Business-News

Marion Mitsch übernimmt die Geschäftsführung des FEEI

Nach 20 Jahren an der Spitze des FEEI übergab Lothar Roitner mit 1. Jänner 2021 seine Funktionen an die seit Juni 2020 designierte Geschäftsführerin des FEEI Marion Mitsch.

Neben der Geschäftsführung des FEEI und der FEEI Management-Service GmbH, folgt Mitsch Roitner ebenso in den Vorstand der Plattform Industrie 4.0 nach. Darüber hinaus wurde Mitsch bereits im September 2020 als erste Frau in Vorstand der UFH-Privatstiftung, die die Eigentümerin der UFH GmbH & Co KG sowie der UFH Holding GmbH ist, gewählt.

Ausgewiesene Klima- und Umweltexpertin übernimmt FEEI

Mit Marion Mitsch übernimmt eine ausgewiesene Klima- und Umweltexpertin den FEEI. Die gebürtige Wienerin (50) war seit 2015 Geschäftsführerin der UFH Holding, einem Netzwerkpartner des FEEI. Dort hatte sie zuvor 14 Jahre als Prokuristin die Leitung der Bereiche Finanzen und Personal inne. Die studierte Betriebswirtin war unter anderem für den Aufbau der Sammel- und Verwertungsgesellschaften als auch für die Finanzierung der Kühlgeräte-Recyclinganlage – einer der modernsten Anlagen Europas – in Kematen an der Ybbs verantwortlich.

Mitsch engagiert sich seit zwei Jahrzehnten im Umwelt- und Klimaschutz in der Entsorgungs-, Recycling- und Kreislaufwirtschaft. Ihre breite Expertise wird sie nun als erste Geschäftsführerin des FEEI einbringen. Bereits im Juni 2020 ist Marion Mitsch in die Geschäftsführung der FEEI Management-Service GmbH eingestiegen, mit 1. Jänner 2021 hat sie die Geschäftsführung des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie übernommen.

„Die Elektro- und Elektronikindustrie ist wie keine andere Branche mit der Zukunft verbunden. Egal, ob die Bewältigung des Klimawandels, steigende Mobilitätsbedürfnisse, Smarte Städte oder die rasant voranschreitende Digitalisierung, ohne die Technologien, die die Elektro- und Elektronikindustrie entwickelt, ist es nicht möglich, diesen Herausforderungen beizukommen.

Sie ist der Enabler der Zukunft, sieht sich aber gleichzeitig auch mit Problemstellungen konfrontiert. Gerade wenn es um wichtige Zukunfts- und Schlüsseltechnologien in Europa, den akuten Fachkräftemangel in der Branche oder Rahmenbedingungen am Standort Österreich geht, um im harten internationalen Wettbewerb bestehen zu können, gibt es viel zu tun.

Und natürlich werden uns auch die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen noch einige Zeit begleiten. Hier hat die Elektro- und Elektronikindustrie mit ihren vielen innovativen und starken Unternehmen das Potenzial, Österreich aus dieser Krise herauszuführen. Lothar Roitner möchte ich für sein Engagement, das diese wichtige Branche in Österreich maßgeblich mitgeprägt hat, danken“, so Mitsch.

Foto: FEEI

Frauen bleiben weiterhin die Ausnahme in Österreichs Chefetagen

Frauen bleiben Ausnahme in Österreichs Chefetagen – Anteil der weiblichen Aufsichtsratsmitglieder steigt hingegen weiter.

Die Anzahl weiblicher Vorstandsmitglieder in Österreichs börsennotierten Unternehmen (Stichtag 1. August 2020) ist im Vergleich zum Jahresende (Stichtag 1. Dezember 2019) stagniert und bei 14 geblieben. Somit stehen in den im Wiener Börse Index notierten heimischen Unternehmen immer noch 14 weibliche Vorstandsmitglieder 177 männlichen gegenüber. Im Vergleich zum Jahresbeginn gab es sogar einen leichten prozentuellen Rückgang von 7,7 auf 7,3 Prozent – bei gleichbleibender Anzahl weiblicher Vorstandsmitglieder wurden neun zusätzliche männliche Vorstandsmitglieder in die Chefetagen aufgenommen.

Bereits mehr als jedes vierte Aufsichtsratsmitglied der österreichischen WBI-Unternehmen ist aktuell eine Frau: Seit Jahresbeginn ist damit in den Aufsichtsräten der österreichischen WBI-Unternehmen insgesamt die Anzahl der Frauen von 26,2 auf 27,2 Prozent gestiegen. In den Aufsichtsgremien sind damit 145 Frauen (27,2%) und 389 Männer (72,8%) vertreten. 

Das sind einige der Ergebnisse des Mixed Leadership Barometers der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY. Dafür werden regelmäßig die Strukturen von Vorständen und Aufsichtsräten der im Wiener Börse Index gelisteten österreichischen Unternehmen analysiert.

„Der Frauenanteil bei Vorstandsmitgliedern der österreichischen börsennotierten Unternehmen stagnierte im letzten halben Jahr erneut – es sind weiterhin 14 Frauen, sodass nur rund jedes 14. Vorstandsmitglied weiblich ist. Dieses eindeutige Missverhältnis zeigt, dass der Aufstieg für Frauen in die Vorstandsetagen weiterhin sehr schwierig ist und die Unterstützung von Politik, Unternehmen und auch vom persönlichen Umfeld teilweise fehlt. Wenn die Zahl der Frauen weiter im Tempo der letzten Jahre von unter einem Prozentpunkt steigt, wird es bis zum Jahr 2073 dauern, bis in den Vorstandsgremien 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männer sitzen“, kommentiert Helen Pelzmann, Partnerin (EY Law) und Verantwortliche für die Initiative „Women. Fast Forward“ bei EY Österreich, die Ergebnisse.

Der schleppende Anstieg über die letzten Jahre sei aus Sicht von Pelzmann auf folgendes zurückzuführen: „Obwohl Unternehmen immer mehr den Wert und die Notwendigkeit von vielfältig zusammengestellten Teams erkennen und auch wissen, dass sie im ‚War for Talents‘ nicht auf Frauen verzichten können, scheuen sie diesen Veränderungsprozess noch in den obersten Leitungsfunktionen und verkennen so auch die hohe Symbolkraft weiblicher Führungskräfte. Dies gilt nicht nur in Hinblick auf junge weibliche Nachwuchskräfte, sondern für die junge Generation insgesamt, der Diversität sehr wichtig ist. Keine Frauen in den Vorstandsetagen sind ein starkes Indiz, dass es sehr wohl Aufstiegshindernisse gibt und Tradition anstatt Wandel, Aufbruch und Fortschritt gelebt wird. Es braucht jedenfalls gemeinsame Anstrengungen, um zu verhindern, dass die zarten Entwicklungen der letzten Jahre durch die Coronakrise zunichte gemacht werden“, so Pelzmann.

„Wie unterschiedliche Studien zeigen, hat die Corona-Pandemie zu einer verstärkten Rückkehr traditioneller und überholter Geschlechterstereotypen geführt. Um den Haushalt und Homeschooling haben sich vermehrt die Frauen in der Familie gekümmert, auch weil sie öfter in Teilzeitstellen arbeiten. Hier sind die Unternehmen gefordert, durch ein flexibles Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, von Zuhause zu arbeiten, eine gute Grundlage zu schaffen, um beiden Geschlechtern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern und dadurch die Gleichstellung der Frauen voranzutreiben“, sagt Pelzmann. 

Die meisten Frauen sind momentan in den Chefetagen in der Konsumgüterbranche anzutreffen, wo ihr Anteil bei 19 Prozent liegt. An zweiter Stelle folgt die IT-Branche (12,5%) und an dritter Stelle die Finanzbranche (7,7%). Keine einzige Vorständin gibt es in fünf Branchen: Automobil, Immobilien, Rohstoffe, Telekommunikation und Transport.

