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Sicherheitsfalle Videokonferenz: Worauf Sie unbedingt achten sollten

Unternehmen und Privatpersonen haben in den letzten Wochen einen Großteil ihrer Tätigkeiten ins Internet verlegt. Wie sicher die online Lösungen, die wir nutzen, eigentlich sind und worauf wir besonders achten sollten, weiß IT Professor Christian Büll.

Seit zwei Monaten ist das Homeoffice zu einem fixen Bestandteil unseres Arbeitslebens geworden. Von heute auf morgen haben wir Tools in unsere Abläufe integriert, die wir davor bestenfalls vom Hörensagen kannten. Dabei reicht die Palette von webbasierten Videokonferenzsystemen über Chat-Lösungen bis hin zu Lösungen, um Teamarbeit in verteilten Teams zu ermöglichen. „Oftmals erfolgte die Auswahl dieser Tools unter Zeitdruck, ohne Festlegung und Evaluierung notwendiger Kriterien, so frei nach dem Motto – ich kenne jemanden, der hat das auch im Einsatz, und das funktioniert sehr gut“, konnte IT Experte Christian Büll beobachten. Er leitet das Department Informationstechnologien und Informationsmanagement an der FH Burgenland und mahnt Anwenderinnen und Anwender zur Vorsicht.

Zugegeben - ohne Informatik-Ausbildung ist es heute in der Tat sehr schwer, aus der Vielzahl der angebotenen Softwarepakete die passende Lösung auszusuchen. Dabei seien schon ein paar einfache Fragestellungen hilfreich, um mit gutem Gewissen die passende Lösung, beispielsweise für ein webbasiertes Videokonferenzsystem, zu finden.

Frage 1: Will ich proprietäre Software, oder doch quelloffene Software nutzen?

„Diese Frage beschäftigt die Informatik, seit es Software gibt“, so Büll. Unter proprietärer Software sind Produkte gemeint, deren Programmcode nicht der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Diese Lösungen sind in vielen Fällen kostenpflichtig, dafür ist die Weiterentwicklung durch den Anbieter gewährleistet. Quelloffene Software dagegen wird durch eine Community (weiter)entwickelt und ist als Open Source-Programm ohne Lizenzkosten verfügbar. So die Möglichkeit dazu besteht, würde der FH Experte hier zu quelloffener Software greifen.

Frage 2: Wie hoch ist mein Sicherheitsbedürfnis?

Dass Benutzerdaten widerrechtlich und ohne Einwilligung an Hersteller oder, noch schlimmer, an (verbundene) Unternehmen weitergegeben werden, ist für uns zur traurigen Realität geworden. „Daten sind das neue Zahlungsmittel, daher haben Hersteller hohes Interesse, ein möglichst genaues Profil ihrer Nutzer zu erhalten“, erklärt Christian Büll. Es sei daher besonders wichtig, sich im Vorfeld ein eigenes Bild über den Anbieter und seine Produkte zu verschaffen und dann zu versuchen daraus zu schließen, wie vertrauenswürdig ein Hersteller bzw. seine Produkte erscheinen. „Open Source-Lösungen haben hier sicher einen Vorteil auf Grund der Offenlegung des Programmcodes“, meint Büll.

Frage 3: Wie viel Geld möchte ich ausgeben?

„Was nichts kostet, ist nichts wert“ – wer sich für kostenfreie Lösungen entscheidet, sollte sich vorab Gedanken darüber machen, wo hier der vermeintliche Haken liegt. „Wie schon erwähnt sind Daten oftmals die Währung der Softwareunternehmen. Wer also eine scheinbar kostenfreie Software einsetzt, sollte sich Gedanken machen, wie kommerzielle Unternehmen wie Google, Facebook & Co die Herstellung und Weiterentwicklung der Software finanzieren“, regt Büll an. 

Frage 4: Welche Software deckt meine inhaltlichen Bedürfnisse ab?

„Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass beispielsweise webbasierte Videokonferenzsysteme heute alle auf einem technischen und funktionalen Stand sind, der die Anforderungen abdeckt“, so der Experte. Unterschiede seien hier nur in der Bedienung und marginal in der Funktionalität zu finden. Umso mehr gilt es zu klären, welche Anbieter (kostenfreier) Lösungen vertrauenswürdig erscheinen und welche nicht.

Kurz zusammengefasst

Möchte ich dem Mainstream folgen und auf Nummer Sicher gehen, dann sind kommerzielle Lösungen sicher eine gute Variante. Möchte ich eine lizenzkostenfreie Lösung, dann sind OpenSource-Produkte eine Alternative. Wähle ich eine kostenfreie, aber nicht quelloffene Lösung, dann muss ich mir gewisser Sicherheitsrisiken bewusst sein.

Foto: Shutterstock/Chaay_Tee

Studie: Einnahmen der Banken werden 2020 um 20 Prozent sinken

Neues Jahrzehnt, neue Krise. Zu diesem Schluss kommt das „Retail Banking Radar 2020“ der globalen Unternehmensberatung Kearney. Die COVID-19-Pandemie drückt jede achte Bank in die Verlustzone. Und auch der Ertrag pro Kunden sinkt um 60 Prozent. Übrigbleiben könnte ein sattes Minus von 20 Prozent bei den Einnahmen. Österreichische Banken bleiben nicht verschont. Diese verdienen am Kunden immer weniger.

Wien, 5. Mai 2020. Seit 11 Jahren analysiert die globale Unternehmensberatung Kearney die Performance europäischer Filialbanken und deckt mögliche Stärken und Schwächen der Bankenszene auf. Für das aktuelle „Retail Banking Radar 2020“ wurden die Daten von fast 92 Privatkundenbanken und Bankengruppen in 22 europäischen Ländern - davon 50 Banken in Westeuropa und 42 Banken in Osteuropa - hinsichtlich der Kriterien Ertrag pro Kunden und Mitarbeiter, Gewinn pro Kunden, Cost-Income-Ratio und Kreditrisikovorsorgequote untersucht. Den Schwerpunkt legten die Analysten auf COVID-19 und die Auswirkungen auf die Gewinne der Geldinstitute. Ergebnis: Die Experten gehen davon aus, dass 2020 die Einnahmen der Banken um durchschnittlich 20 Prozent sinken werden. Diese ersten Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass sogar jede achte Bank in die Verlustzone rutschen wird. Und auch der Ertrag pro Kunden stürzt um 60 Prozent ab. 

Daniela Chikova, Partner Financial Services bei A.T. Kearney Österreich und Autorin der Studie, kommentiert: „Durch die Krise stehen die Banken vor enormen und bis dato beispiellosen Herausforderungen: Kredite müssen gestundet und Angebote wie zinslose Überziehungskredite, die für die krisengebeutelten Verbraucher überlebenswichtig sind, gemacht werden. Da aber die Einnahmen der Banken bei gleichbleibenden Betriebskosten sinken, wird die ganze Branche durch diese Entwicklung geschwächt.“

Konsumenten fahren auf Sparflamme

Schwache Zahlen weist der Bericht auch in Sachen Konsum auf. Obwohl manche Sektoren, wie z.B. der Lebensmittelhandel, Streaming-Dienste oder der Online-Einzelhandel florieren, fahren die Konsumenten in anderen Bereichen ihre Ausgaben drastisch zurück und nehmen eine „abwartende“ Haltung ein. Diese neue Zurückhaltung trifft auch die Kreditvergabe. Chikova: „Die Zahl der Anträge auf neue Kredite oder Hypotheken bewegt sich auf einem niedrigen Niveau und könnte zu einem Rückgang der Einnahmen um durchschnittlich 20 Prozent führen.“ Die Experten von Kearney gehen in ihrem Basisszenario von einer teilweisen Erholung gegen Ende des Jahres aus. Sollte es nicht zu einer Eindämmung des Virus kommen, könnten die Erlöse auch um 35-40 Prozent zurückgehen.

Um diesen Abwärtstrend zu stoppen, bauen einige Institute ihre digitalen Dienstleistungen zur Unterstützung der Kunden weiter aus. So stellt z.B. die Lloyds Bank ihren älteren Kunden Tablets zur Verfügung. Die Analyse zeigt aber auch, dass durch solche zusätzlichen Ausgaben die durchschnittliche Kosten-Ertrags-Relation um durchschnittlich 80% Prozent steigen wird. „Wenn man in die Zukunft blickt, werden diejenigen überleben, die sich mit ihren digitalen Dienstleistungen diversifiziert haben. Das Kundenvertrauen ist die eigentliche Bewährungsprobe. Banken, die ihre Kunden aktiv bei der Bekämpfung der Krise unterstützen, werden mit erhöhter Loyalität belohnt, während diejenigen, die dies nicht tun, unweigerlich am meisten leiden werden“, so Chikova.

Österreichische Banken verdienen am Kunden immer weniger 

In Österreich besteht die Gefahr, dass der Gewinn pro Kunden von durchschnittlich etwas mehr als 200 Euro in den letzten drei Jahren auf weniger als 100 Euro pro Kunden sinkt. Die Kosten-Ertrags-Relation könnte auf die historischen Höchststände von über 70 Prozent zurückspringen.

