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Zwischen Innovation und Risiko: Start-ups in Österreich

hows wie „2 Minuten 2 Millionen“ sind Start-ups auch in Österreich längst kein unbekanntes Phänomen mehr. Im Jahr 2018 wurden hierzulande mehr als 38.000 Unternehmens-Neugründungen verzeichnet.

Viele Jungunternehmen wandeln auf einem schmalen Grat zwischen Erfolg und Scheitern, zwischen lukrativer Innovation und geringem Marktpotenzial. Wie die Österreicherinnen und Österreicher die Start-up-Situation sehen, hat Marketagent im Auftrag der NeuroPerformanceGroup und dem Senat der Wirtschaft nun im Rahmen einer repräsentativen Befragung untersucht. Welche Eigenschaften hätte ein Start-up, wenn es eine Person wäre? Mit welchen Herausforderungen haben die jungen Unternehmen zu kämpfen? Und bietet Österreich Start-ups überhaupt den richtigen Nährboden, um über sich hinauswachsen zu können? 

Ein junger Mann (72%), zwischen 20 und 29 Jahre alt (58%), Single (61%) und kinderlos (71%). Er besitzt die Matura (65%) und lebt in der Stadt (79%). Jugendlich, unabhängig und ungebunden, gebildet. So präsentiert er sich. Dürfen wir vorstellen? Das ist „Herr Start-up“ aus Sicht der Österreicher – zumindest wenn dieses Unternehmen eine Person wäre.

Typisch Start-up

Die Personenbeschreibung eines Start-ups spricht für sich. Die Jungunternehmen benötigen gewisse Freiheiten und Rahmenbedingungen, um (zumindest einmal in der Theorie) geschäftlich erfolgreich sein zu können. Doch auch so manche „charakterliche“ Eigenschaft zeichnet diese Betriebe aus. Klar ist: Ohne innovative Idee kein Start-up. Das entspricht auch der spontanen Assoziation von mehr als einem Drittel der Österreicher: Start-ups sind vor allem aufstrebend und voller neuer Ideen (35%). Die Befragten sind sich außerdem einig, dass Eigenschaften wie Kreativität (93%) und Innovativität (90%) klar auf die jungen Unternehmen zutreffen. Motivation (94%), Leidenschaft (91%) und Selbstbewusstsein (91%) gelten für mehr als 9 von 10 Befragten ebenfalls als ganz grundlegende Attribute. Um sich den Schwankungen des Marktes anzupassen und Chancen nutzen zu können, heißt es für Start-ups, die notwendige Portion Offenheit und Flexibilität mitzubringen, erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent. Abschließend darf laut 88% der Befragten eine Prise Risikofreudigkeit nicht fehlen, um dem Ziel einen Schritt näher zu kommen. 

Stolpersteine am Weg zum Erfolg

Doch Innovation, Kreativität und Risiko führen nicht automatisch zum Erfolg. Der Wettbewerb ist groß – vor allem durch bereits etablierte Unternehmen – und nicht jede Idee kann bei den potenziellen Kunden punkten. So schätzt mehr als die Hälfte der Befragten das Konkurrenzumfeld sowie die Schwierigkeit der Kundengewinnung und des Vertriebs als größte Herausforderungen für Start-ups ein, beschreibt Lisa Patek, Marketingleitern von Marketagent, die Ergebnisse. 54% der Österreicher sehen außerdem den geringen Bekanntheitsgrad nach der Neugründung als eine weitere Hürde, die es zu meistern gilt. Eine zukunftsweisende Chance für Start-ups besteht heute auch darin, Innovations-Kooperationen mit etablierten Unternehmen einzugehen, ergänzt Gerald Krug-Strasshofer, Geschäftsführer der NeuroPerformance Group, der hier bisher sehr gute Erfahrungen mit zahlreichen Mittelstandsunternehmen und Corporates Mittelstandsunternehmen gemacht hat. 

Die größte Herausforderung ist für 6 von 10 Befragten jedoch finanzieller Natur: Besonders bei der Suche nach passenden Finanzierungsmodellen und Investoren werden den Jungunternehmen am Weg nach oben Steine in den Weg gelegt, finden die Österreicher. Nach Einschätzung der Befragten überlebt durchschnittlich nur jedes vierte bis fünfte Start-up (23%) am Markt und etabliert sich zu einem soliden Unternehmen. 

Die Odyssee der Investorensuche und der Balanceakt zwischen Risikofreudigkeit und Übermut können sich am Ende aber auch lohnen, denn: Tatsächlich sieht die Situation hierzulande rosiger aus und Österreich scheint eine Start-up-freundliche Kultur zu bieten. Dem stimmen mehr als 6 von 10 der Befragten zu. Besonders die jungen Österreicherinnen und Österreicher, insgesamt knapp 70% der 14- bis 29-Jährigen, schätzen das Umfeld als adäquat und die Chancen für Start-ups als gut ein, führt Thomas Schwabl weiter aus. Und Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft Österreich ergänzt abschließend: Innovation braucht Gestaltungsfreiraum. Sowohl in den Köpfen der Menschen als auch in den Unternehmensorganisationen. Um dieses Ziel zu erreichen braucht die Gesellschaft in ihrem Umfeld einen Dreiklang aus: INNOVATIONSMACHERN, ZUKUNFTSMACHERN und MUTMACHERN!

Foto: Shutterstock/Flamingo Image

Kathrein Privatbank ist Österreichs Top-Adresse bei Dachfonds

Zum vierten Mal in Folge brilliert die Kathrein Privatbank bei den Österreichischen Dachfonds Awards und wird für gleich drei Produkte mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Damit zählt die Privatbank bei der 19. Verleihung der Awards des GELD-Magazins nicht nur zum exklusiven Kreis der Preisträger, sondern ist zudem die erfolgreichste österreichische Bank in Sachen Dachfonds.

Mit insgesamt vier Awards, in vier verschiedenen Kategorien, ging die Kathrein Privatbank als eine der großen Gewinnerinnen des Österreichischen Dachfonds Awards 2019 hervor. „Als Privatbank arbeiten wir täglich daran, die bestmögliche Anlageform für die Bedürfnisse unserer Kunden zu finden. Unsere hauseigenen Fonds spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Die wiederholten Auszeichnungen bei den Dachfonds Awards machen mich stolz und bestätigen, dass unsere Strategie stimmt“, so Wilhelm Celeda, Vorstandsvorsitzender der Kathrein Privatbank. Im Rahmen des Bewertungssystems erfolgte eine Kategorienbildung nach Assetklasse – also Anleihen, Aktien oder Alternative Investments. Dabei wurde zwischen „Gemischten Dachfonds anleihenorientiert, ausgewogen oder aktienorientiert“ und „Gemischten Dachfonds flexibel“ differenziert. Die Sieger wurden nach Sharpe-Ratio-Prinzip ermittelt, wobei die Zeiträume von ein, drei und fünf Jahren berücksichtigt wurden. Die Sharpe-Ratio stellt die Überschussrendite eines Fonds gegenüber einer sicheren (risikolosen) Geldmarktanlage unter Berücksichtigung der Volatilität des jeweiligen Fonds dar. Für folgende Dachfonds wurde die Kathrein Privatbank ausgezeichnet:

1. Platz: Kathrein Mandatum 50

Gemischter Dachfonds ausgewogen – konservativ, 5 Jahre
 
1. Platz: Kathrein Mandatum
Renten-Dachfonds, 1 Jahr
 
1. Platz: Kathrein Mandatum 15
Gemischter Dachfonds anleihenorientiert – dynamisch, 1 Jahr
 
2. Platz Kathrein Mandatum 15
Gemischter Dachfonds anleihenorientiert – dynamisch, 5 Jahre
 
Stolze Portfoliomanager

Nach zahlreichen Erstplatzierungen in den vergangenen Jahren setzt die Kathrein Privatbank auch dieses Jahr ihren Erfolgskurs fort. „Ich freue mich sehr, auch dieses Jahr wieder die Awards für unsere vermögensverwaltenden Dachfonds entgegenzunehmen – diesmal zusammen mit meinem Kollegen Harald Besser“, so Patrick Sabo, Leiter der Handelsabteilung im Portfoliomanagement. Harald Besser, Leiter Portfoliomanagement, fügt hinzu: „Die wiederholten Auszeichnungen bestätigen unsere jahrelange Arbeit und zeigen uns, dass sich gutes Fondsmanagement auch wirklich lohnt!“. Keine andere österreichische Bank konnte am Abend mehr Erstplatzierungen mit nach Hause nehmen. Besonders erfreulich sei es auch, dass der mit knapp einem Jahr sehr junge Renten-Dachfonds aus der Kathrein-Mandatum-Serie auf dem 1. Platz gelandet sei, so Besser.

Auszeichnungen zum Geburtstag

Neben den Erstplatzierungen freut sich die Kathrein Privatbank auch über den heurigen 20. Geburtstag ihrer vermögensverwaltenden Kathrein-Mandatum-Fonds. Beachtlich ist dabei, dass nicht nur die langjährigen Produkte, sondern auch die jungen Fonds Auszeichnungen erhalten haben und als Renten-Dachfonds trotz des Niedrigzinsumfelds eine beachtliche Performance aufweisen.

Foto: Kathrein Privatbank

Global NextGen Survey 2019 von PwC: Familien-Unternehmen sollten auf Nachwuchs-Führungskräfte vertrauen

Die NextGen (nächste Generation) soll im digitalen Zeitalter zum Erfolg der Familienunternehmen beitragen.

  • 41 % der nächsten Generation (NextGens) in Familienunternehmen streben laut dem Global NextGen Survey 2019 von PwC in den nächsten fünf Jahren eine Position als Geschäftsführer an 
  • 70 % sind stark im Familienunternehmen involviert; 48 % führen bereits wichtige interne Transaktionen durch 
  • Eine bedeutende Minderheit hat nicht das Gefühl, dass sie über eine „gesellschaftliche Akzeptanz für die Betriebsführung" verfügt 
  • Die aktuelle Generation sollte jetzt handeln, um das Potenzial der NextGens als zukünftige Führungspersönlichkeiten des digitalen Wandels auszunutzen

Die NextGens in den Familienunternehmen betrachten sich als Verfechter von Neuerungen im Rahmen des digitalen Wandels, suchen aber nach mehr Unterstützung und Vertrauen von Führungskräften der aktuellen Generation. Das ist das Ergebnis der Global NextGen Survey 2019 von PwC. Der Bericht hat ergeben, dass die Mehrheit der NextGens bereits stark im Familienunternehmen involviert ist, wobei fast die Hälfte (48 %) angibt, dass sie bereits wichtige interne Transaktionen durchführen. Ein Viertel (26 %) ist bereits in leitender Position tätig. 

