Schwerpunkt im März: Starke Frauen auf Flimmit

Starke Frauen, starkes Programm! Unter dem Motto „streaWOmen auf österreichisch“ präsentiert Flimmit (flimmit.at) im März drei große Schwerpunkte rund um Frauen in der Filmbranche: In einer „Hall of Female“ werden 28 Steckbriefe erfolgreicher Frauen vorgestellt. Verena Altenberger kuratiert ihre persönliche Flimmit-Kollektion.

Flimmit startet gemeinsam mit der Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films die „Flimmit-Werkstattgespräche“ und wirft einen (weiblichen) Blick hinter die Kulissen, der Einblicke in den Arbeitsalltag von u. a. Regisseurinnen, Maskenbildnerinnen, Produzentinnen, Editorinnen oder Kamerafrauen gibt. Abgerundet wird das Streamingpaket im März mit Kollektionen zu Dokumentarfilmerinnen, großen Frauen der Geschichte und zahlreichen Neustarts, darunter „Anna Fucking Molnar“ und „Die Dohnal“.

Petra Höfer, Leiterin On-Demand-Dienste Flimmit und myfidelio im ORF:

„Unser Schwerpunkt ‚streaWOmen auf österreichisch‘ ist ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Filmbranche vor und hinter der Kamera. Wir sind sehr stolz, dass wir die Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films, Verena Altenberger, für diese Kooperation gewinnen konnten. Aus der Idee der ‚Flimmit-Werkstattgespräche‘ sind zehn wunderbare Begegnungen entstanden, die die Vielfalt der einzelnen Berufsbilder zeigen und ganz persönliche Einblicke in die Filmwelt aus der Perspektive starker Frauen geben. Fazit: Fortsetzung folgt.“

Verena Altenberger, Schauspielerin und Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films:

„Eine Welt, in der mehr als die Hälfte der Bevölkerung benachteiligt wird, ist keine ideale Welt. Das erleben wir täglich im Kleinen und gerade auch mit massivsten Auswirkungen. Eine Welt, in der Frauen, Inter-, Nicht-binäre, Trans- und Agender-Menschen, aber auch People of Color und Menschen mit Behinderung benachteiligt werden, ist für niemanden die beste aller Welten. Diese Benachteiligung betrifft so viele Bereiche: Politik, Wirtschaft, aber auch die Kultur. Ungerechtere Bezahlung, weniger entscheidende Führungspositionen, schlechtere medizinische Versorgung. Sogar Sicherheitsgurte schützen Männer besser als andere, weil sie an anatomisch männlich geformten Crashtestdummies getestet werden. Und viel, viel, viel zu oft noch denken Männer von Frauen als ihrem Besitz, wenden Gewalt an, töten im Extremfall.

Ich habe auf der Suche nach gelebter Freiheit, Idealismus und dem Wunsch, die Welt zu verbessern, in der österreichischen Kulturbranche eine Heimat gefunden. Als Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films ist es mir eine besondere Freude, mich noch viel mehr als zuvor mit Frauen aus der Branche auszutauschen.

Welche Berufe gibt es in der Filmbranche, wie sehen die genau aus, was raten diese erfolgreichen Frauen Jüngeren, die vielleicht von einem ähnlichen Weg träumen und welche Wünsche haben sie an die Zukunft? Das alles wollte ich schon immer fragen, mal banal, mal emotional, mal tiefgehend. Dank der österreichischen Streamingplattform Flimmit durfte ich nun stellvertretend für alle Interessierten diese Fragen zehn faszinierenden Frauen vor und hinter der Kamera stellen. Ich glaube an eine Welt, die dann gut ist, wenn alle Menschen gleichberechtigt sind. In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen einen schönen internationalen feministischen Kampftag und nie vergessen: Zusammen sind wir stärker.“

Flimmit-Werkstattgespräche mit Verena Altenberger

Gemeinsam mit Verena Altenberger hat Flimmit ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt: die „Flimmit-Werkstattgespräche“. Zehn „Interviews“ werfen einen persönlichen Blick hinter die Kulissen der Filmwirtschaft und beleuchten Berufsbilder und Arbeitsalltag weiblicher Filmschaffender. Zu Wort kommen Veronika Albert (Kostümbild), Marie Kreutzer (Regie & Drehbuch), Maddalena Hirschal (Schauspiel), Eva Testor (Kamera & Drehbuch), Sabine Moser (Produktion), Katharina Haring (Szenenbild), Nora Czamler (Ton), Tünde Kiss-Benke (Maskenbild), Nora Schmied (Casting) und Joana Scrinzi (Editorin).

