Business-News

Himmelhoch betreut Nachhaltigkeitspionier Erdal

Passend zur Spezialisierung auf Nachhaltigkeitsthemen und Strategie betreut die eigentümergeführte PR-Agentur Himmelhoch seit dem Frühjahr 2024 den Nachhaltigkeitspionier Erdal – ein Teil der international agierenden Werner & Mertz Gruppe. Mit Marken wie Frosch, Erdal, Emsal, Tofix, Rorax und Kronstar hat sich die Erdal GmbH als innovatives Unternehmen auf dem österreichischen Markt bestens etabliert. Die PR-Expert*innen von Himmelhoch unterstützen nun das heimische Erfolgsunternehmen bei der PR-Arbeit, der Positionierung des Gesamtunternehmens und kommunizieren auch auf Produktebene. 

Das in fünfter Generation geführte Familienunternehmen Werner & Mertz ist innovativer Marktführer für Reinigungsprodukte, Pflege- und Waschmittel und seine Marken sind bestens bekannt und etabliert. Einer der Unternehmensstandorte, Hallein, ist gleichzeitig auch der Mittelpunkt der Erdal GmbH – rund um dessen Geschäftsführer Florian Iro. Dieser sorgt nun gemeinsam mit Himmelhoch für saubere und nachhaltige Kommunikation in Österreich: „Die Kernwerte unserer Produkte sind Vertrauen, Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit – und genauso erleben wir die Zusammenarbeit mit Eva Mandl und ihrem Team“, so Florian Iro. Und Mandl ergänzt: „Egal ob strategische Beratung, Speaker-Auftritte, Influencer-Marketing oder klassische Pressearbeit oder Produktinnovationen, Himmelhoch ist für Erdal im Rundum-Einsatz. Es ist ein großes Privileg, einen Nachhaltigkeitspionier in die Zukunft zu begleiten“, so Mandl über die bevorstehende Aufgabe.

Foto: Himmelhoch

Fachkräftemangel führt zu Gehaltssteigerungen

Das Beratungsunternehmen Kienbaum hat seine aktuelle Gehaltsentwicklungsprognose für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Ergebnisse basieren auf den Angaben von 1.258 Unternehmen, die im Zeitraum vom 26. August bis zum 23. September 2024 befragt wurden. Die Daten zeigen eine leichte Verlangsamung der Gehaltsdynamik in Deutschland, während der Druck auf die Gehälter nach wie vor spürbar bleibt. Mit einer prognostizierten Gehaltssteigerung von durchschnittlich 3,8 % ist ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren um etwa einen Prozentpunkt zu verzeichnen. Der Fachkräftemangel ist dabei der dominierende Faktor, der die Gehaltsentwicklung auch weiterhin prägen wird.

Nach den überdurchschnittlichen Gehaltserhöhungen der letzten Jahre zeigen die Ergebnisse der Kienbaum-Prognose eine Verlangsamung: Die durchschnittliche Gehaltserhöhung in Deutschland wird für 2025 auf 3,8 % geschätzt, nach 4,7 % im Vorjahr. Diese Rückkehr zu moderateren Steigerungen spiegelt eine Normalisierung der Gehaltsentwicklung wider, auch wenn der Druck aufgrund des Fachkräftemangels bestehen bleibt.

„Der Arbeitsmarkt hat sich leicht entspannt, da der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende etwas schwächer wird. Jedoch führt dies noch zu keinem Rückgang der Ansprüche an attraktive Gehälter“, erklärt Dr. Michael Kind, Director Compensation & Performance Management bei Kienbaum.

Reallohnzuwachs bleibt stabil

Trotz der moderateren Gehaltserhöhungen können Arbeitnehmer auch 2025 mit einem Reallohnzuwachs rechnen. Die Prognosen zeigen, dass der Reallohn um 1,6 % steigen wird – ein identischer Wert zur Entwicklung von 2024. Die Gehaltsanpassungen liegen damit erneut über der Inflationsrate und ein realen Einkommenszuwachs ist zu erwarten.

Fachkräftemangel und Tarifverträge als entscheidende Treiber

Der Fachkräftemangel ist der wichtigste Treiber der Gehaltsentwicklung in Deutschland. Auf dem zweiten Platz der wichtigsten Treiber der Gehaltsentwicklung landen die Tarif- und Kollektivverträge. „Die mehrjährigen Abschlüsse bei den Tarifverträge wirken sich in 2025 weiterhin auf die Gehaltsentwicklung aus. Unsere Daten zeigen, dass die Gehaltsanpassungen in tarifgebundenen Unternehmen ca. einen halben Prozentpunkt höher sind als in Unternehmen, welche keine Tarifbindung haben.“, so Dr. Michael Kind.

Leichte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

Eine aus Sicht der Unternehmen positive Entwicklung zeigt sich in der Entspannung des Arbeitsmarktes: 32 % der befragten Unternehmen berichten, dass es ihnen im Jahr 2024 leichter fällt, offene Stellen zu besetzen. Anfang des Jahres lag dieser Wert noch bei 25 %. Trotz dieser Verbesserung bleiben die Gehaltsforderungen der Bewerbenden hoch. Nur 9 % der Unternehmen berichten von sinkenden Gehaltserwartungen, was den anhaltenden Druck auf die Gehälter unterstreicht.

Fazit: Hoher Gehaltsdruck bleibt bestehen

Trotz der leichten Entspannung am Arbeitsmarkt bleibt der Druck auf die Gehälter hoch. Besonders in Branchen mit starkem Fachkräftemangel werden Unternehmen auch weiterhin attraktive Gehaltspakete bieten müssen, um im Wettbewerb um die besten Talente bestehen zu können.

In Gesundheit und Wohlbefinden investieren

Gesundheit und Wohlbefinden sind Mission von BIOGENA und drittes Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen. Mit der Wachstumsanleihe 7,5 % Anleihe III BIOGENA GmbH & Co KG 2024-2029 (die dritte innerhalb weniger Monate) können sowohl nachhaltige Ziele unterstützt als auch attraktive Zinsen lukriert werden. Zudem eignet sich die Fixzinsanleihe für den Investitionsfreibetrag. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis 8. November. 

Das nachhaltige, österreichische Familienunternehmen BIOGENA GmbH & Co KG ist seit Gründung im Jahr 2006 profitabel und wächst überdurchschnittlich. Das Geschäftsjahr 2023/24 konnte Ende September mit einem Plus von 27 Prozent (81 Millionen Euro Umsatz) abgeschlossen werden. Das neue Geschäftsjahr 2024/25 startete mit einem Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ziel sind 125 Millionen Euro Umsatz, die strategisch durchgetaktet sind. 2028/29 möchte BIOGENA GmbH & Co KG an die Börse gehen. Dafür wurde das eigene Programm APOLLO ins Leben gerufen, um alle internen Strukturen dafür auszurichten. 

Austrian Business Woman BIOGENA Good Health World Produktion im Manufakturstil Barbara Mucha Media

Die BIOGENA-Präparate werden in Manufakturstandard – ganz ohne künstliche Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Überzugs- und Trennmittel – in Österreich hergestellt

 

An diesem Erfolg möchte BIOGENA mit nun mit der mittlerweile dritten Unternehmensanleihe seit April 2024 Investoren direkt über ihre Plattform https://www.biogena-good-vibes-invest.com/ teilhaben lassen. Der People-Planet-Profit-Management-Ansatz stellt sicher, dass alle Stakeholder-Interessen berücksichtigt werden. Sämtliche Anleihen sind ab Jänner 2025 am MTF-Markt der Wiener Börse handelbar.

Die Zeichnungsfrist läuft noch bis 08.11.2024. Aktuell liegt das Zeichnungsvolumen bei rund 72 Prozent bei einem Ziel von 10 Millionen. 

Albert Schmidbauer, CEO und Owner von BIOGENA, hat sich mit seinem Team für die weitere Emission entschieden, da die zweite Anleihe (7,5 % Anleihe II der Biogena GmbH & Co KG 2024–2029 mit Valutadatum 01.11.2024) nach nur 12 Tagen das Ziel von 6 Millionen erreicht hat. Die erste Anleihe wurde frühzeitig wegen Überzeichnung von 1,1 Millionen geschlossen. Das Vertrauen in das österreichische Unternehmen ist sowohl bei österreichischen als auch deutschen Investoren ungebremst.

Austrian Business Woman Albert Schmidbauer Barbara Mucha Media

Albert Schmidbauer, CEO und Owner von BIOGENA 

 

Wachstumspotenzial mit Blick auf Börsengang 2028

Die BIOGENA GmbH & Co KG mit Sitz in Salzburg als Teil der BIOGENA GROUP hat in den letzten 18 Jahren über 300 heimische Arbeitsplätze geschaffen. Privaten Investoren werden seit 2015 attraktive Investments angeboten, die das Wachstum unterstützen und damit das dritte nachhaltige Entwicklungsziel der Vereinten Nationen Good Health and Wellbeing unterstützen.

