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IUBH startet mit berufs-begleitenden Studiengängen mit flexiblen Strukturen

Studieren und trotzdem im Job bleiben: Berufsbegleitende Studiengänge machen das möglich. In Österreich gibt es diese Studienform schon länger, die Internationale Fachhochschule IUBH interpretiert den Ansatz jetzt aber komplett neu: Das Ergebnis sind vollkommen flexible Strukturen, die je nach individueller Situation ein Studium mit Seminaren mit Anwesenheitspflicht aber auch zeitliche- und örtliche Unabhängigkeit ermöglichen. Zur Auswahl stehen ab 1. September 2019 drei Bachelorprogramme: Betriebswirtschaftslehre, Digital Business und Wirtschaftspsychologie. 

Flexibilität ist Trumpf

Das neue Modell spricht Berufstätige an: „Durch die flexiblen berufsbegleitenden Studiengänge bieten wir Berufstätigen eine hervorragende Möglichkeit, der eigenen Karriere einen neuen Schub zu verpassen“, so Alexander Bari, IUBH Campusleiter Wien. „Arbeit und Direktstudium ließen sich noch nie so gut miteinander kombinieren.“ Die neuen IUBH-Studiengänge sind modular aufgebaut und können Schritt für Schritt hintereinander absolviert werden. 

Ein Umzug steht an? Oder ein Praktikum im Ausland? Mit dem flexiblen Angebot lassen sich einzelne Module jederzeit auch als reines Online-Studium absolvieren. Anders als bei anderen Anbietern gibt es keine festen Semesterstarts, sondern man kann das berufsbegleitende Studium jederzeit starten. 

Online-Prüfungen zum Wunschtermin 

Auch bei Prüfungen bietet das neue Studienmodell große Flexibilität: Denn diese absolvieren die Studierenden entweder klassisch vor Ort am Campus oder „on demand“, d. h. zum Wunschtermin von zuhause aus per Online-Prüfung. Damit ist die IUBH die erste Fachhochschule in Österreich, die Online-Prüfungen überall, jederzeit, sofort und mit Live-Prüfungsaufsicht anbietet. 

Neu am IUBH-Modell ist auch, dass die Prüfungen direkt nach einem Modul anstehen und nicht wie üblich als Prüfungsblock zum Ende des Semesters. „So ist das Wissen noch frisch und ich muss mich immer nur auf eine Prüfung gleichzeitig vorbereiten“, freut sich Antje Wolf, die berufsbegleitend am IUBH-Campus in München studiert.

Auf den eigenen Lerntyp abgestimmt studieren: Selbstlern- und Präsenzphasen

Eine entscheidende Rolle im neuen Konzept spielt auch die Unterrichtsform: Neue Lerninhalte eignen sich die Studierenden in der Selbstlernphase zuhause mit eigenem Tempo an. Mit den Methoden, die ihrem Lerntyp am besten entsprechen – z. B. durch Studienskripte, Online-Tutorien sowie Videos und Multimedia-Präsentationen. Nach der Selbstlernphase erfolgt die Präsenzphase am Campus: Immer dienstags und donnerstags studiert man in interaktiven Veranstaltungen am Campus. Der Lernstoff wird in Gruppen erarbeitet. Man diskutiert, stellt Fragen und bekommt Antworten und Anleitungen von erfahrenen Professoren. 

Nach einem erfolgreichen Start des berufsbegleitenden Studienmodells in Deutschland letztes Jahr startet das berufsbegleitende Studium in Wien am 1. September 2019.

Studieninteressierte sind am Campus in der Dresdner Str. 81-85 willkommen: jeden Donnerstag zur offenen Studienberatung oder telefonisch unter +43 1 361536110.

Mehr Informationen auf: www.iubh-berufsbegleitend.de

Foto: IUBH

 

Susanne Wege übernimmt Geschäftsführung von Lavazza in Deutschland und Österreich

Personeller Wechsel bei Lavazza: Am 01. Juli 2019 übernahm Susanne Wege die Geschäftsführung der Luigi Lavazza Deutschland GmbH und der Lavazza Kaffee GmbH in Österreich. Im Fokus der neuen Geschäftsführerin stehen der Ausbau der Marktführerschaft im Bereich Espresso und die Weiterentwicklung des Segments Kaffeekapseln.

Die gebürtige Österreicherin (aus Schwarzach im Pongau), die ihr Studium in International Business Administration in Innsbruck absolvierte, bereichert Lavazza dank langjähriger Branchenerfahrung. Susanne Wege startete ihre Karriere im Jahr 2000 als Brand Managerin bei Jacobs in Wien, bevor sie zu Red Bull Österreich wechselte.

Beim Marktführer für Energydrinks durchlief Wege in den vergangenen 13 Jahren verschiedene Führungspositionen an internationalen Standorten, bevor sie von 2012 bis 2015 als General Managerin die Geschäfte von Red Bull Schweden erfolgreich übernahm.

Nach einer weiteren Station bei Danone Waters Deutschland, wo Susanne Wege als Direktorin den Vertriebsbereich verantwortete, kehrte sie Ende 2017 zu Red Bull in der Position des Commercial Managers Western Europe zurück.

Zentrale Fokusthemen bei Lavazza sind der nachhaltige Ausbau der Markführerschaft im Segment Espresso durch die Weiterentwicklung des Bohnenportfolios sowie die Stärkung der Marktposition für Nespresso kompatible Kapseln. Letzteres soll mit einer groß angelegten Kommunikationskampagne zum Launch der Lavazza Eco Caps, kompostierbarer* Kaffeekapseln, gelingen. Weges übergeordnete Vision für Lavazza ist klar: Die erste Wahl für Liebhaber der italienischen Kaffeekultur sein.

Susanne Wege folgt auf Dr. Oliver Knop, der sich nach fünf Jahren als General Manager dazu entschieden hat, seinen Vertrag in Deutschland und Österreich nicht zu verlängern. In seiner Zeit als Geschäftsführer entwickelte sich Lavazza zur am schnellsten wachsenden Kaffeemarke im deutschen Handel und erzielte die führende Marktposition im Bereich Espresso.

Foto: Lavazza Österreich

3 Frauen führen neuen Salzburger ÖH-Vorsitz

Das Studierendenparlament an der Universität Salzburg hat einen neuen ÖH-Vorsitz gewählt. Ab 1. Juli leiten die Studentinnen Keya Baier, Hande Armagan und Raphaela Maier die HochschülerInnenschaft. Die linke Koalition aus GRAS, VSStÖ und der erstmals vertretenen Liste Unabhängiger & Kritischer Studierenden (LUKS) kann sich auf eine breite Zweidrittelmehrheit von 10 aus 15 Mandaten stützen. Die ÖVP-nahe "Aktionsgemeinschaft" (4 Mandate), sowie die Fraktion "Junos" (1 Mandat), sind in der Opposition. 

In den kommenden zwei Jahren will das Vorsitzteam eine starke Stimme für Studierende sein. "Zwei von drei Studierenden arbeiten um sich das Studium leisten zu können. Ein erfolgreiches Studium darf aber nicht von der Geldtasche der Eltern abhängen", sagt die neue Vorsitzende Keya Baier (GRAS). Auch Gleichberechtigung, Klimaschutz und Antifaschismus sind dem neuen Vorsitz ein Anliegen. 

"Salzburg ist bekannt als Stadt der Festspiele und Hochkultur, tut aber wenig für die Menschen, die hier studieren und arbeiten", sagt Hande Armagan (1. stv. Vorsitzende, VSStÖ). Die Stadt- und Landespolitik sei gefordert, mehr für leistbares Wohnen, besseren öffentlichen Verkehr und attraktive Angebote für Studierende zu tun. 

An der Universität selbst will die ÖH bei den anstehenden Umbrüchen mitreden: Denn ein neues Modell der Uni-Finanzierung zwingt viele Fachbereiche, die Zahl der prüfungsaktiven Studierenden zu erhöhen. "Es braucht mehr Beratung, weniger verschulte Studienpläne und mehr Prüfungstermine", fordert Raphaela Maier (LUKS). Neuen Hürden wie Studiengebühren und Knock-Out-Tests erteilt sie eine Absage. 

Das bisherige ÖH-Vorsitzteam mit Felix Klein, Wiebke Fischbach und Alex Schlair zeigt sich zufrieden mit der Weichenstellung für die Zukunft: "In den letzten zwei Jahren ist es gelungen, mehr Beratung und Unterstützung für Studierende anzubieten. Uni-politisch hat die ÖH klar Stellung bezogen", bilanziert Felix Klein. Die Struktur und Abläufe in der ÖH sind vereinfacht und professionalisiert worden, um die Arbeit der über 350 Ehrenamtlichen in der ÖH Salzburg zu erleichtern. Funktionen werden nicht mehr nach Partei, sondern nach öffentlichen Hearings ausschließlich nach Qualifikation vergeben. Die Arbeit der letzten Jahre trage bereits Früchte, resümiert Klein. Bei der ÖH-Wahl Ende Mai war die Wahlbeteiligung wieder leicht gestiegen auf 20 Prozent. ."Wir freuen uns, dass dieser erfolgreiche Weg einer kritischen Studierendenvertretung mit einem neuen Vorsitz mit drei starken Frauen fortgesetzt wird", ergänzt Wiebke Fischbach.