Gut jedes vierte Aufsichtsratsmitglied in WBI-Unternehmen ist weiblich
Der Anteil weiblicher Aufsichtsratsmitglieder ist weiter gestiegen: Seitdem mit 1. Jänner 2018 die gesetzliche Genderquote von 30 Prozent in Kraft getreten ist, erhöhte sich der Frauenanteil in den Kontrollgremien der österreichischen WBI-notierten Unternehmen deutlich von 18,8 auf 27,2 Prozent. Dies ist darauf zurückzuführen, dass jene österreichischen im WBI notierten Unternehmen, die die Quote erfüllen müssen, mehr Frauen in den Aufsichtsräten haben. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt ist die Zahl der Frauen in den Aufsichtsräten der österreichischen WBI-Unternehmen von 26,3 auf 27,2 Prozent gestiegen. Von den derzeit 534 Aufsichtsratsmitgliedern der im WBI notierten österreichischen Unternehmen sind 145 Frauen. Der Anteil weiblicher Aufsichtsratsmitglieder ist damit bereits das siebte Halbjahr in Folge gestiegen. In 66 Prozent der gelisteten österreichischen Unternehmen sind inzwischen mindestens zwei Aufsichtsräte Frauen, bei 81 Prozent gibt es zumindest ein weibliches Gremiumsmitglied.

„Bei der Einführung der Quotenregelung für Aufsichtsräte gab es viele Bedenken und Diskussionen. Auch wenn Quoten sicher kein Allheilmittel sind, sehen wir in diesem Fall einen ganz klaren Effekt. Seit der Einführung vor zweieinhalb Jahren ist der Frauenanteil in den Kontrollgremien deutlich gestiegen. Die Quote hat die Themen Diversität und Gleichstellung deutlich nach oben an die Spitze der Unternehmens-Agenda gehievt. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass gemischte Teams besser arbeiten und auch die wirtschaftliche Performance des Unternehmens positiv beeinflussen“, so Pelzmann.

Aufholbedarf trotz Fortschritt: Fast jeder vierte Aufsichtsrat, der der Quotenregelung unterliegt, erfüllt die Quote noch nicht
Trotz deutlicher Fortschritte bei der ausgewogenen Besetzung von Aufsichtsräten gäbe es immer noch Aufholbedarf, so Pelzmann: „Die Genderquote zeigt Wirkung, es gibt 44 weibliche Aufsichtsratsmitglieder mehr als zum Zeitpunkt des Inkrafttretens. Dieser Zuwachs ist zu einem überwiegenden Teil darauf zurückzuführen, dass jene österreichischen im WBI notierten Unternehmen, die die Quote erfüllen müssen, mehr Aufsichtsratsposten an Frauen vergeben haben. Allerdings ist das Ziel noch nicht erreicht. Fast jedes vierte verpflichtete österreichische Unternehmen erfüllt die Genderquote im Aufsichtsrat noch nicht“. 

„Dass es im letzten halben Jahr wenig Veränderungen gab, ist auch auf die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zurückzuführen. Manche Unternehmen haben ihre planmäßige Hauptversammlung und damit auch die Neubestellung des Aufsichtsrats in den Herbst verschoben. In den nächsten Monaten werden wir wieder deutlich mehr Bewegung sehen“, so Pelzmann.

Am höchsten ist der Anteil weiblicher Aufsichtsratsmitglieder wie im Vorjahr in der Energiebranche (35,5%), wo jedes dritte Aufsichtsratsmitglied eine Frau ist. Ähnlich hoch ist der Anteil in der Finanz- (33,1%), Transport- (29,6%) und Telekommunikationsbranche (26,7%).

Fast jedes 13. Vorstandsmitglied in Österreich ist eine Frau
Nach wie vor ist in 45 von 58 österreichischen börsennotierten Unternehmen noch keine Frau im Vorstand vertreten. Immerhin drei der insgesamt 14 Frauen in Vorstandsetagen leiten das Unternehmen als CEO: Herta Stockbauer bei der BKS Bank, Karin Trimmel beim Kräuterlikörhersteller Gurktaler und Elisabeth Stadler bei der Vienna Insurance Group. Sechs Frauen stehen dem Finanz-Ressort vor.

In eigener Sache: Frauenanteil bei EY
Mit Stichtag 1. August 2020 waren von den 38 Partnern von EY Österreich acht Frauen – das entspricht einem Anteil von 21,05 Prozent. Auf Management-Ebene liegt der Frauenanteil aktuell bei 45,01 Prozent. EY möchte den Frauenanteil auf Führungsebene weiter systematisch vergrößern und baut dabei auf Programme, die teilweise bereits seit mehreren Jahren schon bei der Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ansetzen. Der Frauenanteil in der gesamten Belegschaft von EY Österreich liegt momentan bei 56,21 Prozent.

Foto: EY

 

 

Welcher Staubsaugertyp sind Sie – mitmachen und gewinnen!

Mit oder ohne Beutel, Kabel oder Akku? Prüfen Sie, welcher Staubsaugertyp Sie sind und gewinnen Sie einen Grundig Staubsauger.

Der Bewährte – der Staubsauger mit Beutel

Die meisten kennen ihn aus der Kindheit: Den Staubsauger mit Beutel. Für all jene, die auf bewährte Technologien setzen, werden mit ihm glücklich. Denn die Beuteltechnik ist seit Jahrzehnten bewährt, sodass man sich beim Kauf auf die Funktion verlassen kann. Die Modelle mit Beutel verfügen meist über eine hohe Saugkraft und bieten damit ein perfekt sauberes Ergebnis. Sobald der Staubbeutel voll ist, lässt er sich nahezu staubfrei entfernen, ein Mehrwert für Allergiker. Durch den regelmäßigen Nachkauf von Staubsaugerbeuteln entstehen fortlaufende Kosten und Müll.

Grundig hat eine Vielzahl der klassischen Beutelstaubsauger, wie den VCC 3850 A im Sortiment. Dieses Modell überzeugt durch eine stufenlose Saugkraftregulierung und ein Staubaufnahmevolumen von 2,1 Litern. Mit umfangreichem Zubehör inklusive einer schmalen Fugendüse, einer Polsterdüse sowie einem Pinselaufsatz, ist der VCC 3850 A nicht nur für die Reinigung des Fußbodens die passende Wahl. 

Der Klassiker – der Kabelstaubsauger                                               

Auch er ist – wie der Sauger mit Beutel – ein Bekannter aus der Kindheit: Der Kabelstaubsauger. Für jene, die es gerne klassisch haben, ist er genau der Richtige. Zum Staubsaugen wird das Kabel in die Steckdose gesteckt und dann kann es losgehen. Am Ende der Reinigung wird der Stecker gezogen, das Kabel aufgerollt und das Gerät kann verstaut werden. Ein Kabelstaubsauger ist sehr kraftvoll und reinigt mit gleichbleibender, hoher Intensität. Das Kabel schränkt, gerade bei größeren Flächen oft den Aktionsradius ein, sodass ein Umstecken erforderlich ist – aber das stört den richtigen Kabelstaubsauger nicht.

Die meisten klassischen Bodenstaubsauger verfügen über ein Teleskopsaugrohr, das sich auf verschiedene Körpergrößen einstellen lässt. Auch schwer erreichbare Stellen, zum Beispiel unter der Couch, können durch Verlängerung des Rohrs leichter erreicht werden. Über ein individuell einstellbares Teleskoprohr verfügt auch der Bodenstaubsauger VCC 5850 A von Grundig. Dank seiner vier Liter Staubaufnahmevolumen und dem Aktionsradius von guten neun Metern stellen für ihn auch größere Räume kein Problem dar. Nach der Reinigung lässt sich der VCC 5850 A dank des horizontalen und vertikalen Parksystems sowie des Tragegriffs einfach verstauen.

VCC 3850 A, der kraftvolle Beutelstaubsauger von Grundig

 

Der Flexible – der Akkustaubsauger

Handlich und flexibel – das ist der Akku-Staubsauger. Störungsfrei kann man von Raum zu Raum wandern, er ist sofort einsatzbereit und reinigt auch große Flächen, ohne dass eine Steckdose gesucht werden muss und ein Kabel beim Saugen im Weg ist. Mit ihm gibt es kein Hängenbleiben bei Sesseln oder Möbelstücken. Und er ist ganz schnell einsatzbereit, wenn nach dem Essen wieder mal viel am Boden gelandet ist. Je nach Betriebslaufzeit schafft er die Reinigung des ganzen Hauses in einem Zug. Sobald der Akku leer ist, muss das Gerät meist über mehrere Stunden in der Ladestation wieder aufgeladen werden.