Foto: Shutterstock/NAR Studio

Corona erfordert außergewöhnliche Maßnahme: dm bietet digitale Beratung für Mitarbeiter

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Viele Menschen erleben die derzeitige Situation als belastend und sind verunsichert – beruflich wie privat. Um Mitarbeiter bestmöglich in dieser herausfordernden Lebenslage zu unterstützen, bietet dm jetzt ein erweitertes Beratungsangebot: 45 externe Berater aus ganz Österreich (vom Psychotherapeuten bis zum Sozialberater) stehen den dm Mitarbeitern ab sofort auch via Telefon, Skype, WhatsApp und Co. für kostenlose persönliche Coachings zur Verfügung. 

Die Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu halten, stellt für viele arbeitende Menschen eine tägliche Herausforderung dar. Gerade in Anbetracht der Corona-Krise wird nun vermehrt über die eigenen Grenzen gegangen, um allen Erwartungen gerecht zu werden – manchmal auch auf Kosten des seelischen Wohlbefindens. dm bietet seinen Mitarbeitern bereits seit 2011 die Möglichkeit, sich bei privaten oder beruflichen Problemen von externen Experten coachen zu lassen.

Diese Initiative wurde jetzt erweitert: Ab sofort können dm Mitarbeiter die kostenlose psychologische Beratung auch in digitaler Form nutzen. „Es war uns ein großes Anliegen, unser Beratungsangebot für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Da persönliche Termine derzeit nicht möglich sind, haben wir gemeinsam mit rund 45 externen Beratern aus ganz Österreich Alternativen gesucht und gefunden. Ob via Telefon, Skye, Zoom, Teams, Facetime oder WhatsApp – wer Hilfe benötigt, wird sie auch in Zeiten wie diesen erhalten. Denn die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter*innen haben für uns oberste Priorität“, erklärt dm Geschäftsführerin Petra Mathi-Kogelnik, verantwortlich für das Ressort Mitarbeiter.

Foto: Shutterstock/fizkes



 

30-Milliarden-Euro-Schutzschirm in Deutschland setzt Österreich unter Zugzwang

Mehrere EU-Länder kurbeln mit Haftungsgarantien für Kreditversicherungen die Wirtschaft an. Die Exportnation Deutschland beispielsweise bürgt für 30 Milliarden Euro. Der Staat erhält im Gegenzug 65 Prozent der Prämieneinnahmen von den Kreditversicherern. Hinter den Kulissen drängen Wirtschaftskammer und Industrie auf eine ähnliche Lösung für Österreich. „Jetzt ist rasches Handeln der Bundesregierung, vor allem des Finanzministers, gefragt. Für Österreichs Lieferanten führt das Zögern zu immer stärkeren Wettbewerbsverzerrungen gegenüber ausländischen Mitbewerbern“, warnt Kreditversicherungsexperte Peter Androsch.

Kreditversicherungen erfüllen eine wichtige Funktion für das Florieren der Wirtschaft. Durch die Haftungsübernahmen der Kreditversicherer haben Lieferanten die Gewissheit, dass die von ihren Geschäftskunden auf Ziel gekaufte Ware auch beglichen wird: Entweder vom Lieferanten selbst – oder falls dieser dazu nicht in der Lage ist – von den Kreditversicherern. „Angesichts des Ausblickes auf steigende Konkurse und sinkender Unternehmens-Bonitäten sind die Kreditversicherer derzeit sehr zögerlich bei der Übernahme neuer oder beim Aufrechthalten bestehender Deckungen“, erklärt Peter Androsch, geschäftsführender Gesellschafter von Österreichs führendem Kreditversicherungsmakler A.C.I.C.

Andere EU-Staaten wie beispielsweise Deutschland, Dänemark, Belgien, Finnland oder die Niederlande haben bereits Maßnahmen umgesetzt bzw. in konkreter Ausarbeitung. Weil den Kreditversicherern in diesen Ländern ein Teil der eingegangenen Risiken mittels Staatshaftung abgenommen wird, können sich die Versicherer bei der Aufrechterhaltung der Kreditlinien großzügiger zeigen. In weiterer Folge bleiben die Lieferketten der Unternehmen intakt. Zudem können deutsche Lieferanten im Vergleich zur österreichischen Konkurrenz günstiger Zahlungskonditionen anbieten.  

Milch- und Käseexporteure hoffen auf Lösung

In Österreich drängen Mitglieder der Industriellenvereinigung und die Wirtschaftskammer auf ähnliche Lösungen wie im benachbarten Ausland. Sie stoßen zwar bereits auf offene Ohren, aber die Zeit drängt. „Die Regierung muss rasch eine Gesetzesvorlage ausarbeiten und vor allem schnell umsetzen. Die Benachteiligung gegenüber Mitbewerbern aus Deutschland und anderen EU-Staaten wird für österreichische Lieferanten von Tag zu Tag größer. Zu dem ‚Wie‘ einer Umsetzung gibt es mittlerweile genügend Beispiele. Das Rad muss nicht neu erfunden werden“, warnt der Experte. Wie Androsch aus gut informierten Kreisen erfahren hat, drängt auch die Landwirtschaft auf eine Lösung, um die Wettbewerbsfähigkeit bei den Milch- und Käseexporten zu wahren.  

Deutscher Staat erhält 65 Prozent der Prämieneinnahmen

Durch seine Funktion als Vorstandsmitglied beim internationalen Kreditversicherungsmakler-Verband BARDO kennt Androsch die Situation in Deutschland sehr genau. „Der Bund hat eine Rückgarantie für allfällige Entschädigungszahlen in Höhe von 30 Milliarden Euro übernommen und erhält im Gegenzug von den Kreditversicherern 65 Prozent der Prämieneinnahmen. Die Versicherer selbst tragen Verluste in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro sowie alle Ausfallsrisiken, die über die Garantie des Bundes hinausgehen“, erklärt Androsch.

Laut Schätzungen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schützen die Deckungszusagen der Kreditversicherer rund 15 Prozent der deutschen Exporte und tragen damit deutlich zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei. Im Vorjahr übernahmen die Kreditversicherer Haftungen für Lieferungen im Wert von 411 Milliarden Euro. In Österreich liegt das Kreditversicherungsvolumen bei 30 bis 40 Milliarden Euro. Analog zu Deutschland beziffert Androsch daher den Bedarf an staatlichen Haftungsübernahmen mit rund 3 Milliarden Euro, wobei das nicht bedeutet, dass die übernommenen Garantien in diesem Umfang auch schlagend werden.  

Positive Hebelwirkung mit dem eingesetzten Geld

„Deutschland und andere Länder haben längst erkannt, dass mit dem bereitgestellten Geld eine äußerst positive Hebelwirkung erzielt werden kann. Dadurch steigen nicht nur die Absatzchancen der Unternehmen, sondern in weiterer Folge auch das Steueraufkommen“, rechnet der Experte vor.

Foto: A.C.I.C.

Neukunden im Internet: Jeder Zweite will nach Corona weiter online einkaufen

Eine neue Konsumentenbefragung der globalen Unternehmensberatung Kearney zeigt, wie Corona das Einkaufsverhalten verändern wird. Auf die Frage, ob sie nach Beendigung der Maßnahmen weiterhin mehr online einkaufen wollen als vor dem Ausbruch, antworteten 52 Prozent mit „ja“. Ein Drittel dieser digitalen Kunden sind Online-Erstkäufer. Die höchste Zuwachszahl verzeichnet dabei der Lebensmittelhandel. Hier stiegen die Anfragen um das 25-fache!

Neuer Online-Boom im Handel. „Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet. In manchen Branchen steigt die Nachfrage über digitale Kanäle bis zu 300 Prozent“, sagt Sebastian Schoemann, Partner und Digitalexperte bei der Managementberatung Kearney. „Unsere repräsentative Konsumentenbefragung zeigt, dass Kunden, die vorher nicht oder weniger im Internet gekauft haben, auch nach Corona weiter im Internet einkaufen wollen. Dadurch ergeben sich große Chancen, auf digitalen Kanälen neue Kundengruppen zu erschließen und zu halten.“

Anstieg um das 25-fache bei Lebensmitteln 

Die Digitalexperten von Kearney haben analysiert, wie sich die Google-Suchanfragen durch die Corona-Restriktionen verändert haben, und eine für Deutschland repräsentative Konsumentenbefragung zum Einkaufsverhalten durchgeführt. Für Österreich wurden keine Zahlen erhoben. Der Markt ist aber durchaus mit Deutschland vergleichbar.

Die Google-Analyse zeigt, dass die Anfragen bei Lebensmitteln um das 25-fache angestiegen sind, bei Baumärkten und beim Online-Lernen immerhin noch um das Fünffache. In der Umfrage gaben 700 Kunden eine Woche nach Einführung der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus Auskünfte zu ihren neuen Präferenzen und Gewohnheiten beim Einkaufen.

Aus der Konsumentenbefragung ist abzulesen, dass mehr als die Hälfte derjenigen, die jetzt verstärkt über den digitalen Kanal einkaufen, dieses Verhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten wollen: Auf die Frage, ob sie nach Beendigung der Maßnahmen weiterhin mehr online einkaufen wollen als vor dem Ausbruch antworteten 52 Prozent mit „Ja“.

Ein Drittel dieser neuen, digitalen Kunden sind Erstkäufer, die zuvor nichts im Internet erworben haben. Der verhältnismäßig größte Anteil an Erstkäufern findet sich bei Drogerieartikeln (45,9 Prozent), bei Heimwerkerartikeln (37 Prozent) und bei Medikamenten (33,1 Prozent). 24 Prozent geben darüber hinaus an, seit Corona mehr Bereitschaft zu haben, Produkte online zu kaufen, ohne sie offline gesehen zu haben.

„Der Online-Handel erlebt einen massiven Wachstumsschub mit der Erschließung neuer Kundengruppen. Unternehmen müssen rasch lernen, die neugewonnenen Kunden zu halten und an sich zu binden“, so Conrad Heider, Principal bei Kearney. „Wenn die digitalen Kanäle richtig bedient werden, können der Kundenstamm und das Geschäft langfristig verdoppelt werden.“

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Versicherungsrisiko Homeoffice: Wer haftet bei Schäden durch Cyberkriminelle?

Das von der Bundesregierung empfohlene Homeoffice hilft zwar beim Kampf gegen das Coronavirus, macht die heimischen Unternehmen aber verletzlich für Cyberkriminelle. Das Problem: Es gibt nur wenige Versicherungen, die Teleworker und deren Arbeitgeber im Schadensfall absichern, da der heimische PC oft nur ungenügend abgesichert ist.

In Zeiten von Corona stellen viele Unternehmer ihre Mitarbeiter auf Homeoffice um. Während der IT-Sicherheit viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, kommt der Versicherungsschutz oft zu kurz. „Wer zahlt bei Schäden, wenn der Heimcomputer gehackt und z.B. wertvolle Daten abgesaugt wurden? Wer haftet bei leichtsinnig angeklickten Phishing-Mails? Das sind alles Fragen, die sich jeder Unternehmer aber auch jeder Dienstnehmer stellen sollte“, erklärt Benedikt Seipt von Seipt & Partner aus Wien, mit mehr als 6000 Kunden einer der führenden Versicherungsmakler Österreichs.

Verursachte ein Arbeitnehmer, sei es durch ein unachtsam geöffnetes Mail-Attachment oder aufgrund einer unzureichenden Firewall am Heimrechner einen Schaden, müsste dieser eigentlich voll für diesen aufkommen. In der Praxis werden Mitarbeiter durch das im Arbeitsrecht verankerte „Haftungsprivileg“ geschützt. Während bei einer entschuldbaren Fehlleistung die Haftung entfällt, unterliegt die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit dem richterlichen Mäßigungsrecht bzw. kann überhaupt entfallen. Bei grober Fahrlässigkeit hingegen besteht nur die Möglichkeit der Mäßigung. „Das Mäßigungsrecht ist Sache des Richters und wird von Fall zu Fall entschieden. Nur bei Vorsatz haftet der Mitarbeiter in voller Höhe für den Schaden“, so Seipt.

360 Grad Cyberversicherung 

Unternehmer sind daher gut beraten, alle Eventualitäten mit einer 360-Grad Cyber-Versicherung abzusichern. Leider sind solche Angebote, die auch wirklich helfen, dünn gesät. Seipt: „Wir empfehlen unseren Kunden daher bedarfsorientierte Produkte von Spezialversicherern. Durch unsere Inhouse-Risikoanalyse können wir für jedes Unternehmen ein individuelles Angebot schnüren. Meines Wissens sind wir die einzigen Anbieter in Österreich, die so ein 360-Grad-Paket anbieten können, das einerseits zukunftssicher ist und gleichzeitig alle Cybergefahren abdeckt.“

Das Paket umfasst alle Arten von Cyber-Angriffen und Einbrüchen, den Schutz der Software, auch auf Mobilgeräten, IT- Systeme, und alle neuen Bedrohungsszenarien, die tagtäglich auftreten können. Seipt: „Anders ausgedrückt: Die Versicherungsbedingungen werden flexibel gestaltet. Der Deckungsschutz hält Schritt mit der sich täglich ändernden Gefahrenlage. Dank unserer Bestklausel kommen unsere Versicherungsnehmer in den Genuss einer tagesaktuellen Deckungsvariante“, betont Seipt.

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Wiener Linien: Karin Schwarz leitet externe Kommunikation und Redaktion

Die Leiterin der Wiener Linien-Unternehmenskommunikation, Anna Maria Reich, holt sich mit Karin Schwarz eine erfahrene Kommunikationsexpertin in ihr Team.

Die gebürtige Wienerin kehrt damit zurück zur Schiene: Karin Schwarz war bereits sieben Jahre Leiterin für Bahn-Kommunikation bei Bombardier. „Einmal Bahnindustrie, immer Bahnindustrie“, so Karin Schwarz. „Die Öffis leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, das Angebot wird ständig ausgebaut und die WienerInnen lieben ihre ‚Greener Linien‘. Ich freue mich wirklich sehr gemeinsam mit meinem neunköpfigen Team aus KommunikationsexpertInnen auf viele spannende Presse-, Web- und Social Media-Themen.“

Schwarz studierte Dolmetsch und Betriebswirtschaft. Zuletzt leitete sie die gesamte Kommunikation beim Big-Data Unternehmen UBIMET. Insgesamt bringt Karin Schwarz über 20 Jahre Kommunikationserfahrung in der Luftfahrtindustrie, IT-Branche und Schienenfahrzeugindustrie mit.

Foto: Wiener Linien

 

Sieben „Überlebensstrategien“ für das Zusammenleben und Arbeiten in der Corona-Krise

In Zeiten von Covid-19 kommt es vor allem darauf an, aus der Angst in die Handlungsfähigkeit zu kommen. Statt in Ängsten festzustecken, muss man lernen, aus Liebe zum Leben zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu stärken. Dominik Borde, Österreichs meist zitierter Beziehungsexperte im deutschsprachigen Raum und Gründer von Sozialdynamik.at, zeigt in seinem neuen, kostenlosen Online-Beziehungs-Mentoring-Programm „Aus der Angst in die Handlungsfähigkeit“ sieben Überlebensstrategien, um stärker denn je aus der Corona-Krise zu kommen. 

Gerade in Zeiten von COVID-19 kommt es darauf an, kreative Lösungen zu finden und neue Wege zu gehen. Das betrifft sowohl die Beziehungsgestaltung für Eltern als auch für Paare und Unternehmer. „Viele stellen sich in Zeiten der Krise die Frage nach ihrer persönlichen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Sicherheit. Für viele ist die Lebenssituation eine außergewöhnliche Belastung der Beziehung. Die meisten fühlen sich durch die Mehrfachbelastung von Homeoffice und Bildungsauftrag für die Kinder zunehmend gestresst“, so Österreichs führender Beziehungsexperte Dominik Borde. In tausend Coaching-Stunden haben Borde und sein Team herausgefunden, wie man gestärkt durch die Krise kommt. Borde: „Am schlimmsten ist für Menschen das Gefühl, allein gelassen zu werden und keinen sozialen Rückhalt zu haben. Aber auch der wirtschaftliche Druck kann enorm belastend sein: Unternehmer und Selbständige haben in der Corona-Krise intensiv mit den aktuellen Herausforderungen zu kämpfen.“ 

Sieben Strategien: So kommt ihr sicher durch die Corona-Krise

#1: Krisen überwindet man nicht egoistisch und einsam, sondern altruistisch und gemeinsam

Zieh‘ mit deinem Partner an einem Strang. In Zeiten mentaler Belastung sorge dafür, euren Stress zu reduzieren, und pflege mit deinem Partner ganz bewusst und stets einen liebevollen Umgang. Bedenke: Es ist besser, in Liebe als im Recht zu sein. Auch Nachgeben ist Geben und Geben ist Liebe.

#2: Reduziere Stress für dich und deine Umgebung

Die Kinder sind jetzt laut, unterfordert und keiner ist da, um dir zu helfen? Bemühe dich ganz     bewusst, trotz dieser Umstände mit ihnen eine liebevolle Verbindung einzugehen und ihnen dabei Sicherheit zu vermitteln, auch wenn du selbst verunsichert bist.

#3:  Antidrama Lösungen für Konfliktsituationen

Zeiten der Krise sind Zeiten der Destabilisierung, Zeiten, in denen wie leichter unsere innere Balance und Ruhe verlieren. Bemühe dich jetzt ganz besonders um einen inneren Zustand der Ausgeglichenheit und triff ganz bewusst überlegte Entscheidungen. Meditation kann dabei helfen, aber auch Aufmerksamkeitstraining oder ein Spaziergang in der Natur.

#4: Schwierige Entscheidungen treffen

Besonders im Argen liegen in der Corona-Krise alle Geschäftsbeziehungen. Nimm dir einen Moment Zeit und überlege dir, welche Fähigkeiten und Eigenschaften du jetzt einsetzen kannst, um für deine Kunden, Mitarbeiter und Kollegen Dasein zu können. Bedenke, dass das Wohl aller davon abhängt, wie überlegt du nun schwierige Entscheidungen triffst.

#5: Handeln statt Verzögern

Die Angst hat etwas Lähmendes. Angst lässt einen erstarren. Ob der erschreckenden Nachrichten, die die Corona-Krise mit sich bringt, leben viele in Angst. Hier ist es wichtig, aus der Angst in die Handlungsfähigkeit zu kommen. Übernimm jetzt ganz bewusst die Haltung einer Person mit Vorbildfunktion. Fühle und überlege: Wie würde diese Person nun handeln? Wie würde sie agieren? Bleib durch diese Übung in deiner emotionalen Stabilität, denn diese Stabilität ist deine Stärke, die dich ins Handeln bringt und dich Entscheidungen treffen lässt, die deine Zukunft positiv beeinflussen, anstatt ohnmächtig vor Angst anderen die Entscheidung über dein Leben zu überlassen.