Foto: Manuel Gruber

Siri, Alexa und Co.: Unsere Sprache ist durch diese Systeme in Gefahr

Amazon Alexa, Samsung Bixby, Google Home und Microsoft Cortana sind gern gesehene und vor allem gehörte Stammgäste in unseren Wohnzimmern. Ihr Vormarsch ist unbestritten und gilt als die nächste große Sache in der Digitalisierung. Laut interactive advertising bureau austria werden in den Vereinigten Staaten bereits 20 Prozent aller Suchanfragen über Sprachassistenten gestellt. Neben aktuell diskutierten datenschutzrechtlichen Aspekten haben die kleinen virtuellen Helfer auch massive Auswirkungen auf den Umgang mit der Sprache, erklärt Sprach-Expertin Tatjana Lackner von „Die Schule des Sprechens“. „Die Konversation wird direktiver und verknappt. Höflichkeit ist nicht gefragt, dafür klare Anweisungen. Das wirkt sich auf die Alltagssprache aus“, formuliert Lackner.

Funktionssprache im Dialog mit digitalen Assistenten

Im Umgang mit Alexa, Cortana, Siri und Co. sieht sie einen zweiten großen Wandel in der Alltagssprache. Nach dem Eintritt der deutschen Privatsender in den österreichischen Fernsehmarkt, die maßgeblich zur Vereinheitlichung der Sprache unter Jugendlichen beigetragen haben, sorgen die digitalen Assistenten für einen rigiden Befehlston und verändern damit das Kommunikationsverhalten. Die Sprache wird durch den Umgang mit digitalen „Gesprächspartnern“ uniformer und verwandelt sich in eine Funktionssprache. Auch werde die regionale Sprachfärbung weiter abnehmen, um Missverständnisse mit den Sprachassistenten zu vermeiden, prognostiziert Lackner.

Auswirkungen auf das Sprachverhalten haben auch andere technische Entwicklungen: etwa die stark wachsende Anzahl von Sprachnachrichten in Messenger-Apps wie WhatsApp. Über 65 Milliarden Nachrichten werden jährlich über den Facebook-Dienst versendet und etwa 55 Prozent der User verschicken laut einer Bitkom-Studie Audiodateien. In der jungen Aktivgruppe der 14- bis 29-Jährigen sind es bereits 77 Prozent. Auch sie führen zu einer Verknappung der Sprache, da sie nicht länger als eine Minute sein sollten, um die ungeteilte Aufmerksamkeit des Adressaten zu erreichen.

Sprachassistenten fördern Fake-News-Gefahr

Positiv hebt Lackner die Demokratisierung des Internets hervor, da auch Menschen ohne Schriftkenntnisse unter anderem Google befragen und Informationen erhalten können. Kritisch ist in diesem Zusammenhang jedoch die weitere Monopolisierung von Informationen zu sehen: Während bei der klassischen Textabfrage noch der User die Recherche-Quelle bestimmt, greifen die Assistenten auf ihre bevorzugte Quelle zurück. Die Gefahr von „Fake News“ steigt mit der sinkenden Kontrolle durch den User und wachsenden Automatisierung. Auch durch die Optimierung der synthetischen Sprache und fortschreitenden Angleichung an die menschliche Sprache ergeben sich neue Gefahren, User beispielsweise durch verfälschte Aussagen zu täuschen und Inhalte zu manipulieren.

Foto: Die Schule des Sprechens

Stefanie Werinos-Sydow steigt als neue Partnerin bei PwC Legal ein

Bei PwC Legal leitet Stefanie Werinos-Sydow die Praxisgruppe Public & Regulatory Law. Stefanie Werinos-Sydow verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung im öffentlichen Recht und berät und vertritt führende Akteure bei komplexen Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte, Wassernutzungs- und Energieprojekte.

Vor ihrem Eintritt bei PwC Legal im Mai 2019 war Werinos-Sydow Partnerin in führenden österreichischen Anwaltskanzleien. Stefanie Werinos-Sydow hat in Österreich und im Ausland studiert und spricht neben Deutsch fließend Englisch und Französisch.

"Mit Stefanie Werinos-Sydow holt PwC Legal eine der renommiertesten Expertinnen in Sachen öffentliches Wirtschaftsrecht ins Team. Damit setzen wir unseren stetigen Wachstumskurs fort. Das Ziel bleibt weiterhin, langfristig eine der größten Kanzleien in Österreich zu sein", sagt Christian Öhner, Partner PwC Legal.

Profunde Erfahrung im Vergaberecht für PwC Legal

In Hinblick auf vergaberechtliche Themenstellungen berät Stefanie Werinos-Sydow regelmäßig sowohl Bieter als auch Auftraggeber und unterstützt diese bei der Einreichung von Angeboten und der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen. Zudem vertritt sie ihre Mandanten in vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahren vor den Verwaltungsgerichten. 

Energieversorger Verbund setzt auf Know-how im Umwelt- und Planungsrecht

Stefanie Werinos-Sydow  verfügt über profunde Erfahrung in der Beratung von Pharma-, Medizinprodukte-, Biotechunternehmen und Lebensmittelherstellern und bietet umfassende Leistungen für Life-Science-Unternehmen an. „Der Energieversorger Verbund setzt seit Jahren auf die Expertise von Stefanie Werinos-Sydow und zeigt, welches Know-how sie in PwC Legal einbringt“, freut sich Christian Öhner. 

Stefanie Werinos-Sydow ist außerdem Universitätslektorin und hält regelmäßig Vorlesungen an der Universität für Bodenkultur in Wien. Sie ist gefragte Vortragende und publiziert regelmäßig. 

Foto:  PwC Legal

Wie europäische Unternehmen die Employee Experience stärken

Europäische Führungskräfte sind überzeugt: Wer es schafft, die „Employee Experience“ zu verbessern, der hat unter anderem engagiertere und treuere Mitarbeiter, die es schaffen, die Produktivität und die Kundenzufriedenheit deutlich zu steigern.

Angesichts dieser eindeutigen betriebswirtschaftlichen Vorteile ist es kein Wunder, dass sich der Fokus des Managements wieder verstärkt auf die Mitarbeiter richtet. Intelligent Workspace-Spezialist Citrix hat in einer repräsentativen Umfrage* unter mehr als 600 europäischen Senior-ManagerInnen untersucht, welche Faktoren in Bezug auf die Employee Experience in den Augen der Führung eine große Rolle spielen. Auch die Zusammenarbeit der federführenden HR-Abteilung mit den IT-Kollegen beleuchtet die Studie und findet: mehr Zusammenarbeit ist nötig.

„Die Optimierung der Customer Experience war jahrelang das bestimmende Thema in den Chefetagen. Jetzt sind die Mitarbeiter an der Reihe: Eine Top-Priorität für Entscheidungsträger im Jahr 2019 hat die Verbesserung der tagtäglichen Arbeitsabläufe, für engagiertere und produktivere Mitarbeiter“, erklärt Oliver Ebel, Area Vice President Central Europe bei Citrix.

„Unsere Studie zeigt auch: Dieses Ziel lässt sich nur dann erreichen, wenn HR und IT eng zusammenarbeiten. CEOs müssen einer hervorragenden Employee Experience den Weg ebnen, Silos einreißen und gemeinsam mit den CHRO und CIO für top-engagierte Mitarbeiter sorgen. Citrix ist froh, mit dem Intelligent Workspace die richtige Unterstützung bieten zu können.“

Große Versprechen: Vorteile einer guten Employee Experience
Der Fokus vieler Unternehmen auf „Employee Experience“ lässt sich mit einem Blick auf die erwarteten betriebswirtschaftlichen Versprechen leicht nachvollziehen: Engagierte Mitarbeiter würden laut einem Drittel (33%) der Befragten die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Noch etwas mehr (41%) erwarten, dass sich die Produktivität verbessert und ein Viertel (25%) hält eine Steigerung der Kreativität und Innovationskraft für realistisch. Auch die Kosten für das Halten und Gewinnen von Talenten könnten sinken: Ist die Employee Experience gut, kann sich dies laut der Führungskräfte in treueren Mitarbeitern (32%) auszahlen und Vorteilen im Anwerben neuer Kräfte (22%). 

