Business-News

Henkel Österreich: Britta Ruisz-Schiansky übernimmt Vertriebsleitung

Britta Ruisz-Schiansky (39) hat mit 1. Juni 2018 die Österreich-Vertriebsleitung für den Geschäftsbereich Laundry & Home Care der Henkel CEE übernommen. Die gebürtige Wienerin steuert damit den Verkauf von Marken wie Persil, Silan, Pril, Fewa, Blue Star oder Somat.

Die Absolventin des Universitätslehrgangs Marketing & Sales an der Wirtschaftsuniversität Wien startete im Jahr 1998 ihre Henkel-Karriere im Vertrieb. Nach Job-Stationen beispielsweise als Marketingleiterin in der Slowakei, als Key Account Managerin in Österreich und zuletzt als regionale Marketingverantwortliche für das gesamte Universalwaschmittel-Geschäft sowie für Digitales Marketing in Mittel- und Osteuropa übernimmt Britta Ruisz-Schiansky nunmehr die Verkaufsleitung Laundry & Home Care Österreich. Sie folgt Mag. Birgit Fux nach.

Im Rahmen ihrer neuen Aufgabe nennt die Henkel-Managerin die erfolgreiche Weiterentwicklung der Marktführerschaft in Österreich durch eine starke Umsetzung der Vielfalt an Innovationen als ihr persönliches Ziel: „Die Herausforderung liegt in einer positiven Wertschöpfung in einem Umfeld von erodierenden Preisen, von mehr Aktionen und steigendem Druck der Mitbewerber.“ Die begeisterte Hobby-Läuferin ist verheiratet und Mutter einer Tochter.

Foto: Henkel

Neue Verkaufsleitung Handel Österreich bei Vöslauer Mineralwasser AG

Mit Michaela Hold (43) bekommt die Vöslauer Mineralwasser AG ab Anfang Januar 2018 eine neue Verkaufsleitung für den Bereich Handel in Österreich. Die gebürtige Steirerin ist bereits seit mehr als 11 Jahren im Verkaufsteam von Vöslauer tätig. Zuletzt begeisterte die zweifache Mutter als Key Account Managerin und Verkaufsleiterin Export.  

Ihre Position als Verkaufsleiterin tritt Michaela Hold mit Jahresbeginn 2018 an und folgt damit auf Manfred Doppler, der nach 25 Jahren bei Vöslauer ein Modell mit etwas reduzierterer Arbeitszeit in Anspruch nimmt und sich von der Position des Verkaufsleiters zurückzieht.  

Weiterhin werden sowohl Michaela Hold als auch Manfred Doppler ihre Key Accounts betreuen: Michaela Hold ist neben ihrer Tätigkeit als Verkaufsleiterin weiterhin für den Kunden Spar verantwortlich. Manfred Doppler betreut die Kunden Pfeiffer, M-Preis, Kastner und Kiennast.

Foto: Rafaela Proell

Das Geheimnis eines Mönchs: Erfahren Sie hier, was dem Leben wahren Sinn gibt

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Foto: Shutterstock/Olena Zaskochenko 

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Ulrike Sych zur Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wiederbestellt

Der Universitätsrat der mdw hat die seit 1. Oktober 2015 amtierende Rektorin der mdw, Ulrike Sych, für eine weitere Amtsperiode wiederbestellt. 

Sych war vom Senat der mdw einstimmig für die Wiederwahl vorgeschlagen worden. Die laufende Amtsperiode endet am 30. September 2019, die zweite Amtsperiode von Ulrike Sych als Rektorin der mdw beginnt damit am 1. Oktober 2019 und dauert bis 30. September 2023. Stefan Zapotocky, Vorsitzender des Universitätsrats der mdw: „Frau Rektorin Sych hat mit ihrem Team für die mdw hervorragende Arbeit geleistet. Mit dieser Entscheidung wollen wir gemeinsam den Erfolg unserer Universität für die nächsten Jahre sicherstellen!“

Über Ulrike Sych

Ulrike Sych ist Sängerin, Gesangspädagogin und seit 1. Oktober 2015 Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 

Der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gehört sie als Lehrende seit 1990 an. 2007 erweiterte sie ihr universitäres Wirken und folgte einer Einladung an die Anton Bruckner Privatuniversität, an welcher sie bis zur Berufung zur Vizerektorin an der mdw 2011 das Institut für Gesang und Musiktheater leitete. Neben ihren universitären Verpflichtungen konnte sie eine internationale Konzerttätigkeit entfalten. 2011 wurde sie vom Universitätsrat der mdw zur Vizerektorin für „Lehre und Frauenförderung“ gewählt, 2014 wechselte sie in das Ressort „zentrale Ressourcen“ und wurde Stellvertreterin des Rektors.

Über die mdw

Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 115 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft, Forschung und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw gehören u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien.

Foto: Inge Prader

Valerie Höllinger kündigt Abschied als Geschäftsführerin des BFI Wien an

Valerie Höllinger, Geschäftsführerin des BFI Wien, hat sich entschieden, das Unternehmen mit Jahresende zu verlassen, um sich beruflich zu verändern.

Beim BFI Wien findet eine Veränderung in der Geschäftsführung statt. Valerie Höllinger, Geschäftsführerin des BFI Wien, hat sich entschieden, das Unternehmen mit Jahresende zu verlassen, um sich beruflich zu verändern.

„In den letzten sieben Jahren durfte ich das BFI Wien an der Spitze eines professionellen Managementteams und in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und in enger Zusammenarbeit mit meinem Geschäftsführungskollegen Franz-Josef Lackinger modernisieren. Ich verlasse ein innovatives Bildungsinstitut, das auf wirtschaftlich soliden Beinen steht. Das macht mich stolz und ich möchte mich bei meinen MitarbeiterInnen bedanken, dass wir diesen nicht immer einfachen Weg gemeinsam gegangen sind“, so die scheidende Geschäftsführerin, die sich nun neuen Aufgaben widmen will.

