Business-News

„High Heels im Rucksack“: wie sich Business-Frauen in Städten bewegen

Science Buster Elisabeth Oberzaucher beleuchtete im Rahmen des FREE NOW Events „THINK AHEAD – MOVE FORWARD“ in der Wiener lutz Bar das Mobilitätsverhalten von Business-Frauen. Egal ob zu Fuß, öffentlich oder per Taxi: Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit sind Frauen besonders wichtig. In einer anschließenden Podiumsdiskussion, an der auch Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin Wiener Linien, Martina Denich-Kobula, Vorsitzende Frau in der Wirtschaft Wien und Angelika Schmidt, FREE NOW Germany teilnahmen, wurde das Thema weiter erörtert.

„Mit Multimodalität kommt Frau überall hin“ – unter diesem Motto und vor dem Hintergrund menschlicher Grundbedürfnisse erklärte Anthropologin Elisabeth Oberzaucher in ihrer Keynote welche Anforderungen die moderne Frau an die Mobilität im urbanen Raum hat. Daraus abgeleitet, filterte die Verhaltenswissenschafterin Sicherheit, Komfort und Nachhaltigkeit als die drei für Großstadtbewohnerinnen wesentlichen Faktoren heraus. 

v.l.n.r. Angelika Schmidt, Alexandra Reinagl, Dr. Elisabeth Oberzaucher, Christina Scattolin, Martina Denich-Kobula

 

Business-Frauen wollen Sicherheit, Privatsphäre und Komfort

Über High Heels und Laptop im Rucksack, die Privatsphäre und das Sicherheitsgefühl – in der Podiumsdiskussion waren sich die Expertinnen einig: Alles ist machbar. Martina Denich-Kobula legt kürzere Strecken auch in High Heels zurück, eine andere Option sieht Dr. Elisabeth Oberzaucher: „Wer im Business-Alltag nicht auf High Heels verzichten möchte, verstaut sie im Rucksack und holt sie bei Bedarf heraus.

Auch die Privatsphäre ist für Business-Frauen besonders wichtig. Gerade diese paar Minuten, die sich auf dem Weg von einem Termin zum nächsten ergeben, bieten etwas Ruhe. Hier eignet sich eine Fahrt mit dem Taxi besonders. „Heikle Telefonate möchte man nicht unbedingt in der U-Bahn führen“, erwähnt Mag. Alexandra Reinagl.

Sicherheit ist gerade am Abend und in der Dunkelheit für Frauen ein Bedürfnis. Hier ist die menschliche Präsenz eine wichtige Komponente. Ob Mitarbeiter der Wiener Linien oder der Taxifahrer – das Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl wird über die Anwesenheit hinaus auch dank Digitalisierung verstärkt. Zum Beispiel gibt es bei den Wiener Linien rund 13.000 Kameras. Angelika Schmidt: „Bei der Taxi-App FREE NOW tragen das Wissen um Fahrer-Profil, Kennzeichen und Ankunftszeit zu einer weiteren Sicherheits­steigerung bei.“ Reinagl ergänzt: „Auch Sauberkeit suggeriert für viele Menschen Sicherheit.“ Umso wichtiger ist es, dass diese Sauberkeit garantiert wird – einerlei ob in Öffis oder im Taxi.

Hamburg: Schlaraffenland nachhaltiger Mobilität

Für Angelika Schmidt, FREE NOW Germany, mit Sitz in Hamburg, ist der Besitz eines eigenen Autos nicht mehr notwendig: „Vom Öffi-Netz, zum Mietwagen, über Taxis bis hin zu E-Scootern und Mieträdern, in Hamburg hat man die Qual der Wahl“. Im nächsten Schritt braucht es nur noch Plattformen, die alle Formen verbinden und uns ersparen, jedes Ticket einzeln zu kaufen.

Foto: Mikkelsen

ACB prämiert relevante Forschung für die Zukunft der Meeting Industrie

Am 23. Oktober 2019 verlieh das Austrian Convention Bureau (ACB) im Arcotel Kaiserwasser den Award für die Best Meeting Thesis Austria in den Kategorien Bachelor- und Masterarbeit. Prämiert wurden die wissenschaftlichen Arbeiten von Maria Doppler mit dem Thema Repräsentation von Frauen auf wissenschaftlichen Kongressen und Bianca Magnus über die Zukunft von AI auf Veranstaltungen.

Austausch, der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft

Jährlich zeichnet das Austrian Convention Bureau (ACB) wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Tagungsindustrie aus. Die Jury, aus ausgewählten BranchenexpertInnen, beurteilte die wissenschaftlichen Arbeiten in einem Reviewing Verfahren im Vorfeld sowie anhand der Präsentationen vor Ort nach den Kriterien Relevanz und Qualität des Inhaltes für die Meeting Industrie. 2019 wurden jeweils fünf Bachelor- und Masterarbeiten, geschrieben an den Fachhochschulen FHWien der Wirtschaftskammer Wien, IMC Krems, Fachhochschule Salzburg und MCI Innsbruck, eingereicht, die eine vielseitige Themenlandschaft umfassten. Der Bogen spannte sich von Marketing über Digitalisierung und Nachhaltigkeit bis hin zu gesellschaftspolitischen Problemstellungen. Dieser Award für Studierende treibt den Wissensfortschritt in der Kongress- und Tagungsindustrie voran und bietet jungen ForscherInnen nicht nur eine Bühne sondern auch die Möglichkeit ihre Arbeiten nachhaltig in der heimischen Tagungscommunity bekannt zu machen. 

Im Fokus der Veranstaltung steht auch der Aspekt des Netzwerkens. Ziel ist es den potentiellen Nachwuchs und erfahrene Persönlichkeiten der österreichischen Kongress- und Tagungsindustrie zusammenzubringen, um ein Voneinander Lernen und gemeinsames Weiterentwickeln der Branchenzukunft zu ermöglichen, wie ACB Präsident Gerhard Stübe in seiner Eröffnungsrede betonte: „Es ist ein ganz interessanter Aspekt, wenn man schon lange in der Branche ist und jedes Jahr aufs Neue von diesen bedeutungsvollen Begegnungen mit den Studierenden lernen darf. Es ist wichtig, dass sich junge kluge Köpfe Gedanken machen, wie die Zukunft unterstützt und vorangetrieben werden kann und Inhalte produzieren, die Relevanz haben.“ Dies geschieht bei der Best Meeting Thesis Austria Verleihung durch die Vorstellung der Forschungsergebnisse sowie einem intensiven Austausch auf Augenhöhe beim Business Speed Dating im Anschluss. 

Von technischen Neuheiten und weiblicher Präsenz 

Siegerin in der Kategorie Bachelorarbeiten ist Maria Doppler. Sie befasste sich in ihrer Arbeit mit dem Thema Unterrepräsentation von Frauen und kam zu dem Schluss, dass deren Anzahl trotz kontinuierlicher Zunahme in den letzten Jahren, in allen Bereichen wie Moderation, Vortragende und Teilnehmende deutlich geringer ist. „Die Anwesenheit von zumindest einer Frau im Programmkomitee führte zu einem höheren Frauenanteil unter den eingeladenen SprecherInnen, aber spannend war auch zu sehen, wie sich unsere impliziten Bias tatsächlich in der Praxis auswirken können“, nennt sie als interessante Erkenntnisse.

