Business-News

Steuerberaterin des Jahres ausgezeichnet

Auch 2023 suchten IFA und „Die Presse“ die besten Steuerberater:innen des Jahres. In der Kategorie Freie Berufe kürte die Fachjury Dr. Patricia Andretsch zur besten Steuerberaterin Österreichs. Die BDO Partnerin begleitet seit vielen Jahren schwerpunktmäßig Mediziner durch den gesamten Lebenszyklus einer Ordination: vom Schritt in die Selbstständigkeit über Einkommen- und Umsatzsteuer im laufenden Betrieb, Ordinationserweiterungen und Zusammenarbeitsformen der ärztlichen Tätigkeit bis hin zu Aufgabe bzw. Übergabe der Praxis mit dem Pensionsantritt.

„Ich danke in erster Linie meinem Team, das jeden Tag Spitzenleistungen erbringt, ohne die diese Auszeichnung nicht möglich gewesen wäre. Außerdem möchte ich mich bei unseren Kunden für Ihr Vertrauen bedanken. Durch die enge, zum Teil jahrzehntelange Zusammenarbeit mit den Eigentümern durfte ich vieles über die Funktionsweise einer Ordination und die Facetten des Ärztberufs aus erster Hand lernen – ein unschätzbares Wissen, das mir hilft, die Beratung immer weiter zu verbessern und noch umfassender zu gestalten“, so die Expertin.

Die feierliche Preisverleihung fand am 23.5.2023 in den Sophiensälen statt.

Foto: IFA AG

Unternehmen müssen die richtige Balance finden

(27.04.2023, Salzburg) - “Unternehmen müssen die Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg sowie sozialer und ökologischer Verträglichkeit finden.” Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, wissen Julia Skardarasy und Jasmin Ebner genau, wovon sie sprechen. Die beiden Gründerinnen des Nachhaltigkeitsclubs Salzburg referierten gestern (Mittwoch) vor rund 70 ausschließlich weiblichen Gästen des Bankhaus Spängler, das zu einem “Ladies Brunch” in den Wintergarten des Hotels Sacher lud.

Die beiden Expertinnen widmeten sich insbesondere der Frage, was unternehmerische Nachhaltigkeit überhaupt bedeutet. “Es geht letztendlich darum, mit einem übergeordneten Ziel weiterhin stabile und gute Umsätze zu machen, Unternehmen so zu führen, dass mit Umweltressourcen schonend umgegangen wird und die Menschen, mit denen man arbeitet, fair behandelt werden”, erklärte Julia Skardarasy. “Es ist jetzt ein neues Mindset, vor allem auch im Rahmen der Klimadebatte, gefragt. Nachhaltiges Agieren sichert das Wirtschaften insgesamt und damit die Zukunft unserer Unternehmen.”

"Es geht längst nicht mehr ums Wollen, es geht ums Müssen”

Jasmin Ebner verwies darauf, dass es für Unternehmen in Europa in dieser Thematik nicht nur um ein “Wollen”, sondern auch um ein “Müssen” gehe. “Unternehmen werden zukünftig nicht mehr gefragt, ob sie nachhaltig wirtschaften wollen oder nicht. Druck von Mitarbeiter- und Konsumentenseite, ebenso von Banken, NGOs, die Rohstoffknappheit, steigende Energiepreise und nicht zuletzt der EU Green Deal mit einer bevorstehenden Gesetzgebung zur verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung werden eine ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaftsweise alternativlos machen.”

Mitarbeitende erwarten klare Strategie

Unter Nachhaltigkeit fallen jedoch nicht, wie oft angenommen, nur ökologische Gesichtspunkte, sondern vor allem auch der Mensch. “Mitarbeitenden geht es in der heutigen Zeit schon lange nicht mehr nur um den monetären Ausgleich ihrer Arbeit”, so die beiden Vortragenden. “Sie möchten einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen. Unternehmen, die auf eine nachhaltige Betriebsführung achten und eine klare Strategie verfolgen, tun sich wesentlich leichter, Mitarbeitende zu finden und auch längerfristig im Betrieb zu halten. Das zeigt längst eine Vielzahl von Beispielen.”

Vermögensverwaltung im Sinne der Nachhaltigkeit bei Spängler

Alexandra Nageler vom Bankhaus Spängler, präsentierte einen Auszug aus den zahlreichen Aktivitäten der ältesten Privatbank Österreichs hinsichtlich Nachhaltigkeit: “Wir sind unter anderem Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investment und haben uns verpflichtet, in unserer Investitionstätigkeit Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen. Für alle verwalteten Mandate kommt die hauseigene Spängler Nachhaltigkeits-Policy zum Tragen. Ab heuer wird zudem die Mehrzahl der Vermögensverwaltungsstrategien und Publikumsfonds im Sinne einer dezidierten Nachhaltigkeitsstrategie gemanagt.”

www.spaengler.at

Foto: Bankhaus Spängler/Richard Schabetsberger

Investment in Glücksspiel – lohnen sich Casino-Aktien?

Ob die Investition in Aktien von Glücksspielunternehmen lohnend ist, ist mit einem Satz allein nicht zu beantworten. Hierbei ist es auch nicht wichtig, ob es sich darum handelt, in Deutschland, Europa oder gar weltweit zu investieren. In den letzten Jahren hat sich deutlich abgezeichnet, dass der Börsengang für viele Menschen immer attraktiver geworden ist.

Immer interessanter wird für viele Anleger auch das Investment in das Glücksspiel. Man könnte auch sagen, dass sich inzwischen sogar ein echter Trend daraus entwickelt hat. Interessenten können zum Beispiel nicht nur gut bei NetBet in Österreich online spielen. Gleichzeitig können Anleger von den dazugehörigen Aktien profitieren. Mit der steigenden Beliebtheit der Online-Casinos wächst entsprechend auch das Interesse an Aktien von Glücksspielunternehmen.

Aktien von Glücksspielunternehmen werden bei den Anlegern immer beliebter

Immer häufiger rücken die Aktien von Glücksspielunternehmen in den Fokus der Anleger. Oft dreht sich dann alles darum, ob sich derartige Glücksspielaktien im Portfolio lohnen. Gleichzeitig ist dann aber auch die Sorge recht groß, ob es sich nicht vielleicht doch um eine viel zu riskante Investition handelt.

Doch schon jetzt finden sich an der Börse viele Aktien von Glücksspielunternehmen, die durchaus eine interessante Option darstellen. Insbesondere ist die Sportwetten-Branche bzw. Spiele-Branche seit 1999 deutlich gewachsen. So erklärt sich auch, warum inzwischen schon jetzt an der Frankfurter Wertpapierbörse einige Konzerne bzw. Sportwetten-Anbieter hoch im Kurs rangieren. Zudem ist es eine Tatsache, dass es schon heute Aktionäre gibt, die dank Casino Aktien zu Millionären geworden sind. Außerdem gibt es auch immer mehr Online-Casinos, die an der Börse notieren.

Dennoch stellen sich viele Interessenten von Aktien die Frage, wie sinnvoll es letztlich wirklich ist, eine Investition in Glücksspielaktien zu tätigen. Was die Casino Aktien betrifft, so kommt es hier immer schnell zum Tragen, dass es sich in gewisser Weise um ein Investment in das Glücksspiel handelt. Doch das sollte kein Grund sein, der gegen die Investition in Aktien spricht. Hier gilt am Ende genau das Gleiche wie bei allen anderen Investitionen auch, man muss einfach genau die Werte kennen.

Wie groß ist das Aktienangebot an Glücksspielaktien? 

Was den Börsengang betrifft, so steckt die Glücksspiel-Branche diesbezüglich noch in den Kinderschuhen. Allerdings kommt der Markt dennoch mit einer erstaunlichen Auswahl daher. Das betrifft sowohl die Glücksspielaktien als auch Casino Aktien. Da diese Aktien nicht nur an den Börsen der USA gelistet sind, lässt sich die genaue Zahl der auf dem Markt befindlichen Glücksspiel Aktien nur schwer benennen.

Auch an europäischen Börsen, wie beispielsweise der Frankfurter Börse oder der Börse in Stockholm, sind diese Aktien gelistet. Dennoch benötigt man keinen Zauberstab, um diese Aktien und Anbieter in den gelisteten Unternehmen zu finden. Daher ist es durchaus zu jeder Zeit möglich, in solche Aktien zu investieren.