Erfolgsfaktoren: Was wollen die Mitarbeiter?
Harte Faktoren wie die Vertragsbedingungen und das Gehalt haben laut der befragten Führungskräfte den größten Einfluss auf eine positive Employee Experience –die Hälfte (50%) der Befragten wählten diesen Faktor auf die Plätze eins, zwei oder drei. Die Führungskultur hat ebenfalls einen großen Einfluss, sagen 46 Prozent der Befragten.

40 Prozent nannten eine flexible Arbeitsgestaltung in Bezug auf Arbeitszeit und –ort und fast ein Drittel (29%) eine hervorragende Gestaltung des Arbeitsplatzes als zentrale Faktoren. Zu einem modernen Arbeitsplatz und einer optimalen Gestaltung der Arbeitsabläufe gehört auch die Technik, die fast ein Drittel (32%) auf einen der ersten drei Plätze der Schlüsselfaktoren für eine gute Employee Experience wählte. 

Welche Technik schafft glückliche Mitarbeiter?
Wer die Employee Experience aus technischer Sicht optimieren will, muss den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, von überall aus zu arbeiten (44%) und dafür sorgen, dass Informationen einfach zugänglich sind (43%). Außerdem ist auf eine hohe Nutzerfreundlichkeit aller Anwendungen zu achten („Ease of Use“, 40%).

In Bezug auf den letzten Punkt ziehen Anwender gerne den Vergleich zwischen Unternehmenslösungen und Consumer-Anwendungen – und so ist es nicht verwunderlich, dass ein Drittel der Befragten (33%) eine gelungene Employee Experience an einer Consumer-artigen Nutzererfahrung festmacht, zu der für sie auch die Auswahl der Endgeräte (31%) und sogar der Anwendungen (27%) gehört.

HR in der Pflicht, IT als Hauptpartner
Employee Experience ist eine große Aufgabe. Es geht darum, sich in die Mitarbeiter hineinzuversetzen, um für sie und gemeinsam mit ihnen die besten Bedingungen zu schaffen. Die meisten Befragten sehen diese Aufgabe bei der Personalabteilung verortet (90%). Da aber Informationen, Daten und Technik generell so eine große Rolle in der heutigen Arbeitswelt spielen, ist auch die IT gefragt.

Dementsprechend stellen bereits mehr als zwei Drittel (71%) der Unternehmen sicher, dass die IT-Abteilung mit den Zielen der HR in Bezug auf Employee Engagement vertraut ist. Fast genauso viele Unternehmen (65%) haben sogar Experten eingestellt, die Erfahrung in beiden Welten haben und Brücken zwischen der IT und der HR bauen.

Foto: Shutterstock/GaudiLab

Österreichische Familienunternehmen investieren zu wenig in Digitalisierung

Österreichische Familienunternehmen blicken weniger optimistisch in die Zukunft als noch vor einem Jahr: 76 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sie auch im kommenden Jahr wachsen werden. 2018 waren es noch 82 Prozent. Dennoch sind heimische Betriebe weit positiver eingestellt als der EU-Durchschnitt (57 Prozent), vor allem beim großen Nachbarn Deutschland (46 Prozent) schwindet die Zuversicht auf wachstumsstarke Jahre deutlich. Pessimistischer sind in Europa nur Unternehmen in Griechenland (45 Prozent) und Schweden (44 Prozent). Es gibt jedoch einen entscheidenden Faktor, der Familienunternehmen in ganz Europa gleichermaßen beeinflusst: die Digitalisierung. Gerade bei diesem Thema hinken heimische Betriebe noch weiter hinterher. Zu diesen Kernergebnissen kommt die „European Private Business Survey“ von PwC. 

„Heimische Familienunternehmen blicken verhalten optimistisch in die nahe Zukunft. Auch wenn die Einschätzung positiver ist als im EU-Durchschnitt, so ist konsequentes Handeln gefragter denn je, denn Unternehmen in ganz Europa müssen sich auf die neue Normalität einstellen: Zu ihr gehören Megatrends wie Urbanisierung, politische Instabilität im In- und Ausland, anhaltend signifikanter Fachkräftemangel und insbesondere die Digitalisierung auf allen Ebenen. Vor allem diese wird ganz besonders über die Zukunftsfähigkeit der Familienunternehmen entscheiden“, so die Einschätzung von Rudolf Krickl, Experte für Familienunternehmen und Partner bei PwC Österreich.

Heimische Unternehmen investieren zu wenig in die Digitalisierung 
Das sehen österreichische Unternehmen durchaus auch so: Nur 4 Prozent glauben, dass die Digitalisierung keinen Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens hat – dem stehen 49 Prozent gegenüber, die signifikante Auswirkungen auf ihr Geschäft erwarten. Im Vergleich zu den skandinavischen Ländern (72 Prozent), Portugal (80 Prozent) sowie Großbritannien und den Niederlanden (jeweils 85 Prozent) liegen die österreichischen Unternehmen mit dieser Einschätzung aber deutlich zurück. Die nicht ganz so ausgeprägte Relevanz, die heimische Familienunternehmen der Digitalisierung beimessen, zeigt sich auch an den geplanten Investitionen: Weniger als ein Viertel ist bereit, mehr als 5 Prozent ihres Investitionsbudgets dafür einzusetzen. Im europäischen Vergleich stehen dazu beispielsweise Dänemark und Norwegen, wo jeder zweite Unternehmer fünf Prozent und mehr investieren möchte.  

Digitalisierung wird in Österreich zu technisch interpretiert 
Nachholbedarf haben österreichische Familienunternehmen und Mittelständler auch bei der Herangehensweise: „Wie unsere Studie zeigt, haben Familienunternehmen in Österreich ein sehr technisches Verständnis der Digitalisierung und gehen diese vor allem durch die Aufrüstung ihrer IT an. Knapp drei Viertel (71 Prozent) haben dabei bereits entsprechende Aufrüstungsmaßnahmen eingeleitet, aber nur 39 Prozent verfolgen auch die Gestaltung einer konkreten Digitalstrategie“, so Experte Krickl. 

Das unterstreicht auch der Blick auf die am häufigsten eingesetzten Technologien: Die Chancen Künstlicher Intelligenz zum Beispiel werden in Österreich als sehr gering bewertet, nur 6 Prozent der Unternehmer halten diese Technologie für besonders relevant für ihr Unternehmen – im EU31 Vergleich sind es 23 Prozent. Etwas besser steht es immerhin um die Bedeutung von Robotics (37 Prozent) und das Internet of Things (IoT, 21 Prozent). 

„Diese Zahlen zeigen, dass die digitale Transformation in Österreich zu kurz gedacht wird. Der Großteil der heimischen Unternehmen beschäftig sich nach wie vor mit Fragen rund um die Automatisierung von Prozessen, während Länder wie Deutschland oder die Schweiz schon einen Schritt weiter sind. Hier fragt man sich nicht mehr, ob einzelne Prozesse automatisiert werden können, sondern welche Geschäftsmodelle überhaupt Bestand haben. Auch in Österreich müssen wir in diese nächste Phase übergehen, um im internationalen Vergleich nicht zurückzufallen“, so Krickl. 

Das größte Hindernis für die digitale Transformation sehen 39 Prozent der Befragten vor allem in der Gefahr durch Cyber-Angriffe. Das deckt sich zwar mit der DACH-Region (42 Prozent), steht aber im Gegensatz zu den EU31. Hier liegen Cyberrisiken mit 31 Prozent erst an fünfter Stelle und an der Spitze stehen die Kosten und der Arbeitsaufwand. 

Neue Formen der Zusammenarbeit fördern Innovation und Fortschritt 
Die zögerliche Herangehensweise an die digitale Transformation hindert Familienunternehmen sicherlich auch daran, offener mit der Digitalisierung umzugehen und auch auf neue Formen der Zusammenarbeit im Ökosystem zu setzen: Nur 20 Prozent der Firmen können sich beispielsweise eine Qualifizierung der Belegschaft durch Zusammenarbeit mit Startups vorstellen. 

„Die Öffnung für Kooperationspartner halte ich für eminent wichtig. Sie können aus der Startup-Szene, anderen Branchen, aber auch aus dem eigenen Markt kommen. Größere Unternehmen machen das zum Teil schon vor, indem sie nach der Devise ‚Gemeinsam ist man stärker‘ agieren, wenn es um Zukunftsthemen und Innovationen geht. Der Wandel vom Hidden Champion zu einer Kultur der Offenheit ist absolut notwendig, um weiter am Markt relevant zu bleiben. Hier ist ein Umdenken gefragt“, empfiehlt Rudolf Krickl. 