Das EBITDA der gesamten Unternehmensgruppe per Geschäftsjahresende 2024 wird von Albert Schmidbauer, CEO & Owner von BIOGENA, auf EUR 16 bis 18 Millionen EUR geschätzt, woraus sich nach gängigen Bewertungsmodellen für das stark wachsende Unternehmen ein Unternehmenswert rund um die 300 Millionen Euro ableiten. Diese Zahlen, aber auch, dass BIOGENA in den wachstumsstarken Geschäftsfeldern Gesundheit, Wohlbefinden und Biohacking tätig ist, die auch weiterhin überdurchschnittliche Wachstumsraten erwarten lassen, untermauert einmal mehr den geplanten Börsengang ab dem Jahr 2028. 

Die Eckdaten der 7,5 % Anleihe III Biogena GmbH & Co KG 2024–2029

  • ISIN AT0000A3EX82
  • Fixzinssatz 7,5 % p.a.
  • Laufzeit: 01.12.2024 bis 01.12.2029
  • Mindestzeichnung von 1.000 EUR bei einer Stückelung von jeweils 1.000 EUR
  • Zeichnungsfrist: 16.09.2024 bis 08.11.2024
  • Anleihevolumen: bis zu 5 Millionen EUR mit Aufstockungsmöglichkeit auf bis zu 10 Millionen EUR 
  • Emissionskurs: 100 %, es fällt kein Agio an
  • Zinszahlung: Jährlich im Nachhinein jeweils am 1.12. eines Kalenderjahres, erstmalig am 1.12.2025
  • Rückzahlung: Rückzahlung zum Kurs 100 am Ende der Laufzeit
  • Verwahrung: Sammelverwahrung bei der OeKB CSD GmbH, die Anleihe wird auf das Wertpapierdepot eingebucht
  • Zahlstelle: Bankhaus Gebr. Martin AG

Über BIOGENA

Die Biogena GmbH & Co KG ist ein österreichisches Familienunternehmen im Besitz von Gründer Dr. Albert Schmidbauer mit Sitz in Salzburg, Wien und Freilassing. Die 361° Health Company beschäftigt in der Gruppe über 380 Mitarbeitende, konzentriert sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Premium-Mikronährstoffpräparaten und ist verlässlicher Wissenspartner im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden sowie Biohacking.

Die Präparate werden in Manufakturstandard nach dem Reinsubstanzenprinzip – ganz ohne künstliche Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Überzugs- und Trennmittel – in Österreich hergestellt und in über 70 Länder exportiert. Das Vollsortiment umfasst mehr als 260 Qualitätspräparate, die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und weitere Vitalstoffe in wissenschaftsbasierten Rezepturen enthalten. Erhältlich sind die hochwertigen Mikronährstoffpräparate in radikaler Qualität weltweit bei Ärzt:innen und Therapeut:innen, in den aktuell 25 BIOGENA Stores & Labs und im BIOGENA-Webshop. 

Weitere Infos unter: www.biogena.com

dm spendet 265.000 Euro für Frauengesundheit

Am Giving Friday, dem Gegenentwurf zum Black Friday am 29. November, spendet dm fünf Prozent der Tageseinnahmen aus allen österreichischen Märkten sowie dem dm Online Shop. Die Spendensumme in der Höhe von 265.000 Euro wird dieses Mal an soziale Projekte zur Förderung der Frauengesundheit ausgeschüttet. So erhalten zum Beispiel die österreichischen Tafeln 15.000 Packungen Hygieneprodukte für armutsgefährdete Frauen.

Während viele Unternehmen in der Black Friday-Woche mit Preisnachlässen lockten, blieb dm seiner Philosophie treu und verzichtete auf Rabattschlachten. Bei dm gibt es kein Wechselspiel von kurzfristigen Rabattaktionen, die durch hohe Normalpreise finanziert werden. Stattdessen setzt dm auf „immergünstige“ Dauerpreise, die für mindestens vier Monate gelten. 
„Ein großes Dankeschön gilt allen Kundinnen und Kunden, die am 29. November bei dm eingekauft und einen Spendenrekord ermöglicht haben“, sagt Geschäftsführer Harald Bauer. „Mit dem Spendenerlös aus dem diesjährigen Giving Friday werden wir soziale Projekte unterstützen, die der Frauengesundheit zugutekommen. Damit wollen wir gleichzeitig auch mehr Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken.

Produktspende für Frauen in Not
Ein Teil des Rekordergebnisses wird in Hygieneprodukte umgewandelt und Anfang 2025 dem Verband der österreichischen Tafeln übergeben – in Form von 15.000 Binden- und Tampon-Packungen. Die Ausgabestellen der Tafeln verteilen die Produktspende an armutsgefährdete Frauen in ganz Österreich.

Foto: dm/W. Lienbacher

Luciano Cirinà neuer CEO von Zurich Österreich

Dr. Luciano Cirinà ist zum neuen Chief Executive Officer (CEO) der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft (Zurich Österreich) ernannt. Kurt Möller, der die CEO-Funktion ad interim bis dahin innehatte, wird weiterhin als Chief Underwriting Officer (CUO) und Mitglied des Vorstands fungieren und für die Bereiche Versicherungstechnik, Leistung & Service verantwortlich zeichnen. Die Bestellung von Luciano Cirinà erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörde.

Luciano Cirinà blickt auf eine langjährige und erfolgreiche Berufslaufbahn in der Versicherungsbranche zurück – allen voran bei Generali. Der erfahrene Manager hat umfangreiche Kenntnisse des österreichischen Marktes, für den er als Leiter Unternehmensrisiko, später als CEO Österreich und als Präsident des Österreichischen Versicherungsverbands (VVO) zuständig zeichnete. Zudem fungierte er als CEO Zentral- und Ost-Europa und war Teil des Generali Group Management Komitees.

Cirinà: „Ich freue mich, die Rolle des CEO bei Zurich Österreich zu übernehmen. Gemeinsam werden wir das Österreich-Geschäft auf seinem Erfolgsweg weiter voranbringen und für ein noch positiveres Kundenerlebnis sorgen. Zeitgleich möchte ich mich bei meinem Kollegen Kurt Möller sehr herzlich dafür bedanken, dass er die Geschäfte von Zurich Österreich ad interim so profund geführt hat – ich freue mich auf die Zusammenarbeit“.

Foto: Zurich

Austria’s Top 30 HR Influencer*innen Award 2024

Am Donnerstag, den 17. Oktober 2024 fand die Awardshow der Top 30 HR Influencer*innen im UniCredit Center am Kaiserwasser statt. Ausgezeichnet wurden die diesjährigen Influencer*innen von der Initiatorin des Awards Marion Eppinger. An ihrer Seite stand in diesem Jahr Svetlana Pančenko, Head of People and Culture und Management Board Member der UniCredit Bank Austria. 

Das Motto #TogetherWeAreStronger wurde auch heuer wieder gelebt: Der Abend war ein Feuerwerk der Emotionen. Die warmherzige Unterstützung der gesamten Community, von den Preisträger*innen und Partner*innen bis zu den geladenen Gästen aus der HR Szene, versprühte denselben partnerschaftlichen Spirit.

Auch in diesem Jahr gilt: „Die HR-Szene in Österreich verdient mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung. Es war uns wichtig, wertige Inhalte vor den Vorhang zu holen und starken Stimmen für Veränderung in der Personalwelt eine Bühne zu geben. Gemeinsam können wir so viel bewegen!“, so Initiatorin Marion Eppinger, die #HRPassionista. Für ihr Engagement und ihre Herzensangelegenheit gab es “Standing Ovations” vom Publikum. 

Durch den offiziellen Teil des Abends führten gemeinsam mit Marion Eppinger ihre Kolleginnen Maria Schumann und Sabine Artmayr. Als Gastgeberin hielt Svetlana Pančenko, Head of People and Culture und Management Board Member der UniCredit Bank Austria, eine inspirierende Keynote über die Bedeutung der Menschen im HR Bereich und was sie bewegen und verändern können.

Das Highlight des Abends war die Übergabe der Awards an die anwesenden Top 30 HR Influencer*innen 2024. Die beeindruckenden Räumlichkeiten des UniCredit Centers am Kaiserwasser luden im Anschluss bei Snacks und Getränken zum Netzwerken und Feiern ein.

Austrian Business Woman top 30 hr influencerInnen award cphotographyritter

Wenn Frauen ein Event organisieren, wird es ein Rundum-Paket: im Vordergrund steht das Verbindende und das Miteinander. Das alleine sollte nicht nur der Frauenwelt zugeschrieben werden, sondern der HR Welt ganz allgemein. “Wenn wir im HR es nicht schaffen, umsichtig zu sein und aufeinander Acht zu geben, wer soll es dann können? Es geht um mehr als ‚sehen und gesehen werden‘. Es geht darum ‚Human Relations‘ zu kreieren - weg von der Oberflächlichkeit, hin zu tiefgehenden Beziehungen zu den Mitarbeitenden, Kund*innen und Partner*innen”, sagt Marion Eppinger im Interview.

Die Stimmen der rund 120 Gäste: "Coolstes HR Event, auf dem sie jemals waren! Bitte mehr davon!”, ist für Marion Eppinger ihr Team ein Auftrag, den sie gerne annehmen.