Valerie Höllinger kam 2011 als stellvertretende Geschäftsführerin mit eigenen Bereichen zum BFI Wien. 2013 rückte sie zur Geschäftsführerin auf. Höllinger hat in den vergangenen sieben Jahren erfolgreich die digitale Transformation des Unternehmens vorangetrieben. Auch die Bereiche Strategie, Innovation & New Business, Controlling, Marketing, PR, Data Science, Kundenmanagement und B2B-Vertrieb wurden unter ihrer Ägide neu aufgebaut oder modernisiert. Im Zuge eines umfassenden Change Management-Prozesses und durch konsequente Marktausrichtung gelang es dem BFI Wien in dieser Zeit trotz schwieriger Rahmenbedingungen die Position als führende Einrichtung beruflicher Bildung in Wien auszubauen.

Das BFI Wien beschäftigt heute zusammen mit seinen Tochterunternehmen rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 1.000 selbständige Trainerinnen und Trainer. Gut 45.000 Menschen nehmen jährlich an den Lehrgängen, Kursen und Seminaren des Erwachsenenbildungsinstituts teil. Zu den Tochterunternehmen des BFI Wien zählen die Fachhochschule des BFI Wien mit ihren sieben Bachelor- und sechs Masterstudiengängen, die Schulen des BFI Wien (HAK/HAS) und die gemeinnützige Job-TransFair GmbH, die am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen bei der Suche nach dem richtigen Job unterstützt.

Pamela Rendi-Wagner von Alexander Van der Bellen als neue Gesundheits- und Frauenministerin angelobt

Ernennung und Angelobung von Pamela Rendi-Wagner zur Bundesministerin für Gesundheit und Frauen.

Kaum von den Parteigremien bestellt, ist die neue Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt worden. Rendi-Wagner bringe für beide Bereiche "die besten Voraussetzungen mit", betonte das Staatsoberhaupt.

Nach einem kurzen Gespräch hinter der Tapetentür enthob Van der Bellen Sozialminister Alois Stöger von der zwischenzeitlichen Verwaltung der Gesundheits- und Frauenagenden, die durch den Tod von Sabine Oberhauser notwendig geworden war. Gleichzeitig ernannte der Bundespräsident Pamela Rendi-Wagner zur neuen Ministerin, für die verantwortungsvolle Aufgabe wünschte er "alles Gute". Vor den Augen von Kanzler Christian Kern (SPÖ), Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Minister Thomas Drozda (SPÖ), leistete das neue Regierungsmitglied das Gelöbnis mit Handschlag und der Formel "Ich gelobe". Danach wurden die entsprechenden Dekrete unterschrieben.

Er habe Rendi-Wagner gestern Abend zu einem langen Gespräch getroffen und sich überzeugen können, dass man eine "selbstbewusste, erfolgreiche Frau" als neue Ministerin begrüßen dürfe. Wie es der Zufall wolle, finde die Angelobung am Frauentag statt - das Versprechen der Gleichberechtigung sieht Alexander Van der Bellen "noch nicht eingelöst", wie er betonte. Als Problemfelder nannte der Bundespräsident etwa die Einkommensunterschiede, die Gläserne Decke und die besondere Armutsgefährdung von Alleinerzieherinnen. Dies zu ändern, sei "Aufgabe von uns allen", Pamela Rendi-Wagner werde in ihm einen Verbündeten finden.

Die neue Ministerin freute sich auf die Zusammenarbeit, man habe im Bereich der Frauenpolitik noch sehr viel vor. Sie werde sich nicht nur am Frauentag sondern an jedem Tag dafür einsetzen, dasselbe gelte für die Gesundheitspolitik. Als erstes werde sie nun in ihr Ministerium fahren und sich mit den Mitarbeitern zusammensetzen. Außerdem wird sie die Veranstaltung zum Frauentag im Ressort eröffnen.

Van der Bellen überreichte Rendi-Wagner noch einen Blumenstrauß, bevor er zu einem kurzen Empfang in sein Büro bat. Begleitet wurde die neue Ministerin u.a. von ihren beiden Töchtern und Ehemann Michael, der das Kabinett von Kanzleramtsminister Drozda leitet.

Foto: Peter Lechner/HBF

Generalsekretärin Sozialministerium: Helena Guggenbichler neu in dieser Funktion

Mit Helena Guggenbichler steht seit 3. April eine weitere starke Frau an der Führungsspitze des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. Sie ist eine erfahrene Betriebswirtin und kommt aus der Privatwirtschaft. 

Guggenbichler hatte in den letzten Jahren verschiedene internationale Management Funktionen inne, darunter beim renommierten Technologieproduzenten Hewlett-Packard. Zuletzt war Guggenbichler beim Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB tätig und verantwortete den Aufbau der weltweiten Shared Services Organisation für den gesamten Konzern, insbesondere den Aufbau kundenfreundlicher Strukturen, Systeme und Prozesse. 

 „Mit Helena Guggenbichler konnten wir eine erfahrene Expertin als Generalsekretärin gewinnen,  die die operativen Geschicke rund um das Sozialministerium zu lenken weiß. Sie wird Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen nutzen, um die Prozesse zu optimieren“, freut sich Beate Hartinger-Klein. 

 „Ich sehe meine Funktion als Schnittstelle zwischen der politischen Ebene und der operationalen Umsetzung im Ministerium. Gemeinsam mit den Sektionen werde ich eine Struktur umsetzen, die es ihnen leichter macht, ihre Aufgaben zu erfüllen und bürgerorientiert zu handeln“, so Guggenbichler zu ihrer neuen Aufgabe. 

 Die 38-jährige studierte Internationale Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt International Management und Public Utility Management in Wien und Madrid. 2016 absolvierte sie zusätzlich das postgraduale Studium International Executive MBA an der Hochschule St. Gallen. 

Foto: BKA / Christopher Dunker

Mag. PhDr. Susanne Höllinger, Vorstandsvorsitzende Kathrein Privatbank: Geld ist auch weiblich

Seit 2013 steht mit Mag. PhDr. Susanne Höllinger die erste Frau an der Spitze des Finanzunternehmens. Sie setzt sich dafür ein, dass auch Frauen verstärkt auf Veranlagung und Vorsorge achten.

