Business-News

Bank Austria Kunstpreis Kärnten geht in die 18. Runde

Sechs Künstlerinnen und Künstler wurden ausgewählt, um sich mit dem Thema „Schwärmen“ auseinanderzusetzen. Die Preisverleihung und Vernissage findet am 5. Juni 2019, um 19.00 Uhr, in der Galerie3 in Klagenfurt statt.
 
In seiner nunmehr 18-jährigen Tradition fördert der Bank Austria Kunstpreis Kärnten junge Künstlerinnen und Künstler jährlich mit einem Preisgeld von 5.000 Euro. Jedes Jahr sind junge Talente dazu eingeladen, sich mit einem vorgegebenen Thema zu beschäftigen, wobei ihnen die Wahl von Material und Technik freisteht. Heuer widmet sich der Bank Austria Kunstpreis Kärnten dem Thema „Schwärmen“. Nach einer ersten Vorauswahl der Einreichungen durch die Galerie3 waren sechs Künstlerinnen und Künstler dazu eingeladen, Arbeiten zu dem definierten Thema zu erstellen und von der hochkarätig besetzten Expertenjury bewerten zu lassen. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler werden im Rahmen einer Gruppenausstellung in der Klagenfurter Galerie3 von Lena Freimüller vorgestellt. Die Ausstellung ist heuer von 6. bis 27. Juni 2019 bei freiem Eintritt zu sehen.
 
Bei der Vernissage am 5. Juni 2019 geben Bruno Waldl, Landesdirektor Firmenkunden Kärnten der UniCredit Bank Austria, und Bank-Austria-Kunstforum-Wien-Kuratorin Lisa Ortner-Kreil die diesjährigen Gewinner des Bank Austria Kunstpreis Kärnten bekannt. Dem Erstplatzierten winkt ein Preisgeld in der Höhe von 5.000 Euro. Zudem gibt es für den Erst- und Zweitplatzierten im Herbst 2019 eine gemeinsame Ausstellung in der Villacher Galerie Freihausgasse.
 
Um den Bank Austria Kunstpreis Kärnten rittern heuer Maximilian Bernhard, Negra Bernhard, Ina Ebenberger, Gert Resinger, Manuel Rieder und Gregor Sauer.
„Für viele Preisträgerinnen und Preisträger war der Bank Austria Kunstpreis Kärnten in den 17 Jahren seines Bestehens bereits eine Initialzündung für eine erfolgreiche Karriere. Als einer der größten privaten Kulturförderer Österreichs ist es uns ein Anliegen, junge Künstlerinnen und Künstler in der Region nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern ihnen im Rahmen der vorgesehenen Ausstellungen auch mehr Sichtbarkeit zu geben“, erklärt Waldl.
 
Foto: UniCredit Bank Austria/Ferdinand Neumüller

FH Technikum Wien gegen Verschwendung von Talenten

Im Herbst 2018 musste die FH Technikum Wien über 1.000 qualifizierte BewerberInnen aufgrund fehlender öffentlich finanzierter Studienplätze abweisen. Dem steht ein dramatischer Mangel an technischen Fachkräften in der Industrie gegenüber. Trotzdem ist das Wachstum an Fachhochschulen gebremst – 2019 gibt es keine neuen öffentlich finanzierten Studienplätze. Deshalb startet die FH Technikum Wien jetzt auf der Plattform www.technikum-crowd.at eine Crowdfunding-Kampagne, um in Eigeninitiative zusätzliche technische Studienplätze an der Hochschule zu schaffen. Zum Auftakt wurde zur Pressekonferenz geladen. 
 
Initiative gegen Verschwendung von Talenten
Die FH Technikum Wien zeigt nun Initiative gegen die Verschwendung von Talenten und startet die webbasierte Crowdfunding-Kampagne „One of 1000“, mit der zusätzliche technische Studienplätze finanziert werden. Gleichzeitig nimmt die Hochschule ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und weckt öffentliches Bewusstsein für die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage technischer Fachkräfte. Die FH Technikum Wien begibt sich damit in eine Vorreiterrolle – das webbasierte Crowdfunding-Projekt für mehr Studienplätze ist einzigartig in Europa. 
 
Der Industrie fehlen 16.500 Fachkräfte – vor allem MINT-AbsolventInnen
Industrie mit an Bord
Mit der Crowdfunding-Kampagne sollen möglichst viele Einzelspender angesprochen werden. Selbstverständlich ist aber auch Unterstützung aus der Industrie gefragt. Lothar Roitner ist Geschäftsführer des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und Präsident der FH Technikum Wien. In seiner Doppelrolle kennt er sowohl die Bedürfnisse der Industrie als auch der Fachhochschule. Er erklärt: „Die FH Technikum Wien wurde vor 25 Jahren als Netzwerkpartner des FEEI gegründet, um dem Fachkräftemangel in der Industrie entgegenzuwirken. Seit ihrem Bestehen hat sie über 11.000 AbsolventInnen hervorgebracht. Allerdings werden auch jedes Jahr mehr Beschäftigte in der Elektro- und Elektronikindustrie eingestellt bzw. gesucht. Daher ist der Fachkräftemangel noch immer eines der größten Probleme unserer Branche: Acht von zehn Industrieunternehmen leiden gegenwärtig unter Rekrutierungsproblemen in Technik, Produktion sowie Forschung und Entwicklung – von der Fachkraft bis zu AkademikerInnen. Umso absurder ist es, dass die FH Technikum Wien im vergangenen Herbst über 1.000 qualifizierte BewerberInnen abweisen musste, weil es nicht genügend Studienplätze gegeben hat. Unter dieser Inkonsistenz leiden Unternehmen, (potentielle) Studierende und am Ende auch die Wirtschaft. Denn ohne ausgebildete Arbeitskräfte wird Österreich in der Digitalisierung auf der Strecke bleiben. Deshalb fordert der FEEI die Schaffung von mindestens 30 Prozent mehr Ausbildungsplätzen an Hochschulen im technischen Sektor.“ 
Kurt Hofstädter, Director Digital Strategy, Siemens AG Österreich und stellvertretender Präsident der FH Technikum Wien ergänzt: „Die FH Technikum Wien ist eine der führenden Fachhochschulen Österreichs und hat auch einen sehr guten internationalen Ruf. Wir bei Siemens suchen AbsolventInnen der MINT-Fächer, ganz besonders aus den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Robotik, sowie ExpertInnen für Edge Computing, Cloud Computing und Künstliche Intelligenz. Diese FachhochschulabgängerInnen werden von der österreichischen Industrie dringend benötigt, um ihren erfolgreichen Weg in der Digitalisierung fortsetzen zu können. Daher haben wir uns entschlossen, die Kampagne „One of 1000“ zu unterstützen und einen Bachelor-Studienplatz im Studiengang Mechatronik/Robotik zu finanzieren. Wir schaffen damit einen zusätzlichen Ausbildungsplatz in diesem wichtigen Zukunftsfeld. Da uns bei Siemens Exzellenz ein Anliegen ist, widmen wir den Studienplatz dem besten Bewerber oder der besten Bewerberin im Rahmen des diesjährigen Aufnahmeverfahrens.“
 
Darüber hinaus haben bereits vor Kampagnenstart u.a. folgende Unternehmen zugesagt, in zusätzliche Studienplätze zu investieren: Schrack Seconet, ein Anbieter für Brandmelde-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme; das weltweit tätige Mobilitäts- und Digitalisierungsunternehmen Kapsch Group, das innovative Softwareentwicklungs- und Technologieberatungs-Unternehmen iteratec und der Fachverband Metalltechnische Industrie. 
 