Unter den Gästen waren Ramona Tocitu und Hana Citbajova (UniCredit Bank Austria), Richard Melbinger (ARS Akademie), Tanja Sourek (Pluxee Group), Josip Bajcer (deskpilot), Fabiola Huber und Tom Droste (AdOnly), Antonia Schneditz-Bolfras (The Stepstone Group), Andrea Domenig (Podcasterin & HR Expertin), Silvia Kodada (Die Karrierearchitekten) und viele weitere Unterstützer*innen.

Die Top 30 HR Influencer*innen 2024 sind:

Aldjic Klaudia (Russmedia), Berger Daniela (berger consulting), Brandstetter Kristina Maria (AustriaTech), Covarrubias Venegas Barbara (Virtual Space Hero), Divoky Roman (New Work Now), Ernst Martina (E&S FairEqualSolutions), Gratzl Maria (Liwest), Hochmeier Alexander (FACC), Jakl Veronika (Pioniere der Prävention), Kaan Richard (Kaan GmbH), Kögler Katharina (Klinikum Wels-Grieskirchen), König Andrea (Karrieregeflüster), Krapesch Wolfgang (Brandmeisterei), Kreiter Thomas (ÖBB), Landreau Tina (emPOWERme), Lorber Claudia (recruiting service Claudia Lorber), Miller Katharina (JobTwins), Mokoru Christina (pemundo), Molzbichler Lisi (balanceUP), Rath Pamela (New Work Today), Salihodzic Aldina (Team23 Steuerberatung), Schulter Vivien (Kulturwandlerin), Selan Eva (HR Web), Singer Alexandra (GROWTH Hub Vienna), Steinscherer Doris (Feelgood Management Akademie), Strohmer Sonja (Work Smart Circle), Trommer Melanie (Die Personalexpertin), Wietasch Barbara (Wietasch & Partner), Wölfl Maren (FEMALE WAKE-UP CALL), Zimmer Isabelle (Mystery Minds)

Zur Initiative „Austria’s Top HR Influencer*innen“

Vergangenes Jahr veröffentlichte HRWorks eine Liste der “99 wichtigsten HR-Influencer*innen 2023” aus der DACH Region. Obwohl es in Österreich zahlreiche Stimmen aus dem HR Bereich gibt, die ihre Expertise, Meinung und Arbeitsweisen online teilen, waren Österreicher*innen maßlos unterrepräsentiert (1 aus 99). Marion Eppinger – die HR Passionista und Initiatorin – wollte dies ändern und erstellte gemeinsam mit Vivien Schulter eine eigene Liste ausschließlich für Österreich und rief die Initiative „Austria’s Top HR Influencer*innen“ ins Leben.

Fotos: Photography Ritter

Preis für Soziale Innovation: Jetzt einreichen

SozialMarie ist ein Preis für soziale Innovation, der jedes Jahr an 15 herausragende Projekte vergeben wird. Mit der ersten Ausschreibung im Jahr 2004 und der Verleihung im Jahr 2005 war sie der erste Preis für soziale Innovation in Europa. Neben einer finanziellen Anerkennung in Höhe von 55.000 € bietet SozialMarie vor allem eine öffentliche Plattform für sozial innovative Projekte in Mittelosteuropa.

Von Anfang an international, hat sich die SozialMarie in Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Kroatien und Slowenien einen guten Ruf erworben. Die im Jahr 2000 von Wanda Moser-Heindl und Friedrich Moser gegründete Unruhe Privatstiftung betreibt den Preis.

Würdigung für mutige Projekte

Über die Neuartigkeit der Idee hinaus konzentrieren sich die SozialMarie Kriterien für soziale Innovation auf die Einbeziehung verschiedener Gruppen, die Wirksamkeit der Umsetzung und die Beispielwirkung. SozialMarie zeichnet nur erfolgreich umgesetzte Projekte aus und ist ein erstklassiges Gütesiegel für effektive soziale Innovation. Vorbildliche Projekte ans Licht zu bringen, sowie die Diskussion über soziale Innovation voranzutreiben, sind die Hauptziele von SozialMarie.

Preisverleihung

Die SozialMarie Expert*innen-Jury nominiert aus allen Einreichungen für die jährliche Ausschreibung max. 35 Projekte für den Preis und wählt in Folge die 15 besten Projekte aus, die am 1. Mai bei der Preisverleihung in Wien ausgezeichnet und bekanntgegeben werden. Die ersten drei Preise werden mit jeweils 15.000 €, 10.000 € und 5.000 € dotiert, die weiteren zwölf Preise jeweils mit 2.000 €.

Aktiver Ehrenschutz

Inspirierende Persönlichkeiten übernehmen jedes Jahr den aktiven Ehrenschutz über ausgezeichnete oder nominierte Projekte ihrer Wahl. Die Rolle der Ehrenschützer*innen ist eine aktive, sie begleiten oder unterstützen das Projekt im folgenden Jahr. Die Ehrenschützer*innen geben ihre gewählten Projekte bei der Preisverleihung am 1. Mai bekannt. 

Publikumspreis

Beim Publikumspreis hat jede*r die Möglichkeit, für ihr/sein Lieblingsprojekt aus den Nominierten des aktuellen Jahres zu stimmen. Das Siegerprojekt erhält € 1.000 für (Weiter-)Bildungszwecke. Der Publikumspreis ist von den Preisen der Jury zu unterscheiden.

Noch bis 14. Januar 2025 können Projekte mit innovativen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen eingereicht werden. Der europäische SozialMarie-Preis für soziale Innovation wird am 1. Mai 2025 verliehen. 15 Projekte aus Mittelosteuropa teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 54.000 Euro. Ziel ist, Vorbilder zu fördern, Netzwerke auszubauen und die Diskussion über soziale Innovation voranzutreiben.

Infos & Einreichung: www.sozialmarie.org/de

Schlumberger stärkt Marketing und Vertrieb

Die Wiener Traditionssektkellerei Schlumberger hat kürzlich eine umfassende Neustrukturierung in den Bereichen Marketing und Vertrieb erfolgreich abgeschlossen. Unter der Gesamtleitung des langjährigen Marketingdirektors Florian Czink wurde das Marketingteam neu organisiert und in zwei zentrale Einheiten - „Brand“ und „Market“ - gegliedert. An deren Spitze stehen mit Bettina Ullmann und Nicole Cappato zwei erfahrene Führungskräfte mit Brand Management-Background. Auch der Gastronomie-Vertrieb, der nun von Samuel Schwalb geführt wird, wurde neu strukturiert.

Langjährige Brand Management-Expertise an der Spitze des Marketings
Mit der organisatorischen Neuausrichtung des Marketings in die Bereiche „Brand Company“ und „Market Company“ folgt Schlumberger der zukunftsorientierten Strategie der übergeordneten Marussia Beverages Group. Diese Struktur ermöglicht einen gezielten Fokus auf die Bereiche internationale Markenentwicklung und länderspezifische Markenaktivierung, die Nutzung von Synergien und den internationalen Austausch sowie eine verbesserte Zusammenarbeit.

Brand Company: Bettina Ullmann verantwortet Globale Markenstrategie
Bettina Ullmann wurde im Rahmen der Neustrukturierung zum Head of Marketing Brand Company befördert. Mit ihrem Team verantwortet sie die Entwicklung der globalen Markenstrategie, die Produktentwicklung und internationale Positionierung sowie die Portfoliostrategie der Schaumweinmarken Schlumberger, Hochriegl und Goldeck sowie der Spirituosenmarken Mozart, Leibwächter und Speakeasy, die allesamt in Österreich hergestellt werden.

Ullmann begann im November 2018 als Senior Brand Manager für die Marke Schlumberger und war zuletzt als Group Brand Manager für die drei hauseigenen Schaumwein-Marken verantwortlich. Zuvor sammelte sie internationale Erfahrung in den USA und Schweden, bevor sie bei der österreichischen Traditionsmarke Manner im internationalen Marketing und Sales tätig war. Ihre Leidenschaft gilt österreichischen Traditionsmarken, die durch konsequente Markenführung und die Erfüllung ihrer Markenversprechen Konsumenten im In- und Ausland begeistern.

Market Company: Vertriebsmarketing unter der Leitung von Nicole Cappato
Das Team der Market Company befindet sich nun unter der Leitung von Nicole Cappato und konzentriert sich auf die Umsetzung der globalen Strategie im österreichischen Markt. Die Aufgaben umfassen die Planung kundenspezifischer Aktivitäten sowie das lokale Vertriebsmarketing. Cappato, seit Oktober 2023 bei Schlumberger, übernahm Mitte 2024 als Head of Marketing Österreich die Leitung der Market Company.

Zuvor war Cappato fünf Jahre lang bei Moët Hennessy in der Schweiz als Senior Brand Manager tätig. 2019 wechselte sie zu Louis Vuitton nach Österreich. Dort war sie verantwortlich für das Training und die Weiterentwicklung von Führungskräften in Österreich und der Schweiz. Bei Schlumberger verfolgt sie das Ziel, die Eigen- und Distributionsmarken in Österreich strategisch auszubauen. Dabei liegt ihr Fokus besonders auf dem Luxusportfolio, das sie mit Pull-Marketing und gezielten Demand-Generation-Initiativen fördern möchte, um nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Gastronomie-Vertrieb: Samuel Schwalb als neuer Vertriebsleiter  
Um den stark umkämpften Premium-Getränkemarkt gezielt weiterzuentwickeln, wurde 2024 auch der Gastronomie-Vertrieb bei Schlumberger neu strukturiert. Aufgabengebiete und Gebietsaufteilungen wurden dabei geschärft, um die Expertise und Fähigkeiten des Teams in ihren Bereichen jeweils optimal einzusetzen.