Das Potenzial der Glücksspielaktien

Was die Aktien von Anbietern aus dem Bereich Glücksspiel betrifft, so ist dieses Angebot ziemlich umfangreich und vielseitig. Daher haben potenzielle Anleger hier eine große Auswahl. Handelt es sich beispielsweise um Casino Aktien, dann eignen sich diese vor allem für die kurzfristige Anlage. Hierbei handelt es sich um einen sehr spekulativen Bereich. Interessiert sind daher häufig vor allem risikofreudige Anleger. Diese sehen kein Problem darin, in Risikogeschäfte zu investieren.

In diesem Bereich werden viele Neuausrichtungen geboten. Daher eignet er sich weniger für langfristige Anlagen. Hier sind eher kurzfristige Anlageformen empfehlenswert. Es kann durchaus damit gerechnet werden, dass die kurzfristige Anlageform unmittelbar nach der Investition zu schnellen Gewinnen führt. Häufig werden diese Aktien unmittelbar nach Kursgewinnen wieder abgestoßen und die Gewinne lassen sich dann unmittelbar abrufen. Abhängig davon, um welche Aktie und um welche Anlagesumme es sich hier handelt, sind höhere Gewinne in einer vergleichsweise kurzen Zeitspanne durchaus realistisch.

Überblick von Casino Aktien

Es ist nur schwer einzuschätzen, welche Aktien letztlich aus der Glücksspielbranche die besten sind. Wie bei allen anderen Aktien gilt hier genau das Gleiche: Grundsätzlich ist ein guter Überblick über den einzelnen Anbieter und dessen Aktien unabdingbar. Allerdings gibt es bereits aktuelle Casino Aktien, die sich schon über längere Zeiträume bewährt haben. Profitieren kann man als Anleger von diesen Aktien allemal.

Im Folgenden stellen wir zwei bekannte Unternehmen aus der Glücksspielbranche vor, bei denen Aktien erhältlich sind:

888 Holding Aktien

Es sind schon fast 20 Jahre, in denen das Unternehmen 888 Holding an der Börse gelistet ist. 1997 wurde das Unternehmen gegründet und 2005 erfolgte der Börsengang. Der Sitz der 888 Holding ist in Gibraltar und sie notiert an der Londoner Börse. Als Unternehmen der Glücksspielbranche wurde die 888 Holding mehrfach ausgezeichnet, rund 20 Millionen Nutzer können sich anscheinend nicht irren. Weltweit zählt die 888 Holding zu einem der größten Anbieter für Online Glücksspiele.

Zwar ist die Aktie des Konzerns aktuell unter Druck geraten, wodurch sich auch das aktuell niedrige Niveau der Aktie erklärt. Aber das ist auch oft ein genialer Zeitpunkt für den Einstieg. Aus Sicht der Experten ist die Aktie aktuell deutlich unterbewertet. Ihr Wert sollte insgesamt höher sein, was wiederum auch die Gewinnchancen deutlich erhöht.

Aktien der Betsson AG

Die Betsson AG ist ein schwedisches Unternehmen, das schon seit langer Zeit in der Glücksspielbranche aktiv ist. Das Casino bietet neben den Casinospielen zudem noch Sportwetten an. In den 1960er Jahren wurde Betsson gegründet und dem Unternehmen gehören 1800 Beschäftigte an. Außerdem verfügt Betsson über 12 Länder Lizenzen. Daher sind sämtliche Angebote legal und autorisiert.

Das Unternehmen ist an der Stockholmer Börse gelistet und verzeichnet etwa 665.000 Kunden. Auch für deutsche Anleger ist der Handel problemlos möglich. Betsson verzeichnet seit 2018 einen Umsatz von mehr als 520 Millionen Euro und das Unternehmen kann zudem noch starke Umsatzsteigerungen vorweisen. Hier investieren Anleger in beachtliches Potenzial und ein stetig steigendes Wachstum.

Risiko und Gewinn im Vergleich

Jeder Anleger ist sich der Tatsache bewusst, dass immer dort, wo man mit hohen Renditen rechnen kann, auf der anderen Seite das Risiko lauert. So ist die Anlage in Glücksspielaktien eher eine Anlagemöglichkeit für Anleger, die mit dem Risiko auch umgehen können.

Wer sich dessen bewusst ist, für den sind beispielsweise Betsson Aktien oder auch Aktien von 888 Holding eine lukrative Anlagemöglichkeit. Denn mit den nötigen Investitionen und ein wenig Geduld sind langfristig interessante Dividenden als zusätzlicher Einkommensstrom möglich.

Quelle: Clari Massimiliano/Shutterstock

So tickt die Gen Z in der Handelskommunikation

Die Generation Z ist in einer digitalisierten Welt aufgewachsen. Doch wie digital wollen die Jungen es in der Handelskommunikation und beim Einkauf überhaupt? Oder sind sie doch Fans des klassischen Flugblatts? 

Wien, 17. Mai 2023. Gleich vorweg: Der Gewinner in der jungen Zielgruppe ist weder der Postwurf noch Social Media, sondern es sind die Online Aktions- und Flugblattportale. So das Ergebnis der letzten Studie der Offerista Group Austria. 49 Prozent der 19- bis 29-Jährigen informieren sich auf diesen, in keiner anderen Altersgruppe ist dieser Wert so hoch. Während in allen anderen Altersgruppen das Flugblatt den Stockerlplatz einnimmt, reicht es bei den Jungen nur mehr für den zweiten Platz.

Informieren sich Junge überhaupt noch über Aktionen und Angebote? Ja. Denn jeder Zweite bzw. jede Zweite tut dies in den Online-Aktionsportale. Aber auch was die Häufigkeit der Nutzung der Online-Portale betrifft, haben die Jungen die Nase vorn. 63,6 Prozent der 19- bis 29-Jährigen nutzen mindestens einmal pro Woche das Internet bzw. Smartphone, um sich über Aktionen und Angebote zu informieren. Und 65,2 Prozent in dieser Gruppe geben an, das Internet bzw. Smartphone heute häufiger für Aktions- und Angebotssuche zu nutzen als vor zwei bis drei Jahren. Hingegen wird der Postwurf in dieser Gruppe zunehmend unattraktiver. In der Gruppe der 19- bis 29-Jährigen sank die Flugblattnutzung von 82,3 Prozent (2016) auf 47,1. 

Interessante Ergebnisse zeigen auch die Antworten auf die Frage: Gründe für den zukünftigen Verzicht auf Print-Flugblätter. Für 38,8 Prozent der 19- bis 29-Jährigen ist ein Grund, da digitale Prospekte und Flugblätter am Handy immer griffbereit sind. 31,6 Prozent schätzen, dass sie durch digitale Angebote immer auf dem letzten Stand sind. Und 19,9 Prozent in der Gruppe finden die Online-Services der Aktionsplattformen generell praktischer. Das zeigt, die Jungen schätzen die digitalen Vorteile von Smartphone & Co mehr als die anderen Altersgruppen. Auch geben 54,4 Prozent als Grund an, Papiermüll vermeiden zu wollen – jedoch ist dieser Grund in der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen mit 57,1 Prozent noch ausgeprägter.  

Soziale Medien

Soziale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gerade in der jungen Zielgruppe sind sie sehr beliebt. 32,5 Prozent der 19- bis 29-Jährigen informieren sich in diesen auch über Aktionen und Angebote. Die häufigsten genutzten Sozialen Medien in der Zielgruppe sind WhatsApp (85,4 Prozent), Instagram (78,6) und Youtube (71,4). Wenn von der jungen Zielgruppe und Social Media die Rede ist, dann darf eine Plattform nicht fehlen: TikTok. 2021 gaben 33,9 Prozent der 19- bis 29-Jährigen an, hier regelmäßig unterwegs zu sein, mittlerweile sind es 42,7 Prozent. Zugelegt hat auch Snapchat: Von 42,1 auf 48,1 Prozent.  

Wie digital will es die Gen Z beim Einkauf

Und die Jüngeren sprechen sich eindeutig für die Digitalisierung am POS aus. 41,67 Prozent der 19- bis 29-Jährigen finden die neuen Entwicklungen und Technologien, die das Einkaufen in Geschäften immer digitaler machen, sehr gut und praktisch. Und 10,99 Prozent der Jungen geht das nicht weit genug, sie würden sich mehr Digitalisierung wünschen. Somit sieht mehr als jeder bzw. jede Zweite in der jungen Zielgruppe, die Digitalisierung am POS sehr positiv. In allen älteren Gruppen sind diese Werte geringer. Von den bereits verfügbaren Tools nutzen die Jungen vor allem die Bildschirme und Touchscreens in den Stores, die weiterführende Informationen und Beratung rund um die Produkte liefern. Mehr als 43 Prozent haben diese bereits genutzt. Auch in punkto Bezahlen mögen es die Jungen digital. 74 Prozent der 19- bis 29-Jährigen haben bereits SB-Kassen genutzt und 40 Prozent haben das Smartphone oder die Smartwatch bereits zum Bezahlen ihres Einkaufs genutzt. 