 

Maßgeschneiderte Kundenberatung, perfektes Teamwork und kurze Entscheidungswege – dafür steht die Kathrein Privatbank. Was Vorstandsvorsitzende Mag. PhDr. Susanne Höllinger besonders freut: Der Frauenanteil im Bereich Private Banking ist den vergangenen Jahren gestiegen. Die Zahlen zeigen, dass Frauen zunehmend ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen und auf das altgediente Sparbuch als Anlageform verzichten.

Längst sind es nicht nur Erbinnen, die ihr Geld bestmöglich veranlagen wollen, sondern Frauen, die eine hervorragende Ausbildung absolviert – und damit verbunden – berufliche Karriere gemacht haben. Finanzielle Absicherung und (Pensions-)Vorsorge liegen für sie im Fokus und erfolgen in der Regel unabhängig vom Partner. Trotz attraktiver Finanzprodukte dominieren aber nach wie vor die männlichen Investoren, vor allem wenn es darum geht, Geld zielbringend anzulegen.

Dr. Susanne Baumann-Söllner, Direktorin des Austria Center Vienna: "Wir haben den Unternehmenserfolg gesteigert"

19 Prozent mehr Veranstaltungsumsatz gegenüber dem Vorjahr, Zuwachs an internationalen Gästen wirkt in Wien wie ein Konjunkturpaket.

„Mit unserer neuen Strategie - volle Konzentration auf internationale Großkongresse und internationale Firmenveranstaltungen - konnten wir nicht nur den eigenen Unternehmenserfolg steigern. Ganz Österreich profitiert von dem Mehr an internationalen TeilnehmerInnen in unserem Haus, allein 2015 waren das rund 63.000 Personen“, erklärt Dr. Susanne Baumann-Söllner, Direktorin des Austria Center Vienna. In den vergangenen 3,5 Jahren haben sie und ihr Team sich darauf fokussiert, den Kunden höchste Qualität in jeder Hinsicht zu bieten: durch ein großes Angebot bestens ausgestatteter Räume, die Installation des vor kurzem als weltbeste IT-Infrastruktur im Kongressbereich ausgezeichneten WLANs, starke Kooperationspartner und umfassende Modernisierungsmaßnahmen. „Unsere neue Linie und das hohe Engagement des gesamten Teams wird von den Kunden sehr geschätzt, die Zufriedenheit ist sehr hoch“, so Baumann-Söllner. 

Ganz wesentlich zum Erfolg von Österreichs größtem Kongresshaus trägt auch das Engagement von WienTourismus unter Norbert Kettner und seines Vienna Convention Bureaus unter Christian Mutschlechner bei. Diese konzertieren alle wichtigen Player in Wien, von den Hotels über die öffentlichen Verkehrsmittel bis hin zum Flughafen ziehen alle Unternehmen an einem Strang. In diesem Bereich gilt Wien weltweit als Vorzeigedestination in der Betreuung von internationalen Großkongressen. 

19% mehr Umsatz im Jahr 2015
Die neue Strategie spiegelt sich nun auch in Zahlen wider: die Umsatzerlöse aus Veranstaltungen und Buchungen steigen seit 2013 kontinuierlich an. „Insgesamt wurden 2015 Umsatzerlöse von über 10,2 Mio. Euro aus Veranstaltungen erwirtschaftet. Das ist ein Zuwachs von 19 Prozent bzw. 1,63 Mio. Euro gegenüber 2014“, freut sich Baumann-Söllner über den Erfolg. 

63.000 internationale Gäste: ganz Österreich profitiert
Von der steigenden Zahl an internationalen Teilnehmern profitieren Wien und Österreich. 2015 nächtigten die 63.000 TeilnehmerInnen insgesamt rund 461.000 Mal in Wien. Dabei gab ein Kongressgast im Durchschnitt 534 Euro pro Tag aus – das ist mehr als drei Mal so viel wie ein normaler Tourist.

377,8 Mio. Euro Bruttowertschöpfung, 2.000 Arbeitsplätze gesichert, 94 Mio. Euro Abgaben
Von der hohen Gästezahl profitiert nicht nur die Wirtschaft mit einer Wertschöpfungin Höhe von 377,8 Mio. Euro (allein hier konnte ein Zuwachs von 50% im Vergleich zu 2012 erreicht werden), sondern auch die ArbeitnehmerInnen: 2015 wurden durch die Aktivitäten des Austria Center Vienna 2.000 Arbeitsplätze in Wien gesichert.

Die öffentliche Hand lukrierte Abgaben in Höhe von 94,3 Mio. Euro. Das ist um 45 % mehr als noch 2012. „Diese Einnahmen“, erklärt Baumann-Söllner, „entsprechen der Hälfte der gesamten Studiengebühren.“ 

Kongressgäste wirken wie Konjunkturpaket
„Durch unseren Erfolg leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftskraft des Landes, durch die Umwegrentabilität haben wir entscheidend zur Konjunkturbelebung in Wien beigetragen. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter. Bereits jetzt ist absehbar, dass wir 2016 insgesamt rund 91.000 internationale Gäste in unserem Haus begrüßen werden - das sind noch einmal um 42% mehr als im Jahr 2015“, so Baumann-Söllner.

Europaweit hart umkämpfter Markt
Auch andere Destinationen haben internationale Kongresse als massive Wirtschaftskraft erkannt und investieren – direkt und indirekt - stark in ihre Kongresszentren. In Barcelona, Berlin, Mailand, Frankfurt und Istanbul entstanden kürzlich neue Kongresszentren, in Paris und Budapest werden große Veranstaltungshäuser gebaut. Zudem erweitern zahlreiche Destinationen ihre Veranstaltungsflächen. 

Auch Austria Center Vienna zieht nach
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) und die Stadt Wien haben die Bedeutung des Kongresstourismus ebenfalls erkannt und unterstützen das Team von Dr. Susanne Baumann-Söllner daher bei allen Investitionen. 

