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Mag. Marina Daichendt, DADAT Direkt Bank: "Geht nicht, gibt´s nicht"

Seit 18 Jahren ist sie im Banken-Business zu Hause, in der noch „jungen“ DADAT Direkt Bank zeichnet sie verantwortlich für Marketing und B2B Partnergeschäft. Drei Fragen an Mag. Marina Daichendt.

Was schätzen Sie besonders an Ihrer Tätigkeit? 

Von Beginn an war mein Aufgabengebiet sehr interessant und ich konnte mir in den letzten 1 3/4 Jahren sehr viel an neuer Erfahrung aneignen. Die DADAT Bank ist ja erst seit knapp über einem Jahr am Markt. Das spannende an meinem Marketingjob ist, hauptverantwortlich für die Einführung einer ganz neuen Marke zu sein. Sowohl der Aufbau des Markennamens im Vorfeld wie auch die Etablierung der Marke seit Markteintritt ist mitunter die größte Herausforderung die ich bis jetzt in meiner Tätigkeit im Bereich Marketing hatte. Die Entscheidungswege bei uns sind kurz und es wird jedem einzelnen Mitarbeiter im Rahmen bestimmter Arbeitsgruppen die Chance gegeben, am Erfolg der Bank gestalterisch mitzuwirken. Das wiederum wirkt sich enorm positiv auf das Arbeitsklima aus, welches bei der DADAT Bank generell sehr groß geschrieben wird. Jedem wird das Gefühl gegeben, gehört zu werden und so maßgeblich am Erfolg der Bank beteiligt zu sein. Die Zusammenarbeit mit meinem Marketing-Team und das Miteinander mit den restlichen Kolleginnen und Kollegen füllt mich aus und motiviert mich. 

Ihre Arbeitsphilosophie? 

Ich bin ein sehr offener und kommunikativer Mensch und gehe auf die Leute zu. Das gilt sowohl extern bei Kunden und Geschäftspartnern wie auch intern bei den eigenen Kolleginnen und Kollegen. Herausforderungen schrecken mich nicht ab, sondern spornen mich an, frei nach dem Motto „Geht nicht, gibts nicht“. Mein Hang zum Perfektionismus führt oft dazu, dass ich mich manchmal auch mit 100 Prozent noch nicht zufrieden gebe. 

Was raten Sie jungen Frauen, die im Marketing Karriere machen wollen? 

Wichtig ist vor allem, dass man an dem, was man tut, eine echte Leidenschaft entwickelt, sich nichts einreden lässt und sich vor allem nicht selbst unterschätzt. Frauen neigen dazu, sich unter Wert zu verkaufen und sind zum Teil viel zu kritisch mit sich selbst. Ich finde, wenn man Talent für was hat und tatsächlich in dem was man tut, gut ist, dann sollte man das auch deutlich sagen und zeigen. Klar ist gerade die Finanzbranche männlich dominiert. Genau das birgt für Frauen aber noch ein riesiges Potential, denn somit ist für Frauen in Führungspositionen noch viel Luft nach oben. Mein Tipp: Sich also nicht von der Dominanz der Männer beirren lassen und auf seinem Ziel beharren, auch auf die Gefahr hin, als Zicke oder Furie abgetan zu werden. Und schon beim Bewerbungsgespräch Klartext reden, welchen Weg Sie künftig in dem Unternehmen einschlagen wollen.   

Foto: DADAT Direkt Bank