor allem die Kommunikation rund um unsere Projekte weiter entscheidend verbessern.“

Foto: Stefan Gergely

„WU hilft“ in schwierigen Zeiten: Hilfsfonds für Studierende in finanziellen Notlagen

Die Coronakrise hat massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Österreich. Noch nie zuvor waren so viele Menschen ohne Job. Eine Gruppe, die besonders stark davon betroffen ist, sind Studierende. Viele davon erfüllen die Voraussetzungen für staatliche Subventionen nicht und haben nun keine Einkünfte mehr. Die Wirtschaftsuniversität Wien bietet jetzt mit der Aktion „WU hilft“ entsprechende Unterstützung an: Ab sofort können Mund-Nasen-Schutzmasken im WU Design im WU Shop und online erworben werden. Der Reinerlös fließt zur Gänze in einen Hilfsfonds für WU Studierende in schwierigen finanziellen Situationen.

Gerade Stellen mit einem nur geringfügigen oder kleinen Beschäftigungsausmaß wurden in den vergangenen Monaten gestrichen, was vor allem Studierende trifft. Viele davon erfüllen die Voraussetzungen für staatliche Corona-Hilfspakete nicht und erhalten in weiterer Folge keinerlei finanzielle Unterstützung. „Wir wissen aus regelmäßigen Umfragen unter unseren Studierenden, dass sehr viele zumindest stundenweise arbeiten. Gerade solche Jobs sind beispielsweise oft an oder unter der Geringfügigkeitsgrenze, daher besteht kein Anspruch auf Arbeitslosengeld. Uns ist es wichtig, genau jene Personen zu unterstützen, die jetzt plötzlich gänzlich ohne Einkünfte dastehen", so Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger. 

Produziert von Jungunternehmen mit WU-Bezug

Produziert werden die MNS-Masken von zwei ehemaligen Schulfreunden, die sich während der Coronakrise zusammengeschlossen und ihre Kompetenzen gebündelt haben: WU Student Ahmet Bozkurt und Schneider Onur Erkan. Letzterer stellt die MNS-Masken, die aus 100% Bio Baumwolle bestehen und bei bis zu 90 Grad gewaschen werden können, direkt in seinem Schneiderbetrieb in Salzburg her. Ahmet Bozkurt kümmert sich um Marketing und rechtliche Fragen des Jungunternehmens. Jeder einzelne Produktionsschritt findet in Österreich statt – vom Kauf der Bio Baumwolle, über das Nähen, Verpacken und Versenden der Masken. Die Mund-Nasen-Schutzmaske mit dezentem WU Logo ist für 17 Euro direkt im WU Shop am Campus oder bequem via Online-Bestellung unterwu.at/wuhilft erhältlich.

Zweifach Gutes tun

Mit dem Kauf einer Maske werden gleich zwei gute Zwecke unterstützt. Zum einen trägt die WU dazu bei, die Ausbreitung von Viren, also auch des COVID-19 einzudämmen, zum anderen fließt der Reinerlös in den Hilfsfonds der WU und kommt so Studierenden in finanziellen Notlagen zu Gute. Zielgruppe des Fonds sind WU Bachelorstudierende, die im vergangenen Studienjahr mindestens 16 ECTS erworben haben und einer Beschäftigung nachgegangen sind, die sie aufgrund der Coronakrise verloren haben, und die nicht vom staatlichen Corona-Hilfspaket/staatlicher Unterstützung erfasst sind (etwa geringfügig Beschäftigte). Angedacht ist ein Beitrag von 1.000.- pro Person. 

Hier geht’s zur Bestellung der WU Maske

Foto: Klaus Vyhnalek

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