„Unser Haus zählt zu den Ältesten in ganz Europa. Ich bin daher sehr froh und dankbar, dass wir von Finanzminister Hans-Jörg Schelling und seinem Team im Ministerium inhaltlich so umfassend in unserer Linie unterstützt werden. Wir haben eine neue Business Lounge mit angeschlossenem Kaffeehaus und ein innovatives Raumlichtsystem im größten Saal gebaut sowie das gesamte Haus neu möbliert. Das neue Look & Feel steigert das Wohlbefinden für die TeilnehmerInnen deutlich und lädt zu verstärktem Networking ein. Zusätzlich wurden die Küchenbereiche für die beiden neuen Cateringpartner MOTTO Catering und M*EVENTCATERING komplett erneuert“, so Baumann Söllner. 

Foto: IAKW-AG/Andreas Hofer

Bundesforste: Antje Elsholz ist die neu Betriebsleiterin in Kärnten

Antje Elsholz (50) wird neue Betriebsleiterin des Forstbetriebs Kärnten-Lungau der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und löst damit Günther Tragatschnig ab, der nach fast 30 Jahren an der Spitze des Forstbetriebs in den Ruhestand tritt.

Zuletzt war die gebürtige Magdeburgerin und diplomierte Forstingenieurin bei der Landesforstverwaltung Brandenburg tätig, wo sie der Betriebsleitung des Landesbetriebs Forst Brandenburg angehörte. Antje Elsholz ist damit eine von zwölf BetriebsleiterInnen, die die Geschicke der österreichweit 12 Forstbetriebe der Bundesforste leiten.

Die Forstingenieurin konnte das Bewerbungsverfahren, an dem zahlreiche BewerberInnen teilgenommen hatten, für sich entschieden. „Antje Elsholz bringt nicht nur langjährige Führungserfahrung im Bereich Forst- und Jagdwirtschaft mit, sondern verfügt auch über Expertise in nicht-forstlichen Geschäftsbereichen wie im Liegenschaftsmanagement oder Dienstleistungen, die für uns immer wichtiger werden“, freut sich Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste, auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der neuen Betriebsleiterin. 

Ihre Forstlaufbahn begann Antje Elsholz nach ihrem Hochschulstudium der Forstwissenschaften an der Technischen Universität Dresden und dem Ablegen des zweiten Staatsexamens des Landes Rheinland- Pfalz 1995 bei der Landesforstverwaltung Brandenburg. Nach unterschiedlichen Führungsfunktionen übernahm die TÜV-zertifizierte Geschäftsführerin die Leitung der auf Wald- und Immobilienmanagement spezialisierten LAFOS Dienstleistungs GmbH, ein Unternehmen im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. 

Freizeitwirtschaft und Interessensausgleich im Naturraum

   Der Wald ist im Forstbetrieb Kärnten-Lungau neben den Seen eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen. Rund die Hälfte des Umsatzes wird mit der Produktion von Holz erzielt, die andere Hälfte verteilt sich auf Jagd, Fischerei, Tourismus, Immobilien und Dienstleistungen. „In Kärnten spielen der touristisch attraktive landschaftliche Mix aus Bergen und Seen eine große Rolle“, so die neue Betriebsleiterin.

„Neben der klassischen Wald- und Wildbewirtschaftung werden Freizeitwirtschaft, Seenmanagement und vor allem der Interessensausgleich von Nutzern und Grundeigentümern im Naturraum immer wichtiger“, sieht Antje Elsholz den zukünftigen Herausforderungen mit großem Engagement entgegen. Am Prinzip der nachhaltigen Waldwirtschaft und dem Grundsatz des freien Seezugangs werde sie weiter festhalten. „Kärnten ist reich an Seen. Wir werden uns auch weiterhin für einen freien Seezugang einsetzen und dafür Sorge tragen, dass die Wasserschätze in ihrer vollen Pracht für die nächsten Generationen erhalten bleiben.“ Sportlichen Ausgleich findet die passionierte Skifahrerin auf der Piste, auf Reisen oder auf Streifzügen durch Wald und Flur.

Im Reich der Wald- und Wasserschätze

Mit einer Gesamtfläche von rund 50.000 ha zählt der Forstbetrieb Kärnten-Lungau zu einem der größten Forstbetriebe in Kärnten. Die Forstreviere erstrecken sich vom Mölltal, Drautal und Gailtal im Westen über das Klagenfurter Becken bis in das Gurktal im Osten und reichen im Norden weit über die Landesgrenze in das Lungau hinein. Vier der insgesamt neun Forstreviere liegen auf Salzburger Seite.

Rund ein Drittel der Waldfläche sind Schutzwälder. Neben den ökologisch einzigartigen Mooren im Lungau – Schutzgebiete und Feuchtlebensräume von internationaler Bedeutung – gehört ein Großteil der Kärntner Seen zum Forstbetrieb, darunter beliebte Badeseen wie der Wörthersee, der Ossiacher See, der Millstätter See oder der höchst gelegene Badesee Österreichs, der Weißensee. Der Betrieb beschäftigt rund 50 MitarbeiterInnen, die jährliche Holzerntemenge (Einschlag) beträgt etwa 100.000 Erntefestmeter (Efm). Sitz des Betriebes Kärnten-Lungau ist das Stift Millstatt, das in den kommenden Jahren saniert werden soll. „Wir legen großen Wert darauf, einerseits die wertvolle Substanz zu erhalten, andererseits das Stift aber auch weiterzuentwickeln im Sinne eines historischen und kulturellen Anziehungspunktes Kärntens“, blickt die neue Betriebsleiterin in die Zukunft.

Foto: ÖBf-Archiv

Michaela Novak-Chaid, CEO von HP Austria GmbH übernimmt Führung des Digital-Verbandes

Mag. Michaela Novak-Chaid, CEO von HP Austria GmbH, ist einstimmig zur neuen Präsidentin der Internetoffensive Österreich gewählt worden und übernimmt damit die Steuerung des Digitalverbandes der führenden österreichischen IKT-Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

„Österreich an die Spitze der digitalen Entwicklung zu führen ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben unseres Wirtschaftsstandortes. Dies wird in den kommenden Jahren nur durch einen engen Schulterschluss von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gelingen. Die Internetoffensive Österreich leistet als umsetzungsstarker Zusammenschluss führender IKT-Unternehmen und Bildungsinstitutionen, sowie als Top-Expertengremium, einen entscheidenden Beitrag für diese politische Mission.“, so die neue Präsidentin Michaela Novak-Chaid.  