Aber dafür genießt man mit ihm die volle Flexibilität. Viele Akku-Modelle gibt es in einer 2-in-1 Variante als Stiel- und Handstaubsauger, neben dem Boden können damit auch Oberflächen wie Tische und Sofas gereinigt werden. So auch mit dem Modell VCH 9932 von Grundig. Mit einer kabellosen Betriebszeit von 75 Minuten sowie einem 21,6 Volt Li-Ion Akku ist der VCH 9932 ein echtes Kraftpaket für den Hausputz. Nach dem Säubern lässt er sich, dank eines abklappbaren Griffs ganz einfach verstauen.

Wer auch das letzte Staubfussel unterm Sofa erreichen möchte, ist mit dem 2-in-1 Akku-Stielstaubsauger VCP 8931 von Grundig gut beraten. Denn das Rohr des Staubsaugers lässt sich mithilfe eines Knopfes einfach abknicken und reinigt so in einem besonders flachen Winkel. Mithilfe eines Winkelaufsatzes sind auch die Oberflächen von Schränken kein Problem. Eine praktische LED-Anzeige gibt während des Saugens Auskunft über den Akkustand des 28,8 Volt Li-Ion Akku. Nach der Verwendung lässt sich das Modell platzsparend in einer Wandaufhängung verstauen.

Der Innovative – der beutellose Staubsauger

Im Vergleich zu den Beutelstaubsaugern ist die beutellose Technologie noch recht jung. Der Vorteil dieser Modelle: Sie zeichnen sich, dank Zyklon-Technik, durch eine konstant hohe Saugkraft aus. Für all jene, die innovative Technologien bevorzugen und nicht auf Altbewährtes setzen, ist dieser Sauger genau richtig. Da sie keinen Beutel benötigen, produzieren sie darüber hinaus weder fortlaufende Kosten noch Müll. Die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch. Beutellose Staubsauger sind oft etwas lauter als jene mit Beutel.

Auch für Allergiker sind beutellose Modelle nur bedingt geeignet. Beutellose Modelle findet man sowohl unter den Akku- als auch unter den Bodenstaubsaugern, so auch bei Grundig. Der 2-in-1 Akku- und Handstaubsauger VCH 9931 entfernt Schmutz mit einem effizientem Filtersystem auf Basis der Zyklon-Technologie und eines HEPA-10-Filters. Er verfügt über eine Betriebszeit von bis zu 60 Minuten sowie einem Staubbehälter mit einer Kapazität von 0,5 Litern. Auch der Bodenstaubsauger VCC 3870 A von Grundig ist mit Zyklon-Technologie ausgestattet. Der Staubbehälter fasst 1,8 Liter und lässt sich einfach und hygienisch entnehmen und entleeren. Die DustSeal ® Technologie sorgt dafür, dass kein Staub entweichen kann.

Gewinnspiel

Mitmachen und einen Akku-Stielstaubsauger- oder Beutelstaubsauger von Grundig gewinnen. Mail bis 31. August 2020 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.Kennwort: Staubsauger. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fotos: Grundig

 

                                               – Promotion –

 

 

Susanne Weichselbaum übernimmt PR für Dr. Johannes Matiasek

Dr. Susanne Weichselbaum übernimmt ab sofort mit Ihrer Agentur WEICHSELBAUM PR die Kommunikations-Agenden für Dozent Dr. Johannes Matiasek, Beauty Doc & Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Wien und Schladming.

Zu seinen Spezialgebieten gehören neben minimalinvasiven Behandlungen wie Filler, Faden- und Vampirlifts auch chirurgische Lidstraffungen, Facelifts, Brustkorrekturen, sowie die gesamte Palette des Body-Contourings. Stets unter der Prämisse: Schönheit individuell definieren und Natürlichkeit wahren.

Zur Behandlung lokaler Fettdepots bietet Dr. Matiasek die von der Harvard Medical School entwickelte, nicht-operative Bodyforming-Behandlung „Kryolipolyse“ an, bei der Fettzellen durch medizinische Kälteeinwirkung weggefroren werden.

Neben ästhetischen Behandlungen und Eingriffen führt Dozent Matiasek handchirurgische Operationen und Tumorentfernungen im Gesichtsbereich durch.

Foto: Weichselbaum PR

Technische Berufe: Karrierestart für 119 Lehrlinge bei Siemens

Ab September bietet Siemens in Österreich dieses Jahr 119 jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Karriere zu starten und sich eine fundierte Ausbildung zu sichern.

Ein Großteil der Auszubildenden hat sich für einen technischen Lehrberuf in den Bereichen Elektrotechnik beziehungsweise Mechatronik entschieden. Siemens bildet in Wien, der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg Fachkräfte aus. Die meisten Lehrlinge starten ihre Ausbildung im Siemens Mobility Werk in Wien. Bei Siemens Mobility haben erstmalig fünf Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen im Rahmen des Diversity-Programms ihren Einstieg in das Berufsleben. Anlässlich ihres ersten Arbeitstages fanden für alle neuen Siemens-Lehrlinge am 1. September Begrüßungsveranstaltungen – unter Berücksichtigung der Corona-Regelungen – an den Ausbildungsstandorten statt.

Gerhard Zummer, Leitung Siemens Professional Education: „Uns war es dieses Jahr besonders wichtig, trotz Krise unverändert auf die Fachkräfte von morgen zu setzen. Wir nehmen dieses Jahr sogar mehr Lehrlinge als in den letzten Jahren auf. Und auch wenn sich den letzten Monaten so einiges verändert hat, ist eines in der Ausbildung gleich geblieben: Unser Antrieb, innovative Technologien zu entwickeln, die das Leben der Menschen verbessern, Dinge zum Laufen zu bringen, die andere für unmöglich halten, und zu verwirklichen, worauf es ankommt.“

Siemens bietet verschiedene Ausbildungsmodelle an: von einer klassischen Lehre über die speziell für Maturanten konzipierte Duale Akademie in Linz bis zu dem österreichweit einzigartigen Dualem ausbildungsbegleitenden Studium, bei dem gleichzeitig Studienabschluss und Berufsabschluss erworben werden. Mit neuen Inhalten, innovativen Ausbildungskonzepten und unterschiedlichen Ausbildungsmodellen können die künftigen Fachkräfte den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere legen. Besonders Augenmerk legt Siemens auf die Förderung von Frauen in der Technik. Durch Initiativen wie beispielsweise dem Töchtertag/Girls‘ Day soll das Interesse junger Frauen für technische Berufe geweckt werden.

Erfahrung in der Lehrlingsausbildung hat das Unternehmen seit 99 Jahren: Siemens Österreich bildet seit 1921 technisch-gewerbliche und seit 1953 kaufmännische Lehrlinge aus. In dieser Zeit schlossen mehr als 6.500 technisch-gewerbliche Lehrlinge und rund 1.600 kaufmännische Lehrlinge ihre Ausbildung ab.

Foto: Siemens

 

 

Geschäftsführerwechsel bei der University of Salzburg Business School

Ab dem 1. August 2020 übernimmt Mag. Stephanie Lichtenberg, MBA die Geschäftsführung der Business School der Universität Salzburg. Stephanie Lichtenberg tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Gerhard Aumayr an, der sich nach 20 erfolgreichen Jahren als Gründer und Geschäftsführer vom Unternehmen verabschiedet. 

Stephanie Lichtenberg ist Diplompädagogin und MBA. Nach ihrem Studium der Pädagogik in Graz und Roskilde (DK), begann sie ihren beruflichen Werdegang im Jahr 2007 bei einer norddeutschen Unternehmensberatung. Parallel dazu absolvierte sie ein berufsbegleitendes MBA-Studium an der Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship in Herrenberg bei Stuttgart. Nach erfolgreichen Jahren der Selbstständigkeit in der Beratungs-, sowie Aus- und Weiterbildungsbranche stieg sie 2013 als Investorin und Head of Operations bei einem Start-up in der Nahrungsmittelbranche ein und baute dieses erfolgreich auf. Stephanie Lichtenberg entschied sich vor eineinhalb Jahren ihren Lebensmittelpunkt wieder zurück nach Salzburg zu verlegen. Sie ist seit November 2018 als Programm-Managerin an der SMBS tätig und übernimmt nun die Geschäftsführung der Business School. 

