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Richtigstellung zur Inflation - Nicht die Hotellerie macht den Österreichern das Leben teurer, sondern der Staat

Die große Koalition hat die Umsatzsteuer auf Hotelnächtigungen von 10 auf 13 Prozent erhöht und die Abschreibungsdauer verlängert: „Das war eine gezielte Maßnahme: mehr Staatseinnahmen auf Kosten der Hotels und ihrer Gäste. Wir wollten diese Erhöhung nicht. Die Bundesregierung hat gesagt, gebt sie an die Gäste weiter. Das ist das Ergebnis“, erklärt die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, Michaela Reitterer: Nicht die Hotellerie macht den Österreichern das Leben teurer, sondern die Regierung.

Eine aktuelle Branchenanalyse der ÖHV zeigt: Die Einnahmen in der Hotellerie sind seit der Wirtschaftskrise um 27 % gestiegen, die Kosten um 29 %: „Und der allergrößte Teil der Kostensteigerungen sind höhere Verwaltungskosten, Steuern, Abgaben und Gebühren von den Gemeinden“, bedauert Reitterer.

ÖHV – die Interessenvertretung im Tourismus

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung rund 1.400 Betriebe in ganz Österreich. Mit rund 160.000 Betten haben ihre Mitglieder rund zwei Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten Österreichs für ihre Gäste im Angebot. Pro Jahr erwirtschaften die ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und Freizeitbetriebe zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.

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