An der Spitze der Gastro-Mannschaft steht als Vertriebsleiter Österreich nun der Branchenprofi Samuel Schwalb, der bereits seit Oktober 2020 bei Schlumberger tätig ist. Samuel Schwalb startete als Teamleiter Ost und betreute selbst wichtige Prestige Accounts, bevor er zusätzlich bis Ende 2023 die Rolle des Key Account Managers GFGH National übernahm.

Seit Jahresbeginn trägt er nun die Verantwortung für das nationale Gastro-Vertriebsteam beider Schlumberger Vertriebstöchter Top Spirit und P.M. Mounier. Der Aufbau eines verlässlichen Gastro-Datenmanagements, welches durch ein neu gestaltetes CRM-System und der essenziellen Position des Data Analyst wertvolle Insights und Reportings liefern soll, zählt zu seinen Kernprojekten. Die Neustrukturierung zielt darauf ab, die Effizienz des Teams zu steigern und die Marktpräsenz im Gastronomiebereich weiter auszubauen.

Schwalb stammt ursprünglich aus Bayern und entdeckte seine Leidenschaft für Spirituosen während seines vierjährigen Studiums in Schottland. 2007 zog er nach Wien, um in der Spirituosenbranche Fuß zu fassen. Bei Diageo durchlief er verschiedene Stationen, angefangen als Brand Ambassador bis hin zum Verkaufsmitarbeiter und schließlich Team Lead für Deutschland und Österreich.

Nach einem kurzen Abstecher in die E-Zigaretten-Branche fand er 2020 den Weg zu Schlumberger. Sein Ziel ist es, das stärkste Gastro-Team Österreichs zu etablieren, bei dem die Kund:innen im Mittelpunkt des täglichen Handelns stehen. Das Top Spirit Team soll die erste Wahl sein, wenn es um gewinnbringende Partnerschaften, Verlässlichkeit und Vertrauen geht.

Foto: Mila Zytka

 

Erster Staatspreis für Klimawandelanpassung

Dr. Thomas Hlatky hat am 16.10.2024 den erstmals verliehenen Staatspreis für Klimawandelanpassung (CliA) für das Projekt HORA erhalten.

Der Preis wurde heuer erstmalig in einer feierlichen Zeremonie im Museumsquartier vom Klimaschutzministerium (Leonore Gewessler) in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds verliehen und vom Umweltbundesamt fachlich begleitet. Thomas Hlatky, der das vom VVO Versicherungsverband Österreich und BML Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft initiierte Projekt HORA (www.hora.gv.at) seit 2002 für die österreichische Versicherungswirtschaft leitet, war maßgeblich für die Entwicklung und Ausgestaltung verantwortlich. HORA Hochwasserrisikozonierung bietet allen Bürger:innen die Möglichkeit, mittels Adresseneingabe eine erste Gefahrenabschätzung für diverse Naturgefahren/Wetterereignisse wie Hochwasser, Erdbeben, Sturm, Hagel, Blitz oder Schneelast zu erhalten. Ziele von HORA sind die Schärfung der Risikowahrnehmung, die Entwicklung eines Bewusstseins der Bevölkerung für Naturgefahren und die Anregung zur Eigenvorsorge.

„Die Notwendigkeit von Klimawandelanpassungsmassnahmen wurden uns erst jüngst wieder vor Augen geführt. HORA soll das Bewusstsein der Bürger:innen für Naturgefahren schärfen und als Vorbildprojekt andere ermutigen, eigene Klimawandelanpassungsinitiativen umzusetzen. Die Auszeichnung mit dem Staatspreis für Klimawandelanpassung unterstreicht die Wichtigkeit unserer Arbeit und hilft uns dabei, HORA in der Bevölkerung noch bekannter zu machen.“, so Thomas Hlatky.

Zur Person

Dr. Thomas Hlatky leitet den Bereich Sustainability beim Europäischen Versicherungsverband „Insurance Europe“ in Brüssel und ist Head of Reinsurance in der GRAWE Group.

Zum Preis

Der bundesweite Preis wurde heuer erstmalig verliehen. Vorrangiges Ziel des „CliA – Österreichischer Staatspreis zur Klimawandelanpassung“ ist es – neben der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels – Menschenleben zu schützen, die biologische Vielfalt zu erhalten, die Widerstandsfähigkeit zu stärken und hohe Kosten zu vermeiden. HORA wurde als public private partnership-Projekt im Bereich „angewandte Forschung“ ausgezeichnet.

Foto: GRAWE/Sophie Zechner

Umweltmanagement-Preis für Infineon

Für die beste Maßnahme im Bereich Energie, Umwelt- und Klimaschutz erhielt Infineon Austria eine Auszeichnung vom Bundesministerium für Klimaschutz. Prämiert wurde ein Projekt, das durch digitale Vernetzung und intelligente Anlagensteuerung den Energieeinsatz und den Ressourcenverbrauch reduziert.

„Der Umweltmanagement-Preis ist eine besondere Auszeichnung für uns. Wir zeigen damit, wie bei Infineon Digitalisierung und Dekarbonisierung wirkungsvoll Hand in Hand gehen. Wir sind nicht nur Anbieter digitaler Lösungen, sondern nutzen selbst aktiv digitale Systeme, um das Potenzial der Energie- und Ressourceneffizienz weiter zu heben “, sagt Thomas Reisinger, Vorstand Operations Infineon Technologies Austria AG. „Vor allem aber ist es eine tolle Anerkennung für unser hoch motiviertes Team insbesondere im Facility-Management, wo mit kontinuierlichem Engagement klimaschonende Projekte umgesetzt werden.“  

Die Verleihung fand am 5. November in Wien im Rahmen der Umweltmanagement-Konferenz durch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler statt. Die Jury - bestehend aus hochkarätigen Mitgliedern von Wissenschaft, Wirtschaft und Klimaschutz-Institutionen - hob besonders die Verbindung von Digitalisierung und Ressourceneinsparung hervor.

Digitalisierung für mehr Energieeffizienz
Im ausgezeichneten Projekt intelligent System, kurz „iSYS“, wurden die Anlagen in der Fertigung mit den Anlagen in der Versorgung digital vernetzt und intelligent gesteuert. Durch die durchgehende Digitalisierung gelingt es, Energie und Ressourcen bedarfsorientiert zu nutzen und nur dann einzusetzen, wenn sie auch wirklich benötigt werden. Das reduziert den Energieeinsatz, den Verbrauch von Erdgas als auch von Prozessmitteln und hilft CO2-Emissionen zu vermeiden. Mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz entwickelt Infineon die Fertigung zu einer smarten und lernenden Fabrik, die systematisch zum betrieblichen Umweltmanagement beiträgt.

Das Projekt ist Teil des langjährigen Infineon Engagements für Umwelt und Energiemaßnahmen. Seit 1997 lässt sich der Standort Villach freiwillig nach dem EMAS Eco-Management and Audit Scheme zertifizieren. Kontinuierliche Verbesserungen im Umwelt- und Energiemanagement werden jährlich geprüft und dokumentiert. Beispiele sind etwa die effiziente Nutzung von Ressourcen und Energie, die Abwärmenutzung, modernste Abgasreinigungssysteme, Einsatz von Grünstrom und Photovoltaik-Anlagen, Erweiterung der E-Ladeinfrastruktur oder das IT-Geräte-Upcycling.

Über den Umweltmanagement-Preis 
Der Umweltmanagement-Preis wird seit 1996 jährlich vom Österreichischen Bundesministerium für Klimaschutz an herausragende Leistungen im Umwelt- und Klimaschutz vergeben. Seit 2022 erfolgt die Prämierung gemeinsam mit dem BMUV in Deutschland (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz). Die 12-köpfige Jury besteht aus Fachexpert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Klimaschutz-Institutionen. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: Beste Maßnahme Umwelt-, Natur- und Klimaschutz; Beste Umwelterklärung; Beste Strategie zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung.

Foto: Umweltbundesamt/B.Gröger

Sonja Sarközi ist neue CEO der Anadi Bank

Sonja Sarközi wurde mit 1. November 2024 zur CEO der Anadi Bank bestellt. Sie gilt als Pionierin des Direct Banking in Österreich und blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Finanz-Topmanagement zurück. Mitte der 1990er Jahre trat Sonja Sarközi in die Führungsspitze der Großbank BAWAG ein und spielte eine entscheidende Rolle bei der Gründung der easybank.

Lange bevor die Digitalisierung in aller Munde war, prägte sie als CEO der easybank eine neue Form des Banking in Österreich und bestimmte über zwei Jahrzehnte hinweg die erfolgreiche Entwicklung der Direktbank. 2017 wechselte sie in den Vorstand der Sberbank Europe und stieg dort ein Jahr später zur CEO auf. In dieser Funktion brachte sie die Sberbank Europe in acht europäischen Ländern auf einen erfolgreichen Wachstumskurs. 2022 hat sie die geordnete Abwicklung der Bank erfolgreich auf den Weg gebracht.