Wesentliches Ziel der neuen Geschäftsführung ist es, die SMBS im dynamischen Feld der postgradualen Weiterbildung nachhaltig und stabil aufzustellen. Hauptaugenmerk dabei sind die Verbindungen von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken sowie die Angebote noch intensiver auf den Bedarf des Markts zu fokussieren. „Als 100%iges Tochterunternehmen der Universität Salzburg ist uns besonders wichtig, noch stärker im akademischen Weiterbildungsbereich wahrgenommen zu werden. Ich freue mich sehr mit meinem Team der SMBS die neuen Herausforderungen, die mitunter durch die aktuelle Situation rund um Covid-19 verstärkt wurden, erfolgreich zu bewältigen“, betont Stephanie Lichtenberg.

Foto: Siegrid Cain

Julia Kretz ist neue Centerleiterin des Passage Linz

Die ausgewiesene Handelsexpertin übernahm am 4. Jänner 2021 die Centerleitung der Linzer Innenstadt-Shoppingmall.

Julia Kretz, Enkelin aus dem Linzer Traditionshaus Eiler folgt Monika Sandberger nach, die nach 7 Jahren als Geschäftsführerin und Centerleiterin in Babypause geht.

Kretz absolvierte nach der Matura ihre wirtschaftliche Ausbildung am Europäischen Bildungsforum für den Schuheinzelhandel (EBS Mainz). Nach diversen Praktika in führenden Schuhgeschäften in München und Köln wechselte sie 1996 in das Schuhhaus Eiler, wo sie seit 2001 die Geschäftsführung ausgeübt hatte.

Nach einem außergewöhnlichen Jahr steht auch 2021 der Handel vor großen Herausforderungen. Als neue Centerleiterin wird Julia Kretz ihre langjährige Erfahrung als Retail-Spezialistin dafür einsetzen das Passage Linz erfolgreich weiterzuentwickeln. Sie setzt dabei auf Hybridkonzepte, die den digitalen und stationären Handel optimal verbinden. „Gerade jetzt ist den Menschen bewusst geworden,“ so Julia Kretz, „wie wichtig soziale Kontakte sind und dass ein echtes Produkterlebnis durch nichts zu ersetzen ist“.

Foto: Kneidinger Photography

Marianne Neumüller-Klapper übernimmt Nachhaltigkeits-Agenden bei Nespresso Österreich

Customer Care & Service Director Marianne Neumüller-Klapper verantwortet ab sofort auch die Bereiche Nachhaltigkeit und Recycling bei Nespresso Österreich. 

Nach sieben Jahren bei Nespresso Österreich, seit einem Jahr als Customer Care & Service Director, erhält Marianne Neumüller-Klapper (49) nun einen weiteren Verantwortungsbereich: Seit Juli ist sie auch für die Themen Nachhaltigkeit und Recycling von Nespresso Österreich, sowohl für B2C als auch für den Professional Bereich, direkt verantwortlich. Schon zuvor waren diese Themen in ihrem Team angesiedelt. Mit dem Abschied von Sustainability Manager Richard Paulus, der das Unternehmen nach zwölf Jahren verlässt, hebt Nespresso die Nachhaltigkeits-Agenden somit in die höchste Management-Ebene.

Nachhaltigkeits-Agenden bei Nespresso an oberster Stelle

Kaffeegenuss und Nachhaltigkeit sind für Nespresso untrennbar miteinander verbunden. Daher hat Nespresso sich von Anfang an der Nachhaltigkeit verschrieben und ein eigenes Nachhaltigkeitsprogramm für seinen Kaffee etabliert. Richard Paulus trug wesentlich zur Erreichung der darin festgehaltenen Ziele, wie beispielsweise die Erhöhung der Recyclingrate, in Österreich bei. Dies gelang durch Partnerschaften mit 15 österreichischen Gemeinden sowie mit ARAplus und dem Entsorgungsfachbetrieb Höppberger. Mittlerweile wird bereits ein Drittel (31 %) der gebrauchten NespressoKapseln zurückgegeben und wiederverwertet. „Wir bedanken uns herzlich bei Richard Paulus, der viele wichtige Meilensteine hinsichtlich Nachhaltigkeit bei NespressoÖsterreich gesetzt hat. Unter anderem hat er wesentlich dazu beigetragen, dass Nespresso Kapseln heute nicht nur in über 1.900 Sammelstellen zurückgegeben, sondern zudem auch über die öffentliche Wertstoffsammlung in 15 Regionen in ganz Österreich recycelt werden können“, unterstreicht Alessandro Piccinini, Geschäftsführer von Nespresso Österreich. 

Neumüller-Klappers ausgesprochenes Ziel ist es, die CO2 Neutralität bei NespressoÖsterreich stärker voranzutreiben und die Kreislaufwirtschaft noch mehr in den Fokus zu rücken. Mit weiteren strategischen Partnerschaften soll die Recyclingquote zudem weiterhin nachhaltig gesteigert und weitere Schritte zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens gesetzt werden. „Marianne Neumüller-Klapper kennt das Unternehmen bestens und weiß, welch hohen Stellenwert das Thema Nachhaltigkeit für uns hat. Ich bin überzeugt davon, dass sie die Bereiche Nachhaltigkeit und Recycling zukunftsorientiert weiterentwickeln wird“, so Piccini weiter. 

Seit 2013 bei Nespresso Österreich

Neumüller-Klapper ist bereits seit 2013 für Nespresso Österreich tätig und agiert seit 2015 als Prokuristin für das Unternehmen. Vor ihrer Bestellung zum Customer Care & Service Director war sie über drei Jahre lang erfolgreich als Operations Director und zweieinhalb Jahre als Supply Chain & Procurement Director bei NespressoÖsterreich tätig.

Foto: Nespresso

 

Weber & Co. berät Central European University

Die österreichische Anwaltssozietät Weber & Co. berät Central European University (CEU) beim Abschluss des Baurechtsvertrages für ihren neuen Standort in Wien. CEU wird das historische Otto-Wagner-Areal auf Basis eines Baurechtes für 100 Jahre von der Stadt Wien übernehmen und damit den Universitätsstandort Wien nachhaltig bereichern.

CEU ist eine in den USA und in Österreich akkreditierte Privatuniversität, deren Bachelor-, Master- und Doktoratsstudenten aus über 120 Nationen stammen. Grundsatz der Universität ist die Vermittlung der Werte einer offenen Gesellschaft nach den Prinzipien der freien Wissenschaften, der freien Politik und freier Institutionen.

CEU und Wirtschaftsagentur Wien verhandelten rund drei Jahre die rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Bedingungen des Baurechtsvertrags für die künftige Nutzung des Otto-Wagner-Areals durch CEU. Im Rahmen eines festlichen Unterzeichnungsaktes am 27. Juli 2020 im Wiener Rathaus wurden die Verträge unterfertigt und damit die Zukunft des Universitätsstandorts der CEU in Wien durch CEU und Stadt Wien eingeleitet. Wien positioniert sich einmal mehr als moderne, weltoffene und internationale Stadt.

Wirtschaftsagentur Wien räumte CEU mit dem Baurechtsvertrag ein langfristiges Nutzungsrecht an der Kernzone des Otto-Wagner-Areals ein. Sichergestellt wurde, dass das historische Stadtgebiet der Öffentlichkeit erhalten bleibt und alle Wiener und Wienerinnen freien Zugang zum Universitätsareal erhalten. CEU wird die für die Universität bestimmten Gebäude in den nächsten 5 Jahren sanieren und für einen modernen internationalen Universitätsbetrieb revitalisieren. Sämtliche Planungen werden in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt vorgenommen.

Daniela Witt-Dörring MRICS, Partnerin von Weber & Co., die CEU federführend bei der Transaktion beriet: „Wir freuen uns sehr, dass wir CEU bei dieser für sie und die Stadt Wien so bedeutsamen und zukunftsweisenden Ansiedlung rechtlich begleiten durften. Die rechtlichen Möglichkeiten, die das Instrument des 100-jährigen Baurechts für großvolumige Projektentwicklungen bietet, konnten im kooperativen Dialog mit der Wirtschaftsagentur Wien und der Stadt zu einem angemessenen Interessensausgleich genutzt werden. Dieser ist für eine langfristige Vertragsbeziehung unbedingt erforderlich. Wir gratulieren den Partien und freuen uns mit ihnen, dass diese stimmige Standortentscheidung, die dem geschichtsträchtigen Otto Wagner-Areal am Steinhof neues Leben einhaucht, umgesetzt werden konnte.“

Fotos: Weber & Co., PID/David Bohmann

Dagmar Koch neue Country Managerin von Coface Österreich

Mit 1. Dezember 2020 übernimmt die Finanzmanagerin Dagmar Koch die Leitung von Coface Österreich. Als Country Managerin verantwortet sie das Österreich-Geschäft des internationalen Kreditversicherers Coface und steht an der Spitze eines 100-köpfigen Teams.


