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Monika Sandberger, Centermanagerin Passage Linz, im Austrian Business Woman-Talk

Monika Sandberger leitet seit bald drei Jahren erfolgreich das Passage Linz. Die Centermanagerin über ihre Pläne 2017, die Assets des Einkaufzentrums, die Herausforderungen ihres Jobs und was man dafür mitbringen muss.

Was sind Ihre Pläne für 2017?

Wir konnten die Branchenvielfalt heuer erweitern und – wie ich meine – noch attraktiver gestalten. Beispielsweise hat im September der erste Shop der Bademeisterei – eine „Cosmetic Confiserie“ – bei uns im Untergeschoss eröffnet. Weiters wollen wir unseren Besucherinnen und Besuchern auch 2017 wieder Veranstaltungen zu speziellen Schwerpunktthemen bieten. Details dazu wird es in einigen Wochen geben. 

Was sind die Herausforderungen eines Shoppingcenters mitten in der Stadt?

Wie jedes andere Shoppingcenter lebt auch das Passage von den Kundinnen und Kunden und befindet sich daher natürlich im Wettbewerb auch mit Online-Shops. 

Was sind die Vorteile und wie nutzen Sie diese?

Wir sehen uns als Shoppingcenter, das viele Einkaufsmöglichkeiten bietet, von Sport und Elektronik bis Mode und vieles mehr. Das alles im Umfeld einer Stadt, die darüber hinaus über ein weitreichendes Angebot an Kunst, Kultur und Kulinarik sowie schöne, ruhige Parks verfügt.   

Was ist das Erfolgsrezept des Passage?

Das Passage ist ein Einkaufscenter mit Top-Geschäften mitten in der Stadt, bietet im Parkhaus Platz für rund 1000 Autos und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. 

Das Passage hat eine lange Tradition, wie wird man dem gerecht und bleibt gleichzeitig am Ball?

Ein Shoppingcenter wie das Passage muss den Kunden und den Geschäften ein interessantes Umfeld bieten. Deshalb ist ein guter Branchenmix wichtig. Die Tradition des Hauses wird geschätzt und gepflegt, darüber hinaus ist das Angebot aber immer an den modernen Anforderungen auszurichten. 

Hätten Sie sich zu Beginn Ihrer Karriere gedacht, einmal ein Shopping Center leiten zu wollen?

Ich bin zwar sozusagen mit Kundenorientierung aufgewachsen, weil meine Mutter 25 Jahre lang ein Lebensmittelgeschäft in Linz betrieben hat. Daran, irgendwann einmal ein Haus wie das Passage leiten zu dürfen, habe ich aber nie gedacht. 

Was muss man für so eine Aufgabe mitbringen?

Ich glaube, dass es so ist wie in vielen anderen Berufen oder Tätigkeiten auch: Einsatzbereitschaft, Konsequenz insbesondere im Hinblick auf Organisation und Planung, und durchaus auch den Mut zum Improvisieren. Und natürlich muss man immer daran denken: Was wünscht sich der Kunde? Wie bleibt das Passage für Mieter attraktiv? 

Bei welcher Ihrer beruflichen Stationen haben sie am meisten gelernt – und was? Wie halten Sie die vielzitierte Work-Life-Balance?

Jede Tätigkeit kann spannend sein. Wo ich am meisten gelernt habe, kann ich so gar nicht beantworten. Es waren viele Dinge, die man sich merkt. Die auf gewisse Art und Weise vielleicht auch prägend sind. Wichtig war für mich immer, dass die Arbeit Spaß macht. Das beantwortet eigentlich auch die Frage nach der Work-Life-Balance: Ich habe Spaß an der Tätigkeit, die ich ausüben darf, und bin generell sehr zufrieden. 

Bitte ein Karrieretipp für unsere Leserinnen?

Disziplin, Geduld, durchaus eine Portion gesunder Ehrgeiz, sich etwas zutrauen, sowie Freude und Leidenschaft bei dem, was man tut. Dann klappt’s. Zumindest sind das gute Zutaten für ein erfülltes Berufsleben.

Foto: Passage Linz/Archiv