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Mag. Sylvia Dellantonio

Wie hat sich das Portal in den letzten Jahren entwickelt?
Großartig! Über 55 Prozent aller österreichischen Internet-User nutzen mittlerweile den größten Marktplatz Österreichs zumindest einmal im Quartal. willhaben.at ist übrigens auch das stärkste mobile Einzelangebot Österreichs. Viele unserer hoch gesteckten Ziele haben wir längst übertroffen. Würde man alle Anzeigen auf willhaben.at in Form von Telefonbüchern publizieren, ergäbe das einen Stapel mit über 200 Meter Höhe, etwa so hoch wie der Millennium Tower in Wien oder knapp eineinhalb Mal so hoch wie der Stephansdom. Im Schnitt wird jede Sekunde eine neue Anzeige aufgegeben, davon schon mehr als ein Viertel  über unsere Apps oder das mobile Portal. Egal was man sucht, man wird wahrscheinlich am ehesten auf willhaben.at fündig. Und wenn man schnell etwas verkaufen möchte, kann man darauf zählen, dass weit über zwei Millionen Österreicher zumindest einmal im Monat unsere fast drei Millionen Kleinanzeigen durchstöbern. Dabei macht es längst keinen Unterschied mehr, ob man vom Desktop, Tablet oder Handy auf willhaben.at zugreift. Wir haben für jedes Gerät eine maßgeschneiderte Lösung.

Worauf führen sie den Erfolg zurück?
Wir versuchen auch unmögliche Dinge zu denken und erreichbar zu machen. Dafür braucht es vor allem ein gut aufgestelltes Team und eine ganz besondere Unternehmenskultur. Das Kleinanzeigengeschäft ist simpel, man muss nur tausend Dinge richtig machen. Es gibt unzählige Rädchen, an denen wir täglich schrauben - über all dem steht beinharte Konsequenz. Wir besinnen uns auf unsere Stärken und gehen mit Mut an die Arbeit - egal wie stark der Gegenwind ist. Genau das leben wir bei willhaben und das macht uns erfolgreich.

Vor kurzem wurde das Design erneuert - warum?

Es ging uns um einen moderneren Auftritt. Wir setzten dabei aber auf Kontinuität. Unser Augenmerk richtete sich bei den durchgeführten Desktop-Neuerungen auf Usability-Optimierungen und kleine Verbesserungen. Der neue Auftritt wurde von zahlreichen User-Tests begleitet. Sämtliche Site-Elemente wurden einer strengen Prüfung unterzogen.

Wie lief es 2014?

2014 war ein sehr gutes Jahr für willhaben.at. Wir konnten unseren Umsatz entscheidend steigern, wir haben über 50 neue Mitarbeiter eingestellt und erstmals die Schallmauer von drei Millionen Anzeigen zum Greifen nahe.

Welche Pläne haben Sie für 2015?

Konsequent weiter arbeiten. Wir wissen, dass ein Kleinanzeigenportal wie willhaben.at ein unglaubliches Potenzial hat und wir werden uns weiter bemühen, die meisten dieser 1000 Dinge richtig zu machen. Das bedeutet unter anderem natürlich, unsere mobilen Angebote weiter auszubauen, aber auch unsere Kernfunktionalitäten wie z.B. „Suchen“ noch attraktiver zu machen, damit jeder das Richtige aus dieser Fülle an Angebot findet. 

Heuer wurden sie wieder bei der "Great Place to Work"-Umfrage zu Österreichs bestem Arbeitgeber gekürt...
In den vergangenen Jahren hat sich bei willhaben.at viel getan. Die ständige Steigerung von Zugriffen und Reichweiten, eine Verdoppelung der Mitarbeiteranzahl, der Umzug in ein größeres Büro, eine großartige Geschäftsentwicklung und erstklassige Etablierung in allen unseren Geschäftsbereichen sind ein Produkt unseres Erfolgs als Team. Wir versuchen dabei eine ständige Gratwanderung: Große Herausforderungen mit Leidenschaft und einer gewissen Leichtigkeit zu erfüllen. Dabei bleibt dann auch der Spaß nicht auf der Strecke, und die selbstgesteckten und erreichten hohen Ziele haben uns noch mehr zusammengeschweißt. Das Schönste – aber –  ist: diese Auszeichnung basiert auf dem Ergebnis einer Umfrage unter allen Mitarbeitern. Damit sehen wir kritisch auf unser tägliches Miteinander, kommen aber zum Schluss, dass sehr vieles sehr gut läuft. Und ja, das bedeutet auch, dass wir uns immer weiter verbessern wollen.

Was macht für Sie persönlich willhaben zu einem "Great Place to Work"?
Die Menschen, die hier arbeiten.

Wie kamen sie eigentlich in den digitalen Bereich und schließlich ins Unternehmen?
Es begann alles mit einem Trainee-Programm bei der Styria. Dort habe ich die Medienwelt kennen gelernt und schon 1999 die digitale Welt für mich entdeckt. Es ging relativ schnell in den digitalen Bereich, zuerst bei der kleinenzeitung.at, danach in Kroatien bei der Tageszeitung Vercerni list und anschließend bei DiePresse.com, bis ich schließlich im Herbst 2010 meinen jetzigen Job bei willhaben.at antrat.

Was macht für Sie den Reiz an Ihrer Tätigkeit aus?
Da geht es mir ähnlich wie fast allen, die für willhaben.at arbeiten: Ich darf für ein unglaublich überzeugendes und sinnvolles Produkt arbeiten, das echten Nutzen stiftet. Viele Österreicher verkaufen über willhaben.at Dinge, die sie nicht mehr brauchen, und diese Dinge bekommen dadurch ein zweites Leben und bereiten anderen Menschen Freude. Dies, kombiniert mit einem Umfeld aus fordernden und fördernden Eigentümern und einem unglaublich starken Team macht meine Tätigkeit für mich so besonders. 

Haben sei auf willhaben.at schon einmal etwas gekauft bzw. verkauft?
Ja, selbstverständlich. Erst kürzlich habe ich ein Regal an zwei Studenten verkauft. Als ich gesehen habe, dass sie das Regal ohne Auto transportieren wollten, haben wir sie ganz spontan mit ihrem Kauf nach Hause geführt. Es freut mich bei solchen Gelegenheiten immer zu sehen, wie gut unser Marktplatz angenommen wird und wie er das Leben so vieler Österreicher verbessert und vereinfacht.