Anhaltender Fachkräftemangel kostet heimischen Mittelstand 10,5 Milliarden Euro 
In österreichischen Unternehmen werden vor allem Techniker (46 Prozent der Betriebe) und Auszubildende (51 Prozent) händeringend gesucht. Weil es an Fachkräften mangelt, müssen 69 Prozent (Vorjahr: 76 Prozent) der Mittelständler und Familienunternehmer nach wie vor hohe Umsatzeinbußen in Kauf nehmen und können Potenziale nicht ausschöpfen. Bedingt durch den Fachkräftemangel belaufen sich die wirtschaftlichen Verluste auf 10,5 Milliarden Euro pro Jahr. 

„Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen leiden wirtschaftlich unter dem akuten Fachkräftemangel – eine Tendenz, die sich weiter verschärfen kann. Und das gilt keineswegs nur für Digitalexperten, wie der Mangel an Handwerkern, Technikern und vor allem auch Auszubildenden zeigt. Besonders angespannt ist die Situation in ländlichen Gebieten. Aufgrund der Urbanisierung ist hier keine Trendwende zu erwarten. Umso mehr gilt es für Familienunternehmen und Mittelständler, dass sie sich selbstbewusst als attraktive Arbeitgeber am Markt präsentieren. Auch ,Hidden Champions‘ sollten in die Offensive gehen. Gerade im Kampf um die besten Talente ist eine gewisse Bekanntheit von Vorteil“, so Krickl. 

Foto: PwC Österreich

Das Studium beginnt jetzt! Aufnahmeverfahren an der Universität Wien

An der Universität Wien werden für das kommende Studienjahr in einigen Studien Aufnahmeverfahren durchgeführt. Die Registrierungsfrist endet beispielsweise für die Studien der Sozialwissenschaften, Psychologie, Transkulturelle Kommunikation und Lehramt am Montag, 15. Juli 2019, also bereits in zwei Wochen.

"Zukünftige Studierende müssen sich – trotz Beginn der Sommerferien –  jetzt mit der Wahl ihres Studiums beschäftigen und sich über die Zulassung informieren. Am 16. Juli ist es für gewisse Studien zu spät", so Christa Schnabl, Vizerektorin für Studium und Lehre an der Universität Wien.

Am 15. Juli endet die Frist für folgende Studien: 

  • Lehramt – alle Unterrichtsfächer
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Politikwissenschaft
  • Kultur- und Sozialanthropologie 
  • Transkulturelle Kommunikation (Übersetzen und Dolmetschen)
  • Biologie 
  • Pharmazie 
  • Ernährungswissenschaften 
  • Sportwissenschaft  


Online-Self-Assessment 
In einigen Studien ist ein Online-Self-Assessment (OSA) vorgesehen. Studieninteressierte erhalten dadurch einen ersten Einblick in das gewählte Studium und können somit unverbindlich testen, ob sich ihre Erwartungen und Interessen im Studium wiederfinden. 

Die Absolvierung des OSA und die fristgerechte Registrierung sind die Voraussetzungen für die Teilnahme am Aufnahmeverfahren.

Alle Informationen zu Studien mit Aufnahme- und Eignungsverfahren: http://aufnahmeverfahren.univie.ac.at

Blogbeitrag: Von A wie Aufnahmeverfahren bis Z wie Zulassung https://blog.univie.ac.at/aufnahmeverfahren-uni-wien-info/ 

Humans of University of Vienna
Studierende erzählen aus ihrer Perspektive, wie sie ihren Alltag meistern, was das Zusammenleben an der Uni ausmacht und was sie im Studium antreibt:
https://blog.univie.ac.at/kategorie/humans-of-university-of-vienna/

© Universität Wien/ Barbara Mair

Wie funktioniert Microlearning in der betrieblichen Weiterbildung?

Kurze Lernhäppchen, meist online und mobil verfügbar. Funktioniert Microlearning in der betrieblichen Weiterbildung? Dieser aktuellen Frage nahm sich der Masterstudiengang Human Resource Management und Arbeitsrecht MOEL an der FH Burgenland an. 57 Studierende und vier Lehrende forschten mit Fokusgruppen, Umfragen, Experteninterviews und Beobachtung (inklusive Eyetracking).

Christoph Stieg, Geschäftsführer von perfact training, hielt die Expert-Keynote, fungierte als Ideengeber und stellte Kontakte zu Unternehmen her. Studiengangs- und Lehrveranstaltungsleiterin, Silvia Ettl-Huber: „Es ist schon erstaunlich, wie viel Potenzial Microlearning noch bietet“.

Auch im Job aus Videos lernen
Knapp 97 % der Lernenden nutzen Microlearning, bevorzugt von zu Hause aus, meist mit dem Smartphone. Bekannt sind Formen wie jene, sich über das Internet ein Videotutorial anzusehen. Knapp 80% der Microlearning Userinnen und User können sich vorstellen, diese Form des Lernens auch im betrieblichen Alltag zu nutzen.

Doch erst 55 Prozent der befragten Unternehmen nutzen diese Form der Personalentwicklung. Es ergibt sich also ein riesiges Potenzial, dem in den kommenden Jahren auch mehr und mehr Angebote folgen werden.

Silvia Ettl-Huber: „Neben voll digitalen Microlearnings wurden auch Micro-Lernformate untersucht, die ortsunabhängig mit Trainer per Telefon bzw. im virtuellen Raum stattfinden. Für diese Formate gilt, dass weniger auf Wissen und mehr auf Können und Anwenden eingegangen wird, was die Probanden sehr positiv bewertet haben.“

Geringe Konzentrationsdauer als Herausforderung
Während digitale Formen des Microlearnings boomen, sind Bücher als Lernunterlagen out. Das zeigte unter anderem eine Fokusgruppendiskussion mit Lehrlingen. Festgestellt wurde, dass es keine wesentlichen demografischen Unterschiede bezugnehmend auf die Akzeptanz von Microlearnings gibt – sowohl jüngere als auch ältere befragte Personen, gleichermaßen Frauen wie Männer, zeigten sich von den Möglichkeiten digitaler Kurztrainings überzeugt und gaben an, diese gerne im praktischen Einsatz nutzen zu wollen. 

Auch die Aufmerksamkeitsspanne bei Probanden einer Testreihe wurde mittels Eye-Tracking-Methode überprüft. Dabei zeigte sich, dass die visuelle Aufbereitung der Inhalte ganz wesentlichen Einfluss auf die Aufmerksamkeit hatte. War das Microlearning kurzweilig umgesetzt, enthielt überraschende Botschaften und grafische Signalelemente (z.B. Einblendungen, Diagramme, Animationen), konnte die Aufmerksamkeit perfekt gehalten werden.

Gab es hingegen zu lange Phasen des Monologs (> 20 - 30 Sekunden), ließen sich die Nutzer leicht ablenken. Christoph Stieg: „Dass ein Training von Anfang bis Ende motivierend sein muss, gilt in der analogen sowie in der digitalen Welt gleichermaßen. Aber digital ist die Aufmerksamkeitspanne ungleich kürzer – darauf ist bei der Konzeption und Umsetzung von Microlearnings ganz besonders zu achten.“

Die verschiedenen Studien wurden in mehreren Unternehmen durchgeführt. Darunter Ricoh, Hornbach, Bosch oder Organisationen wie die Landespolizeidirektion Burgenland. Die Ergebnisse der Studie gibt es ab Herbst 2019 als Band der Reihe Science. Research. Pannonia an der FH Burgenland, der auch gerne vorbestellt werden kann.

Foto: FH Burgenland

Frühere Ministersprecherin verstärkt als Senior Consultant die Wiener PR-Agentur

Die Kommunikationsagentur bettertogether wächst weiter. Elisabeth Kern verstärkt seit Juli 2019 als Senior Consultant das Team rund um die vier Partner Susanne Grof-Korbel, Michael Grof-Korbel, Catherina Straub und Martin Voill. „Meine Berufserfahrung aus den Bereichen Soziales, Gesundheit und Infrastruktur lässt sich bei bettertogether auf optimale Weise verbinden, da die Agentur zahlreiche Kunden aus diesem spannenden Umfeld betreut. Ich freue mich, meine langjährige Erfahrung im Team von bettertogether einbringen zu können“, so Kern. 

Die studierte Kommunikationswissenschafterin war von 2006 bis 2008 Pressesprecherin für die Flughafen Wien AG. Im Dezember 2008 wechselte Kern als Pressesprecherin in das Kabinett von Bundesminister Rudolf Hundstorfer und war ab 2017 in der Kommunikationsabteilung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz tätig. 

„Wir freuen uns, dass Elisabeth Kern unser Team verstärkt. Von ihrer Berufserfahrung in Organisationen, die im Blickpunkt der öffentlichen und medialen Aufmerksamkeit stehen sowie ihrer Fähigkeit, komplexe Inhalte in Botschaften und Storys zu übersetzen, werden unsere Kunden profitieren“, so die Geschäftsführung von bettertogether.

