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VERBUND vergibt zum elften Mal das VERBUND-Frauenstipendium an Studentinnen der TU Wien

Der Frauenanteil in technischen Berufen ist noch immer gering. Mit der Vergabe des VERBUND-Frauenstipendiums, mit dem drei vielseitig engagierte Studentinnen für ein Studienjahr unterstützt werden, leistet VERBUND gezielt einen Beitrag, um talentierte Frauen bei ihrer technischen Ausbildung zu fördern und die Chance auf eine zusätzliche persönliche und fachliche Weiterbildung ergänzend zum Uni-Alltag zu bieten.

„Wir verstehen Vielfältigkeit als wertvollen Beitrag zum langfristigen Unternehmenserfolg und möchten mehr qualifizierte Technikerinnen für VERBUND gewinnen“, betont Michael Strugl, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender VERBUND. „Aus diesem Grund vergeben wir bereits seit elf Jahren das VERBUND-Frauenstipendium, das talentierte Frauen fördert und sie bei ihrer technischen Ausbildung unterstützt.“

„2019 feiert die TU Wien 100 Jahre FRAUENstudium. In diesen 100 Jahren hat sich vieles für Frauen verbessert, Frauen haben prägende Eindrücke in der Technik hinterlassen und ein Drittel unserer Studierenden ist weiblich. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Die TU Wien setzt ihren Weg fort positive und karrierefördernde Bedingungen für Frauen zu schaffen. Auch sollen junge Frauen motiviert werden ein technisches Studium als Karrierechance zu nutzen. Role Models, Mentoring-Programme und Stipendien sind gute Tools um diese Ziele zu unterstützen. Deshalb danken wir VERBUND für die langjährige Unterstützung durch das Frauenstipendium und freuen uns auch die kommenden Jahre gemeinsam eine positive Entwicklung voranzutreiben“, kommentiert Anna Steiger, Vizerektorin Personal und Gender der TU Wien.

Die Gewinnerinnen
Die drei VERBUND-Frauenstipendiatinnen überzeugten mit ausgezeichneten Studienleistungen, Praxiserfahrung sowie mit hoher sozialer Kompetenz: Bachelor-Studentin Yi Wang, Doktorats-Studentin Tanja Zigart, und Sonja Kracanovic, Bachelor-Studentin, sind die Gewinnerinnen des VERBUND-Frauenstipendiums 2019 und dürfen sich ein Studienjahr lang über eine maßgeschneiderte Unterstützung für ihre Karriere freuen.
 
Das VERBUND-Frauenstipendium für Informatikerinnen erhält Yi Wang, Bachelor-Studentin Wirtschaftsinformatik: „Mein Studium ermöglicht mir zwei unterschiedliche Welten zu verstehen und sie miteinander zu verknüpfen. Ich finde es sehr spannend, dass die betriebswirtschaftliche Fragestellung mithilfe von geeigneter IT-Unterstützung viel einfacher gelöst werden kann.“ Ihre Empfehlung an jüngere Frauen, die gerade vor der Ausbildungswahl stehen: „Neben den hervorragenden Berufschancen kann ein technisches Studium auch Freude bereiten. Als ich zu studieren angefangen habe, hatte ich kaum Vorkenntnisse. Das Studium hat mir spannende neue Blickwinkel eröffnet. Traut euch! Egal welche Nationalität, welches Geschlecht, ob viele Vorkenntnisse vorhanden sind oder nicht: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“

„Frauen in der Technik sind immer noch nicht die Normalität“, bestätigt Tanja Zigart, Gewinnerin des VERBUND-Frauenstipendiums für Studentinnen Elektrotechnik und Maschinenbau. „Das merke ich in vielen Bereichen an den verwunderten Blicken, wenn ich von meiner Studienrichtung erzähle.“ Zigart studiert Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau: „Es fasziniert mich, wie sich technische Fächer wie Mechanik oder Maschinenelemente mit wirtschaftlichen Themenfeldern vereinen. An Probleme systematisch und strukturiert heranzugehen und auf diese Weise komplexe Aufgabenstellungen zu lösen, bereitet mir Spaß!“

Bachelor-Studentin Sonja Kracanovic erhält das VERBUND-Frauenstipendium für Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement. „Wir Bauingenieurinnen gestalten unsere Umwelt und Zukunft mit. Alles was Sie um sich herum sehen - von der Wand bis hin zur Straße und zur Brücke – wäre ohne uns nicht möglich gewesen. Mit den Bauwerken verbinden wir Menschen und das inspiriert mich jeden Tag aufs Neue.“ Was sie zur Bewerbung um das VERBUND-Frauenstipendium motiviert hat? „Die technische Ausbildung an der TU Wien ist sehr fundiert, doch im Berufsleben braucht es mehr als das. Ich habe das VERBUND-Frauenstipendium als Chance gesehen meine Soft Skills auszubauen und mich somit in der Männerdominierten Baubranche noch besser durchzusetzen zu können.“

Umfassender mehrstufiger Auswahlprozess
40 hochqualifizierte TU-Studentinnen haben sich für das VERBUND-Frauenstipendium beworben. Die Bewerberinnen absolvierten zunächst ein Videointerview. Die am besten qualifizierten Teilnehmerinnen wurden zum Hearing eingeladen. Bei diesem Auswahlverfahren überzeugten die drei Gewinnerinnen eine hochkarätige Jury aus HR-Expert/-innen und Top-Führungskräften von VERBUND sowie Expert/-innen des TU Career Centers u.a. im Rahmen von Präsentationen und Teamübungen.

Maßgeschneiderte Karriereplanung
VERBUND und das TU Career Center werden nun mit den drei Frauenstipendiatinnen ein maßgeschneidertes Förderungspaket entwickeln. Dieses enthält ausgewählte Fachtagungen und Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung. Zusätzlich erhalten die Studentinnen Sachaufwendungen wie zum Beispiel Fachbücher oder Reisekosten ersetzt.

Über VERBUND

VERBUND ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Rund 95 Prozent seines Stroms erzeugt das Unternehmen aus erneuerbaren Energien, vorwiegend Wasserkraft. VERBUND handelt in 12 Ländern mit Strom und erzielte 2018 mit rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 2,8 Mrd. Euro. Mit Tochterunternehmen und Partnern ist VERBUND von der Stromerzeugung über den Transport bis zum internationalen Handel und Vertrieb aktiv. Seit 1988 notiert VERBUND an der Börse Wien, 51 % des Aktienkapitals besitzt die Republik Österreich. Weitere Informationen: www.verbund.com 

Foto: VERBUND

Bank Austria Kunstpreis Kärnten geht in die 18. Runde

Sechs Künstlerinnen und Künstler wurden ausgewählt, um sich mit dem Thema „Schwärmen“ auseinanderzusetzen. Die Preisverleihung und Vernissage findet am 5. Juni 2019, um 19.00 Uhr, in der Galerie3 in Klagenfurt statt.
 
In seiner nunmehr 18-jährigen Tradition fördert der Bank Austria Kunstpreis Kärnten junge Künstlerinnen und Künstler jährlich mit einem Preisgeld von 5.000 Euro. Jedes Jahr sind junge Talente dazu eingeladen, sich mit einem vorgegebenen Thema zu beschäftigen, wobei ihnen die Wahl von Material und Technik freisteht. Heuer widmet sich der Bank Austria Kunstpreis Kärnten dem Thema „Schwärmen“. Nach einer ersten Vorauswahl der Einreichungen durch die Galerie3 waren sechs Künstlerinnen und Künstler dazu eingeladen, Arbeiten zu dem definierten Thema zu erstellen und von der hochkarätig besetzten Expertenjury bewerten zu lassen. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler werden im Rahmen einer Gruppenausstellung in der Klagenfurter Galerie3 von Lena Freimüller vorgestellt. Die Ausstellung ist heuer von 6. bis 27. Juni 2019 bei freiem Eintritt zu sehen.
 
Bei der Vernissage am 5. Juni 2019 geben Bruno Waldl, Landesdirektor Firmenkunden Kärnten der UniCredit Bank Austria, und Bank-Austria-Kunstforum-Wien-Kuratorin Lisa Ortner-Kreil die diesjährigen Gewinner des Bank Austria Kunstpreis Kärnten bekannt. Dem Erstplatzierten winkt ein Preisgeld in der Höhe von 5.000 Euro. Zudem gibt es für den Erst- und Zweitplatzierten im Herbst 2019 eine gemeinsame Ausstellung in der Villacher Galerie Freihausgasse.
 