Unter den Masterarbeiten ging der Titel Best Meeting Thesis Austria an Bianca Magnus. Sie untersuchte die Einflüsse künstlicher Intelligenz (AI) auf das Besuchserlebnis bei Veranstaltungen anhand einer Customer Journey und damit die Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien auf Kongressen. Ihre Erfahrungen in der Eventbranche haben sie zu diesem Thema inspiriert, mit dem sie sich auch zukünftig auseinandersetzen will: „Der Tourismus und in weiterer Folge auch die Tagungs- und Eventbranche stellen eine der technologieintensivsten Industrien dar und durch die zahlreichen Berührungspunkte mit Besuchern, in jeder Phase der Customer Journey, ergeben sich endlose Möglichkeiten neue Erlebnisse zu schaffen und Prozesse zu vereinfachen.“

Foto: Austrian Convention Bureau | convention-photography.at

 

Noch mehr Frauenpower für Milestones in Communication

Die Full-Service-PR-Agentur Milestones in Communication erweiterte im vergangenen halben Jahr ihr Team sukzessive und holte sich gleich fünffache Frauenpower zusätzlich an Bord – aus ganz Österreich, von Vorarlberg bis nach Niederösterreich. Mit einem Vollprofi für Medienpläne und Vertrieb, einer frischen Publizistik-Absolventin, einer Bloggerin, einer Journalistin und einer Pädagogin bleibt das Unternehmen dabei seiner Mischung aus jungen Wilden und noch nicht ganz alten Hasen treu.

Die gebürtige Vorarlbergerin Elisabeth König zog es 2004 nach Wien, um Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien zu studieren. Schon währenddessen sammelte sie erste Erfahrungen im redaktionellen Bereich, unter anderem bei den Vorarlberger Nachrichten. Der Verlagsbranche blieb sie treu und so begann sie nach dem Studium beim bioMagazin, wo sie vier Jahre blieb und viele relevante Stationen des Verlags – von der Redaktion, Organisation und Durchführung von Fotoshootings bis hin zu Marketing, Sponsoring und Verkauf – durchlief. Nach zwei Jahren bei der Tageszeitung Heute, wechselte die 35-Jährige schließlich zum a3-Marketing, wo sie als Verkaufsleitung und für Sonderprojekte zuständig war. Als Person, die gerne über den Tellerrand blickt, und mit ihrem bunten Mix an Erfahrungen unterstützt sie die PR-Agentur seit Februar nun im Rahmen neuer Geschäftsfelder, wie Geschäftsführer Werner Beninger betont: „Ich bin stolz mit Elisabeth König einen Vollprofi für Mediapläne und den Vertrieb gewonnen zu haben.“

Fünffach-frischer Frauenpower für die PR-Agentur Milestones in Communication: Katharina Felber, Elisabeth König, Nicole Kallischek, Carina Rambauske und Conny Winiwarter

 

Frischer Wind in allen PR-Bereichen           
Nicole Kallischek
 hat vergangenes Frühjahr ihr Bachelor-Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien abgeschlossen und begann gleich daraufhin im März damit, ihr erlerntes Wissen in die Praxis umzusetzen. Davor hat die 22-Jährige drei Jahre lang im Einzelhandel und Verkauf mit direktem Kontakt zum Kunden gearbeitet. „Nicole bringt jungen, frischen Wind in unser Team und unterstützt uns sowohl bei der klassischen Öffentlichkeitsarbeit, als auch im Bereich Social Media tatkräftig “, freut sich Julia Kent, Mitglied der Geschäftsführung und Senior Consultant, über die wertvolle Verstärkung in ihrem Team.

Influencerin an Bord     
Die 25-jährige Katharina Felber entdeckte schon mit 16 Jahren ihre Leidenschaft für Online Marketing und Social Media. Sie studiert Kommunikationswirtschaft, ist seit fünf Jahren als Bloggerin tätig und verstärkt bei Milestones in Communication seit Juli den Social-Media-Bereich. „Es war nur eine Frage der Zeit bis wir uns eine erfolgreiche Influencerin an Bord holen. Katharina hat ein gutes Auge für Situationen und achtet auf die perfekte Bildsprache. Damit kann sie uns vom ersten Tag an besser machen“, ist David Obererlacher, Mitglied der Geschäftsführung und Head of Social Media, überzeugt.

Seitenwechsel: vom Journalismus in die strategische Kommunikation    
Bevor es Carina Rambauske im Juli zu Milestones in Communication zog, lernte die 30-Jährige den Journalismus bei den Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) von der Pike auf kennen und war später als Redakteurin unter anderem auch für die Konzeptionierung von Sonderprodukten verantwortlich. Währenddessen studierte die Niederösterreicherin Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Deutsche Philologie an der Universität Wien. „Milestones verfolgt im Medienbereich einen regionalen Ansatz, weil wir überzeugt sind, dass Regionalität von den relevanten Themen lebt, die für die Menschen vor Ort wichtig sind. Mit Carina haben wir einen Profi gefunden, der weiß, wie die kommunikativen Schätze – die in vielen Unternehmen in den Regionen stecken – entsprechend beleuchtet und gehoben werden können. Carina bringt ihre langjährige Erfahrung als Redakteurin der NÖN ein und verstärkt und ergänzt die Milestones-PR-Kompetenz vor allem im Klassikbereich sehr engagiert und hochprofessionell“, erklärt Hans-Georg Mayer, Geschäftsführer von Milestones in Communication.

Vom Klassenzimmer auf die PR-Bühne     
Conny Winiwarter
 stammt aus Krems und studierte dort Lehramt Volksschule an der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Krems. Vor ihrer Tätigkeit bei Milestones arbeitete sie als Pädagogin in diversen Bildungseinrichtungen und sammelte nebenbei Erfahrungen als freie Journalistin. Seit September unterstützt die 24-Jährige das Milestones-Team in allen Bereichen der PR und absolviert parallel dazu das berufsbegleitende Master-Studium „PR und Kommunikationsmanagement“ der FH St. Pölten. „Wir waren bewusst auf der Suche nach jemandem, der psychologische und soziologische Theorien in unsere Projekte einbringt. Connys Ausbildung als Pädagogin ist in der PR vielleicht etwas unüblich, aber wir sind immer schon ungewöhnliche Wege gegangen. Ich bin zuversichtlich, dass es genau das ist, was Milestones brauchen wird“, betont Obererlacher.

Foto: © Stefan Schett/MinC

Austrian Business Woman-Herausgeberin Barbara Mucha präsentiert die 100 wichtigsten Frauen des Jahres 2019

Verlegerin Barbara Mucha präsentiert die wichtigsten Frauen des Jahres 2019.

(05.11.2019) Diese Jahresausgabe dokumentierter Frauenkarrieren führt nicht in die Zukunft und umfasst nicht die Vergangenheit: Sie ist ein Abbild der Gegenwart, eine mediale Bühne, auf der wir die 100 wichtigsten Business-Damen des Landes vor den Vorhang bitten, um auf deren besondere Leistungen aufmerksam zu machen. Wer das Gesamtbild erfolgreicher Frauen erfassen und verstehen möchte, darf jedoch niemals vergessen, auch von gestern und morgen zu sprechen. Wir tun das mit Austrian Business Woman seit mittlerweile zwölf Jahren und halten mit unserem Druckwerk und dem begleitenden Onlineportal fest, wie es war, wie es ist und wie es sein sollte, als Frau in Österreich Karriere zu machen.

Mehr als 5.000 Interviews und Porträts auf über 10.000 Seiten legen bisher davon eindrucksvoll Zeugnis ab. Der Satz „Wer es an die Spitze geschafft hat, steht in ABW“ hat als Redewendung längst Eingang in den Sprachgebrauch gefunden und vielen Frauen zu einer breiteren Öffentlichkeit verholfen. Natürlich bin ich stolz auf unsere Arbeit, aber noch lange nicht zufrieden. Denn seit dem Start der ersten Ausgabe bis zum heutigen Tag hat sich zwar viel getan, aber in einem Punkt noch immer wenig geändert: Besonders für Frauen ist es ein schwerer, mühsamer Weg, die gläserne Decke zu durchbrechen und sich in einer noch immer von Männern dominierten (Wirtschafts-)welt einen Platz auf Augenhöhe zu erkämpfen. Ich erinnere an dieser Stelle beispielsweise nur daran, dass der Frauenanteil in den Vorstandsetagen heimischer börsennotierter Unternehmen im Vorjahr von 6 auf 4,8 Prozent zurückgegangen ist.

