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Vizerektorin Andrea B. Braidt zur Präsidentin von ELIA gewählt

Die Vizerektorin für Kunst und Forschung der Akademie der bildenden Künste Wien, Andrea B. Braidt wurde am 24. November 2018 im Rahmen der 15. ELIA Biennale-Konferenz in Rotterdam/NL von der Generalversammlung zur Präsidentin gewählt. Sie ist in der über 25jährigen Geschichte von ELIA die zweite Frau in diesem Amt.

ELIA (European League of Institutes of the Arts) ist das umfassendste europäische Netzwerk von künstlerischen Universitäten und Hochschulen aller Kunstdisziplinen mit über 250 Mitgliedern in 47 Ländern und repräsentiert somit rund 300.000 Studierende. ELIA vertritt auf europäischer wie internationaler Ebene die Interessen der künstlerischen Hochschul(aus)bildung und setzt sich dafür ein, die Bedingungen für Lehrende und Studierende in einer Zeit der Ökonomisierung von Bildung und Kunst, von globalen ökologischen Herausforderungen und sich schnell verändernden politischen Landschaften zu verbessern.

Mag. Dr. Andrea B. Braidt MLitt, seit 2011 Vizerektorin für Kunst und Forschung der Akademie der bildenden Künste Wien ist seit 2014 Vorstandsmitglied von ELIA. Sie ist Vorsitzende der Working Group for Artistic Research und seit 2016 Mitglied der Executive Group von ELIA. Sie war maßgeblich an der Erarbeitung des Policy Papers "Florence Principles on the Doctorates in the Arts" beteiligt, in denen die Rahmenbedingungen für ein künstlerisches Doktorat definiert sind. Dieses Papier wurde von allen europäischen Hochschulnetzwerken im Kunstbereich unterstützt.

Andrea B. Braidt geboren 1971 in Ried i. I. (OÖ), studierte Literatur-, Film- und Kulturwissenschaft in Innsbruck und England und lehrte seit Ende der 1990er Jahre an österreichischen Universitäten mit den Schwerpunkten Gender/Queer Studies, Filmgenres und Erzählforschung. Sie war Kulturforscherin an der österreichischen kulturdokumentation (Wien), hatte Fellowships am IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften sowie am Kölner Sonderforschungsbereich Medien und kulturelle Kommunikation inne und absolvierte Forschungsaufenthalte in den USA und in Kanada. Nach einer zweijährigen Gastprofessur an der Central European University in Budapest kam sie 2004 an das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, wo sie neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeiten für Forschungsmanagement und internationale Kooperationen verantwortlich war. Andrea B. Braidt war Zweite Vorsitzende der GfM Gesellschaft für Medienwissenschaft e.V., Gründungsmitglied und Obfrau der ÖGGF Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung, sowie Vorstandsmitglied des Österreichischen Frauenrings. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Forums Forschung/Entwicklung und Erschließung der Künste der uniko. Universitätenkonferenz Austria.

Foto: Katharina Gossow