Um den Bank Austria Kunstpreis Kärnten rittern heuer Maximilian Bernhard, Negra Bernhard, Ina Ebenberger, Gert Resinger, Manuel Rieder und Gregor Sauer.
„Für viele Preisträgerinnen und Preisträger war der Bank Austria Kunstpreis Kärnten in den 17 Jahren seines Bestehens bereits eine Initialzündung für eine erfolgreiche Karriere. Als einer der größten privaten Kulturförderer Österreichs ist es uns ein Anliegen, junge Künstlerinnen und Künstler in der Region nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern ihnen im Rahmen der vorgesehenen Ausstellungen auch mehr Sichtbarkeit zu geben“, erklärt Waldl.
 
Foto: UniCredit Bank Austria/Ferdinand Neumüller

FH Technikum Wien gegen Verschwendung von Talenten

Im Herbst 2018 musste die FH Technikum Wien über 1.000 qualifizierte BewerberInnen aufgrund fehlender öffentlich finanzierter Studienplätze abweisen. Dem steht ein dramatischer Mangel an technischen Fachkräften in der Industrie gegenüber. Trotzdem ist das Wachstum an Fachhochschulen gebremst – 2019 gibt es keine neuen öffentlich finanzierten Studienplätze. Deshalb startet die FH Technikum Wien jetzt auf der Plattform www.technikum-crowd.at eine Crowdfunding-Kampagne, um in Eigeninitiative zusätzliche technische Studienplätze an der Hochschule zu schaffen. Zum Auftakt wurde zur Pressekonferenz geladen. 
 
Initiative gegen Verschwendung von Talenten
Die FH Technikum Wien zeigt nun Initiative gegen die Verschwendung von Talenten und startet die webbasierte Crowdfunding-Kampagne „One of 1000“, mit der zusätzliche technische Studienplätze finanziert werden. Gleichzeitig nimmt die Hochschule ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und weckt öffentliches Bewusstsein für die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage technischer Fachkräfte. Die FH Technikum Wien begibt sich damit in eine Vorreiterrolle – das webbasierte Crowdfunding-Projekt für mehr Studienplätze ist einzigartig in Europa. 
 
Der Industrie fehlen 16.500 Fachkräfte – vor allem MINT-AbsolventInnen
Industrie mit an Bord
Mit der Crowdfunding-Kampagne sollen möglichst viele Einzelspender angesprochen werden. Selbstverständlich ist aber auch Unterstützung aus der Industrie gefragt. Lothar Roitner ist Geschäftsführer des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und Präsident der FH Technikum Wien. In seiner Doppelrolle kennt er sowohl die Bedürfnisse der Industrie als auch der Fachhochschule. Er erklärt: „Die FH Technikum Wien wurde vor 25 Jahren als Netzwerkpartner des FEEI gegründet, um dem Fachkräftemangel in der Industrie entgegenzuwirken. Seit ihrem Bestehen hat sie über 11.000 AbsolventInnen hervorgebracht. Allerdings werden auch jedes Jahr mehr Beschäftigte in der Elektro- und Elektronikindustrie eingestellt bzw. gesucht. Daher ist der Fachkräftemangel noch immer eines der größten Probleme unserer Branche: Acht von zehn Industrieunternehmen leiden gegenwärtig unter Rekrutierungsproblemen in Technik, Produktion sowie Forschung und Entwicklung – von der Fachkraft bis zu AkademikerInnen. Umso absurder ist es, dass die FH Technikum Wien im vergangenen Herbst über 1.000 qualifizierte BewerberInnen abweisen musste, weil es nicht genügend Studienplätze gegeben hat. Unter dieser Inkonsistenz leiden Unternehmen, (potentielle) Studierende und am Ende auch die Wirtschaft. Denn ohne ausgebildete Arbeitskräfte wird Österreich in der Digitalisierung auf der Strecke bleiben. Deshalb fordert der FEEI die Schaffung von mindestens 30 Prozent mehr Ausbildungsplätzen an Hochschulen im technischen Sektor.“ 
Kurt Hofstädter, Director Digital Strategy, Siemens AG Österreich und stellvertretender Präsident der FH Technikum Wien ergänzt: „Die FH Technikum Wien ist eine der führenden Fachhochschulen Österreichs und hat auch einen sehr guten internationalen Ruf. Wir bei Siemens suchen AbsolventInnen der MINT-Fächer, ganz besonders aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Robotik, sowie ExpertInnen für Edge Computing, Cloud Computing und Künstliche Intelligenz. Diese FachhochschulabgängerInnen werden von der österreichischen Industrie dringend benötigt, um ihren erfolgreichen Weg in der Digitalisierung fortsetzen zu können. Daher haben wir uns entschlossen, die Kampagne „One of 1000“ zu unterstützen und einen Bachelor-Studienplatz im Studiengang Mechatronik/Robotik zu finanzieren. Wir schaffen damit einen zusätzlichen Ausbildungsplatz in diesem wichtigen Zukunftsfeld. Da uns bei Siemens Exzellenz ein Anliegen ist, widmen wir den Studienplatz dem besten Bewerber oder der besten Bewerberin im Rahmen des diesjährigen Aufnahmeverfahrens.“
 
Darüber hinaus haben bereits vor Kampagnenstart u.a. folgende Unternehmen zugesagt, in zusätzliche Studienplätze zu investieren: Schrack Seconet, ein Anbieter für Brandmelde-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme; das weltweit tätige Mobilitäts- und Digitalisierungsunternehmen Kapsch Group, das innovative Softwareentwicklungs- und Technologieberatungs-Unternehmen iteratec und der Fachverband Metalltechnische Industrie. 
 
Fachkräftemangel allgegenwärtig 
Fehlende Fachkräfte beschäftigen aber nicht nur Konzerne – auch KMU und Start-ups leiden darunter. Janice Goodenough, CEO von HYDROGRID dazu: „HYDROGRID bietet eine vollautomatisierte IoT-Lösung zur Echtzeit -Steuerung von Wasserkraftwerken. Unser Team ist daher hoch-spezialisiert und wir brauchen laufend MINT-AbsolventInnen, insbesondere in den Bereichen IT, Data Science und Elektrotechnik. Bis dato ist es uns zwar gelungen, über indirekte Kontakte hervorragende Kandidaten für unsere Sache zu begeistern, mittelfristig könnte aber der mangelnde ‚Nachwuchs‘ an Technik-Absolventen unser Wachstum gefährden. Daher begrüßen wir die Initiative der FH Technikum Wien sehr, auf diesem innovativen Weg zusätzliche Studienplätze zu schaffen.“ Hydrogrid wurde erst vor kurzem von Bundesministerin Margarethe Schramböck mit dem Staatspreis für Digitale Produkte und Lösungen für seine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) ausgezeichnet.
 
FH Technikum Wien – Pioniere heute wie damals 
Gabriele Költringer, Geschäftsführerin der FH Technikum Wien betont: „Mit der webbasierten Crowdfunding-Kampagne gehen wir einen Weg, den vor uns noch niemand gegangen ist. Wir sammeln Spenden, um zusätzliche Studienplätze zu schaffen, und sammeln gleichzeitig erste Erfahrungen mit einer modernen, alternativen Finanzierungsform, die in Österreich noch nicht etabliert ist. Mit dieser digitalen Spendenmöglichkeit wollen wir insbesondere auch jüngere, technikaffine Menschen erreichen, die den Wert eines Studienplatzes und einer technischen Ausbildung zu schätzen wissen. Deshalb sprechen wir auch ganz gezielt unsere über 11.000 AbsolventInnen an. Sie wissen, welche Türen sich für sie durch das Studium an der FH Technikum Wien geöffnet haben und wollen im besten Fall jungen Menschen die gleichen Chancen ermöglichen.“
 
Über „One of 1000“
„One of 1000“ läuft von Mai bis August 2019. Den Anfang machen die Kampagnen für Studienplätze der Studiengänge Mechatronik/Robotik und Urbane Erneuerbare Energietechnologien. Kampagnen für weitere Studienplätze mit Start noch in diesem Mai sind fix geplant. Die Studiengänge, für die gespendet werden kann, wurden aufgrund der Nachfrage von (potentiellen) Studierenden und Unternehmen ausgewählt. Grundlage für die Kampagnenziele ist die öffentliche Förderung für einen technischen Studienplatz an der FH Technikum Wien von 8.850.- Euro im Jahr, also 26.550.- Euro bis zum Abschluss eines Bachelor-Studiums. Die generierten Spenden fließen zu 100% in die Finanzierung von Studienplätzen und sind steuerlich absetzbar. Spenden sind bereits ab 10.- Euro auf der Plattform www.technikum-crowd.at möglich. SpenderInnen erhalten im Gegenzug ein kleines Dankeschön.
 
CONDA als technischer Partner 
Daniel Horak, Absolvent der FH Technikum Wien und im Vorstand des Alumni Clubs aktiv, ist Gründer der Crowdinvesting-Plattform CONDA, die die aktuelle Crowdfunding-Kampagne mit einer White-Label-Plattform technisch ermöglicht. CONDA ist Österreichs größte Crowdinvesting-Plattform. Seit der Gründung im Jahr 2013 konnte das Unternehmen erfolgreich 106 Projekte mit mehr als 25 Millionen Euro finanzieren. Mittlerweile zählt CONDA über 30.000 internationale Investoren zu seiner Community.
 
Über die FH Technikum Wien
Die FH Technikum Wien wurde gegründet, um Menschen für ein technisches Studium zu begeistern und auf die Nachfrage nach technischen Spitzenkräften in der Industrie zu reagieren. In den 25 Jahren ihres Bestehens hat sie über 11.000 AbsolventInnen hervorgebracht. Aktuell studieren mehr als 4.400 Studierende an Österreichs einziger rein technischer Fachhochschule. Die FH ist ein Netzwerkpartner des FEEI – Fachverband der Elektro-und Elektronikindustrie. https://www.technikum-wien.at/
 
Foto: FH Technikum Wien - Baumgartner

Magdalena Lederbauer ist Siegerin der Österreichischen Chemie-Olympiade

24 Schülerinnen und Schüler, die sich über die Landeswettbewerbe ihrer Bundesländer qualifiziert haben, wetteiferten vergangene Woche in Baden um die vier Bundes-Siegerplätze: Magdalena Lederbauer und Erwin Rait aus Niederösterreich sowie Joseph Dorfer aus Salzburg und Melanie Kiem aus Südtirol werden Österreich bei der internationalen Chemieolympiade vertreten, die heuer Paris stattfindet.

Junge Forscherinnen in weißen Kitteln mit Schutzbrillen auf den Augen, aus brodelnden Flüssigkeiten aufsteigende Dämpfe, unzählige Reagenzgläser, kleine Pipetten und Spateln auf den Untersuchungstischen: Fünf Stunden lang konnten die Siegerinnen und Sieger der Chemie-Olympiaden aus den einzelnen Bundesländern am Freitag in Baden ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Die Synthese einer organischen Verbindung und die Analyse von Weiß- und Rotwein standen beim Abschlussbewerb der Österreichischen Chemie-Olympiade auf dem Programm. 

Freude am Forschen im Vordergrund

"Es ist viel zu tun, fünf Stunden sind nicht sehr lange. Man muss sehr genau arbeiten", so Erwin Rait, einer der Teilnehmer aus Niederösterreich. Der Achtklässler aus dem Gymnasium Keimgasse in Mödling liebt an der Chemie vor allem das Forschen und Experimentieren, wie er in einer kurzen Pause des Wettbewerbs erzählt. Genau wie sein Mitstreiter Jakob Dellasega aus Innsbruck: "Mir macht vor allem das praktische Arbeiten im Chemieunterricht viel Spaß: dass man rumtüfteln kann und rausfindet, welche Inhaltsstoffe in etwas stecken."

Sieger/innen aus Niederösterreich, Salzburg und Südtirol

Auf dem Siegerpodest standen am Samstag schließlich Magdalena Lederbauer, die in Kaltenleutgeben (NÖ) lebt, aber von ihrer Schule dem Gymnasium 4 in Wien entsandt wurde, Erwin Rait aus Niederösterreich, Melanie Kiem aus Südtirol sowie Joseph Dorfer aus Salzburg. Die vier Gewinner/innen werden im Juli zur internationalen Chemieolympiade (IChO) nach Paris reisen.

Neben Magdalena Lederbauer und Erwin Rait war dieses Jahr noch ein dritter Niederösterreicher, Maximilian Spitaler aus der siebenten Klasse des Gymnasiums Hollabrunn, beim Bundesbewerb mit dabei. Lederbauer belegte in der Endausscheidung den 1., Rait den 4., Spitaler als bester "Newcomer" den sensationellen 6. Platz. Der Sieger des Landeswettbewerbs, Max Hadek aus dem Gymnasium in der Badener Biondekgasse, hat dieses Jahr aus eigenem Entschluss nicht am Bundeswettbewerb teilgenommen. 

PH NÖ zum zweiten Mal Austragungsort

Der Bundeswettbewerb der österreichischen Chemie-Olympiade fand dieses Jahr zum zweiten Mal an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich statt. Nach einer offiziellen Begrüßungsveranstaltung gab es an den Vormittagen der Olympiade jeweils intensive Theorievorlesungen zu unterschiedlichsten chemischen Themen. Die praktische Seite der Chemie wurde am Nachmittag geübt. "Die Hochschule ist ein sehr passender Ort für die Olympiade: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten hier auf höchstem Niveau", erklärt Georg Schellander, der Bundeskoordinator der Chemie-Olympiade. 

45. Olympiade

Die Österreichische Chemie-Olympiade findet seit 1975 jedes Jahr statt. Sie wird vom Unterrichtsministerium veranstaltet und vom Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO), der Universität Wien und dem Verband der Chemielehrer/-innen Österreichs (VCÖ) unterstützt. Für Schüler/innen der Oberstufe von AHS und BHS ist es die einzige Möglichkeit der Interessens- und Begabungsförderung in Chemie. Die Anforderungen reichen vom Einstiegs- bis zum Universitätsniveau. 

Bei der internationalen Chemieolympiade schneiden die österreichischen Mannschaften jeweils weit überdurchschnittlich ab und liegen besonders im (west)europäischen Vergleich deutlich vorn. 1980 fand die IChO zum ersten und einzigen Mal in Österreich statt.

Foto: Fikisz

Hilfsorganisation “Austrian Doctors”: Neuer Vorstand, neue Ziele

Die Unternehmerin Lisa Frost und die Gynäkologin Pia Nigisch verstärken ab jetzt das Führungsteam des Vereins "Austrian Doctors". Die österreichischen Ärzte helfen Menschen in den ärmsten Regionen der dritten Welt.

Vor 30 Jahren hat der Salzburger Kinderarzt Werner Waldmann die Hilfsorganisation “Austrian Doctors” gegründet. Seitdem versucht die Gruppe von Medizinern, die Not armer Menschen in Entwicklungsländern zu lindern. Das Lungauer Unternehmen Samson Druck unterstützt die Organisation schon seit vielen Jahren. Nun zieht mit Lisa Frost die Juniorchefin der Firma auch in den Vorstand des Vereins ein, der insgesamt verjüngert wurde.

Freiwillig und unbezahlt bieten die österreichischen Ärztinnen und Ärzte in verschiedenen Projekten in Afrika und Asien ärztliche Hilfe an. Sie engagieren sich zudem auch im Bildungsbereich, fördern Schulen in Slums und die Ausbildung einheimischer Mitarbeiter. Für die Unkosten kommen die Mediziner zu einem großen Teil selbst auf. Der Rest - vor allem Geräte und Medikamente - wird durch Spenden finanziert. “Wir sind sehr dankbar für solche Zuwendungen, neben der Spendentätigkeit vieler Österreicher können wir glücklicherweise auch auf das Sponsoring von Unternehmen wie Samson zählen”, erklärt Werner Waldmann. Der heute 90-Jährige ist noch immer ehrenamtlich im Verein tätig.
 
Aufmerksamkeit erhöhen, für mehr kontinuierliche Unterstützung werben
 
Lisa Frost und ihre Vorstandskollegen - neben ihr als wirtschaftlichem Part ist auch Werner Waldmanns Enkelin, die Gynäkologin Pia Nigisch, neu in dem Gremium vertreten - wollen vor allem die Bekanntheit der Austrian Doctors erhöhen und mehr Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit der Mediziner erreichen. “Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, künftig vermehrt nicht nur um einmalige Spenden, sondern um kontinuierliche Unterstützung für unsere Projekte zu werben”, so Frost. 

Mehr Informationen zum Verein “Austrian Doctors” gibt es online auf www.austrian-doctors.at

Foto: Austrian Doctors

Studie: Weibliche Manager lösen Gender-Pay-Gap nicht

Frauen in Management-Positionen ändern wenig am Gender-Pay-Gap. Frauen verdienen in der Regel weniger - egal, ob ihre Vorgesetzten männlich oder weiblich sind. Das besagt eine Studie der niederländischen Radboud Universität.  

"Es gibt gute Gründe dafür, warum man glauben würde, dass Frauen von einer Managerin profitieren, deshalb waren wir überrascht, dass das nicht der Fall ist", meint Margriet van Hek, Autorin der Studie.