„In dieser Krise sind wir besonders gefordert, noch enger an der Seite unserer Kunden zu stehen, Lieferketten abzusichern und schnelle Lösungen zu entwickeln. Jetzt, wo alle ein Stück mehr Sicherheit brauchen als sonst, bewährt sich das globale Coface-Netzwerk ganz besonders. Aus Risiken müssen wieder Chancen werden. Ich sehe es als unsere Kernaufgabe, Unternehmen auf diesem Weg zu unterstützen“, so Dagmar Koch.

Die studierte Juristin Dagmar Koch ist 1973 in Graz geboren und startete ihre Karriere in der Finanzbranche, die sie von Anfang an begeisterte: „In der Finanzbranche geht es immer um Lösungen und darum konsequent und konstruktiv kundenzentriert zu arbeiten.“ Nach ihrem Berufseinstieg bei der Volksbank in Oberösterreich wechselte Koch in die Raiffeisen-Gruppe nach Wien.

In der Raiffeisen Bank International AG arbeitete sie im Credit Office und Produktmanagement. Dort entwickelte sie ein Portfolio-Rating-Modell, konzipierte den Top-Down-Forderungsankauf und wurde mit der Gründung der Raiffeisen Factor Bank beauftragt, bevor sie die Gruppenverantwortung für Factoring übernahm. Nach elf Jahren bei Raiffeisen wechselte Koch zur Unicredit FactorBank AG, wo sie den Großkundenvertrieb sowie die Unternehmensstrategie verantwortete. Seit 2017 war sie in der Erste Group als Head of Department International Supply Chain Finance bei der Intermarket Bank AG tätig.

Mit dem Motto „schneller, näher und persönlicher“ legt Koch den Fokus auf die Kundenzentriertheit der Versicherung. Dazu braucht es eine „umfassende Digitalisierungsstrategie und eine agile Herangehensweise“, so Dagmar Koch abschließend.

Foto: Sabine Hauswirth

Manon Mélin neuer Head of Bonding bei Coface

Manon Mélin (32) ist seit 1. Juni 2020 neuer Head of Bonding bei Coface in Österreich. Sie ist damit Teil des lokalen Management-Teams des global tätigen Kreditversicherers.

Mélin ist eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet und schaut auf eine 10-jährige internationale Karriere zurück. Zuletzt leitete sie die Bonding-Abteilung der Coface im Headquarters in Paris. „Ich möchte gemeinsam mit meinem Team das Bonding-Angebot der Coface Österreich weiter ausbauen, Prozesse optimieren und eine neue Strategie entwickeln“, erklärt Mélin und erläutert: „Der Fokus liegt auf der intensiven Zusammenarbeit mit Maklern und Partnern.“ Mélin ist es für ihre Aufgabe besonders wichtig, „möglichst nahe beim Kunden zu sein, die Bedürfnisse des Marktes gut zu kennen und damit das perfekte Angebot bieten zu können.“

Mélin hat an der Paris Business School und an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin studiert. Sie startete ihre Karriere bei Coface als Risk Underwriter, wechselte nach eineinhalb Jahren innerhalb der Branche und kehrte 2015 zu Coface zurück, wo sie steil die Karriereleiter hinaufkletterte.

Manon Mélin wurde 1987 in Nordostfrankreich geboren und ist in ihrer Freizeit eine leidenschaftliche Seglerin und eine eine begeisterte Tennis- und Squash-Spielerin.

Foto: Coface

 

 

Die Bedeutung der Elektro- und Elektronikindustrie für Österreich steigt weiter

Die Corona-Krise hat gezeigt, welche Bedeutung die Elektro- und Elektronikindustrie für die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit in Krisensituationen hat und welches Potential in ihr steckt, wenn es um die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich geht. Die Digitalisierung all unserer Lebensbereiche macht sie zur Schlüsselbranche – sie bietet die technologischen Lösungen, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu bewältigen.

Die Corona-Krise hat die heimische Wirtschaft hart getroffen und aktuell ist noch nicht genau absehbar, wie sich diese Pandemie auf die Elektro- und Elektronikindustrie auswirken wird. „Die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen waren wesentlich, um den Wirtschaftskreislauf zu stärken und die Industrieproduktion als Grundlage der Versorgungssicherheit und des wirtschaftlichen Aufschwungs Österreichs zu erhalten“ betonten Wolfgang Hesoun, Obmann des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie in der heutigen Pressekonferenz.

Fokus auf Schlüsseltechnologien und Schutz von Innovationen und Investitionen
Um Österreich jetzt auch wieder zukunftsfit zu machen, ist es dringend notwendig die vorhandenen Stärken noch weiter auszubauen. „Wir müssen uns auf unsere Schlüsseltechnologien, wie die Mikroelektronik, KI, sichere Kommunikation und 5G konzentrieren, damit wir nicht nur im Krisenfall, sondern auch im internationalen Wettbewerb unabhängig und stark agieren können. Dazu müssen wir unsere Unternehmen und ihre Innovationen besser schützen, damit diese, auch wenn sie in Krisenzeiten geschwächt sind, nicht so leicht übernommen werden können oder mit ihrer Produktion aus Österreich abwandern müssen“, so Lothar Roitner. „Es freut uns außerordentlich, dass die Bundesregierung sich für Projekte wie IPCEI (Important Projects of Common European Interest) einsetzt und diese ermöglicht. IPCEI ist als strategiepolitisches Instrument absolut wesentlich, um wichtige Wertschöpfungsketten innerhalb Europas aufzubauen und die Produktion von für die Gesellschaft wichtigen Technologien in Österreich und Europa zu erhalten.“

Moderne Energietechnik zum Klimaschutz und als Exportchance
Die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie hat nicht nur das Potenzial Österreich aus der Krise herauszuführen, sondern bietet auch die technologischen Lösungen, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu bewältigen. „Österreich nimmt als Wirtschaftsstandort eine Vorreiterrolle in der Automatisierung und Digitalisierung des Produktionsbereiches ein. Wir haben – verglichen mit den USA und China – schon vor mehr als 20 Jahren mit der Automatisierung begonnen. Wir haben früh verstanden, dass wir wegen vergleichsweiser hoher Personalkosten unsere Produktion effizienter gestalten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. So haben wir heute Lösungen im Einsatz, von denen andere Länder noch weit entfernt sind. Österreich hat daher auch eine robuste und zukunftsgerichtete industrielle Basis, die uns gerade jetzt in der Corona Krise vor einem viel stärkeren Abflachen der Wirtschaftskennzahlen bewahrt hat“, zeigt sich Hesoun überzeugt. Hesoun misst der Digitalisierung in der internationalen Positionierung eines Landes eine große Rolle bei.

Gerade jetzt ist daher die öffentliche Hand gefordert, Investitionen zu tätigen bzw. diese vorzuziehen. Nur so kann es gelingen, die Wirtschaft zu stimulieren.“ Möglichkeiten gebe es zur Genüge – von der Digitalisierung der Stromnetze, der Integration von erneuerbaren Energieträgern in Energiesysteme (Speichertechnologien und Smart Grids), über den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder aber intelligente Verkehrssteuersysteme bis hin zum raschen Ausbau der Bahninfrastruktur. Auch sieht Hesoun die Digitalisierung im Bereich der Energietechnik als Grundlage für einen echten Klimaschutz, denn „nur mit modernen Technologien können wir die Energiewende auch schaffen“. Eine wichtige Maßnahmen in diesem Bereich sind etwa auch Gebäudesanierungen. Hier gibt es ein enormes Potential, mit gezielten technischen Sanierungsmaßnahmen wie intelligenter Gebäudesteuerung, den Co2-Ausstoß zu verringern.