Foto: Svenja Morel

Die Folgen der Digitalisierung: Jeder Fünfte bangt um seinen Job

Zwei der großen Buzzwords zum Thema Industrie 4.0 sind Digitalisierung und Automatisierung, die unsere Arbeitswelt schon jetzt zunehmend verändern. Ein Trend, der sich in Zukunft noch verstärken soll. So glauben 21 % der 400 berufstätigen Österreicher, die für den Randstad Workmonitor im letzten Quartal befragt wurden, dass es ihren Job in 5-10 Jahren aufgrund der fortschreitenden Automatisierung nicht mehr geben wird.

Österreicher blicken trotzdem optimistisch ins digitale Zeitalter

Was zunächst nach einer düsteren Zukunftsaussicht klingt, ist im internationalen Vergleich aber noch durchaus optimistisch. Die Arbeitnehmer nahezu aller anderen befragten Länder sehen die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Beruf der Automatisierung zum Opfer fällt, deutlich höher. In Deutschland stimmen hier z.B. 31% zu, im weltweiten Schnitt sogar 34%.

Zudem glauben 73% der Österreicher, dass sie für die Digitalisierung in ihrem Job bereits bestens gerüstet sind, während nur 45% glauben, dass ihr Arbeitgeber noch mehr in die Ausbildung digitaler Skills investieren müsste. Letzteres ist der weltweit niedrigste Wert – im internationalen Vergleich sieht man den Aufholbedarf mit knapp 70% weitaus kritischer.

Es bleibt damit die berechtigte Frage, ob die Österreicher tatsächlich die digital affinsten Arbeitnehmer der Welt sind oder aber die eigenen Fähigkeiten etwas überschätzen.

Talente am Arbeitsmarkt sind und bleiben Mangelware

Wenn es um das Thema Fachkräftemangel und „War for Talents“ geht, sieht man die Lage hierzulande allerdings deutlich ernster. Knapp 70% der Befragten geben an, dass ihr Arbeitgeber schon jetzt große Probleme hat, die richtigen Talente zu finden und im Unternehmen zu halten. 68% glauben auch, dass diese Herausforderung in Zukunft noch größer wird. Bei beiden Prognosen liegt Österreich international im oberen Drittel. Für heimische Personalverantwortliche, die auch Talente im Ausland ansprechen, wenig erfreulich: Noch pessimistischer sind lediglich viele Nachbarländer wie Deutschland, Ungarn oder Tschechien, die allesamt einen noch größeren Fachkräftemangel beklagen.

Foto: Vadim ZH/Shutterstock

 

Aktuelle Studie zeigt: Das mobile Bezahlen wird immer beliebter

Das mobile Bezahlen via Online Banking bzw. über Wallets wie Apple Pay wächst immer mehr.

Die jüngste Mastercard Studie, gemeinsam mit IPSOS durchgeführt, zeigt eindrucksvoll die Entwicklungen beim Bezahlen und in der Nutzung mobiler Geräte, wie Smartphone, Smartwatch oder Tablets. Mastercard verbindet als führendes Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr Menschen, Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt. Dabei steht der Kunde im Mittelpunkt“, sagt Christian Rau, Country Manager Mastercard Austria und hält fest: „Mobile first – im Banking und im Payment ist der Trend!“

Mobile Shift im Banking und im Bezahlen

Die im Frühjahr 2019 durchgeführte Mastercard Studie zeigt die Gründe, warum mobiles Bezahlen so beliebt ist: Die leichte Bedienung der Services liegt mit 71% vor der Bequemlichkeit (69%) und der Schnelligkeit und Zeitersparnis (67%). Auch die Entwicklungen bei der Nutzung von Bankprodukten bestätigen den Trend: Mit 93% wird am häufigsten die Debitkarte – in Österreich auch als Bankomatkarte bekannt – genutzt. Das Online Banking via Smartphone stieg um 13 Prozentpunkte auf 58%. 

Österreich hat im Vergleich zu seinen Nachbarn in Mittel- und Osteuropa bei der Smartphone-(97% AT vs. 94%) und der Tablet-Durchdringung (56% AT vs. 47%) die Nase vorne. Auch bei der Nutzung von digitalen Services gibt es Unterschiede; so kaufen ÖsterreicherInnen signifikant mehr im Internet ein (79% AT vs. 67%) und haben öfter Zahlungsanwendungen installiert (67% AT vs. 48%).

Bezahlen mit Smartphone steigt rasant

Die vorliegende Studie zeigt: 62% der ÖsterreicherInnen können sich  das Smartphone zusätzlich  für die Kartenzahlung neben der klassischen Karte vorstellen. Dahinter folgen Tablets (23%), Personalausweise/ Pässe (18%) und Wearables wie Smart-Uhren (17%) oder Fitness Armbänder (10%). „Die Zahlen belegen eindeutig: Österreich ist am Weg zum mobilen Bezahlen. Wir werden in den nächsten Jahren einen rasanten Anstieg der Nutzung sehen“, meint Christian Rau. „Wir setzen alles daran den Kundinnen und Kunden den Bezahlvorgang zu erleichtern. Sicherheit bleibt oberstes Prinzip! Darum ist es auch wichtig zu betonen, dass eine Zahlung mit dem Smartphone immer noch eine Mastercard Zahlung ist.“

Sicherheit und Convenience auch Online

Mit der im September neu in Kraft tretenden Richtlinie für Zahlungsdienste (PSD2) wird für Kartenzahlungen im E-Commerce starke Kundenauthentifizierung verpflichtend.

Authentifizierung über zwei oder mehr Elemente der Kategorien „Wissen“ (z.B. Pin), „Besitz“ (z.B. Mobiltelefon) oder „Inhärenz“ (z.B. Fingerabdruck) trägt dazu bei, digitales Bezahlen sicherer zu machen und vereinfacht den Bezahlvorgang für Verbraucher.

57% der ÖsterreicherInnen verwenden derzeit den Pin-Code. Dabei ist Biometrie besonders sicher: Der Fingerabdruck, Augen- oder Gesichts-Scan ist eindeutig und würde von 43% der ÖsterreicherInnen auch benutzt werden, hätten sie die Möglichkeit dazu. Bereits 23% verwenden eine Form von biometrischer Authentifizierung, was im Vergleich zum Jahr 2016 (7%) einen rasanten Anstieg bedeutet. 65% der Befragten gaben an, dass sie jene Authentifizierungsmethode wählen würden, die die höchste Sicherheit für ihre Zahlungen und ihr Bankkonto bietet. Fingerabdruck und das Einmalpasswort liegen hier laut Konsumenten an der Spitze. „Die Trends sind klar: Mobile Payment benötigt gewohnt hohe Sicherheitsstandards, zeitgleich soll es für den Verbraucher einfach sein. Das ist uns als Mastercard wichtig und hier unterstützen wir unsere Partner bei der Umsetzung“, hält Christian Rau fest.

Foto: Josef Schuster

GoodMills Group: Birgit Stöber steigt in Vorstand auf

Birgit Stöber wird ab 1. Oktober 2019 Geschäftsführerin für Finanzen sowie Vorstandsmitglied in der GoodMills Group (GMG). Ihr Aufgabenbereich wird zudem die Buchhaltung, das Controlling und das Corporate Development mit Mergers & Acquisitions (M&A) umfassen.

"Mit dem Aufstieg von Birgit Stöber in den Vorstand verfolgen wir zwei Ziele: Erstens wollen wir den Bereich Finanzen und das Corporate Development bewusst aus dem erweiterten Vorstand in den Vorstand heben. Zweitens holen wir mit Birgit Stöber internationale Erfahrung und eine junge und engagierte Frau in den Vorstand der GMG, die ihre umfassende Expertise und ihr enormes Fachwissen künftig optimal einbringen und den Vorstand perfekt ergänzen wird. Sie genießt vor allem aufgrund ihrer Expertise sowie der konstruktiven und guten Zusammenarbeit der letzten Jahre unser vollstes Vertrauen", so der Vorstandsdirektor der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI), Josef Pröll.

Expertin im Finanzbereich und Segment Mehl & Mühle

Birgit Stöber, Jahrgang 1977, ist bereits seit zehn Jahren in verschiedenen Positionen für die GMG tätig. Vier Jahre war sie Director International Controlling, danach vier Jahre Director Corporate Development und M&A. Seit zwei Jahren ist Birgit Stöber Director Finance, davon ein Jahr im erweiterten Vorstand, und verantwortet die Leitung der Finanzorganisation für die gesamte GoodMills Group. Birgit Stöber war zudem vier Jahre Präsidentin der Gruppe 1031, einem Netzwerk junger Unternehmer und Führungskräfte in der Industriellenvereinigung.