Der Ausblick

Vor allem bei den unter 19- bis 29-Jährigen ist der Anteil jener Personen, die alle Prospekte künftig durchsehen werden, besonders niedrig. Ein Drittel gibt an, interessante Prospekte auszusortieren, um nur dieses durchzusehen bzw. ein weiteres Drittel meint, dass die Prospekte künftig nur überflogen werden. Und in Zukunft: 56,3 Prozent der 19- bis 29-Jährigen meinen, dass sie sowohl Print- oder Online-Prospekte bestens informieren und nach Verfügbarkeit beide nutzen. 

„Für 38 Prozent der Jungen hat die digitale Angebotskommunikation bereits das Print-Flugblatt ersetzt. Unsere Studien bestätigen damit den Trend: Dieser geht ganz klar weg vom Postwurf und hin zu digitalen Formen. Gerade in der jüngeren Zielgruppe sehen wir, dass die Handelskommunikation immer digitaler wird. Um Konsument:innen künftig erfolgreich zu gewinnen, gehört digital zum fixen Repertoire im Kommunikationsmix“,“, so Oliver Olschewski, Geschäftsführer der Offerista Group Austria.

Foto: Xavier Lorenzo/Shutterstock

SPiNNWERK erweitert Team um vier Digital-Talente

Die Wiener Digital-Lead-Agentur SPiNNWERK begrüßt mit Lena Groschupf, Jacob Görgen, Eugen Kment und Cornelia Winter vier neue Expert:innen aus den Bereichen Digital Marketing und Medienproduktion in ihrem rund 30-köpfigen Team. 

Lena Groschupf (26) verstärkt das Team als Account- und Projektmanagerin. Vor ihrem Einstieg bei SPiNNWERK konnte Groschupf bereits Erfahrung als Digital Marketerin im Parlament sowie als Content Managerin in einer Full Service Agentur sammeln. „Ich freue mich, Teil eines dynamischen Teams zu sein und meine Leidenschaft für Organisation und Struktur in spannende Kundenprojekte einbringen zu können“, so Groschupf. Die 26-Jährige studierte Digital Marketing an der FH St. Pölten und verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Fotografie und Klavierspielen.

Jacob Görgen (24) ist neuer Foto- und Videograf bei SPiNNWERK. Nach seinem Abschluss des Studiums „Digital Film Production“ am SAE Institute Wien machte Görgen sich mit einer eigenen Filmproduktionsfirma selbstständig und war als TV-Regisseur tätig. „Gute Fotos und Videos sind aus einer guten Marketingstrategie nicht wegzudenken. Ich freue mich darauf, die besten Momente für unsere Kund:innen festzuhalten“, so Görgen. Auch seine Freizeit nutzt der 24-Jährige gerne kreativ: sei es bei der medialen Begleitung von Touren unterschiedlicher Bands oder der Beschäftigung mit Malerei, Mode und Musik.

Eugen Kment (30) steigt als Junior Paid Media Manager bei SPiNNWERK ein. Der gelernte Mediendesigner war zuletzt als Digital Marketing Manager bei MLINE GmbH tätig und bringt jahrelange Online-Marketing-Erfahrung aus unterschiedlichen Unternehmen mit. „Bei SPiNNWERK gefällt mir besonders, dass ich jeden Tag etwas Neues dazulerne. Alle Kund:innen haben unterschiedliche Wünsche und Ziele und ich freue mich darauf, diese mit dem großartigen Team umzusetzen“, so Kment. Privat interessiert er sich – neben seiner Begeisterung für die digitale Welt – auch für Musik, sei es beim Besuch von Konzerten oder beim Gitarre spielen.

Cornelia Winter (23) unterstützt das Team als Assistant Digital Account & Project Managerin. Die studierte Radiologietechnologin absolviert derzeit ihren MBA im Bereich Digital Marketing und Data Management an der FH BFI Wien. Vor ihrem Einstieg bei SPiNNWERK war sie unter anderem im Diagnosezentrum Mödling tätig und erwarb zeitgleich verschiedene Zertifikate im Digital-Marketing-Bereich. „Ich habe mich für eine Karriere im Digital Marketing entschieden, da ich von der Dynamik und Innovation der Branche fasziniert bin und freue mich darauf, meine Fähigkeiten und mein Wissen in diesem Bereich bei SPiNNWERK einzusetzen“, so Winter. Ihre Freizeit verbringt die 23-Jährige gerne sportlich, ob beim Bouldern, Kraftsport oder Skifahren.

Markus Nutz, Geschäftsführer von SPiNNWERK, ist begeistert von den neuen Kolleginnen und betont: „Unsere vier neuen Expert:innen ergänzen unser Team perfekt. Uns ist es wichtig, Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Fähigkeiten zu rekrutieren. So können wir unseren Kund:innen das bestmögliche Service bieten und individuell auf ihre Wünsche eingehen.“

Foto: © SPiNNWERK

Kommunikationsprofi bei Infineon

Alexandra Wachschütz (46) hat mit 1. April die Leitung der Abteilung „Communications and Public Policy“ von Infineon Austria übernommen. Sie folgt Alexander Tarzi nach, der eine neue berufliche Herausforderung in der Energiewirtschaft übernimmt.

Alexandra Wachschütz ist bereits seit rund acht Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit, Stakeholder-Kommunikation und das Eventmanagement bei Infineon Austria verantwortlich. Ihr Fokus lag in den letzten Jahren verstärkt im strategischen Kommunikationsmanagement der Erweiterungsprojekte von Infineon an allen österreichischen Standorten, insbesondere des Ausbaus der Produktion in Villach sowie der Entwicklungszentren in Graz und Linz.

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria: „Dekarbonisierung und Digitalisierung sind die zentralen Themen, die Infineon mit seinen Produkten und Systemlösungen adressiert. Mit Alexander Tarzi haben wir in den vergangenen Jahren diese Schwerpunkte sehr wirksam kommuniziert, wofür ich ihm an dieser Stelle besonders danke und ihm in seiner neuen Aufgabe alles Gute wünsche. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass mit Alexandra Wachschütz eine ausgewiesene Kommunikationsexpertin aus dem Unternehmen diese Führungsposition übernimmt. Sie bringt aufgrund ihrer umfassenden Branchenkenntnis und Erfahrung optimale Voraussetzungen mit, um die große Bedeutung dieser Zukunftsfelder mit ihrem Team zielgruppengerecht zu kommunizieren und damit Menschen für Infineon zu begeistern.“

Aus ihrer Zeit vor Infineon bringt Alexandra Wachschütz langjährige Kommunikationserfahrungen aus dem Agenturbereich (u.a. ECC PUBLICO) bis hin zur Leitungsfunktion im Marketingbereich der Volksbank GHB Kärnten mit.

Foto: Infineon Austria

Zuverlässiger CO2-Lieferant für die Systemgastronomie

Durch die letztes Jahr besiegelte strategische Partnerschaft mit der Donau Chemie Landeck ist Messer Austria noch besser in der Lage, der jährlich auftretenden CO2-Knappheit im Sommer zu trotzen. Das dort bei der Calciumcarbid-Produktion entstehende CO2 wird durch diesen Deal nicht in die Atmosphäre emittiert, sondern von Messer Austria übernommen und für die weitere industrielle Nutzung veredelt.

Auch diesen Sommer erwarten die Experten des Industriegase-Spezialisten Messer Austria eine CO2-Knappheit am Gasmarkt, die sich aufgrund der deutlich reduzierten Ammoniak-Produktion in Europa jedes Jahr aufs Neue einstellt. Dies kann sich vor allem für die Systemgastronomie das Landes zu einem großen Problem auswachsen, da sie laufend Kohlensäure in großen Mengen benötigt; und das hauptsächlich in der warmen Jahreszeit. 

Seit Februar 2023 ist Harald Hörmanseder nun für Messer Austria im Einsatz, wo er unter anderem die Betreuung der Systemgastronomie-Kunden übernommen hat. „Vor rund einem Jahr hat Messer Austria durch die enge Partnerschaft mit der Donau Chemie in Landeck die Weichen in eine sorgenfreie CO2-Versorgungs-Zukunft gestellt“, beruhigt Harald Hörmanseder.