2007 bin ich angetreten, meinen kleinen Beitrag zu einem Umdenken zu leisten. Getreu dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“ werden wir seither nicht müde, auf besondere Karrieren hinzuweisen. Stakkato mäßig zeigen wir Erfolgswege, vermitteln Lebensweisheiten und konkrete Tipps – ob von der Spitzenmanagerin, der Vertriebsexpertin oder der Forscherin. All diese beeindruckenden Geschichten sollen das Selbstbewusstsein, die Stärke und Motivation von Frauen entflammen, sie dazu animieren, selbst aktiv zu werden und die Karriereleiter – trotz vieler Hürden – zu erklimmen.

Mit einer Politikern, die aufgrund ihres Werdegangs Vorbild für viele ist, habe ich mich jüngst getroffen: Der Landeshauptfrau von Niederösterreich, Johanna Mikl-Leitner. Im Rahmen unseres Gesprächs hat sie mir auf die Frage, welche Empfehlung sie Frauen mit auf den Karriereweg geben möchte, folgenden Satz gesagt: „Frauen sollen, trotz aller Widrigkeiten, immer versuchen, Frauen zu bleiben, und niemals anstreben, zu besseren Männern zu werden.“ Ich kann mich dem Gesagten nur anschließen, denn wir verfügen über eine Qualität, die das vermeintlich starke Geschlecht oftmals vermissen lässt: Sensibilität, genauer gesagt soziale Kompetenz. In Zeiten wie diesen, wichtiger denn je.

 

Arbeitsalltag: 75% haben regelmäßige Konflikte mit Generation Z

Zum ersten Mal treffen Angestellte aus 5 Generationen an einem Arbeitsplatz aufeinander, was zu Problem führen kann und eine große Herausforderung für Unternehmen darstellt.

Wie problematisch der Generationenkonflikt tatsächlich ist, hat der Büromittellieferant Viking zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll in einer neuen repräsentativen Umfrage unter 500 österreichischen Arbeitnehmern ermittelt. Expertin für Mediation und Coaching Klaudia Lux gibt darüber hinaus Ratschläge, wie diesen Konflikten am besten vorgebeugt werden kann. 

Für den Zweck der Studie wurde zwischen diesen Generationen unterschieden:  

  • Stille Generation (1928 - 1945)  
  • Baby Boomer (1946 - 1964)  
  • Generation X (1965 - 1980)  
  • Millennial (1981 - 1996)  
  • Generation Z (1997 - jetzt)  

Am häufigsten ist der tägliche Kontakt zu Kollegen der Generation X (70%) und der Millennials (70%) zu beobachten. Am wenigsten Kontakt haben Arbeitnehmer dagegen zu der Stillen Generation und Generation Z – ein Drittel der Befragten hat keinerlei Kontakt zu der ältesten Generation, während knapp 10% nicht mit Generation Z konfrontiert werden. 

Klaudia Lux, unsere Expertin zum Thema Generationenkonflikt, beschreibt die Vor- und Nachteile eines altersgemischten Teams: „Altersgemischte Teams sind meist leistungsstärker. Jüngere Kollegen sorgen für neue Ideen und Dynamik im Team. Außerdem kennen sie sich mit den neuen Technologien sehr gut aus. Ältere Mitarbeiter bringen hingegen sehr viel Lebens- und Berufserfahrung ein. Stärken und Schwächen können somit besser untereinander ausgeglichen werden. Sind Kunden in verschiedenen Altersgruppen vorhanden, kann entsprechend reagiert werden. Hingegen bergen solche Teams ein größeres Konfliktpotenzial.“    

Tatsächlich scheint der vermehrte Kontakt zu anderen Generationen auch einen positiven Einfluss auf die Meinungsbildung zu haben. Die Zusammenarbeit wird am angenehmsten mit den Generationen empfunden, die am häufigsten in der Arbeitswelt vertreten sind und zu denen der meiste Kontakt stattfindet:  

  • 60% der Österreicher bewerten die Zusammenarbeit mit Generation X als positiv 
  • gefolgt von 59,6% positiver Erfahrungen mit Millennials.  
  • jeder Zweite hat Gutes über die Zusammenarbeit mit der Generation Z und den Baby Boomern zu sagen 
  • nur ein Drittel arbeitet gerne mit der Stillen Generation.  

Interessanterweise werden Mitarbeiter der eigenen oder einer ähnlichen Altersgruppe positiver bewertet als jene, die sehr viel älter oder jünger sind. Das spiegelt sich auch darin wider, wie die Generationen anhand ihrer Qualitäten eingeschätzt werden. Den Studienteilnehmern wurde eine Reihe an Qualitäten vorgelegt, die ausschlaggebend in der Arbeitswelt sind und sie wurden gebeten, die Generationen zu bewerten.   

Wie die Generationen in dieser Bewertung abschneiden wird in folgender Tabelle ersichtlich: 

Auch hier schneiden Gen X und Millennials in den meisten Kategorien gut ab, während die Stille Generation zwar eine vorbildliche Arbeitsmoral vorzeigen kann, doch es mangelt an Innovation und Kreativität. Der Nachwuchs aus Gen Z dagegen kann sich bisher noch nicht in traditionelleren Kategorien beweisen.  

Allgemein gaben knapp drei Viertel der Befragten an, regelmäßig Konflikte mit der Generation Z zu erleben – mehr als alle anderen Generationen. Doch auch andere Generationen können für ernsthafte Konflikte am Arbeitsplatz sorgen. Die Natur dieser Konflikte und bei welcher Altersgruppe sie am häufigsten auftreten, wurde ebenfalls ermittelt:  

  • Fehlendes Verständnis / Empathie – Baby Boomer 20%  
  • Hierarchie – Baby Boomer 18%  
  • Stereotypisierung – Baby Boomer 15%  
  • Machtkämpfe – Gen X 30%  
  • Kommunikation – Gen X 23%  
  • Mentalität – Millennials 13%  
  • Arbeitsmoral – Gen Z 33%  
  • Arbeitsstil – Gen Z 10%  

Foto: Shutterstock/fitzkes

Maria Sibilia ist die neue Vorsitzende des Senats der MedUni Wien

Maria Sibilia wurde in der jüngsten Sitzung des Senats der MedUni Wien zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Krebsforscherin übernimmt die Leitung des wichtigen Leitungsgremiums der Universität bis zum Ablauf der Funktionsperiode Ende September 2022. 

Zur 1. stellvertretenden Vorsitzenden wurde Regina Patricia Schukro, zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden Eren Eryilmaz und zum3. stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Markstaller gewählt.

Dem Senat gehören VertreterInnen der UniversitätsprofessorInnen (13), der UniversitätsdozentInnen sowie wissenschaftlichen MitarbeiterInnen im Forschungs- und Lehrbetrieb (6), eine Vertreterin des allgemeinen Universitätspersonals und 6 VertreterInnen der Studierenden an, die gemäß § 25 UG 2002 durch Wahl bzw. Entsendung (Studierende) bestellt worden sind. Die fünfte Funktionsperiode beginnt am 1.10.2019 und läuft bis 30.9.2022.

Zur Person

Maria Sibilia ist eine renommierte Zell-und Tumorbiologin. Sie studierte Biologie an der Universität von Pavia, spezialisierte sich bereits im Doktoratsstudium auf Genetik und Molekularbiologie, wechselte danach nach Wien ans Institut für Molekulare Pathologie (IMP) und wurde 1999 Assistenzprofessorin der Abteilung für Dermatologie und 2007 Professorin für zelluläre und molekulare Tumorbiologie am Institut für Krebsforschung. Schwerpunkte ihrer Forschung und ihrer Interessen sind Mausgenetik, Tumorbiologie und -immunologie sowie angeborene Immunabwehr.

Seit 2010 leitet Maria Sibilia das Institut für Krebsforschung an der Universitätsklinik für Innere Medizin I der MedUni Wien, und seit 2019 ist sie interimistische Leiterin des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Vienna der MedUni Wien und des AKH Wien. Sie ist seit 2019 wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Maria Sibilia hält einen hochdotierten „Advanced Grant“ des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC).

Foto: MedUni Wien/Matern

Emerging Trends in Real Estate 2020: Immobilien bleiben eine attraktive Form der Vermögensanlage

Trotz starker politischer und wirtschaftlicher Gegenwinde ist das Vertrauen der führenden Anleger in Europa in Immobilien als attraktive und gefragte Anlageklasse weiterhin ungebrochen – zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe der „Emerging Trends in Real Estate Europe 2020“ von PwC und dem ULI Institut. In den meisten Immobilienbereichen wird auch weiterhin mit der Verfügbarkeit von reichlich Eigen- und Fremdkapital gerechnet. 

Die Suche nach sicheren und stabilen Erträgen ist der Grund für das anhaltend hohe Interesse der Investoren. Die wachsende Zahl an Marktteilnehmern sieht das Zusammenspiel von gemischt genutzten Immobilien, intelligenten Mobilitätslösungen, Bebauungsdichte und Technologie als ausschlaggebend für den Erfolg ihrer Investitionsstandorte. 

Peter Fischer, Real Estate Leader bei PwC Österreich, erklärt: „Der Wandel ist vollzogen, wir sind an einem Punkt des Zyklus den wir so bisher nicht kannten. Klimabewusstsein, politische Instabilität, steigende (Bau)kosten, niedrige Zinsen und monetäre internationale Expansion fordern die Branche die ausgetretenen Pfade zu verlassen und neue Ideen und Werkzeuge zuzulassen. Der Weg führt uns weg von der klassischen, althergebrachten Flächenproduktion, hin zur Schaffung von „customer-tailored products“ um vom Life Circle des Assets zum Life Circle Need unserer Kunden zu gelangen.“ 

Der jährlich vom Urban Land Institute (ULI) und PwC herausgegebene Bericht beruht auf den Einschätzungen von mehr als 900 Immobilien-Fachleuten in ganz Europa, einschließlich Investoren, Bauträgern, Kreditgebern und Beratern. 

Ein von Vorsicht geprägtes Geschäftsumfeld 
Trotz einer Reihe von allgemeinen geopolitischen Bedenken und konkreten Herausforderungen in der Branche kann sich der vorsichtig positive Ansatz behaupten: Mehr als zwei Drittel der Umfrageteilnehmer rechnen damit, dass sich steigende Baukosten am meisten auf ihre Geschäfte auswirken werden. Von besonderer Bedeutung ist dies für Investoren, die zur Beschaffung von Vermögen eine Build-to-Core-Strategie verfolgen. Darüber hinaus bringt der Mangel an leistbarem Wohnraum weiterhin sowohl Bedenken als auch Chancen: 61 Prozent der Befragten glauben, dass sich das Problem in den nächsten fünf Jahren noch verstärken wird. 

Auf der Makroebene wird die Branche sowohl von der internationalen politischen Instabilität als auch jener in Europa überschattet: 81 Prozent bzw. 70 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben diese als zentrale Bedenken an. 

Trotz des unsicheren Umfelds, des Brexit-Effekts und der steigenden Baukosten prognostiziert PwC für 2020 einen aktiven Markt. Investoren scheinen relativ optimistisch, und werden klar durch die Beibehaltung bzw. Senkung der Zinssätze bei den Zentralbanken besänftigt. 

Darüber hinaus haben mehr als zwei Drittel der Befragten ihre Besorgnis in Bezug auf den Einfluss von Umweltbelangen, als auch die zunehmende Regulierung um die Einhaltung von Emissionszielen auf ihre Geschäfte, zum Ausdruck gebracht. 

Verschwimmende Grenzen zwischen klassischen und alternativen Immobilien 
Bei den bevorzugten Bereichen für die Immobilienanlage und -entwicklung steht in den Emerging Trends erneut die Logistik ganz oben, was auf den weiter anwachsenden Online-Handel zurückzuführen ist. 

Bei anderen Sektoren mit Kapitalzufluss dominiert erneut der Wohnimmobilienbereich die Anlage-Rankings. Viele Teilbereiche im Wohnraumsektor wie etwa Co-Living-Projekte, Studentenwohnheime und Mietwohnungen gestalten sich operativ zwar komplex, gelten jedoch aufgrund der starken Nachfrage als sichere Option.

Auch die Umwidmung von Handelsimmobilien ist für viele Investoren mittlerweile eine nicht nur realisierbare, sondern sogar sehr gefragte Möglichkeit geworden. Dabei werden gemischt genutzte Immobilien ins Auge gefasst, oft um Stadtzentren neu zu beleben. 

Ranking europäischer Städte nach Anlage- und Entwicklungsperspektiven 
In diesem Jahr stellt das Städte-Ranking ein Spiegelbild des von Vorsicht und Chancen geprägten Marktes dar, wobei ein Fokus auf die Städte Liquidität und Stabilität verspricht. 

Alle untersuchten deutschen Städte – Berlin, Frankfurt, München und Hamburg – erreichten die Top 10. Die Rahmenbedingungen dieser Märkte werden entgegen den Befürchtungen zur deutschen Wirtschaft als durchaus gesund eingeschätzt. Gleichermaßen profitieren andere Top-10-Städte wie Amsterdam und Madrid von einer guten Angebots- und Nachfragedynamik. Trotz der anhaltenden Ungewissheit hinsichtlich eines Brexits belegt London dieses Jahr den vierten Platz. 

Wien gilt als attraktive Stadt, in der die Menschen gerne leben und die Bevölkerung schnell wächst. Sie wird unter Investoren aber oftmals als „langweiliger“ Markt bezeichnet, denn die Leerstandsquote ist niedrig und das Mietniveau stabil. So bietet Wien, aufgrund der begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten, die zu einem Stillstand im zentralen Geschäftsviertel der Stadt führen, weniger Wachstumspotenzial als andere CEE-Büromärkte. 

Foto: Shutterstock/Hayk Shalunts

Neue Geschäftsführerin bei Milupa und Nutricia Österreich

Mit Anfang Oktober hat die 44-jährige Nichole Duttine die Geschäftsführung für Milupa und Nutricia in Österreich übernommen.

Damit löst sie Dr. Christoph Mayr ab, dessen beruflicher Weg außerhalb des Unternehmens weitergeht. Nichole Duttine wird eine Doppelposition innehaben: Neben der Verantwortung als Geschäftsführerin in Österreich wird sie auch weiterhin als Vertriebsdirektorin bei Milupa Nutricia GmbH in Deutschland tätig sein. Dorthin brachten die gebürtige US-Amerikanerin reichlich Erfahrung in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Channel Development.

Duttine begann ihre Karriere in Deutschland bei P&G, wo sie im Marketing für Olaz und Pharma-Marken wie WICK und Clearblue tätig war. Hier sammelte sie auch Erfahrungen im Key Account Management. 2013 wechselte sie als Head of Channel Development zu Milupa Deutschland. 2015 übernahm Duttine schließlich die Rolle der Vertriebsdirektorin für Milupa Nutricia GmbH in Deutschland wo ihr Fokus auf der Umsetzung des Konzepts der ersten 1000 Tage am Regal in Zusammenarbeit mit dem Handel lag.

Bei Milupa und Nutricia Österreich wird Nichole Duttine jetzt ein Team von rund 90 MitarbeiterInnen leiten sowie über die Bereiche Medical, Marketing und Vertrieb für Österreich Verantwortung tragen.

Foto: Milupa GmbH/Franz Neumayr

Hallo Bank hat mit Doris Ladewig neue Unternehmenssprecherin

Doris Ladewig verantwortet als neue Unternehmenssprecherin bei der Hello bank! die interne und externe Kommunikation. Die Change & Corporate Communications Expertin verfügt über fundierte Erfahrung in der Unternehmens- und Finanzkommunikation.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Doris Ladewig einen Kommunikationsprofi mit viel strategischer und praktischer Erfahrung in unser Team holen konnten“, erklärt Robert Ulm, CEO der Hello bank!. Doris Ladewig verantwortet den Bereich Corporate Communications der Hello bank!. Neben ihrer Rolle als Unternehmenssprecherin wird Ladewig auch die interne Kommunikation mitgestalten und die Kommunikations-Strategie weiterentwickeln.

Kommunikations-Knowhow und Banken-Erfahrung
Die promovierte Kommunikationswissenschafterin hat im In- und Ausland Erfahrungen rund um die Themen Finanzen und Dienstleistungen gesammelt: Bei KPMG und Accenture hat sie die Unternehmenskommunikation in Österreich erfolgreich aufgebaut. Als Head of Corporate Communications CEE war sie bei der s IT Solutions Holding (Erste Group) und bei der Sberbank Europe AG für den Markenaufbau in Zentraleuropa verantwortlich. Des Weiteren war sie bei der GfK Marktforschung in Nürnberg mit der globalen internen Kommunikation betraut und zuletzt an der Universität Wien für das European Law Institute (ELI) tätig. 

Foto: Hello Bank

Astrid Mair am Tinkhof übernimmt Gesamtleitung der Active Cosmetics Division von L’ORÉAL Österreich

Seit 1. November 2019 verantwortet Mag. Astrid Mair am Tinkhof (38) die Gesamtleitung der Active Cosmetics Division, die Dermokosmetik in Apotheken und Medical Spas vertreibt. Sie folgt in dieser Position auf Christopher Tedd, der im August 2019 völlig unerwartet verstorben ist. 

Die Südtirolerin mit deutscher Muttersprache studierte Wirtschaftswissenschaften in Wien und Rom und trat nach einigen externen Berufserfahrungen 2007 ins Marketing der Consumer Products Division von L’ORÉAL Österreich ein. Ihre Marketingkarriere entwickelte sich rasch und nach einigen Zwischenstufen wurde sie 2012 zur Marketingleiterin der gesamten Division ernannt. Nach drei Jahren wechselte sie in den Vertrieb und wurde in der Folge mit der Funktion des Sales Directors betraut. Dank ihrer ausgeprägten Fähigkeit zu strategischem Denken, ihrem guten Gefühl für das Business sowie ihrer großen Leidenschaft sorgte sie höchst erfolgreich für die dynamische Entwicklung unserer großen Marken L’ORÉAL Paris, Garnier, Maybelline und Essie. Zudem trug sie dank exzellenter Kundenbeziehungen mit strategischen Konzepten und Kooperationen zur Weiterentwicklung der gesamten Distribution bei. 

Ihr nächstes großes Projekt war persönlicher Natur und bestand in der Betreuung ihrer im Vorjahr geborenen Tochter. Es freut uns, dass die ausgewiesene Marketing- und Vertriebsexpertin jetzt nach ihrer Karenz eine neue große Aufgabe übernimmt, für die sie - bereichert durch die menschliche Erfahrung als Mutter - bestens vorbereitet und motiviert ist. Astrid Mair am Tinkhof bringt auch persönlich die besten Voraussetzungen für die neue, höchst komplexe Führungsaufgabe mit: Mit ihrem sprühenden Temperament und freundlichen Wesen gelingt es ihr rasch, das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern zu gewinnen und ihr empathischer Führungsstil sowie die Fähigkeit zur Motivation haben immer wesentlich zur Weiterentwicklung ihres jeweiligen Teams beigetragen.  

Der Bezeichnung der Gesamtleitungsfunktion für die Division lautet ab sofort Market Director. 

Foto: L’ORÉAL

Digitalverband Internetoffensive Österreich hat eine neue Präsidentin

Patricia Neumann, Generaldirektorin von IBM Österreich, übernimmt die Führung des Verbandes führender österreichischer IKT-Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen.

„Die Digitalisierung bietet unzählige Chancen – nutzen wir sie zum Guten!“, ruft Patricia Neumann in ihrer ersten Rede als neue Präsidentin der Internetoffensive auf.„Österreich steht vor einigen bedeutenden Herausforderungen, die wir durch Digitalisierung meistern können. Aktuellen Themen wie unter anderem dem 5G-Ausbau, der Weiterentwicklung des Bildungs- und Gesundheitswesens, sowie der Plattformökonomie gilt es zeitgerecht und zielgerichtet zu begegnen. Die Internetoffensive Österreich ist mit ihren zahlreichen Expertinnen und Experten und verschiedensten Projekten und Initiativen stark engagiert, hier einen wesentlichen Beitrag zu leisten, die hervorragende Lebensqualität Österreichs mittels Digitalisierung zu sichern und gleichzeitig den Weg Österreichs zur Digital Lead Nation maßgeblich zu unterstützen.“

Patricia Neumann ist seit 1. Oktober 2017 Generaldirektorin von IBM Österreich. Ihre Karriere bei IBM startete sie schon im Jahr 1995, parallel zu ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften, bei IBM Global Financing in Wien. Bald stieg sie zur Leiterin von IBM Global Financing auf und wechselte anschließend in den Vertrieb. Ihr Karriereweg bei IBM führte Patricia Neumann über viele verschiedene internationalen Stationen, unter anderem in London, Mailand und Deutschland, und Bereiche. Vor ihrer Rückkehr als Generaldirektorin nach Österreich hatte sie unterschiedliche Führungspositionen inne. Zuletzt war sie als Vice President für die Bereiche IBM Systems Hardware Sales sowie zuvor für Industry Solutions Sales in der DACH-Region verantwortlich. Als Leiterin des Geschäftskundenvertrieb der IBM in der DACH-Region fielen alle direkten und indirekten Vertriebsaktivitäten mit Kunden des gehobenen Mittelstandes und ausgewählten Industriekunden in dieser Region in ihren Verantwortungsbereich. Als Vertriebsdirektorin für den Bereich Financial Services bei IBM CEMA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) gehörten die Weiterentwicklung des Service- und Solution- Geschäftes mit einem Schwerpunkt auf den Märkten Russland, Polen, Tschechien und Ungarn zur ihren Aufgaben.

„Ich freue mich sehr, nach einer wunderbaren und eindrucksreichen Zeit im Ausland wieder in Österreich zu sein und meine gesammelten Erfahrungen zur Weiterentwicklung und Sicherstellung des Wirtschafts- und Digital-Standortes Österreich zur Verfügung stellen zu können“, so Patricia Neumann.

Die neue Präsidentin bedankt sich bei ihrer Vorgängerin Michaela Novak-Chaid, CEO von HP Austria GmbH, für ihren Einsatz und die Erfolge, die unter ihr Präsidentschaft erzielt werden konnten, sowie bei den Vorständen für das entgegengebrachte Vertrauen: „Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe und die künftige Zusammenarbeit.“

Das Präsidium vervollständigen die ebenfalls neu gewählten Vizepräsidenten Marcus Grausam (A1 Telekom), Andreas Bierwirth (T-Mobile Austria GmbH), Jan Trionow (Hutchison Drei Austria), Marcus Frantz (ÖBB-Holding), Marcin Kotlowski (WH Media GmbH) und Johann M. Schachner (Atos). 
Unterstützt wird das Präsidium durch ein neu errichtetes Public Affairs Board, repräsentiert von Michael Zettel (Accenture).

Die INTERNETOFFENSIVE ÖSTERREICH versteht sich als Interessenvertretung aller Stakeholder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Sie verfolgt die Ziele, Österreich einen Spitzenplatz im Ranking der Top-IKT-Länder zu sichern; die Nutzung der zahlreichen Möglichkeiten der heimischen Breitbandstruktur stimulieren; Internet als Chance für alle zu sehen, Barrieren und Hemmschwellen abzubauen und Österreich als erstklassigen Forschungsstandort für IKT-Technologien zu etablieren.

Foto: IBM Österreich

Top-Managerinnen im Kamingespräch mit Gabriele Zuna-Kratky

„Bestimmen wir den Fortschritt oder bestimmt der Fortschritt über uns?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des Kamingesprächs mit Gabriele Zuna-Kratky, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Technischen Museums, im Rahmen des Netzwerkevents „All EYes on Women“ der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY am 03. Oktober 2019. Rund 40 Top-Managerinnen folgten der Einladung ins Technische Museum und diskutierten über Frauen in Führungspositionen und die Folgen der Digitalisierung.

Helen Pelzmann, Partnerin bei EY Law und Verantwortliche für die EY-Initiative „Women. Fast forward“ in Österreich: „Damit in Zukunft mehr Frauen Verantwortung in Unternehmen übernehmen, ist die Förderung von weiblichen Managementtalenten enorm wichtig. Laut EY Mixed Leadership Barometer ist der Anteil der weiblichen Vorstandsmitglieder von 6,3 auf 7,3 Prozent gestiegen, in ganzen Zahlen bedeutet das von 13 auf 15 – demgegenüber stehen 190 männliche Vorstandsmitglieder. Im Aufsichtsrat zeigt die Quote weiter Wirkung. Der Frauenanteil stieg erneut von 23,1 auf 25,9 Prozent an. Der leicht positive Trend ist ein Lichtblick auf dem Weg zu ausgewogenen Führungsgremien, täuscht aber nicht über das immer noch eindeutige Missverhältnis hinweg. Wenn die Zahl der Frauen weiter so langsam steigt, wird es bis zum Jahr 2067 dauern, bis in den Vorstandsgremien 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männer sitzen“, so Pelzmann.

Gabriele Zuna-Kratky ist seit 20 Jahren Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Technischen Museums. Beim Kamingespräch gab sie Einblicke, wie sie die Umwandlung des Technischen Museums in eine Anstalt öffentlichen Rechts begleitet und in ein innovatives, offenes Haus transformiert hat. Außerdem erzählte sie, welche Herausforderungen sie als Frau in einem eher männlich-assoziierten Bereich der Technik hatte.

Im Anschluss bekamen die Top-Managerinnen eine exklusive Führung durch die Ausstellung des Technischen Museum „Worklife, Arbeit & Produktion weiter_gedacht“. Darin wird aufgezeigt, welche Auswirkungen Digitalisierung und computergesteuerte Prozesse auf die zukünftige Arbeit haben werden. 

Zuna-Kratky: „Unsere Ausstellungen sollen Menschen die Angst vor der Digitalisierung nehmen“ 

Gabriele Zuna-Kratky betonte im Gespräch mit ORF-Moderatorin Lisa Gadenstätter-Hörtnagl, dass sie bei der Kulturvermittlung im Technischen Museum darauf Wert legt, die Objekte mit Erlebnissen zu verknüpfen. „So bleiben die Ausstellungen den Besuchern noch länger im Gedächtnis und finden vor allem bei unseren Hauptbesuchergruppe, den Familien, großen Anklang.“, erklärt Zuna-Kratky. 

Gabriele Zuna-Kratky berichtete im Kamingespräch auch von ihren Erfahrungen als erste weibliche Museumsdirektorin in Österreich. „Es war eine große Herausforderung, mich als erste weibliche Museumsdirektorin in einer männerdominierten Umgebung durchzusetzen. Ich musste mich immer wieder beweisen und sicherlich härter als die Männer arbeiten. Ich rate allen Frauen, sich untereinander auszutauschen und Plattformen wie das EY Women’s Network zu nutzen, denn wir alle stehen vor denselben Herausforderungen“, so Zuna-Kratky.

Unter den Gästen waren unter anderen:
Valentina Keserue, Geschäftsführerin, Takko Fashion Austria GmbH
Dr. Ulrike Klemm-Pöttinger, Executive Vice President, Kapsch Trafficcom AG
Mag. Michaela Novak-Chaid, Geschäftsführerin, HP Austria GmbH
Doris Pulker-Rohrhofer, Geschäftsführerin, Hafen Wien GmbH
Mag. Angelika Sommer-Hemetsberger, Vorstand, Österreichische Kontrollbank AG

Foto: EY

E-Control: Alexandra Schwaiger-Faber neue Leiterin der Rechtsabteilung

Ab sofort hat die Rechtsabteilung der E-Control mit Mag. Alexandra Schwaiger-Faber, LL.M, eine neue Leiterin. Sie folgt damit auf Dr. Markus Helmreich, der sich neuen Aufgaben außerhalb der E-Control widmet.

Alexandra Schwaiger-Faber absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften in Wien und anschließend ein postgraduales Studium aus Europarecht am Collège d’Europe in Brügge sowie die Grundausbildung für Bundesbedienstete, die sie mit Dienstprüfung abschloss. Berufliche Erfahrung sammelte sie zunächst am Institut für Verfassungs- und Verwaltungsrecht der Universität Wien und in der Folge als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Verfassungsgerichtshof. Seit 2007 ist Alexandra Schwaiger-Faber in der österreichischen Regulierungsbehörde tätig, zunächst als Fachexpertin, seit 2016 als stellvertretende Leiterin der Rechtsabteilung der E-Control. Verfahrens- und Verhandlungsführung, die Betreuung der Regulierungskommission sowie die juristische Begleitung zahlreicher energierechtlicher Projekte und Themen, von der Umsetzung der dritten Binnenmarktrichtlinie bis zu Infrastrukturplanungen zählten zu ihren bisherigen Tätigkeiten. 

In ihrer neuen Funktion als Leiterin der Rechtsabteilung wird das Clean Energy Package ein erster Schwerpunkt ihrer neuen Tätigkeit sein.
 
Foto: E-Control / Georg WILKE

Führungsteam erweitert: Neue Partner bei BDO

BDO freut sich, die Ernennung von drei neuen Partnern bekanntgeben zu dürfen: Dr. Patricia Andretsch, Alexandra Dolezel, MA und Mag. Wolfgang Mader verstärken ab sofort das Führungsteam des Wirtschafts- und Steuerberatungsunternehmens.

„Alle drei Kolleginnen und Kollegen sind nicht nur ausgewiesene Expertinnen und Experten in ihren jeweiligen Spezialgebieten, sondern auch geschätzte Persönlichkeiten im Kollegenkreis. Ich gratuliere ihnen im Namen aller Partnerinnen und Partner ganz herzlich und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Peter Bartos, Geschäftsführer und Partner BDO Austria.

Patricia Andretsch

Patricia Andretsch promovierte an der Wirtschaftsuniversität Wien im Bereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Als Steuerberaterin ist sie auf freie Berufe – allen voran auf Ärzte - spezialisiert, berät aber auch in Sachen steuerlicher Optimierung von Umstrukturierungen sowie zu Spezialfragen der Umsatzsteuer. „Bei BDO begeistert mich die ausgesprochen agile Unternehmenskultur, die vom kollaborativen Miteinander und dem interdisziplinären Austausch von erfahrenen Experten und jungen Talenten lebt. Diese Dynamik und dieser frische Wind kommt vor allem unseren Kundinnen und Kunden zugute“, so Patricia Andretsch.

Foto: BDO/Vanessa Hartmann-Gong

Unternehmerinnenforum: NÖ Unternehmerinnen „starten durch!“

Das Unternehmerinnenforum ist das jährliche Highlight von Frau in der Wirtschaft Niederösterreich. Heuer unter neuer Führung: Vera Sares, Inhaberin der Werbeagentur SProduction in Himberg, steht ab sofort der Interessenvertretung der NÖ Unternehmerinnen vor. Standing Ovations gab es für ihre Vorgängerin Waltraud Rigler, die scheidende Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft NÖ, die dem Frauennetzwerk acht Jahre lang vorgestanden war. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl lobte sie als „Fels in der Brandung“ und verlieh die Große Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer NÖ. 

Gemäß dem Veranstaltungsmotto „Wir starten durch“ wurde im Sparkassensaal in Wr. Neustadt auch ein innovativer Weg der Themenfindung gewählt. Vera Sares: „Uns ist wichtig, dass sich die Unternehmerinnen aktiv einbringen und wir interessenpolitisch an den richtigen Rädchen für sie drehen.“ 

Mittels App und „Mentimeter“, einem Abstimmungs-Tool, konnten die 500 anwesenden Unternehmerinnen für ihre Favoriten abstimmen. Folgende Themenbereiche wurden ausgewählt: 

  • Gendermedizin:

    Gendermedizin bezeichnet eine medizinische Forschungsrichtung, die die biologischen Unterschiede von Mann und Frau in der Diagnostik und Behandlung besonders beachtet. Den Unternehmerinnen geht es um einen Ausbau der Präventionsvorsorge und die Einführung einer kostenneutralen Pflegeversicherung für Selbstständige. 
  • Wirtschaftsstandort:

    Hier ist die wichtigste Forderung die Senkung der Lohnnebenkosten. Auch die Begünstigung des Büros im Wohnungsverband ist ein drängendes Thema. 

  • Kinderbetreuung:

    Hier fordern die Unternehmerinnen eine steuerliche Entlastung der Unternehmen bei der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen und mehr Flexibilität bei den Kinderbetreuungseinrichtungen, wie z.B. längere Öffnungszeiten. 

Ein „Heimspiel“ für die Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, Sonja Zwazl, war das Unternehmerinnenforum allemal, ist sie doch die Gründerin von Frau in der Wirtschaft, die ihre österreichweite Erfolgsgeschichte vor über 40 Jahren von Niederösterreich aus begonnen hat. Zwazl: „Beim ersten Unternehmerinnenforum waren wir 12 Frauen. Wir Unternehmerinnen müssen uns auf die Füße stellen, weil wir ein großer Teil der Wirtschaft sind. Eine Frau ist genauso dazu prädestiniert, ein Unternehmen zu führen, wie ein Mann.“ Trotzdem, so die ehemalige FIW-Bundesvorsitzende, gehe es „um ein Miteinander. Wir können nur gemeinsam etwas weiterbringen.“ 

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner rief die Unternehmerinnen auf, in ihren eigenen Unternehmen – vor allem beim Recruiting - Frauen zu fördern. Sie räumte ein, „dass man als Frau für den Erfolg ein Quäntchen härter arbeiten und ein mehr an Leistung bringen muss.“

WKÖ-Vizepräsidentin und FIW-Bundesvorsitzende Martha Schultz lud zu „Women only“-Marktsondierungsreisen der Außenwirtschaft Austria ein, die speziell die Exportfreudigkeit von Unternehmerinnen fördern sollen.

 

V.li.n.re.: Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, FIW-Landesvorsitzende Vera Sares, WKÖ-Vizepräsidentin und FIW-Bundesvorsitzende Martha Schultz, Waltraud Rigler, ehemalige FIW-Landesvorsitzende, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wr. Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger

Ihren Zugang zum Unternehmertum erklärte Designerin Lena Hoschek in ihrer Keynote: „Jede Unternehmerin, jeder Unternehmer sollte eine Lebensvision haben, die er oder sie verfolgt. Selbst, wenn dieser Lebenstraum nicht erfüllt werden kann, leitet er einen auf dem Weg zum Erfolg.“ Zum Abschluss gab sie noch einen Networking-Tipp: „Wenn man beim Netzwerken ein ‚Nur-Nehmer‘ ist, wird keiner für einen da sein, wenn man mal Hilfe braucht.“

Social Friday: Marketagent zu Gast bei LIONS Care

Was haben eine professionelle Basketballmannschaft, eine Gruppe von Flüchtlingen, eine Wohltätigkeitsorganisation und ein Unternehmen gemeinsam? Richtig – es kann nur „Social Friday“ sein. Ihren dritten Durchgang organisierten die Mitarbeiter von Marketagent gemeinsam mit LIONS Care, einem Charity Projekt des Basketballclubs Arkadia Traiskirchen Lions.

Es war erneut ein Nachmittag im Zeichen des Miteinanders, den Marketagent im Rahmen seiner Social Friday Aktivitäten organisierte – diesmal auf dem Parkett der Traiskirchen Lions. „LIONS Care“, so nennt sich das Charity Projekt des Basketballclubs, das wöchentlich Trainings mit der Lebenshilfe Baden und Bewohnern der SOS Mitmensch Aufnahmestelle veranstaltet. Einem solchen durften die Mitarbeiter von Marketagent nun einen Freitagnachmittag lang beiwohnen und ihre erlernten Wurftechniken bei einem Miniturnier unter Beweis stellen. Dabei stand aber nicht nur der Spaß im Vordergrund, sondern auch die nachhaltige Unterstützung des Projekts: Sabine Krakora von „LIONS Care“: Wir möchten der Firma Marketagent nicht nur für ihr Kommen und ihre großzügige Unterstützung für unser LIONS Care Projekt danken, sondern auch für ihr Engagement, uns zusätzlich noch eine Sachspende von 60 Paar neuen Turnschuhen für die Teilnehmer an unseren wöchentlichen LIONS Care Trainings zukommen zu lassen und natürlich auch für den körperlichen Einsatz, den sie an diesem Nachmittag gezeigt haben.

Dieses Match ist eine von mehreren Aktionen, die Marketagent, Österreichs führendes Online-Marktforschungsinstitut, organisiert hat. Frühere Aktivitäten umfassten die Spende von Schlafsäcken und Thermomatten an obdachlose Menschen in Wien und die Unterstützung bei der Einrichtung von temporären Unterkünften für Familien mit schwerkranken Kindern.

Fikret Zendeli, Gründer von Social Friday, erklärt: Marketagent und alle Beteiligten wissen, wie wichtig es ist, Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammenzubringen. In der Social Friday-Bewegung geht es darum, diese unproduktiven Ausfallzeiten an einem Freitagnachmittag in ihrem Büro in lustige, verbindende und letztendlich hilfreiche Aktionen umzuwandeln.

Lisa Patek, Marketingleiterin von Marketagent fügt hinzu: Social Friday-Aktivitäten sind für uns immer etwas Besonderes, da sie eine großartige Möglichkeit für unser Team sind, Begegnungsanlässe zu schaffen und das Bewusstsein für das soziale Umfeld aktiv zu stärken.

Eindrücke des vergangenen Social Fridays von Marketagent und LIONS Care sehen Sie in unserem Video: www.marketagent.com/socialfriday/Lions

 

Über die Social Friday Initiative

Das Konzept des Social Friday wurde vom schweizerisch-mazedonischen Unternehmer Fikret Zendeli ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist die Freistellung von Mitarbeitern, wenn sie sich für eine gute Sache einsetzen und gesellschaftlich relevante Initiativen unterstützen. Geschäftsführer Thomas Schwabl über die Beweggründe von Marketagent: Wir freuen uns, die Social Friday Bewegung als erstes Unternehmen nach Österreich geholt zu haben. Im Rahmen der Initiative machen wir einen Freitagnachmittag im Quartal gemeinschaftlich blau, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Das stärkt nicht nur das Teamgefüge, sondern stiftet wirklich Sinn. 

 

About Marketagent

Marketagent sieht sich gleichermaßen als Pionier und Innovationsführer der digitalen Markt- und Meinungsforschung in Österreich. Mit einem Fokus auf quantitative und qualitative Consumer Research Projekte realisiert Marketagent jährlich über 1.300 Studien an den Standorten Baden bei Wien, Maribor und Zürich. Das Herzstück unseres Instrumentariums ist ein mehr als 1.600.000 Personen umfassendes Online-Panel, welches im Januar 2010 als erster Access Pool der D-A-CH-Region nach der ISO Norm 26362 zertifiziert wurde. Zu unseren Kunden zählen nationale und internationale Top-Unternehmen wie die Telekom Austria AG, Ikea, Spar, Google, die OMV, Nestlé, die Österreichische Post AG, Generali oder Intersport. Die Themenfelder und Forschungsschwerpunkte sind vielfältig und decken sämtliche Bereiche der Markt- und Meinungsforschung ab.

 

Foto: Marketagent

Eva Rosenberg ist neue Leiterin von VIER PFOTEN Österreich

Seit 16. September 2019 hat das VIER PFOTEN Österreich-Büro eine neue Leitung. Mit Eva Rosenberg übernimmt eine politisch erfahrene Managerin als Director Austriadie Führung des Teams: Die 36jährige war lange Jahre im Europäischen Parlament tätig, zunächst von 2009 bis 2014 als parlamentarische Mitarbeiterin der Grün-Abgeordneten Ulrike Lunacek.