Srinivasan Sridhar, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Anadi Bank, erklärt: „Mit Sonja Sarközi gewinnen wir eine erfahrene Top-Bankerin und Wegbereiterin des Digital Banking in Österreich. Sie versteht Banking in allen seinen Facetten und hat zudem vorgezeigt, wie man innovative digitale Produkte und Services zu erfolgreichen Geschäftsmodellen am Markt macht. Sonja Sarközi wird die Anadi Bank in die nächste strategische Phase des internationalen digitalen Wachstums führen.“ 

Die neue CEO Sonja Sarközi sagt zu ihrer Aufgabe: „Ich freue mich sehr darauf, den künftigen Erfolgsweg der Anadi Bank gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu gestalten. Es war immer schon mein Credo, die Bedürfnisse und Wünsche der Kundinnen und Kunden zu erkennen und zu verstehen und darauf aufbauend spannende Innovationen bei Produkten und Services zu entwickeln und voranzutreiben. Die Expansion in weitere EU-Länder ist ebenso Teil unserer Zukunftsperspektive.“

Gemeinsam mit der neuen CEO Sonja Sarközi komplettieren CFO/CRO Ferdinand Wenzl und CDO Milko Hascher das Vorstandsteam der Bank.

Foto: Andreas Tischler

Junge Arbeitnehmer leiden unter Inflation

Die Ergebnisse der aktuellen FOOD Barometer Umfrage von Edenred, dem führenden Anbieter digitaler Essensgutscheine, liegen vor. Heuer kristallisieren sich spannende Unterschiede zwischen den Generationen heraus: Demnach leiden jüngere Arbeitnehmer:innen besonders stark unter den Auswirklungen der Inflation. Während sie in vielen Bereichen sparen müssen, spielen Essensgutscheine eine entscheidende Rolle, um ihre täglichen Ausgaben zu entlasten. Insbesondere diese Altersgruppe nutzt Essenszuschüsse intensiver als ältere Generationen, da sie eine wichtige Unterstützung bieten und zur Sicherung einer gesunden Ernährung beitragen. Allerdings sind die aktuellen Steuerfreibeträge zu gering.

Wer spart wo und in welchem Ausmaß? Im Zuge des sogenannten FOOD Programms von Edenred, das heuer bereits sein fünfzehntes Jubiläum feiert, wurden österreichweit 2.772 Nutzer:innen digitaler Essens- und Lebensmittelgutscheine, die sie von ihren Arbeitgeber:innen steuerfrei als Benefit bekommen, nach ihren Ernährungs- und Konsumgewohnheiten befragt. Die Studie fand weltweit in 22 Ländern statt. Befragt wurden insgesamt 49.990 User:innen und 1.491 Restaurants.

Mit Blick auf Österreich zeigen die Ergebnisse der FOOD Barometer Studie „zum Teil markante Unterschiede zwischen den Altersgruppen“, berichtet Christoph Monschein, Geschäftsführer von Edenred Austria, bei der Präsentation der Studie. 

Junge Arbeitnehmer:innen erwarten Preisanstieg in allen Bereichen

Das herausstechendste Ergebnis: „Unsere Studienergebnisse zeigen ganz klar, dass die jüngsten Arbeitnehmer:innen am pessimistischsten in die Zukunft blicken“, sagt Monschein. So erwarten überproportional viele 18- bis 24-Jährige im Vergleich zu den anderen Altersgruppen in den kommenden Monaten einen Preisanstieg – und zwar in allen Lebensbereichen: 60 Prozent bei Lebensmittel, 56 Prozent bei Wohnen, 52 Prozent in der Gastronomie, 48 Prozent bei Energie, 44 Prozent bei Tourismus, 42 Prozent bei Transport, 35 Prozent bei Technik, 27 Prozent bei Kultur und 23 Prozent bei Kleidung.

Jung und Alt unterschiedlich stark durch Inflation belastet

Zwar ist die Inflation über alle Altersgruppen hinweg nach wie vor ein dominierendes Thema. So sparen Befragte tendenziell mehr im Vergleich zum Vorjahr bei Kleidung (87 Prozent 2024 versus 85 Prozent 2023), Reisen (84 Prozent 2024 versus 82 Prozent 2023) sowie bei Restaurantbesuchen (84 Prozent 2024 versus 82 Prozent 2023). Das spürt auch die Angebotsseite des Marktes. Laut aktuellen Statistiken des KSV1870 sind die Insolvenzen in der Gastronomie- und Beherbergungsbranche zuletzt um fast 15 Prozent gestiegen und liegen somit über dem Durchschnitt. Allerdings scheinen jüngere Arbeitnehmer:innen besonders unter der Inflation und ihren Nachwehen zu leiden und setzen vermehrt den Sparstift an. 

„Die Kaufkraft ist mit zunehmendem Alter klarerweise höher. Im Idealfall hat man schon ein schönes finanzielles Polster aufgebaut, einen guten Verdienst und die Kinder sind aus dem Haus. Einschränkungen im Konsumverhalten sind hier nicht so schlagend wie in jungen Jahren“, erklärt Monschein. 

Essenszuschuss bei jungen Arbeitnehmer:innen am Monatsende aufgebraucht

Dementsprechend zeigt sich bei jungen Erwerbstätigen ein signifikant anderes Nutzungsverhalten in Sachen Essensgutscheinen. Die Edenred-Studie zeigt: „Je jünger die Arbeitnehmer:innen sind, desto eher ist der Essenszuschuss am Monatsende aufgebraucht“, so Monschein. So verfügen 72 Prozent der 18- bis 24-Jährigen im Vergleich zu 46 Prozent der 55- bis 65-Jährigen am Ende des Monats über kein Guthaben mehr. 

Für Monschein sind diese Zahlen in Anbetracht der stetig steigenden Kosten nur nachvollziehbar. Laut Erhebungen von Statista haben sich die monatlichen Ausgaben der Österreicher:innen für Lebensmittel seit 1995 beinahe verdoppelt und belaufen sich inzwischen auf durchschnittlich 220,60 Euro pro Haushalt. Bei 12 Prozent der befragten 18- bis 24-Jährigen machen die Ausgaben für Essen mehr als 40 Prozent ihres Monatsbudgets aus, während es in der ältesten Altersgruppe nur 5 Prozent sind.

Insofern verwundert es nicht, dass 94 Prozent der Jungen den Essenszuschuss als praktische Lösung für das Mittagessen betrachtet, die die Ernährungsqualität verbessert (65 Prozent) und Stress reduziert (75 Prozent). „Eine nicht ganz unerhebliche Erkenntnis mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt, wo es verstärkt um das Wohlbefinden von Mitarbeitenden geht“, gibt Monschein zu bedenken und betont: „Den Jungen gehört die Zukunft, das dürfen wir nicht außer Acht lassen.“

Aktuelle Steuerfreibeträge für Essenszuschuss zu gering

Das Problem dabei: „Die durchschnittliche Transaktionshöhe pro Zahlung mit dem digitalen Essensgutscheinprodukt ‚Edenred Restaurant‘ liegt für das bisherige Jahr 2024 bei 16,20 Euro. Das ist doppelt so viel wie der maximal mögliche tägliche steuerfreie Zuschuss“, erklärt Monschein. Da die aktuellen Beträge bereits seit Längerem nicht mehr den realen Lebensmittelkosten entsprechen, plädiert Edenred für die Anhebung der Steuerfreibeträge durch den österreichischen Gesetzgeber.

Essenszuschuss hat Einfluss auf Ernährungsqualität

Denn auch die Auswirkungen auf die Gesundheit dürften nicht unterschätzt werden. Zwei Szenarien, die Edenred in seinen Umfragen jährlich abfragt, zeigen besondere Kontinuität im Antwortverhalten – auch mit Blick auf die internationalen Ergebnisse der FOOD Barometer Studie, die in insgesamt 22 Ländern durchgeführt wurde: Wenn der Essenszuschuss verdoppelt werden würde, würde das die Qualität der Mahlzeiten verbessern. Das zweite Szenario betrifft den kompletten Wegfall des Essenszuschusses, was mit einer schlechteren Ernährung und selteneren Restaurantbesuchen einhergehen würde. 

Beide Aspekte werden auch durch die heurige Umfrage untermauert. Im Vergleich zu älteren Arbeitnehmer:innen würde eine Verdoppelung des Essenszuschusses insbesondere bei der jüngsten Altersgruppe dazu führen, dass die Qualität der Mahlzeiten steigt (86 Prozent), mehr zu Mittag gegessen wird (48 Prozent), das monatliche Guthaben ausreicht (80 Prozent) und häufiger Essensbestellungen getätigt werden (28 Prozent). Ohne Essenszuschuss würde sich die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen im Vergleich zu anderen Altersgruppen signifikant schlechter ernähren (45 Prozent) und seltener in Restaurants gehen (67 Prozent) bzw. andere Gerichte bestellen (41 Prozent). 