Dieses Niveau an Engagement geht einher mit zukünftigen Führungsambitionen, wobei 41 % innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Position als Geschäftsführer anstreben und fast ein Drittel (29 %) Mehrheitsgesellschafter werden wollen. 

Auch das Vertrauen in ihren Mehrwert, den sie in Bezug auf ihre Fähigkeiten einbringen können, ist bei den NextGens groß. Mehr als zwei Drittel der Befragten sehen ihre stärksten Attribute (Problemlösung und Führung) als wesentliche Fähigkeiten in der zukünftigen Unternehmenslandschaft. 64 % sagen, dass sie einen Mehrwert schaffen können, indem sie dafür sorgen, dass die zukünftige Geschäftsstrategie für das digitale Zeitalter geeignet ist. 

Die Ergebnisse zeigen, dass NextGens sich ehrgeizig und engagiert für das Familienunternehmen einsetzen und ihre klare Aufgabe in der Sicherung des Familienerbes in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche und Veränderungen sehen. Aurfgrund mangelnder Möglichkeiten im Unternehmen ist diese Generation aber oft frustriert und fühlt sich zurückgehalten. Gefragt ist daher Unterstützung bei der Entwicklung von Fachwissen und Erfahrung, die sie für ihren Erfolg benötigen. 

Rudolf Krickl, Experte für Familienunternehmen und Partner bei PwC Österreich: „Österreichische Familienunternehmen und Mittelständler gehen zu vorsichtig an die Digitalisierung heran. Die NextGen Survey bestätigt, dass sich jedoch gerade die Chefs von morgen meist mit Begeisterung der digitalen Transformation und den Veränderungen, die damit verbunden sind widmen. Diese Chance sollten Familienunternehmen unbedingt nützen, vor allem jene Generation, die derzeit noch die Führungsebene einnimmt. Es ist unverzichtbar, sich offen und mutig der Digitalisierung zu stellen, auf neue Formen der Zusammenarbeit zu setzen und das eigene Geschäftsmodel zu hinterfragen. Der Umgang mit der digitalen Transformation wird über die Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen entscheiden.“ 

Die Umfrage identifiziert vier Schlüsselpersönlichkeiten unter den NextGens, die auf ihren Ansichten über ihre Fähigkeiten, Beiträge und Karriereziele basieren. Bei diesen Persönlichkeiten handelt es sich um: 

Transformer: Selbstbewusste zukünftige Führungskräfte (46 % der Befragten) 
Transformer wollen den Wandel im Familienunternehmen vorantreiben und streben wahrscheinlicher danach, innerhalb von fünf Jahren Führungspositionen einzunehmen (56 % der Transformer gaben dies an gegenüber 41 % aller 956 Befragten). 

Stewards: Beibehaltung der Tradition und der bestehenden Netzwerke (26 % der Befragten) 
Stewards sind wahrscheinlicher über 35 Jahre alt als andere NextGens (42 % geg. 36 % aller Befragten) und haben eine Führungsrolle (44 % geg. 39 % aller Befragten).

Intrapreneure: Bewähren sich, indem Sie Unternehmungen unter der Schirmherrschaft der Familie durchführen (20 % der Befragten) 
Intrapreneure werden eher das Bedürfnis verspüren, sich zu beweisen, bevor sie Ideen für Veränderungen präsentieren (27 % geg. 21 % aller Befragten). 

Entrepreneure: Gehen ihren eigenen Weg außerhalb des Familienunternehmens (8 % der Befragten) 
Entrepreneure sehen sich weniger als zukünftige Leiter des Familienunternehmens - obwohl sie ihr eigenes Unternehmen führen wollen - und streben eher eine Governance-Rolle im Familienunternehmen an (z.B. im Familienrat). 

Daniela Steiner, Rechtsanwältin bei PwC Legal im Bereich Private Wealth and Family Business Services: „Seit rund einem Jahr gibt es den PwC NextGen Club auch in Österreich. Wir tauschen uns bei unseren Treffen eng mit den Führungskräften von morgen aus und wissen um die besonderen Herausforderungen in Familienunternehmen. Gerade das Thema Nachfolge ist sensibel und benötigt eine strukturierte Vorgehensweise. Wie wir der NextGen Survey entnehmen, sind dabei vor allem Vertrauen in die nächste Generation und ein offenes Ohr für neue Ideen unverzichtbar.“ 

Foto: Shutterstock - Gorodenkoff

Firmenweihnachtsfeier: Junge Wirtschaft Wien hat sechs sinnvolle Tipps

Die Weihnachtszeit steht bevor und daher heißt es wie alle Jahre: Eine Weihnachtsfeier folgt der nächsten. Im Internet finden MitarbeiteInnen unzählige Knigges sowie Dos und Don’ts für die Weihnachtsfeier – doch wie sieht es für UnternehmerInnen aus? Barbara Havel, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien und CEO Havel Healthcare GmbH erklärt, worauf man bei Weihnachtsfeiern neben der Netiquette als GastgeberIn noch achten sollte.

„Jedes Jahr findet man unzählige Artikel zu den Dos und Don’ts auf Weihnachtsfeiern. Doch viele vergessen diese im Laufe des Jahres wieder“, weiß Havel. Daher gilt: Vor jedem Networking Event noch einmal aufzufrischen, welche Verhaltensweisen angemessen sind und welche nicht. „Wichtig ist aber vor allem zu wissen, wie man sich als ArbeitgeberIn zu verhalten hat“, betont Havel. Bei der passenden Weihnachtsfeier geht es nämlich nicht nur um die Veranstaltung selbst, sondern vielmehr auch um die richtige Leadership. 

Oh du fröhliche

Die Weihnachtsfeier ist ein Fixtermin – die MitarbeiterInnen werden motiviert, man lässt das Jahr Revue passieren und vermittelt das Gefühl, etwas gemeinsam geschafft zu haben. Die Weihnachtsfeier als UnternehmerIn sausen zu lassen, ist ein absolutes No-Go. Denn nicht nur durch die Feier und die passende Rede werden MitarbeiterInnen für das neue Jahr motiviert, sondern man bindet sie damit auch an das Unternehmen und stärkt das Wir-Gefühl. Ein Tipp: Helfen Sie Ihren MitarbeiterInnen mit Vorgabe eines Dress-Codes – gibt es ein Motto? Geben Sie bereits in der Einladung klar und deutlich an, was gewünscht ist, somit können Sie möglichen Fettnäpfchen vorbeugen. 

Stille Rede, heilige Rede

Positiv bleiben, unabhängig davon, wie das Jahr verlaufen ist – die Weihnachtsrede ist dazu da, sich für den Einsatz und die Arbeit aller MitarbeiterInnen zu bedanken. Wichtig ist hier: Originell sein und Herz zeigen. Jedes Jahr dieselbe Rede zu halten, ist ein No-Go. Um in den Köpfen zu bleiben, dürfen Sie sich ruhig auch mal etwas trauen. Dabei sind der Einstieg und das Ende am wichtigsten – auch sollte die Rede keinesfalls zu lang werden, denn die Aufmerksamkeit seiner HörerInnen verliert man schnell. Konzentrieren Sie sich auf einige wenige Key-Botschaften. Machen Sie Ihre Hausaufgaben schon Zuhause, denn gute Reden entstehen nur selten aus dem Stehgreif, sondern bedürfen einer guten Vorbereitung.

No, Santa baby

Als ArbeitgeberIn hat man dafür zu sorgen, dass sich alle MitarbeiterInnen bei der Weihnachtsfeier wohlfühlen – und wenn Alkohol im Spiel ist, muss noch einmal mehr drauf geachtet werden. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein absoluter Fehltritt, der auch dementsprechend geahndet werden muss – beobachten Sie, ob sich auch wirklich jeder wohlfühlt. So kann es zum Beispiel beim Tanzen schneller passieren, als man denkt, dass die persönliche Wohlfühlzone missachtet wird. Es ist daher wichtig, Zeichen und Signale zu erkennen. Als ArbeitgeberIn haben Sie dafür zu sorgen, dass nicht nur Sie selbst sich keinen Fehltritt leisten, sondern dass auch Ihre MitarbeiterInnen die Grenzen der anderen respektieren.

Lasst uns nicht zu froh und munter sein

Natürlich ist das abhängig von der Größe des Unternehmens und dem Verhältnis zu den MitarbeiterInnen – aber verhalten Sie sich nicht unter Alkoholeinfluss wie eine Privatperson. Als Führungsperson sollte man sich auch bei den Firmenfeiern nicht zu freundschaftlich geben, zu viel von sich preisgeben oder gar Intimitäten ausplaudern. Aber auch umgekehrt die MitarbeiterInnen nicht ausfragen oder über andere sprechen. Als Vorgesetze/r muss eine gewisse Distanz gewahrt werden, um auch am Tag danach in der Funktion ernst genommen zu werden. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, wie man von den Mitarbeitern gesehen werden will und sich entsprechend verhalten.

Morgen kommt der/die Weihnachts-UnternehmerIn

Bleiben Sie auf keinen Fall am nächsten Tag Zuhause, überraschen Sie ihre MitarbeiterInnen mit einem gemeinsamen Kater-Frühstück und gehen Sie als gutes Beispiel voran. Sich krank zu melden, nachdem man zu tief ins Glas geschaut hat, ist als UnternehmerIn inakzeptabel. Denn auch hier gilt: Was auf der Weihnachtsfeier passiert, bleibt nicht auf der Weihnachtsfeier. Sie sollten zudem darauf achten, dass in Ihrer Gegenwart über das Verhalten anderer MitarbeiterInnen nicht schlecht gesprochen oder sich gar lustig gemacht wird.