Intensivierung von Forschung und Entwicklung als Sicherheits- und Stabilitätsfaktor 
Rückgrat für Innovationen am Standort Österreich sind Forschung und Entwicklung. Nur wenn genügend in Forschung investiert wird, können all die Technologien entwickelt und produziert werden, die für Klimaschutzlösungen, kritische Infrastruktur, Energieversorgung und Steuersysteme notwendig sind. „Wenn wir all diese wichtigen Maßnahmen wie IPCEI oder auch direkte Forschungsförderungs-instrumente forcieren, sind wir gut gerüstet mit den Technologien der Elektro- und Elektronikindustrie die Herausforderungen der Zukunft mit einem starken Wirtschaftsstandort Österreich und Europa zu bewältigen“, so Lothar Roitner abschließend. 

Foto: FEEI / Hans Leitner

Barbara Havel als Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien bestätigt

Anfang 2019 wurde Barbara Havel, Geschäftsführerin der Havel Healthcare GmbH, zur neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden des Wiener Landesvorstands der Jungen Wirtschaft Wien gewählt und jetzt in ihrem Amt bestätigt.

Zusammen mit der Vorsitzenden wurde auch der Landesvorstand bestimmt: Erster Stellvertreter Havels ist Rainer Matiasek, zweite Stellvertreterin Ruth Gabler-Schachermayr, Christoph Czasch und Clemens Schmidgruber bleiben ebenfalls im Vorstand, neu dazugekommen ist Thomas Urbanek. 

„Die zentrale Frage für unser Programm 2021 war: Was brauchen JungunternehmerInnen, um voll durchzustarten?“, sagt Barbara Havel, „wir sind überzeugt, dass erfolgreiche Neugründungen und erfolgreiche JungunternehmerInnen ein Turbo für den Wirtschaftsstandort Wien sind. Dabei unterstützen wir sie und dafür braucht es auch die notwendigen Rahmenbedingungen.“ Die Junge Wirtschaft Wien fordert deshalb eine digitale, unternehmerfreundliche Stadt und hat die dafür notwendigen Schritte ausformuliert: 

Eine Plattform für alle Behördenangelegenheiten: Es braucht eine Plattform, die alle Daten von Behörden vereint und die Erledigung von Behördenangelegenheiten ermöglicht (Standesamt, Melderegister, Unternehmensserviceportal USP, Finanzamt etc.). Dabei soll das Once Only-Prinzip als Vorbild dienen - einmal hochgeladen und jederzeit verfügbar.

Mehr Transparenz und Kontrolle der eigenen Daten: Kontrolle und Transparenz bei Daten ist wichtig. Alle Unternehmer haben ein Recht auf ihre Daten. Diese sollten auch jederzeit gratis und aktuell abrufbar sein (z.B. Firmenbuchauszug). Auch über die Datenabfrage seitens Dritter innerhalb der geforderten digitalen Plattform sollten die Unternehmen in Kenntnis gesetzt werden. 

Mehrwegkommunikation innerhalb des elektronischen Postfachs: Das elektronische Postfach muss ausgebaut werden - sowohl für die direkte Kommunikation mit den Behörden als auch für den vertragsrelevanten Austausch mit anderen Unternehmen.

Möglichkeit der Datenhinterlegung im elektronischen Postfach: Im Zuge des Ausbaus des elektronischen Postfachs sollen bestimmte Unternehmensdaten abgespeichert werden können und individualisiert an Behörden und andere Unternehmen freigegeben werden können.

Eine automatische Handy-Signatur für alle Unternehmen: Bei der Gründung eines Unternehmens soll automatisch eine Handy-Signatur vergeben werden. Eine zusätzliche Beantragung und damit ein weiterer bürokratischer Mehraufwand sollen damit vermieden werden. 

Hochtechnologischer Netzausbau für Wien: Covid-19 hat veranschaulicht, wie essentiell digitale Kommunikation ist - dafür müssen auch die notwendigen technischen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Überarbeitung der Lerninhalte für Kinder im Pflichtschulalter: Ab der fünften Schulstufe sollte es an allen Schulen das Pflichtfach „Wirtschaft” geben, das grundlegendes Wirtschafts- und Finanzwissen beinhaltet. 

Stärkung der digitalen Kompetenz in den Schulen: Der Fachkräftemangel ist insbesondere im IT-Bereich nach wie vor beträchtlich. Aus diesem Grund sollen digitale Kompetenzen bereits ab der ersten Klasse Volksschule in den Lehrplan fix integriert werden, damit jedes Kind am Ende seiner Schullaufbahn über umfassende digitale Kompetenzen verfügt.

Bildungsprämie für Unternehmen im Bereich der Digitalisierung: Unternehmen sollen finanzielle Unterstützung für Aus- und Weiterbildungen im Digital-Bereich (z.B. für Kurse im Performancemarketing, entsprechende WIFI-Kurse etc.) erhalten. Es soll sich dabei um einen Direktzuschuss von 50 Prozent zu den Kosten, also eine finanzielle Unterstützung im Sinne einer Rückgewehr, handeln. 

Eine Anlaufstelle für sämtliche Behördenwege in Wien: Der One Stop Shop-Ansatz knüpft an das digitale Postfach an und soll für eine Verschlankung der Bürokratie sorgen. In dieser zentralen Anlaufstelle sollen vor Ort Auskünfte ebenso gegeben werden wie die Bereitstellung notwendiger Formulare und die gesamte Abwicklung bis hin zu Genehmigungen. 

Foto: JWW

 

Neue Direktorin: Führungswechsel an der VIS

Der Aufsichtsrat der Vienna International School (VIS) hat Lisa Biasillo zur neuen Direktorin ernannt. Am 1. August 2020 trat sie die Nachfolge von Direktor Peter M. J. Murphy an, der die Schule nach zehn Jahren erfolgreicher und bemerkenswerter Führung verließ.

Biasillo hat umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der internationalen Bildung gesammelt und kann auf ihre Expertise als Lehrerin und Direktorin an internationalen Schulen in Kambodscha sowie in Ruanda zurückgreifen. Sie leitete die Green Hills Academy, die einzige internationale Schule in Ruanda mit internationalem Baccalaureate Abschluss, deren Lehrauftrag sie grundlegend weiterentwickelt hat und die Schule somit in der internationalen Bildungslandschaft erfolgreich positionieren konnte. Lisa Biasillo hat einen M.Ed. in Grundschulausbildung vom College New Jersey sowie einen M.Sc. in Entwicklungsmanagement von der Universität Birmingham.
In den vergangenen Monaten konnte durch die enge Zusammenarbeit zwischen Direktor Murphy und LisaBiasillo, aufgrund der COVID-19 Situation – online, eine erfolgreiche Übergabe der Schulleitung garantiert werden.

Foto: Pacifique Himbaza



 

AmCham Talks: Mut zur Digitalisierung ist gefordert – und noch nicht überall da

Magenta-Telekom-CCO Maria Zesch spricht beim digitalen Business Breakfast der US-Handelskammer über den Digitalisierungsschub durch COVID-19 und mangelnde Innovationsfreudigkeit des Mittelstands.

Auf Einladung der American Chamber of Commerce in Austria und Präsident Martin Winkler (Oracle) diskutiert Magenta-Telekom-Geschäftsführungsmitglied Maria Zesch mit den Mitgliedern der US-Handelskammer im Zoom-Live-Talk die Auswirkungen von COVID-19 auf die Digitalisierung in Österreich. Trotz allseits gepriesenem Digitalisierungsschub sieht Zesch hierzulande auch Mankos. „Die Innovationsfreudigkeit hat im Mittelstand durch die Unsicherheit der Pandemie abgenommen“, beobachtet Zesch.

Die COVID-19-Pandemie hat klar gezeigt, wo die größten Schwachpunkte liegen. Mängel verortet Zesch unter anderem bei Cloud-Lösungen und der Interaktion mit Kunden über digitale Plattformen. Bei ultraschnellen Breitbanddiensten hat Österreich noch Aufholbedarf. In Sachen Konnektivität belegt Österreich den 16. Platz in der Europäischen Union. Nur sieben Prozent der Österreicher nutzen laut DESI-Index ultraschnelle Breitbandanbindungen. Dabei muss es nicht immer eine kabelgebundene Anbindung sein, denn die Anbindung jedes Bauernhofs über das Glasfasernetz ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Stattdessen ist 5G eine kosteneffiziente Alternative zum Kabel. Bei 5G wird Glasfaser über die Luft transportiert. Mit dem massiven 5G-Ausbau werden insbesondere auch rurale Gebiete erschlossen. Durch 5G erreicht das Internet der Dinge (IOT) eine neue Stufe: Durch kürzere Latenzzeiten und Echtzeitkommunikation werden Dienste wie automatisiertes Fahren möglich – und somit weitere intelligente Dienste für eine digitale Zukunft.