Gender-Pay-Gap in allen Bereichen

Für die Studie wurden Daten, die in Verbindung mit Managern und Angestellten stehen, aus neun europäischen Ländern untersucht. Die Daten stammen aus unterschiedlichen Bereichen wie Finanzwesen, Telekommunikation und Verkehrswesen. Obwohl die Ungleichheiten beim Gehalt von Männern und Frauen zwischen einzelnen Abteilungen und Organisationen variiert, konnte ein durch die Bank bestehender Gender-Pay-Gap festgestellt werden. Durchschnittlich verdienen Frauen um sieben Prozent weniger Geld als Männer. unabhängig vom Geschlecht ihres direkten Vorgesetzten. Bei einer 40-Stunden-Woche liegt der Unterschied beim Gehalt bei etwa 104 Euro im Monat.

Nicht genug Einfluss

Van Hek zufolge liegt das Bestehen des Gender-Pay-Gaps trotz Frauen in Führungspositionen daran, dass sie entweder nicht die Autorität oder die Motivation haben, das Gehalt ihrer weiblichen Angestellten zu erhöhen. Es sei möglich, dass Frauen oft in niedrigeren Ebenen der Führungsetage bleiben und daher nicht genug Einfluss haben. Andere Studien hätten jedoch gezeigt, dass Unternehmenskultur und -politik einen Einfluss auf die Motivation und Möglichkeiten von weiblichen Managern haben, zu mehr Gleichberechtigung beizutragen.

Foto: Shutterstock/MJgraphics

 

Maren Longland neue Geschäftsleiterin von GSK Österreich

Maren Longland übernimmt mit 1. Juni 2019 als neuer General Manager die Unternehmensführung von GSK Österreich. 

Als Geschäftsführerin ist Maren Longland (36) für das gesamte Pharma Business von GSK Österreich verantwortlich. Longland folgt damit Victoria Williams, die vor kurzem eine globale, leitende Rolle bei GlaxoSmithKline übernommen hat. Zusätzlich zu ihrer lokalen Funktion ist Longland auch Mitglied des Central Europe Cluster Leadership Teams und repräsentiert damit den größten Markt im CE Cluster. 

Maren Longland kam 2005 zu GSK undkonnte ihre Erfahrungen in verschiedenen leitenden Rollen in Impfstoffen, HIV und GMS (Global Manufacturing & Supply) weiter ausbauen. Nach einer Vielzahl von zentralen Funktionen war Longland von 2013 bis 2016 Head of Commercial Operations MEA (Middle East & Africa) für ViiV Healthcare und Mitglied des International Leadership Teams. Anschließend übernahm sie die Stelle des Vaccines Tender Director bei GSK UK Pharma. 

Als Commercial Director Impfstoffe & HIV für den CE Cluster zog Longland im Mai 2017 von London nach Wien und übernahm die Leitung der Marketing-Teams in allen fünf CE Cluster Märkten  Österreich, Ungarn, Slowenien, Slowakei und der Tschechischen Republik. leitete. 

Maren Longland ist deutscher Herkunft, hat aber ihr gesamtes bisheriges berufliches Leben im Ausland verbracht. Sie absolvierte ihren BSc in Business Administration an der Cardiff University und einen MSc in Operations Management an der Manchester Business School. 

Maren Longland: „Es bedeutet mir viel, unsere Aufgaben als GSK in Österreich fortsetzen zu können - als starker und wichtiger Partner für Impfstoffe, für Asthma- und HIV-Patienten  - und mit unserer innovativen Onkologie-Pipeline künftig auch für Menschen mit Krebserkrankungen. Ich freue mich sehr über die neue Herausforderung und darauf, mit so einem kompetenten und engagierten Team arbeiten zu dürfen.“ Maren Longland ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.  

GlaxoSmithKline- ein weltweit führendes, forschungsfokussiertes Gesundheitsunternehmen -unterstützt Menschen dabei, ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben zu führen. GSK forscht, entwickelt und produziert in den 3 Bereichen Arzneimittel, Impfstoffe und Consumer Healthcare. Seit 2013 besteht eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der Nichtregierungsorganisation „Save the Children“, die das Ziel hat, einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten. GSK ist seit 2013 Mitglied von Transparency International Austrian Chapter und zum sechsten Mal in Folge Nummer 1 im Access to Medicines Index. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsk.com und www.gsk.at.

Foto: Maren Longland

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Internationaler Rednerpreis geht an Lungauerin Gabriele Wimmler

Gabriele Wimmler – die Motivations- und Persönlichkeitstrainerin aus dem Lungau wurde beim „Speaker Slam“ in München mit dem „Excellence Award“ ausgezeichnet und nimmt demnächst an der Speaker-Masterclass am renommierten Lee Strasberg Institute in New York teil. Reden ist eben doch Gold wert.

Wie schafft man es, Menschen in wenigen Minuten und mit nur wenigen Worten zu erreichen und zu begeistern? Die Antwort darauf weiß Gabriele Wimmler – die Motivations- und Persönlichkeitstrainerin aus dem Lungau wurde beim „Speaker Slam“ in München mit dem „Excellence Award“ ausgezeichnet und nimmt demnächst an der Speaker-Masterclass am renommierten Lee Strasberg Institute in New York teil. Reden ist eben doch Gold wert.

Der „Speaker Slam“ ist ein internationaler Rednerwettbewerb, ins Leben gerufen von Top-Speaker Hermann Scherer, der in Vorjahren bereits in New York, Wien, Frankfurt und Hamburg über die Bühne ging. Beim diesjährigen „Slam“ in München nahmen insgesamt 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht Nationen teil, die über verschiedenste Themen, von Business bis Persönlichkeitsbildung, referierten. Gabriele Wimmler überzeugte mit ihrer Rede Jury und Publikum.    

Ein Slam, fünf Minuten

Der „Speaker Slams“ ist ein Wettreden gegen die Zeit: Denn die Vortragenden haben nur fünf Minuten, um ihr Publikum vor laufender Kamera für sich einzunehmen. Sobald die Zeit abgelaufen ist, wird das Mikrofon abgestellt. „Das bedeutet für uns einerseits, in nur wenigen Minuten alles zu sagen, was wichtig ist. Andererseits müssen wir das Publikum erreichen, begeistern und mitreißen – es zum Lachen, Weinen und Mitdenken bringen. Es ist sozusagen die Königsklasse der Redner,“ erklärt Wimmler den Wettbewerb.

Die Vorträge werden nicht nur von einer hochkarätigen Jury aus Verlagsleitern, Radio- und Fernsehexperten und Unternehmern der größten Redneragenturen Europas bewertet, sondern auch vom Publikum im Studio. Nur, wer mit Inhalt und Vortrag gleichermaßen überzeugen kann, hat hier eine Chance auf den Sieg.

Diese Frau ist einer Rede wert

Gabriele Wimmler aus Mariapfarr hat es – als einzige Österreicherin - bis ins Finale des diesjährigen „Excellence Award“ in München geschafft. In ihrem Vortrag „Erfolgreich durch Begeisterung und Einzigartigkeit“ plädierte sie für mehr Motivation und Enthusiasmus: „Die Welt braucht viel mehr engagierte Menschen, die anderen mit ihrer Leidenschaft als Vorbild dienen. Denn eines ist klar: Begeisterung ist ansteckend.“

Foto: Christina Pörsch

Barbara Havel, JWW, ist erfreut: Mitarbeiter bekommen jetzt höhere Gewinnbeteiligung

Eine langjährige Forderung der Jungen Wirtschaft Wien wurde endlich umgesetzt: Die MitarbeiterInnenbeteiligung soll im Zuge der Steuerreform erhöht werden. Das bringt vor allem für kleinere Unternehmen eine deutliche Entlastung, denn MitarbeiterInnen können so künftig mehr ins Unternehmen investieren und zur Weiterentwicklung beitragen. Gleichzeitig sind sie auch am Gewinn beteiligt.

„Die Änderung ist ein gewaltiger Schritt für uns JungunternehmerInnen, aber auch für unsere MitarbeiterInnen“, freut sich JWW-Vorsitzende Barbara Havel. „Gerade kleinere Unternehmen und Start-Ups werden von der Neuerung profitieren. Denn einerseits stellt die MitarbeiterInnenbeteiligung für UnternehmerInnen eine kostengünstige Form der Kapitalbeschaffung dar – vor allem im direkten Vergleich mit einem klassischen Kredit, der oft mit strengen Auflagen verbunden ist“, führt Havel aus. Andererseits würden auch die MitarbeiterInnen profitieren. Denn wer investiert, wird auch am Gewinn beteiligt. Bis zu zehn Prozent des Gewinns sollen Unternehmen künftig steuerfrei an ihre MitarbeiterInnen ausschütten können, die Obergrenze liegt bei jährlich 3.000 Euro pro Kopf. 

„Die MitarbeiterInnen und ihre Arbeit sind ein großer Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Hier bessere Rahmenbedingungen und Anreize zu schaffen, können wir nur begrüßen“, so Havel weiter. „Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir freuen uns sehr, dass unsere langjährige Forderung im Zuge der Steuerreform umgesetzt wird“, sagt die JWW-Vorsitzende abschließend.

Üdie Junge Wirtschaft Wien

Die Junge Wirtschaft Wien ist eine überparteiliche, freiwillige und ehrenamtliche Gemeinschaft von jungen UnternehmerInnen, Führungskräften, GründerInnen und unternehmerisch denkenden Menschen zwischen 18 und 40 Jahren. Derzeit zählt die Junge Wirtschaft Wien rund 5.000 Mitglieder, verteilt über alle Branchen. Das Team unter der Vorsitzenden Barbara Havel hat sich unter dem Motto „Gemeinsam mutig gestalten“ den Abbau von veralteten Normen, die Verjüngung wirtschaftspolitischer Strukturen sowie die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für Wiens JungunternehmerInnen vorgenommen. 

Foto: Adrian Almasan

Anneliese Ringhofer: Neue Chefredakteurin von active beauty

Mit Anneliese Ringhofer übernimmt eine erfahrene Magazin-Journalistin die Chefredaktion von Österreichs erfolgreichstem Corporate Frauenmagazin  active beauty von dm drogeriemarkt Österreich. Die Print- und Online-Journalistin leitet seit Anfang Mai gemeinsam mit Peter Mosser das u. a. mit dem Galaxy Award (New York) oder Best-of-Content-Marketing-Award (München) ausgezeichnete Kundenmagazin.

Der Verlag Styria Content Creation (SCC) publiziert das Magazin 10 Mal jährlich für den Drogeriemarktführer mit einer Auflage von 1 Mio. Stück pro Ausgabe, 800.000 davon gehen per personalisiertem Versand an österreichische Haushalte, Abokunden und -kundinnen. Peter Mosser, Gründungschefredakteur und Projektleiter von active beauty freut sich sehr, mit Anneliese Ringhofer einen Magazinprofi mit Online- und Social-Media-Expertise für die Redaktion gewonnen zu haben: „Anneliese ist die beste Wahl, um Österreichs größtes Frauenmagazin active beauty erfolgreich auf Kurs zu halten und für die Herausforderungen der Zukunft weiterzuentwickeln.“

Anneliese Ringhofer kann auf gut 25 Jahre Redaktionserfahrung zurückblicken. Zuletzt war sie Mitglied der Chefredaktion und Chefin vom Dienst des Magazins WIENER, dessen Online- und Social-Media-Auftritt sie auch verantwortete. Ihre Karriere startete sie beim Wohn- und Designmagazin H.O.M.E. Ab dem Jahr 2000 war sie Chefin vom Dienst beim Modemagazin DIVA, zu dessen stv. Chefredakteurin sie im Jahr 2005 avancierte. In dieser Zeit unterstützte sie active beauty auch als Redakteurin. Ihre Karriere führte sie weiter zum Magazin First, wo sie als Society-Redakteurin sowie Schlussredakteurin für die Ressorts Lifestyle, Beauty und Mode tätig war, sowie nach Salzburg zum UCM Verlag, bei dem sie die Redaktionsleitung für Corporate-Publishing-Projekte wie das Modemagazin der Schweizer PKZ-Gruppe oder das Wüstenrot Magazin innehatte. Die Niederösterreicherin war außerdem einige Jahre als freie Journalistin und Texterin tätig.

active beauty

„Nachdem ich früher bereits einige Jahre als Redakteurin bei active beauty mitgearbeitet habe, ist es für mich eine große Freude, jetzt als Chefredakteurin in das engagierte Redaktionsteam zurückzukehren“, so Anneliese Ringhofer. Nach dem Motto ,wahre Schönheit kommt von innen‘, werden wir gemeinsam spannende Themen erarbeiten und unseren Leserinnen und Lesern dabei viel Service bieten.“ 

active beauty, das vielfach international ausgezeichnete Kundenmagazin von dm-drogerie markt Österreich, ist Österreichs größtes Frauenmagazin. Es erscheint 10 x jährlich in einer Auflage von 1 Mio. Exemplaren (ÖAK 2018). Die CAWI Print 2018 weist dem Magazin eine Reichweite von 26,4% bei Frauen und 16,5% in der Gesamtbevölkerung aus. 60,5% aller Österreicher kennen das Magazin activebeauty.

Über Styria Content Creation

Styria Content Creation ist ein vielfach ausgezeichneter Magazinverlag und eine preisgekrönte Content-Marketing-Agentur mit mehr als hundert internen und externen Experten zu Storytelling, Video, Content-Strategie, Redaktion, Social-Media-Marketing, SEO, Design, uvm. Sie entwickelt Content- und Kommunikationslösungen in digitaler, audiovisueller und gedruckter Form und begleitet Kunden im gesamten Content-Prozess – von der Entwicklung der Content-Strategie, über die Content-Produktion für alle Kanäle (Digital, App, Print, Audio, Video), bis zur Content-Distribution und schließlich der Performance-Messung. Mehr als 40 nationale und internationale Auszeichnungen für ihre Projekte machen die Styria Content Creation zu einer der erfolgreichsten Content-Marketing-Agenturen. Österreichs. 

Foto: Styria Content Creation

Wiener Startup "DerButton" macht Termine leichter

Die schnell voranschreitende Digitalisierung verändert Beratungsdienstleistungen grundlegend. Das Wiener Startup „DerButton“ hilft Experten auf den Zug aufzuspringen und will durch Innovation und leichte Integration allen Selbstständigen und Wissensdienstleistern die tägliche Arbeit erleichtern. 

Die Digitalisierung bringt weltweit nicht nur neue Berufsfelder, sondern auch ein stark verändertes Kundenverhalten mit sich. Kunden erwarten sich heutzutage vollste Transparenz von Preisen und Verfügbarkeiten und wollen, wie Amazon und Foodora längst bewiesen haben, am liebsten alles bequem von zuhause aus erledigen. Auch Wissensdienstleister wie Coaches, Anwälte, Berater, Trainer und Psychologen bleiben von diesem Trend nicht unberührt. Nicht nur Terminvereinbarungen, sondern auch Beratungsgespräche selbst verlagern sich immer mehr ins Internet. Bereits jetzt bucht jeder vierte Millennial Termine online und viele möchten die Dienstleistungen auch online in Anspruch nehmen. Den meisten Dienstleistern fehlt es jedoch an geeigneten Werkzeugen um diesen Bedarf zu decken.  

Die gesamte Kundeninteraktion in einer Lösung 

Die Vision der 27-jährigen Gründerin Susanne Klepsch ist es deshalb, Dienstleistungen aller Art per Knopfdruck einfach buchbar und per Video zugänglich zu machen. Ihr Startup „DerButton“ ermöglicht mit seiner All-in-One Software eine Kundeninteraktion, die den modernen Bedürfnissen gerecht wird. „DerButton“ deckt Terminvereinbarung, wahlweise Videogespräche und automatische Abrechnung und Bezahlung in einem ab. Die Software befreit dadurch nicht nur von mühsamen Administrationsaufgaben, sondern ermöglicht Kunden und Dienstleistern auch digital, flexibel und von überall aus zu arbeiten. Das Tool lässt sich einfach bedienen und mit minimalem technischen Wissen auf Webseiten, in E- Mail-Signaturen und allen weiteren Vermarktungskanälen integrieren. 

Digitalisierung leicht gemacht 

Durch die Digitalisierung der Terminvergabe, die nahtlose Synchronisation mit Kalendern und automatisierte Bezahlung sparen Selbstständige Zeit und Nerven. Wenig effiziente 

Kommunikation via Telefon oder E-Mail, Kontrolle der Zahlungseingänge, Rechnungslegung und Zahlungserinnerungen gehören der Vergangenheit an. Wissensdienstleister können sich so verstärkt auf ihre Kunden und ihren Service konzentrieren. Das Resultat ist eine stärkere Kundenbindung, mehr Effizienz sowie eine verbesserte Akquise von Neukunden. Für Klienten wird es leichter den geeigneten Anbieter zu kontaktieren, denn Verfügbarkeit, Preis und Stornierungsbedingungen sind transparent und senken die Hemmschwelle einer erstmaligen Terminvereinbarung. 