Michaela Novak-Chaid ist seit August 2015 Geschäftsführerin der HP Austria GmbH, nach der weltweiten Aufteilung des Unternehmens in Hewlett Packard Enterprise und HP Inc. Sie trägt damit die Verantwortung für das gesamte Geschäft mit Druckern, Drucklösungen, PCs, Workstations, Monitoren, Zubehör und 3D Druckern in Österreich. 

Nach Karrierestationen bei FACC Fischer Advanced Composite Components und ABN Amro Bank erfolgte 1998 ihr Einstieg bei HP als Credit & Risk Manager im Bereich Financial Services für Zentraleuropa, den Mittleren Osten und Afrika. 

Ende 2006 übernahm sie als Finanzdirektorin die Verantwortung für den gesamten Finanzbereich von HP Österreich, gleichzeitig wurde sie Mitglied der Geschäftsleitung. 

Die neue Präsidentin bedankt sich bei ihrem Vorgänger in dieser Funktion, DI Norbert Schöfberger, für seinen Einsatz und die vielen Projekte, die unter seinem Vorsitz initiiert und umgesetzt werden konnten. Schöfberger wechselt von der Position des Geschäftsführers bei Hewlett Packard Enterprise zum Direktor für HPE Pointnext (Technology-Services und -Consulting) für die Region DACH/R (Deutschland, Österreich, Schweiz und Russland).

Foto: HP Hewlett Packard Austria GmbH/Christof Wagner

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ABW-Herausgeberin Barbara Mucha

Vor mittlerweile bald 14 Jahren erschien das von Barbara Mucha herausgegebene Magazin Austrian Business Woman zum ersten Mal. Eine einmalige Erfolgsgeschichte von Frauen für Frauen.

Noch immer verdienen Frauen weniger als Männer. Noch immer sind die Top-Positionen in Unternehmen vorwiegend mit Männern besetzt, ebenso die Aufsichtsräte. Für Verlegerin Barbara Mucha ein klarer Auftrag, die Leistungen von Österreichs erfolgreichsten Damen medial zu würdigen und mittels dieser Karriereportraits anderen Frauen Mut zu machen.

"Uns geht es nicht darum, investigativen, lobenden oder tadelnden Wirtschaftsjournalismus zu betreiben. Wir interessieren uns ausschließlich für jene Frauen, die in Führungspositionen zu den maßgeblichen Gestalterinnen von Unternehmen gehören. Diese Erfolgswege wollen wir mittels Porträts und Interviews beleuchten und dokumentieren. Wenn Sie so wollen, ist Austrian Business Woman das Archiv der österreichischen Frauenkarrieren", so Verlegerin Barbara Mucha.

Mit Geist, Leistung, Tatendrang, Wissenshunger und Leidenschaft an die Spitze: Austrian Business Woman zeigt Frauen, die unterschiedliche Wege eingeschlagen haben und in unterschiedlichen Branchen erfolgreich sind. Ihr Werdegang wird begleitet, ihre Anfänge, ihre Strategien, ihre Erfolge.

"Wir präsentiert Frauen, die es geschafft und noch immer viel vor haben: Die Austrian Business Women", so Barbara Mucha. Ihre Leistungen und wertvollen Ratschläge sollen all jenen Frauen Mut manchen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen, einen Jobwechsel anstreben oder wieder ins Berufsleben einsteigen möchten. Austrian Business Woman will mit jeder Ausgabe einen kleinen Beitrag dazu leisten, Frauen zu ermutigen, ihren ganz persönlichen Weg konsequent zu verfolgen.

 

 

Petra Kernecker übernimmt die Leitung des Bereichs RisikoControlling der D.A.S.

Petra Kernecker (29) leitet den Bereich RisikoControlling der D.A.S. Rechtsschutz AG. 

Sie ist für quantitative wie qualitative Themen des Solvency II Risikomanagements zuständig und bekleidet sowohl die Governance-Funktion Risikomanagement- als auch die Versicherungsmathematische-Funktion, entsprechend der EU Eigenkapitalmittelvorschriften Solvency II. 

„Ich möchte die D.A.S. bei der Umsetzung des neuen europäischen Eigenmittelregimes Solvency II zur angemessenen unternehmenseigenen Bewertung von Risiken unterstützen. Der risikoorientierte Bewertungsansatz ist ein interessantes Aufgabengebiet mit substantieller Herausforderung für Aktuare und Risikomanager“, sagt Kernecker über ihre Position. 

Kernecker studierte an der Universität Siena, absolvierte das Bachelor- und Masterstudium der Technischen Mathematik an der TU Wien mit Schwerpunkt „Finanz- und Versicherungsmathematik“ und ist seit 2014 anerkannte Aktuarin. 

Neben ihrer Tätigkeit bei der D.A.S. arbeitet Kernecker als externe Lektorin an der TU Wien und vermittelt versicherungsmathematisches Wissen durch die Vergabe und Betreuung von Bachelorarbeiten. 

Zwischen 2012 und 2017 war sie als Aktuarin für das Gruppen Aktuariat und Risikomanagement der UNIQA Versicherung AG tätig und konnte hierbei internationale Erfahrung sammeln.

Foto: Foto Wilke

Alexandra Jachim übernimmt Kaufmännische Leitung der Jeunesse

 Die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs freut sich, die Bestellung von Mag. Alexandra Jachim, MAS zur Kaufmännischen Leiterin bekanntzugeben.