Essensgutscheine als wichtiger Benefit für junge Generationen

„Die Ergebnisse der heurigen FOOD Barometer Studie bieten einen überaus spannenden Einblick in Generationenunterschiede, die es in der modernen Arbeitswelt unbedingt zu berücksichtigen gilt“, schlussfolgert Monschein. So sind steuerfreie Essensgutscheine insbesondere für junge Generationen ein wichtiger Benefit. Diese Erkenntnis sei auch für Unternehmen relevant, die junge Talente rekrutieren und langfristig binden wollen. Denn Essenszuschüsse sind ein wesentliches Differenzierungsmerkmal am Arbeitsmarkt – vor allem bei Einstiegsgehältern und für Lehrlinge.

Foto: GaudiLab/Shutterstock

Initiative „She Leads. We Follow.“

Mit der globalen Initiative für Gleichberechtigung „She Leads. We Follow.“ startet das NGO Skateistan einen weltweiten Aufruf: Ziel ist es, 700.000 Euro für Skateboarding- und kreative Bildungsprogramme zu sammeln, die Geschlechter- und Rassengleichheit fördern. Mit der Unterstützung durch prominente Skateboarderinnen und -legenden wie Sky Brown, Peggy Oki und Tony Hawk strebt Skateistan bis 2027 den Aufbau von 50 Standorten in Ländern wie Irak, Iran, Afghanistan, Südsudan, Kenia und Südafrika an.

„Skateboarding kennt keine Grenzen, und auch unser Engagement für Menschen und den Planeten sollte es nicht. Mit den Stimmen dieser Legenden bewegen wir uns auf eine Zukunft zu, in der junge Menschen ihre Chancen nutzen können. Wir widmen uns Programmen, die Migrant*innen, BIPOC und LGBTQ+ in den Mittelpunkt stellen, und legen besonderen Fokus auf Mädchen.“ – Hala Khalaf, Co-Executive Director, Skateistan

Veränderung, die wirkt
2007 begann Skateistan in einem verlassenen Brunnen in Kabul, Afghanistan. Seitdem hat sich die Organisation darauf spezialisiert, Mädchen gezielt zu fördern, um das Ungleichgewicht im Skateboarding und in der Gesellschaft insgesamt anzugehen.

„Ich bin stolz darauf, dass ich, trotz der Herausforderungen für Frauen in meinem Land, niemals Angst hatte, Schritte zur Veränderung zu wagen. Das, was mich in meiner Gemeinschaft zu einem Vorbild macht, ist Geduld und Beharrlichkeit.“ – Zainab Hussaini, Direktorin, Skateistan Afghanistan. Heute betreibt Skateistan Skate-Schulen in Afghanistan, Kambodscha und Südafrika und finanziert Programme in über 40 weiteren Standorten weltweit. Von über 220.000 jährlichen Teilnahmen sind 52 % weiblich.

Gemeinsam für eine gerechtere Zukunft

Bis 2025 plant Skateistan Partnerschaften mit zehn weiteren Organisationen, die sich für Geschlechter- und Rassengleichheit einsetzen. Durch sichere Räume, Bildungsangebote und Skate-Programme soll bis 2027 eine Präsenz in 50 Standorten mit wöchentlich über 10.000 Teilnehmer*innen erreicht werden.

„Seit dem Start von Skateistan vor mehr als 15 Jahren ist die Zahl und Vielfalt sozialer Skateboarding-Projekte exponentiell gewachsen. Durch unsere Partnerschaften wollen wir diesen Projekten helfen, einige der anfänglichen Herausforderungen schneller zu überwinden und gezielt durch Finanzierung und Training zu wachsen – insbesondere Frauen-geführte Initiativen.“ – Rhianon Bader, Program Manager, Goodpush.

Diese Bewegung für Veränderung wird durch Goodpush unterstützt, ein 2018 von Skateistan gegründetes Inkubatorprogramm für die soziale Skateboarding-Szene. Goodpush stellt Zuschüsse, Ressourcen und Netzwerke zur Verfügung, damit Basisorganisationen wachsen können. Heute gibt es weltweit über 1.000 „Skateboarding for Good“-Initiativen, von denen einige offizielle Skateistan-Partner geworden sind.

Foto: Skateistan

Infineon: Dünnster Silizium-Power-Wafer der Welt

Nach der Ankündigung der weltweit  ersten 300-Millimeter-Galliumnitrid (GaN)-Wafer-Technologie für Leistungselektronik und der Eröffnung der weltweit größten  200-Millimeter-„Siliziumcarbid (SiC) Power Fab“  in Kulim, Malaysia, hat die Infineon Technologies AG jetzt den nächsten Meilenstein in der Halbleitertechnologie erreicht. Mit einer Dicke von nur 20 Mikrometern hat Infineon einen Durchbruch in Herstellung und Verarbeitung der dünnsten Silizium (Si)-Leistungshalbleiter-Wafer erzielt, die jemals in einer hochskalierten Halbleiterfabrik hergestellt wurden. Die Silizium-Dünnwafer sind nur ein Viertel so dick wie ein menschliches Haar und halb so dick wie die aktuell fortschrittlichsten Wafer. 

„Die weltweit dünnsten Silizium-Wafer sind ein Beleg dafür, dass wir bei Infineon die technischen Grenzen der Leistungs-Halbleitertechnologie bis ans Limit treiben, um unseren Kunden erstklassigen Mehrwert zu bieten“, sagt Jochen Hanebeck, CEO von Infineon Technologies. „Der Durchbruch von Infineon in der Ultradünnwafer-Technologie ist ein bedeutender Schritt vorwärts im Bereich energieeffizienter Stromversorgungslösungen und hilft uns, das volle Potenzial der globalen Trends Dekarbonisierung und Digitalisierung auszuschöpfen. Mit diesem technologischen Meisterwerk festigen wir unsere Position als Innovationsführer in der Branche, indem wir mit Si, SiC und GaN alle drei relevanten Halbleitermaterialien beherrschen.“

Die Innovation wird dazu beitragen, die Energieeffizienz, die Leistungsdichte und die Zuverlässigkeit in Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren, Consumer-, Motorsteuerungs- und Computing-Anwendungen signifikant zu erhöhen. Die Halbierung der Waferdicke verringert den Substratwiderstand um 50 Prozent. Leistungsverluste in Power-Systemen können so im Vergleich zu Lösungen auf Basis von konventionellen Silizium-Wafern mit einer Dicke von 40-60 Mikrometern um mehr als 15 Prozent reduziert werden. Für die Stromversorgung fortschrittlicher KI-Server-Anwendungen, bei denen die steigende Energienachfrage durch höhere Stromstärken angetrieben wird, ist dies besonders wichtig. In KI-Rechenzentren müssen Spannungen von 230 V auf eine Prozessor-Spannung von unter 1,8 V reduziert werden. Die Ultradünnwafer-Technologie fördert ein vertikales Stromversorgungs-Design, das auf der Trench-MOSFET-Technologie basiert und eine sehr nahe Positionierung am KI-Chip-Prozessor ermöglicht, wodurch Leistungsverluste reduziert und die Gesamteffizienz verbessert werden.

„Die neue Ultradünnwafer-Technologie befeuert unsere Ambition, verschiedenste KI-Server-Konfigurationen auf die energieeffizienteste Weise zu versorgen, vom Stromnetz bis hin zum Prozessorkern“, sagt Adam White, Division President Power & Sensor Systems bei Infineon. „Da der Energiebedarf für KI-Rechenzentren rapide ansteigt, gewinnt Energieeffizienz immer mehr an Bedeutung. Für Infineon ist dies ein schnell wachsendes Geschäftsfeld. Wir erwarten, dass unser KI-Geschäft in den kommenden zwei Jahren ein Volumen von einer Milliarde Euro erreichen wird.“

Um die technischen Hürden bei der Reduzierung der Waferdicke auf 20 Mikrometer zu überwinden, mussten Infineon-Ingenieure einen innovativen und einzigartigen Wafer-Schleifansatz entwickeln, da das Metallgehäuse, das den Chip auf dem Wafer hält, dicker als 20 Mikrometer ist. Dies beeinflusst die Handhabung und Verarbeitung der Rückseite des Wafers erheblich. Außerdem haben Herausforderungen wie Wafer-Bow (Krümmung) und Wafer-Separation einen großen Einfluss auf die Backend-Montageprozesse, die die Stabilität und erstklassige Robustheit der Wafer sicherstellen. Der Dünnwafer-Prozess auf 20 Mikrometer basiert auf der bestehenden Fertigungsexpertise von Infineon und gewährleistet eine nahtlose Integration der neuen Technologie in existierende Hochvolumen-Silizium-Produktionslinien. Es fallen keine zusätzlichen Fertigungskosten an, um höchste Produktionserträge und Liefersicherheit zu garantieren.