Durch den Deal übernimmt Messer Austria das bei der Herstellung von Calciumcarbid in Landeck entstehende CO2, um es für die weitere industrielle Nutzung zu reinigen respektive zu veredeln; vor allem im Lebensmittelbereich. „Das ist nicht nur gut für die Umwelt, da dieses CO2 nicht in die Atmosphäre emittiert wird, sondern es versetzt uns auch in die Lage, unsere Kunden in der Systemgastronomie nahtlos mit CO2 versorgen zu können. Auch dann, wenn sie es am dringendsten benötigen und die meisten Engpässe entstehen – im Sommer“, erläutert Hörmanseder weiter. 

CO2-Lieferant Nr. 1 für die österreichische Systemgastronomie

Seit jeher ist Messer Austria als heimischer Vertreter des global agierenden Industriegase-Spezialisten Messer Group die Nr. 1 hierzulande, wenn es darum geht, die Systemgastronomie das ganze Jahr hindurch verlässlich und lückenlos mit CO2 zu versorgen. „Durch die Kooperation mit der Donau Chemie in Landeck wird sich unsere Produktions- und Versorgungssicherheit mit CO2 noch einmal deutlich verbessern“, erklärt Hörmanseder.

Stillstand ohne CO2

Aber nicht nur die Systemgastronomie hängt stark von einer nachhaltigen Versorgung mit diesem wichtigen Gas ab. Auch die Fleisch- und Milchindustrie sowie die Getränkeindustrie waren stark vom letzten CO2-Mangel betroffen und mussten ebenfalls ihre Produktion deutlich drosseln. Im September des vergangenen Jahres sorgten Schlagzeilen wie „Erste Getränkehersteller stellen ihre Produktion ein“ für Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und für Sorgenfalten bei den Branchenvertretern.

„Wir sind auf jeden Fall bestens gerüstet und werden für unsere Kunden auch diesen Sommer und das gesamte Jahr hindurch der zuverlässige Partner hinsichtlich der Versorgung mit CO2 sein. Bei uns wird es keine Knappheit geben“, betont Hörmanseder abschließend.

Foto: © AdobeStock_489901144/KomootP

Austria Event Award 2023: Die Gewinner

Mit der einzigartigen und künstlerischen Skulptur des Wertgiganten schafften es 1000things, strolzevents und UNIQUE relations in enger Zusammenarbeit für ihren Kunden Wertgarantie erfolgreich auf die Problematik des Elektromülls aufmerksam zu machen. Nun wurde dem Dreier-Agenturen-Gespann die Auszeichnung Austrian Event Award 2023 verliehen.

Wien, 20. April 2023 – Bei der Preisverleihung des diesjährigen Austria Event Award wählten die Juror:innen das Projekt rund um die sechs Meter hohe und über eine Tonne schwere Skulptur des Wertgiganten des Spezialversicherungsunternehmen für Elektrogeräte Wertgarantie für den ersten Platz in der Kategorie „Gesamtkommunikation“ aus. Für die Umsetzung des Projekts zum Thema „Reparieren statt wegwerfen“ wurden sowohl 1000things (Multimedia-Agentur), strolzevents (Eventagentur) als auch UNIQUE relations (Kommunikationsagentur) beauftragt.

Drei Agenturen und ein gemeinsames Ziel

„Wir freuen uns sehr den heurigen Austrian Event Award gewonnen zu haben! Wir haben viel Arbeit in die Umsetzung dieses Projekts hineingesteckt und sind jetzt umso stolzer solch eine Auszeichnung erhalten zu haben. Schon in der Vergangenheit haben wir Kundinnen und Kunden gemeinsam betreut und haben dabei bemerkt, wie hervorragend man die Synergien in der Zusammenarbeit nutzen kann. Diesen Mehrwert wollen wir in Zukunft gezielt an verschiedene Kundinnen und Kunden weitergeben und damit neue Potenziale entfalten“, meint David Strolz, Geschäftsführer strolzevents.

Strolzevents organisierte den Transport des Wertgiganten nach Wien und war für das Genehmigungsverfahren des Standplatzes, die Koordination des Auf- und Abbaus und die generelle Betreuung der Skulptur verantwortlich. In nur 1,5 Stunden wurde die Skulptur vom Messebau am ersten Tag auf- und am letzten Tag wieder abgebaut. „Die Schnelligkeit des Projekts war eine Herausforderung, aber sowohl die Planung als auch die Koordination wurde von unserem Team meisterhaft durchgeführt“, sagt Helena Robl, Projektverantwortliche bei strolzevents. Den Höhepunkt der Aktion stellte der Flashmob mit 30 Tänzer:innen und dem TikToker jungsanx unter dem Motto „Beweg Dich!“ mit Musik von u.a. „Moving on Up“ von M People.

In der Kommunikation mit den Medien wurde das Projekt von UNIQUE relations unterstützt. Um eine breite Zielgruppe auf ihren jeweiligen Kanälen zu erreichen, setzte die Agentur auf eine multimediale Strategie. Mit Die Kommunikationsstrategie erzielte mit Radio-Spots, standort-basierten DOOH-Lösungen von Infoscreen und besonders dem mobilen Angebot rund um den Schwarzenbergplatz einen beträchtlichen Erfolg. Zudem wurde speziell die jüngere Zielgruppe mit Uniplakate angesprochen. Das ausgesprochene mediale Interesse resultierte in zahlreiche Medienclippings in TV, Radio, Print und online. „Wir sind stolz als Folge der gemeinsamen Zusammenarbeit die erwarteten Kommunikationsziele weit übertroffen zu haben und für unseren Kunden sowohl ein erfolgreiches Event als auch eine umfassende mediale Berichterstattung erreicht zu haben“, Anna Kalina-Mahr und Michael Kochwalter, beide Managing Director UNIQUE relations.

Digitale Innovation großgeschrieben

1000things plante und managte die Online-Präsenz und setzte auf TikTok Dark-Ads, die eigens dafür konzipiert und produziert wurden. Mit den Ads wurden insgesamt 12,3 Millionen Impressionen, 11,5 Millionen Videoaufrufe und 23.000 Klicks erreicht. Darüber hinaus wurde auch auf Kooperationen mit Influencer:innen gesetzt.

„Unser Team hat für den Wertgiganten eine moderne und innovative Kampagne erarbeitet. Es freut uns sehr, dass das Konzept so gut funktioniert hat. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit den beiden Agenturen hervorragend gelaufen und wir sind auf jeden Fall bereit für zukünftige gemeinsame Projekte“, so Lukas Schauberger, Geschäftsführer von 1000things.

„Es war besonders interessant zu sehen, dass die Community auf TikTok deutlich interaktiver ist, als auf Instagram oder Facebook. Zudem ist es genau umgekehrt als bei Facebook und Instagram: je tiefer man im Funnel ist, desto günstiger ist der CPM und CPC“, erklärt Julia Maiss, Head of Agency bei 1000things, die spannenden Insights des Projekts.

Foto: UNIQUE relations

Swarovski und SAP bringen Luxus in die Cloud

SAP gab jüngst  bekannt, dass sich die weltweit führende Schmuck- und Accessoires-Marke Swarovski für RISE with SAP und SAP Commerce Cloud entschieden hat. Ziel ist, das komplette digitale Backbone und die E-Commerce-Landschaft in die Cloud zu verlagern, Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern. Die strategische Partnerschaft mit SAP unterstützt die LUXignite-Strategie von Swarovski, um die Position des Unternehmens im Luxusbereich zu festigen und die Präsenz im Markt für Feinschmuck auszubauen. 

RISE with SAP verwirklicht eine zukunftssichere digitale Basis, um die Cloud-Strategie von Swarovski umzusetzen und kontinuierliche Innovationen in der Cloud sicher und flexibel zu unterstützen. SAP Commerce Cloud bietet die Grundlage, um einzigartige Kundenerlebnisse über alle Kanäle hinweg zu schaffen.

Die Partnerschaft von Swarovski und SAP begann vor über 40 Jahren. In diesem nächsten Kapitel wird SAP den digitalen Wandel des 127-jährigen Unternehmens unterstützen.