Die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs freut sich, die Bestellung von Mag. Alexandra Jachim, MAS zur Kaufmännischen Leiterin bekanntzugeben: Alexandra Jachim wurde aus mehr als 40 Bewerberinnen und Bewerbern aus dem In- und Ausland ausgewählt und wird ihre Tätigkeit für die Jeunesse mit 20. November 2017 aufnehmen. Sie folgt in dieser Funktion Andreas Farthofer nach, der als Leiter des Ticket- & Service-Centers zur Wiener Konzerthausgesellschaft wechselt. Die Wienerin Alexandra Jachim studierte in ihrer Heimatstadt Betriebswirtschaft, Kulturmanagement und Musik und war u. a. beim Wiener Kammerchor sowie bei der Theater Baden Betriebs GmbH und dem Theater WERK X in leitender Funktion tätig.  

„Die Jeunesse entwickelt seit Jahren erfrischend neue, bisweilen unkonventionelle Zugänge und spannende Formate, deren Erfolg sich sehen lassen kann“, kommentiert Alexandra Jachim ihre Bestellung zur Kaufmännischen Leiterin der Jeunesse. „Ich freue mich sehr darauf, diese Dynamik aufzunehmen und gemeinsam mit der Künstlerischen Leiterin Antonia Grüner und dem Team quer zu denken, um in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld die Neugierde junger Menschen an Musik zu wecken und einen niederschwelligen Zugang zu ermöglichen.“

Alexandra Jachim wurde 1969 in Wien geboren. Ihre Begeisterung für Musik entfaltete sich in den Studien Blockflöte und Schlagwerk am Konservatorium der Stadt Wien und im Chorsingen (Wiener Singverein), dem sie bis heute treu geblieben ist. Der Kulturbetrieb prägte ihre Berufslaufbahn. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der WU Wien führte sie ihr Weg von der PR mit Schwerpunkt Kunstkooperation für eine Bank, dem Management des Wiener Kammerchores, der freiberuflichen Betreuung von Kulturprojekten über die Leitung des künstlerischen und technischen Betriebsbüros der Theater Baden Betriebs GmbH bis zur Verwaltungsleitung des Theaters WERK X, ergänzt durch das Kulturmanagement-Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ihre in Buchform veröffentlichte Expertise im Chormanagement vermittelt sie auch in Workshops.

Foto: Franz Jachim

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Dr. Susanne Baumann-Söllner: Austria Center Vienna stellt Weichen für die nächsten Jahre

Weltweiter Kongressmarkt wächst. Das Austria Center Vienna investiert verstärkt in Instandhaltung und Neuerungen, um die internationale Top-Positionierung zu halten. 2014 war ein stabiles Veranstaltungsjahr. Positive Ausblicke gibt es für 2015 und die Folgejahre.

Laut den statistischen Aufzeichnungen der International Congress and Convention Association (ICCA) haben seit 1873 insgesamt 173.000 Veranstaltungen, davon 18.920 Kongresse in 6.700 unterschiedlichen Städten stattgefunden. Nach wie vor ist Europa dabei ungeschlagene Nummer 1 als Austragungsort. Wien, Paris, Madrid, Berlin und Barcelona führen seit vielen Jahren das Ranking als weltweit beliebteste Destinationen an. 

Verstärkte Investitionen aufgrund hoher Umwegrentabilität

Aufgrund ihrer Umwegrentabilität haben internationale Großkongresse und Tagungen  entscheidende wirtschaftliche Bedeutung für die Städte und Länder, in denen sie stattfinden. Dementsprechend wird in ganz Europa massiv in Um- und Neubauten von Kongresszentren investiert: In Barcelona, Berlin, Mailand, Frankfurt und Istanbul entstanden kürzlich neue Kongresszentren, in Paris und Budapest werden demnächst neue große Veranstaltungshäuser gebaut. Insgesamt werden die Investitionen dieser Städte zusammen auf über 760 Mio. EUR geschätzt. 

London, Kopenhagen und Glasgow bauen große Zentren um bzw. erweitern ihre Veranstaltungsflächen. Lissabon, Prag, Amsterdam und Hamburg erweitern in Kürze. 

Auch das Austria Center Vienna investiert in die Zukunft

Zur internationalen Beliebtheit Wiens als Kongressdestination (2014 Nr. 2 im ICCA-Ranking hinter Paris) trägt das Austria Center Vienna mit einer Kapazität von 20.000 TeilnehmerInnen wesentlich bei. Um die internationale Spitzenposition auch weiterhin halten zu können, wurden von Dr. Susanne Baumann-Söllner und ihrem Team 2014 wesentliche Investitionen eingeleitet: 

Für eine noch bessere Vernetzung von TeilnehmerInnen, wurde mit dem Bau einer modernen Business Lounge begonnen und das direkt anschließende Kaffeehaus gemeinsam mit dem neuen Caterer Motto Catering umgestaltet.  

Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung wurde die umfassende Neumöblierung eingeleitet, die eine komplette Neubestuhlung des Hauses sowie einen Austausch der Bankett- und Konferenztische umfasst. 

Gemeinsam mit den Preisträgern des deutschen Lichtdesigner-Preises 2014 wurde ein neues Raumlichtkonzept im größten Saal konzipiert, das für optimale Lichtstimmungen bei Kongressen sorgt und stimmungsvolle Galaveranstaltungen unterstreicht. 

Das neue digitale Screensystem im Haus ermöglicht zusätzliche Branding-Möglichkeiten und kann für Live Streamings oder Social Media-Walls eingesetzt werden. 

Dank eines 3D-Raumplanungstools werden komplexe Großveranstaltungen detailgenau im Vorfeld visualisiert und erleichtern Kunden von Anfang an die Kongress- und Eventplanung. 

Stabiles Kongressjahr 2014

2014 fanden im Austria Center Vienna 148 Veranstaltungen mit 152.788 Gästen – davon 57.784 internationale Gäste – statt.  

Die Betriebsleistung betrug im Jahr 2014 16.563 TEUR und lag damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (2013: 16.578 TEUR). Die höheren Instandhaltungsaufwendungen führten zu einem - gegenüber 2013 höheren - Jahresfehlbetrag: Dieser lag 2014 bei –7.345 TEUR (im Vergleich dazu 2013: –6.859 TEUR). Die Gesamterlöse aus Veranstaltungen konnten hingegen um 0,29 Mio. EUR, d.h. um 3,5 Prozent gesteigert werden.  