Fachkräftemangel allgegenwärtig 
Fehlende Fachkräfte beschäftigen aber nicht nur Konzerne – auch KMU und Start-ups leiden darunter. Janice Goodenough, CEO von HYDROGRID dazu: „HYDROGRID bietet eine vollautomatisierte IoT-Lösung zur Echtzeit -Steuerung von Wasserkraftwerken. Unser Team ist daher hoch-spezialisiert und wir brauchen laufend MINT-AbsolventInnen, insbesondere in den Bereichen IT, Data Science und Elektrotechnik. Bis dato ist es uns zwar gelungen, über indirekte Kontakte hervorragende Kandidaten für unsere Sache zu begeistern, mittelfristig könnte aber der mangelnde ‚Nachwuchs‘ an Technik-Absolventen unser Wachstum gefährden. Daher begrüßen wir die Initiative der FH Technikum Wien sehr, auf diesem innovativen Weg zusätzliche Studienplätze zu schaffen.“ Hydrogrid wurde erst vor kurzem von Bundesministerin Margarethe Schramböck mit dem Staatspreis für Digitale Produkte und Lösungen für seine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) ausgezeichnet.
 
FH Technikum Wien – Pioniere heute wie damals 
Gabriele Költringer, Geschäftsführerin der FH Technikum Wien betont: „Mit der webbasierten Crowdfunding-Kampagne gehen wir einen Weg, den vor uns noch niemand gegangen ist. Wir sammeln Spenden, um zusätzliche Studienplätze zu schaffen, und sammeln gleichzeitig erste Erfahrungen mit einer modernen, alternativen Finanzierungsform, die in Österreich noch nicht etabliert ist. Mit dieser digitalen Spendenmöglichkeit wollen wir insbesondere auch jüngere, technikaffine Menschen erreichen, die den Wert eines Studienplatzes und einer technischen Ausbildung zu schätzen wissen. Deshalb sprechen wir auch ganz gezielt unsere über 11.000 AbsolventInnen an. Sie wissen, welche Türen sich für sie durch das Studium an der FH Technikum Wien geöffnet haben und wollen im besten Fall jungen Menschen die gleichen Chancen ermöglichen.“
 
Über „One of 1000“
„One of 1000“ läuft von Mai bis August 2019. Den Anfang machen die Kampagnen für Studienplätze der Studiengänge Mechatronik/Robotik und Urbane Erneuerbare Energietechnologien. Kampagnen für weitere Studienplätze mit Start noch in diesem Mai sind fix geplant. Die Studiengänge, für die gespendet werden kann, wurden aufgrund der Nachfrage von (potentiellen) Studierenden und Unternehmen ausgewählt. Grundlage für die Kampagnenziele ist die öffentliche Förderung für einen technischen Studienplatz an der FH Technikum Wien von 8.850.- Euro im Jahr, also 26.550.- Euro bis zum Abschluss eines Bachelor-Studiums. Die generierten Spenden fließen zu 100% in die Finanzierung von Studienplätzen und sind steuerlich absetzbar. Spenden sind bereits ab 10.- Euro auf der Plattform www.technikum-crowd.at möglich. SpenderInnen erhalten im Gegenzug ein kleines Dankeschön.
 
CONDA als technischer Partner 
Daniel Horak, Absolvent der FH Technikum Wien und im Vorstand des Alumni Clubs aktiv, ist Gründer der Crowdinvesting-Plattform CONDA, die die aktuelle Crowdfunding-Kampagne mit einer White-Label-Plattform technisch ermöglicht. CONDA ist Österreichs größte Crowdinvesting-Plattform. Seit der Gründung im Jahr 2013 konnte das Unternehmen erfolgreich 106 Projekte mit mehr als 25 Millionen Euro finanzieren. Mittlerweile zählt CONDA über 30.000 internationale Investoren zu seiner Community.
 
Über die FH Technikum Wien
Die FH Technikum Wien wurde gegründet, um Menschen für ein technisches Studium zu begeistern und auf die Nachfrage nach technischen Spitzenkräften in der Industrie zu reagieren. In den 25 Jahren ihres Bestehens hat sie über 11.000 AbsolventInnen hervorgebracht. Aktuell studieren mehr als 4.400 Studierende an Österreichs einziger rein technischer Fachhochschule. Die FH ist ein Netzwerkpartner des FEEI – Fachverband der Elektro-und Elektronikindustrie. https://www.technikum-wien.at/
 
Foto: FH Technikum Wien - Baumgartner

Wie viele Arbeitsplätze gehen durch Automatisierung verloren?

Der Markt für moderne Robotertechnologie in der Produktion wird sich in den kommenden zwei Jahren mehr als verdoppeln, dabei sollen aber trotzdem nur zehn Prozent der Arbeitsplätze von Maschinen ersetzt werden.

Auf der anstehenden Hannover Messe Industrie ist Advanced Robotics als Schlüsseltechnologie für die sich selbststeuernde Fabrik der Zukunft einer der Toptrends. Im Unterschied zu normalen Industrierobotern können Advanced Robotics auf ihre Umwelt reagieren und selbstständig handeln. Die Studie Advanced Robotics in the Factory of the Future der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) zeigt, dass österreichische Industrieunternehmen vor allem die Chancen der neuen Technologie sehen und insgesamt von einem geringeren Stellenabbau ausgehen als in anderen Ländern. „Vor allem chinesische Unternehmen rechnen mit einem Abbau vor Arbeitsplätzen. In China finden zum einen viele Tätigkeiten statt, die leicht zu automatisieren sind, zum anderen ist eine menschenlose Fabrik generell eher vorstellbar als in Österreich“, sagt Hannes Pichler, BCG-Partner und Leiter der Praxisgruppe Operations in Deutschland und Österreich.
 
Insgesamt gehen 67 Prozent der chinesischen Unternehmen von Jobverlusten aus. Etwa ein Fünftel der Befragten glaubt sogar, dass durch den Einsatz von Robotern mehr als 20 Prozent der Arbeitsplätze verloren gehen. In Österreich liegt dieser Wert bei fünf Prozent. 32 Prozent erwarten nur einen moderaten Abbau von 5 bis 10 Prozent der Arbeitsplätze bis 2025.
Über die Hälfte der befragten Unternehmen glauben an deutliche Produktivitäts­gewinne durch den Einsatz von Advanced Robotics. Vor allem Routineaufgaben wie das Be- und Entladen von Maschinen werden in Zukunft automatisiert. Doch Pichler ist sicher: „Das bedeutet weniger Jobabbau, als vielmehr Bedarf an Weiterbildung.“ So wollen 62 Prozent der Firmen Jobs mit Robotikbezug schaffen. „Es entstehen neue Tätigkeitsprofile, die neue Fähigkeiten erfordern. Fortschrittliche Roboter sind eine Chance, Mitarbeiter weniger mit einfachen, manuellen Tätigkeiten zu betrauen, sondern in Richtung anderer Tätigkeiten zu entwickeln. Es können ganz neue Jobkategorien entstehen.“
 
Anspruch und Wirklichkeit gehen bei Advanced Robotics auseinander
Hinsichtlich des Potenzials sind sich die Befragten aus den verschiedenen Ländern einig. Der Automatisierungsgrad soll bis 2025 um mehr als 15 Prozentpunkte erhöht werden, was zu einem Großteil auf den Einsatz von Robotern zurückzuführen sein wird. Industrieübergreifend haben bisher jedoch nur elf Prozent Advanced Robotics erfolgreich imple­mentiert. Dies liegt zum einen an den hohen Investitionskosten für die neue Tech­nologie und zum anderen daran, dass viele der Befragten diese Technik für noch nicht ausgereift genug halten. Dennoch planen 86 Prozent der befragten Unter­nehmen die Implementierung von Advanced Robotics in den nächsten drei Jahren. Spitzenreiter sind Indien, China und Polen mit Werten von fast 100 Prozent. Österreich liegt mit einem Wert von 89 Prozent im Mittelfeld, während Japan mit 72 Prozent das Schlusslicht bildet. „Aufstrebende Staaten wie Indien haben hohe Erwartungen an Advanced Robotics. Dabei geht es weniger um eine Lohnkostensenkung als um eine Verbesserung der Produktionsqualität“, sagt Pichler. Der Wert für Japan lasse sich dadurch erklären, dass der aktuelle Reifegrad der Technologie noch nicht den Vorstellungen der Manager entspreche.
 
