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14 Mal Gold für digitale Exzellenz beim 16. iab webAD

Jetzt wurde in der Marx Halle der wichtigste Award der heimischen Digitalwirtschaft im Beisein von Digitalisierungsministerin Schramböck verliehen. XXXLutz und WienTourismus gingen als große Sieger des Abends hervor.

Bereits zum 16. Mal verlieh das interactive advertising bureau austria den iab webAD für digitale Exzellenz. Der Vorjahresrekord von 245 Einreichungen konnte in diesem Jahr nochmal um 5,3 Prozent übertroffen werden. Insgesamt 258 Arbeiten gingen in das Rennen um die begehrten webADs. Nur 14 Mal vergab die strenge Jury den Award in Gold – letztes Jahr gab es acht goldene Awards. Insgesamt konnte in 20 Kategorien eingereicht werden.

Die Einreichungen teilen sich in 159 Projekte in den Kreativkategorien (plus 14 Prozent) und 99 Einreichungen in den Mediakategorien. In letzteren wurde heuer um sechs Prozent weniger als im Vorjahr eingereicht. Einen besonders starken Run gab es in den Kreativkategorien „Websites & Microsites“ (plus 66 Prozent), „Online Video“ (plus 50 Prozent) und „Apps & Mobile“ (plus 33 Prozent). In den Mediakategorien verzeichneten die Kategorien „Beste integrierte Kampagne“ (plus 20 Prozent), „Beste mobile Kampagne“ (plus 12,5 Prozent) und „Beste Data Insight Kampagne“ (plus sieben Prozent) die höchsten Steigerungsraten.

Schramböck: iab webAD macht Leistungen sichtbar

„Digitalisierung ist über alle Branchen hinweg das Zukunftsthema und entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmen. Gerade für die Digitalwirtschaft fungieren die neuen Technologien als Innovationsturbo. Die heute ausgezeichneten Firmen zeichnen sich durch Kreativität und Mut zum technologischen Wandel aus. Die Digitalisierung ist eine Chance, die wir aktiv nutzen wollen. Daher braucht es Unternehmen, die hier mutig voran gehen und Beispiele für das technisch Mögliche geben. Als Digital- und Wirtschaftsministerin freue ich mich über die großartigen Leistungen der heimischen Kreativunternehmen für den Innovations- und Wirtschaftsstandort“, sagt Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck bei der Award-Show.

„Das hohe Qualitätsniveau der ausgezeichneten Arbeiten ist ein deutliches Signal an die Wirtschaft und Auftraggeber. Investitionen in nationale Angebote bieten Qualität und Sicherheit, schaffen nationale Wertschöpfung und fördern journalistische Angebote. Sie sind eine sinnvolle Alternative zu den U.S.-Digitalgiganten. Einige der ausgezeichneten Arbeiten sind internationale Erfolge, die ihre Wirkung weit über die Landesgrenzen hinaus gezeigt haben. Österreichische Kampagnen müssen den internationalen Vergleich nicht fürchten“, betont iab-austria-Präsident André Eckert (Russmedia).

„Der neue Einreichrekord zeigt, dass der iab webAD in der Digitalwirtschafts stark verankert ist. Der unverrückbare Qualitätsanspruch der Jury macht ihn zu einem verlässlichen Gradmesser für Trends und setzt Benchmarks, von denen die gesamte Branche profitiert. Der iab webAD schafft Orientierung in der schnelllebigen Digitalbranche“, unterstreicht iab-austria-Geschäftsführer Stephan Kreissler.

Nachwuchstalente machen bei eurobest mit

Als Nachwuchstalente des Jahres gingen Verena Haas von Wavemaker mit ihrer Arbeit „Humanic: All You Need Is Shoes“ für Leder & Schuh in der Media-Kategorie und Dominik Radl von TUNNEL23 mit der Arbeit „Das erste KI-Gedicht der Welt“ in der Kreativ-Kategorie hervor. Mit Unterstützung der ORF-Enterprise als offizieller Festivalrepräsentanz werden sie am eurobest Festival of European Creativity Ende November 2018 teilnehmen. Als Sieger der Nachwuchskategorien sind sie kommendes Jahr auch Mitglied der iab-webAD-Jury.

XXXLutz und WienTourismus räumen ab

Als Sieger des Abends geht die Kampagne „XXXLutz: Wahl 2017“ von Demner, Merlicek & Bergmann mit drei Gold-, zwei Silber- und einem Bronze-Award hervor. Sie wird als „Best in Show“ in den Media-Kategorien ausgezeichnet. In den Kreativ-Kategorien entscheidet „Digitale Seccession“ für WienTourismus als Kooperations-Arbeit der Agenturen WIEN NORD, wild und seite zwei mit zwei Gold-Awards das Rennen für sich und wird mit Best in Show (Kreativ) ausgezeichnet.

Foto: iab Austria