#6: Deine Abwehrkräfte stark halten trotz Krise

Achte in Zeiten der Corona-Krise ganz besonders auf deine Gesundheit. Wie hältst du dich sowohl körperlich wie auch mental fit? Nur im besten Zustand bleiben wir psychisch und physisch gesund und können unser Bestes geben und erreichen.

#7: Übernimm Verantwortung für dein Team oder deine Familie

Bleib selbst gesund, um anderen zu helfen. Teile dein Wissen mit anderen, damit noch mehr Menschen in Zeiten der Corona-Krise geholfen werden kann. Verbinde dich mit der außergewöhnlichen Welle der Solidarität, die uns in der Corona-Krise näher zusammengebracht hat und verbindet. Öffne dein Herz und lass Liebe durchströmen.

Kostenloses Online-Mentoring  

In einem kostenlosen Online-Mentoring Programm mit Live-Coaching, sowie kostenlosem Zugriff zur privaten Facebookgruppe und vier Online-Gruppencoachings pro Woche zeigt der Coach, wie man sicher aus der Krise kommt. Borde: „Es gilt in jeder Beziehung, Ruhe und Gelassenheit zu bewahren, um für die bevorstehenden Aufgaben im bestmöglichen Zustand zu sein. Denn nur im besten Zustand können wir unser Bestes geben und erreichen. Wer mit der Realität streitet und im Widerstand lebt, mit dem was ist, verliert! Deshalb ist der erste Schritt in die Zukunftsfähigkeit die möglichst dramafreie Annahme der Situation.“ Borde stellt sein Wissen und seine Expertise gratis zur Verfügung. Das kostenlose Online-Mentoring-Programm „Aus der Angst in die Handlungsfähigkeit!“ finden Sie hier https://bit.ly/2x1onIm oder auf www.sozialdynamik.at

Foto: Shutterstock/Roman Samborskyi

 

 

Austrian Business Woman-Herausgeberin Barbara Mucha zum Thema Corona

Das Corona-Virus hat den Alltag von uns allen aus der Bahn geworfen. Und die Wirtschaft frontal getroffen. Warum Verlegerin Barbara Muchatrotzdem positiv denkt, lesen Sie hier. 

(März 2020) Ich weiß sehr wohl, in welche Gefahr ich mich begebe, wenn ich bildhafte Vergleiche benutzte – das heißt, wenn ich mich nicht damit begnüge, sie ausschließlich zur Verdeutlichung zu verwenden, sondern auch Schlüsse aus ihnen ziehe, die auf den eigentlichen Gegenstand zu übertragen wären. Dennoch komme ich nicht umhin, mich ihrer zu bedienen, wenn ich nachfolgende Geschichte wahrheitsgemäß erzählen möchte: Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen, den Nachmittag mit einem bekannten Evolutionsbiologen verbringen zu dürfen. Eindringlich klärte er mich darüber auf, dass ausschließlich weltfremde Theoretiker auf menschliche Zukunftserwartungen setzen würden, diese aber niemals vorhersehbar seien. Er blickte dabei so griesgrämig wie der Hund unseres Tischnachbarn, der stumm da saß und jedes Wort zu verstehen schien. Ob Stürme, Brände, Erdbeben oder Epidemien, das ganze Leben, so der Wissenschafter, sei immer und zu jeder Zeit unkontrollierbares, niemals berechenbares Chaos. Damit müssten wir uns wohl oder übel abfinden. Auch sein Autounfall und die Scheidung seien in diese Kategorie einzuordnen. Mit den Begriffen Glück, Pech oder Schicksal konnte er nichts anfangen.

Damals hatte ich den Eindruck, dass dieser pessimistische Mensch durch seine Denkweise Negatives anziehen würde. Jüngst dachte ich wieder über seine Worte nach. Und zwar in Anbetracht der Ereignisse, die uns im erst jungen neuen Jahr überrascht haben. Als ich im Februar im Rahmen von ABW-Interviews mit zahlreichen Damen und einigen Herren sprach, schien die Welt so zu sein, wie sie den meisten von uns bislang vertraut war. Erfolgsmeldungen, positive Wachstumszahlen und günstige Prognosen dominierten die Gespräche. Doch die gewohnt laufenden Dinge wurden quasi über Nacht aus der Bahn geworfen.

Das neue Corona-Virus – zur Weihnachtszeit noch eine Randnotiz in den Medien – hat sich zu einer ernstzunehmenden Bedrohung (vor allem auch für die Wirtschaft) entwickelt. Dazu kommt das schreckliche Flüchtlingsdrama an Europas südlichen Außengrenzen, das in dieser Form nicht vorhersehbar war und dessen Folgen wir nicht kennen. Der Finanzmathematiker Nassim Nicholas Taleb spricht in diesem Zusammenhang vom so genannten „Schwarzer-Schwan“-Phänomen. Er machte den Begriff mit seinem vor zehn Jahren erschienen, gleichnamigen Bestseller salonfähig. Es handelt sich dabei um Zufälle der besonderen Art, die uns plötzlich und völlig unvorbereitet treffen und unsere sicheren Weltbilder erschüttern. Dennoch, oder vielleicht genau deshalb, verliere ich meine positive Sichtweise nicht und glaube noch immer an eine gewisse Berechenbarkeit der Zukunft. Ein Virus, so viel ist sicher, kann nichts von einem Menschen lernen. Ein Amerikaner von einem Franzosen, ein Russe von einem Deutschen etc. aber sehr wohl. Nur gemeinsam können wir Krisen und wichtige gesellschaftspolitische Fragen meistern – und uns ein kleines Bild von morgen machen. Davon bin und bleibe ich überzeugt. 

 

Catherine Latzenhofer ist Senior Consultant im Valuation Team von CBRE Österreich

Catherine Latzenhofer heißt die Senior Consultant im Valuation Team von CBRE Österreich. Die 26jährige verantwortet in dieser Position Einzel- und Portfoliobewertungen von Hotelimmobilien in Österreich, Deutschland sowie Teilen Osteuropas. 

Rund vier Jahre lang war Latzenhofer im Advisory Team von CBRE Hotels Limited in London tätig, bevor sie in das Wiener Team wechselte. Strategische Marktanalysen, Ankaufsstudien, Machbarkeitsstudien sowie operative Asset Reviews sind die Spezialgebiete der Hotel Real Estate Expertin.

Latzenhofer ist Absolventin des Studiums Tourism and Hospitality Management an der Modul University Vienna und hat einen Master der University of Surrey mit dem MSc in Tourism Marketing. 

Christian Aplienz, Head of Valuation bei CBRE Österreich freut sich über die Zusammenarbeit mit der Hotel Real Estate Expertin: „Durch Catherine Latzenhofer kann unser erfolgreiches Valuation Team nun auch mit herausragender Hotelexpertise punkten und unsere Klienten auf diesem Gebiet beraten“.

Foto: CBRE Austria

 

Krisensicherer Job: Wiener Linien suchen MitarbeiterInnen

Während viele Menschen in der Krise ihre Arbeit verloren haben, bleiben die Wiener Linien ein verlässlicher Arbeitgeber und stellen auch jetzt neue MitarbeiterInnen ein. Gesucht sind vor allem BuslenkerInnen, StraßenbahnfahrerInnen und WerkstättenmitarbeiterInnen. 

Die rund 8.600 MitarbeiterInnen der Wiener Linien sorgen dafür, dass Wien mobil bleibt und die WienerInnen ihre wichtigen Wege jederzeit erledigen können. Auch in dieser herausfordernden Zeit suchen die Wiener Linien neue Öffi-MitarbeiterInnen in unterschiedlichsten Bereichen. Besonders gefragt sind BuslenkerInnen mit D-Schein.

Online-Recruiting ermöglicht kontaktlose Job-Interviews

„Wien wächst, wir bauen laufend das Öffi-Netz aus. Dafür brauchen wir mehr FahrerInnen, die die WienerInnen sicher und umweltfreundlich an ihr Ziel bringen", erklärt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien. „Wir haben das Recruting komplett umgekrempelt und Job-Interviews auf Video-/Telefon-Recruting umgestellt. Die ersten Vorstellungsgespräche und das Feedback darauf haben gezeigt: Das ist genau der richtige Weg." Die Ausbildung für angehende Straßenbahn-, und U-Bahn-FahrerInnen finden derzeit ebenfalls statt. Statt im Klassenzimmer lernen die neuen MitarbeiterInnen mit Unterlagen zu Hause. 

Sicherer Arbeitsplatz mit super Aussicht – auch für QuereinsteigerInnen

Ausgeschrieben sind derzeit über 60 unterschiedlichste Jobprofile – von BauwirtschaftsexpertInnen über Küchenhilfen, SekräterInnen, ElektrikerInnen bishin zu Fahrpersonal. Besonders gesucht sind derzeit 70 BuslenkerInnen, die bereits einen D-Schein besitzen, aber auch zahlreiche Jobs für StraßenbahnfahrerInnen und WerkstättenmitarbeiterInnen sind ausgeschrieben.