Noch fehlt es häufig an klarer Implementierungsvision
Trotz der überwiegenden Begeisterung für den Einsatz autonomer Roboter gibt es bei der Umsetzung noch Probleme: Nur ein Fünftel der Befragten hat bereits eine konkrete Strategie oder Anwendungsszenarien entwickelt. „Ambition und Realität gehen heute noch auseinander, oft wird zu viel erwartet, was die Fähigkeiten von Robotern betrifft. Allerdings werden wir in den nächsten drei bis fünf Jahren deutliche Fortschritte bei den Anwendungsmöglichkeiten in Produktion und Logistik sehen. Der Einsatz von Advanced Robotics in der Fabrik der Zukunft ist unumgänglich in einer Welt, in der Produkte komplexer und immer mehr auf den Benutzer zugeschnitten werden“, erklärt BCG-Partner Pichler.
 
In der Produktion nimmt die Bedeutung moderner Roboter in der Zukunft zu. Die Automobilindustrie setzt moderne Roboter heute bereits ein, um zum Beispiel Werkstücke autonom zu bearbeiten, komplexe Montageprozesse durchzuführen oder Logistikprozesse wie das Greifen von Teilen aus Kisten zu automatisieren. Mit fahrerlosen Transportfahrzeugen (AGVs) verbunden, können moderne Roboter in Zukunft große Arbeitsbereiche abdecken, beispielsweise das Anbringen von Teilen an verschiedenen Orten oder die Bearbeitung großer Werkstücke.
 
Der Markt für Advanced Robotics wächst bis 2021 um insgesamt 46 Prozent und wird auf ein Volumen von 3,7 Milliarden US-Dollar allein für Produktionsaufgaben ansteigen. „Industrieunternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, denken jetzt über den Einsatz von modernen Robotersystemen nach“, sagt Pichler. Es gelte ein eigenes Zielbild für die Fabrik der Zukunft zu entwickeln, das den jeweiligen Bedürfnissen entspricht. Die Geschäftsleitung müsse darüber hinaus klar kommunizieren, wie die Roboter den Produktionsablauf verändern würden und welche Konsequenzen ihr Einsatz für die Belegschaft haben könnte. Eine wichtige Grundvoraussetzung ist eine entsprechende Systemarchitektur, die den Einsatz modernster Roboter erst möglich macht und auch Schutz vor möglichen Cyberattacken bietet. „Das Ziel ist die sich selbst steuernde Fabrik“, resümiert Pichler.


Über die Studie
Für ihre Studie Advanced Robotics in the Factory of the Future hat die Boston Con­sulting Group (BCG) Führungskräfte sowie Produktions- und Technologiemanager von weltweit mehr als 1.300 Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen verschiedener Industrien zur Bedeutung und zu den Vorteilen von Advanced Robotics für die industrielle Produktion befragt. Die Studie zeigt den aktuellen Stand in der Produktion sowie die Ambitionen der befragten Unternehmen.
 
Über Advanced Robotics
Advanced Robotics ist ein Schlüsselelement für die weitere Automatisierung von Produktions- und Logistikprozessen. Verbesserte Wahrnehmung, Integrierbarkeit, Adaptabilität und Mobilität charakterisieren die Technologie. Diese Fähigkeiten ermöglichen die Umsetzung der sich selbst steuernden Fabrik der Zukunft. Dazu werden vor allem technische Entwicklungen in den Bereichen Datenverarbeitung, Sensorik und Cloud-/Edge-Computing sowie neue Materialien genutzt.
 
 
Foto: Shutterstock - PopTika
 

Hilfsorganisation “Austrian Doctors”: Neuer Vorstand, neue Ziele

Die Unternehmerin Lisa Frost und die Gynäkologin Pia Nigisch verstärken ab jetzt das Führungsteam des Vereins "Austrian Doctors". Die österreichischen Ärzte helfen Menschen in den ärmsten Regionen der dritten Welt.

Vor 30 Jahren hat der Salzburger Kinderarzt Werner Waldmann die Hilfsorganisation “Austrian Doctors” gegründet. Seitdem versucht die Gruppe von Medizinern, die Not armer Menschen in Entwicklungsländern zu lindern. Das Lungauer Unternehmen Samson Druck unterstützt die Organisation schon seit vielen Jahren. Nun zieht mit Lisa Frost die Juniorchefin der Firma auch in den Vorstand des Vereins ein, der insgesamt verjüngert wurde.

Freiwillig und unbezahlt bieten die österreichischen Ärztinnen und Ärzte in verschiedenen Projekten in Afrika und Asien ärztliche Hilfe an. Sie engagieren sich zudem auch im Bildungsbereich, fördern Schulen in Slums und die Ausbildung einheimischer Mitarbeiter. Für die Unkosten kommen die Mediziner zu einem großen Teil selbst auf. Der Rest - vor allem Geräte und Medikamente - wird durch Spenden finanziert. “Wir sind sehr dankbar für solche Zuwendungen, neben der Spendentätigkeit vieler Österreicher können wir glücklicherweise auch auf das Sponsoring von Unternehmen wie Samson zählen”, erklärt Werner Waldmann. Der heute 90-Jährige ist noch immer ehrenamtlich im Verein tätig.
 
Aufmerksamkeit erhöhen, für mehr kontinuierliche Unterstützung werben
 
Lisa Frost und ihre Vorstandskollegen - neben ihr als wirtschaftlichem Part ist auch Werner Waldmanns Enkelin, die Gynäkologin Pia Nigisch, neu in dem Gremium vertreten - wollen vor allem die Bekanntheit der Austrian Doctors erhöhen und mehr Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit der Mediziner erreichen. “Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, künftig vermehrt nicht nur um einmalige Spenden, sondern um kontinuierliche Unterstützung für unsere Projekte zu werben”, so Frost. 

Mehr Informationen zum Verein “Austrian Doctors” gibt es online auf www.austrian-doctors.at

Foto: Austrian Doctors

Studie: Weibliche Manager lösen Gender-Pay-Gap nicht

Frauen in Management-Positionen ändern wenig am Gender-Pay-Gap. Frauen verdienen in der Regel weniger - egal, ob ihre Vorgesetzten männlich oder weiblich sind. Das besagt eine Studie der niederländischen Radboud Universität.  

"Es gibt gute Gründe dafür, warum man glauben würde, dass Frauen von einer Managerin profitieren, deshalb waren wir überrascht, dass das nicht der Fall ist", meint Margriet van Hek, Autorin der Studie.

Gender-Pay-Gap in allen Bereichen

Für die Studie wurden Daten, die in Verbindung mit Managern und Angestellten stehen, aus neun europäischen Ländern untersucht. Die Daten stammen aus unterschiedlichen Bereichen wie Finanzwesen, Telekommunikation und Verkehrswesen. Obwohl die Ungleichheiten beim Gehalt von Männern und Frauen zwischen einzelnen Abteilungen und Organisationen variiert, konnte ein durch die Bank bestehender Gender-Pay-Gap festgestellt werden. Durchschnittlich verdienen Frauen um sieben Prozent weniger Geld als Männer. unabhängig vom Geschlecht ihres direkten Vorgesetzten. Bei einer 40-Stunden-Woche liegt der Unterschied beim Gehalt bei etwa 104 Euro im Monat.

Nicht genug Einfluss

Van Hek zufolge liegt das Bestehen des Gender-Pay-Gaps trotz Frauen in Führungspositionen daran, dass sie entweder nicht die Autorität oder die Motivation haben, das Gehalt ihrer weiblichen Angestellten zu erhöhen. Es sei möglich, dass Frauen oft in niedrigeren Ebenen der Führungsetage bleiben und daher nicht genug Einfluss haben. Andere Studien hätten jedoch gezeigt, dass Unternehmenskultur und -politik einen Einfluss auf die Motivation und Möglichkeiten von weiblichen Managern haben, zu mehr Gleichberechtigung beizutragen.