Ihr Fragen, ihr kommet

Abschließend sei gesagt: Heikle Fragen oder Situationen auf der Firmenfeier gibt es immer. Daher ist es besser, sich schon vorab im Klaren sein, was kommen könnte und dazu stehen. Zum Beispiel macht es keinen Sinn, im angeheiterten Zustand das Du-Wort anzubieten und am nächsten Tag wieder zum „Sie“ zurückzukehren. Lassen Sie sich auch auf keinen Fall darauf ein, über Gehaltsverhandlungen oder Beförderungen zu sprechen. Das Credo „die Arbeit Arbeit sein lassen“ ist eines der wichtigsten Punkte auf der Firmenparty. Denn die Weihnachtsfeier soll schließlich eine Möglichkeit zum gemeinsamen Loslassen vom täglichen Arbeitsstress sein. 

Foto: © Adrian Almasan

LH Mikl-Leitner und Bürgermeister Ludwig: „Wirtschaftsmotor Ostregion“

Das Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse war jüngstd Schauplatz eines Symposiums zum Thema „Wirtschaftsmotor Ostregion“. Eröffnet wurde die Veranstaltung, die auf Initiative von „Austrian Roadmap 2050“, der Plattform für Mobilität & Infrastruktur, durchgeführt wurde, von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig mit einer Gesprächsrunde zu den Themen Wirtschaft, Mobilität, Infrastruktur, Digitales und Nachhaltigkeit. Im Anschluss daran folgten hochkarätig besetzte Experten-Panels aus den Branchen Wirtschaft und Infrastruktur.

Landeshauptfrau Mikl-Leitner unterstrich die gute Zusammenarbeit von Wien und Niederösterreich; „die Sinn macht“, um Chancen zu nutzen und Entwicklungen voranzutreiben. „Wien als urbaner Raum braucht das Umland und umgekehrt, davon profitieren beide Bundesländer.“ Im aktuellen EU-weiten "Wettbewerbsindex der Regionen" belege Niederösterreich bereits Platz 29 von nahezu 300 Regionen, so Mikl-Leitner im Gespräch mit Moderator Rainer Nowak.

Eine „große gemeinsame Herausforderung“ wäre auch die Mobilität, so die Landeshauptfrau weiter. „Die Menschen wollen rasch und zuverlässig von A nach B kommen.“ Dafür brauche es sowohl Angebote für den öffentlichen Verkehr als auch für den Individualverkehr. Der neue Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB sollte deshalb bald unterzeichnet und auch Projekte wie der Lückenschluss der S1 und der Bau des Lobau-Tunnels in Angriff genommen werden. Dafür brauche es zunächst die rechtlichen Voraussetzungen. Sollten diese vorliegen, müsse das Vorhaben rasch in Angriff genommen werden.

Auch die Umsetzung des 5G-Netzes, die neue Generation im Mobilfunk, habe eine zentrale Bedeutung für den Wirtschaftsstandstandort Niederösterreich und ganz besonders für den ländlichen Raum, so die Landeshauptfrau. Niederösterreich sei hier Vorreiter und forciere ein sogenanntes Public-Private-Partnership-Modell (PPP).

Eine „gute Kooperation“ mit der Bundeshauptstadt gebe es auch bei Forschungseinrichtungen, sagte Mikl-Leitner und erinnerte daran, dass Niederösterreich bis 1989 über keine eigene Universität und Forschungseinrichtung verfügte. „Heute haben wir eine Wissenschafts-und Forschungsachse von Krems über Wieselburg, St. Pölten, Tulln und Wiener Neustadt bis Klosterneuburg und über 22.000 Studierende.“ Der WasserCluster Lunz wiederum zeige, dass Forschung auch im ländlichen Raum funktionieren kann, so Mikl-Leitner abschließend.

Bürgermeister Ludwig sagte, dass Wien der wichtigste Universitätsstandort im deutschsprachigen Raum ist. Im internationalen Wettbewerb brauche es die „besten Köpfe“, auch junge Frauen sollten für Technik begeistert werden. Der Bürgermeister sprach sich ebenfalls für den Bau der Nordost-Umfahrung von Wien aus, damit der „Verkehr nicht durch die Stadt rollen muss“. Auch die Donau habe noch „großes Potenzial“ und sollte als umweltfreundlicher Verkehrsweg forciert werden. Durch Meditationsverfahren konnten „viele der Einwände für den geplanten Bau der 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat entkräftet werden“.

Foto: NÖ Landesregierung

Generation CEO: Das Netzwerk der Top-Managerinnen wächst

Der gemeinnützige Verein Generation CEO hat weitere 19 Top-Managerinnen aufgenommen. Vorgestellt wurden sie zum Jahresevent, der in diesem Jahr von Accenture ausgerichtet wurde. Damit zählen insgesamt etwa 200 Managerinnen zum frisch gegründeten Verein, der vor 12 Jahren als Netzwerk von Heiner Thorborg gegründet wurde. 


Nicht nur bei GenCEO bewegt sich etwas: Auch in den Führungsetagen der 160 börsennotierten Unternehmen wird es zunehmend weiblicher. Zum 1. September des Jahres liegt der Frauenanteil bei beachtlichen 9,3 Prozent. Immerhin. Allerdings: Deutschland hat einiges aufzuholen in Sachen weibliche Führung. Geht es in diesem Tempo weiter, werden erst in 22 Jahren die Vorstände paritätisch besetzt sein, weiß die AllBright-Stiftung, die diese Tatsache in ihrem alljährlichen Bericht hervorhebt. Erst spät, so der AllBright-Bericht 2019, haben deutsche Unternehmen Frauen für ihre Vorstände entdeckt. Anders als in Schweden, Norwegen oder Frankreich etwa: Hier gehören Frauen inzwischen selbstverständlich in die Chefetagen. Deutschland bleibt damit in Sachen Gendergerechtigkeit und Diversität international Entwicklungsland. 


Abhilfe – zumindest was die Vielfalt und das weibliche Potenzial anbetrifft – verspricht das Führungskräftenetzwerk Generation CEO, das sich erst kürzlich zum gemeinnützigen Verein formierte. Zweck des Vereins ist die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Insgesamt gehören dem Verein heute etwa 200 Mitglieder an. Etwa ein Drittel bekleidet eine sogenannte C-Funktion, fünf von ihnen führen einen Aufsichtsrat, 86 haben ein oder mehrere Aufsichtsratsmandate. 
An exzellent ausgebildeten Frauen kann es also nicht liegen, wenn die deutsche Wirtschaft immer noch eher männlich und wenig divers geprägt ist. Catrin Hinkel, Vorsitzende des Vereins, findet klare Worte für diese Tatsache: „Wir haben in Deutschland ausreichend weibliche Top-Managerinnen. Sie alle sind in der Lage, ganz oben mitzuspielen. Es wird Zeit, dass diese Erkenntnis endlich dort umgesetzt wird, wo es um die Besetzung von Vorstandsposten geht, und dass die deutsche Vorstandslandschaft weiblicher wird.“


Wie attraktiv eine Mitgliedschaft bei GenCEO auch nach zwölf Jahren noch ist, zeigt das ungebrochen große Interesse an einer Aufnahme. Zwischen 50 und 100 Bewerbungen landen alljährlich im Vereinssekretariat. Ein Jahr gibt sich der Verein jeweils Zeit, um geeignete Kandidatinnen auszuwählen. Zum Jahresevent werden sie traditionsgemäß vorgestellt. 
Das sind die neuen GenCEO-Mitglieder 2019: 

Prof. Dr. Ulrike Attenberger, Direktorin der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie (ab 12/2019), Universitätsklinikum Bonn

Simone Berger, CHRO – Executive VP Global HR, STADA

Viola Choi, VP Global Head HR, BASF Crop Protection

Petra Maria Ehmann, Head of Business Development, Augmented Reality, Google

Ulrike Just, Head of Business Development, Linde Material Handling

Thurid Kahl, Sales Director Germany, Beiersdorf AG

Melanie Kehr, Vorstandsmitglied, KfW Bankengruppe

Dr. Elisabeth Lackner, Managing Director, GBA Pharma

Dr. Maria Meiler, Co-Founder and Manager, Consultport GmbH

Aleksandra Meissner, General Manager Mobile Construction Cranes, Liebherr Group

Doreen Nowotne, Aufsichtsratsmitglied, ab 04.2020 Aufsichtsratsvorsitzende, Franz Haniel & Cie. GmbH

Stephanie Constanze Oldendorff, Head of Consumer Strategy and eBay Komfort, eBay GmbH

Evelyn Palla, CFO, Vorstandsmitglied, DB Fernverkehr AG

Friederike Preuss, Managing Director, Telecoms, Media, Technology, CitiGroup Global Markets

Michala Rudorfer, Principal, Permira Beteiligungsberatung GmbH

Lauren Schulte Kjeldsen, Senior Vice President and General Manager, Evonik Group

Christina Sontheim-Leven, Chief Legal & Compliance Officer, Member of the Executive Board, Postcon Deutschland B.V. & Co. KG

Elisabeth Tyroller, CFO Energy & Components, Webasto SE

Tanja Vainio, Country Managing Director Czech Republic & Slovakai, ABB s.r.o. Prague

Weitere Informationen: https://generation-ceo.com

Foto: Shutterstock/Jacob Lund

Congress Loipersdorf gehört zu den besten Event-Locations Österreichs

Bei der „Oscarnacht der Seminarbranche“ am 25. November in Linz wurde das moderne Veranstaltungszentrum neben der Therme Loipersdorf wieder unter die besten Seminar-Locations Österreichs gewählt.

Mit 96,5 Prozent Gesamtzufriedenheit schaffte es das beliebte Congress-Center im Grünen wieder unter die Besten der Besten. Bei der jährlichen Veranstaltung „Meet the best“ trafen sich die großen Namen der österreichischen Seminar- und Tagungsbranche im OÖNachrichten Forum. Der „Goldene Flipchart“ gilt bundesweit als Oscar der Tagungs- und Seminarbranche und ist zusammen mit dem umfangreichen Be- wertungssystem „MICEadvisor“ von „Tagen in Österreich“ ins Leben gerufen worden. Mit den Stimmen von Seminarbesuchern, Trainern und Trainerinnen im ganzen Land erhalten Seminarhotels für Ihre Leistungen „Flipcharts“, ähnlich wie Hotels Sterne.

