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Kategorie: News/Industrie & Energie
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Mag. Heidrun Girz, Leitung Innovations-management in der VIVATIS-Gruppe: Vom Verkauf ins Management

Mag. Heidrun Girz leitet seit 2013 den Bereich Innovationsmanagement in der VIVATIS-Gruppe. Als Betriebswirtin begleitet sie das Topmanagement bei der strategischen Planung und operativen Umsetzung von Innovationsprojekten. Zuvor war sie Customer Collaboration Manager bei Coca Cola Hellenic Austria. Ihr beruflicher Werdegang begann mit der Funktion der Filialleiterin bei Gerngross, danach bei Merkur – vom Handel schaffte sie den Sprung bis ins Management. Und weil nicht nur Praxis sondern auch Theorie zählt, schloss sie 2007 das berufsbegleitende Studium „Unternehmensführung & Management“ an der FH-Wien ab. Wer so viel Einsatzfreude zeigt, kann nur Karriere machen. Was würde Mag. Heidrun Girz als ihren größten Erfolg bezeichnen? „Die entscheidende Frage ist, wie man Erfolg für sich selbst definiert. Ich stelle mir diese Frage vor allem nach besonders arbeitsintensiven Phasen in Form einer Reflexion immer wieder aufs Neue. So kann ich den Erfolgsgrad für mich neutraler bewerten. Nach spannenden Positionen, wie jener als Customer Collaboration Manager bei Coca-Cola, verantworte ich seit 2013 das konzernale Innovationsmanagement der VIVATIS Holding AG. In dieser facettenreichen Funktion steuere und begleite ich die strategische und operative Innovationsarbeit. Die kurzen Entscheidungswege machen es möglich, sehr zielgerichtet am Programm zu arbeiten. Die VIVATIS-Gruppe im Innovationsbereich zu begleiten, ist für  mich jeden Tag aufs Neue eine sehr bereichernde Aufgabe.“ Würde sie heute etwas anders machen – vielleicht einen direkteren Weg ins Management einschlagen? „Mein Weg war gut und richtig für mich. Ohne diesen Weg könnte ich viele Herausforderungen nicht so gewinnbringend, effizient, mit Freude und einer gewissen inneren Balance umsetzen“, so Girz. Der Lebensmittelhandel und die FMCG-Branche sind für Girz generell sehr faszinierende Branchen. „Um das Thema Innovation ganzheitlich und nachhaltig in unserer Unternehmensgruppe zu etablieren, beschäftige ich mich auch sehr intensiv mit der Unternehmenskultur, den Menschen und der Organisationsentwicklung. Dabei lerne ich in vielen Workshops top motivierte Persönlichkeiten kennen. Das ist besonders wertvoll. Andererseits begeistern letztendlich die wirtschaftlichen Früchte der Innovationsarbeit. Das ist dann ein besonderer, gemeinsamer Erfolg, zu dem ich ein Stück weit beitragen darf.“ Ihr Tipp für all jene Frauen, die in ihre Fußstapfen treten und Karriere machen möchten? „Nicht alles steht in einem Report. Man muss auch zwischen den Zeilen lesen und ganzheitlich interpretieren können. Dazu gehört im Business auch zu beobachten und bei Gesprächen mit Mitarbeitern, Kollegen und Kunden respektvoll zuzuhören. Dann ergeben sich oft alternative Lösungen, die nachhaltig die besseren sind.“