Sigrid Krupica, CEO Grayling Austria: Sie trifft immer den richtigen Ton

Agentur des Jahres, Staatspreis PR – wie macht das Grayling Austria?  ABW sprach darüber mit CEO Sigrid Krupica.


„Die Auszeichnung als Agentur des Jahres teilen wir mit unseren Kollegen in den 25 anderen Grayling Offices in ganz Europa. Und auch die mit dem Staatspreis PR ausgezeichnete #bakeagainstpoverty Kampagne im Auftrag des Wiener Generationencafés Vollpension wurde von unserem internationalen Team mitgetragen. Was es dazu braucht? Ein Team von kreativen und engagierten Menschen, die sich mit viel Herzblut und voller Überzeugung an große Projekte heranwagen. Und natürlich auch Auftraggeber, die ebenso mutig und zuversichtlich sind“, so die PR-Spezialistin, die in nicht immer einfachen Zeiten auf Ihr Leitmotiv vertraut: „Von einem Tag auf den anderen zu leben ist manchmal auch okay. Jedenfalls ist Gelassenheit in den meisten Situationen ein guter Ratgeber.“

Mega-Thema digitale Transformation
Derzeit herrsche ein großer Kommunikationsbedarf zur digitalen Transformation, die Unternehmen wie Organisationen und öffentliche Einrichtungen weiterhin stark fordert, so Krupica. Ein Thema, das die Branche ihrer Meinung nach noch lange begleiten werde. Ebenso die großen Umbrüche am Arbeitsmarkt. In diesem Bereich sei es für Unternehmen wichtiger denn je im weitesten Sinne des Wortes den richtigen Ton zu treffen. Und zwar in der externen und internen Kommunikation gleichermaßen. 

Inhalte müssen verständlich sein

Was Unternehmen in Zeiten wie diesen keinesfalls unterschätzen sollten? „Erstens: Unsere Aufmerksamkeitsspanne ist durch die Millionen von Botschaften, die uns täglich erreichen, so knapp wie nie zuvor. Zweitens: Viele Zusammenhänge sind inzwischen so komplex, dass sie uns völlig überfordern. Beidem muss mit guter und einfach verständlicher Kommunikation richtig begegnet werden“, empfiehlt Sigrid Krupica und verrät auch gleich Ihre Pläne für dieses Jahr: „Am Ball bleiben, neue Projekte und Möglichkeiten ausloten und niemals damit aufhören mich selbst und meinem Team weiterzuentwickeln.“

Foto: Peter Rigaud