Ausgezeichnet wurden jene 26 Betriebe, die eine Gesamtzufriedenheit von mindestens 90 Prozent im „MICEadvisor“ erreichen konnten. In dieser einzigartigen MICE-Bewertungsplattform von „Tagen in Öster- reich“ fließt das Feedback von Auftraggebern, Trainern und Seminarveranstaltern ein. Alleine im vergan- genen Jahr wurden 21.500 Feedbackbögen mit je 27 Fragen erfasst. In 90 Prozent aller Fälle, nämlich genau 522.450 mal, lautete das Urteil „Sehr gut“.

Mitten im Grünen und in unmittelbarer Nähe der Therme Loipersdorf und zu zahlreichen Gastgebern bietet das Congress Loipersdorf eine stimulierende Atmosphäre der Inspiration und Motivation. 2018 wur- de der Congress Loipersdorf zur besten Event-Location Österreichs gewählt. Diese Kombination aus Hotel, Congress und Therme nur 1 Stunde von Graz und 90 Autominuten von Wien entfernt, ermöglicht es, einen Schritt hinaus aus der Routine des beruflichen und/oder privaten Alltags zu gehen. Das Congress Loipers- dorf gibt Raum für Neues, setzt Denk-Prozesse in Gang und initiiert zukunftsweisende Formen der Vermitt- lung von Inhalten.

Das Congress Loipersdorf ist geeignet für: Seminare, Konferenzen, Schulungen, Firmenfeiern, Kongresse & Messen, Hochzeiten, Produktpräsentationen, Events, Outdoor- & Teambuildung-Veranstaltungen, Au- topräsentationen und Incentives für Kleingruppen bis hin zu rund 1.000 Besucherinnen und Besuchern.

Foto: Tagen in Österreich-Thomas Wolfsberger/APA-Fotoservice/Greindl

Social Friday: IP Österreich setzt Zeichen für das Miteinander

Der Bewegtbildvermarkter ist in Österreich das erste Medienunternehmen, das sich am Social Friday beteiligt und seine Mitarbeitern somit an einem Freitag pro Quartal für soziales Engagement freistellt. Mit dieser Aktion setzt IP Österreich ein Zeichen für das Miteinander in der Gesellschaft und nutzt die nachgewiesene, sinkende Produktivität am Ende der Arbeitswoche.

Verein e.motion als Partner des ersten Social Friday Projekts der IP Österreich

Am Freitag, den 15.11 fand der erste Social Friday der IP Österreich statt. Die teilnehmenden Mitarbeiter der IP Österreich halfen einen Tag lang beim jährlichen Winterfest des Vereins e.motion Lichtblickhof mit. Der Verein e.motion bietet seit über 12 Jahren Kindern mit schweren Erkrankungen oder Behinderungen eine besondere Therapieform mit Pferden an und begleitet am Standort im Otto Wagner Spital als auch am Lichtblickhof in Niederösterreich jährlich mehr als 350 Kinder. Einmal im Jahr findet das Winterfest am Standort in Wien statt. Die Mitarbeiter der IP Österreich unterstützten dabei beim Auf- und Abbau sowie bei Durchführung der Veranstaltung.

„Wir waren von Beginn an begeistert von dem Konzept des Social Fridays. Mit e.motion Lichtblickhof haben wir den perfekten Partner für unseren ersten Social Friday gefunden. Durch unser Mitwirken beim Winterfest konnten wir spüren, dass es oft die kleinen Taten sind mit denen man jedoch so viel bewirken kann und die einem auch viel zurückgeben. Wir sind stolz darauf als Team der IP Österreich Teil der Social Friday Community in Österreich zu sein.“, so Marketing Leiterin Claudia Schabata.

Freitagnachmittage sinnvoll nutzen statt abzusitzen

Eine Umfrage von marketagent.com* bestätigt, dass die Produktivitätskurve zum Wochenende stark sinkt. In allen 10 befragten Ländern zählen Freitage zu den am wenigsten produktiven Tagen. Knapp die Hälfte aller Arbeitnehmer in Österreich gaben zu gegen Ende der Woche mit den Gedanken schon beim Wochenende zu sein. Die Initiative Social Friday setzt daher auf Soziales Engagement statt Unproduktivität an Freitagnachmittagen. Mitarbeiter werden für soziale Tätigkeiten freigestellt und es wird eine Win Win Win Situation für Mitarbeiter, NGOs und Unternehmen geschaffen.

Ins Leben gerufen wurde diese Initiative durch den Unternehmer Fikret Zendeli. Er freut sich, dass die Social Friday Familie auch in Österreich stetig wächst. „Vorbildlich von IP Österreich als erstes Medienunternehmen in Österreich ein starkes Zeichen für das Miteinander in der Gesellschaft zu setzen. Speziell die Medien tragen eine grosse gesellschaftliche Verantwortung und sollten das soziale Bewusstsein aktiv fördern. IP Österreich geht mit der Einführung von Social Friday Beispielhaft voran. Ich hoffe, dass dies auch andere Medienvertreter zu mehr sozialem Engagement inspirieren wird.“, so Fikret Zendeli.

Mehr Informationen zum Social Friday finden sie unter socialfriday.org

Informationen zu e.motion Lichtblickhof gibt es unter lichtblickhof.at

Foto: IP Österreich

Österreicher bei Online-Banking führend in Europa

Der Global Retail Banking Report 2019: The Race for Relevance and Scale der Boston Consulting Group. 

  • Bankfiliale nur noch für 8 Prozent der Österreicher einzige Anlaufstelle bei Finanzgeschäften
  • Generation 60+ nützt häufiger ausschließlich digitale Bankservices als die Gruppe der unter 25-Jährigen
  • Weltweite Erträge steigen im Privatkundengeschäft („Retail-Banking“) auf 2,1 Billionen US-Dollar
In Österreich nutzen 58 Prozent der Österreicher digitale Bankservices, 34 Prozent erledigen ihre Finanzgeschäfte sowohl online als auch in der Bankfiliale, und nur noch 8 Prozent verzichten ganz auf digitale Services. Österreich liegt damit bei der Nutzung digitaler Services auf Platz drei unter den diesbezüglich untersuchten elf Ländern, knapp hinter Belgien mit 63 Prozent ausschließlichen Online-Usern und den Niederlanden mit 77 Prozent online-affinen Bankkunden. Das zeigt der Global Retail Banking Report 2019 der Boston Consulting Group (BCG) mit dem Titel The Race for Relevance and Scale

Weltweit ist der Anteil von Bankkunden, die ausschließlich die Bankfiliale für ihre Geschäfte nutzen, seit 2015 von 35 auf 12 Prozent gesunken. Der Anteil ausschließlicher Online-Kunden ist im selben Zeitraum von 28 auf 40 Prozent angewachsen, und 48 Prozent nutzen 2019 sowohl digitale Bankservices als auch die Filiale vor Ort. „Der Trend zu digitalen Bankservices stellt die österreichischen Banken vor die Herausforderung, einfache, vertrauenswürdige und nutzerfreundliche Lösungen anzubieten“, sagt BCG-Österreich-Chef Lukas Haider. „Den harten Wettbewerb um Neukunden werden jene Banken gewinnen, die innovative digitale Produkte und Dienstleistungen anbieten.“

Best Ager lieben Internet-Banking
Entgegen allen Klischees sind es die Bankkunden über 60 Jahren, die ihre Finanzen mehrheitlich (61 Prozent) ausschließlich online managen, wohingegen nur jeder Zweite (51 Prozent) der unter 25-Jährigen exklusiv digitale Bankservices nutzt. 

Die Bankfiliale hat aber noch nicht komplett ausgedient. Bei der Eröffnung eines Kontos oder bei Bankgeschäften, die Beratung erfordern, wie zum Beispiel die Entwicklung von Investment-Strategien, legen die Österreicher Wert auf den persönlichen Kontakt. Die Filiale wirkt dabei noch immer als ein wichtiges Aushängeschild und schafft Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Markenreputation. So entscheidet sich knapp jeder dritte Österreicher (30 Prozent) bei der Eröffnung eines Girokontos für die nächstgelegene Bank. 

Die Österreicher sind im weltweiten Vergleich äußerst preissensibel: Für knapp jeden Dritten (31 Prozent) sind die Kosten bei der Wahl der Bank das wichtigste Kriterium, und für 41 Prozent ist es der entscheidende Faktor, wenn die Geschäftsbeziehungen mit einer Bank aufgelöst werden. Da Finanzgeschäfte auch eine Vertrauenssache und häufig komplex sind, legen die heimischen Kunden im internationalen Vergleich besonders großen Wert auf guten Kundenservice. Für 19 Prozent – gut ein Fünftel – ist es der Hauptgrund, mehr Geld anzulegen. 

Weltweite Erträge von 2,9 Billionen US-Dollar erwartet
Die Erträge aus dem Privatkundengeschäft in Österreich erreichten 2018 rund 6,9 Milliarden US-Dollar. Bis 2025 prognostiziert BCG für Österreich ein minimales Wachstum von 0,5 Prozent pro Jahr. 

Weltweit sind die Prognosen für die nächsten Jahre positiv: Die Erlöse im globalen Retail-Banking erreichten 2018 ein Gesamtvolumen von 2,1 Billionen US-Dollar. BCG erwartet bis zum Jahr 2025 eine Steigerung auf 2,9 Billionen US-Dollar, also ein Plus von weltweit fast 1 Billion US-Dollar. Von den Gesamterlösen wird mehr als 1 Billion US-Dollar aus dem asiatischen Markt generiert. Für Europa rechnet BCG mit einem Erlös von 485 Milliarden US-Dollar.

Massive Investitionen notwendig
Ein Blick auf österreichische Retail-Banken zeigt, dass die Höhe der Investitionen in digitale Lösungen weit hinter – in dieser Hinsicht – global führende Banken zurückbleibt. „Dabei erfordert das sich fundamental ändernde Wettbewerbsumfeld gerade jetzt entschlossenes und vorausschauendes Investieren“, so Haider. Retail-Banken haben vier mögliche Strategieoptionen, um die Weichen für zukünftigen Geschäftserfolg zu stellen:
 
Digitalisierte Universalbank: Das Kerngeschäft wird mit Hilfe von Technologie-, Analytics- und einer Daten-Plattform grundlegend digitalisiert.
 
Open Banks: Einfache Anbindung von Partnern im Vertrieb mit auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Lösungen und Standardschnittstellen. Einbindung von Services und Produkten von Fintech-Partnern in die eigene Wertschöpfungskette .
 