Foto: Shutterstock/MJgraphics

 

Bernadette Hawel ist neue Bundesgeschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft (FiW)

Bernadette Hawel ist neue Bundesgeschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft (FiW), der Unternehmerinnen-Vertretung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Die gebürtige Salzburgerin ist Juristin und war zuvor als Referentin im Präsidium für die WKÖ tätig. Hawel übernimmt heute, am 1. März, ihre neue Aufgabe von Elisabeth Zehetner-Piewald, die nun Leiterin der übergeordneten Abteilung Zielgruppenmanagement ist. „Mit Bernadette Hawel bekommt das FiW-Team kompetente und engagierte Unterstützung bei unserem Einsatz für die Anliegen und Bedürfnisse der rund 130.000 österreichischen Unternehmerinnen“, gratuliert Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft. Hawel: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, Frauen in der Wirtschaft bestmöglich zu unterstützen und ihnen eine starke Stimme zu geben.“

„Frau in der Wirtschaft“ (FiW) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vertritt die Interessen der rund 130.000 österreichischen Unternehmerinnen. Diese leisten einen maßgeblichen Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand in unserem Land: Mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (rund 37 Prozent) wird von einer Frau geleitet und bereits über 45% der Unternehmensneugründungen erfolgen durch Frauen. 

Foto: WKÖ

Internationaler Rednerpreis geht an Lungauerin Gabriele Wimmler

Gabriele Wimmler – die Motivations- und Persönlichkeitstrainerin aus dem Lungau wurde beim „Speaker Slam“ in München mit dem „Excellence Award“ ausgezeichnet und nimmt demnächst an der Speaker-Masterclass am renommierten Lee Strasberg Institute in New York teil. Reden ist eben doch Gold wert.

Wie schafft man es, Menschen in wenigen Minuten und mit nur wenigen Worten zu erreichen und zu begeistern? Die Antwort darauf weiß Gabriele Wimmler – die Motivations- und Persönlichkeitstrainerin aus dem Lungau wurde beim „Speaker Slam“ in München mit dem „Excellence Award“ ausgezeichnet und nimmt demnächst an der Speaker-Masterclass am renommierten Lee Strasberg Institute in New York teil. Reden ist eben doch Gold wert.

Der „Speaker Slam“ ist ein internationaler Rednerwettbewerb, ins Leben gerufen von Top-Speaker Hermann Scherer, der in Vorjahren bereits in New York, Wien, Frankfurt und Hamburg über die Bühne ging. Beim diesjährigen „Slam“ in München nahmen insgesamt 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht Nationen teil, die über verschiedenste Themen, von Business bis Persönlichkeitsbildung, referierten. Gabriele Wimmler überzeugte mit ihrer Rede Jury und Publikum.    

Ein Slam, fünf Minuten

Der „Speaker Slams“ ist ein Wettreden gegen die Zeit: Denn die Vortragenden haben nur fünf Minuten, um ihr Publikum vor laufender Kamera für sich einzunehmen. Sobald die Zeit abgelaufen ist, wird das Mikrofon abgestellt. „Das bedeutet für uns einerseits, in nur wenigen Minuten alles zu sagen, was wichtig ist. Andererseits müssen wir das Publikum erreichen, begeistern und mitreißen – es zum Lachen, Weinen und Mitdenken bringen. Es ist sozusagen die Königsklasse der Redner,“ erklärt Wimmler den Wettbewerb.

Die Vorträge werden nicht nur von einer hochkarätigen Jury aus Verlagsleitern, Radio- und Fernsehexperten und Unternehmern der größten Redneragenturen Europas bewertet, sondern auch vom Publikum im Studio. Nur, wer mit Inhalt und Vortrag gleichermaßen überzeugen kann, hat hier eine Chance auf den Sieg.

Diese Frau ist einer Rede wert

Gabriele Wimmler aus Mariapfarr hat es – als einzige Österreicherin - bis ins Finale des diesjährigen „Excellence Award“ in München geschafft. In ihrem Vortrag „Erfolgreich durch Begeisterung und Einzigartigkeit“ plädierte sie für mehr Motivation und Enthusiasmus: „Die Welt braucht viel mehr engagierte Menschen, die anderen mit ihrer Leidenschaft als Vorbild dienen. Denn eines ist klar: Begeisterung ist ansteckend.“

Foto: Christina Pörsch

Barbara Havel, JWW, ist erfreut: Mitarbeiter bekommen jetzt höhere Gewinnbeteiligung

Eine langjährige Forderung der Jungen Wirtschaft Wien wurde endlich umgesetzt: Die MitarbeiterInnenbeteiligung soll im Zuge der Steuerreform erhöht werden. Das bringt vor allem für kleinere Unternehmen eine deutliche Entlastung, denn MitarbeiterInnen können so künftig mehr ins Unternehmen investieren und zur Weiterentwicklung beitragen. Gleichzeitig sind sie auch am Gewinn beteiligt.

„Die Änderung ist ein gewaltiger Schritt für uns JungunternehmerInnen, aber auch für unsere MitarbeiterInnen“, freut sich JWW-Vorsitzende Barbara Havel. „Gerade kleinere Unternehmen und Start-Ups werden von der Neuerung profitieren. Denn einerseits stellt die MitarbeiterInnenbeteiligung für UnternehmerInnen eine kostengünstige Form der Kapitalbeschaffung dar – vor allem im direkten Vergleich mit einem klassischen Kredit, der oft mit strengen Auflagen verbunden ist“, führt Havel aus. Andererseits würden auch die MitarbeiterInnen profitieren. Denn wer investiert, wird auch am Gewinn beteiligt. Bis zu zehn Prozent des Gewinns sollen Unternehmen künftig steuerfrei an ihre MitarbeiterInnen ausschütten können, die Obergrenze liegt bei jährlich 3.000 Euro pro Kopf. 

„Die MitarbeiterInnen und ihre Arbeit sind ein großer Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Hier bessere Rahmenbedingungen und Anreize zu schaffen, können wir nur begrüßen“, so Havel weiter. „Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir freuen uns sehr, dass unsere langjährige Forderung im Zuge der Steuerreform umgesetzt wird“, sagt die JWW-Vorsitzende abschließend.

Üdie Junge Wirtschaft Wien

Die Junge Wirtschaft Wien ist eine überparteiliche, freiwillige und ehrenamtliche Gemeinschaft von jungen UnternehmerInnen, Führungskräften, GründerInnen und unternehmerisch denkenden Menschen zwischen 18 und 40 Jahren. Derzeit zählt die Junge Wirtschaft Wien rund 5.000 Mitglieder, verteilt über alle Branchen. Das Team unter der Vorsitzenden Barbara Havel hat sich unter dem Motto „Gemeinsam mutig gestalten“ den Abbau von veralteten Normen, die Verjüngung wirtschaftspolitischer Strukturen sowie die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für Wiens JungunternehmerInnen vorgenommen. 

Foto: Adrian Almasan

ARAG: Birgit Eder wird neue Österreich-Chefin

Magistra Birgit Eder (44) ist vom Vorstand der ARAG SE zur Niederlassungsleiterin der „ARAG SE - Direktion für Österreich“ mit Sitz in Wien ernannt worden. Ab 1. April 2019 soll sie auf Dr. Matthias Effinger folgen, der zeitgleich in den Vorstand der in München ansässigen ARAG Krankenversicherungs-AG wechselt. 

Seit 2015 leitet Birgit Eder den Bereich Versicherungstechnik und ist seit 2016 zudem Mitglied des Management Board der ARAG Österreich, wo sie 2012 ihre Tätigkeit als Partnermanagerin des ARAG Anwaltsnetzwerkes aufnahm. Zuvor war die Juristin bereits neun Jahre als Referentin im Leistungsbereich eines österreichischen Versicherungsunternehmens beschäftigt. 

Eder ist in Eisenstadt geboren und im Bezirk Baden in Niederösterreich aufgewachsen, dort lebt sie auch heute. Das Studium der Rechtswissenschaften hat sie an der Universität Wien abgeschlossen und das Gerichtspraktikum u.a. am Handelsgericht Wien und am Jugendgerichtshof Wien absolviert. Frau Eder ist Mutter zweier Kinder.

„In den vergangenen drei Jahren hat Frau Eder als Bereichsleiterin Versicherungstechnik viele neue Akzente gesetzt und positive Veränderungen auf den Weg gebracht“, fasst Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender und Mehrheitsaktionär des ARAG Konzerns, zusammen. „Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Eder als Niederlassungsleiterin gewinnen konnten und sind davon überzeugt, dass sie den eingeschlagenen Erfolgskurs der ARAG Österreich fortsetzen wird“, fügt er hinzu.