Flimmit Hall of Female

Flimmit setzt sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Filmbranche ein und stellt die ersten 28 Frauen in den Mittelpunkt der „Hall of Female“. Die filmischen Steckbriefe sind ab heute unter women.flimmit.at abrufbar. Zu sehen sind Kurzclips, Statements der Protagonistinnen, ein kurzer Steckbrief und Hinweise auf die Produktionen, die auf Flimmit präsentiert werden können. Die „Hall of Female“ bleibt langfristig auf Flimmit eingebunden und wird laufend erweitert. Mit dabei sind Adele Neuhauser, Franziska Weisz, Verena Altenberger, Ursula Strauss, Katharina Straßer, Mirjam Unger, Sabine Derflinger, Jessica Hausner und viele mehr.

Neues Feature: Kuratierte Kollektionen zum Start mit Verena Altenberger

Das Flimmit-Team arbeitet ständig an der Planung zusätzlicher Features und Programmideen. Ab 8. März werden deshalb „kuratierte Kollektionen“ in das Flimmit-Angebot integriert, die mit authentischen Empfehlungen als Orientierungshilfe durch das gesamte Programm führen. Gleich zum Start darf sich das Publikum auf eine von Verena Altenberger kuratierte Kollektion freuen, die Filme, Serien und Dokus von und mit starken Frauen zeigt.

Verena Altenberger selbst ist ab 8. März in dem Familiendrama „Die beste aller Welten“ auf Flimmit zu sehen. Für ihre Rolle als drogenabhängige Mutter, die um das Sorgerecht für ihren Sohn kämpft, erhielt Altenberger zahlreiche Auszeichnungen, darunter u. a. der Österreichische Filmpreis und der Bayerische Filmpreis.

Das war noch nicht alles

Abgerundet wird das Streamingpaket im März mit neuen Kollektionen zu „Großen Frauen der Geschichte“, „Dokumentarfilmerinnen“ und „Starke Frauen, starke Rollen“. Darunter u. a. „Die Dohnal“, eine preisgekrönte Doku von Regisseurin Sabine Derflinger über Johanna Dohnal, eine wichtige Wegbereiterin für Frauenrechte in Österreich (verfügbar ab 1. März).

Ebenfalls neu auf Flimmit (ab 3. März): „Rule of Law – Justiz im Kosovo“, eine spannende Doku über die UNO-Richterin Claudia Franz von Regisseurin Susanne Brandstätter, die 2007 mit dem Wiener Filmpreis ausgezeichnet wurde. Weitere Neustarts (ab 24. März) im Zuge der Kollektion „Starke Frauen, starke Rollen“: „Anna Fucking Molnar“, eine Komödie von Sabine Derflinger mit Nina Proll in der Hauptrolle, und „Nordrand“, ein vielfach ausgezeichnetes Drama von Barbara Albert, das Nina Proll 1999 zum Shootingstar der österreichischen Filmszene machte.

Maria Furtwängler ermittelt jetzt auf Flimmit

Spannend wird es am 10. März, wenn ein neues „Tatort“-Paket Premiere auf Flimmit feiert. In 18 Folgen ermittelt diesmal Maria Furtwängler als Hauptkommissarin Charlotte Lindholm in Hannover. Ihr erster Fall 2002 kam durch eine Handvoll vergifteter Kekse aus der „Lastrumer Mischung“ ins Rollen und schon bei ihrem Einstand machte Lindholm klar: „Ich bin eine moderne, selbstbewusste Frau, die am liebsten im Alleingang arbeitet.“

Foto: ORF/Hans Leitner


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