Vernetztes Ökosystem: Besetzen attraktiver Bedarfsfelder wie Wohnen oder Mobilität durch Schaffung von Angebotsplattformen über Banking hinaus.
 
Produktfabrik: Banken fokussieren sich auf erfolgreiche Produkte und Services ihres Kerngeschäfts, vertreiben diese über Drittanbieter und bieten neuen Wettbewerbern einfachen Zugang zu Bankprodukten.

„Banken, die sich nicht schnell bewegen, riskieren, rapide an Relevanz zu verlieren“, sagt Haider. „Deshalb benötigen österreichische Banken zukunftsorientierte Strategien, gekoppelt mit einer klaren Priorisierung, in welche Kanäle das vorhandene Budget fließen soll.“ 

Über die Studie
Der Global Retail Banking Report erscheint jährlich. Grundlage ist unter anderem der BCG Retail Banking Excellence Benchmark (REBEX). Darin analysiert die Boston Consulting Group Finanzinstitute weltweit auf Basis von hunderten Leistungskennzahlen sowie Umfragen unter Führungskräften und Kunden von Banken in 26 Ländern. Eine weitere Datengrundlage bilden die BCG Banking Pools, ein globales Datenmodell, das die historischen und künftigen Erträge von Banken in 49 Ländern auf Produktebene ermittelt. Die diesjährige Studie Global Retail Banking 2019: The Race for Relevance and Scale kann hier heruntergeladen werden.
 
Foto: Shutterstock - WAYHOME studio

Managerin Sabine Hansen Peck über die Gleichstellung der Geschlechter

Sabine Hansen Peck hat mehr als zwanzig Jahre internationale Managementerfahrung in den Bereichen Technologie, Finanzdienstleistungen, Private Equity, Luftfahrt und Reise. Sie ist Senior Vice President, People, Culture, Communication & Brand bei Amadeus und bei dem weltweit agierenden Anbieter für Reisetechnologie zuständig für die globale Belegschaft, die 19.000 Mitarbeiter an 190 Standorten umfasst. ABW sprach mit ihr über Frauenkarrieren und Netzwerke.

Wie viele Frauen und Männer arbeiten bei Amadeus insgesamt, wie viele davon in Führungspositionen?
Laut dem aktuellen Amadeus Global Report von 2018 arbeiten bei Amadeus weltweit 6.424 Frauen und 10.004 Männer. Der Frauenanteil liegt also bei mehr als 39 Prozent. In Führungspositionen haben wir momentan 29 Prozent Frauen und wir arbeiten daran, diese Quote weiter zu erhöhen. In der weltweiten Konzernleitung sind wir momentan drei Frauen: die Deutsche Julia Sattel als Vorstand Airline, die Spanierin Ana de Pro als Finanzvorstand und ich als Senior Vice President, People, Culture, Communication & Brand. Und noch ein gutes Beispiel: In Deutschland ist die Geschäftsführung mit Monika Wiederhold und Uta Martens doppelt in weiblicher Hand. 


Was war der Auslöser für die Gründung des Amadeus Women‘s Network?
In erster Linie haben wir auch bei uns im Unternehmen gesehen, dass Frauen im technischen Bereich immer noch unterrepräsentiert sind. Das ist ja überall in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) so – von den Schulen über die Universitäten bis hinein in die Berufswelt. Da wir jedoch absolut überzeugt sind, dass Frauen in technischen Berufen ebenso begabt und leistungsfähig sind wie Männer, und wir außerdem bereits an die Arbeitskräfte der Zukunft denken, waren wir der Meinung, dass sowohl die weiblichen Bewerber und Mitarbeiter als auch das Unternehmen von einem solchen Netzwerk nur profitieren können. 

Welche speziellen Angebote gibt es für die Frauen? Welche Hindernisse gibt/gab es bei der Umsetzung dieser Angebote?
Das Amadeus Women‘s Network wurde 2012 gegründet und versteht sich als weltweites Netzwerk, um über alle Ländergrenzen hinweg die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern und einen wirkungsvollen Rahmen für die berufliche Entwicklung zu schaffen. Das Netzwerk ist für alle Menschen im Unternehmen offen – also für Frauen und auch Männer. Herausragendes Ziel ist jedoch, die berufliche Entwicklung von Frauen im Unternehmen zu verbessern und ihnen den Zugang zum höheren Management zu erleichtern – und zwar durch interne und externe Netzwerkmöglichkeiten. 
 

Natürlich haben wir uns auch allgemein im Bereich Human Resources und auf Managementebene klare Gleichstellungsziele gesetzt. Im Mittelpunkt stehen der Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles, die Sicherstellung einer proportionalen Beteiligung an der Programmentwicklung, Chancengleichheit bei Beförderungen und geschlechtsunabhängige Einstellungsprozesse.

So achtet Amadeus auf geschlechtsneutrale Stellenangebote und überprüft regelmäßig die Auswahlverfahren in Hinblick auf Chancengleichheit. Selbstverständlich wird gleiche Arbeit bei gleichen Qualifikationen, Fähigkeiten und Erfahrungen auch gleich bezahlt. Unsere Vergütungsprozesse werden fortwährend überwacht, um jede Art von Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Außerdem unterstützen wir eine ausgeglichene Work-Life-Balance, etwa durch Support für die Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten und faire Förderprozesse. 

Was halten die Frauen und Männer im Unternehmen von dem Netzwerk?
Das Netzwerk wird unternehmensweit sehr gut angenommen. Mittlerweile ist ja hinreichend bekannt – gerade in einem modernen, zukunftsgerichteten Technologieunternehmen wie Amadeus –, wie wichtig gut ausgebildete und motivierte Arbeitskräfte auf allen Ebenen sind. Die Amadeus Frauen sind natürlich besonders begeistert von unseren Programmen, weil sie ganz klar sehen, dass es für sie jetzt leichter vorangeht als vielleicht noch vor zehn, fünfzehn Jahren. Aber auch die Männer sehen die Notwendigkeit, Geschlechterbarrieren abzubauen und ganz einfach auf ein fähiges Team zu setzen – unabhängig vom Geschlecht.

Wie viele Personen unterstützen das Netzwerk momentan? Auch Männer?
Das Amadeus Women's Network wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet und ist momentan an neun unserer weltweiten Standorte vertreten. Sowohl Männer als auch Frauen sind willkommen, und an einigen Standorten sind tatsächlich fast die Hälfte der Mitglieder Männer.


Welche Erfolge kann das Amadeus Women’s Network bisher verzeichnen?
Zu den Highlights zählt immer wieder die Organisation von Veranstaltungen mit namhaften externen Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Technologiebereichen wie beispielsweise Künstliche Intelligenz. Die Teams organisieren Networking-Frühstücke und -Abendessen, persönliche oder virtuelle Meetings, Mentoring-Treffen und Workshops zu verschiedenen Themen mit dem Ziel das Bewusstsein und die Kompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stetig weiter zu entwickeln. Ich bin sehr stolz darauf, von Seiten des Amadeus Vorstands Schirmherrin des Netzwerks zu sein und immer wieder zu produktiven und wirklich bereichernden Chats und anderen Aktivitäten mit Netzwerkmitgliedern eingeladen zu werden.

Was ist das ultimative Ziel des Netzwerks?
Ultimatives Ziel des Netzwerks ist es, sämtliche Geschlechterunterschiede abzubauen – so dass es einfach keine Rolle mehr spielt, ob ein Mitarbeiter männlich oder weiblich oder was auch immer ist. Das heißt momentan ganz praktisch noch, dass wir Frauen gezielt fördern müssen – auch schon im voruniversitären Bereich. Denn da gibt es immer noch Schranken im Kopf, die dazu führen, dass viele Mädchen und Frauen eine Karriere im technischen Bereich erst gar nicht in Betracht ziehen. Indem wir für alle Interessentinnen und Interessenten offen sind, schaffen wir attraktive Arbeitsplätze für zukünftige Generationen von Männern und Frauen. Denn wir sind uns sicher, dass wir durch Vielfalt auch die Leistung des Unternehmens voranbringen.

Wie haben Sie selbst Ihre Berufsweg als Frau erfahren? Welche Hürden mussten Sie meistern? 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich als Frau genau das Gleiche erreichen kann wie Männer. Die Frage ist immer, wie sehr man sich einsetzt. Ich bringe einzigartige Fähigkeiten und Erfahrungen mit, habe mich stetig fortgebildet und mich immer aktiv darum bemüht, meine Fähigkeiten und Erfahrungen an der richtigen Stelle einzubringen. Diese wurden und werden bislang bei allen Arbeitgebern geschätzt.

Man darf sich einfach nicht von vornherein durch die Schere im Kopf abhalten lassen. Gedanken wie „Die nehmen Dich als Frau ohnehin nicht“ oder „Du hast gegenüber den Männern keine Chance“ darf man wirklich keinen Raum geben. Bei Amadeus schaffen wir ganz bewusst eine Umgebung, in der Vielfalt blühen kann. Großartige Köpfe denken einfach unterschiedlich und eine Vielfalt an Lebenshintergründen und Erfahrungen führt am Ende auch zu besseren Unternehmensentscheidungen. 

Was halten Sie von der Frauenquote?
Generell beobachten wir einen anhaltend positiven Trend zur Parität im Management. Unternehmen wie Amadeus haben ein deutliches Augenmerk darauf, dies auch weiter zu beschleunigen. Wir investieren in gezielte Aktivitäten zur Talentförderung, indem wir beispielsweise weibliche Potenzialträger in der Belegschaft identifizieren und gezielt förden sowie sinnvolle Entwicklungsmöglichkeiten und Aufgaben bieten. Dies bewirkt einen stetigen Anstieg des Frauenanteils in Führungspositionen bei Amadeus.  

Foto: Amadeus

 

Austrian Business Woman-Herausgeberin Barbara Mucha über die Macht der Männer

Warum die Zeit der Frauen gekommen ist, weiß Verlegerin Barbara Mucha.