Bevor Birgit Stöber zur GMG wechselte, sammelte sie internationale Erfahrung im führenden Beratungshaus PricewaterhouseCoopers im Bereich Corporate Finance und M&A. Der Start im Raiffeisen-Sektor erfolgte in der Raiffeisen Holding NÖ-Wien im Beteiligungsmanagement, wo sie zahlreiche M&A-Projekte betreute.

Birgit Stöber hat das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien mit Schwerpunkt Finanzen sowie anschließend das Doktorat am Institut für Industriebetriebslehre erfolgreich absolviert. Diese Erfahrung soll sie künftig im Vorstand der GMG einbringen und so wesentlich zur Weiterentwicklung des Unternehmens beitragen. 

Leonhard Gollegger, Vorsitzender der Geschäftsführung der GMG, betont, dass man sich bewusst für eine Nachbesetzung der Vorstandsposition aus eigenem Haus entschieden hat: "Mit Birgit Stöber stellen wir uns im Vorstand selbstbewusst personell neu auf und schaffen die Voraussetzung dafür, die GMG zeitgemäß weiterzuentwickeln. Sie bringt enorme Erfahrung im Finanzbereich aber auch im Segment Mehl & Mühle insbesondere bei M&A mit und ist damit die optimale Ergänzung für die Position im Vorstand." 

GMG: Vorstand besteht weiterhin aus drei Personen

Birgit Stöber übernimmt im Vorstand die Position von Rafal Salomon, der künftig weiterhin Mitglied des erweiterten Vorstands sowie für die Bereiche Produktion, Technologie und Qualitätsmanagement verantwortlich sein wird. "Rafal Salomon hat in einer sehr schwierigen Phase eine enorm wichtige Rolle und Verantwortung für das Unternehmen übernommen. Auch dank ihm ist das Unternehmen heute ausgezeichnet aufgestellt", so Leonhard Gollegger.

"Im erweiterten Vorstand soll der Aufgabenbereich von Rafal Salomon künftig vor allem im operativen Bereich sein. Dort kann er sein immenses Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Mühlentechnologie und damit seine Stärken besser entfalten und einsetzen." 

Rafal Salomon wird künftig verstärkt mit Gunnar Steffek zusammenarbeiten, der Geschäftsführer und Vorstandsmitglied bleibt. Er wird aber zusätzlich zu seinen Aufgaben für die GM Deutschland, Müllers Mühle und GM Innovation mit dem Bereich Forschung und Entwicklung künftig auch Vorstandsmitglied für die Bereiche Produktion, Technologie und Qualitätsmanagement sein.

Er verfügt als Geschäftsführer der GoodMills Deutschland über umfangreiche Erfahrung im Segment Mehl & Mühle sowie in den Bereichen Innovation, Akquisition und Integration und setzte die großen Mühlen-Modernisierungs- und -Neubauprojekte in Deutschland federführend um.

Foto: Georg Wilke

Marshallplan Symposium: „Echte Amerikabilder entstehen durch Austausch und Bildung“

107 Stipendiaten und 21 Lehrlinge wurden heuer ausgewählt, mit den Austauschprogrammen der Marshallplan-Jubiläumsstiftung in die USA zu reisen. 2018 gab es erstmalig auch einen Ausbildungsaufenthalt für Lehrlinge. Dieser war so erfolgreich, dass er heuer wiederholt wird. Zur Verleihung der Stipendien präsentierte Prof. Günter Bischof „Amerikabilder“. 

Beim Marshallplan Symposium wurden heuer 128 Marshallplan Fellowships verliehen: An 107 Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie 21 Lehrlinge aus Österreich. Sie werden im Studienjahr 2019/20 mit den Austauschprogrammen der Stiftung in die USA reisen „und im Rahmen ihres Bildungsaufenthalts und Studienaustauschs wichtige Beiträge für gute transatlantische Beziehungen und authentische Amerikabilder in Österreich und Europa leisten“, wie Dr. Wolfgang Petritsch, Präsident der Marshallplan-Jubiläumsstiftung resümierte.

Bereits im Vorjahr waren neben Studenten erstmals auch Lehrlinge aus Österreich zum Austausch in den USA. „Das war so erfolgreich, dass wir das heuer gemeinsam mit dem AFS wiederholen“, sagt Markus Schweiger, Vorstand der Marshallplan-Jubiläumsstiftung.

Vielfältige Amerikabilder

„Denken Sie über Ihre Amerikabilder nach und überprüfen Sie, ob Sie diese in den USA wieder finden. Denn wir alle haben starke Amerikabilder in unseren Köpfen – auch Menschen, die noch nie dort waren.“ Mit diesen Worten an die Stipendiaten leitete Prof. Günter Bischof vom Center Austria der University of New Orleans seinen Vortrag über „Die Amerikabilder der Europäer und Österreicher“ ein. Professor Bischof gilt als der führende Marshallplan-Historiker. Seinen Vortrag begann er mit den Zeichnungen von Native Americans als „edle Wilde“ des aus Lüttich stammenden Theodor de Brey, der im ausgehenden 16. Jahrhundert die ersten Amerikabilder für Europa schuf. Darstellungen Amerikas als Paradies mit beindruckender Natur und indianischen Ureinwohnern wirkten lange nach und haben etwa noch im 19. Jahrhundert das Werk des Schriftstellers Karl May geprägt.

Im 20. Jahrhundert lieferte unter anderem der österreichisch-amerikanische Fotograf Ernst Haas mit seinen Aufnahmen überwältigende Amerikabilder. Doch bereits im 18. Jahrhundert wurde das Amerikabild der Europäer um andere, negative Dimensionen erweitert. Etwa durch die literarischen Beschreibungen des „Österreichers“ Nikolaus Lenau, der Amerika als unkultiviert und materialistisch schilderte und damit zu einem gefeierten Dichter avancierte. Wenig beeindruckt von den USA zeigte sich auch Thronfolger Franz Ferdinand, der 1893 auf Weltreise die Weltausstellung in Chicago besuchte. In den USA fehlte dem Österreicher „die Gemütlichkeit“. „Interessant, dass er sie dort vermutet hatte“, kommentierte Professor Bischof. Dessen ungeachtet emigrierten zwischen 1900 und 1910 etwa 3,4 Millionen Menschen aus der Donaumonarchie in die USA.

Sigmund Freund, 1909 auf Amerikareise, nannte das Land abschätzig „Dollaria“. Doch gerade der kapitalistische Drive Amerikas wurde in Österreich auch sehr bewundert: Der Fordismus – die Massenproduktion nach amerikanischem Vorbild ¬– sowie der Taylorismus – der wissenschaftliche Zugang zur Steigerung der Produktivität nach Frederick Winslow Taylor. In Österreich erschien in den 1920er Jahren gar eine „Taylor-Zeitschrift“.

„Nach dem 2. Weltkrieg wurden zuerst die Jungen amerikanisiert“, betont Bischof. Der jüngeren Generation wurden über amerikanische Populärkultur sowie Konsumerismus, mit Rock‘n Roll, Jeans und Coca, neue Wege des Wohlstands eröffnet. Das Amerikabild nach Ende des 2. Weltkriegs ist vor allem von Ambiguität geprägt. Intensive Wellen der „Amerikanisierung“ wechseln oder laufen parallel mit Strömungen des Anti-Amerikanismus etwa zu Zeiten des Vietnamkrieges unter Präsident Lyndon B. Johnson oder des Irakkriegs unter Präsident George W. Bush.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde das Thema Ambiguität des Amerikabilds vertieft. Mit Professor Bischof diskutierten die Leiterin der Sammlung des Architekturzentrums Dr. Monika Platzer sowie Prof. Alexandra Ganser von der Universität Wien und Dr. Wolfgang Petritsch, Präsident der Marshallplan-Jubiläumsstiftung.

Über die Marshallplan-Jubiläumsstiftung:

Die österreichische Marshallplan-Jubiläumsstiftung (Austrian Marshall Plan Foundation) fördert den wissenschaftlichen Austausch von Studierenden und Forschenden aus Österreich und den USA mit dem Ziel, Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu vertiefen sowie die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu fördern. Jährlich werden Stipendien an österreichische Studierende mit exzellenter Studienleistung für Forschungsaufenthalte in den USA vergeben. Der Marshallplan (European Recovery Program) war ein Wirtschaftswiederaufbauprogramm der USA, das nach dem Zweiten Weltkrieg Westeuropa mit Krediten, Rohstoffen, Lebensmitteln und Waren versorgte.

Foto: Marshallplan-Jubiläumsstiftung/Richard Tanzer

Cannes Lions 2019: Wiener Agentur wild erzielt acht Shortlistplatzierungen

Agentur wild sichert sich Shortlistplatzierungen in Digital Craft, Entertainment und Entertainment Lions for Music.