Bei der Integration von Digitaltechnik in den betrieblichen Systemen belegt Österreich nur den 19. Platz. Bei Humankapital und Ausbildung liegt die Alpenrepublik auf dem achten Platz und hat damit eine optimale Basis, um die digitale Entwicklung zu stärken.

Nutzung digitaler Dienste ist durch COVID-10-Maßnahmen gestiegen

Ein Blick auf die Zahlen von Magenta Telekom zeigt, wie Österreich die Angebote des Telekommunikationsanbieters genutzt hat: Gaming hat um 300 Prozent zugenommen, Sprachtelefonie um 40 Prozent, Internettelefonie um 225 Prozent, gesicherte Unternehmenskommunikation um 76 Prozent, Messaging um 48 Prozent und E-Mails um 30 Prozent.

Dass die Menschen ihren Alltag zunehmend von zuhause aus bewältigen, zeigt sich auch im deutlichen Anstieg der Anrufe in den Callcentern, die sich nahezu verdoppelt haben und die Ressourcen der Unternehmen vor allem im Finanz- und Telekommunikationssektor auf die Probe stellen.

 

Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben

„Das Homeoffice ist die größte digitale Errungenschaft, die uns COVID-19 gebracht hat. Es bringt Vorteile für Anwender und Firmen wie hohe Produktivität, einfache Kollaboration, effiziente Kommunikation und erhöht die Attraktivität des Arbeitgebers“, so Zesch.

Jetzt geht es darum, das Experiment Homeoffice in ein permanentes Erfolgsmodell auszubauen. Dafür braucht es die richtigen Devices, performante Konnektivität und sichere Applikationen. Es wird zu klären sein, wie die Kostenaufteilung zwischen Mitarbeitern und Unternehmen zu lösen ist. Zesch vermisst eine einheitliche Lösung des Finanzministeriums, um diese Investitionen in die Zukunft der Arbeitswelt zu fördern. Auch arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen müssen sich entlang der digitalen Transformation entwickeln. Das Changemanagement muss sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Führungskräften ansetzen. Vertrauen und Eigenverantwortung rücken in den Vordergrund.

Große Unterschiede sieht Zesch bei den Comeback-Plänen der Unternehmen. Bei Magenta Telekom setzt man weiterhin auf getrennte Teams. Aktuell sind nur 25 Prozent der Mitarbeiter im T-Center physisch präsent.

Die wirtschaftlichen Probleme kommen erst

Aktuell beobachtet Zesch noch eine gute Zahlungsmoral bei den heimischen Firmen. Ende des dritten bis Anfang des vierten Quartals erwartet der Kreditschutzverband von 1870 jedoch zunehmend Probleme.

Über Maria Zesch

Maria Zesch, geboren 1973, ist CCO Business & Digitalization und verantwortet das Geschäftskundensegment als auch die Digitalisierungsagenden von Magenta Telekom. Zesch ist seit 2003 im Deutsche-Telekom-Konzern tätig und seit 2008 in unterschiedlichen Geschäftsführungs-Funktionen von T-Mobile Austria als auch der Schwestergesellschaft T-Mobile Hrvatski. Die Absolventin der WU Wien ist eine ausgewiesene Marketing-, Sales- und Service-Führungspersönlichkeit und bringt über 20 Jahre Erfahrung in Top-Management-Funktionen mit, unter anderem bei der international tätigen Strategieberatung Kearney und dem ORF. Zesch ist weiters Aufsichtsrätin im Energiebereich als auch im Telco-Umfeld. Weitere Informationen auf https://www.magenta.at/unternehmen.

Foto: Magenta Telekom

Corona: Rückenwind für mehr Frauen in Führungspositionen?

Das Homeoffice gehört seit einigen Monaten zum neuen Alltag, denn Corona brachte eine heilige Kuh zu Fall: die Präsenzkultur. Eine massive Barriere für Frauen mit Führungsambitionen ist niedergerissen. Die Beraterinnen Ruth Terink und Regina Nemeth zeigen mit der Umfrage „Chefsache Frauen“ auf, was Frauen wirklich zu Führungspositionen hinzieht und wie Unternehmen Hürden beseitigen können.

Abschaffung der Präsenzkultur gefordert

418 Frauen und Männer in unterschiedlichen Branchen - davon 60,5% Führungskräfte – wurden online befragt. Für 96% sind familienfreundliche Präsenzzeiten die wirksamste Maßnahme, um Chancengleichheit in den Führungsetagen herzustellen. „Solange die Anwesenheitsdauer zu den wichtigsten Zugangskriterien für Führungspositionen gehört, sind Frauen wirklich im Nachteil. Die Forderung nach mehr zeitlicher und räumlicher Flexibilität ist daher keine Überraschung“, erklären Ruth Terink und Regina Nemeth. Unmittelbar nachdem die Beraterinnen ihren Report „Chefsache Frauen“ fertiggestellt hatten, erzwang das Coronavirus diese Flexibilität in kürzester Zeit 

Corona als Game Changer?

Was viele bezweifelten, gelang auf Anhieb: die Führungskräfte verlegten ihre Arbeitsplätze nach Hause und führten problemlos trotz räumlicher Trennung. Die Forderung nach permanenter Anwesenheit sollte durch den Ausbau der Home Office-Regelungen in vielen Unternehmen somit der Vergangenheit angehören.

„In vielen Organisationen wird derzeit laut gedacht: „Wenn Home Office von einem auf den anderen Tag so gut funktioniert hat, welche alten Zöpfe könnten wir denn noch abschneiden?“, so Nemeth/Terink. Eine Frage, die ambitionierten Frauen aber auch fortschrittlichen Unternehmen nützen könnte, um weitere Hindernisse und unbewusste Vorurteile aus dem Weg zu räumen. 

Ein fataler Cocktail

Nicht nur die Präsenzkultur macht es Frauen schwer. Das oft überzogen selbstkritische Denken, die weit verbreitete Überzeugung der Unvereinbarkeit von Familie und Beruf, das große Arbeitspensum und die hohen Anforderungen aus der Familie bilden einen fatalen Cocktail, der die Frauen massiv bremst.

93% der Befragten sind überzeugt, dass Handeln nötig ist, um mehr Frauen in die Chefetagen zu bringen. Denn es ändert sich nichts, wenn niemand aktiv wird.

Für Unternehmen ist dieses Thema seit Jahren auf der Agenda. 38% der Firmen, in denen die Befragten arbeiten, setzen bereits Initiativen zur Ausgewogenheit der Geschlechter in den Führungsebenen. Meistens sind das Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Das empfinden Frauen als Unterstützung - ihre Entscheidung für die Führungsrolle beeinflusst das aber zu wenig“, so Nemeth/Terink.

Ja, Frauen wollen führen! 

„Viele fragten uns, ob Frauen wirklich bereit sind, Führungsjobs zu übernehmen oder ob sie nicht doch lieber in der zweiten Reihe bleiben wollen“, berichten Terink/Nemeth von Gesprächen mit Führungskräften und Personalverantwortlichen, die manches „Nein“ auf ein attraktives Jobangebot zu hören bekamen.

Die Botschaft der Umfrage dazu ist klar - viele Frauen wollen in Führung gehen, sie gestalten genauso gerne wie Männer - doch ihr Wollen ist an Voraussetzungen geknüpft. Eine dieser Voraussetzungen ist, dass Unternehmen ihnen mehr Gestaltungsspielräume zuerkennen. Frauen wollen auch nicht mehr gegen veraltete Rollenbilder ankämpfen müssen. Dann werden sie häufiger „Ja“ zu Führungsjobs sagen! 

Der Report zeigt, wo die Knackpunkte liegen und bietet interessante Ausgangspunkte für gezielte Veränderungsschritte. Jetzt sind die Unternehmen am Zug.

Interessierte finden die Befragungsergebnisse unter: www.chefsache-frauen.at

Foto: Shutterstock/Rob Marmion

 

 

Dr. Shirley Gil Parrado ist Geschäftsführerin von Novartis Pharma Österreich

Dr. Shirley Gil Parrado hat mit 1. August 2020 die Geschäftsführung der Novartis Pharma GmbH in Wien übernommen. 