(Mai 2019) Das Weib sei dem Manne untertan, heißt es schon in der Bibel. Da tröstet es nur wenig, wenn Paulus an anderer Stelle auch noch meinte, Männer sollten ihre Frauen so lieben, wie ihren eigenen Leib. Dass Männer in heiligen Schriften und in der Weltgeschichte eine zentrale Rolle spielen, ist bekannt. Die Folgen kennen wir bis heute zur Genüge. Leider unterziehen sich antiquierte Frauenbilder nur gemächlich einem Wandel. Eischränkungen, Vorurteile und scheinbar naturgegebene Gesetzmäßigkeiten haben über die Jahrhunderte zu einer Profillosigkeit der Vermassung geführt und uns Frauen in gleichförmige gesellschaftliche Korsetts gezwängt, die dem jeweils vorherrschenden Ideal angepasst wurden.

In Zeitlupentempo sickert die Erkenntnis ins Bewusstsein durch, dass wir Frauen unterscheidbare Menschen sind – und zwar durch das, was an uns anders ist und unsere Eigenschaften – gute, wie auch weniger gute – hervorgebracht hat. Doch rund um den Globus dominiert leider vielerorts noch immer die Macht der Männer. Wer sich anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Republik Österreich vor Augen führt, dass wir Frauen hierzulande erst 1918 das Wahlrecht und somit politische Mitbestimmung zugesprochen bekamen, der wird verstehen, dass meine Betrachtungen nicht lediglich feststellender, sondern durchaus kritischer Art sind. Erst 57 Jahre nachdem wir erstmals wählen durften, im Jahr 1975, wurde gesetzlich festgelegt, dass Männer und Frauen in einer Ehe die gleichen Rechte und Pflichten haben sollten. Bis dahin galten Männer als „Häuptlinge“ der Familie und hatten sogar ein Züchtigungsrecht.

43 Jahre sind seither vergangenen und was Frauen in dieser Zeitspanne geleistet haben, lässt sich gar nicht ausreichend würdigen. Austrian Business Woman will mit jeder Ausgabe einen kleinen Teil dazu beitragen und kann trotzdem nur einen Ausschnitt dessen zeigen, worauf wir stolz sein dürfen und müssen. Wir Frauen haben einstige Männerbastionen durch unsere Geschicke und Fähigkeiten friedlich erobert, gestalten die Wirtschaft, lenken die Politik und prägen die Wissenschaften. Längst ist das Märchen entzaubert, dass Frauen ausschließlich in der Selbstverleugnung glücklich wären – die Erfüllung ihrer Weiblichkeit nur finden würden, wenn sie Männern bei deren Selbstverwirklichung unterstützen. Unsere Zeit ist gekommen, liebe Frauen! Machen wir es nicht wie die Männer, sondern anders und besser. Grenzen wir nicht aus, sondern sorgen wir für globale Solidaridät und ein gutes Miteinander – auch wenn der Weg noch immer ein steiniger ist.

 

 

 

Frauenstadträtin Kathrin Gaal: Neue Workshops bringen digitale Power ins Frauenzentrum

Das Stichwort „digital“ ist überall – Smartphones, Internet, Tablets oder Social Media wie Facebook und Instagram sind heute nicht mehr wegzudenken. Wir sind längst in der digitalen Welt angekommen. Aber was bedeutet Digitalisierung für Mädchen und Frauen im Alltag? Um dieser Frage nachzugehen, bietet das Frauenservice Wien im Rahmen der Digitalisierungsoffensive der Stadt Wien in Kooperation mit dem waff (Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds) eine dreiteilige Workshopreihe für Frauen an. Außerdem finden „DigiGirlPower“-Workshops für Mädchen ab 14 Jahren statt.

„Bildung ist ein wichtiger Schlüssel, um Mädchen und Frauen im Alltag zu stärken. Daher bietet das Frauenservice Wien in diesem Herbst ein breites Angebot an kostenlosen Workshops an”, so Frauenstadträtin Kathrin Gaal. Und: „Angebote wie die Mädchen-Workshops im Frauenzentrum oder wie der Wiener Töchtertag sind besonders wichtig. Sie stärken Mädchen, bieten Einblick in verschiedenste Berufe und zeigen: Euch stehen alle Chancen offen!“, so Gaal. 

Ziel der kostenlosen Workshops des Frauenservice Wien: Frauen und Mädchen in Wien Informationen zu vermitteln und sie in ihrer Selbstbestimmung zu stärken. Jetzt beim Frauenservice Wien für Restplätze anmelden: 01/4000 83515. 

Wien kümmert’s: Gratis-Workshops mit Schwerpunkt Digitalisierung im Alltag

Modul 1: „Digital: wieso - weshalb – warum“ am 12. November
„Die“ Digitalisierung ist in aller Munde. Dahinter stehen aber viele Fragen: Was ist damit gemeint? Betrifft sie wirklich alle? Warum brauchen wir sie eigentlich? Viele haben auch ein ungutes Gefühl, nicht mehr mitzukommen. Welche Chancen aber auch Herausforderungen die Digitalisierung uns bringt, und wie wir davon profitieren können, erfahren Sie in diesem Workshop.

Termin: 12. November 2019 von 17.30 bis 19.30 Uhr; Workshop-Leiterinnen: Antonia Wenzl (waff) und Katrin Triebswetter (waff)

Modul 2: „Digital im Job“ am 18. November
Digitale Kompetenzen sind nicht nur im Büro, sondern in fast allen Berufen gefragt. Selbst bei Handwerkerinnen und Handwerkern, im Handel, in der Pflege oder in der Gastronomie geht nichts mehr ohne Tablet und Co. Dazu kommt, dass IT-Fachkräfte heute besonders gute Jobchancen haben. Aus- und Weiterbildung werden damit zum wichtigsten Schlüssel für die Zukunft.

Termin: 18. November 2019 von 17.30 bis 19.30 Uhr; Workshop-Leiterinnen: Antonia Wenzl – waff, Katrin Triebswetter – waff

Modul 3: „Digital durch den Alltag“ am 26. November
Vor allem im Alltag können digitale Services sehr hilfreich sein. Die Stadt Wien hat sich genau das zum Ziel gesetzt, etwa um Behördenwege einfach und schnell zu gestalten. Mit dem "WienBot" wiederum kann frau sich unkompliziert und direkt via Sprachfunktion oder Chat wichtige Infos holen, egal ob Parkgebühren, Wegbeschreibungen, Müllsammelstellen, Kindergärten und vieles mehr. Dieser Workshop verschafft Ihnen einen guten Überblick der digitalen Services, die es aktuell in Wien gibt.

Termin: 26. November 2019 von 17.30 bis 19.30 Uhr; Workshop-Leiterin: Ulrike Huemer (Stadt Wien)

Anmeldung bis spätestens 19. November unter frauenzentrum.wien.at

„Kinderrechte sind Mädchenrechte“ am 19. November: „DigiGirlpower“-Workshops stärken Mädchen ab 14 Jahren

„Mädchen haben Rechte. Es ist wichtig, dass sie diese Rechte auch kennen! Mit den Workshops stärken wir Mädchen und Frauen“, so Frauenstadträtin Kathrin Gaal. Nicht nur in den Workshops im Frauenzentrum werden Mädchenrechte vermittelt, in der praktischen Broschüre „Mädchen haben Recht(e)“ des Frauenservice Wien gibt es die wichtigsten Infos zum Nachlesen (unter frauen.wien.at abrufbar). 

Im Rahmen des Jubiläums „30 Jahre Kinderrechte“ findet am 19. November (14-18 Uhr) ein Workshop unter dem Motto „Kinderrechte sind Mädchenrechte“ statt. 

Einzelne Mädchen können sich noch für den Termin am 19.11. anmelden.Die Workshops richten sich an Mädchen zwischen 14 und 22 Jahren und finden im Frauenzentrum statt. Sie können kostenlos für Gruppen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 01/4000-83515 gebucht werden. 

In den „DigiGirlPower“-Workshops geht es darum, Mädchen zu stärken, indem sie sich mit Gleichberechtigung auseinandersetzen und über ihre Rechte und das Beratungsnetz für Frauen in Wien informiert werden. Die Teilnehmerinnen lernen historische Hintergründe von Frauenrechten kennen und erstellen eine eigene kleine Geschichte mit digitalen Methoden – etwa als Kurzfilm. Sie werden ermutigt, sich Technik anzueignen und unter dem Motto "Own your own story" („Ergreife von deiner eigenen Geschichte Besitz”) ihre Stimme zu finden. 

Alle Workshops finden im Frauenzentrum (1., Rathausstraße 2, Erdgeschoß) statt. Weitere Informationen zu den Digitalisierungs-Workshops sowie zu den „DigiGirlPower“-Workshops finden Sie unter frauen.wien.at

Foto: Shutterstock - Monkey Business Images

Marion Spangl ist neue Marketingleiterin der bz-Wiener Bezirkszeitung

Marion Spangl (28) hat mit November die Marketingleitung der bz-Wiener Bezirkszeitung übernommen.

Seit knapp drei Jahren ist die gebürtige Vösendorferin im Marketing derbz tätig und war bisher für den Eventbereich verantwortlich, den sie in dieser Zeit stark ausgebaut hat. Die leidenschaftliche Beachvolleyballerin hat Eventmanagement an der Werbeakademie studiert und war vor ihrer Zeitbei der bz in einer Agentur tätig. „Ich freue mich sehr, dass Marion Spangl die Leitung der bz-Marketing-Abteilung übernommen hat. Mit ihrer Kompetenz, Kreativität und Leidenschaft wird es im nächsten Jahr spannende Kampagnen und Events geben“, so bz-Geschäftsführer Maximilian Schulyok.

Unterstützt wird sie von Leyla Tatlilioglu (25), die nach ihrem Studium der Media- und Kommunikationsberatung mit Schwerpunkt Eventmanagement und ersten praktischen Erfahrungen in der Medienbranche nundie Event-Schieneder bz betreuen wird.

Die bz-Wiener Bezirkszeitung, eine Marke der RMA, erscheint wöchentlich mit 23 Bezirksausgaben.

Foto: Max Spitzauer

Birgit Wandrak und Nadia Hagenova verstärken Executive Search bei Talentor Austria

Das Executive Search Unternehmen Talentor Austria setzt seinen Wachstumskurs fort und erweitert sein Team um zwei erfahrene Senior Consultants. In ihrer neuen Rolle widmen sich Birgit Wandrak (51) und Nadia Hagenova (44) national sowie international der Suche und Auswahl von Führungskräften.

Talentor bringt österreichweit sowie auf internationaler Ebene führende Unternehmen mit leitenden Persönlichkeiten zusammen. Das Geschäftsführer-Duo von Talentor Austria, Barbara Ulman und Thomas Zembacher, verstärkt sein Beratungsteam in den Bereichen Business Development sowie Life-Science & Health Care. 

