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Chirurgen-Karriere: Vom Dschungelspital in Paraguay in die Grinzinger Radetzky Villa

Mehr als 8.000 Operationen hat die ästhetische und rekonstruktive Chirurgin bereits durchgeführt – sie zählt damit zu den Spitzenmedizinerinnen des Landes. Die gebürtige Hannoveranerin wusste bereits nach der Matura und einem Aufenthalt in einem Dschungelspital in Paraguay, dass sie Medizin studieren will. Sie bestand den Aufnahmetest als eine der Besten, um die Ausbildung finanzieren zu können, arbeitet sie als Intensivkrankenschwester bei Prof. Dr. Rudolf Pichlmayr, dem ersten Lebertransplanteur Europas. Er schickte die Ausnahmebegabung zur Weiterbildung nach Pittsburgh (USA) und Wien. 

Nach der Promotion stand für die Ärztin fest: Die Transplantationschirurgen, ein „24-Stunden-Job“, ist der Familienplanung nicht förderlich. Heike Klepetko, Mutter einer mittlerweile 17-jährigen Tochter und eines 19-jährigen Sohnes, wechselte das Fach. Nach einem Aufenthalt in Boston an der Harvard Medical School begann die Liebe zur Plastischen Chirurgie. Zurück in Wien erhielt sie sofort eine Ausbildungsstelle bei der bekannten Plastischen Chirurgin Univ.-Prof. Dr. Maria Deutinger. Sie wurde zur Lehrmeisterin und Freundin, zur Mutter im chirurgischen Sinn und führte Heike Klepetko in die Feinheiten der Rekonstruktiven Chirurgie ein. Nach weiteren Zwischenstationen an den Uniklinik Amsterdam und Rotterdam sowie einem PhD an der Universität Amsterdam eröffnete Dr. Heike Klepetko 2014 ihre Privatklinik Radetzky Villa in Wien-Döbling. Hier wird eine breite Behandlungspalette von Straffungen bis Korrekturen angeboten, besonders gerne führt die Ärztin jedoch Brust- und Gesichtseingriffe durch.

Foto: Archiv