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Maria Mayr – Fussl Modestraße

Der Name Fussl ist eine Referenz an die Gründungsjahre des Unternehmens unter Felix Fussl, der 1871 eine kleine Greißlerei in Ort im Innkreis eröffnete. Viele Jahre später, 1963, übernahm dessen Urenkel Karl Mayr das Geschäft, indem eine Mitarbeiterin beschäftigt wurde. Ende der 60er Jahre verdoppelte der heutige Seniorchef die Verkaufsfläche und eröffnete den ersten Selbstbedienungs-laden im Innviertel.
1981 begann die Filialisierung mit der ersten Fussl-Filiale in Ried im Innkreis. Bis 1996 leitete Karl Mayr gemeinsam mit seiner Gattin Berta das Unternehmen, ehe die Söhne Karl und Ernst Mayr die Geschäftsführung des Familienbetriebes mit 15 Standorten übernahmen. Unterstützt von Frau Mag. Maria Mayr, sie ist die Ehefrau von Karl Mayr jun. Maria Mayr zeichnet für den gesamten Einkauf der Damenmode bei Fussl verantwortlich . Die weitere Entwicklung und Expansion der Fussl Modestraße wurde in Angriff genommen. Heute ist die Fussl Modestraße das größte und erfolgreichste Modeunternehmen Österreichs, das sich nach wie vor in heimischem Familienbesitz befindet. Der Umsatz des Unternehmens lag 2013 bei 127 Millionen Euro, was einer Steigerung von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die höchste Bonität
Das Familienunternehmen aus Ort im Innkreis schaffte heuer im Herbst auch ein Kunststück, das keiner der Mitbewerber sonst zustande brachte: „Fussl wurde als einziger Textilhändler in der Risikoklasse „Null“ gelistet. Wir haben die höchste Bonität von allen Textilhändlern in Österreich“, sagt Maria Mayr. Damit hat das Familienunternehmen hat große Namen wie H&M, Zara und andere hinter sich gelassen. Das kam allerdings nicht von heute auf morgen: „Wir haben uns immer deutlich besser als der Durchschnitt in Österreich entwickelt. Die Statistik wies in den letzten Jahren ein Null- bis Minuswachstum für die Branche aus, Fussl hatte immer flächenbereinigt ein Plus geschrieben. Nicht nur beim Unsatz, sondern auch beim Ertrag waren und sind wir immer gut unterwegs“, erklärt Maria Mayr. Was mit einer kleinen Greißlerei begann, ist heute ein Familienunternehmen mit 152 Standorten, darunter auch Espritshops, Fussl ist der größte Franchisenehmer der Marke in Österreich. Über 1.000 Menschen beschäftigt des Unternehmen. „Kurz vor Weihnachten hatten wir 1.111 Mitarbeiter. Wir arbeiten sehr stark mit Teilzeitkräften, vor allem Mütter“, sagt Maria Mayr. Fussl ist sehr stark am Land präsent, gerade im ländlichen Raum ist es für Frauen nicht einfach, Jobs „vor der Haustüre“ zu finden.  „Es ist eine Win-Win-Situation für beide“, so Mayr.

Österreicher für Österreicher
Fussl versteht sich als „Modenahversorger“ und bietet Mode an, die speziell auf den österreichischen Kunden abgestimmt ist. „Wir sind ein Österreicher für Österreicher. Wir konzentrieren uns auch in der modischen Ausrichtung ganz darauf“, sagt Maria Mayr. Man wendet sich ganz bewusst an „Menschen in Familiensituationen“. „Unsere durchschnittliche Kundin hat Kinder und in der Regel kommt auch ihr Mann, der mit ihr bei uns einkauft“, so Mayr. Das beeinflusst auch die Standortwahl:  „Wir achten immer darauf, dass die Filiale gut erreichbar ist, dass es idealerweise Parkmöglichkeiten gibt. Da wir für einen Standort, an dem wir Damen-, Herren- und Kindermode anbieten, eine gewisse Fläche brauchen, sind unsere Filialen natürlich oft auf der „Grünen Wiese““. Gerade für die Zielgruppe der Mütter und ihrer Familien ist das wichtig.

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