„Wir bilden unsere StraßenbahnfahrerInnen selbst aus. Schon während der mehrmonatigen, spannenden Ausbildung bekommen die MitarbeiterInnen ihr Gehalt. Ein Quereinstieg ist daher jederzeit möglich“, betont Reinagl. 

MitarbeiterInnen im Fahrdienst profitieren von einer 37,5-Stunden-Woche, einem unbefristeten Arbeitsvertrag nach positivem Abschluss der Ausbildung, einem gratis Öffi-Ticket und vielfältigen Auf- und Umstiegschancen.

Offene Jobs mit Zukunftsperspektiven

„Die Summe aller unserer Beiträge macht uns zu dem, was wir – die Wiener Linien – sind: Mobilitätsmacher und Klimaschützer Nummer Eins in Wien. Unsere MitarbeiterInnen im Fahrdienst übernehmen die tragende Rolle der Wiener Linien: Sie machen Wien mobil", betont Reinagl. „Also: am besten gleich bewerben und Teil des "Wien bleibt mobil"-Teams werden!"

Alle Infos zur Bewerbung gibt es online: www.wienerlinien.at/karriere 

Alle ausgeschriebenen Jobs finden Sie unter: www.wienerlinien.at/jobs

Foto: Wiener Linien

 

 

Das BFC Summit 2020 – die Zukunftskonferenz von Frauen für Wirtschaft und Gesellschaft

Das BFC Summit 2020 ist das Weiterbildungsevent für Frauen und Männer in Kärnten, welche die Zukunft nicht warten lassen.

Internationale Keynote SpeakerInnen wie Dr. Tomas Chamorro-Premuzic, Psychologist Harvard University und Nicole Brandes, internationaler Motivationscoach und Fachpanels mit weiblichen CEOs wie Dorothee Ritz (CEO Microsoft), Maria Zesch (CEO Magenta), Eckart Reinke (Vorstand Deutsches Institut für Aufsichtsräte, Berlin) uvam. bieten neue Erkenntnisse in den Bereichen Innovation, Kreativität, ganzheitliche Gesundheit und Leadership für sich und das eigene Unternehmen.

Nutzen Sie die Chance und vernetzen sich in professionellen B2B Meetings branchenübergreifend und lernen Sie potenzielle Mitarbeiterinnen und Kundinnen in einem exklusiven Rahmen kennen. Tolle Side Events und New Future Food als Verpflegung sind inkludiert. Lassen Sie sich überraschen!

INNOVATION-WOMEN- HEALTH- LEADERSHIP

Wann: 13.bis 15. Mai 2020
Wo: Lakeside Science & Technology Park, Klagenfurt am Wörthersee

Nähere Infos unter www.bfcsummit.at

Seien Sie dabei, wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
First in, first served Tickets und Ticketkontingente unter: www.bfcsummit.at/tickets/

Über das Business Frauen Center (BFC)

Das Business Frauen Center (BFC) ist seit rund 20 Jahren ein ideologisch und politisch unabhängiges WIRTSCHAFTSNETZWERK für engagierte Frauen, Unternehmerinnen, weibliche Führungskräfte und jene, die es werden wollen. Es wurde von Daniela Stein gegründet. Das BFC ist ein LQW zertifizierter BILDUNGSTRÄGER und bietet mit seinen Expertinnen wirksame Weiterbildungsangebote für AufsichtsrätInnen, Führungskräfte und Unternehmerinnen an. Das BFC ist ein Entwicklungs– und Forschungsverein mit über 200 aktiven Mitgliedern. Das Netzwerk besteht aus 5000 Frauen und modernen Männern aus der Wirtschaft.

 

BFC-Gründerin und Geschäftsführerin Daniela Stein

 

Nach rund 20 Jahren erfolgreicher Arbeit im Bereich Frauen Empowerment war es mir als Gründerin ein Anliegen, nun grenzüberschreitend tätig zu werden. Der BFC Summit bietet den TeilnehmerInnen aus dem gesamten DACH- & Alpe-Adria-Raum eine interdisziplinäre Horizonterweiterung, exklusives Recruitung, High-Level Networking sowie den nötigen Motivationskick für alle ZukunftsgestalterInnen!

Warum engagieren wir uns?

Bei vielen etablierten Veranstaltungen werden die Bereiche Innovation und Zukunft größtenteils von Männern repräsentiert. Dabei gibt es viele Frauen, die bereits in der Wirtschaft und Gesellschaft einen großen Beitrag leisten und auch die Zukunft mitgestalten werden. Das ist unser Ziel, solche Frauen sichtbar zu machen und diese zu vernetzen. Besonders wichtig ist uns, die EntscheidungsträgerInnen der Zukunft miteinzubinden. Das bedeutet, sie erhalten den Zugang zu neuem Wissen und können ihre Kontakte ausbauen.

Foto: BFC

 

 

 

McDonald’s Österreich: Bianca Kowaschitz wird Head of Learning & Development

Bianca Kowaschitz (32) verantwortet ab sofort als Head of Learning & Development die Leitung des Trainingsbereichs von McDonald’s Österreich. Zuletzt bei Magenta Telekom tätig, bringt sie in die neue Position mehrjährige Erfahrung im strategischen Trainingsmanagement mit Schwerpunkt Digitalisierung mit. Im Team von Director of Human Resources Yvonne Sekulin wird sie neben der strategischen Planung aller restaurantrelevanten Schulungen und Trainings für die 9.600 MitarbeiterInnen den Fokus auf den E-Learning Bereich richten und diesen gemeinsam mit dem Trainingsteam weiter vorantreiben.

„Bei McDonald’s Österreich wissen wir: Die Qualität und das Service in unseren Restaurants sind nur so gut wie die Ausbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir freuen uns, mit Bianca Kowaschitz eine überaus erfahrene Expertin an Bord zu haben, die unser Team und unser Unternehmen mit einem zeitgemäßen Aus- und Weiterbildungskonzept in eine gestärkte Zukunft begleitet, so Yvonne Sekulin.

Die gebürtige Steirerin Bianca Kowaschitz startete ihre berufliche Laufbahn nach ihrem Master- Abschluss mit Schwerpunkt Weiterbildung an der Karl-Franzens-Universität 2011 beim Möbelhändler Mömax, wo sie für sämtliche Trainings des Verkaufspersonals, Floor-Coachings sowie die Ausbildung von MitarbeiterInnen bei Eröffnungen in Österreich und Deutschland zuständig war.

Nach dem Wechsel zu UPC Austria 2013 war sie ab 2016 für die Führung und Weiterentwicklung des Trainings- und ab 2018 auch für das Online Learning-Team verantwortlich und sammelte Erfahrung im Bereich Verkaufs- und Kommunikationstrainings, Train-the-Trainer-Konzepte, Lernmanagementsysteme und Lehrlingsentwicklung. Vertiefen konnte sie ihre umfassende Erfahrung bei Magenta Telekom, wo sie die die Führung des Trainingsteams, Mitarbeiterentwicklung und Qualitätssicherung in der Ausbildung verantwortete, Schwerpunkte im Bereich Digitalisierung und Trainingsmanagement setzte und erfolgreich den Merger von UPC und Magenta begleitete.

Als Head of Training & Development beim Systemgastronomie-Marktführer McDonald‘s setzt die 32- jährige auf einen maßgeschneiderten Mix zwischen digitalisierten Inhalten und praxisorientierten Trainings, um die MitarbeiterInnen und die Management Teams in den Restaurants gemeinsam mit den ExpertInnen aus allen Fachbereichen fit für die zukünftigen Herausforderungen zu machen: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Restaurants finden sich durch die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen in einer neuen und noch ungewohnten Rolle als ‚Gastgeber auf Distanz‘ wieder, die eine laufende Anpassung vieler interner Prozesse mit sich bringt. Wir unterstützen die Teams bereits jetzt mit E-Learning, abteilungsübergreifenden Webcasts sowie praxisorientierten Trainings und begleiten sie bei der schrittweisen Wiedereröffnung der Restaurants, so Kowaschitz.

Foto: McDonald’s Österreich/Christina Häusler

Susanne Weigelin-Schwiedrzik: "Die Regierungen in Ostasien sind krisenerprobter"

"Wir müssen die Situation in China genau analysieren", so Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Dem Land ist es gelungen, COVID-19 großflächig einzudämmen. Was Europa daraus lernen kann und wie China heute gegen ein "anti-chinesisches Gefühl" kämpft, erzählt die Sinologin im Interview.

 

Sie sagen, das Misstrauen der chinesischen Bevölkerung gegenüber der Regierung sei groß. Wie hat diese es trotzdem geschafft, dass die restriktiven Corona-Maßnahmen so gut eingehalten wurden?
Susanne Weigelin-Schwiedrzik: Heute sehen wir, dass es dieses Misstrauen auch zwischen Bevölkerungen in Europa und ihren Regierungen gibt. Das ist ein Problem. Wie hat die chinesische Regierung dieses in den Griff bekommen? Zum einen ist sie sehr hart und scharf gegen die Bevölkerung vorgegangen, indem sie strenge und weitreichende Mittel eingesetzt hat, um die Ausgangssperre durchzusetzen. Auf der anderen Seite war die Gesellschaft zur Kollaboration bereit. In Abwägung der Gefahr durch das Virus hat sie mehrheitlich entschieden, sich den Regelungen der Regierung zu unterwerfen. 

