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Kategorie: News/Marketing & PR
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Groll-PR Erfolgsgeschichte

Begonnen hat alles auf „kleinstem Raum“ in der Porzellangasse im 9. Wiener Gemeindebezirk. Nach fünf Jahren wurde es langsam eng und die Agentur übersiedelte für die nächsten zehn Jahre in den 18. Bezirk in die Gentzgasse, nach weiteren zehn Jahren in die Köstlergasse 1 – eines der schönsten und meist abgebildeten Jugendstilhäuser (Otto Wagner) Wiens. „Seit 2003 „residieren“ wir im 1. Bezirk, in der Elisabethstrasse 10 – mit der besten Absicht diesen Standort nicht mehr zu wechseln“, sagt Agentur-Gründerin Waltraud Groll. Aufbauarbeit? Diesen Begriff verwendet sie nicht so gern: „Wir sagen „gebaut und renoviert“ wird in einem funktionierenden Unternehmen ständig. Dass diese „These“ für uns stimmt, beweisen unsere Kunden, die uns zu einem großen Teil schon über 30 Jahre die Treue halten und das spricht dafür, dass diese „Arbeiten“ unmerklich und harmonisch vor sich gehen.“ Sozusagen „fließend“ ist auch die nächste Generation in die Agentur eingetreten und seit beinahe fünf Jahren liegt die Geschäftsführung in den Händen von Martin Groll, der die Agentur im bewährten Spirit weiterführt. Mastermind ist und bleibt Waltraud Groll. Das Agentur-Team besteht aus fünf äußerst engagierten Mitarbeitern, die die Philosophie teilen und Freelancern, die je nach Aufgabenstellung mit ins Team geholt werden. Das Motto in der Agentur lautet: „Nicht wir, sondern unsere Kunden stehen im Blickpunkt!“

Ausgezeichnet

Und die Kundenliste kann sich sehen lassen, sie reicht Beiersdorf, Delta pronatura, Emmi, Bonbonmeister Kaiser, Maresi, Procter&Gamble, Saba, s.a.m. Pharma, Dr. A & L. Schmidgall, SinaPharm und dem Thermenhotel Ronacher bis hin zurVFI Vereinigte Fettwaren Industrie und der VOG AG. Zahlreiche Auszeichnungen „pflastern“ den Weg von Waltraud groll und ihrem Team: Blaues Skalpell 2007 für TurboSlim (S.A.M. Pharma), Out of Home Award 2011 und 2012 für Emmi Caffé Latte, Best 2011 - 1st Austrian Bi-Oil Award für Bi-Oil (Best Central European Launch 2011), der Effie Award 2012 - Platin und Gold für Bi-Oil (delta pronatura) und der Effi Award 2013 – Gold für Bi-Oil (delta pronatura). Wobei weiter zurückliegende Auszeichnungen – wie die spektakuläre Einführung 2002 von Emmi Energy Milk mit einer Platzierung unter den Top 10 Werbespots – gar nicht mehr in den Fokus gerückt wird. Testimonial übrigens war der genau zu diesem Zeitpunkt der mit „Ich bin der Anton aus Tirol“ groß gewordene DJ Ötzi.

Highlights

Zu den Higlights der jüngeren Vergangenheit zählt für Waltraud Groll die Produkteinführung von Bi-Oil in einen von Lotionen dominierten Körperpflege-Markt im Jahr 2011. „2012 gezielte Kommunikation, um das Segment der Körperöle auszubauen und die marktführende Position weiter zu stärken. Durch eine universelle PR-Präsenz ist es 2012 und 2013 gelungen, Bi-Oil als DAS Körperöl für alle Fälle zu festigen und die Käuferinnen zum Wiederkauf zu überzeugen.“ 2013 startete die PR-Kampagne „Kinderzähne haben Freunde“: „Procter & Gamble Austria startete im September 2013 ganz im Sinne der weltweit neuen familienbezogenen Charity-Linie von P&G International gemeinsam mit SOS-Kinderdorf ein österreichweites Projekt zur Förderung der Zahngesundheit mit Workshops zum richtigen Zähneputzen und Ausstattung der Kinderdörfer mit elektrischen Zahnbürsten von Oral-B und blend-a-med Zahncremen. Ein Projekt, das weltweit von Procter & Gamble als Pilotprojekt ausgeschrieben und von P&G Österreich gemeinsam mit uns „gewonnen“ wurde. Besondere Freude daran bereitet, wie sehr sich die Kinder der SOS Kinderdörfer mit unserem Zahnputzkrokodil Crocky identifizieren und auf spielerische Art lernen für ihre Zahngesundheit zu sorgen.“ 2013 ließ es die Agentur auch sehr lustig und bodenständig angehen: Frivissa und Österreichs liebste Speis’ - das Schnitzel - waren die Hauptdarsteller. Walter Lutz, Stadlwirt aus Nauders, präsentiert das größte Schnitzel Österreichs. „Und weil wir nur machen, was wir auch für sinnvoll erachten, gab’s dafür keine Pressekonferenz sondern schlicht, einfach und urig eine „Schnitzlgaudi“, die großen Anklang (und damit auch eine entsprechende Berichterstattung) fand und dem alteingesessenen Produkt Frivissa einen kräftigen „Schub“ gab. Keine einmalige Aktion, sondern vielmehr der Start einer Philosophie, die sich auch 2014 und noch weitere Jahre wie ein roter Faden durch unseren Auftritt ziehen wird. 2014 setze man verstärkt auf Umwelt: Im Rahmen einer Baumpflanzaktion pflanzte Bonbonmeister Kaiser (Sportsponsor der Handballmannschaften Füchse Berlin, Bregenz Handball und SG INSIGNIS Handball WESTWIEN) gemeinsam mit den Handballspielern WESTWIEN einen Wald von Tannen beim Stift Heiligenkreuz im Biosphährenpark Wienerwald.  „Ein Dankeschön an die Natur von Bonbonmeister Kaiser. Immerhin, die Tannen stehen nicht nur im Logo, sondern waren auch „Pate“ für die ersten Kaiser Brustkaramellen. Damals noch von Hand gesammelt und verarbeitet. Heute geschieht das zwar nicht mehr von Hand, der Philosophie ist Kaiser aber treu geblieben – in „unseren“ Wohltu-Zuckerln sind nur echte Kräuter – und das in einem Anteil bis zu 60 Prozent.“ 40 Jahre ist die Agentur von Waltraud Groll erfolgreich. Aber wie gesagt, Aufbauarbeit, Weiterarbeit, diese Begriffe verwendet sie nicht so gern. „Wir nennen es „gesammelt“ Freude an unserer Arbeit, Freude gemeinsam mit unseren Kunden und allen unseren Partnern, egal ob aus Medien, Kunst, Vereinen, Sport – und wir können versichern, dass wir noch eine ganze Menge vor haben: Ernsthaftes, Spaßiges, Unterhaltsames, Lehrsames, wissenschaftlich Aktuelles .“Eines werden sämtliche Projekte gemeinsam haben: „Kompetenz, Offenheit und Ehrlichkeit – die für uns wesentlichen Stützpfeiler unserer Aufgabe.“