„Innovation, gepaart mit unserem einzigartigen savoir-faire bei der Entwicklung wunderschöner Produkte, die unseren Kunden Freude bringen, steht im Mittelpunkt unseres Handelns“, sagt Lea Sonderegger, Chief Digital Officer bei Swarovski. „Wir freuen uns, mit unserem Partner SAP die technologische Basis für die Umsetzung unserer LUXignite-Strategie zu legen und einzigartige Kundenerlebnisse zu schaffen.“

Foto: Courtesy of Swarovski

Wocodea sponsert FMVÖ-Recommender-Gala

Drei Jahre nach seiner Gründung unterstützte das Wiener Start-up Wocodea dieses Jahr erstmals den Recommender Award des Finanz-Marketing Verbands Österreich als einer der Hauptsponsoren. Die beiden Wocodea-Masterminds und -Gründer Paula Czeczil und Markus Nagl bieten mit ihrer App Mundpropaganda respektive Weiterempfehlungen quasi auf Knopfdruck an.

Bereits zum insgesamt 17. Mal lud der Finanz-Marketing Verband Österreich zu diesem Award, um die Weiterempfehlungsbereitschaft der österreichischen Bank- und Versicherungskunden zu messen. Als einer der Hauptsponsoren trat dieses Jahr ein junges Wiener Unternehmen auf, das ganz genau weiß, worauf es beim Word-of-Mouth-Marketing ankommt: das heimische Start-up Wocodea mit seiner modernen und effektiven Weiterempfehlungs-App rund um die beiden Masterminds und Gründer Markus Nagl und Paula Czeczil. Nach dem Motto „Durch‘s Reden kommen die Leut‘ zamm“, präsentierten sie dort auch gleich die neue Wocodea-Werbelinie samt neuem Logo.

„Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“ …

Auf die Frage, ob es bald nur noch automatisierte Apps bzw. Online-Banken geben wird, antwortet Markus Nagl, CEO von Wocodea, mit einem klaren NEIN. „Jeder Trend hat seinen Gegentrend“, ist der ehemalige Banker überzeugt. Nicht nur er, auch Paula Czeczil, CMO von Wocodea, war lange in der Bankenbranche tätig, bevor sie sich in die Selbstständigkeit wagte. Den Recommender Award unterstützen die beiden Wocodea-Gründer, „weil dort die Kundenzufriedenheit belohnt wird. Heute erzielt man Wachstum am besten, indem man seine Kunden begeistert. Nur so werden sie letztendlich Empfehlungen aussprechen“, ist Czeczil überzeugt. Außerdem haben sie und Nagl etwas „gegen das vermeintliche Bankensterben. Das hat nämlich nicht nur Auswirkungen auf die Bankenlandschaft selbst, sondern auch auf den österreichischen Arbeitsmarkt insgesamt“, betont Nagl.

„Und in weiterer Folge auch auf den Ertrag der Versicherungen. Das ist ein Kreislauf.“Aus diesem Grund lautet seine Philosophie diesbezüglich: „Neue Technologien nutzen, soweit diese dem Menschen dienen und helfen, den täglichen Arbeitsalltag zu erleichtern.“

Wocodea statt Visitenkarten

Die Wocodea-App ist eine Idee aus dem Vertrieb für den Vertrieb und schlägt exakt in diese Kerbe. „Auf Grund unserer langjährigen Erfahrung im Retail-Vertrieb kennen wir die Herausforderungen eines Verkäufers sowie der Führungskraft. In einer Zeit, in der mehr oder weniger alle Prozesse digitalisiert und automatisiert werden, haben die guten alten Visitenkarten ausgedient“, fügt Paula Czeczil hinzu. 

„Visitenkarten und Flyer landen im Papierkorb, klassische Mundpropaganda ist langsam und Social-Media-Kampagnen sind aufwändig. Klassische Werbung können sich die wenigsten leisten“, meint Czeczil. Wocodea löst all diese Probleme mit einer App, die das bewährte Marketing-Instrument Mundpropaganda digital und clever umsetzt – Weiterempfehlung auf Knopfdruck quasi –, dabei aber die Beziehungsqualität echter Menschen in realen Begegnungen fördert und stärkt.

„Mit Wocodea bleiben Beraterinnen und Berater bei ihren Kunden und Interessenten länger im Gespräch“, fügt Nagl hinzu und sieht in seiner App einen Weg „zurück zur Mundpropaganda unter normalen Menschen, die miteinander reden – vor allem in einem sensiblen Bereich wie die Finanzen es sind“.

„Wir gratulieren den Gewinnern des FMVÖ-Recommender-Awards 2023 recht herzlich“, betonen Czeczil und Nagl abschließend.

Foto:  textwerk | Peter Suwandschieff

DIVISION 4 Group vergoldet Bonduelle

Der Goldmais von Bonduelle ist in unseren Supermärkten ein echter Hingucker und lässt uns an sonnige Tage denken, perfekt für die kulinarische Auszeit für die ganze Familie und die Gourmetreise am heimischen Tisch. Den typisch feinen und natürlich süßen Geschmack auf der Pizza oder im Chili con Carne und in vielen weiteren Gerichten bringt Österreichs beliebtester Goldmais - und er fehlt in keinem heimischen Haushalt. Praktisch: Wahlweise gibt es ihn in der Dose in vielen Größen für die Vorratshaltung oder auch im Glas und in Bio-Qualität.

DIVISION 4 macht sich im heurigen Frühjahr daran, Österreichs beliebtesten Gemüsemais mit einer impactstarken integrierten Frühjahrskampagne zu vergolden. Kampagnenkern ist OOH - mit einem speziellen Fokus auf Digital OOH im urbanen Bereich, flankierend wird die effektvolle Animation bzw. aufmerksamkeitsstarke Sujet auch im Rahmen einer facettenreichen Digital &  Social Media Kampagne ausgespielt.

Bonduelle GoldmaisKorn für Korn mit Liebe gemacht

So zart, wie frisch vom Feld und dazu saisonal und nachhaltig: Die ÖsterreicherInnen legen sehr viel Wert auf die Produktherkunft und wählen kritisch am Supermarktregal, wenn es um die verschiedenen Nachhaltigkeitsaspekte ihrer Nahrungsmittel geht. Bonduelle Gemüsemais, auch die Bio-Qualität, wird in Ungarn angebaut.

Die Produktion erfolgt im eigenen Werk unter Reduktion der CO2 Emissionen und sparsamem Einsatz von Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Alexander Zoubek, CEO DIVISION 4: „DIVISION4 begleitet als Leadagentur Bonduelle nun bereits seit über drei Jahren im österreichischen Markt. Wir freuen uns, dass wir langfristig und nachhaltig am Aufbau der Marke teilhaben und die heimischen KonsumentInnen immer wieder mit neuen Ideen überraschen können!

Aufgabenstellung der Kampagne war es die Superiorität des Geschmacklieblings Bonduelle Goldmais hinsichtlich Qualität, Verarbeitung und Geschmack zu inszenieren. Es gibt viele besondere Merkmale, die Bonduelle Goldmais herausragend machen, bspw. ist er der einzige Mais, der garantiert ohne Pestizidrückstände und ohne Glyposat angebaut wird. Die Kampagne wird mittels Gewinnspiel bis zum POS gespielt, damit wir möglichst viele KonsumentInnen erreichen. Mit dem Call-to-Action „Jetzt mitmachen und 5.000 Euro in Gold gewinnen!“ zahlen wir auch hier auf das Thema Qualität ein.“

Gewinnspiel mit Bonduelle Goldmais: 5.000 Euro in Gold gewinnen

Die Kampagne wird über den gesamten Gewinnspielzeitraum mit einer großen Bandbreite an Assets auf diversen Social Media Kanälen gepusht. Ergänzend kreieren eine handverlesene Auswahl an Influencern ihre Lieblingsrezepte mit Bonduelle Goldmais und bewerben ihn in ihren Communities. Alexander Zoubek: „Diese Kampagne macht unser besonders stolz, da wir hier qualitätsvolles Handwerk vom Kreativkonzept bis zur Ausführung einbringen konnten.