Netzwerkerin mit Führungserfahrung in der Life-Science-Branche

Birgit Wandrak (51) verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung in der Life-Science-Branche und war zuletzt als Country Manager & Executive Search Consultant bei einem der führenden Executive Search Unternehmen mit Life-Science-Fokus und internationaler Ausrichtung tätig. Daraus resultiert ihr ganzheitliches und pragmatisches Verständnis der Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden und Kandidaten, das sie als Beraterin sowohl im Business Development als auch in der Besetzung von Führungs- und Expertenpositionen einsetzt. Talentor Austria CEO Thomas Zembacher über den Personalzuwachs: „Birgit Wandrak hat selbst in der Pharmaindustrie gearbeitet und verfügt über exzellentes Know-how in diesem Bereich sowie umfassende Erfahrung im Executive Search. Wir freuen uns sehr über diese kompetente Verstärkung unseres Teams.“ Die gebürtige Oberösterreicherin studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Anglistik und Amerikanistik in Salzburg und Italien. Sie spricht fließend Deutsch, Englisch und Italienisch.

Business Development-Expertin mit Fokus auf CEE Projekte

Nadia Hagenova (44) verweist auf elf Jahre Erfahrung in der Executive Search und der Betreuung von Cross-Border Projekten, mit Schwerpunkt auf Industrie und Life-Science. Nun bringt sie ihre langjährige Expertise bei Talentor Austria ein, wo ihr Fokus auf Consulting und Business Development in CEE Ländern, Social Recruiting und Active Sourcing liegt. Neben dem abgeschlossenen Studium der Pädagogik verfügt Nadia Hagenova über Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sowie im Projektmanagement und bietet Kunden und Kandidaten Cross Cultural Awareness und viel Leidenschaft an interessanten Gesprächen und innovativen Ansätzen. Sie spricht Deutsch, Englisch und Tschechisch. Über ihre neue Rolle sagt sie: „Bei Talentor wird großer Wert auf die persönliche Betreuung von Kunden und Kandidaten gelegt. Das entspricht genau meinem Motto: Professional services with personal touch.“

Über Talentor Austria GmbH

Talentor Austria ist ein Executive Search Unternehmen und Teil des Talentor International Netzwerkes mit Partnern in Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Funktional hat Talentor Austria eine Spezialisierung auf mittlere und obere Managementsegmente sowie Branchen-Spezialisierungen in den Segmenten Industrie, Life-Science, IT/Telco und Consumer Goods. 

Über Talentor International GmbH

Talentor International ist ein globales Netzwerk mit Fokus auf Executive und Professional Search. Das Headquarter befindet sich in Wien. Talentor ist in insgesamt 29 Ländern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Afrika vertreten, wobei die Länderpräsenz stetig ausgebaut wird. Durch die Zusammenarbeit im Netzwerk verbindet Talentor die besten Führungskräfte mit den besten Organisationen der Welt. Dabei nutzen die Consultants für die Suche nach Kandidaten im mittleren und oberen Management das lokale Know-how der internationalen Talentor Partner. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Industrie, Life-Science, IT, Digital und FMCG. Seit 2013 ist Talentor International eine Tochter des österreichischen Marktführers im Recruiting.

Fotos: Talentor Austria GmbH / Thomas Jantzen

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Mag. Anita Frauwallner ist EY Entrepreneur Of The YearTM 2019

Die Gründerin und Geschäftsführerin des Institut AllergoSan (OMNi-BiOTiC®) wurde für ihre Pionierarbeit und ihre unternehmerische Leistung ausgezeichnet.

 

Täglich meistern engagierte Unternehmer und Unternehmerinnen verschiedenste Herausforderungen, treffen Entscheidungen und übernehmen Verantwortung für sich, ihr Unternehmen und insbesondere ihre Mitarbeiter. Diese herausragenden Leistungen werden von EY seit über 30 Jahren in 60 Ländern mit der Auszeichnung des Entrepreneur Of The Year honoriert, deren Preisträger von einer unabhängigen Expertenjury gekürt werden: Zu den Beurteilungskriterien zählen dabei Wachstum, Zukunftspotenzial, Innovation, Mitarbeiterführung und gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmers.

Ausgezeichnete Arbeit

In der Kategorie „Handel & Konsumgüter“ wurde der international renommierte Award am 19. Oktober 2019 an Anita Frauwallner verliehen: „Anita Frauwallner hat mit dem Institut AllergoSan ein international anerkanntes Zentrum für Mikrobiomforschung aufgebaut und renommierte probiotische Produkte der Marke OMNi-BiOTiC® entwickelt. Als mutige Pionierin mit enormer Flexibilität hat sie sich der ambitionierten Vision verschrieben, die Gesundheit von jedermann zu verbessern. Diesen Weg geht sie konsequent und leidenschaftlich und nutzt Rückschläge als Chance, um sich weiterzuentwickeln und Neues zu schaffen“, so Bettina Glatz-Kremsner, Vorsitzende der Jury und Vorstandsdirektorin Casinos Austria und Österreichische Lotterien.

Wissenschaft und Qualität

Dass der Weg der Wissenschaft und Qualität des Institut AllergoSan ein richtiger ist, unterstreicht das ungebrochene Wachstum der Unternehmensgruppe (+ 230% Gesamtumsatz in den letzten 5 Wirtschaftsjahren): „Der Darm ist in seiner Funktion als Gesundheitszentrale des Menschen anerkannt – und unsere Aufgabe ist es, Probiotika mit hoher klinischer Relevanz zu entwickeln, damit jeder Mensch davon profitieren kann. Das gelingt uns durch Kooperationen mit renommierten Universitätskliniken und Wissenschaftlern und durch unseren hohen Qualitätsanspruch an uns selbst“, erklärt Anita Frauwallner.

Mit hohen Investments in Forschung und Entwicklung und aktuell 40 laufenden Studien unterstreicht das Institut AllergoSan seinen Anspruch, auch in Zukunft die „Benchmark in Probiotics“ am Markt der Probiotika-Unternehmen zu bleiben: Die Qualität aus Österreich findet bereits in 15 Ländern großen Anklang, bereits 56% des Umsatzes der Unternehmensgruppe werden in Export-Märkten generiert. Neben der wissenschaftlichen Weiterentwicklung wird der zeitnahe Eintritt in den nordamerikanischen Markt neue Wachstumsimpulse liefern.

Teamwork für ein gutes „Bauchgefühl“

Anita Frauwallner betont aber auch, dass der Erfolg des Institut AllergoSan nicht auf die Leistungen Einzelner beschränkt werden kann: „Unser Unternehmen funktioniert ganz gleich wie unsere Bakterien im Darm: Jeder einzelne Mitarbeiter hat in seinem Bereich großartige Kompetenzen – aber unser volles Potenzial entfalten wir, indem wir jeden Tag eng zusammenarbeiten. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die Wahl zum Entrepreneur Of The Year, weil es insbesondere eine Auszeichnung für mein gesamtes Team ist – und auf dieses bin ich wirklich stolz.”

Foto: EY

Ilona Vanicek (36) übernimmt Marketingleitung bei SAP Österreich

Seit Anfang November zeichnet Ilona Vanicek als neue Marketingleitung verantwortlich und wird in dieser Position die Marketingstrategie der SAP Österreich weiterentwickeln und vorantreiben.

Davor war die Marketingexpertin in unterschiedlichen IT-Unternehmen tätig, zuletzt als Chief Marketing Officer und Enterprise Growth Leader des österreichischen Softwareherstellers CELUM, wo sie unter anderem für das Unternehmenswachstum in der DACH-Region, Großbritannien und Nordeuropa verantwortlich war.

Die 36-Jährige studierte Kommunikationswirtschaft an der Fachhochschule Wien und absolvierte die Executive Academy an der Wirtschaftsuniversität Wien.

„SAP Österreich konnte sich in den letzten Jahren mit den Cloud-Lösungen in den Bereichen Intelligent Enterprise und Customer Experience erfolgreich am Markt positionieren. Diese Bereiche werden wir weiter ausbauen“, erläutert Ilona Vanicek die Ziele ihres neuen Verantwortungsbereichs.

Informationen zu SAP

Als die Experience-Company powered by the Intelligent Enterprise ist SAP Marktführer für Geschäftssoftware und unterstützt Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen: 77% der weltweiten Transaktionserlöse durchlaufen SAP-Systeme. Unsere Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen unseren Kunden auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. SAP unterstützt Menschen und Unternehmen dabei, fundiertes Wissen über ihre Organisationen zu gewinnen, fördert die Zusammenarbeit und hilft so, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Wir vereinfachen Technologie für Unternehmen, damit sie unsere Software einfach und nach ihren eigenen Vorstellungen einfach nutzen können. Unsere End-to-End-Suite aus Anwendungen und Services ermöglicht es mehr als 437.000 Kunden, profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen. Mit einem globalen Netzwerk aus Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Vordenkern hilft SAP die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Weitere Informationen unter www.sap.com
 
Foto: Lars Ternes

Anna Sieka wechselt als Agency Director von IPG zu oe24.TV

oe24.TV, der News-Sender der Mediengruppe ÖSTERREICH, erweitert seinen Sales&Agency–Bereich. Der erste Neuzugang ist Anna Sieka.

Anna Sieka hat ihre ersten Erfahrungen in der Medienbranche in Polen bei der Agentur Mindshare gesammelt und verfügt nun über eine 7,5 Jahre lange Expertise auf Agenturseite. Zuletzt verantwortete sie bei der IPG Gruppe als Senior Investment Manager Digital den digitalen Bereich für große internationale Kunden.

Bei oe24.TV übernimmt Anna Sieka die Betreuung der Mediaagenturen und verantwortet die Abwicklung der Pre-Roll Buchungen für die Mediengruppe Österreich. Darüber hinaus unterstützt sie Christina Raunegger bei den Jahresgesprächen mit den Agenturen.

Christina Raunegger verantwortet nach wie vor die Agenden der Geschäftsleitung für oe24.TV.

Andre Eckert übernimmt die crossmedialen Agenden (TV und Online) für die Automobilbranche.

