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Mag. Marion Mitsch: Power Woman im Recycling-Business

Marion Mitsch ist seit April 2015 Geschäftsführerin der UFH-Holding. Zuvor war sie als Prokuristin für die Bereiche Finanzen, Controlling und Personal zuständig. Bei der UFH-Gruppe ist die studierte Betriebswirtin bereits seit 2001 tätig und war unter anderem für den Aufbau der Sammel- und Verwertungsgesellschaften als auch für die Finanzierung der Kühlgeräte-Recyclinganlage – einer der modernsten Anlagen Europas – in Kematen an der Ybbs verantwortlich. Somit engagiert sie sich seit knapp 18 Jahren in der Abfallwirtschaft – einer Branche in der Frauen, und insbesondere in Führungspositionen, rar sind.

Umweltpionier und österreichisches Vorzeigeunternehmen

„Das UFH arbeitet seit mehr als 25 Jahren im Auftrag der Umwelt und ist ein Vorzeigeunternehmen im Bereich Klimaschutz. Ursprünglich war UFH mit dem Recyceln und Aufbereiten von Kühlgeräten betraut, doch das UFH-System wurde laufend weiterentwickelt. So sammeln und verwerten wir heute defekte Elektrogroß- und Elektrokleingeräte, Bildschirme, Gasentladungslampen, Batterien, Photovoltaikmodule, Verpackungen und natürlich nach wie vor Kühlgeräte“, erklärt Geschäftsführerin Marion. 

Vorreiter in der Circular Economy 

Besonders wichtig dabei ist, vorhandene Ressourcen zu nutzen, anstatt auf den weiteren Abbau von Rohstoffen zu setzen. In diesem Sinn betreibt das UFH in Kematen (NÖ) eine der modernsten Recyclinganlagen Europas, wo bereits über zwei Millionen Kühlgeräte zerlegt und recycelt wurden. Die daraus gewonnen, wertvollen Rohstoffe wie Aluminium, Eisen, Kupfer oder Kunststoff werden im Anschluss aufbereitet, sodass sie wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt werden können. Diese Sekundärrohstoffe werden primär auf der eigenen Online-Handelsplattform SECONTRADE angeboten. „UFH steht für die Circular Economy, dessen Prinzip auf einem nahezu geschlossenen Kreislauf aus Produktion, Entsorgung und Wiederverwertung von Rohstoffen basiert. Somit setzen wir den ersten Schritt für eine nachhaltige Zukunft“, zeigt sich Marion Mitsch stolz, denn: „Ein einziges unsachgemäß entsorgtes FCKW-Kühlgerät verursacht eine CO2-Belastung von über einer Tonne –­ das entspricht rund 8.000 km Fahrt mit einem PKW. Die fachgerechte Verwertung in unserer Recyclinganlage ist klimaschonend und verhindert diese Umweltbelastung.“

Diesen gesellschaftspolitischen Sinn schätzt die Geschäftsführerin und Netzwerkerin an ihrer Tätigkeit besonders. Darüber hinaus freut sie sich, dass ihre Arbeit abwechslungsreich ist und viel Gestaltungsspielraum bietet. „Es gibt ständig Veränderungen und neue Herausforderungen, denen ich mich mit hoher Lösungskompetenz und Einsatzbereitschaft widme. Ich arbeite gerne in und mit meinem großartigen Team“, betont Marion Mitsch.

Zum Unternehmen

Die UFH Holding GmbH, der auch die UFH RE-cycling GmbH mit der Kühlgeräte-Recyclinganlage im niederösterreichischen Kematen/Ybbs angehört, hat ihren Sitz in Wien. Unter ihrem Dach sind die UFH Elektroaltgeräte Systembetreiber GmbH und die UFH Altlampen Systembetreiber GmbH als Sammel- und Verwertungssysteme von Elektroaltgeräten, Altlampen und Altbatterien tätig. Die UFH-Gruppe erzielte 2017 mit rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 10 Mio. Euro und betreute 986 Kunden. Ferner ist das UFH an der Reclay UFH GmbH beteiligt, die im Verpackungsmarkt aktiv ist. Das UFH ist ein Netzwerkpartner des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

Foto: UFH

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