Die Liebe zum Detail spiegelt für uns die Qualität des Produkts und die Herangehensweise unseres Kunden wieder. Bonduelle ist ein Familienunternehmen, das seit sieben Generationen daran arbeitet, eine landwirtschaftliche Produktion zu entwickeln, die den Boden und die Menschen respektiert. 100 % aller Bonduelle-Produkte sind ohne Gentechnik hergestellt und stehen damit für eine zukunftsorientierte und unterstützende Agrarökologie, die entschlossen in die Zukunft blickt und Produkten, die der ganzen Familie schmecken!“

Alexia Dessyllas, Marketing Director DACH: „Bonduelle Goldmais ist in Österreich unser umsatzstärkstes und auch bekanntestes Produkt. Die ÖsterreicherInnen schätzen unsere Qualität, unseren nachhaltigen Anspruch und den einzigartigen Geschmack. Daher freue ich mich besonders, dass die als kritisch bekannten österreichischen KöchInnen so gerne zu unserem Goldmais greifen. Unser Ziel ist es durch attraktive und innovative pflanzliche Lebensmittel, sowie dem Vermitteln von Ernährungswissen, eine ausgewogene Ernährung zu fördern. Ich hoffe, dass viele bei unserem Gewinnspiel mitmachen und sich unser Gold nach Hause holen!“ 

Vielseitig zu variieren und gut für eine ausgewogene Ernährung: Mit dem goldgelben Gemüse-Klassiker kann man viele Gerichte zubereiten, verfeinern und aufpeppen. Dank seiner natürlichen Eigensüße ist er gerade bei Kindern besonders beliebt – 100% natürliche Zutaten, ohne Gentechnik und angebaut ohne Glyphosat oder Pestizidrückstände! Wie wichtig Gemüse für uns alle ist wissen wir. Doch wie gut es wirklich schmecken kann, wenn man die richtigen und hochqualitative, frische Zutaten für neue, moderne Rezepturen verwendet das kann man auf der Webpage von Bonduelle: entdecken Sie 50 Jahre Leidenschaft für Gemüse und Rezepte entdecken. Dort findet man viele Gerichte und Rezepte für herrliche Speisen mit Bonduelle Gemüsemais, die man unkompliziert und schnell zubereiten kann.

Foto: Gewista

 

Studienberechtigung durch Lehrabschluss

Wien, 20.03.2023 – Mit dem Abflauen der Corona-Pandemie hat ein Aufwärtstrend in der Lehre eingesetzt, der quer durch alle Branchen geht. Besonders zeigt sich das bei den Lehranfängern in den Wiener Betrieben: Ende Februar gab es um 17,4 Prozent mehr Lehrlinge im ersten Lehrjahr als noch vor einem Jahr.

Die Ausbildung zur Fachkraft über den Bildungsweg Lehre weist jedoch noch immer ein wesentliches Manko gegenüber schulischen Ausbildungswegen auf – nämlich die mangelhafte Durchlässigkeit zum tertiären Bildungssektor. Denn mit dem Lehrabschluss alleine bleibt der Fachkraft der Zugang zu Fachhochschule und Universität verwehrt.

„Ein gravierender Nachteil für den Bildungsweg Lehre, der viele Jugendliche dazu bewegt, sich eher für den schulischen Weg mit Maturaabschluss zu entscheiden – selbst dann, wenn ihre Stärken im praktischen Tun liegen und sie in einer Lehre am richtigen Platz wären“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

So sieht es derzeit aus
Während eine Lehre nach der Matura jederzeit möglich ist und Maturanten als Lehrlinge in den Ausbildungsbetrieben sehr willkommen sind, ist das Erlangen der Hochschulreife nach einer Lehre mit einigem Aufwand verbunden. Dafür muss man derzeit die Matura absolvieren – entweder parallel zur Lehre (Berufsmatura) oder nach dem Lehrabschluss - oder eine Studienberechtigungsprüfung ablegen.

Eine weitere Möglichkeit war es bisher, mit Lehrabschluss einen Akademischen Lehrgang zur beruflichen Weiterbildung mit Master-Abschluss (z.B. Berufsakademien des WIFI Wien) zu besuchen. Dies läuft wegen einer Gesetzesänderung im September 2023 jedoch aus.

Lehrabsolventen sollen facheinschlägige Hochschulreife erlangen
Die Wirtschaftskammer Wien fordert deshalb, dass die Lehrabschlussprüfung als Zugangsberechtigung für facheinschlägige Studien anerkannt wird. Zwei Beispiele, wo das konkret umgesetzt werden könnte:

  • Ein Lehrabschluss im Lehrberuf Metalltechnik mit Schwerpunkt Maschinenbautechnik soll zum TU-Studium Maschinenbau berechtigen.
  • Ein Lehrabsolvent im Lehrberuf Informationstechnik – Schwerpunkt Betriebstechnik soll mit der Lehrabschlussprüfung auch die Berechtigung für das Studium Technische Informatik erhalten.

Welcher Lehrabschluss zu welchem Studium berechtigt, wäre in Abstimmung mit den Branchen sowie Universitäten und Fachhochschulen genau zu definieren und per Verordnung festzulegen. Zusätzlich müsste das Universitätsgesetz entsprechend angepasst werden. „Angesichts des massiven Fachkräftemangels muss alles getan werden, um die Lehre so aufzuwerten, dass sie von den Nachwuchsgenerationen als gleichwertiger und attraktiver Bildungsweg wahrgenommen wird. Die eingeschränkte Hochschulreife im Lehrabschlusszeugnis wäre dafür ein wichtiger Schritt, der zu einer höheren Qualifikation der Fachkräfte und letztlich zu mehr Studenten und Absolventen in den gefragten MINT-Sparten führen würde“, so Ruck.

Foto: Yuganov Konstantin/Shutterstock

Führungswechsel in der Geschäftsführung des PRVA

Gerlinde Layr-Gizycki, Managing Partnerin der INAMERA gmbh und mehrfache Aufsichtsrätin, folgt Ute Greutter als Geschäftsführerin des Wissenschaftlichen Senats des PRVA nach. In der Senatorensitzung am 20. April 2023 wurde diese Nachfolge einstimmig beschlossen.

Ute Greutter blickt als Gründerin des PRVA Steiermark (2009 – 2011), ehemaliges Mitglied des Vorstandes des PRVA (2011 – 2017), Leiterin des Round Tables für Finanzkommunikation (2018 – 2021) und als Geschäftsführerin des Wissenschaftlichen Senats des PRVA (2021 –2023) auf mehr als 13 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Verband zurück.

Christoph Neumayer, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Senats und Generalsekretär der Industriellenvereinigung Österreich zu der Veränderung in der Geschäftsführung: „Ich danke Ute Greutter ganz herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Gemeinsam haben wir Vieles auf den Weg gebracht. Mit Gerlinde Layr-Gizycki konnten wir eine erfolgreiche Unternehmerin und Expertin im Finanz- und Bildungsbereich mit jahrelanger Erfahrung in Corporates und Aufsichtsratsgremien für die Geschäftsführung des Wissenschaftlichen Senats gewinnen. Darüber hinaus verfügt sie als Co-Gründerin des Zukunft.Frauen Alumnae Clubs und anschließender mehr als acht-jähriger Ausübung der Funktion der Vorstandsvorsitzenden über fundiertes Know-how in der Vereinsarbeit. Ihr liegt die Förderung von Wissenschaft und Forschung, die Vernetzung mit der Wirtschaft sowie eine hochwertige Ausbildung jüngerer Generationen am Herzen. Gemeinsam werden wir die ambitionierten Ziele des Wissenschaftlichen Senats weiterverfolgen.“

Gerlinde Layr-Gizycki im Hinblick auf ihre neuen Aufgaben als Geschäftsführerin: "Ich bin seit über zehn Jahren unter anderem in der Nachwuchs- und Führungskräfteförderung tätig und kenne die praktischen Anforderungen an Kommunikationsexpert:innen gut. Den Fokus meiner Tätigkeit werde ich daher auf die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis legen. So handhabe ich es auch in meinem Hauptberuf als Managing Partnerin der INAMERA gmbh und bei dem in Kooperation mit der WU Executive Academy angebotenen Cross Mentoring Programm. Emotionale Intelligenz ist gerade im Kommunikationsmanagement ein wichtiger Erfolgsfaktor. Von Ute Greutter und Ingrid Vogl übernehme ich ein tolles und solides Fundament. Ich danke meinen Vorgängerinnen für ihre großartige Aufbauarbeit und freue mich diesen Weg engagiert fortzuführen. Damit dies gelingt, werden wir alles daransetzen, neue Kooperationen zu schließen und weitere Senatorinnen und Senatoren zu gewinnen.“

Das ThinkTank Forum, eine Plattform sämtlicher Kommunikationsinstitute Österreichs, und das Projekt der Mobilen Professur haben sich in den letzten Jahren hervorragend etabliert und werden auch in der Zukunft ihre erfolgreiche Arbeit unter dem Dach des Wissenschaftlichen Senats fortsetzen.

„Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ist heute unerlässlich und die Basis für Innovationen in Wirtschaft, Lehre und Forschung. Der Franz Bogner Wissenschaftspreis, welchen wir mit der Unterstützung aller Kommunikationsstudiengänge in Österreich jährlich ausschreiben, ist gerade in Zeiten des Wandels eine wichtige Säule zur Talenteförderung im PR- und Kommunikationsmanagement.“, ergänzt Gerlinde Layr-Gizycki.

