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Alexandra Habeler-Drabek: Die „Risikomanagerin“

Was man für so eine Karriere mitbringen muss, wie sie Familie und Beruf vereinbart und wie man Kunden mit Problemkrediten helfen kann, sagt die Bankerin im Gespräch.

Sie sind seit vielen Jahren erfolgreich im Bankwesen tätig: Was muss man für so eine Karriere mitbringen?

Ich denke dasselbe wie in jeder anderen Branche: Neben hoher Lern- und Einsatzbereitschaft, viel Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, Probleme nicht nur zu erkennen - sondern auch zu lösen.

Sie haben keinen Nine-to-Five-Job: Wie bringen sie das mit ihrer Familie „unter einen Hut“?
Ich habe einen Mann, der seinen fairen Beitrag leistet und das Glück, auf sehr viel familiäre Unterstützung zurückgreifen zu können. Und ich bin sehr gut organisiert. Aber ich gebe zu, es ist trotzdem nicht immer einfach.

Wann kommt ein Unternehmen eigentlich in die Problemkreditabteilung? Und was können sie dem Unternehmen "bieten"?
Unser Ziel ist es, Probleme nicht nur bestmöglich im Interesse aller Beteiligten zu lösen sondern auch frühzeitig zu erkennen. Konkret heißt das, dass die Kundenbetreuer unsere Spezialistinnen und Spezialisten aus den Restrukturierungsabteilungen sehr früh miteinbeziehen und mit Fachwissen unterstützt werden. Das ist auch ganz klar im Interesse unserer Kundinnen und Kunden. Und neben ausreichender Zeit ist eine offene und ehrliche Kommunikation die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung.