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Dr. Christine Dornaus, Wiener Städtische 4/09

Vorstandsmitglied Wiener Städtische

Seit Kurzem ist Christine Dornaus Vorstandsmitglied des Österreich-Ausschusses der Wiener Städtischen. Die Karrierefrau und zweifache Mutter über Veranlagung in Zeiten der Krise und wie sie Beruf und Familie vereinbart.
Inwiefern spürt man in Ihrem Verantwortungsbereich (spez. Wertpapiere, Fonds) die Finanzkrise?
Die Wiener Städtische steht als Versicherungsund Finanzdienstleistungsunternehmen in diesem Bereich vor neuen Herausforderungen. Als institutioneller Investor veranlagen wir im Interesse unserer Kunden traditionell konservativ , d.h. nur ein geringer Teil ist in Aktien veranlagt, der überwiegende dagegen in Staatsanleihen oder in festverzinsliche Wertpapiere von Emittenten sehr guter Bonitätsklassen, wie z.B. aus dem Energieversorgungsbereich. Daneben veranlagt die Wiener Städtische in Liegenschaften und Beteiligungen sowie Darlehen mit zumeist hypothekarischer Besicherung.

Wie gehen Sie vor?
Im gesamten Veranlagungsbereich werden wir unsere Diversifikationsstrategie fortsetzen, um damit das Veranlagungsrisiko auf verschiedene Anlageformen zu streuen. Die Wiener Städtische verteilt ihre Veranlagung sehr risikobewusst auf Wertpapiere – diesen Anteil haben wir bereits reduziert –, Beteiligung, besicherte Darlehen und ertragsstarke Immobilien. Gerade im Bereich der Veranlagung kommt uns die Partnerschaft mit der Erste Bank im Bereich Fondsmanagement sehr entgegen. Wir intensivieren die Kooperation mit der Erste Bank in diesem Bereich laufend und nutzen so die Kernkompetenz unseres Bankpartner.

Sie sind eine von zwei Frauen im Vorstand und zugleich zweifache Mutter – wie bringen sie das alles unter den viel zitierten Hut?
Ich kann mich glücklicherweise auf die Unterstützung meiner Familie verlassen. Zudem komme ich mit wenig Schlaf aus – Zeitgewinn für die Bewältigung meiner Aufgaben.
Foto: Wiener Städtische Versicherung