1986 als Teil des PRVA gegründet, befasst sich der Wissenschaftliche Senat des PRVA mit der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Aus- und Weiterbildung im Bereich Public Relations bzw. Kommunikationswissenschaft und -management.

Von dem vereinnahmten Budget wurde u.a. 2008 die Schaffung der ersten österreichischen Stiftungsprofessur für PR an der Universität Wien geschaffen, viele Stipendien ermöglicht, Forschungsarbeiten sowie ab 1993 die Finanzierung des jährlichen Wissenschaftspreises für PR, den "Franz-Bogner-Wissenschaftspreis für PR" finanziert. In den vergangenen beiden Jahren hat der Wissenschaftliche Senat mit einer Gesamtsumme von rd. EUR 100.000,- zwei große wissenschaftliche Studien zu Kommunikationsthemen gefördert und 17 wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet. Im Zuge der beiden Studien, die sich mit dem Design von Schulungsworkshops sowie mit digitaler PR in der VUCA-Welt befassen, haben mehrere Institute Universitäts- und FH-übergreifend zusammengearbeitet.

Foto: PRVA

Post startet Dachmarkenkampagne

In ihrer ersten großen Dachmarkenkampagne inszeniert die Österreichische Post den Leitgedanken #zusammenbringen – ganz nach dem Credo „zusammenbringen, was uns allen etwas bringt“. Für die kreative Umsetzung zeichnet Team VIOLET verantwortlich.

Die Österreichische Post startet mit einer integrierten 360-Grad-Kampagne kommunikativ in den Frühling 2023. Kommuniziert wird, was intern schon lange gelebt wird: #zusammenbringen. Unter diesem Claim werden erstmals nicht nur einzelne Produkte und Services beworben, sondern die Post als Dachmarke in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Neben sogenannten Above-the-line (ATL) Maßnahmen setzt die Post gemeinsam mit der Customized Hub Agency VIOLET auch auf online Kanäle, Social Media und Newsletter sowie Maßnahmen in ihren Owned Media.

#zusammenbringen – gemeinsam für alle

Als engagierte Arbeitgeberin bringt die Post Menschen zusammen, als nachhaltiges Unternehmen Mensch, Produkte/Services und Umwelt und als innovatives Zustellunternehmen Innovation mit langjähriger Erfahrung. Die Post und ihre rund 20.000 Mitarbeiter packen an und bringen dabei „zusammen, was uns allen etwas bringt“. Die ungeschriebene Philosophie der österreichischen Post bildet die Klammer sämtlicher Maßnahmen, so auch der unterhaltsamen und positiv gestalteten TV-Spots, die den Zuseher Storys und Einblicke aus dem Post-Universum bieten.

„Dabei legen wir immer den Fokus auf den täglichen Beitrag unserer engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie sind es, die ein tolles Arbeitsumfeld schaffen und die Österreichische Post zu dem nachhaltigen und innovativen Unternehmen machen, das wir kennen und auf das wir alle stolz sind. Für das alles steht #zusammenbringen“, so Manuela Bruck, Leiterin Unternehmenskommunikation der Post.

„Der Kampagnenlaunch im Frühjahr 2023 zeigt die Post als moderne und wertschätzende Arbeitgeberin und soll bestehende und potenzielle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gleichermaßen erreichen. Mit einem zweiten Flight diesen Herbst wird die Brand Story um die Themen Nachhaltigkeit und innovative Dienstleistungen erweitert“, ergänzt Joanna Klein, Account Director, Team Violet.

Integrierte 360-Grad-Kampagne

Ganz im Zeichen des Dachmarken-Claims stand auch die Entwicklung und Umsetzung der Kampagne. In einer integrierten Produktion wurden TV-Spots, Out-of-Home-Sujets sowie digitale Storys an einem gemeinsamen Set produziert. Neben dem Leitgedanken teilte man sich so Locations und Darsteller. Kanal-spezifisch aufbereitete Story-Formate ergänzen die klassischen Above-the-line-Maßnahmen. Darüber hinaus rundet das neue Soundbranding der Österreichischen Post die einheitliche Kampagne ab und sorgt auch akustisch für Wiedererkennung.

Foto: © Österreichische Post AG

Weltfrauentag: Noch immer Ungleichheit am Arbeitsplatz

Wien, 8. März 2023 – Der Arbeitsplatz ist für Frauen nach wie vor ein von Ungleichheit geprägter Ort – das verdeutlichen die aktuellen Ergebnisse des PwC Women in Work Index 2023 und des Global Empowerment Index.

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen in den OECD-Ländern stieg in den letzten Jahren leicht an, die Auswirkungen der weltweiten Pandemie haben diesen Fortschritt jedoch erneut verlangsamt. Österreich belegt im internationalen Women in Work Index aktuell den 26. Platz – und fällt somit um zwei Plätze ab. Die Topplatzierung unter den 33 analysierten OECD-Ländern belegt Luxemburg, gefolgt von Neuseeland und Slowenien auf den Plätzen zwei und drei. 

Die Beteiligung von Frauen am heimischen Arbeitsmarkt liegt bei 73 Prozent (Männer: 82 %). Nach einem Abfall des Gender Pay Gaps im Jahr 2020 stieg dieser zuletzt wieder deutlich an und liegt in Österreich aktuell bei 19 Prozent. Europäische Vorreiter in dieser Hinsicht sind Luxemburg (0,5 %), Griechenland (3,6 %) und Belgien (4,8 %). Ein erfreulicher Anstieg von knapp 25 auf 38 Prozent im Vergleich zur letztjährigen Analyse zeigt sich hingegen bei Frauen in Vorstandspositionen in Österreich.

Jahrzehntelanger Aufholbedarf bei fairer Entlohnung
Wenn die Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz so weitergehen wie bisher, wird das Schließen der Lohnschere noch mehr als 50 Jahre dauern. Eine 20-jährige Frau, die heute ins Berufsleben eintritt, wird in ihrem ganzen Leben dementsprechend keine Lohngleichheit erleben.

Das jährliche Einkommen von Frauen in Österreich würde um 25 Prozent steigen, wenn die Durchschnittslöhne von Frauen auf das Niveau ihrer männlichen Kollegen angehoben werden würden. Eine Anhebung der Frauenerwerbsquote hierzulande auf das Niveau Schwedens (Spitzenreiter bei der Frauenerwerbsquote) würde zu einem Anstieg des österreichischen BIP um 9 Prozent führen.

„In der heutigen Geschäftswelt liegt es an Führungskräften, eine Kultur voranzutreiben, die für alle Mitarbeiter:innen integrativ und gerecht ist. Arbeitgeber:innen können die Rolle von Frauen am Arbeitsplatz erheblich verbessern, indem sie sich auf faire Entlohnung, Autonomie, integrative Führung und die Einführung einer datengestützten Diversitäts-Strategie konzentrieren“, verdeutlicht Nicole Prieller, Workforce Transformation Lead bei PwC Österreich. 

Lohngefälle weiterhin stark durch Kinderbetreuung beeinflusst 
Der Gender Pay Gap resultiert weltweit am häufigsten aus der unbezahlten Kinderbetreuung, die oftmals von Frauen übernommen wird. Dies führt zu langsameren beruflichen Karrierechancen und niedrigerem Lebenseinkommen. In Österreich arbeiten 64,4 Prozent der Frauen Vollzeit, das ist der niedrigste Wert seit 2000. Der Abstieg von 2,4 Prozent verglichen mit den vergangenen Jahren verdeutlicht die Folgen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt.

„Auch wenn es immer mehr männliche Vorbilder gibt, die Väterkarenz führt nach wie vor ein Schattendasein. Es gilt mehr Akzeptanz und Bewusstsein zu schaffen und am Mindset zu arbeiten, um traditionelle Rollenbilder aufzubrechen. Hier sind vor allem auch Unternehmen gefragt, Männer zu unterstützen und zu bestärken. Wenn Vätern mehr Möglichkeiten und Anreize geboten werden, eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen, hilft dies Frauen schneller wieder ins Berufsleben zurückzukehren. So können wir eine geschlechtergerechte Zukunft der Arbeit schaffen, von der nicht nur Frauen, sondern auch Männer, Kinder, Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt profitieren“, so Nicole Prieller.

Empowerment am Arbeitsplatz fördern
Der Global Empowerment Index legt ein erhebliches, geschlechtsspezifisches Empowerment-Gefälle offen. So können etwa 31 Prozent der Männer frei wählen, ob sie remote oder vor Ort arbeiten, während nur 23 Prozent der Frauen diese Möglichkeit erfahren. 