Foto: ARAG/Heidi Gassner

Wiener Startup "DerButton" macht Termine leichter

Die schnell voranschreitende Digitalisierung verändert Beratungsdienstleistungen grundlegend. Das Wiener Startup „DerButton“ hilft Experten auf den Zug aufzuspringen und will durch Innovation und leichte Integration allen Selbstständigen und Wissensdienstleistern die tägliche Arbeit erleichtern. 

Die Digitalisierung bringt weltweit nicht nur neue Berufsfelder, sondern auch ein stark verändertes Kundenverhalten mit sich. Kunden erwarten sich heutzutage vollste Transparenz von Preisen und Verfügbarkeiten und wollen, wie Amazon und Foodora längst bewiesen haben, am liebsten alles bequem von zuhause aus erledigen. Auch Wissensdienstleister wie Coaches, Anwälte, Berater, Trainer und Psychologen bleiben von diesem Trend nicht unberührt. Nicht nur Terminvereinbarungen, sondern auch Beratungsgespräche selbst verlagern sich immer mehr ins Internet. Bereits jetzt bucht jeder vierte Millennial Termine online und viele möchten die Dienstleistungen auch online in Anspruch nehmen. Den meisten Dienstleistern fehlt es jedoch an geeigneten Werkzeugen um diesen Bedarf zu decken.  

Die gesamte Kundeninteraktion in einer Lösung 

Die Vision der 27-jährigen Gründerin Susanne Klepsch ist es deshalb, Dienstleistungen aller Art per Knopfdruck einfach buchbar und per Video zugänglich zu machen. Ihr Startup „DerButton“ ermöglicht mit seiner All-in-One Software eine Kundeninteraktion, die den modernen Bedürfnissen gerecht wird. „DerButton“ deckt Terminvereinbarung, wahlweise Videogespräche und automatische Abrechnung und Bezahlung in einem ab. Die Software befreit dadurch nicht nur von mühsamen Administrationsaufgaben, sondern ermöglicht Kunden und Dienstleistern auch digital, flexibel und von überall aus zu arbeiten. Das Tool lässt sich einfach bedienen und mit minimalem technischen Wissen auf Webseiten, in E- Mail-Signaturen und allen weiteren Vermarktungskanälen integrieren. 

Digitalisierung leicht gemacht 

Durch die Digitalisierung der Terminvergabe, die nahtlose Synchronisation mit Kalendern und automatisierte Bezahlung sparen Selbstständige Zeit und Nerven. Wenig effiziente 

Kommunikation via Telefon oder E-Mail, Kontrolle der Zahlungseingänge, Rechnungslegung und Zahlungserinnerungen gehören der Vergangenheit an. Wissensdienstleister können sich so verstärkt auf ihre Kunden und ihren Service konzentrieren. Das Resultat ist eine stärkere Kundenbindung, mehr Effizienz sowie eine verbesserte Akquise von Neukunden. Für Klienten wird es leichter den geeigneten Anbieter zu kontaktieren, denn Verfügbarkeit, Preis und Stornierungsbedingungen sind transparent und senken die Hemmschwelle einer erstmaligen Terminvereinbarung. 

Kundengespräche flexibel und modern abgewickelt 

Beratungsintensive Dienstleistungen erfordern nicht immer ein persönliches Treffen und werden zunehmend online durchgeführt. DerButton bietet deshalb zusätzlich auch verschlüsselte Videogespräche, welche direkt im Browser, also ohne Download von zusätzlicher Software stattfindet. Termine werden so nicht nur effizienter, sondern Klienten erhalten einen niedrigschwelligen Zugang zu Wissensdienstleistungen, welche minutengenau abgerechnet werden können.  DerButton will für Dienstleister den Einstieg in die Digitalisierung so leicht wie möglich gestalten. Dass das sehr herausfordernd sein kann, weiß Klepsch genau: „Viele Experten denken, dass die eigene Branche nicht von der Digitalisierung betroffen sei. Auch Videogespräche sind in vielen Branchen noch komplett undenkbar. Doch wenn man beobachtet, dass in Amerika sogar Ärzte zunehmend Videokonsultationen anbieten, dann weiß man, dass es wohl alle Branchen früher oder später treffen wird.“ 

Vom Marktplatz zum Technologieanbieter 

Das Team um die beiden Gründer Susanne Klepsch (CEO) und Ile Cvetkoski (CTO) hat mit Coachfox bereits einen Marktplatz für Business und Karriere Coaches gestartet und damit den renommierten Axel Springer Plug and Play Accelerator in Berlin durchlaufen. Die Basisfunktionen von DerButton sind dort bereits seit über einem Jahr implementiert und werden von über 150 Coaches verwendet. „Wir haben erkannt, dass unsere Stärke nicht das Geschäft mit Marktplätzen ist, sondern die Technik hinter der Plattform. Auf Grund von zahlreichen Feedbacks haben wir uns deshalb entschieden mit DerButton alle Selbstständige bei der Digitalisierung zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführerin Susanne Klepsch.

Mehr Infos findet man unter www.derbutton.com. 

Foto: DerButton 

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Austrian Business Woman-Herausgeberin Barbara Mucha stellt Österreichs EU-Parlamentarier vor

Etwas mehr als 6,4 Millionen Menschen ab 16 Jahren sind am 26. Mai dazu aufgerufen, ihre Stimmen für die künftig 19 österreichischen Mitglieder des Europäischen Parlaments abzugeben. Wie viele Menschen von ihrem Wahlrecht tatsächlich Gebrauch machen werden, erfahren wir spätestens dann, wenn alle Wahlkarten ausgewertet wurden.

Leider zeigt die Erfahrung, dass Nationalsratswahlen bei der Bevölkerung bisher deutlich mehr Interesse hervorgerufen haben, als wenn es um Österreichs Vertreter in Brüssel geht. Dabei hat sich deren Einflussbereich deutlich erweitert, zuletzt durch den Vertrag von Lissabon, der es dem Europäischen Parlament nun gemeinsam mit dem Rat der EU ermöglicht, über den Haushalt der EU zu entscheiden. Die Mitwirkungsrechte des Europäischen Parlaments – also auch unserer Abgeordneten – umfassen nun eine Mehrzahl der Politikfelder, etwa in der Landwirtschaftspolitik, Energiepolitik, bei Zuwanderungsfragen und der europäischen Regionalförderung.

Als Teil des so genannten „institutionellen Dreiecks“ entscheidet das Europäische Parlament gemeinsam mit dem EU-Rat über Gesetzesvorlagen der EU-Kommission und ist im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren zu fast allen Politikbereichen gleichberechtigt mit dem Europäischen Rat. Das Europäische Parlament wählt den Präsidenten und die Mitglieder der Europäischen Kommission und übt gegenüber der Kommission Beratungs-, Anhörungs-, Aufsichts- und Kontrollrechte aus. So kann es beispielsweise einen Misstrauensantrag gegen die Kommission stellen. Auch beim Beitritt neuer Mitgliedsländer ist die Zustimmung des Europäischen Parlaments erforderlich. Dazu kommt die Beteiligung an der Aushandlung internationaler Verträge sowie das Mitspracherecht bei außen- und sicherheitspolitischen Angelegenheiten.

Wer sich diese vielfältigen und demokratiepolitisch wichtigen Aufgabengebiete unserer künftigen Abgeordneten bewusst macht, sollte keine Sekunde darüber nachdenken, ob er am 26. Mai zur Wahl geht oder nicht. Mit dieser Austrian Business Woman Spezial-Ausgabe wollen wir dazu motivieren, politisch aktiv zu werden. Wir haben mit Kandidatinnen und Kandidaten – nicht nur den Erstgereihten – der verschiedenen Parteien gesprochen, um von ihnen zu erfahren, wofür sie stehen, was sie am „Projekt Europa“ schätzen und wie sie die Wählergunst gewinnen möchten. Machen Sie sich selbst ein Bild und entscheiden Sie, wer uns künftig vertreten soll. Im Interesse von uns allen.

