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Dr. Elisabeth Ochsner, PanMedia Western 7-8/08

Geschäftsführerin, PanMedia Western

PanMedia gilt als sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Medienentwicklungen. Geschäftsführerin Elisabeth Ochsner über New Media und Handy-TV.

Wie interessant ist Handy-TV für Sie?
Wir haben uns aus zwei Gründen mit dem Thema Handy-TV schon sehr früh beschäftigt: 1. weil wir uns grundsätzlich sehr intensiv mit zukünftigen Medienszenarien auseinandersetzen und hier vor allem der Bereich der technologisch bedingten Entwicklungen von besonderer Bedeutung ist, und 2. weil unser Kunde „3“ sehr engagiert an diesem Geschäftszweig gearbeitet hat und ihn noch weiter vorantreibt. Handy- TV steckt natürlich noch im Anfangsstadium.
Es wurde in Österreich durch die EURO 2008 als Medium sehr forciert und rasch in den Markt gesetzt. Zur erfolgreichen Marktdurchdringung – auch auf einem bescheidenen Niveau – fehlen derzeit noch Hard- und Software, sprich: Geräte und Content. „3“ bietet aber schon jetzt interessante Werbemöglichkeiten, die primär auf response-orientierten Angeboten beruhen, zielgruppenspezifisch eingesetzt. Und sie ist erfolgreich, wenn – wie bei aller Werbung – das Angebot, die Botschaft attraktiv ist.

Sie haben schon früh das Internet in Ihre Strategien mit einbezogen. Wie hat sich der New-Media-Bereich entwickelt?
Ich denke, dass der Erfolg unser Online und New-Media-Unit „FastBridge“ beweist, wie das rechtzeitige Erkennen von Entwicklungen und die ernsthafte Auseinandersetzung mit Konzepten für diese sehr medienspezifischen Kommunikationsformen auf hohe Akzeptanz bei Werbungtreibenden aber auch Mediennutzern stößt. Aber, und das ist sehr wichtig bei diesen neuen Kommunikationsmöglichkeiten, es müssen laufend Maßnahmen auf ihre Effektivität überprüft und daraus auch die Konsequenzen gezogen werden. Dazu haben wir die „FastView“-Forschungsprojekte etabliert, die laufend die Kommunikationsformen und deren Wirkungschancen auf ihre Einsetzbarkeit prüfen.