 

Die gebürtige Kubanerin Shirley Gil Parrado begann ihre Karriere bei Novartis im Jahr 2004 als Forscherin am Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR) in Basel. 2010 wechselte sie nach Spanien, wo sie zuerst die Medizinische Abteilung für Immunologie & Dermatologie leitete; später den Geschäftsbereich Asthma & cystische Fibrose. Es folgten ab 2015 Stationen als Geschäftsbereichsleiterin Respiratory für die LACan-Region von Miami (USA) aus; ab 2017 war Shirley Gil Parrado Worldwide Brand Director für ein innovatives Launchprodukt von Novartis. 2018 wechselte sie als Geschäftsbereichsleiterin Neuroscience zu Novartis Deutschland. 

Zu ihrer neuen Rolle in Österreich sagt sie: Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinem Team zu unserem Committment für Patientinnen und Patienten in Österreich beizutragen: "Wir wollen das Leben der Menschen verlängern und verbessern. Deshalb werde ich mich besonders dafür einsetzen, den Zugang zu unseren hochinnovativen Therapien für Patientinnen und Patienten in Österreich weiter zu beschleunigen. Durch das innovative Medikamentenportfolio von Novartis gewinnen österreichische Patientinnen und Patienten pro Jahr 15.000 zusätzliche gesunde Lebensjahre". Besonders stolz macht mich, dass viele dieser Medikamente ‚Made in Austria‘ sind – sie werden an unserem Campus Kundl/Schaftenau in Tirol produziert“, ergänzt Gil Parrado.

Foto: Daniel Karmann

 

 

Green Energy Lab: Geballte Frauenpower für nachhaltige Energielösungen

Green Energy Lab ist eine Forschungsinitiative für nachhaltige Energielösungen und Teil der österreichischen Innovationsoffensive „Vorzeigeregion Energie“ des Klima- und Energiefonds. Im Vorstand sind gleich zwei starke Frauen zu finden. Ein ABW-Interview über Forschung in Zeiten der Krise und Energielösungen der Zukunft mit MMag. Raphaela Reinfeld-Spadt, MBA und DI Dr. Andrea Edelmann.

Glauben Sie, dass die Corona-Krise zu einem gesellschaftlichen Umdenken – auch hinsichtlich künftiger umweltpolitischer Maßnahmen – führen wird?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „Ich denke, dass durch die aktuelle Krisensituation durchaus auch ein ‚Mehr‘ an Raum für gesellschaftliches Umdenken geschaffen wurde. Die aktuelle Krisensituation hat – etwa was den Arbeitsort betrifft – gezeigt, dass es durchaus möglich ist, bestehende Muster über Bord zu werfen. Hier hoffe ich auf ein Umdenken auch in Bezug auf umweltpolitische Belange. Ein Neustart und Wiederaufbau kann meines Erachtens nur ein ‚grüner‘ sein.“ 

Andrea Edelmann: „Die Pandemie hat unser Land bzw. den gesamten Planeten sprichwörtlich auf den Kopf gestellt und gezeigt wie fragil unser gesellschaftlich-politisches und wirtschaftliches Umfeld ist. Viele Gesellschaften und Industrien blicken derzeit unsicher auf den weltweiten wirtschaftlichen ‚Shutdown‘. Meines Erachtens ist es daher derzeit noch sehr schwierig zu sagen, ob sich die Befürworter des umweltpolitischen Wegs, so auch in Österreich, durchsetzen werden. Das werden die politischen Entscheidungen der nächsten Wochen und Monate zeigen.“

Welche Beeinträchtigungen im Bereich der Forschung bemerken Sie aufgrund der aktuellen Krisensituation?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „Die Forschungsbranche blickt aktuell wie so viele andere Branchen verunsichert auf die zukünftigen, wirtschaftlichen Entwicklungen – vor allem was die Finanzierung und Leistbarkeit neuer Projekte betrifft. Forschungsvorhaben und -entwicklungen kosten schließlich. Eine Klima- und Umweltkrise hätte womöglich aber noch viel weitreichendere Folgen. Investitionen in Forschung und Entwicklung sind daher weiterhin wichtiger und notwendiger denn je.“

Andrea Edelmann: „Vieles, das noch vor ein paar Wochen undenkbar schien, ist nun Realität. Wir arbeiten virtuell, sowohl an unseren täglichen Unternehmensagenden, als auch an unserer industrieübergreifenden F&E-Tätigkeiten. Unsere Forschung geht – bis auf physische Tests – dank der Digitalisierung auf Hochtouren weiter. Wir sehen die Situation auch als Chance, neue Methoden zu entwickeln bzw. zu erproben, etwa um Tests auch digital durchzuführen.“

Wann erwachte Ihr Interesse für den Energie-/Nachhaltigkeitsbereich?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „In meiner Schulzeit hätte ich mir nicht träumen lassen, später im Energiesektor tätig zu sein. Nach meinem ersten Studium begann ich allerdings in der Wissenschafts- und Forschungskommunikation zu arbeiten und hatte immer öfter mit den Themenfeldern ‚Energie‘ und ‚Nachhaltigkeit‘ zu tun. Schon damals fiel es mir leicht, mich einzuarbeiten und diese völlig neuen Gebiete für mich – und somit auch für meinen weiteren Berufsweg – zu erschließen.“

Andrea Edelmann: „Ich bin auf einer Landwirtschaft in einem Weingut aufgewachsen und habe von klein auf in der Natur mitgeholfen. Der wertschätzende Umgang mit der Natur war mir somit von jeher wichtig. Während meines gesamten Studiums der technischen Chemie, habe ich in der Vorgängerorganisation des AITs als Werksstudentin im Bereich Umweltschutz gearbeitet. Ein spannendes Projekt war damals die Suche nach einem Endlager für den radioaktiven Abfall in Österreich. Das war sehr prägend für mich und meinen weiteren Werdegang.“

Wie ist die Resonanz auf Green Energy Lab in der Forschergemeinde und der Wirtschaft?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „Das Interesse am Green Energy Lab ist groß – auch international. Alleine im vergangenen, unserem ersten operativen Jahr, konnte sich unsere Forschungsinitiative auf aktuell 200 Partner verdoppeln. Regen Zuspruch haben wir etwa auch bei unserem ‚Stakeholder Circle‘ – strategischer Thinktank mit hochrangigen TeilnehmerInnen auf nationaler und internationaler Ebene, die wir gerade aufbauen. Wir sind im besten Sinne des Wortes unter ‚genauer Beobachtung‘ und bekommen täglich einige Kooperationsanfragen. 

Andrea Edelmann: „Wir erhalten sehr gute Resonanz. Green Energy Lab ist aus meiner Sicht ein starker Treiber für die österreichische Wirtschaft. 2019 hat die Initiative mit insgesamt 15 Projekten bereits ein Forschungsvolumen von 40 Mio. EUR auf den Weg gebracht. Bis 2025 sollen 150 Mio. Euro in innovative Projekte und ein gesamtheitliches erneuerbares Energiesystem investiert werden – da lässt sich schon einiges bewegen.“

Auf welche nachhaltigen Energielösungen wird in den kommenden Jahren verstärkt gesetzt?

Raphaela Reinfeld-Spadt: „Hinter der Energiewende stehen hohe Zahlen und Herausforderungen. Windkraft und Photovoltaik etwa – bisher erfolgreich etabliert – werden sicherlich weiterhin stark ausgebaut. Generell wird der Erfolg wohl im Mix verschiedener Energielösungen liegen – darunter wahrscheinlich auch einige, die wir heute noch gar nicht kennen. Beim Green Energy Lab haben wir genau deshalb die Markttauglichkeit und Anwendbarkeit unserer Projektlösungen stark im Fokus.“

Andrea Edelmann: „Das Thema ‘Versorgungssicherheit‘ rückt derzeit wieder verstärkt in den Fokus. Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss Hand in Hand mit der Versorgungssicherheit gehen. Dazu gibt es verschiedene Puzzle-Teile, die zur Lösung beitragen können: Speichermöglichkeiten, Kopplung verschiedener Sektoren, wie etwa Energie und Mobilität sowie Maßnahmen auf der Kundenseite, bei denen auch die Verbraucher bzw. dezentralen Erzeuger stärker eingebunden werden.“

Fotos: Green Energy Lab

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