 

Beatrice Cox-Riesenfelder in Executive Committee der International Advertising Association berufen

ORF-Enterprise-Geschäftsführerin ist Global Secretary General der IAA für Funktionsperiode bis 2020. Sie folgt der Australierin Diane Slade von der Edith-Cowan-University nach.

Bei der Global Conference der International Advertising Association am 2. und 3. Oktober 2018 wurden auch die Gremien des globalen Verbands der Werbe- und Kommunikationsindustrie neu gewählt.

Die neue Funktionsperiode von Vorstand und Geschäftsführung beträgt zwei Jahre und läuft bis Herbst 2020. In das international besetzte Global Board of Directors zieht mit ORF-Enterprise-Geschäftsführerin Beatrice Cox-Riesenfelder erstmals eine Österreicherin ein.

Sie wird als Secretary General (Generalsekretärin) weltweit die Weiterentwicklung der Organisation vorantreiben und eng mit dem Board auf Directors zusammenarbeiten. Insbesondere wird sie sich internationalen Medienfragen und Digitalisierungsagenden widmen. Seit letztem Jahr ist Cox-Riesenfelder im Advisory Board der österreichischen IAA-Landesorganisation. Als einzige internationale Organisation vereint die IAA Mitglieder aus allen drei Säulen der Werbe- und Kommunikationsbranche: Werbeauftraggeber, Agenturen aus Werbung, Kommunikation und Marktwirtschaft, sowie die Medien.

„Beatrice Cox-Riesenfelder verfügt durch Ihre langjährige Erfahrung im globalen Content Sales über ein hervorragendes internationales Netzwerk. Wir freuen uns, für diese wichtige Position eine starke Frau gefunden zu haben. Ich bin sicher, dass wir mit ihrem vorausschauenden Denken und ihrer Expertise gemeinsam eine stärkere IAA aufbauen werden“, sagt der ebenfalls neu gewählte IAA-Weltpräsident aus Indien, Sundar K. Swarmy. 

„Die IAA ist eine globale Marke mit einer Präsenz in über 75 Ländern. Wir werden die digitalen Assets intensiv nutzen, um die IAA zu einer großen globalen Einheit zu formen. Das österreichische Chapter der International Advertising Association ist mit über 300 Mitgliedern sehr stark. Es entwickelt sinnvolle Initiativen und Programme. Vor diesem Hintergrund werde ich unsere Leistungen hervorheben. Andere Länder-Chapter können von unseren Erfahrungen profitieren und sie umsetzen“, kündigt Cox-Riesenfelder an.

Über Beatrice Cox-Riesenfelder

Beatrice Cox-Riesenfelder absolvierte ihre schulische und universitäre Ausbildung in Frankreich und Österreich. Sie studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien und absolvierte einen MBA in International Economics in Frankfurt am Main (Deutschland). Sie startete ihre Medien-Laufbahn in den Bereichen Marketing, Werbung und Vertrieb bei den österreichischen Tageszeitungen AZ – Arbeiterzeitung und Der Standard und war für die Printmagazine Wiener und Wienerin tätig.

1997 stieg sie beim ORF mit Verantwortung für die Kreation und Vermarktung von Sponsorings und Product Placements ein, bevor sie im ORF den internationalen Programmein- und verkauf übernahm. 2010 wurde sie in die Geschäftsführung der ORF-Enterprise bestellt, wo sie die Bereiche Finanzen, Internationale Rechteverwertung, Licensing und den ORF-Enterprise Musikverlag sowie dessen Label leitet.

Seit 2017 ist sie zudem Co-Geschäftsführerin der ORF Online- und Teletext GmbH. 2018 wurde sie in den Vorstand des Österreichischen Werberats kooptiert. Zudem ist sie Mitglied im Advisory Board der International Advertising Association Austrian Chapter. Seit Herbst 2018 ist sie Secretary General der globalen International Advertising Association mit Sitz in New York City (USA).

Foto: ORF Enterprise

„UltimateGaN“: Energiesparchips als Turbo für erneuerbare Energie

Unter der Leitung von Infineon Austria fiel heute der Start­schuss für das europäische Forschungsprojekt UltimateGaN. 26 Partner aus neun Ländern forschen in den kommenden drei Jahren an der nächsten Energiesparchip-Generation basierend auf dem neuen Halbleitermaterial Galliumnitrid (GaN).
 

Ziel ist es, diese Leistungshalbleiter zu global wettbewerbsfähigen Kosten für eine Vielzahl von Anwendungen bereitzustellen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu mehr Energieeffizienz und zur CO2-Reduktion. Mit einem Volumen von 48 Millionen Euro zählt UltimateGaN zu einem der größten europäischen Forschungsprojekte.

Der weltweite Energiebedarf steigt – immer mehr Anwendungen des täglichen Lebens werden digitalisiert und elektrische Fahrzeuge drängen verstärkt in den Massenmarkt. Energiesparchips aus neuen Materialien wie Galliumnitrid spielen eine entscheidende Rolle, den Strom weitaus effizienter zu wandeln als bisher. Dadurch spart man Energie und minimiert den CO2-Fußabdruck.

„Energieeffizienz ist weltweit eine der größten Energieressourcen. Mit der Entwicklung intelligenter Technologien leisten wir einen zentralen Beitrag zur globalen Herausforderung des Klimawandels. Neue Materialien und effiziente Chiplösungen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Mit diesem Forschungsprojekt schaffen wir die Voraussetzung, innovative Energiesparchips für viele zukunftsrelevante Alltagsanwendungen verfügbar zu machen“, sagte Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG. „Wir bündeln die Kräfte sowohl inhaltlich wie auch finanziell. Damit führen wir die strategischen Kompetenzen der besten europäischen Partner zusammen und stärken unsere globale Wettbewerbsfähigkeit aus Kärnten, Österreich und Europa heraus.“

„Halbleiterprodukte aus Galliumnitrid revolutionieren die Energienutzung auf vielen Ebenen“, erklärt Andreas Urschitz, Leiter der Sparte Power Management & Multimarket der Infineon Technologies AG. “Das Forschungsprojekt eröffnet ein enormes globales Marktpotenzial. Es ermöglicht mehr Leistung sowie mehr Effizienz in einer Vielzahl von Anwendungen und verbessert den Nutzerkomfort deutlich. Schnelleres Laden von Elektroautos, Datenaustausch zwischen Anlagen, Objekten und Maschinen in Echtzeit, energiesparendes Einspeisen von Solarstrom ins Netz oder blitzschnelles Videostreamen werden dadurch Realität.“

UltimateGaN – kleinere, energieeffiziente Chips zu marktfähigen Kosten

Ziel ist es, innovative Leistungs- und Hochfrequenzelektronik aus dem neuen Halbleitermaterial GaN zu entwickeln. Infineon Austria bringt als konzernweites Kompetenzzentrum für die neuen Halbleitermaterialen Siliziumkarbid und Galliumnitrid vorhandenes Know-how in das Projekt ein. Die Voraussetzungen dafür wurden mit dem 2018 abgeschlossenen Forschungsprojekt „PowerBase“ in Villach geschaffen. Es gelang, die europaweit erste GaN-Pilotlinie in einem industriellen Fertigungsumfeld zu errichten und die Basisgeneration für erste Marktanwendungen zu schaffen.

Nun geht man material- und prozesstechnisch in der Forschung einen Schritt weiter, um die nächste Generation dieser hocheffizienten Energiesparchips für den Massenmarkt zu erschließen: Im Fokus steht eine weitere Miniaturisierung sowie die Bereitstellung dieser Chips in hoher Qualität und zu global wettbewerbsfähigen Kosten. Durch die spezielle Materialstruktur von GaN werden höhere Leistungsdichten erzielt. Dies ermöglicht kleinere und leichtere Designs, die den Strom weitaus effizienter schalten sowie höhere Datenraten schneller übertragen können. Das resultiert in einer deutlichen Senkung des Energieverbrauchs: Stromverluste werden bis zur Hälfte reduziert.