„Diese Investitionen sind wesentliche Signale an die Branche, dass unser Haus auch in den kommenden Jahren eine attraktive Location ist“, so Baumann-Söllner. Dass diese neue Strategie greift, zeigt sich an den neun Großkongressen, die 2015 im Austria Center Vienna stattfinden. Von 2016 bis 2018 sind pro Jahr mit 10 Großkongressen zu rechnen. 

„Entsprechend unserem Claim „Rooms to grow ideas“ bieten wir unseren Kunden 24 Säle und 180 Meetingräume für jedes Veranstaltungsformat, Inspiration durch digitale Vernetzung und umfangreiche, erweiterte Serviceleistungen an. Gemeinsam mit unseren Partnern werden im wahrsten Sinne des Wortes Räume für große Gedanken geschaffen. Der erfolgreich eingeschlagene Weg wird auch in den Folgejahren mit weiteren Umbauten und Investitionen in Möblierung und Serviceleistungen fortgeführt werden,“ so Baumann-Söllner.

Foto: Andreas Hofer 

Sabine Bothe kehrt als Personalchefin zu T-Mobile Austria zurück

Dr. Sabine Bothe, 44, übernimmt ab sofort die Rolle als CHRO (Chief Human Resources Officer, Personalchefin) von T-Mobile Austria.

 

Bothe war bereits von 2006 bis 2008 in der Geschäftsführung von T-Mobile für Personalagenden in Österreich zuständig. Unter ihrer HR-Leitung fand der Merger von T-Mobile mit tele.ring statt. Bothe berichtet in ihrer Rolle direkt an T-Mobile CEO Andreas Bierwirth.

"Merger sind die Königsdisziplin für jeden HR-Manager. Wird die Übernahme von UPC Austria durch T-Mobile Austria genehmigt, freue ich mich darauf, die Integration der beiden Unternehmen mitgestalten zu dürfen. Für die komplexe Aufgabe bringe ich den nötigen Respekt und die notwendige Erfahrung mit", sagt Sabine Bothe, Personalchefin T-Mobile.

18 Jahre Erfahrung im Personalbereich

Die promovierte Juristin Sabine Bothe ist HR-Profi mit breiter strategischer und operativer Kompetenz und 18 Jahren Führungserfahrung in mehreren Konzernen wie Deutsche Telekom, T-Mobile Austria, Compass Deutschland und Deutsche Lufthansa. Sie besitzt hohe Kompetenz in den Bereichen Transformation und Cultural Change. Die passionierte Führungskraft hat zuletzt als Mitglied des Leadership Teams der A1 Telekom Austria AG (Senior Director HR, Interne Kommunikation & Servicekom) mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geführt. 

„Wir bereiten uns mit der Erfahrung von Sabine Bothe auf unsere größte bestehende Aufgabe vor: Die Zusammenführung von UPC Austria mit T-Mobile Austria zu einem starken integrierten Anbieter am österreichischen Telekommunikationsmarkt“, so Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile. 

Die aus Trier gebürtige Sabine Bothe lebt seit 2006 in Österreich, ist verheiratet und Mutter dreier Söhne.

Foto: Sabine Bothe

 

Österreichische Analyseplattform geht virtuellen Währungen auf die Spur

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Ob im Kampf gegen Cyberkriminelle im jüngst gestarteten EU-Projekt Titanium oder zur Entwicklung neuer Blockchain-Dienste für die Wirtschaft und hier besonders für die boomenden Fintechs: das AIT Austrian Institute of Technology bietet mit der in jahrelanger Forschungsarbeit entwickelten GraphSense Plattform das perfekte Tool zur forensischen Analyse virtueller Währungstransaktionen. 

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Ob im Kampf gegen Cyberkriminelle im jüngst gestarteten EU-Projekt Titanium oder zur Entwicklung neuer Blockchain-Dienste für die Wirtschaft und hier besonders für die boomenden Fintechs: das AIT Austrian Institute of Technology, europaweit führend bei der Analyse von Cyberwährungen, bietet mit der in jahrelanger Forschungsarbeit entwickelten GraphSense Plattform das perfekte Tool zur forensischen Analyse virtueller Währungstransaktionen. 

Die jüngste Cyberattacke mit dem Verschlüsselungstrojaner WannaCry ist nur einer der stark zunehmenden Erpressungsversuche über das Internet, bei der meist ein Lösegeld über die schwer verfolgbare Kryptowährung Bitcoin verlangt wird. Doch wie kann man solche Täter am effektivsten ausforschen? Dabei helfen den Strafverfolgungsbehörden insbesondere die Zahlungsflüsse und sonstige Aktivitäten auf den Schwarzmärkten und Foren im Darknet. 

Das AIT Austrian Institute of Technology hat mit der Analyseplattform GraphSense in mehreren Forschungsprojekten die passende Technologie entwickelt, um mit Hilfe von hochperformanten Big Data-Technologien und speziellen Algorithmen relevante Information aus der Blockchain extrem schnell extrahieren zu können. Wichtige Grundlagen für die Entwicklung des Tools wurden im bilateralen KIRAS Projekt BITCRIME,das vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert wurde, geschaffen. Hier ging es darum, neue Methoden zur Bekämpfung der organisierten Finanzkriminalität zu entwickeln. 

GraphSense bietet aber ebenso für die Wirtschaft wichtige Einblicke in die Blockchain. „Aktuell steigt das Interesse an unserer Analyseplattform besonders bei Fintechs“, erklärt Ross King, Data Science Experte am AIT und Leiter der Forschungsgruppe Digital Insight Lab. „Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass bestehende Compliance-Richtlinien auch zunehmend für virtuelle Währungen gelten und FinTechs ebenso wie traditionelle Finanzdienstleister zur Einhaltung dieser Richtlinien verpflichtet werden.“ Fintechs bieten schon in allen Bereichen Lösungen an – ob für mobile Bezahllösungen, Social Trading oder Anlageberatung – und bereiten der alten Banken- und Finanzindustrie Konkurrenz, die deswegen ebenfalls kräftig in die neuen Technologien investiert. Besonders das Finanzwesen wird derzeit vom digitalen Wandel voll erfasst.