Geteilter Etappensieg: Die Wiener Design und Technologie Agentur wild holt sich gemeinsam mit der New Yorker Agentur John & Hannes, die die Kampagne einreichte, zwei Shortlistplatzierungen in der Kategorie "Digital Craft" ("Video/Moving Image" und "Cross-channel Storytelling"), drei Shortlistplatzierungen in „Entertainment Lions for Music“ („Production of Exclusive Artist Content in Partnership with a Brand or a Cause“, „Excellence in Music / Brand Partnership“ und „Use of Original Composition“) sowie drei weitere Platzierungen in „Entertainment“ ("Fiction Film: Up to 5 minutes", "Excellence in Brand Integration & Sponsorships / Partnerships for Branded Content" und "Talent: Digital & Social").

Sie überzeugten mit der Kampagne "Expensify Th!$" für Expensify, die weltweit führende Plattform für automatisiertes Buchhaltungs- bzw. Ausgabenmanagement. Wild zeichnet für die Erstellung der Kampagnen-Website, sowie für die technische Beratung und technische Konzeption der Kampagne verantwortlich.

In den Kategorien „Entertainment Lions for Sport“ und „Industry Craft“ sind für Österreich keine weiteren Shortlist-Platzierungen zu verzeichnen. Die Sieger der Kategorien „Digital Craft“, „Entertainment“ und „Entertainment Lions for Music“ werden im Rahmen der Preisverleihung am Dienstag, dem 18. Juni 2019, verkündet.

Über die Kampagne

Für ihren ersten Werbespot kollaborierte Expensify mit dem Grammy-Award-Sieger und Rapper 2 Chainz sowie mit dem US-amerikanischen Schauspieler Adam Scott. Dabei handelt es sich um das weltweit erste Musikvideo, das von der Steuer abgesetzt werden kann.

Kernfunktion der App „Expensify“ ist das Scannen von Rechnungsbelegen. Weitere buchhalterische Prozesse werden automatisch von der App im Anschluss vollzogen. Diese Scan-Mechanik wurde auch Teil der Kampagne. So konnten User Gegenstände aus dem Musikvideo, wie unter anderem den Audi R8 oder die goldene „2 Chainz“-Statue, mit der Expensify-App scannen und nahmen so an einem Gewinnspiel teil.

Das Ergebnis schlug sich in beeindruckenden Zahlen nieder. Die Anzahl der App-Downloads stieg in kürzester Zeit um 70 Prozent an und führte damit den Platz eins im App-Store an. Die Website verzeichnete rund eine Million Besucher während der Kampagnenlaufzeit und rund zehntausend Besucher pro Minute während dem Super Bowl, sowie über elf Millionen Views auf das Musikvideo „Expensify Th!$“. Damit wurde „Expensify Th!$“ auch die erfolgreichste Super-Bowl-Kampagne des Jahres.

Über das Cannes Lions International Festival of Creativity

Bei dem wichtigsten Werbe- und Kommunikationsfestival, das 1954 gegründet wurde, werden jährlich rund 40.000 Beiträge aus der ganzen Welt eingereicht und von einer hochkarätig besetzten internationalen Jury beurteilt. Die Gewinner werden mit den begehrten Löwen, der globalen Benchmark für kreative Exzellenz, in neun Award-Tracks (Communication, Craft, Entertainment, Experience, Good, Health, Impact, innovation und Reach) ausgezeichnet.

Rund 15.000 Delegierte aus rund 100 Ländern besuchen das Festival an der Côte d’Azur, um sich bei Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionen, Award Shows und Networking-Events inspirieren zu lassen und international auszutauschen. Das Cannes Lions International Festival of Creativity wird ebenso wie das eurobest Festival of European Creativity, das Dubai Lynx Festival und das Spikes Asia Festival of Creativity von Ascential Events veranstaltet. In Österreich ist die ORF-Enterprise bereits seit 1996 die offizielle Repräsentanz des Cannes Lions International Festival of Creativity. Weitere Informationen auf http://www.canneslions.com.

Foto: wild

 

Wenn Führungskräfte Unternehmens-krisen erleben

Fast alle Unternehmenslenker (95 Prozent) erwarten, in Zukunft in eine Krise zu geraten und mehr als zwei Drittel (69 Prozent) waren in den letzten fünf Jahren bereits mit einer Unternehmenskrise konfrontiert. Die häufigsten Vorfälle betreffen dabei die finanzielle Liquidität und Technologieausfälle: Jeweils 23 Prozent der Führungskräfte haben eine Krise dieser Art erlebt. Zu diesem Ergebnis kommt die Global Crisis Survey 2019 von PwC. Für die Studie wurden mehr als 2.000 leitende Angestellte aus Unternehmen aller Größen in 25 Branchen und 43 Ländern befragt. 

Unternehmen mit 5.000 oder mehr Mitarbeitern sind am ehesten von Krisen betroffen, besonders was Cyberkriminalität (26 Prozent), Naturkatastrophen (22 Prozent), Führungsfehlverhalten (17 Prozent) oder ethisches Fehlverhalten (16 Prozent) betrifft – dazu zählen auch Betrug, Korruption und unternehmerische Gesetzesübertretungen. In 29 Prozent aller Unternehmen gibt es keine Mitarbeiter, die sich mit Krisenvorsorge oder Krisenbewältigung befassen. 

Frühzeitige Erkennung schützt vor schwerwiegenden Folgen 
„Die Frage ist nicht, ob eine Krise auftaucht, sondern wann. Eine Krise kann jeden treffen, überall und zu jeder Zeit. Dafür gerüstet zu sein, ist entscheidend, um Auswirkungen auf die Kunden und das eigene Unternehmen gering zu halten“, so Kristof Wabl, Partner und Head of Forensic bei PwC Österreich. „Viele Krisen zeichnen sich frühzeitig ab. Führungskräfte müssen bereits bei den ersten Anzeichen rasch handeln, um gegensteuern zu können.“ 

Die Umfrage nennt 19 mögliche Krisenauslöser, unterteilt in sieben Bereiche: operative Belange, Technologie, humanitäre Angelegenheiten, Finanzen, Rechtliches, Personal und Reputation. Die Hälfte der Führungskräfte (53 Prozent) gab an, eine operative Krise erlebt zu haben. Krisen, die durch technologische Ausfälle und Fälle von Cyberkriminalität ausgelöst wurden, führte ein Drittel an, gefolgt von humanitären (29 Prozent) und rechtlichen (28 Prozent) Krisen. 

Von der Krise zum Wettbewerbsvorteil 
Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage zeigt PwC fünf Handlungsschritte auf, wie Unternehmen als Folge einer Krise einen Wettbewerbsvorteil erzielen können: 

  1. Budget für Krisenmanagement bereitstellen, bevor der Krisenfall eintritt
  2. Pläne für Krisenszenarien erstellen und testen
  3. Daten sammeln und analysieren, ohne die wichtigsten Interessengruppen zu vernachlässigen
  4. Eine Ursachenanalyse der Krise durchführen und weiterverfolgen
  5. Als Team handeln – und am eigenen Wert festhalten

„Die Auswirkungen einer Krise sind auch nach deren Auftreten noch spürbar. Unternehmen müssen sich nach einer Krise intensiv mit den Ursachen befassen und die Auswirkungen auf alle Geschäftsbereiche evaluieren. Nur so können Schwachstellen oder ineffiziente Prozesse beseitigt werden, damit derartige Vorfälle in Zukunft vermieden werden“, sagt Kristof Wabl. 

Weitere Informationen finden Sie unter: Global Crisis Survey 2019 und www.pwc.at/forensic

Foto: Shutterstock/vectormine

Helvetia startet mit neuem Motto »&los« als Arbeitgeber durch

Der neue Arbeitgeberauftritt der Helvetia Versicherung »&Los« vereinigt Tradition und den Anspruch an die Zukunft. Das &-Zeichen steht als verbindendes Element, das spielerisch Gegensätze wie Schweizer Tradition und Innovation zusammenführt. Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen setzt damit einen weiteren Akzent, um sich intern wie extern als Top Arbeitgeberin zu positionieren. &Los ist keine Agenturidee, sondern »hausgemacht«: Knapp 150 Mitarbeitende lieferten in Fokusgruppen den Input. 

Mit ihrer 160-jährigen Geschichte hat Helvetia in Österreich lange Tradition. Um langfristig erfolgreich zu sein, bedarf es neuer Ideen und Herangehensweisen. Tradition & Moderne – das ist kein Widerspruch, wie das Versicherungs- und Vorsorgeunternehmen ab sofort mit ihrem neuen Motto als Arbeitgeberin beweist. Ein großes türkisfarbenes &-Zeichen ist Blickfang der Bildwelt und verbindendes Element. 

