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Drei Fragen an Mag. Isabell Hametner, Human-Resources-Chefin des OMV Konzerns

Mit einem Konzernumsatz von 19 Milliarden Euro und einem Mitarbeiterstand von rund 22.500 im Jahr 2016 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Seit mehr als einem Jahr ist Isabell Hametner Human-Resources-Chefin des OMV Konzerns.

Drei Fragen Isabell Hametner: 

Vor zehn Jahren erschien die erste Ausgabe ABW. Ein Blick zurück: Wo waren Sie vor zehn Jahren beruflich tätig, in welcher Funktion?

Vor zehn Jahren war ich Personaldirektorin bei Kraft Foods Europa (heute Mondelez International) in Zürich. Ich habe damals den Aufbau des europäischen Headquarters geleitet. Gestartet haben wir mit fünf Mitarbeitern – innerhalb eines Jahres waren es dann 600 und bereits im zweiten Jahr über 1.000. Das war eine sehr spannende Zeit. 

Was war in den vergangenen Jahren Ihr berufliches Highlight?

Das kann ich gar nicht so sagen, weil mir persönlich immer das am besten gefällt, was ich gerade mache. War das vor zehn Jahren die Position als Personaldirektorin in der Schweiz, fand ich es 2015 spannend, ein globales Joint Venture über 45 Länder aufzubauen, und seit dem Vorjahr die HR-Funktion der OMV neu zu gestalten.

Glauben Sie, dass die Zahl der Frauen in Führungspositionen in den kommenden zehn Jahren steigen wird?

Ja, davon gehe ich jedenfalls aus. Auch wenn in Sachen Chancen­gleichheit noch viele Herausforderungen vor uns liegen. In der OMV ist uns dies ein großes Anliegen. Wir arbeiten dabei an der Erhöhung des Anteils an Frauen in unseren technischen Bereichen und an einem auf Frauen zugeschnittenen Angebot von Entwicklungsprogrammen.     

Foto: OMV