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Gemeinsam stark

Seit acht Jahren sind Sie Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich. Was macht Sie rückblickend besonders stolz?
Es macht grundsätzlich stolz, in einer Institution wie der Wirtschaftskammer Österreich und somit als Teil der österreichischen Sozialpartnerschaft Verantwortung tragen zu dürfen. Damit habe ich die Möglichkeit, einen Beitrag zur positiven Weiterentwicklung des Standorts Österreich zu leisten.
Rückblickend gesehen, waren große Herausforderungen die Senkung der Mitgliedsbeiträge und damit einhergehend die Reform der gesamten Kammerorganisation sowie der Umbau des Bürogebäudes in der Wiedner Hauptstraße im Rahmen des Budgets und bei laufendem Betrieb.

Gab es jemals Zeiten, in denen Sie an der Entwicklung Ihrer Karriere gezweifelt haben?

Nein. Ich habe die Herausforderungen, die sich boten, angenommen.

Sie sind Mutter einer Tochter. Wie wichtig ist es heutzutage, junge Frauen beruflich zu fördern und zu ermutigen?
Sehr wichtig und zwar in jeder Richtung: In Richtung Karriere, aber auch in Richtung Familiengründung. Das heißt, wir haben noch viel zu tun für die Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Karriere.

Bleibt Ihnen genügend Zeit für sich, wenn Sie sich vor Augen führen, wie viele Funktionen Sie erfüllen?

Zeit für mich selbst ist immer knapp bemessen.