Anfangs haben mich viele Journalist*innen gefragt: Wie ist das möglich? Meine Antwort war: In der Angst vor einer Ansteckung sind die meisten Menschen bereit, solche Einschränkungen hinzunehmen, wenn es dadurch eine größere Chance gibt, nicht angesteckt zu werden. Das haben die Leute damals in Europa nicht nachvollziehen können, ich glaube heute tun sie das. Doch die Regierungen in Europa sind weniger krisenerprobt als die Regierungen in Ostasien, wo ja erhebliche Naturkatastrophen quasi auf der Tagesordnung stehen, d.h. die verschiedenen Ebenen sind besser darauf eingespielt. In China gab es zudem vor einigen Jahren SARS und den starken Ausbruch der Schweinegrippe. Damals wurden ähnliche Maßnahmen gesetzt. Für uns ist das neu.

Was kann man sich von den ostasiatischen Ländern im Umgang mit der Krise abschauen?
ist wichtig, dass wir die Situation in China genau analysieren und verstehen: Was sind Maßnahmen, die in China bereits Konsequenzen zeigen und die wir auch ergreifen können? Was sind hingegen Maßnahmen, die wir aufgrund unseres gesellschaftlichen Lebens, unserer politischen und ökonomischen Strukturen nicht setzen können? Seit Ende Januar hat man sich in Europa und den USA darauf eingestimmt, sehr viele der chinesischen Maßnahmen als Ergebnis des autoritären Regimes zu betrachten. 

Dadurch haben wir Vorbereitungszeit verloren und wichtige Beobachtungen in dieser Phase versäumt. Zwar habe ich immer wieder erzählt, was in China passiert und wie die Menschen dort auf die Maßnahmen reagieren. Es war jedoch erstaunlich, dass die Leute das zwar interessant fanden, aber es so gar nicht auf unsere Gesellschaft beziehen konnten. Der chinesischen Regierung wurde vorgeworfen, zu zögerlich reagiert zu haben. Fakt ist aber, dass auch Entscheidungsträger*innen in Europa so lange wie möglich gewartet haben. 

Interessant ist auch die Tatsache, dass wir in China einen starken Ausbruch hatten, der mit Wuhan regional auf eine sehr große Stadt beschränkt war. Die Auswirkungen auf andere Gebiete im Land und in der Nachbarschaft sind verhältnismäßig klein. In Europa haben wir das große Problem, dass der Virus von Staat zu Staat springt. In Taiwan haben die Universitäten schon Anfang Februar geschlossen, was man auch an den Zahlen sieht. Selbst in Hongkong, wo die Grenzen lange Zeit offen waren, sind die Zahlen relativ niedrig. Was haben diese Länder gemacht, damit das exponentielle Wachstum gar nicht erst einsetzt?

China und Südkorea liefern gerade Millionen Schutzmasken, Laborkittel, Handschuhe, Sauerstoffmasken nach Europa – ein Zeichen der Solidarität oder steckt da Kalkül dahinter?
Das ist von China ausgegangen. In Europa sind besonders jene Länder betroffen – ich spreche es jetzt ganz bewusst offen aus –, in denen der Anteil der chinesischen Bevölkerung besonders hoch ist. Die chinesische Regierung versucht dem anti-chinesischen Gefühl, welches sich in der Welt verbreitet und das zum Beispiel auch Präsident Trump unterstreicht, indem er von einem China-Virus spricht, entgegen zu arbeiten. Sie sagt: "Wir wissen, dass die Krankheit bei uns zum ersten Mal ausgebrochen ist. Wir sind schon etwas weiter und helfen euch, die Konsequenzen zu minimieren und das besonders gefährdete ärztliche Personal zu schützen." Das ist ein Grund, warum China so handelt und das sollte nicht gleich als expansionistischer Kurs gedeutet werden. 

In Südostasien ist es im 20. Jahrhundert immer wieder zu schwerwiegenden Ausschreitungen gegen Chines*innen gekommen, in Amerika kauft sich die chinesische Bevölkerung bereits Waffen, weil sie der Meinung ist, dass das Land sie nicht schützen kann. Mit der Botschaft "Wir nehmen unsere Verantwortung wahr, wir schicken Ärzt*innen und Ausrüstung nach Italien und produzieren so viele Beatmungsgeräte wie möglich", zeigt die chinesische Regierung ein verantwortungsbewusstes Verhalten uns und der eigenen Bevölkerung gegenüber.

Der an COVID19 verstorbene chinesische Arzt oder der Bürgermeister von Wuhan warnten schon früh vor Corona, worauf die Regierung lediglich mit Verboten oder Verleumdung reagierte. Glauben Sie, dass Corona China in eine politische Krise stürzen könnte?
Die Frage wurde mir in den vergangenen Wochen oft gestellt. Weltweit denken die Regierungen darüber nach, wie sich die Krise auf die politische und soziale Stabilität auswirkt. Das ist in einem Land mit einer Einparteienherrschaft ein noch größeres Problem als in einem Land mit demokratischer Struktur, weil es ja keine Alternative zu dieser Partei gibt. Ist die Bevölkerung der Meinung, dass der Staat unter Führung dieser Partei unfähig ist, eine Krise zu meistern, dann kann das ganze System daran zerbrechen. Deshalb ist die Nervosität in China besonders groß. Dieses Einparteiensystem hat immer wieder Schwierigkeiten abzuwägen: Wie kann man Kontrolle ausüben und wie kann man Kontrolle abgeben? 

Wir denken, in einem autoritären Staat seien alle Menschen aufeinander abgestimmt und gehorchen. Das ist aber nicht der Fall. In einem autoritären System gibt es viele verborgene und nicht verborgene Konflikte. Das autoritäre System ist in einer solchen Krisensituation besonders gefährdet. Und diese besondere Gefährdung verhindert, dass das System rational und transparent reagiert. Stattdessen versucht es die Augen so lange wie möglich vor der eigenen Gefährdung zu verschließen. 

In der Provinz Hubei standen 60 Millionen Menschen zwei Monate lang unter Quarantäne. Was macht das mit den Menschen und vor welchen
Die Menschen reagieren sehr vielfältig. Es gibt Leute, die unheimlich ängstlich oder nervös geworden sind und es gibt solche, die dem chinesischen System kritisch gegenüber stehen. Wieder andere sagen: Sowas passiert, da muss man sich drauf einlassen und der Regierung mit ihren Maßnahmen folgen. In China konkurriert eine wissenschaftlich geprägte Vorgangsweise allerdings immer mit dem Aberglauben. Die Menschen denken, sie werden von irgendwelchen Kräften dafür bestraft, über ihre Verhältnisse gelebt zu haben. Das ist noch stark in der Gesellschaft verankert und führt dazu, dass sich die Leute damit arrangieren und sagen: "Wenn wir jetzt schon bestraft werden, dann sollten wir lieber brav sein und nicht aufmüpfig die Regierung stürzen." So sehr die einen an die Kraft der Wissenschaft glauben, so sehr halten andere am Aberglauben fest.

Wie kann man sich den Rückgang zur Normalität in Hubei vorstellen? Was sind die ersten Schritte?
Wir haben bereits in den letzten Wochen die sogenannten Wanderarbeiter*innen beobachtet: Diese leben auf dem Land, arbeiten aber in den Städten und werden Schritt für Schritt mit großem organisatorischen Aufwand in die Städte zurück gebracht, um die Produktion wieder anlaufen zu lassen. Die Normalisierungsphase fing schon viel früher an, als wir das mitbekommen haben. Zudem sind viele Ärzt*innen und das Militär nach Wuhan gebracht worden, um die dortige Situation zu unterstützen. Auch diese Menschen werden jetzt sukzessive zurückgeführt. Hier müssen sie jetzt sehr vorsichtig sein, den Virus nicht versehentlich von Wuhan in die anderen Städte zu bringen.

Während China jetzt in den "Normalzustand" zurückgeht, wartet der Rest der Welt noch auf den Peak. Kann das nicht nach hinten losgehen?
Ja, es ist die große Sorge, dass die nächste Welle nach der gelungenen Eindämmung dadurch einsetzt, dass die Leute den Virus von außen wieder mitbringen. Vor allem weil sehr viele Chines*innen im Ausland leben. Daher werden drastische Vorkehrungsmaßnahmen getroffen: Einreisende werden sehr streng unter Quarantäne gestellt, sie werden in speziellen Gebäuden, zum Teil auch in Hotels untergebracht, wo sie warten müssen, ob sie innerhalb von zwei Wochen erkranken oder nicht. 

In China schätzen Expert*innen, dass die Maßnahmen für eine Einsparung von etwa 200 Tonnen CO2 gesorgt haben. Glauben Sie, dass solche Effekte nachhaltig sind oder kann es zu einem Rebound kommen?

Realistisch gesehen ist das nicht nachhaltig, im Gegenteil. Nachhaltig könnte es ja nur sein, wenn die Situation eine Systemveränderung hervorgebracht hätte, und in dem Fall fehlt die Möglichkeit dazu. Das bestehende System steht derart unter Stress, dass die Zeit fehlt, sich mit einer grundlegenden Veränderung auseinanderzusetzen. Realistisch gesehen können wir nur hoffen, dass die Wirtschaft in China allmählich wieder in Gang kommt, obwohl der Markt für viele chinesische Produkte in Europa und in Amerika momentan quasi brach liegt und China vor dem organisatorischen Problem steht, die Produktion wieder hochzufahren. 