Zukunftsweisende Anwendungen profitieren: Erneuerbare Energie, Elektromobilität und schnellerer Datentransfer

Von den Energiesparchips werden viele Anwendungen profitieren, in denen es um einen geringen Energieverbrauch, kompaktere Baugrößen sowie um einen schnellen Datenaustausch geht. Die Elektromobilität und intelligente Stromnetze bekommen mit dem Forschungsprojekt einen neuen Schub: Durch kleine, integrierte „On-Board“ Ladegeräte mit GaN-Chips wird das Aufladen eines Elektroautos auch zu Hause dreimal schneller erfolgen als bisher. Dank dieser effizienten Leistungshalbleiter wird außerdem die Einbindung erneuerbarer Energiequellen wie Solarstrom oder Windkraft ins Stromnetz einfacher und schneller. Auch der neue 5G Mobilfunkstandard und beispielsweise das ultraschnelle Laden von Videos wird genauso unterstützt, wie eine Verkehrsflusssteuerung in Echtzeit beim autonomen Fahren oder - Stichwort Industrie 4.0 - das reibungslose Kommunizieren zwischen Maschinen.

Forschungsschwerpunkte über die gesamte Wertschöpfungskette

Gerade bei der Miniaturisierung der GaN-Chips sind das kompakte, kleine Design und die komplexe Verbindungs- und Gehäusetechnik besonders herausfordernd. Es gilt, hohe Stromdichten, die Wirkung elektrischer Felder, Materialbelastungen und -stabilitäten zu beachten. Die Forschungen verfolgen daher einen ganzheitlichen Ansatz über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Prozessentwicklung, dem Design, Aufbau- und Verbindungstechnologien bis hin zur integrierten Systemlösung. Dementsprechend breit ist auch das Konsortium mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft aufgestellt.

Projektstart mit hochrangigen Teilnehmern aus ganz Europa

Mit einem Projektvolumen von rund 48 Millionen Euro zählt das Projekt zu einem der größten europäischen GaN-Forschungsvorhaben. Es wird aus Investitionen der Industrie, Förderungen der einzelnen beteiligten Länder sowie dem ECSEL Joint Undertaking (Electronic Components and Systems for European Leadership) finanziert.

An der Auftaktveranstaltung von Infineon in Villach nahmen hochrangige Projektpartner teil. Das Förderumfeld und die Politik wurden repräsentiert durch Olivier Lambinet (Head of Administration ECSEL Joint Undertaking), Michael Wiesmüller (Abteilungsleiter Informations-, industrielle Technologien und Raumfahrt beim österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) und Peter Kaiser (Landeshauptmann des Landes Kärnten).

Europa vereint - 26 Partner aus neun Ländern forschen gemeinsam

Österreich: Austria Technologie & Systemtechnik AG, Infineon Technologies Austria AG, Fronius International GmbH, CTR Carinthian Tech Research AG, Technische Universität Graz | Belgien: IMEC | Deutschland: AIXTRON SE, Infineon Technologies AG, Siltronic AG, Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH, Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Technische Universität Chemnitz, NaMLab GmbH | Italien: Università degli studi di Padova, Infineon Technologies Italia, Universita di Milano Bicocca | Norwegen: Eltek AS | Slowakei: Slovak University of Technology in Bratislava, Nano Design SRO | Schweiz: Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne EPFL, Attolight SA | Spanien: IKERLAN, For Optimal Renewable Energy, LEAR | Schweden: RISE Research Institutes of Sweden AB, SweGaN AB

Über Infineon Austria

Die Infineon Technologies Austria AG ist ein Tochterunternehmen der Infineon Technologies AG, einem weltweit führenden Anbieter von Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen. Mikroelektronik von Infineon senkt den Energieverbrauch von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten und Industrieanlagen. Sie trägt wesentlich zu Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Fahrzeugen bei und ermöglicht sichere Transaktionen im Internet der Dinge.

Infineon Austria bündelt als einziger Standort neben Deutschland die Kompetenzen für Forschung und Entwicklung, Fertigung sowie globale Geschäftsverantwortung. Der Hauptsitz befindet sich in Villach, weitere Niederlassungen in Graz, Klagenfurt, Linz und Wien. Mit 4.201 Beschäftigten (davon über 1.813 in Forschung und Entwicklung) aus rund 60 Nationen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018 (Stichtag 30. September) einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro. Mit einem Forschungsaufwand von 498 Millionen Euro zählt Infineon Austria zu den forschungsstärksten Unternehmen Österreichs.

Foto: Infineon Technologies Austria

UNIQA: Neue Mitglieder für Aufsichtsrat vorgeschlagen

Die belgische Versicherungsexpertin Anna Maria D´Hulster und der CFO der Raiffeisen Bank International AG (RBI) Martin Grüll werden der Hauptversammlung von UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) am 20. Mai 2019 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen.

Anna Maria D´Hulster verfügt über langjährige internationale Erfahrungen im europäischen Finanzdienstleistungsbereich. Als Generalsekretärin der Geneva Association leitete sie zuletzt den globalen Think Tank der Versicherungswirtschaft mit Sitz in Zürich von 2014 bis Februar 2019.

Der österreichische Bankmanager Martin Grüll ist seit 2005 als CFO Mitglied des Vorstands der RBI, einem der führenden Bankinstitute in Österreich und Zentral- und Osteuropa. Grüll, der seit 1982 im Bankbereich tätig ist, übte seit 1998 verschiedene Vorstandsfunktionen aus.

Kory Sorenson und Rudolf Könighofer scheiden mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai 2019 aus dem Aufsichtsrat von UNIQA aus. 

Foto: Anna Maria D´Hulster

Hildegard Aichberger neue Kommunikationschefin der Caritas

Hildegard Aichberger wechselt vom ORF als Kommunikationschefin in die Caritas Österreich. Angelika Simma zukünftig an FH Vorarlberg tätig.

Der Kernauftrag der Caritas lautet: Not sehen und Handeln! Dementsprechend hilft die Caritas Menschen in Notsituationen, etwa bei Armut, Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit - und zwar ungeachtet von Geschlecht, Herkunft, religiöser Zugehörigkeit.

„Den Kernauftrag der Caritas, nämlich Not sehen und handeln, engagiert, professionell und wirkungsvoll nach außen zu kommunizieren, ist für alle Gruppen, die mit der Caritas zu tun haben, gleich wichtig. Nur so gelingt ein gutes Miteinander: Mit Spenderinnen und Spendern, mit Unternehmen, mit den 50.000 Freiwilligen, die sich in der Caritas engagieren. Da geht es auch um das Sichtbarmachen der Not, die es bei uns nach wie vor gibt und die Ermutigung, dass wir als Gesellschaft gemeinsam etwas ändern können und dass es dabei auf jede und jeden Einzelnen ankommt. Ich freue mich, dass wir mit Hildegard Aichberger eine sehr erfahrene Kommunikatorin für diese Aufgabe gewinnen konnten, und gleichzeitig möchte ich mich bei Angelika Simma-Wallinger für drei wirklich wichtige, wertvolle und gute Jahre der Zusammenarbeit in und für die Caritas ganz herzlich bedanken“, so Caritas Präsident Michael Landau über die Neubesetzung in der Caritas Österreich.

Als Nachhaltigkeitsverantwortliche im ORF Programm trägt Hildegard Aichberger aktuell die Verantwortung für die Initiative MUTTER ERDE sowie nachhaltigkeitsrelevante Projekte im ORF. Hildegard Aichberger übernimmt mit 1. November 2018 die Leitung der Bereiche Kommunikation und Fundraising der Caritas Österreich.

„Die Caritas hilft überall dort, wo Menschen Hilfe brauchen und das betrifft im Laufe eines Lebens wohl fast jede und jeden von uns. ‚Wir>Ich‘ ist ein Appell, die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam anzupacken und an einer Gesellschaft zu bauen, die von gegenseitigem Respekt, Zusammenhalt und Menschlichkeit geprägt ist. Ich bin sehr dankbar für die Chance, künftig dazu - gemeinsam mit dem engagierten und kompetenten Team der Caritas – beitragen zu dürfen“, freut sich Hildegard Aichberger auf die neue Aufgabe.