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Groll-PR Erfolgsgeschichte

Waltraud Groll, Groll PR im ABW-Interview

„PR muss man leben“

Wie kamen sie in die Branche, vor 40 Jahren steckte sie wahrscheinlich in Österreich noch in den Kinderschuhen?
Sie haben recht, PR stand damals noch total in den Kinderschuhen. In die Branche bin mehr durch Zufall gekommen. „Schuld“ war mein „Kommunikationstalent“: Ich habe einfach „vermittelt“ – die ersten Aktionen waren Nivea Baby und der Hustinettenbär. Alles weitere hat sich dann entwickelt.

Sie sind seit vielen Jahren erfolgreich - wie machen Sie das?

Genau genommenseit 1974. Ein (persönliches) Erfolgsrezept gibt es nicht wirklich – oder vielleicht doch: allen Partnern auf Augenhöhe begegnen, sowohl in der Medienlandschaft wie auch bei Kunden echte Freundschaften aufbauen und einfach nicht in seiner Entwicklung „stehen bleiben“, für Neues offen sein und auf „Mitarbeiter“ im wahrsten Sinne des Wortes wert legen und diese auch als solche schätzen.

Wie hat sich die Branche in den letzten Jahren gewandelt?

Sie ist umtriebiger geworden. PR hat eine höhere Wertigkeit – es gibt aber natürlich auch das Problem, das vieles an Preisdumping passiert und so mancher glaubt, wenn er einmal einen „Aufsatz“ geschrieben hat, dann ist er bereits ein Fachmann. Umso wichtiger ist es natürlich einfach am Ball zu bleiben und Kompetenz zu beweisen.

Haben sich die Anforderungen der Kunden geändert?

Bei uns nicht wirklich. Wir haben unsere Kunden schon sehr lange, sie wissen, dass sie sich auf uns verlassen können. Neukunden bekommen wir ausschließlich durch Empfehlung – und das Schöne: Auch sie bleiben und sind zufrieden.
PR-Agenturen gibt es viele - was trennt die Spreu vom Weizen?
Kompetenz ohne Humor und die Freude an der Arbeit zu verlieren. PR kann man nicht „machen“, PR muss man einfach leben. Wer das macht ist erfolgreich!

Was zeichnet Ihre Agentur aus?

Kompetenz, Offenheit, Ehrlichkeit (vor allem auch den Medien gegenüber, wenn die einmal belogen werden, das vergessen sie nie!), profundes Wissen und Mitarbeiter, die diese Philosophie teilen.

Warum sind gerade in der PR-Branche Frauen stark vertreten - und auch erfolgreich?

Ich denke, sie sind kommunikativer, können sich besser in eine Situation einfühlen, sind gewohnt in Augenhöhe mit Partnern umzugehen und sich flexibel auf eine Situation einzustellen. Ich denke aber, es gibt auch Männer, die das sehr gut können :-)

Bitte ein Karrieretipp für eine junge Frau.

Mit Begeisterung an die Aufgabe ran gehen und sich wirklich nur für diesen Beruf entscheiden, wenn er Freude macht. Eine natürliche Neugier und die Fähigkeit Botschaften zu übermitteln, zu kommunizieren und Netzwerke zu nutzen kann in keinem Fall schaden.