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LH Mikl-Leitner und Bürgermeister Ludwig beim Symposium „Wirtschaftsmotor Ostregion“

Das Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse war jüngstd Schauplatz eines Symposiums zum Thema „Wirtschaftsmotor Ostregion“. Eröffnet wurde die Veranstaltung, die auf Initiative von „Austrian Roadmap 2050“, der Plattform für Mobilität & Infrastruktur, durchgeführt wurde, von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig mit einer Gesprächsrunde zu den Themen Wirtschaft, Mobilität, Infrastruktur, Digitales und Nachhaltigkeit. Im Anschluss daran folgten hochkarätig besetzte Experten-Panels aus den Branchen Wirtschaft und Infrastruktur.

Landeshauptfrau Mikl-Leitner unterstrich die gute Zusammenarbeit von Wien und Niederösterreich; „die Sinn macht“, um Chancen zu nutzen und Entwicklungen voranzutreiben. „Wien als urbaner Raum braucht das Umland und umgekehrt, davon profitieren beide Bundesländer.“ Im aktuellen EU-weiten "Wettbewerbsindex der Regionen" belege Niederösterreich bereits Platz 29 von nahezu 300 Regionen, so Mikl-Leitner im Gespräch mit Moderator Rainer Nowak.

Eine „große gemeinsame Herausforderung“ wäre auch die Mobilität, so die Landeshauptfrau weiter. „Die Menschen wollen rasch und zuverlässig von A nach B kommen.“ Dafür brauche es sowohl Angebote für den öffentlichen Verkehr als auch für den Individualverkehr. Der neue Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB sollte deshalb bald unterzeichnet und auch Projekte wie der Lückenschluss der S1 und der Bau des Lobau-Tunnels in Angriff genommen werden. Dafür brauche es zunächst die rechtlichen Voraussetzungen. Sollten diese vorliegen, müsse das Vorhaben rasch in Angriff genommen werden.

Auch die Umsetzung des 5G-Netzes, die neue Generation im Mobilfunk, habe eine zentrale Bedeutung für den Wirtschaftsstandstandort Niederösterreich und ganz besonders für den ländlichen Raum, so die Landeshauptfrau. Niederösterreich sei hier Vorreiter und forciere ein sogenanntes Public-Private-Partnership-Modell (PPP).

Eine „gute Kooperation“ mit der Bundeshauptstadt gebe es auch bei Forschungseinrichtungen, sagte Mikl-Leitner und erinnerte daran, dass Niederösterreich bis 1989 über keine eigene Universität und Forschungseinrichtung verfügte. „Heute haben wir eine Wissenschafts-und Forschungsachse von Krems über Wieselburg, St. Pölten, Tulln und Wiener Neustadt bis Klosterneuburg und über 22.000 Studierende.“ Der WasserCluster Lunz wiederum zeige, dass Forschung auch im ländlichen Raum funktionieren kann, so Mikl-Leitner abschließend.

Bürgermeister Ludwig sagte, dass Wien der wichtigste Universitätsstandort im deutschsprachigen Raum ist. Im internationalen Wettbewerb brauche es die „besten Köpfe“, auch junge Frauen sollten für Technik begeistert werden. Der Bürgermeister sprach sich ebenfalls für den Bau der Nordost-Umfahrung von Wien aus, damit der „Verkehr nicht durch die Stadt rollen muss“. Auch die Donau habe noch „großes Potenzial“ und sollte als umweltfreundlicher Verkehrsweg forciert werden. Durch Meditationsverfahren konnten „viele der Einwände für den geplanten Bau der 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat entkräftet werden“.

Foto: NÖ Landesregierung

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