Infineon hat die Technologie bereits mit Kunden qualifiziert und auf seine Integrated Smart Power Stages (DC-DC-Wandler) angewendet. Die Innovationsführerschaft in der Halbleiterfertigung unterstreicht Infineon durch ein starkes Patentportfolio im Bereich der 20-Mikrometer-Wafer-Technologie. Infineon plant, die Produktion von Ultradünnwafern zu erhöhen und bestehende konventionelle Silizium-Wafer für Niedervolt-Stromversorgungen innerhalb der kommenden drei bis vier Jahre durch den 20-Mikrometer-Prozess zu ersetzen. Dieser Durchbruch stärkt die einzigartige Position von Infineon im Markt mit dem breitesten Produkt- und Technologie-Portfolio, das Silizium-, Siliziumkarbid- und Galliumnitrid-basierte Geräte umfasst, die ein wichtiger Baustein für Dekarbonisierung und Digitalisierung sind.

Foto: Infineon

Online-Vermarkterkreis formuliert Forderungskatalog

Wien (LCG) – Mittwochabend lud die Interessenvertretung der heimischen Digital-Publisher und Vermarkter zu einem Get-together in das Wiener „Sneak In“, um ein neues Forderungs- und Positionspapier vorzustellen. Vor dem Hintergrund der politischen Neuordnung auf europäischer und österreichischer Ebene werden darin Forderungen konkretisiert, bestehende Urteile analysiert und Zusammenhänge aus Sicht der Medienschaffenden und deren Vermarkter verständlich erklärt.

Die dominierende Übermacht der globalen Technologiekonzerne wird zunehmend zum Problem für das europäische Medien-Ökosystem und setzt heimische Publisher und Vermarkter massiv unter Druck. In Österreich fließen beispielsweise bereits über 80 Prozent der digitalen Werbeausgaben an globale Tech-Firmen ab, wodurch sowohl Forschung und Entwicklung als auch unabhängiger Journalismus an die Grenzen der Finanzierbarkeit stoßen.

„Wir sind nicht nur mit einem wirtschaftlichen, sondern auch mit einem demokratiepolitischen Problem konfrontiert. Die Kontrolle der Informationsflüsse durch wenige große Unternehmen bedroht die Meinungsfreiheit und -pluralität und öffnet Tür und Tor zur Manipulation öffentlicher Diskurse“, warnt Eugen Schmidt (AboutMedia), Leiter des Online-Vermarkterkreises.

Internationaler Appell

Der Forderungskatalog des Online-Vermarkterkreises versteht sich nicht als rein nationaler Appell. Er soll eine Einladung an andere Branchenverbände und Interessensvertretungen in EU-Staaten mit vergleichbaren Marktsituationen sein, sich dem österreichischen Vorstoß anzuschließen und gemeinsam eine starke Position gegenüber der Europäischen Politik und den nationalen Parlamenten zu vertreten.

Erste Gespräche mit europäischen Partnern verlaufen bereits positiv. Die neue Publikation adressiert bewusst nicht nur Medienpolitiker, sondern schafft auf breiter Basis Bewusstsein für die aktuellen Bedrohungen der Medienlandschaft durch globale Technologieunternehmen und die damit verbundenen Folgen für die Gesamtwirtschaft. Anhand sieben konkreter Beispiele werden die einzelnen Forderungen auch durch aktuelle Prozesse und Klagen untermauert, um rechtliche Aspekte praxisnah zu verdeutlichen

„Die Diskussion über den Umgang mit den global agierenden Tech-Giganten darf nicht auf den Medienmarkt beschränkt bleiben. Weite Teile der Wirtschaft sind direkt oder indirekt von einem vielfältigen und funktionierenden europäischen und nationalen Medien-Ökosystem abhängig, das selbst wiederum Arbeitsplätze schafft und Wertschöpfung leistet“, führt Schmidt aus.

Stimmen aus der Branche

Bei der Podiumsdiskussion tauschten sich Christoph Gabriel (Media Markt) und Thomas Peruzzi (Virtual Minds) mit Maresa Wolkenstein (COPE) über die Notwendigkeit der Forderungen aus, um den Digitalmarkt für Inhaltsschöpfer und alle Akteure zukunftssicher und attraktiv zu halten sowie durch klare Regulierungen Wachstum und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

Die sieben Forderungen im Detail

Der Online-Vermarkterkreis fordert eine Entflechtung der digitalen Plattformen und eine Trennung von Inhaltsangeboten und Anbietern von Werbetechnologien, um die Marktmacht der Technologieanbieter zu reduzieren und den freien und demokratischen Zugang zu Inhalten zu gewährleisten. Durch das Agieren in multiplen digitalen Geschäftsfeldern erlangen globale Technologiefirmen eine Quasi-Monopolstellung, diktieren die Regeln am Markt und agieren zunehmend in geschlossenen Ökosystemen, verfügen über die Datenhoheit und regeln die technische Infrastruktur.
 
Um die Freiheit der Navigation im Internet sicherzustellen, fordert der Online-Vermarkterkreis, Technologieunternehmen zu verpflichten, Links auf externe Browser uneingeschränkt zuzulassen, um Usern eine Wahlfreiheit zu ermöglichen. Dadurch soll sowohl das Nutzererlebnis verbessert als auch die Informationsfreiheit gestärkt werden. Aktuell lassen Plattformen externe Links zwar zu, öffnen diese aber innerhalb des eigenen Systems und erschweren den Zugriff auf externe Browser. Damit wird ein Ungleichgewicht geschaffen, das zu Monopolbildung und Machtkonzentration führt.
 
Durch die „Walled Gardens“ der globalen Technologieanbieter wird der Austausch zwischen Inhalten und Daten zwischen verschiedenen Plattformen nahezu unmöglich gemacht. Die technischen Barrieren resultieren in Marktkonzentration und ungleichem Wettbewerb. Durch Standards für nahtlose Interoperabilität für den Austausch von Inhalten und Diensten sollen kleinere Anbieter gestärkt und dadurch Innovation gefördert werden. Zudem haben User die freie Wahl ihrer bevorzugten Dienste, ohne an die geschlossene Struktur eines Anbieters gebunden zu sein.
 
Das Forderungspapier spricht sich für eine Verschärfung des europäischen Wettbewerbsrechts aus. Darin soll der Marktanteil einzelner globaler Plattformen auf eine Obergrenze von 30 Prozent limitiert werden, um Meinungsvielfalt zu fördern und (missbräuchliche) Marktdominanz zu verhindern. Die Berechnung des Marktanteils soll anhand der Gesamtanzahl der aktiven User, der Gesamtdatenmenge und von Umsatzzahlen ermittelt werden.
 
Der Digital Services Act soll an bestimmten Stellen ausgeweitet werden. Er verpflichtet bereits in seiner aktuellen Fassung Plattformen und Dienstanbieter, aktiv Maßnahmen gegen Hassrede, Terrorismus, Kinderpornografie und andere illegale Inhalte zu ergreifen. Darüber hinaus soll die kommerzielle Nutzung illegaler Inhalte unter stärkere Strafen gestellt und härtere Sanktionen bei Verstößen ergriffen werden. Die Mittel aus Strafzahlungen sollen zweckgebunden in der Förderung der Digitalwirtschaft zurückfließen, um seriöse Anbieter zu unterstützen und die Verbreitung illegaler Inhalte weiter einzudämmen.
 
Um Usern eine fundierte Entscheidung über ihre Online-Aktivitäten zu ermöglichen, sollen Plattformen verpflichtend die Funktionsweise ihrer Algorithmen offenlegen und deren User umfassend und verständlich über die Verwendung ihrer Daten informieren.
 
Der Online-Vermarkterkreis spricht sich in seinem Forderungspapier für die Förderung dezentraler Netzwerke und Technologien aus, um die Unabhängigkeit und Resilienz des Internets zu stärken. Die zentralisierten Strukturen der globalen Technologie-Unternehmen stehen im Widerspruch zu einem vielfältigen und widerstandsfähigem digitalen Ökosystem und bergen Gefahren bei Attacken in sich.

Foto: leisure communications/Christian Jobst

Grüner Umbau der Wirtschaft ist notwendig

Russlands Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und das Hinaufschnellen zuerst der Gas- und dann auch der Strompreise in bisher ungeahnte Höhen haben die Volkswirtschaften in Europa hart getroffen. Dass Gaspreisschocks, egal ob aufgrund von physischer Verknappung oder durch ein hohes Maß an Unsicherheit, Gift für die Wirtschaft sind, ist naheliegend. In welchem Ausmaß und wie lange derartige Schocks auf unterschiedliche Wirtschaftssektoren nachwirken, war bisher nicht ganz klar, ist aber für die Wirtschaftspolitik von großer Bedeutung.

Um das herauszufinden, hat das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) im Auftrag des Kontext Instituts eine Modellrechnung angestellt. Die Fragestellung dabei war, welche Effekte ein Gaspreisschock in der Größenordnung von 2022 auf einzelne Wirtschaftssektoren in Österreich hätte, wenn es zu keinen staatlichen Interventionen oder unternehmerischen Gegenmaßnahmen zur Schadensbegrenzung kommt.

Beträchtlicher Schaden

Fazit: Preisschocks bei fossilen Energien können zu einem hohen wirtschaftlichen Schaden führen. Die Ergebnisse zeigen, dass Österreichs CO2-intensive Branchen im Jahr nach der Gaspreisexplosion, also 2023, einen Einbruch der Wertschöpfung um 6,6% hätten hinnehmen müssen. Das wären rund zehn Milliarden Euro gewesen. Im zweiten Jahr nach dem Schockereignis läge die Wertschöpfung noch immer um 5,8% zurück. Beide Berechnungen sind wie erwähnt hypothetischer Natur, weil der Staat in der Realität massiv stützend eingegriffen hat.