 „&Los ist keine leere Hülle, sondern ein Startsignal nach innen und nach außen. Der neue Arbeitgeberauftritt wird uns langfristig begleiten und animieren: Denn wer Neues probiert und die nötigen Rahmenbedingungen dafür erhält, bringt das Unternehmen weiter“, erklärt Bernd Allmer, Leiter Human Resources und Unternehmensentwicklung bei Helvetia.

&Los bedeutet offen zu sein, Themen anzupacken, unterschiedliche Meinungen zu diskutieren und dabei das Herz nicht zu vergessen. Der Input für den Arbeitgeberauftritt kam von den Mitarbeitenden. 150 Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und Deutschland gaben in Fokusgruppen Einblick zur Helvetia von heute. Zur Repräsentation des neuen Auftritts stehen darum auch Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen im Zentrum. Im Zuge dessen wurden der Karriere-Auftritt auf der Website, die Recruitinginserate sowie die sozialen Kanäle Xing, kununu und LinkedIn komplett neu gestaltet. Interne Events sowie Videos von Mitarbeitenden unter dem Motto &Los komplettieren die zahlreichen Maßnahmen zum neuen Arbeitgeberin-Motto. 

 Top-Arbeitgeberin in Versicherungs- und Finanzbrache

Mit dem neuen Arbeitgeberauftritt will Helvetia ihre Strategie helvetia 20.20 erlebbar und fassbarer machen sowie agil, innovativ und kundenzentriert handeln. Die Neupositionierung trägt dazu bei, eine noch attraktivere Arbeitgeberin zu werden. Helvetia ist als Top Arbeitgeber ausgezeichnet und erhielt 2018 bei »Best Recruiters 2018«, Österreichs größter Recruiting-Studie, das silberne Recruiting-Siegel und Branchenranking Platz vier.

Foto: Helvetia

Studie: PR-Leute lügen, Journalisten suchen das Negative

Die mit dem “Franz-Bogner-Wissenschaftspreis für PR” prämierte Studie “PR & Journalismus” von Mathias Hadwiger gewährt spannende Einblicke in die Sichtweisen von Journalisten und PR-Fachleuten. Die gesammelten Studienergebnisse sind nun auf dem Originalquellendienst uncovr online abrufbar.

 Unter dem Titel “Guter Journalismus, böse PR” wurde jetzt im Presseclub Concordia die Studie zum Thema “PR & Journalismus - Untersuchung eines umstrittenen Verhältnisses zweier Berufsgruppen in Österreich anhand wechselseitiger Einschätzungen des Selbst- und Fremdbildes” präsentiert. Ein prominent besetztes Podium mit Jürgen Hofer (HORIZONT), Melanie Wallner (Putz & Stingl), Franko Petri (Licht für die Welt) und Bernhard Seikmann (uncovr) diskutierten mit Autor Mathias Hadwiger die Ergebnisse.
 
PR-Studie mit einzigartigem Ansatz
 
Ziel der Studie war es, das vieldiskutierte und nicht immer ganz einfache Verhältnis aus dem Blickwinkel österreichischer Journalisten und PR-Praktiker zu ergründen. Dazu wurden erstmals in einer Studie auch die gegenseitigen Sichtweisen der beiden Berufsgruppen erfasst, wie Journalisten und PR-Praktiker ihr Gegenüber in diesem komplizierten Verhältnis wahrnehmen und einschätzen. 
 
“Obwohl das Verhältnis von PR und Journalismus zu einem der meist untersuchten Felder der PR-Forschung zählt, gab es im deutschsprachigen Raum keine Untersuchung, die mit einer Befragung beider Berufsgruppen das wechselseitige Verhältnis von PR und Journalismus beleuchtet.” begründet Autor Mathias Hadwiger die Themenwahl seiner Arbeit und streicht damit den einzigartigen Ansatz hervor.
 
Um diesem Forschungsinteresse nachzukommen, wurde die empirische quantitative Onlinebefragung eingesetzt. In beiden Berufsgruppen wurden hierzu jeweils mehr als einhundert berufstätige Personen befragt. 
 
Arbeitszeit sinkt, Arbeitsdruck steigt
 
Die Auswertungsergebnisse offenbaren, dass sowohl im Journalismus als auch in den Public Relations teilweise eklatante Unstimmigkeiten in der Selbst- und Fremdbildwahrnehmung vorliegen. Die abgegebenen Beurteilungen der beiden Berufsgruppen zeigen ferner auf, dass sowohl JournalistInnen als auch PR-Tätige die viel thematisierten Veränderungen im gegenseitigen Macht- und Kräfteverhältnis als existent anerkennen. 
 
Journalisten beurteilten Fragen zu Arbeitszeit, Arbeitsdruck, beruflicher Sicherheit sowie zu den beruflichen Aufstiegschancen weitaus negativer, als dies die PR-Berufstätigen getan haben. Die empirische Untersuchung zeigt, dass die Journalisten ihre eigene Berufssituation weitaus pessimistischer beurteilten als die PR-Praktiker. Konträr dazu wurden die bereits pessimistischen Eigenbeurteilungen der Journalisten in der Fremdeinschätzung durch die PR-Tätigen noch übertroffen. 
 
Arbeit der Journalisten und der PR-Praktiker rücken zusammen
 
"Die Ergebnisse zeigen, dass Journalisten und PR-Praktiker vielfach im gleichen Boot sitzen. Beide produzieren Inhalte als Multiplikatoren. Wichtig ist, dass auch die Inhalte der PR journalistischen Kriterien genügen." bringt Franko Petri, Pressesprecher von Licht für die Welt, die Wichtigkeit von Zusammenarbeit und Qualität auf den Punkt.
 
Sowohl Journalisten als auch PR-Leute sehen die Zusammenarbeit von PR und Journalismus als für beide wichtig. PR-Informationen sind gut aufbereitet und zuverlässig, bieten gute Anregung für Themen, sind aber aus Sicht der Journalisten nicht unverzichtbar. Die Zusammenarbeit schätzen beide Parteien als partnerschaftlich. 
 
„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Arbeit der Journalisten und der PR-Praktiker weiter zusammenrückt. Wir bemerken ein stärkeres, produktives Miteinander – und dass der Fokus des Informationstransports gemeinsam verfolgt wird”, kommentiert Melanie Wallner, PR Leiterin und Putz & Stingl Gesellschafterin die Ergebnisse und ergänzt: “Auch wenn speziell PR-Agenturen natürlich meist auf Basis von Kundenwünschen agieren, sehen Journalisten auch, laut Studie, die Wichtigkeit der PR für beispielsweise strategische Entwicklung von Unternehmen“.
 
PR-Leuten fehlt Objektivität, Journalisten suchen vor allem das Negative
 
Kritisch wurde von den Journalisten angemerkt, PR-Leute informieren nur über die positiven Seiten ihrer Organisation und nicht objektiv, verwechseln Information und Werbung und wollen die Meinung von Journalisten beeinflussen. Selbst die Frage “PR-Leute lügen auch manchmal” erhielt einen hohen Zustimmungswert.
 
Laut der Meinung beider Berufsgruppen geht es Journalisten im Beruf vornehmlich darum, komplexe Sachverhalte zu erklären und das Publikum möglichst neutral und präzise zu informieren. Die PR sieht Journalisten mitunter aber auch kritisch, demnach suchen Journalisten vor allem das Negative/die Schlagzeile und seien nur auf die “sexy story” aus. 
 
Einfluss der PR auf Journalismus nimmt zu
 
Die Zusammenarbeit von PR und Journalismus ist für beide Berufsgruppen wichtig und sehen das Verhältnis zwischen einander als partnerschaftlich. Sowohl Journalisten als auch PR-Leute sehen aber einen zunehmenden Einfluss der PR und die Grenzen zwischen redaktionellen und werblichen Inhalte zusehends verschwimmen. So ersetzt PR-Material zunehmend journalistische Beiträge. 
 
“Der wachsende ökonomische Druck geht nicht nur mit dem Zwang zur Rationalisierung und Effizienzsteigerung einher, der Markt benötigt auch neue Erlösmodelle. Die Suche der Medien nach Einnahmen und der Drang der PR nach Berichterstattung bilden einen gemeinsamen Nenner, der auf der Hand liegt. Das Modell dafür muss aber erst gefunden werden”, kommentiert Bernhard Seikmann, Gründer von uncovr, die gegenwärtige Entwicklung zu bezahlter Berichterstattung.
 
Gesammelte Ergebnisse online abrufbar
 
Obwohl die Studie bereits 2018 veröffentlicht und mit dem ersten Platz des Franz-Bogner-Wissenschaftspreises-für-PR ausgezeichnet wurde, blieb die Studie der Branche nahezu unbemerkt. Die Ergebnisse wurden nun vom Originalquellendienst uncovr visuell aufbereitet und sind gesammelt auf uncovr.com/prstudie öffentlich abrufbar. 
 
Foto: uncovr Originalquellendienst

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