ABW Logo
michaela-judy

Michaela Judy ist neue Vorstands-vorsitzende der Österreichischen Vereinigung für Supervision und Coaching

Dr.in Michaela Judy, 58, übernimmt den Vorsitz des Vorstands der ÖVS, der Österreichischen Vereinigung für Supervision und Coaching in Wien. Supervision dient als professionelle Beratungs- und Unterstützungsmethode bei beruflichen Herausforderungen und Problemen. Die ÖVS ist der österreichische Berufsverband der Supervisoren und Coaches und zählt 1.300 Mitglieder.

"Ich finde diese Aufgabe spannend, weil wir vor vielen Veränderungen in der Arbeitswelt stehen und daher auch die Instrumente Supervision und Coaching immer wieder überprüfen und anpassen müssen", erklärt Judy. Ihre Linie im Vorstand: "Der Beratungsmarkt wird derzeit sehr unübersichtlich. In diesem Umfeld steht die ÖVS für Klarheit und Qualität. Das möchte ich fortsetzen und verstärken."

Judy kommt aus dem Bildungsmanagement. 22 Jahre lang, bis 2011, leitete sie als Direktorin die Volkshochschule Ottakring. Außerdem war sie auch die Gender- und Diversity-Beauftragte der Wiener Volkshochschulen. Anschließend koordinierte sie drei Jahre lang das europäische Leonardo-Projekt "ECVision", das auf vergleichbare Qualitätsstandards für Supervision in der EU abzielt. Daneben arbeitet sie als Supervisorin und Coach.

Geboren in Wien, studierte sie Germanistik mit den Nebenfächern Geschichte, Theaterwissenschaft und Psychologie. Zusätzlich absolvierte sie Ausbildungen für Kulturmanagement, Bildungsmanagement, Gruppendynamik und natürlich Supervision. 

Der Vorstand wirkt als oberstes Aufsichtsgremium der ÖVS und gibt die strategische Ausrichtung vor. Der Verband verfolgt vor allem die Aufgabe, die Qualität von Supervision und Coaching in Österreich sicherzustellen. Nur fundiert ausgebildete Fachleute, die strikte Kriterien erfüllen, können Mitglieder der ÖVS werden.

Foto: Hetzmannseder/ÖVS