Foto: PHU_Ancew

Neues StartUp liefert frisches Obst und Gemüse per Mausklick

Was haben Österreichs Olympia-Nationalheld Felix Gottwald und sechs Unternehmer gemeinsam? Das neue Fresh-Startup ICH+, das Obst und Gemüse in Rekordzeit an jede Adresse in Österreich liefert. Der tägliche Vitaminkick kommt per Mausklick: frisch wie nie, garantiert ohne Plastik und Co2-neutral zugestellt mit der Post. Drei Jahre lang hat ein Expertenteam das intelligente Liefersystem für ICH+ entwickelt, jetzt ist es marktreif und schafft erstmals in großem Stil die direkte Verbindung zwischen ausgewählten Bauern und Konsumenten! Unternehmen nützen die Frischequalität von ICH+ für vitaminreiche Mitarbeiterprogramme ebenso, wie Privatpersonen. Denn noch nie war es so einfach, die Basis für eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit dem regional und saisonal Besten aus der Natur frei Haus geliefert zu bekommen.

Als sie einander kennenlernten, wollten sie „einfach nur irgendetwas miteinander tun, das für möglichst viele Menschen Sinn macht“. Das war vor drei Jahren. „Wir hatten tausend Einfälle bis zu dieser einen, zündenden Idee“, erzählt Felix Gottwald, Österreichs erfolgreichster Olympiasportler, als einer von sieben Gründern neben Model und Moderatorin Patricia Kaiser, Wirtschaftsjournalistin Kathrin Nachbaur, Frutura-Gesellschafter Manfred Hohensinner, Marketingmanager Franz Kneißl, Steuerberater Josef Töglhofer und dem Berater und Coach Michael Holzer.

VITAMINKICK PER MAUSKLICK: OBST UND GEMÜSE, FRISCH WIE NIE
Aus der einen, zündenden Idee ist ein Unternehmen im sensibelsten und zugleich zukunftsträchtigsten Segment des gesamten E-Commerce geworden, dem Handel mit frischem Obst und Gemüse. Drei Jahre lang hat ein Expertenteam für das Frische-Startup ICH+ jenes intelligente Liefersystem entwickelt, das eine neue Ära am Obst- und Gemüsemarkt einläutet. Denn über die Kooperationen mit dem führenden Frische-Logistiker Frutura und der Österreichischen Post schafft das Online-Unternehmen von Felix Gottwald und seinen Partnern, in direkter Linie zusammenzubringen, was zusammengehört – Bauern und Konsumenten.



OBST UND GEMÜSE DIREKT VOM BAUERN – FÜR ALLE IN ÖSTERREICH
Anders als sonst, macht hochwertiges Obst und Gemüse von ICH+ auf dem Weg zum Kunden keinen Umweg. Im Gegenteil: Es kommt direkt von einer Community eigens ausgewählter Bauern in Österreich, Europa und weltweit zu Frutura ins steirische Hartl, wird dort im besten Reifezustand zu 100 Prozent ohne Plastik in Boxen geschlichtet und auf kürzestem Weg mit der Post an jede Adresse in ganz Österreich Co2-neutral zugestellt. Es ist wie im Sport: Die schnellste Linie von der Ernte bis zum Konsumenten schafft einen bemerkenswerten Frischevorsprung, der bis zu mehreren Tagen betragen kann. Das neue Frische-Startup ist weder in der Verfügbarkeit von Obst und Gemüse in bester Qualität eingeschränkt noch im Lieferradius. Es können daher sowohl Vitalkostprogramme von Unternehmen für Mitarbeiter als auch Direkt-Belieferungen von privaten Kunden bedient werden – und das erstmals im gesamten Bundesgebiet.

Je nach Studie wird dem Online-Anteil bei Obst und Gemüse in den kommenden Jahren ein Wachstum von bis zu 30 Prozent vorhergesagt – die Frischequalität wird dabei, analog zum stationären Lebensmittelhandel, ein zentrales Kaufkriterium bleiben. Hier nützt ICH+ das Know-how von Partner Frutura bei den saisonal besten Anbaugebieten und Erzeugern und die Öko-Effizienz der Post als exklusiver Zusteller: Zeit ist Frische und Frische ist Geschmack plus höhere Nährstoffqualität.

Peter Umundum, Vorstand bei der Österreichischen Post für Paket und Logistik, hat das Potenzial des Konzepts von ICH+ auf Anhieb erkannt und zeichnet für die Lieferpartnerschaft verantwortlich: „E-Commerce ist auch im Lebensmittelhandel angekommen – wenngleich es noch Potenzial gibt, zeigt sich eine durchaus positive Entwicklung. Vor allem bei Frischewaren und Produkten wie Obst und Gemüse braucht es dazu auch Partner, die eine rasche und zuverlässige Zustellung garantieren. Und: Mit der Post werden alle Sendungen CO2-neutral zugestellt – damit tragen wir seit 2011 spürbar zum Klima- und Umweltschutz bei.“

JEDES PLUS ZÄHLT – BEI DER GESUNDEN ERNÄHRUNG UND FÜR DIE NATUR
Nicht nur im Lieferservice, sondern generell haben sich die sieben ICH+ Gründer auf das Leitprinzip „JEDES PLUS ZÄHLT“ verpflichtet. Denn nach wie vor sind 41 % der Österreicherinnen und Österreicher übergewichtig, werden jährlich 4,6 Millionen Krankenstandsfälle (15,8 % mehr als 2008) registriert und bis 2030 werden 5 Prozent der Bevölkerung mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sein. Gleichzeitig kommt ein internationales Forscherteam des Imperial College London / School of Public Health, das die 95 wichtigsten Ernährungsstudien zum Thema Obst und Gemüse ausgewertet hat, zu folgendem Ergebnis:

Die ideale Tagesration an pflanzlicher, vitalstoffreicher Kost sei demnach noch über den von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen fünf Portionen – nämlich beim Doppelten, bei zehn Portionen oder 800 Gramm! Diese tägliche Menge an natürlichen Vitaminen, Mineral-, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen, so die Wissenschaftler, senke Gesundheitsrisiken beträchtlich: das einer Herz- und Kreislauferkrankung um 24 %, das eines Schlaganfalls um 33 %, das einer Tumorerkrankung um 13 %.

Der Status quo in Österreich laut den letzten verfügbaren Zahlen aus dem Österreichischen Ernährungsbericht: Frauen kommen pro Tag im Schnitt auf 150 bis 220 Gramm Obst und 200 bis 218 Gramm Gemüse, also im allerbesten Fall auf etwa die Hälfte der idealen Verzehrmenge, Männer liegen deutlich darunter: 132 bis 147 Gramm Obst und 200 bis 218 Gramm Gemüse.

Felix Gottwald: „Schon anhand dieser Zahlen zeigt sich, dass bei der bewussteren Ernährung wirklich jedes Plus zählt und wir in Österreich auch noch Potenzial haben. Das wissen die Menschen und deshalb dozieren und belehren wir auch nicht, sondern kommen ihnen mit unserem Angebot einfach auf ganzem Weg entgegen, um das Zugreifen bei frischem, hochwertigem Obst und Gemüse so einfach wie möglich zu machen – egal ob am Arbeitsplatz oder privat zuhause.“

VITAMINPROGRAMME FÜR MITARBEITER WERDEN IMMER BELIEBTER
Stichwort Obst und Gemüse am Arbeitsplatz: Inzwischen sind namhafte heimische Unternehmen Kunden von ICH+, da Mitarbeiterprogramme mit natürlichen Vitaminen auch bei uns immer mehr im Kommen sind. Vorreiter sind hier Dänemark und die Niederlande, wo Mitarbeiterbefragungen zu Firmenobst-Programmen ergaben, dass 97 % der Belegschaft derartige betrieblichen Initiativen als Wertschätzung des Arbeitgebers interpretiert, von der 96 % auch tatsächlich täglich Gebrauch machen. Immerhin 38 % aller in der Studie eingebundenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagen, dass das Obst am Arbeitsplatz sie generell zu einer gesundheitsbewussteren Lebensweise und mehr sportlicher Betätigung inspiriert und animiert habe.

DIE ICH+ HALTUNG: DIE ÖKOLOGIE IST WICHTIGER ALS ÖKONOMIE
„In Zeiten von Klimakrise, Plastikmüll-Berg und alarmierenden Auswirkungen ungesunder Ernährung haben wir zwar auch nicht die Universalformel zur Rettung der Welt, aber zumindest drehen wir an allen ökologischen Stellschrauben, an denen wir drehen können“, sagt Felix Gottwald. Das finge schon bei der Auswahl der ICH+ Partner an: „Unser Plus am Ich steht auch für Wertschätzung. Uns ist wichtig, dass das Bewusstsein für den Wert von natürlichen Lebensmitteln steigt. Das betrifft auch den Umgang mit unseren Lieferanten: Wir wollen, dass sie mit Freude dabei sind und zahlen deshalb auch gerne faire Preise, dann stimmt die Qualität und am Ende sind alle happy. Wir als kleines Startup können uns das erlauben: Wir sind keinem Konzern Rechenschaft oder Gewinnoptimierung schuldig und zufrieden, wenn es sich wirtschaftlich für alle gut ausgeht.“

KONZENTRISCHES MODELL: REGIONAL / SAISONAL GEWINNT
Regional und saisonal hat in der Sortimentspolitik von ICH+ prinzipiell Priorität, die Boxen werden nach einem konzentrischen Modell zusammengestellt, nicht nach Spanne. Außerdem gehören reine Bio-Frischeboxen mit Obst und Gemüse zum fixen Angebot. Gottwald: „Wir haben nicht alle Früchte der Welt im Angebot – lieber weniger, dafür die wichtigsten und in der besten verfügbaren Qualität.“
Konkrete Marktziele? „Wir haben ICH+ jetzt drei Jahre lang gemeinsam zur Marktreife gebracht, ganz ohne Werbung schon jetzt begeisterte Kunden und freuen uns, wenn das Unternehmen, an dem wir ja alle neben unseren Jobs arbeiten, organisch wächst. Die Vision von ICH+ ist das, was beim Wein längst Usus ist: Jeder kennt seine Bauern und kriegt auch mit, was für eine ungemein wertvolle Arbeit hinter unserer alltäglichen, gesunden Lebensbasis steckt, die oft für zu selbstverständlich gehalten wird.“

Fotos: Nikola Reiner-RautekBazzoka Studio

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