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Vernetzte Geschäftswelt: Österreich als Gewinner der Globalisierung

Die internationalen Märkte bringen Gewinner, aber auch Verlierer hervor. Frühe Marktteilnehmer haben einen klaren Vorteil; Österreich ist der beste Beweis dafür.

Hohe Adaptionsfähigkeit als Grundlage

Die Globalisierung hat ihren Ursprung in Europa. Folglich sind die Länder des alten Kontinents die Gewinner der international vernetzten Geschäftswelt. Österreich macht da keine Ausnahme: In praktisch allen Rankings liegt Österreich in den Top 10 der Globalisierung, je nach gemessener Dimension geht es sogar auf Platz 4 hinauf. Die grundsätzliche Aussage dieser Rankings zielt darauf ab, wie stark die Volkswirtschaft einer Nation von der Globalisierung profitiert. Der steigende Wohlstand in Österreich ist damit nicht zuletzt der Globalisierung zu verdanken; diese kann allerdings nur dann zum eigenen Vorteil gereichen, wenn die Spielregeln möglichst gut umgesetzt werden.

Fallbeispiele bestätigen die Zahlen

Dieser Status wird auch dadurch bestätigt, dass Österreich weiterhin immer mehr ausländische Firmen anzieht. Und das in allen Branchen, angefangen bei Dienstleistern über Industrieunternehmen bis hin zu Innovativschmieden der digitalen Ära. Selbst traditionelle Unternehmen, die ihrem Handwerk bereits seit mehr als einem Jahrhundert nachgehen, entdecken das Alpenland als lukrativen Standort. Das jüngste Beispiel dafür ist RMIG, einer der größten Hersteller weltweit für Lochbleche. Wie in diesem Interview angekündigt, konzentriert sich das Schweizer Industrieunternehmen aktuell auf den österreichischen Markt, da dieser laut RMIGs Sales Director DACH Frank Regitz das größte Marktwachstum der letzten vier Jahre verspricht.

Diese Tendenz kann auf das Gesamtbild der österreichischen Wirtschaft projiziert werden. Passend dazu vermeldet Österreich auch dieses Jahr ein Plus an Beschäftigten, was auf durchweg bessere Qualifikationen zurückzuführen sind. Diese sind bekanntlich der Schlüssel zur dauerhaften Erwerbstätigkeit – und diese ist das Rückgrat einer jeden Volkswirtschaft. Dementsprechend positiv ist der starke Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Österreich, die zum Jahreswechsel ein plötzliches Hoch erreicht hatten, seitdem aber wieder stark gesunken sind.

Innovationen ebnen den Weg in die Zukunft

Eine weitere Voraussetzung ist die Fähigkeit, Innovationen hervorzubringen. Auch hier steht Österreich gut da; das Wachstum von Infineon Austria im Jahr 2015 stand geradezu symbolisch für den Boom von Technologie-Unternehmen in Österreich. Weitere Koeffizienten wie der Dollarkurs kamen verstärkend hinzu; dass dieser sich mittlerweile in die gegenteilige Richtung gewendet hat, ist eine Herausforderung, mit der die Marktteilnehmer umgehen müssen.

Bild: ©istock.com/yoh4nn 

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