Promotion-Job als Sprungbrett für einen fixen Arbeitsplatz

In zahlreichen Branchen herrscht ein Fach- und Arbeitskräftemangel. Die aktuelle Situation zeigt: Die Corona-Pandemie hat die Situation verschlimmert – trotz nach wie vor herrschender hoher Arbeitslosigkeit. Personaldienstleister können rasche und flexible Abhilfe schaffen. Für Menschen, die in der Berufswelt durchstarten wollen, sind Promotion-Jobs zudem ein gutes Sprungbrett.

Die Corona-Pandemie ließ das Beschäftigungsniveau in einigen Bereichen flächendeckend sinken, wie beispielsweise in der Gastronomie, Event-Branche oder in vielen Teilen des Handels. Andere Branchen wiederum werden von der hohen Nachfrage förmlich überschwemmt und suchen dringend Personal.

Als Anbieter von rascher und flexibler Arbeitskraft können Personaldienstleister hier Abhilfe schaffen – sie beschäftigen in Österreich mittlerweile fast 100.000 Menschen quer durch alle Branchen: vom Promo-Job während des Studiums bis zu hochqualifiziertem kaufmännischen oder IT-Personal. Dazu kommt, dass Promotion-Jobs für Menschen auf Jobsuche auch ein gutes Sprungbrett sind. 

„Viele Unternehmen schätzen Berufserfahrung in der Promotion-Branche. Für Student*innen, die stets nebenbei gearbeitet haben, ist es später einfacher am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, so Gerhard Huber, Geschäftsführer des Personaldienstleisters easystaff. 

Sprungbrett für die Karriere

Arbeitssuchende und Berufseinsteiger*innen können von diesem Arbeitsmodell profitieren. Einer Studie der WKO zufolge fängt jede zweite Arbeitskraft eines Personaldienstleisters bei einem der Unternehmen, für das er oder sie tätig war, in einem festen Beschäftigungsverhältnis an.

Nach langer Jobsuche bieten Personaldienstleister so die optimale Möglichkeit, um wieder ins Berufsleben einzusteigen. Bei seriösen Anbietern erhalten Mitarbeiter*innen eine umfangreiche Schulung und die Option, verschiedene Branchen kennenzulernen. So kann später die geeignete Position für eine Fixanstellung gefunden werden.

„Mit dem Ende der Schulzeit wissen junge Leute oft nicht welchen Karriereweg sie einschlagen sollen. Hier bieten sich Promotion-Jobs besonders an. Es warten abwechslungsreiche Aufgaben und die Möglichkeit in unterschiedlichen Bereichen zu schnuppern“, erklärt Thomas Huber, Geschäftsführer von easystaff. 

Flexibilität als Gebot der Stunde

Der Wunsch nach flexiblem Arbeiten ist durch die Corona-Pandemie weiter verstärkt worden. Neun von zehn Arbeitnehmer*innen fordern mehr Flexibilität in Bezug auf den Arbeitsort und die Arbeitszeit, so die Ergebnisse einer aktuellen Ernst & Young-Studie. Einer Umfrage von PwC Österreich zufolge ist jungen Arbeitnehmer*innen im Alter von 16 bis 28 Jahren flexibles Arbeiten sogar wichtiger als ihr Grundgehalt. Aber auch für Unternehmen spielt Flexibilität eine große Rolle.

In Zeiten von Fachkräftemangel und akuten Personalengpässen bewährt sich das Modell der Personaldienstleister nämlich besonders: Innerhalb kürzester Zeit die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben, ist ein enormer Wettbewerbsvorteil. „Wir ersparen Unternehmen intensives Suchen und lange Ausbildung.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist das ein großes Plus“, sagt Martin Zauder, Geschäftsführer von easystaff. Personaldienstleister hoffen daher, ihre klassische Rolle als Anbieter von flexibler Arbeitskraft in der aktuellen Situation besonders gut einsetzen zu können.

Foto: Andreas Reischütz


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