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Mag. Anette Klinger, geschäftsführende Gesellschafterin IFN, über Innovation und Expansion

Mag. Anette Klinger, geschäftsführende Gesellschafterin IFN, im Austrian Business Woman-Portrait.

Den Anfang machte eine Bau- und Konstruktionsschlosserei, die 1931 von Eduarda Klinger sen gegründet wurde. Ab 1966 wurden unter der Marke "Internorm" Kunststofffenster erzeugt. 2002 wurde das "Internationale Fensternetzwerk IFN" als Dachgesellschaft für alle Unternehmensgesellschaften gegründet.

Bereits 1997 hatte die dritte Generation der Familie Klinger, darunter Anette Klinger, die Führung übernommen. Sie studierte Handelswissenschaften, trat 1993 ins Unternehmen ein und hatte verschiedenste Führungspositionen im Familien-Konzern inne. Sie ist Mitglied der IFN-Geschäftsführung, Mutter von zwei Kindern und hörbar – und zu Recht – stolz auf das Unternehmen: „Wir sind ein österreichisches Familienunternehmen mit fast 85 Jahren Erfahrung und Innovationskraft im Fensterbau.

Wir bieten unseren Kunden intelligente Gesamtlösungen rund um Fenster, Haustüren, Sonnenschutz und Fassaden und überzeugen in ganz Europa mit innovativen Produkten und Leistungen in hoher Qualität. Das Internationale Fensternetzwerk IFN ist Arbeitgeber für rund 2.900 Mitarbeiter“. 2014 machte IFN rund 433 Millionen Euro Umsatz, 18 Millionen Euro wurden investierte, das EGT lag bei 14,2 Millionen Euro. "Generell war die Entwicklung in allen Geschäftsfeldern des IFN auch 2015 erfreulich“, sagt Klinger und: „Im Vorjahr gab es einige Highlights für das Internationale Fensternetzwerk IFN. Eines der größten ist unsere Expansion nach Skandinavien mit der Beteiligung an Kastrup Vinduet, dem viertgrößten Fenster- und Türenhersteller in Dänemark. Bei Internorm in Traun haben wir im Frühjahr einen eigenen Ofen zur Herstellung von Einscheibensicherheitsglas (ESG) in Betrieb genommen. Mit dieser 5-Millionen-Euro-Investition haben wir sowohl unsere Fertigungstiefe als auch unsere Unabhängigkeit von Lieferanten weiter ausgebaut; unseren Kunden können wir damit eine noch höhere Sicherheitsausstattung am Fenster bieten.“ 

Foto: IFN