Kundengespräche flexibel und modern abgewickelt 

Beratungsintensive Dienstleistungen erfordern nicht immer ein persönliches Treffen und werden zunehmend online durchgeführt. DerButton bietet deshalb zusätzlich auch verschlüsselte Videogespräche, welche direkt im Browser, also ohne Download von zusätzlicher Software stattfindet. Termine werden so nicht nur effizienter, sondern Klienten erhalten einen niedrigschwelligen Zugang zu Wissensdienstleistungen, welche minutengenau abgerechnet werden können.  DerButton will für Dienstleister den Einstieg in die Digitalisierung so leicht wie möglich gestalten. Dass das sehr herausfordernd sein kann, weiß Klepsch genau: „Viele Experten denken, dass die eigene Branche nicht von der Digitalisierung betroffen sei. Auch Videogespräche sind in vielen Branchen noch komplett undenkbar. Doch wenn man beobachtet, dass in Amerika sogar Ärzte zunehmend Videokonsultationen anbieten, dann weiß man, dass es wohl alle Branchen früher oder später treffen wird.“ 

Vom Marktplatz zum Technologieanbieter 

Das Team um die beiden Gründer Susanne Klepsch (CEO) und Ile Cvetkoski (CTO) hat mit Coachfox bereits einen Marktplatz für Business und Karriere Coaches gestartet und damit den renommierten Axel Springer Plug and Play Accelerator in Berlin durchlaufen. Die Basisfunktionen von DerButton sind dort bereits seit über einem Jahr implementiert und werden von über 150 Coaches verwendet. „Wir haben erkannt, dass unsere Stärke nicht das Geschäft mit Marktplätzen ist, sondern die Technik hinter der Plattform. Auf Grund von zahlreichen Feedbacks haben wir uns deshalb entschieden mit DerButton alle Selbstständige bei der Digitalisierung zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführerin Susanne Klepsch.

Mehr Infos findet man unter www.derbutton.com. 

Foto: DerButton 

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Austrian Business Woman-Herausgeberin Barbara Mucha stellt Österreichs EU-Parlamentarier vor

Etwas mehr als 6,4 Millionen Menschen ab 16 Jahren sind am 26. Mai dazu aufgerufen, ihre Stimmen für die künftig 19 österreichischen Mitglieder des Europäischen Parlaments abzugeben. Wie viele Menschen von ihrem Wahlrecht tatsächlich Gebrauch machen werden, erfahren wir spätestens dann, wenn alle Wahlkarten ausgewertet wurden.

Leider zeigt die Erfahrung, dass Nationalsratswahlen bei der Bevölkerung bisher deutlich mehr Interesse hervorgerufen haben, als wenn es um Österreichs Vertreter in Brüssel geht. Dabei hat sich deren Einflussbereich deutlich erweitert, zuletzt durch den Vertrag von Lissabon, der es dem Europäischen Parlament nun gemeinsam mit dem Rat der EU ermöglicht, über den Haushalt der EU zu entscheiden. Die Mitwirkungsrechte des Europäischen Parlaments – also auch unserer Abgeordneten – umfassen nun eine Mehrzahl der Politikfelder, etwa in der Landwirtschaftspolitik, Energiepolitik, bei Zuwanderungsfragen und der europäischen Regionalförderung.

Als Teil des so genannten „institutionellen Dreiecks“ entscheidet das Europäische Parlament gemeinsam mit dem EU-Rat über Gesetzesvorlagen der EU-Kommission und ist im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren zu fast allen Politikbereichen gleichberechtigt mit dem Europäischen Rat. Das Europäische Parlament wählt den Präsidenten und die Mitglieder der Europäischen Kommission und übt gegenüber der Kommission Beratungs-, Anhörungs-, Aufsichts- und Kontrollrechte aus. So kann es beispielsweise einen Misstrauensantrag gegen die Kommission stellen. Auch beim Beitritt neuer Mitgliedsländer ist die Zustimmung des Europäischen Parlaments erforderlich. Dazu kommt die Beteiligung an der Aushandlung internationaler Verträge sowie das Mitspracherecht bei außen- und sicherheitspolitischen Angelegenheiten.

Wer sich diese vielfältigen und demokratiepolitisch wichtigen Aufgabengebiete unserer künftigen Abgeordneten bewusst macht, sollte keine Sekunde darüber nachdenken, ob er am 26. Mai zur Wahl geht oder nicht. Mit dieser Austrian Business Woman Spezial-Ausgabe wollen wir dazu motivieren, politisch aktiv zu werden. Wir haben mit Kandidatinnen und Kandidaten – nicht nur den Erstgereihten – der verschiedenen Parteien gesprochen, um von ihnen zu erfahren, wofür sie stehen, was sie am „Projekt Europa“ schätzen und wie sie die Wählergunst gewinnen möchten. Machen Sie sich selbst ein Bild und entscheiden Sie, wer uns künftig vertreten soll. Im Interesse von uns allen.

 

„Österreich gegen den Rest der Welt“ beim Sektbotschafter-Empfang

Obwohl österreichischer Sekt seit Mitte des 19. Jahrhunderts fixer Bestandteil der österreichischen Weinkultur ist und sich bereits damals international einen hervorragenden Ruf erarbeitete, hat das Interesse dafür vor allem in den letzten Jahren einen besonderen Aufschwung erfahren.

Die Vielfalt und Qualität des heimischen Sekt-Angebots hat kontinuierlich zugenommen, was den Vergleich mit internationalen Produkten, den der österreichische Sekt schon lange nicht mehr scheuen muss, umso interessanter macht. 
 
Österreich ist weltweit ein begehrtes Urlaubsland, aus vielen Gründen. Für rund 40% unserer Gäste sind dabei die regionalen Speisen und Getränke ganz wichtig für einen gelungenen Urlaub. Gemeinsames Genießen verbindet – und das gilt auch für den österreichischen Sekt, der mit seinem klaren Fokus auf Herkunft und Qualität immer beliebter wird“, erklärte Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.

Spannende Blindverkostung
Erkennen Sie österreichischen Sekt in seiner Vielfalt gegenüber internationalen Schaumweinen aus der Champagne, gegen Prosecco oder Cava? Dieser Herausforderung stellten sich rund 60 handverlesene Gäste aus Wirtschaft, Tourismus, Gastronomie und Politik. Gar keine leichte Aufgabe, mischen die heimischen Perlen geschmacklich und qualitativ doch schon lange bei den ganz großen Namen mit.

Österreichischer Sekt hat sich in den letzten Jahren auf beeindruckende Art und Weise entwickelt. Unsere Blindverkostungen zeigen es Jahr für Jahr: Überraschungen sind garantiert, wenn man sich auf einen Vergleich einlässt", sagt Martina Hohenlohe, Chefredakteurin des renommierten Restaurant-Führers Gault&Millau. Karl Hohenlohe, Sektbotschafter und Herausgeber des Gault&Millau: „Ich trinke sehr gerne österreichischen Sekt, aber auch Champagner. Ich darf den Franzosen gratulieren, über weite Strecken können sie durchaus mithalten.“

Auch Mag. Benedikt Zacherl, Geschäftsführer des Österreichischen Sektkomitees zeigte sich sofort von diesem spielerischen Ansatz begeistert: „Ein prickelndes Länderspiel auf diplomatischem Parkett löst besonderes Interesse aus, braucht aber auch besondere Gewandtheit und Fingerspitzengefühl! Gemeinsam mit den heimischen Herstellern sind wir stolz auf die Entwicklungen des österreichischen Sekts über die letzten Jahre. Die Ergebnisse haben einmal mehr deutlich gemacht, dass wir mit den namhaften internationalen Schaumwein-Regionen mehr als nur mithalten können. Vertrauen wir daher auch im Sektbereich noch stärker auf österreichische Herkunft und die geprüfte Qualität in den Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve“.

Foto: Christian Lendl

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„UltimateGaN“: Energiesparchips als Turbo für erneuerbare Energie

Unter der Leitung von Infineon Austria fiel heute der Start­schuss für das europäische Forschungsprojekt UltimateGaN. 26 Partner aus neun Ländern forschen in den kommenden drei Jahren an der nächsten Energiesparchip-Generation basierend auf dem neuen Halbleitermaterial Galliumnitrid (GaN).
 

Ziel ist es, diese Leistungshalbleiter zu global wettbewerbsfähigen Kosten für eine Vielzahl von Anwendungen bereitzustellen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu mehr Energieeffizienz und zur CO2-Reduktion. Mit einem Volumen von 48 Millionen Euro zählt UltimateGaN zu einem der größten europäischen Forschungsprojekte.