Knapp drei Viertel der befragten Frauen sehen faire Entlohnung (72 %) und persönliche Erfüllung im Beruf (69 %) als wichtigste Faktoren, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Ein Arbeitsplatz, an dem die Befragten sie selbst sein können (67 %) und ein Team, das an individuellem Wohlbefinden interessiert ist (61 %), tragen zudem stark dazu bei. Die Frauen, die sich am stärksten befähigt fühlen, haben die Möglichkeit remote zu arbeiten (74 %).

„Frauen haben derzeit weniger Autonomie darüber, wie, wann und wo sie arbeiten. Die Nachfrage nach Flexibilität ist jedoch ein talentübergreifendes Thema, weshalb Unternehmen in jedem Fall gut beraten sind, neue Wege zu beschreiten um Vielfalt, Mitarbeiterbindung und Innovation zu fördern, um sich als bevorzugtes Unternehmen positionieren zu können“, erklärt Expertin Prieller.

Mehr Infos zur Studie finden Sie hier und hier

Foto: PwC Österreich

Neue Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Österreich

Mag. Patricia Neumann (51) tritt mit 1. Mai 2023 die Stelle als Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Österreich an. Die neue CEO ist für die Dauer von fünf Jahren bestellt. Vor ihrer neuen Rolle war sie mehr als 25 Jahre bei IBM, wo sie zuletzt den Software-Vertrieb für Daten, Künstliche Intelligenz und Automation in Europa, den Mittleren Osten und Afrika verantwortete. Neumann studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und war in unterschiedlichen Executive Rollen bei IBM unter anderem in London, Mailand und Deutschland tätig. Nach ihrem mehrjährigen Auslandsaufenthalt kehrte sie mit ihrer Familie nach Wien zurück, wo sie die Geschäftsführung der IBM Österreich von 2017 bis 2021 innehatte.
 
Neumann setzt sich für den Einsatz von Technologie als Basis für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit ein, dabei steht der Nutzen für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft im Vordergrund. "Mit Patricia Neumann konnten wir eine international erfahrene Managerin und ausgewiesene Expertin im Bereich Digitalisierung für uns gewinnen. Mit ihrem umfassenden Technologieverständnis, sowie ihrer starken Kunden- und Teamorientierung, ist sie die ideale Wahl, um die Transformation unserer Kunden und Partner weiter voranzutreiben“, so Cedrik Neike, Mitglied des Vorstandes der Siemens AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens AG Österreich.

Foto: Siemens AG Österreich

Neue Vizerektorin der Modul University Vienna

Marion Garaus (39) übernimmt ab sofort die Rolle der Vizerektorin der Modul University Vienna mit dem Ziel, die Forschungsaktivitäten der Privatuniversität am Wiener Kahlenberg voranzutreiben. 

Mit einem Diplomstudium der Betriebswirtschaft (Wirtschaftsuniversität Wien), einem Doktorat im Bereich Management (Universität Wien) sowie der Habilitation im Bereich Betriebswirtschaftslehre ist Garaus seit über 13 Jahren in der wissenschaftlichen Forschung, mit dem Schwerpunkt Marketing, tätig. Unter anderem lehrte Sie an Hochschulen wie der École de Management de Normandie, der Fachhochschule Burgenland sowie der Universität Wien. 

An der Modul University Vienna ist Garaus seit 2018 als Associate Professor am Department für International Management tätig und seit 2019 als Dekanin für die Bachelorprogramme zuständig. Unter anderem zählt das Ausbauen der Forschungskompetenzen der Modul University Vienna zu den Verantwortungen der neuen Vizerektorin, wie Rektor Karl Wöber erklärt: „An der Modul University Vienna werden vielseitige Forschungsthemen aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht behandelt. Ich bin davon überzeugt, dass Marion Garaus diese Aktivitäten in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu neuen Höhen führen wird.“ 

„Der Fokus in meiner neuen Rolle als Vizerektorin liegt insbesondere auf einer besseren Vernetzung von Industrie und Forschung. Dabei ist es mir persönlich ein Anliegen, die Umsetzung gemeinsamer Forschungsprojekte mit anderen Institutionen zu forcieren, welche gleichzeitig eine hohe Praxisrelevanz aufweisen. So möchte ich das akademische Forschungsnetzwerk der Modul University Vienna auf nationaler und internationaler Ebene weiter ausbauen“, erklärt Garaus ihre Ambitionen.

Weiters will sich Garaus künftig vermehrt für Jungforscher:innen einsetzen, etwa durch das Angebot eines erweiterten Trainingprogrammes und Workshops. Die Wahl der Vizerektorin erfolgte nach einem Hearing durch den Universitätsrat.  

Über die Modul University Vienna

Die Modul University Vienna ist eine internationale Privatuniversität mit Sitz am Kahlenberg im 19. Wiener Gemeindebezirk. Seit 2007 konzentriert sie sich auf die Weiterentwicklung von zeitgemäßen Bachelor-, Master- und Doktorats-Studienprogrammen in englischer Sprache. Zu den gebotenen Studienrichtungen zählen insbesondere die Bereiche internationales Management, Entrepreneurship & Leadership, neue Medientechnologien, Data Science, nachhaltige Entwicklung sowie Tourismus und Hospitality Management. Diese werden aktuell von Studierenden aus mehr als 80 verschiedenen Ländern besucht.

Foto: Privat

Neues DMVÖ Vorstandsmitglied

Der DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österreich) hat bei seiner Klausur am 25. Februar 2023 ein neues Vorstandsmitglied kooptiert. Laura Kaltenbrunner (25), Team Lead der Datanauts, verstärkt den DMVÖ Vorstand. Weiters wurden die Schwerpunktthemen des Verbandes für das laufende Jahr festgelegt.

Mit Laura Kaltenbrunner holt der DMVÖ nicht nur eine weitere Frau, sondern eine junge Expertin in den Vorstand, die als Digital Native mit Data Driven Marketing aufgewachsen ist. Ihr Engagement bei den Datanauts (powered by DMVÖ), wo sie sich intensiv mit den Themen KI und Data Science befasst, unterstreicht ihre hohe Affinität zu Technologie und Digitalisierung. 

DMVÖ Präsidentin Alexandra Vetrovsky-Brychta freut sich über die Entscheidung: „Ich bin begeistert, dass mit Laura Kaltenbrunner eine junge Powerfrau in den Vorstand einzieht. Am 8. März ist Weltfrauentag und der DMVÖ zeigt einmal mehr, dass wir Gleichberechtigung auf allen Ebenen leben. Laura ist eine wertvolle Ergänzung für unser Vorstandsteam.“

Laura Kaltenbrunner (25) unterrichtet an der FH St. Pölten im Studiengang „Data Science“ und begleitet die Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement-Übungen (SKKM) der FH Campus Wien. Hauptberuflich zeichnet sie bei APOCRAT für die Kommunikation mit Stakeholdern sowie den allgemeinen Außenauftritt verantwortlich.

Fokus auf innovative Verbandsthemen

Als DMVÖ Vorstandsmitglied wird Laura Kaltenbrunner das Thema Data Science vorantreiben und die Expertise der Datanauts Community, auch und vor allem im Bereich Künstliche Intelligenz, in den Dialog Marketing Verband einbringen. Besonders auf diesen Bereich legt der DMVÖ im aktuellen Verbandsjahr einen Schwerpunkt. So wurde auf der Klausur nicht nur personell eine Erweiterung beschlossen, sondern auch inhaltlich der Beschluss gefasst, das Thema KI in allen Projekten einzubinden.

Ein erster Auftakt ist der Data Compliance Online Talk am 7. März, der unter anderem die rechtlichen Rahmenbedingungen von KI im Data Driven Marketing behandelt. Und auch beim bewährten Weiterbildungsformat Data Excellence Academy wird das Thema aufgegriffen und im Aufbaumodul „KI im Marketing“ vertieft. „Es ist dem gesamten Vorstandsteam und mir wichtig, unsere Mitglieder mit relevanten Inhalten und praxisnahen Tipps bei der Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen im Data Driven Marketing zu unterstützen. Mehrwert durch Wissen, Service und Impulse bleiben auch 2023 unser oberstes Credo“, fasst DMVÖ Präsidentin Vetrovsky-Brychta die Klausur zusammen und freut sich auf ein weiteres erfolgreiches DMVÖ Jahr.

Foto: Niklas Schnaubelt

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