Die AIT Analyseplattform bietet wertvolle Dienste für die Wirtschaft. Die ForscherInnen rund um Ross King und Bernhard Haslhofer, Projektleiter von GraphSense, beschäftigen sich in Forschungsprojekten auf internationaler Ebene schon länger intensiv mit der Struktur und der Dynamik virtueller Währungssysteme. Zusätzlich zu Fintechs wollen auch EnergieversorgerBanken und viele andere Branchen virtuelle Währungen und die schnelle, kostengünstige und sichere Blockchain-Technologie für sich nutzen. Denn sie ermöglichen direkte, weltweite Transaktionen, ohne dass etwa eine Bank oder ein Vermittler zur Authentifizierung notwendig ist. 

Doch wie kann man die mit virtuellen Währungen verbundene, rapide anwachsende Datenmenge effizient verarbeiten und mittels effektiver Analyseverfahren die richtigen Schlüsse ziehen? Die am AIT entwickelte „Big Data“ Analyseplattform GraphSense kann hunderte Gigabyte in wenigen Minuten verarbeiten und ist durch die darunterliegende verteilte und somit skalierbare Rechner-Infrastruktur auch für die Zukunft gerüstet. „Wir verstehen virtuelle Währungen, können sie genau analysieren und auch künftige Entwicklungen abschätzen“, erklärt Ross King. Die bekannteste Währung Bitcoin wurde vom AIT für blitzschnelle Analysen schon komplett auf den eigenen Serverstrukturen erfasst.

Foto: Pixabay

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Hans Jörg Schelling: Selbstdarsteller, Macho oder Super-Manager?

Dr. Hans Jörg Schelling ist neuer Finanzminister. Kaum jemand kennt den Mann, der die Familie Putz von XXXLutz erfunden und seine politische Heimat seit 13 Jahren in St. Pölten hat.

(1. September 2014) Österreich hat einen neuen Finanzminister. Für viele ist Hans Jörg Schelling ein unbeschriebenes Blatt, wie Interviews am Kanzlerfest verdeutlichten, kennt sogar kaum ein SPÖ-Politiker den 60-Jährigen und seinen Werdegang, der, zumindest politisch, im Jahr 2001 in St. Pölten mit der Wahl in den Gemeinderat begann. Es folgten Stationen beim Wirtschaftsbund sowie bei der Wirtschaftskammer Österreich, deren Vizepräsident er noch heute ist. Schelling war Mitglied zahlreicher Aufsichtsräte (Palmers Textil AG, Österreichische Post AG, Telekom Austria, SKN St. Pölten, Österreichische Volksbanken AG), sitzt in Stiftungen und ist leidenschaftlicher Winzer (Pächter des Stiftsweingutes Herzogenburg).

Von Kika/Leiner zu XXXLutz
In den 1980er Jahren arbeitete er für Kika/Leiner, nach Differenzen mit Vorstandsvorsitzenden Herbert Koch verließ er 1992 den Möbelhändler und wechselte direkt zum Konkurrenten XXXLutz, wo er bis 2009 als Geschäftsführer tätig war und 12 Prozent des Unternehmens hielt, die er nach seinem Ausscheiden an die Eigentümer verkaufte.
Vorläufiger Höhepunkt von Schellings Karriere: Die Wahl zum Vorsitzenden des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger im Jahr 2009.

Selbstdarsteller und Macho oder Super-Manager?
Was für ein Mensch ist Hans Jörg Schelling? Super-Manager, Mann mit Visionen? Warum tut er, finanziell mehr als abgesicherter, sich den Job als Finanzminister an? Wer Schelling kennt weiß, dass er Herausforderungen sucht, ein Getriebener, ein Workaholic ist. Entscheidet er sich für eine Aufgabe, dann gibt er dafür alles – eine Eigenschaft, die ihn in den St. Pöltner Machtzentralen nicht unbedingt zum Liebling gemacht hat, da er als schwer berechenbar gilt, keine gute Voraussetzung, um in der Politik Karriere zu machen. Nicht verwunderlich, dass von Euphorie anlässlich der Bestellung Schellings zum Finanzminister im Umfeld des NÖ-Landeshauptmannes kaum etwas zu bemerken war. Im Gegenteil: Innenministerin Mikl-Leitner stellte in einem TV-Interview klar, wer für sie der Favorit für den Job gewesen wäre: Ein Mann der Wirtschaft. 
 
Kein Wort von Schelling. Obwohl seit nunmehr 13 Jahren für die ÖVP in und um St. Pölten tätig, hält sich die Sympathie für Schelling seitens der meisten Landeshauptstadt-Politiker in Grenzen. Das mag auch an seinem ausgeprägten Selbstbewusstsein liegen, welches von so manchen Menschen als Eitelkeit gewertet wird. Wer sich schon einmal mit Schelling ausgetauscht hat, kann bestätigt: Dieser Mann spricht gerne und viel über sich. Über seine Wege, seine Ziele, seine Erfolge. Journalistin Anneliese Rohrer bezeichnete den gebürtigen Vorarlberger sogar als Macho.

Gerade diese Eigenschaften geben aber auch Anlass zur Hoffnung, dass Schelling sich nicht vor den Partei-Karren spannen lässt und eigene Wege geht, die – so bleibt zu hoffen – ausschließlich im Interesse der österreichischen Bevölkerung und auch der Wirtschaft sind. Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wie stark Schelling tatsächlich ist und wie viel Spielraum ihm die eigenen Partei-Kollegen gewähren, denn nicht vergessen werden darf, dass Minister hierzulande schnell gemacht, aber auch schnell wieder fallengelassen werden. Besonders dann, wenn sie ihren eigenen Kopf zum Denken benutzen...
 
Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf

 

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