Der weltweite Energiebedarf steigt – immer mehr Anwendungen des täglichen Lebens werden digitalisiert und elektrische Fahrzeuge drängen verstärkt in den Massenmarkt. Energiesparchips aus neuen Materialien wie Galliumnitrid spielen eine entscheidende Rolle, den Strom weitaus effizienter zu wandeln als bisher. Dadurch spart man Energie und minimiert den CO2-Fußabdruck.

„Energieeffizienz ist weltweit eine der größten Energieressourcen. Mit der Entwicklung intelligenter Technologien leisten wir einen zentralen Beitrag zur globalen Herausforderung des Klimawandels. Neue Materialien und effiziente Chiplösungen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Mit diesem Forschungsprojekt schaffen wir die Voraussetzung, innovative Energiesparchips für viele zukunftsrelevante Alltagsanwendungen verfügbar zu machen“, sagte Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG. „Wir bündeln die Kräfte sowohl inhaltlich wie auch finanziell. Damit führen wir die strategischen Kompetenzen der besten europäischen Partner zusammen und stärken unsere globale Wettbewerbsfähigkeit aus Kärnten, Österreich und Europa heraus.“

„Halbleiterprodukte aus Galliumnitrid revolutionieren die Energienutzung auf vielen Ebenen“, erklärt Andreas Urschitz, Leiter der Sparte Power Management & Multimarket der Infineon Technologies AG. “Das Forschungsprojekt eröffnet ein enormes globales Marktpotenzial. Es ermöglicht mehr Leistung sowie mehr Effizienz in einer Vielzahl von Anwendungen und verbessert den Nutzerkomfort deutlich. Schnelleres Laden von Elektroautos, Datenaustausch zwischen Anlagen, Objekten und Maschinen in Echtzeit, energiesparendes Einspeisen von Solarstrom ins Netz oder blitzschnelles Videostreamen werden dadurch Realität.“

UltimateGaN – kleinere, energieeffiziente Chips zu marktfähigen Kosten

Ziel ist es, innovative Leistungs- und Hochfrequenzelektronik aus dem neuen Halbleitermaterial GaN zu entwickeln. Infineon Austria bringt als konzernweites Kompetenzzentrum für die neuen Halbleitermaterialen Siliziumkarbid und Galliumnitrid vorhandenes Know-how in das Projekt ein. Die Voraussetzungen dafür wurden mit dem 2018 abgeschlossenen Forschungsprojekt „PowerBase“ in Villach geschaffen. Es gelang, die europaweit erste GaN-Pilotlinie in einem industriellen Fertigungsumfeld zu errichten und die Basisgeneration für erste Marktanwendungen zu schaffen.

Nun geht man material- und prozesstechnisch in der Forschung einen Schritt weiter, um die nächste Generation dieser hocheffizienten Energiesparchips für den Massenmarkt zu erschließen: Im Fokus steht eine weitere Miniaturisierung sowie die Bereitstellung dieser Chips in hoher Qualität und zu global wettbewerbsfähigen Kosten. Durch die spezielle Materialstruktur von GaN werden höhere Leistungsdichten erzielt. Dies ermöglicht kleinere und leichtere Designs, die den Strom weitaus effizienter schalten sowie höhere Datenraten schneller übertragen können. Das resultiert in einer deutlichen Senkung des Energieverbrauchs: Stromverluste werden bis zur Hälfte reduziert.

Zukunftsweisende Anwendungen profitieren: Erneuerbare Energie, Elektromobilität und schnellerer Datentransfer

Von den Energiesparchips werden viele Anwendungen profitieren, in denen es um einen geringen Energieverbrauch, kompaktere Baugrößen sowie um einen schnellen Datenaustausch geht. Die Elektromobilität und intelligente Stromnetze bekommen mit dem Forschungsprojekt einen neuen Schub: Durch kleine, integrierte „On-Board“ Ladegeräte mit GaN-Chips wird das Aufladen eines Elektroautos auch zu Hause dreimal schneller erfolgen als bisher. Dank dieser effizienten Leistungshalbleiter wird außerdem die Einbindung erneuerbarer Energiequellen wie Solarstrom oder Windkraft ins Stromnetz einfacher und schneller. Auch der neue 5G Mobilfunkstandard und beispielsweise das ultraschnelle Laden von Videos wird genauso unterstützt, wie eine Verkehrsflusssteuerung in Echtzeit beim autonomen Fahren oder - Stichwort Industrie 4.0 - das reibungslose Kommunizieren zwischen Maschinen.

Forschungsschwerpunkte über die gesamte Wertschöpfungskette

Gerade bei der Miniaturisierung der GaN-Chips sind das kompakte, kleine Design und die komplexe Verbindungs- und Gehäusetechnik besonders herausfordernd. Es gilt, hohe Stromdichten, die Wirkung elektrischer Felder, Materialbelastungen und -stabilitäten zu beachten. Die Forschungen verfolgen daher einen ganzheitlichen Ansatz über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Prozessentwicklung, dem Design, Aufbau- und Verbindungstechnologien bis hin zur integrierten Systemlösung. Dementsprechend breit ist auch das Konsortium mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft aufgestellt.

Projektstart mit hochrangigen Teilnehmern aus ganz Europa

Mit einem Projektvolumen von rund 48 Millionen Euro zählt das Projekt zu einem der größten europäischen GaN-Forschungsvorhaben. Es wird aus Investitionen der Industrie, Förderungen der einzelnen beteiligten Länder sowie dem ECSEL Joint Undertaking (Electronic Components and Systems for European Leadership) finanziert.

An der Auftaktveranstaltung von Infineon in Villach nahmen hochrangige Projektpartner teil. Das Förderumfeld und die Politik wurden repräsentiert durch Olivier Lambinet (Head of Administration ECSEL Joint Undertaking), Michael Wiesmüller (Abteilungsleiter Informations-, industrielle Technologien und Raumfahrt beim österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) und Peter Kaiser (Landeshauptmann des Landes Kärnten).

Europa vereint - 26 Partner aus neun Ländern forschen gemeinsam

Österreich: Austria Technologie & Systemtechnik AG, Infineon Technologies Austria AG, Fronius International GmbH, CTR Carinthian Tech Research AG, Technische Universität Graz | Belgien: IMEC | Deutschland: AIXTRON SE, Infineon Technologies AG, Siltronic AG, Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH, Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Technische Universität Chemnitz, NaMLab GmbH | Italien: Università degli studi di Padova, Infineon Technologies Italia, Universita di Milano Bicocca | Norwegen: Eltek AS | Slowakei: Slovak University of Technology in Bratislava, Nano Design SRO | Schweiz: Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne EPFL, Attolight SA | Spanien: IKERLAN, For Optimal Renewable Energy, LEAR | Schweden: RISE Research Institutes of Sweden AB, SweGaN AB

Über Infineon Austria

Die Infineon Technologies Austria AG ist ein Tochterunternehmen der Infineon Technologies AG, einem weltweit führenden Anbieter von Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen. Mikroelektronik von Infineon senkt den Energieverbrauch von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten und Industrieanlagen. Sie trägt wesentlich zu Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Fahrzeugen bei und ermöglicht sichere Transaktionen im Internet der Dinge.

Infineon Austria bündelt als einziger Standort neben Deutschland die Kompetenzen für Forschung und Entwicklung, Fertigung sowie globale Geschäftsverantwortung. Der Hauptsitz befindet sich in Villach, weitere Niederlassungen in Graz, Klagenfurt, Linz und Wien. Mit 4.201 Beschäftigten (davon über 1.813 in Forschung und Entwicklung) aus rund 60 Nationen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018 (Stichtag 30. September) einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro. Mit einem Forschungsaufwand von 498 Millionen Euro zählt Infineon Austria zu den forschungsstärksten Unternehmen Österreichs.

Foto: Infineon Technologies Austria

UNIQA: Neue Mitglieder für Aufsichtsrat vorgeschlagen

Die belgische Versicherungsexpertin Anna Maria D´Hulster und der CFO der Raiffeisen Bank International AG (RBI) Martin Grüll werden der Hauptversammlung von UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) am 20. Mai 2019 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen.

Anna Maria D´Hulster verfügt über langjährige internationale Erfahrungen im europäischen Finanzdienstleistungsbereich. Als Generalsekretärin der Geneva Association leitete sie zuletzt den globalen Think Tank der Versicherungswirtschaft mit Sitz in Zürich von 2014 bis Februar 2019.

