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Kategorie: News/Industrie & Energie

Dr. Eveline Steinberger, Klima- und Energiefonds 8/09

Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds

Der Klima- und Energiefonds hat den grundsätzlichen Auftrag, sowohl Sofortmaßnahmen zu setzen, die in der Kyoto-Periode wirken, als auch mittelund langfristige Entwicklungen zu initiieren, die eine Erreichung der Klimaziele 2020 und darüber hinaus (2050) unterstützen. Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 vom Österreichischen Nationalrat per Gesetz beschlossen, und Dr. Eveline Steinberger ist seit 1. November 2007 Geschäftsführerin Sie kommt aus der Energiebranche und war zuvor neun Jahre im Verbund als Managerin aktiv. Sie begann ihre Laufbahn im Verbund als Vorstandsassistentin im Ressort für Marketing und Vertrieb. Ab 2004 übernahm sie die Leitung des Strategischen Marketing und Portfoliomanagement in der Holding des Verbund. Seit Juni 2005 war sie als Geschäftsführerin der Verbund- Austrian Power Sales GmbH für die Bereiche Marketing, Controlling und Abwicklung verantwortlich. Aktuellstes Projekt des Klima- und Energiefonds ist die Ausschreibung „ Neue Energien 2020“ zur Energieforschung und Technologieentwicklung. Das Programm hält 40 Millionen Euro bereit und setzt ganz besonders auf innovative und herausragende Forschungs- und Entwicklungsprojekte. „Insgesamt werden wir 2009 Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von 55 Mio. Euro im Bereich der Energieforschung starten. Damit ist der Klima- und Energiefonds einer der bedeutendsten Impulsgeber für Ökotechniken. Gerade jetzt in der Krise ist es wichtig, die Mittel für Bildung und Forschung deutlich aufzustocken, um damit unsere Gesellschaft zu der großen Transformation zu befähigen, vor der sie steht“, betont Eveline Steinberger.
„Neue Technologien brauchen neue Infrastrukturen, das gilt insbesondere bei der Elektromobilität, in der Kommunikationstechnologie oder bei intelligenten Stromnetzen. „Grüne Jobs“ zu schaffen ist ein weiteres Gebot der Stunde. Neuen Studien zufolge können die EU-Klimaziele im Jahr 2020 rund 2,8 Millionen Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien bringen.
Davon wären 410.000 neue Jobs oder ein BIP-Plus von 0,24 Prozent auf das
Festhalten der EU an den strengen Klimazielen zurückzuführen“, ist Steinberger
überzeugt.