Wir sehen aber in den Sektoren, in denen die Nachfrage in Europa und Amerika groß ist – bei den Masken, der Schutzkleidung, den Beatmungsgeräten –, wie es China innerhalb kürzester Zeit gelingt, so viel zu produzieren, dass wir entsprechend beliefert werden. Also ist auch der entsprechende CO2-Ausstoß sofort wieder da. Spannend ist jedoch die Frage, ob die erzwungene Veränderung der Lebensgewohnheiten der Menschen eine nachhaltige Veränderung bewirken kann. Vielleicht merken manche Menschen jetzt, dass es auch okay ist, mal zuhause zu sitzen, sich zu unterhalten oder Karten zu spielen. Man muss nicht unbedingt jeden Tag irgendwohin hetzen. Ein entschleunigtes Leben hat auch einen gewissen Charme. 

Foto: Universität Wien/Franz Pfluegl

Nur in jedem sechsten mittelständischen Chefsessel sitzt eine Frau

vTrotz wachsendem öffentlichem Diskurs ist die Gleichberechtigung in der Chefetage mittelständischer Unternehmen noch immer nicht angekommen. Im Mittelstand ist der Frauenanteil in Führungspositionen in den letzten zehn Jahren laut KfW nicht gewachsen, obwohl sie mehr als die Hälfte der Beschäftigten ausmachen. Unternehmen entgehen dadurch qualifizierte Führungskräfte und Senior-Chefs verpassen wertvolle Chancen, kompetente Nachfolger(innen) für ihr Unternehmen zu finden. Sage, der Markt- und Technologieführer für Cloud-basierte Unternehmenslösungen, zeigt die wichtigsten Gründe auf, warum mehr Frauen den Chefsessel besetzen sollten. 


1. Diversität fördert Umsätze 

Mit einem höheren Anteil an Frauen in der Führung steigt auch der Gewinn eines Unternehmens. Das belegt eine Studie des Peterson Instituts for International Economics. Unternehmen mit einem Frauenanteil von 30 Prozent in Führungspositionen können demnach ihre Rentabilität um 15 Prozent gegenüber Unternehmen ohne Frauen auf Managementebene steigern. Unternehmen profitieren somit von der Kompetenzvielfalt, die eine geschlechtergemischte Chefetage mit sich bringt.

2. Hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte 

Junge Frauen stellen heutzutage über die Hälfte des akademischen Nachwuchses und damit die Mehrheit der zukünftigen Fach- und Führungskräfte. Dieses enorme Potential wird beispielsweise im Kontext der Unternehmensnachfolge nach wie vor zu wenig genutzt. Eine Studie der bga(Bundesweite Gründerinnenagentur) hat ergeben, dass fast 90 Prozent der Unternehmer bei einer familieninternen Übergabe nach traditionellem Muster den ältesten männlichen Nachkommen als Nachfolger favorisieren. Dabei sind laut einer aktuellen KPMG Studie Frauen in der familieninternen Unternehmensnachfolge gleich erfolgreich oder sogar erfolgreicher als Männer.

3. Führungskompetenzen 

Frauen bringen eine ganze Reihe an Softskills mit, die für eine Führungsrolle wichtig sind. Einer Studie der Norwegian Business School zufolge verfolgen Frauen beispielsweise oft einen ganzheitlichen Ansatz, indem sie ihr Wissen mit dem Team teilen und dieses bei Entscheidungen auch häufig mit einbeziehen. Eine Studie von Harvard Business Review, die in 30 Jahren die Führungsqualitäten von Männern und Frauen anhand von 16 Kompetenzen verglich, kam zu dem Ergebnis, dass Frauen sehr gut darin sind, Beziehungen aufzubauen, andere zu inspirieren, zu motivieren und sich selbst weiterzuentwickeln.

Doch wo liegen die Gründe dafür, dass Frauen trotzdem bei der Beförderung oder der Nachfolge unberücksichtigt bleiben? Häufig sind es unterbewusste Vorurteile, die Frauen den Weg zur Führungsposition versperren. Stereotypen und veraltete Rollenbilder sorgen dafür, dass qualifizierte Frauen bei Einstellungs- und Beförderungsentscheidungen übergangen werden. Gestärkt durch das eigene Fachwissen und die genannten Softskills können sich Frauen jedoch genauso selbstbewusst präsentieren und auf ihre Führungskompetenzen verweisen. Genau an diesem Punkt knüpft Tijen Onaran, Gründerin von Global Digital Women, in einem Podcast an und ermutigt Frauen zum Netzwerken für eine erfolgreiche Karriere – gerade auch im Kontext der Unternehmensnachfolge.

„Um das volle Potenzial weiblicher Führungskräfte nutzen zu können, muss ein Umdenken der gesellschaftlich geprägten Geschlechterrollen stattfinden“, so Simone Seidel, Director People Central Europe bei Sage. „Außerdem ist es wichtig, Frauen individueller zu fördern sowie generell die Rahmenbedingungen zu verbessern, damit sich Job und private Verpflichtungen besser vereinbaren lassen. Unsere digitale Welt macht mobiles und flexibles Arbeiten zu jederzeit und an jedem Ort möglich, so dass Teilzeitmodellen oder dem Arbeiten von Zuhause nichts im Wege steht – davon profitieren sowohl Inhaber als auch Arbeitnehmer.“

Foto: Shutterstock/FGC

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Muttertag bringt dem Wiener Handel 40 Millionen Euro Umsatz

Muttertag heuer wichtiger Umsatzimpuls für den Wiener Handel.  Beliebteste Geschenke: Blumen und Süßigkeiten.

„Die Wienerinnen und Wiener lassen es sich trotz Corona-Krise nicht nehmen, ihren Müttern zum Muttertag eine besondere Freude zu machen und ein Zeichen der Liebe und Wertschätzung zu schenken", erklärt Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. Wie eine von der Wirtschaftskammer (WK) Wien in Auftrag gegebene repräsentative SOZAB-Umfrage ergab, plant jeder Zweite bewusst Geschenke für den Muttertag zu kaufen. Mit dem prognostizierten Umsatz von rund 40,5 Millionen Euro ist der traditionelle Ehrentag ein ganz wesentlicher Wirtschaftsfaktor für den Wiener Handel. 

Muttertag für Blumenfachhandel, Lebensmittelhandel sowie Drogerien und Parfümerien von besonderer Bedeutung

„Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei rund 40 Euro. In Summe macht das 40,5 Millionen Euro aus“, so Trefelik. Insgesamt liegen die Erwartungen des Wiener Handels damit trotz Corona-Krise geringfügig unter dem Vorjahr (2019: 41 Millionen Euro). „Der Muttertag ist normalerweise für den Handel - nach Weihnachten und Ostern - unter den Umsatzbringern die Nummer drei im Jahr. Nachdem das Ostergeschäft krisenbedingt quasi ausgefallen ist, ist das Muttertagsgeschäft umso wichtiger.“

Seit 2. Mai haben wieder alle Wiener Händler geöffnet und auch Zusammenkünfte im Familien- und Freundeskreis sind wieder möglich. Gerade rechtzeitig, um alle wichtigen Besorgungen für den Muttertag, der heuer auf den 10. Mai fällt, im stationären Handel zu erledigen. Es seien von den Händlern alle Vorbereitungen getroffen, dass sicheres Einkaufen möglich ist. „Die Wiener Geschäfte bieten viele Geschenkideen und helfen fachkundig und liebevoll, das richtige Geschenk zu finden. Auch in Corona-Zeiten wissen die Kundinnen und Kunden das zu schätzen“, berichtet Trefelik aus der Umfrage. Besondere Bedeutung hat der traditionsreiche Tag für den Blumenfachhandel, für den der 10. Mai neben dem Valentinstag zu den umsatzstärksten Zeiten des Jahres zählt. Auch der Lebensmittelhandel, Drogerien, Parfümerien und der Schmuckhandel profitieren.

Was zum Muttertag am meisten geschenkt wird

Die Geschenke haben einen durchschnittlichen Wert von rund 25 Euro. Dabei wird an diesem besonderen Tag natürlich der eigenen Mutter (80 %), aber auch der Lebenspartnerin (20 %), der Schwiegermutter (10 %), der Großmutter und der Schwester eine Freude gemacht. Blumen sind nach wie vor das beliebteste Geschenk zu diesem Ehrentag: Mehr als zwei Drittel der Wiener Bevölkerung werden ihren Müttern einen Strauß überreichen (71 %). Ein Viertel gibt etwas zum Naschen (25 %). Auch Parfum, Mode oder Gutscheine sind beliebte Präsente. 

Foto: Shutterstock/Evgeny Atamanenko

Werbung mit gesellschaftlichem Mehrwert: IAA startet erstes webInAAr am Freitag

Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Verbreitung verändern die Mediennutzung und die Werbung. Im digitalen Expertentalk diskutieren Beatrice Cox-Riesenfelder, Thomas Kolster, Isa Kurata und Kyra Roest über sinnstiftende Kommunikationsstrategien.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Proheten kommen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Verbreitung verbieten analoge Veranstaltungen mittlerweile in fast der gesamten Europäischen Union. Die International Advertising Association (IAA) bringt Experten aus ganz Europa trotzdem an einen digitalen Tisch, um gemeinsam Chancen, Potenziale und Möglichkeiten dieser herausfordernden Situation zu diskutieren und Marketern Insights aus unterschiedlichen Ländern zu geben. So viel steht jetzt schon fest: COVID-19 hat die Mediennutzung binnen weniger Tage grundlegend verändert; Digital, Radio und Fernsehen boomen, während Print, Out-of-Home und andere Mediengattungen mit dem „Social Distancing“ zu kämpfen haben.