„Die Annahme in solchen Modellen ist, dass alles andere gleich bleibt und sonst nichts passiert. Ohne staatliche Stützungsmaßnahmen hätte man tatsächlich derartige Einbußen erwarten können“, sagt Robert Stehrer, wissenschaftlicher Direktor des wiiw und Co-Autor der Studie. Bekanntermaßen kosteten die diversen staatlichen Hilfspakete auch viel Geld.

Auswirkungen haben Energiepreisschocks auch auf den Arbeitsmarkt. Das wiiw, das bei Gas zwischen 2021 und 2022 einen Preisanstieg um gut 80%, bei Heizöl um knapp 90% und bei Strom um durchschnittlich 18,5% angenommen hat, kommt zu dem Schluss, dass die Beschäftigung in emissionsintensiven Sektoren ohne Gegenmaßnahmen im Jahr nach dem Schock um 4,1% gesunken wäre. Das entspricht rund 74.000 Arbeitsplätzen im Vergleich zu 2022. Auch in den darauffolgenden Jahren wäre die Beschäftigung rückläufig gewesen. Drei 

Jahre später wären unter den angenommenen Umständen rund 133.000 Jobs weniger in emissionsintensiven Sektoren vorhanden.

CO2-arme Sektoren widerstandsfähiger

Und wie ist es um emissionsarme Sektoren bestellt? Das Wachstum der Wertschöpfung würde keinen entsprechenden Rückgang wie in den CO2-intensiven Bereichen erfahren und unter Umständen sogar positiv ausfallen. „Grundsätzlich lässt sich durch einen Energiepreisschock kein signifikant wachstumsdämpfender Effekt in CO2-armen Sektoren feststellen“, sagt Andreas Lichtenberger, Ökonom am wiiw und Co-Autor der Studie. Bereiche mit niedrigem CO2-Ausstoß sind in einer Energiepreiskrise somit wesentlich resilienter.

In CO2-armen Sektoren sind auch keine signifikant negativen Effekte auf den Arbeitsmarkt beobachtbar. Das Beschäftigungswachstum fiele durch die höheren Gaspreise zwar etwas geringer aus, bliebe aber durchwegs positiv. Drei Jahre nach dem Preisschock gäbe es in Summe 279.000 Jobs mehr als im Jahr 2022.

Ausstieg aus fossilen Energieträgern erhöht wirtschaftliche Resilienz

„Unsere Berechnungen zeigen, dass Österreich mit Industrien, die stark von fossilen Energieträgern abhängig sind, nicht viel zu gewinnen hat, sondern sich großen Risiken aussetzt“, meint Andreas Lichtenberger. „Natürlich ist der Ausstieg aus fossilen Energien ein mittel- bis langfristiges Unterfangen und muss durchdacht und mit wirtschaftlicher Vernunft erfolgen. Letztlich ist er allerdings nicht nur aus ökologischen Gesichtspunkten notwendig, sondern stärkt auch die Wirtschaftskraft und Resilienz gegenüber externen Schocks.“

Die gesamte Studie steht hier zum Download zur Verfügung.

Foto: Stefan Balaz/Shutterstock

VIG gründet Cyber Risk Solutions GmbH

Mit der Implementierung des neuen Cybersicherheitsunternehmens Cyber Risk Solutions GmbH (CyRiSo) fokussiert sich die Vienna Insurance Group (VIG) auf kleinere und mittelständische Unternehmen als primäre Zielgruppe. CyRiSo bietet umfangreiche Unterstützung bei der Reduktion von Cyber Risiken sowie der Vermeidung und Behebung von Cyberschäden an.

Cyberangriffe sind zu einem zentralen Thema für Unternehmen geworden und stellen eine der größten Herausforderungen unserer Zeit dar. Cyberunsicherheit wird laut dem aktuellen „Global Risks Report 2024“ des World Economic Forum als viertgrößtes Risiko für die nächsten zwei Jahre eingeschätzt. „Als größte Versicherungsgruppe in Zentral- und Osteuropa und führender Versicherer im Firmengeschäft gilt es, in der Region die Kundinnen und Kunden mit einer umfassenden Lösungskompetenz zu servicieren. Diese umfasst nicht nur Versicherungsprodukte, sondern auch komplementäre Serviceleistungen, welche wir über unser neues Cybersicherheitsunternehmen CyRiSo anbieten. Damit ermöglichen wir kleineren und mittelständischen Unternehmen eine Rundumbetreuung von Expertinnen und Experten bei dem wichtigen Thema Cybersicherheit,“erklärt Christoph Rath, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Vienna Insurance Group.  

Expertise in der Geschäftsführung

Mit der Geschäftsleitung des neuen Cybersicherheitsunternehmens wurden Christiana Bruckner und Michael Ganzwohl beauftragt. Christiana Bruckner blickt auf langjährige Erfahrungen im Vertrieb und Business Development zurück. Sie hat namhafte österreichische und internationale Unternehmen dabei unterstützt, neue Kundensegmente und Märkte für Cyber Security Beratung, -services und -software zu erschließen. Michael Ganzwohl verfügt über langjährige Erfahrungen im Themenbereich Cyber Security in Österreich. Er arbeitete in Singapur als CEO der Asia Pacific Region eines internationalen Cyber Security Consulting- und Serviceunternehmen.

Ganzheitliches Lösungsangebot 

CyRiSo bietet Lösungen für Unternehmen in Bereich Cyber-Risk-Management an. Das Risiko wird für den Kunden ganzheitlich betrachtet und durch geeignete Maßnahmen bestmöglich reduziert. Das Serviceportfolio umfasst Beratung und Managed Services (insbesondere Risiko Ratings, technische und organisatorische Sicherheitsüberprüfungen, Management von Sicherheitsvorfällen & Krisenbewältigung, laufendes Management zur Informationssicherheit und Datenschutz). Die Serviceleistungen werden nicht nur bestehenden und Neukunden der Versicherungsgruppe und Vertriebspartnern zur Verfügung gestellt, sondern auch dem Drittmarkt.

Unterstützung zum Beispiel bei Ransomware Angriff

Das Angebot von CyRiSo umfasst beispielsweise auch Maßnahmen gegen Ransomware, jener Angriffsmethode, die derzeit besonders häufig vorkommt und zur Verschlüsselung der IT-Infrastruktur und hohen Lösegeldzahlungen führt. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, sind im Vorfeld technische und organisatorische Maßnahmen durchzuführen, um die Auswirkungen potenzieller Betriebsunterbrechungen zu minimieren, oder im besten Falle diese überhaupt zu vermeiden. Dazu gehört auch, Wiederherstellungsprozesse zu testen und zu trainieren. „Findet trotz der präventiven Maßnahmen ein Cyber-Angriff statt, so ist CyRiSo zur Stelle, um mit dem Unternehmen gemeinsam den Sicherheitsvorfall möglichst schnell zu beheben“, erklären Christiana Bruckner und Michael Ganzwohl ein Beispiel des Aufgabengebietes von CyRiSo.

Nähere Infos zu CyRiSo unter:  www.cyriso.at

Foto: Martin Mašín

Kelly's knabbern für den guten Zweck

Der Oktober ist pink! Das Unternehmen Kelly unterstützt schon seit vielen Jahren die Pink-Ribbon-Aktion der Österreichischen Krebshilfe. Ziel ist es, im internationalen Brustkrebsmonat Oktober mehr Aufmerksamkeit auf das Krankheitsbild selbst, aber auch auf Brustkrebsvorsorge zu lenken - und so Leben zu retten.

Kelly's Linsenchips, aber bitte mit "Pink Ribbon"*

Im Jahr 2024 werden die umsatzstärksten Produkte für bewusstes Snacken - die Kelly's Linsenchips - solidarisch die rosa Schleife tragen. Kelly unterstützt als langjähriger Partner der Österreichischen Krebshilfe auch heuer mit finanzieller Hilfe für den Soforthilfefond und einem markanten Branding. Im Aktionszeitraum Oktober zieren daher auffällige Pink Ribbon "Aus Liebe zum Leben"-Mitlaufstreifen das Kelly's-Sortiment Linsenchips, Salz, Sour Cream und Paprika.

Mag. Petra Trimmel, MU Marketing Director Österreich, Schweiz, Slowenien"Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder die Pink-Ribbon-Aktion der Österreichischen Krebshilfe zu unterstützen. Wir wollen mit unserem Mitlaufstreifen, der Schleife auf den Linsenchips-Packungen, Aufmerksamkeit und Bewusstsein für Brustkrebs-Vorsorge schaffen und Betroffenen durch unsere Spenden helfen."

*Das "Pink Ribbon" - die rosa Schleife - ist der sichtbare Ausdruck für: Erinnerung an die Wichtigkeit der Mammografie, Solidarität mit Patientinnen und Patienten, Enttabuisierung der Erkrankung sowie direkte und rasche Hilfe für Brustkrebspatientinnen.

Foto: Kelly Ges.m.b.H

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.