Nach der Ernennung von Lunacek zur Vize-Präsidentin des EU-Parlaments fungierte Rosenberg bis 2018 als deren Vorstands- und Managementassistentin mit den Schwerpunkten Menschenrechte, Transparenz und Umwelt. 

Vor ihrer politischen Karriere war die Niederösterreicherin aus Marchegg, die sowohl Publizistik und Kommunikationswissenschaften als auch Politikwissenschaften an der Universität Wien studiert hatte, bei Kommunikationsagenturen tätig. 

„Ich freue mich sehr, meine Erfahrungen in Politik und Kommunikation nun auch in den gemeinnützigen Bereich und konkret in den Tierschutz einbringen zu können“, sagt Eva Rosenberg. Sie hält selbst zwei Hunde und hat während eines mehrmonatigen Aufenthalts in Lissabon ehrenamtlich in einem Tierheim gearbeitet, bevor sie für ihre neue Aufgabe bei VIER PFOTEN nach Wien übersiedelte. „Tierschutz ist aber selbstverständlich mehr als nur eine Herzensangelegenheit. Gerade im Zuge der Klimakrise ist nachhaltiger Tierschutz eine große Chance, einen wesentlichen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten. Dafür möchte ich mich nun gemeinsam mit meinem Team engagieren.“ 

VIER PFOTEN Gründer und Präsident Heli Dungler begrüßt die neue Leiterin des Österreich-Büros: „Mit Eva Rosenberg haben wir eine kompetente neue Kollegin im Management, die auch über die für diese Position wichtigen kommunikativen Fähigkeiten und ein entsprechendes Netzwerk verfügt. Hier in Wien wurde VIER PFOTEN gegründet, daher hat das Büro natürlich auch eine ganz besondere Bedeutung für unsere Organisation. Ich bin überzeugt, dass Frau Rosenberg die geeignete Besetzung für diese Schlüsselfunktion ist.“

Foto: VIER PFOTEN

Arbeiten am Limit: Stress senkt die Leistungsfähigkeit

Jeder kennt ihn, jeder hat ihn. Schon in der Steinzeit hat unser Gehirn auf die gleiche Weise darauf reagiert. Stress. Er gibt uns das Gefühl, geistig unter Strom zu stehen, blockiert den Kopf und lässt die Gedanken im Kreis laufen. Der Herbst ist für viele – vor allem berufstätige – Menschen eine besonders intensive Zeit. Doch anders als die Urmenschen haben wir heute wirksame und aktive Strategien gegen die Überforderung: Bewegung, soziale Kontakte, geistiges Training und Ernährung halten unser Gedächtnis frisch. Wichtige Bausteine in der Ernährung sind Omega-3-Fettsäuren. In Kombination mit anderen essenziellen Nährstoffen unterstützen sie unser Gehirn und verbessern nachweislich die Konzentrations- und Lernfähigkeit.

Was uns in Sachen Stress von unseren Vorfahren unterscheidet? Unglaublich wenig, denn in unserem Körper laufen immer noch die gleichen Alarmreaktionen ab, wie vor 1,2 Millionen Jahren. Letztlich werden Stresshormone wie Kortisol ausgeschüttet, die unseren Organismus in die Lage versetzen, auf Gefahren oder besondere Herausforderungen blitzschnell zu reagieren. Unser Körper nimmt alle Kraft zusammen und macht sich bereit: Kampf oder Flucht. Doch während in der Steinzeit der Säbelzahntiger hinter dem Busch lauerte, kämpfen wir heute mit ganz anderen Herausforderungen, denen wir nur schwer entfliehen können: Berge an Arbeit, die wir unter Zeitdruck erledigen müssen, Überstunden, nervenzehrende und oft unproduktive Meetings und ständige Erreichbarkeit bestimmen unseren beruflichen Alltag.

Beinahe die Hälfte aller österreichischen Arbeitnehmer fühlt sich durch Stress am Arbeitsplatz belastet. Rund 50 Prozent der Fehltage sind auf Stress zurückzuführen. Laut einer aktuellen Umfrage sind fast zwei von drei österreichischen Arbeitnehmern der Meinung, dass der Druck am Arbeitsplatz in den letzten Jahren zugenommen hat. Etwa jeder fünfte Befragte gibt an, dass er sogar stark gewachsen sei. Die Hauptgründe: mehr Arbeitsstunden und mehr auferlegte Verantwortung. „Stress wird durch meist mehrere aufeinander folgende Belastungen, sogenannte Stressoren, verursacht“, erklärt Prof. Priv.-Doz. Dr. Michael Rainer, Leiter des Instituts für Gedächtnis- und Alzheimerforschung der Karl Landsteiner Gesellschaft und des Zentrums für geistige Gesundheit. Während uns die optimale Dosis Kortisol (Stichwort Lampenfieber) motiviert, antreibt und zu Höchstleistungen beflügeln kann, kann uns eine Überdosis schlichtweg blockieren und lähmen.

Ständig unter Strom lässt Gedächtnis leiden

„Zur Erholung brauchen wir kleine Regenerationszyklen, die jedoch nicht mehr stattfinden“, betont Neurologe Rainer. „Auch nach der Arbeit kommt das Gehirn häufig nicht mehr zur Ruhe.“ Zu Hause warten meist private und weitere berufliche Erledigungen, Kinderbetreuung und/oder Hausarbeit. Diese Mehrfachbelastung fordert auf Dauer seinen Tribut: „Kognitiver Leistungsabfall, wie etwa eingeschränkte Konzentrations-, Denk- und Problemlösefähigkeiten sind die Folge von zu viel Stress. Die geistige Fitness schwächelt“, sagt Rainer. 

Je mehr Kortisol im Blut, desto niedriger die Gedächtnisleistung. Auf Informationen kann deutlich langsamer zugegriffen werden. „Patienten berichten von Merk- und Wortfindungsstörungen. Namen, Begriffe oder Passwörter sind nicht schnell abrufbar“, so Rainer. Eine österreichische Untersuchung zeigt, dass die Leistung im Job bei hohem Stresslevel um bis zu 50 Prozent nachlässt.Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München fand dazu den Hauptübeltäter: das Corticotropin Releasing Hormon (CRH), vermehrt ausgeschüttet bei hohem Stresspegel.

Ins Gleichgewicht mit Omega-3-Fettsäuren & Co

„Vier Säulen stützen ein gesundes und leistungsfähiges Gedächtnis", weiß Rainer und zählt auf: "Bewegung, soziale Kontakte, geistiges Training und Ernährung.“ Um das Gehirn, die zentrale Schaltstelle für Stressreaktionen, bestmöglich zu unterstützen, kann sich der Griff zu Nahrungsergänzungsmitteln lohnen, denn die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren können im Körper nicht selbst gebildet werden. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind wichtige Bestandteile unseres zentralen Nervensystems, bringen nachweislich die Gedächtnisleistung wieder in Schwung und fördern die Konzentrations- und Lernfähigkeit. In Kombination mit essentiellen Nährstoffen helfen sie einen „klaren Kopf“ zu bewahren und mentale Müdigkeit einzubremsen. Eine einzigartige Mischung mit Vitamin B12, Vitamin E, Folsäure, Phosphatidylserin sowie Ginkgo Biloba bietet Acutil®*. Die Wirksamkeit jedes dieser Inhaltsstoffe ist wissenschaftlich belegt und speziell in dieser Kombination einzigartig. 

Die perfekte Unterstützung für geistige Fitness und mentales Wohlbefinden, auf die auch Armin Assinger schwört: „Seit ich Acutil® einnehme, merke ich, dass es mir leichter fällt, über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel bei den langen Aufzeichnungen zur Millionenshow, konzentriert zu bleiben. Durch die Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative „Energie für den Kopf“ will der vielseitig engagierte TV-Mann helfen, breites Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man rechtzeitig „etwas für den Kopf tun muss“. Denn: „Wer viel im Kopf hat, braucht auch viel für den Kopf!“ 

Linktipp: www.acutil.at

Foto/Grafik: Shutterstock/Oksana Kuzmina, Angelini Pharma

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