Die promovierte BOKU Absolventin mit MBA aus Dundee/Schottland war 7 Jahre Geschäftsführerin des WWF Österreich, bevor sie die Gründung der Initiative MUTTER ERDE maßgeblich mitgestaltete und leitete.

Angelika Simma-Wallinger hat in den vergangenen drei Jahren die Außenansicht der Caritas entscheidend neu geprägt. „Die Caritas arbeitet überall dort, wo es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt geht: Zusammenhalt zwischen Generationen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder auch unterschiedlicher Fähigkeiten. Diese wichtige Rolle für das funktionierende Zusammenleben in Österreich und die tägliche Arbeit von tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Freiwilligen gemeinsam mit einem wunderbaren Team sichtbar zu machen, hat zu den schönsten Aufgaben meiner Laufbahn gezählt“, sagt Simma-Wallinger. Nun zieht es die Vorarlbergerin aus persönlichen Gründen in ihre Heimat zurück. Sie wird dort als Hochschullehrerin für Mediengestaltung an der Fachhochschule Vorarlberg und in der strategischen Kommunikationsberatung tätig sein.

Foto: Aleksandra Pawloff

Dreimal Frauenpower: Ecker & Partner erweitert sein Team

Die Wiener PR-Agentur Ecker & Partner erhält Unterstützung: Die drei neuen Mitarbeiterinnen Lisa Pernkopf, Andrea Köstler und Eva Hubacek werden gemeinsam mit ihren Teams Kunden aus den Bereichen Retail, Umwelt und Industrie betreuen.

Seit April verstärkt Lisa Pernkopf (32) als Consultant das Team der Agentur Ecker & Partner. Zuvor war die gebürtige Wienerin im Eventmanagement der industriellen Kommunikationsagentur hl-studios GmbH in Erlangen, als PR- und Eventmanagerin bei ELEPHANTS JUMP und Projekt- und Kommunikationsmanagerin bei der Media Anzeigen GmbH, W24 Programm GmbH und PR Sunshine Consulting GmbH tätig. Nach diesen Karrierestationen setzte sie ihr gesammeltes Know-how als freiberufliche Texterin für Kunden vieler Branchen ein. Mit ihrer Erfahrung aus Agentur- und Verlagswesen sowie TV und Video Content Producing verstärkt Lisa Pernkopf das Team von Ecker & Partner und betreut Kunden aus den Bereichen Handel und Lifestyle. 

Andrea Köstler (28) unterstützt das Team der Agentur Ecker & Partner seit April als Assistant. Bevor die Entscheidung auf das Magisterstudium in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien fiel, arbeitete die gebürtige Bayerin bereits in ihrer Heimat im Bereich PR und Media bei einem Unterwäsche- und Bademodenhersteller. Neben ihrer Ausbildung absolvierte sie zudem u. a. ein Praktikum in der Markt- und Medienforschung des ORF. Unterstützend wird Andrea Köstler in den Bereichen Industrie, Handel und Retail tätig sein.

Eva Hubacek (23) ist seit Mitte Februar als Assistant bei Ecker & Partner an Bord. Nebenbei absolviert die Wienerin das Masterstudium Information, Medien & Kommunikation an der FH Burgenland und bringt zum Thema Online Kommunikation, ihrem Studienschwerpunkt, frischen Wind mit. Bevor sie Teil des Ecker & Partner Teams wurde, konnte sie Berufserfahrungen in Marketingabteilungen und Werbeagenturen im In- und Ausland sammeln. Nun unterstützt sie Ecker & Partner bei der Betreuung von Kunden in der Umwelt- und Glücksspielbranche.

Foto: E&P / Kurt Keinrath

Bettina Glatz-Kremsner ist neue Vorstands-vorsitzende der Casinos Austria

Der Aufsichtsrat der Casinos Austria hat jetzt einen neuen Dreiervorstand gekürt. Vorstandsvorsitzende wird die bisherige Finanzvorständin des Unternehmens Bettina Glatz-Kremsner. Ihr zur Seite werden der frühere Erste-Banker Martin Skopek als COO sowie Sigma-Vorstand Peter Sidlo als Finanzvorstand stehen.

Bettina Glatz-Kremsner gilt seit Jahren als eine der wichtigsten Managerinnen des Landes. Seit Jänner 2010 ist sie im Vorstand der Casinos Austria AG zuständig für die Finanzagenden.

Bereits seit September 2006 ist sie Finanzvorstand der Österreichischen Lotterien GmbH. Ihre Karriere bei den Österreichischen Lotterien startete Bettina Glatz-Kremsner bereits im Jahr im Jahr 1990, nach dem Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Dezember 2013 wurde sie Mitglied des Aufsichtsrates der Casinos Austria International Holding GmbH. Seit Jänner 2016 fungiert sie als Präsidentin des Aufsichtsrates der EVN AG.

Sie ist überdies seit Jänner 2013 Honorarkonsulin der Republik Ungarn mit Wirkungsbereich Wien und Niederösterreich und bekleidet zahlreiche weitere Aufsichtsratspositionen u.a. für die Flughafen Wien AG sowie das Amt der Generalrätin der Österreichischen Nationalbank. Sie wurde als Finanzministerin und Leiterin der Staatsholding Öbib gehandelt. 

Foto: Casinos Austria

Tanja Wehsely wird neue Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien

Mit 1. Jänner 2019 wird Mag.a (FH) Tanja Wehsely, DSA in die Geschäftsführung berufen, ab 1. April 2019 löst sie den bisherigen Geschäftsführer der Volkshilfe Wien, Ing. Otto Knapp, MSc, ab. Dies wurde vom Vorstand der Volkshilfe Wien beschlossen. Knapp geht nach fünf Jahren Ende Juni 2019 in Pension.  

„Tanja Wehsely ist eine langjährige und umfassende Kennerin des Wiener Sozialsystems. Durch ihre beruflichen Erfahrungen und ihr ehrenamtliches Engagement in unterschiedlichen sozialen Bereichen bringt sie ideale Voraussetzungen für die Position der Geschäftsführerin mit“, so Rudolf Hundstorfer, Vorsitzender der Volkshilfe Wien.  

Vor ihrem Antritt als Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien, wird Tanja Wehsely mit Jahresende ihre politischen Ämter im Wiener Gemeinderat und Landtag, sowie alle damit verbundenen Ämter, zurücklegen.  

„Ich freue mich außerordentlich auf die große Aufgabe, die Volkshilfe Wien gemeinsam mit der engagierten Führungscrew und den hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie unserem Vorsitzenden gestalten zu dürfen. Wir werden auch in Zukunft mit großer Expertise, Empathie und Innovation für jene Menschen in Wien arbeiten, die unsere Unterstützung am Meisten brauchen. Unser Volk ist Wien und wir helfen gern“, so die designierte Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien. 

Die Volkshilfe Wien-Bereichsleiterin Finanz & Rechnungswesen Daniela Kimmel steigt zudem ab 1.1.2019 zur stellvertretenden Geschäftsführerin auf, bleibt aber auch Bereichsleiterin.  

Zur Person

Mag.a (FH) Tanja Wehsely, DSA wurde 2007 als Abgeordnete des Wiener Landtags und Mitglied des Gemeinderates der Stadt Wien angelobt. Sie ist die erste Frau als Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Finanzen, Wirtschaft und Internationales, Mitglied im Ausschuss Jugend, Bildung, Integration und Personal, sowie Mitglied im Gemeinderatsausschuss für Soziales, Gesundheit und Frauen. Seit April 2009 ist sie stellvertretende Vorsitzende des SPÖ Rathausklubs. Tanja Wehsely ist Arbeitsmarkt- und Sozialexpertin, engagierte Netzwerkerin und wichtige Player im Bereich soziale/gesellschaftliche Innovation. 

Anmerkung in eigener Sache: In der kommenden Austrian Business Woman-Ausgabe, die ganz im Zeichen der Politik steht, finden Sie ein Interview mit Mag. Tanja Wehsely.

Foto: SPÖ

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