Der österreichische Bankmanager Martin Grüll ist seit 2005 als CFO Mitglied des Vorstands der RBI, einem der führenden Bankinstitute in Österreich und Zentral- und Osteuropa. Grüll, der seit 1982 im Bankbereich tätig ist, übte seit 1998 verschiedene Vorstandsfunktionen aus.

Kory Sorenson und Rudolf Könighofer scheiden mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai 2019 aus dem Aufsichtsrat von UNIQA aus. 

Foto: Anna Maria D´Hulster

Silber bei deutschen ADC-Awards für WienTourismus-Kampagne „Unhashtag Vienna“

Aus einer Vielzahl an Einreichungen bei den renommierten Art Directors Club Awards in Deutschland wurde die WienTourismus-Kampagne „Unhashtag Vienna“, die zusammen mit WIEN NORD + NOW entstand, gleich zweimal prämiert: Einen silbernen ADC-Nagel gab es für Intervention, bei der Klimts Kuss im Oberen Belvedere mit einem Hashtag überdeckt wurde, für die gesamte 360°-Kampagne eine weitere Auszeichnung. 

Rund 700 führende Köpfe der kreativen Kommunikation schließen sich im Art Directors Club für Deutschland (ADC) zusammen: DesignerInnen, JournalistInnen, ArchitektInnen, FotografInnen, IllustratorInnen, RegisseurInnen, KomponistInnen, ProduzentInnen oder WerberInnen. Einmal im Jahr zeichnen sie die herausragendsten Arbeiten der Branche aus. Goldene, silberne oder bronzene „Nägel“ gab es heuer in insgesamt 11 Hauptkategorien und über 200 Unterkategorien. Einen silbernen Nagel sowie eine Auszeichung gab es für die zusammen mit WIEN NORD + NOW umgesetzte WienTourismus-Kampagne „Unhashtag Vienna: Wien sehen. Nicht #Wien“.

Silber für verdeckten „Kuss“

Weniger fotografieren, mehr erleben: Drei Tage lang verdeckte ein großer roter Hashtag eines der berühmtesten Bilder der Welt – Gustav Klimts „Kuss“ im Oberen Belvedere. Das überklebte Bild war freilich eine Replik, einen Raum weiter bekam das erstaunte Publikum das unverdeckte Original zu sehen. Dadurch sollte auf die Problematik hingewiesen werden, dass sich Reisende oft schon mehr mit ihrem Smartphone beschäftigen als besondere Momente und die Schönheiten der Umgebung bewusst zu genießen. Die Aktion war Teil der im Herbst 2018 in Deutschland und Großbritannien durchgeführten Kampagne, die zum genussvollen Reisen abseits der Selfie-Inflation aufrief und damit den weltweiten Trend zur „digitalen Entgiftung“ aufgriff. Sie wurde von der ADC-Jury in der Kategorie „Exhibition Experience themenbezogen – Räumliche Intervention“ mit einem Silber-Nagel prämiert.

Digital Detox Kampagne traf Nerv der Zeit

Eine zusätzliche Auszeichnung in der Kategorie „PR – Kampagne“ gab es für die der Klimt-Aktion übergeordnete 360°-Kampagne, die das Publikum vergangenen November in Hamburg, Berlin und London im öffentlichen Raum und selbstverständlich auch in den sozialen Medien adressierte. Sie zeigte Reisende, die aufgrund der Jagd nach dem perfekten Foto den Moment selbst nicht in vollen Umfang wahrnehmen können. Ein großer Hashtag verdeckte dabei die Sicht auf Wiener Sehenswürdigkeiten und stand pars pro toto für eine verlorengegangene Freiheit, den Urlaub in all seinen Facetten uneingeschränkt genießen zu können. Die Aufforderung „Wien sehen – nicht #Wien. Genieße die Stadt hinter Deinen Fotos!“ war in Deutschland auf rund 700 City Lights, auf Plakaten in Londons U-Bahn sowie großflächig in den Stationen Waterloo und Liverpool zu sehen. Online wurde die Zielgruppe auf Instagram, Facebook und per Bannerwerbung sowie unter unhashtag.vienna.info erreicht. Im April und Mai 2019 wiederholte der WienTourismus die erfolgreiche Kampagne, über die in 15 Ländern berichtet wurde und die erst im Mai vom Creativ Club Austria (CCA) mit 7 Veneres ausgezeichnet wurde, in den USA. 

Jurybegründung

“The Unhashtag Vienna exhibition was found to be very refreshing and daring. Visitors were intentionally put on the wrong foot, encountering an obstruction to the very reason for them to visit the museum, creating an awareness to the work itself rather than using it as a social media tool.”

Foto: Wien Tourismus/ Paul Bauer 

Dreimal Frauenpower: Ecker & Partner erweitert sein Team

Die Wiener PR-Agentur Ecker & Partner erhält Unterstützung: Die drei neuen Mitarbeiterinnen Lisa Pernkopf, Andrea Köstler und Eva Hubacek werden gemeinsam mit ihren Teams Kunden aus den Bereichen Retail, Umwelt und Industrie betreuen.

Seit April verstärkt Lisa Pernkopf (32) als Consultant das Team der Agentur Ecker & Partner. Zuvor war die gebürtige Wienerin im Eventmanagement der industriellen Kommunikationsagentur hl-studios GmbH in Erlangen, als PR- und Eventmanagerin bei ELEPHANTS JUMP und Projekt- und Kommunikationsmanagerin bei der Media Anzeigen GmbH, W24 Programm GmbH und PR Sunshine Consulting GmbH tätig. Nach diesen Karrierestationen setzte sie ihr gesammeltes Know-how als freiberufliche Texterin für Kunden vieler Branchen ein. Mit ihrer Erfahrung aus Agentur- und Verlagswesen sowie TV und Video Content Producing verstärkt Lisa Pernkopf das Team von Ecker & Partner und betreut Kunden aus den Bereichen Handel und Lifestyle. 

Andrea Köstler (28) unterstützt das Team der Agentur Ecker & Partner seit April als Assistant. Bevor die Entscheidung auf das Magisterstudium in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien fiel, arbeitete die gebürtige Bayerin bereits in ihrer Heimat im Bereich PR und Media bei einem Unterwäsche- und Bademodenhersteller. Neben ihrer Ausbildung absolvierte sie zudem u. a. ein Praktikum in der Markt- und Medienforschung des ORF. Unterstützend wird Andrea Köstler in den Bereichen Industrie, Handel und Retail tätig sein.

Eva Hubacek (23) ist seit Mitte Februar als Assistant bei Ecker & Partner an Bord. Nebenbei absolviert die Wienerin das Masterstudium Information, Medien & Kommunikation an der FH Burgenland und bringt zum Thema Online Kommunikation, ihrem Studienschwerpunkt, frischen Wind mit. Bevor sie Teil des Ecker & Partner Teams wurde, konnte sie Berufserfahrungen in Marketingabteilungen und Werbeagenturen im In- und Ausland sammeln. Nun unterstützt sie Ecker & Partner bei der Betreuung von Kunden in der Umwelt- und Glücksspielbranche.

Foto: E&P / Kurt Keinrath

Bettina Glatz-Kremsner ist neue Vorstands-vorsitzende der Casinos Austria

Der Aufsichtsrat der Casinos Austria hat jetzt einen neuen Dreiervorstand gekürt. Vorstandsvorsitzende wird die bisherige Finanzvorständin des Unternehmens Bettina Glatz-Kremsner. Ihr zur Seite werden der frühere Erste-Banker Martin Skopek als COO sowie Sigma-Vorstand Peter Sidlo als Finanzvorstand stehen.

Bettina Glatz-Kremsner gilt seit Jahren als eine der wichtigsten Managerinnen des Landes. Seit Jänner 2010 ist sie im Vorstand der Casinos Austria AG zuständig für die Finanzagenden.

Bereits seit September 2006 ist sie Finanzvorstand der Österreichischen Lotterien GmbH. Ihre Karriere bei den Österreichischen Lotterien startete Bettina Glatz-Kremsner bereits im Jahr im Jahr 1990, nach dem Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Dezember 2013 wurde sie Mitglied des Aufsichtsrates der Casinos Austria International Holding GmbH. Seit Jänner 2016 fungiert sie als Präsidentin des Aufsichtsrates der EVN AG.

Sie ist überdies seit Jänner 2013 Honorarkonsulin der Republik Ungarn mit Wirkungsbereich Wien und Niederösterreich und bekleidet zahlreiche weitere Aufsichtsratspositionen u.a. für die Flughafen Wien AG sowie das Amt der Generalrätin der Österreichischen Nationalbank. Sie wurde als Finanzministerin und Leiterin der Staatsholding Öbib gehandelt. 

Foto: Casinos Austria

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