Für viele Branche stellt die aktuelle Situation eine gute Möglichkeit dar, neue Kunden anzusprechen und von der hohen Aufmerksamkeit der Menschen zu profitieren. Sie können durch erhöhten Werbedruck gestärkt in die Recovery-Phase gehen. Nicht zuletzt ist Werbung Teil des guten Krisenmanagements und ein wichtiger Wirtschaftsimpuls, der sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken kann. Dabei kommt es auf die Botschaft an! Darüber sind sich alle Experten einig. Es geht um Mehrwert für die Menschen, Benefits für die Community und Haltung, die Marken im sozialen Gefüge beweisen. Sei es hierzulande der Lebensmitteleinzelhandel, der mit beeindruckendem Beispiel vorangeht, oder internationale Luxus-Konzerne wie Louis Vuitton, die statt Accessoires Schutzmasken produzieren und damit ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Mit der richtigen Botschaft bauen Marken jetzt langfristige Beziehungen mit ihren Konsumenten und der Öffentlichkeit auf.

Beim ersten webInAAr der IAA diskutieren Experten unter der Moderation von Beatrice Cox-Riesenfelder (ORF-Enterprise), Secretary General der IAA Global, über richtige Kommunikationsstrategien in der COVID-19-Ausnahmesituation. Beim kostenlosen Webinar können sich IAA-Mitglieder und Teilnehmer aus Österreich, den Niederlanden, der Schweiz und UK mit Thomas Kolster (Goodvertising Agency), Isa Kurata (ACT Responsible) und Kyra Roest (AD.BUSINESS und Cannes-Lions-Repräsentatin) austauschen.

Die Teilnahme am webInAAr ist nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostenlos.

Die Speaker beim ersten webInAAr zu „Advertising For Good“

Thomas Kolster ist ein Marketing-Aktivist mit der Mission, die Wirtschaft dazu zu bringen, die Menschen und den Planeten an die erste Stelle zu setzen. Als erfahrener Marken- und Nachhaltigkeitsexperte mit mehr als 18 Jahren Erfahrung hat er Fortune-500-Unternehmen, kleine Start-ups, Regierungen, Agenturen und gemeinnützige Organisationen beraten. Er ist der Gründer der globalen Goodvertising-Bewegung, die einen Wandel zum Besseren in der Werbung inspiriert hat. Er ist auch der Autor zweier Bücher: „Goodvertising“ (Thames & Hudson, 2012) und „Die Heldenfalle“ (2020). Er ist ein international anerkannter Keynote-Speaker, der in mehr als 70 Ländern bei Veranstaltungen wie TEDx, SXSW, D&AD und Sustainable Brands aufgetreten ist. Als Kolumnist schreibt Kolster für The Guardian, Adweek, The Drum und mehrere andere Publikationen. Als Juror ist bei internationalen Preisverleihungen wie Cannes Lions und D&AD tätig. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Change Agent hat er mehrere Wirkungsplattformen wie Cph:Change und Wheregoodgrows ins Leben gerufen. Seine Überzeugung ist einfach: Veränderung beginnt mit Ihnen!

Isa Kurata hat viele Jahre in der Kommunikations- und Werbebranche gearbeitet, hauptsächlich in kleinen Unternehmen, bevor sie ACT Responsible gegründet hat. Damit möchte sie das Beste aus Werbung und Kommunikation fördern, um wichtige Themen zu unterstützen. Verbände, NGOs und Freiwilligenorganisationen auf der ganzen Welt brauchen die Kraft der Kreativität, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Sie vertritt die Überzeugung, dass Werbefachleute diese Seite ihres Geschäfts fördern müssen und dass ACT Responsible eine Gelegenheit für den gesamten Sektor ist, seine Rolle und Verantwortung beim Aufbau einer besseren Welt zu zeigen. ACT Responsible ist eine globale Bewegung von kreativen Menschen, Agenturen, Unternehmen und Institutionen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.

Kyra Roest spezialisiert sich als Werbeexpertin darauf, eine breite strategische Vision der Marketingkommunikation in den digitalen Bereich zu übertragen. Ihre Expertise ist die Definition von Visionen, Zielen, Möglichkeiten und der damit verbundenen Aktivitäten einer Organisation, um den geschäftlichen Nutzen digitaler Initiativen zu maximieren. Als Präsidentin des IAA Dutch Chapter (seit September 2013) intensivierte sie die Zusammenarbeit unterschiedlicher Verbände, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Von Juni 2016 bis Oktober 2018 war sie Vizepräsidentin der IAA Europe. Danach wurde sie zur Vizepräsidentin Global Creativity ernannt. Sie arbeitete bei mehreren Agenturen in der strategischen Kundenbetreuung, bevor sie ihre eigenen Agenturen mit Partnern gründete. Zuerst Bohemia Amsterdam, danach dare to difr. Zuletzt gründete sie sie AD.BUSINESS Amsterdam und die Botschaft der niederländischen Kreativität. Sie zeichnet für die Epica Awards in Amsterdam verantwortlich und ist Gastlektorin für Werbung und Psychologie an The New School in Amsterdam.

Foto: ORF



 

Leiner für alle – UniqueFessler startet neue Kampagne zum 110 jährigen Jubiläum

Anlässlich des 110 Jahre Jubiläums der großen Möbelhandels-Traditionsmarke Leiner startete dieser Tage die neue Werbekampagne der frischgebackenen Leiner-Werbeagentur UniqueFessler unter dem Motto „Leiner für alle“.

Ende 2019 lud Leiner mehrere Agenturen ein, sich Gedanken zu einer hochwertigen, aber nicht so elitären Positionierung der Marke Leiner zu machen. „Ziel war eine Öffnung der Marke für neue Zielgruppen bei gleichzeitigem Herausarbeiten der Qualitätsdimension der Marke Leiner im österreichischen Möbelhandel“, verrät Bettina Schuckert, die als Marketingleiterin seit dem Vorjahr die Verantwortung für die Marken Leiner und kika übernommen hat. „UniqueFessler hat uns durch Ihr professionelles Herangehen an die Aufgabe und einem stringenten Konzept bis hin zum neuen Prospekt-Layout überzeugt“, ergänzt Schuckert die Entscheidung zu Gunsten der neuen Leadagentur von Leiner.

„Der optische Auftritt gibt der Marke wieder Raum für Imageauftritte und eine emotionale Aufladung der Marke, ohne die Aktionskompetenz, die im Möbelhandel ein extrem wichtiger Treiber ist, zu vernachlässigen“, gibt UniqueFessler GF Jörg Fessler einen ersten Einblick in den neuen Markenauftritt. Dabei ging es vor allem im Hauptmedium Prospekt darum, neben dem Aktions-Charakter durch hochwertige Wareninszenierungen und emotionale Inszenierungen von Wohlfühlsituationen in den eigene vier Wänden Lust auf einen Besuch bei Leiner zu machen und sich inspirieren zu lassen.

Eine Qualität, die CEO Reinhold Gütebier seit seinem Amtsantritt immer wieder betont: „Möbelhäuser haben heute eine andere Aufgabe als nur Möbelstücke zu verkaufen. Wir sind Ideengeber, Berater, Planer und quasi ein Full-Service-Dienstleister, der individuelle Wohnträume realisiert.“

Auch UniqueFessler Co-Geschäftsführer Jürgen Colombini freut sich über den neuen Großkunden der Agentur: „Mit unserem Ansatz haben wir genau diesen Nerv getroffen und so unserem Kunden nicht nur Lust auf den neuen Markenauftritt von Leiner, sondern auch auf die Zusammenarbeit mit uns gemacht. Wir haben bewiesen, dass wir als Agentur wissen, worauf es im Möbelhandel ankommt.“

Die Kampagne spricht in allen Medien unter dem Motto, „Leiner für alle... Geburtstagskinder, ... für alle Feinschmecker, ... für alle Küchen-Chefs, etc.“ die unterschiedlichsten Zielgruppen ganz gezielt an. Und passend zum aktuellen 110-Jahre-Jubiläum ist Leiner natürlich „für alle, die gern mitfeiern“ das Möbelhaus mit den richtigen Angeboten.

„Diese Kampagne ist die ideale Kommunikations-Plattformum auch in Zukunft auf sehr sympathische und emotionale Art und Weise unsere Kunden anzusprechen und Leiner als DAS Möbelhaus für alle, die Wert auf beste Qualität zu einem attraktiven Preis legen, zu präsentieren“, ergänzt Leiner Marketingleiterin Bettina Schuckert. Im ersten Go wurden Ende Jänner eine Vielzahl von TV-Spots produziert, die im neuen Jahr nicht nur bestehende Leiner-Kunden ansprechen werdensondern auch all jene Menschen, die in Zukunft bei Leiner einkaufen werden.

Foto: Rudolf Leiner Ges.m.b.H.

 

 

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